H4 Lampen Test Motorrad Vergleich: Alles, was Sie Wissen Müssen

Wer über den Wechsel des Leuchtmittels an seinem Motorrad nachdenkt, kann neben modernen Halogenlampen oftmals auch LED-Lösungen in Betracht ziehen. LED, H4, H7 - Licht am Motorrad nachrüsten: Wir geben praktische Tipps von der Reinigung bis hin zum Birnenwechsel auf moderne Halogen- und LED-Technik und klären auf, was beachtet werden sollte und was legal ist. Jedoch gilt es im Vorfeld so manches zu beachten.

LED-Lichttechnik - auch zum Nachrüsten

Motorräder kommen heutzutage oftmals ab Werk mit LED-Scheinwerfern. Diese erlauben ein modernes und markenspezifisches Erscheinungsbild - plus natürlich eine gute und oftmals punktgenaue Ausleuchtung. Schließlich gefällt die LED (light emitting diode) mit hoher Leuchtkraft bei zugleich vergleichsweise niedrigem Stromverbrauch. All das bietet eine Umrüstung auf LED bei älteren Motorrädern zwar nicht, dennoch ist die Leuchtdiode womöglich auch hier eine reizvolle Option.

Wo sich eine Halogenbirne 55 oder gar 60 Watt gönnt, fordert beispielsweise die Philips Ultinon Pro6000 LED nur 15 Watt von der Lichtmaschine - und leuchtet trotzdem mindestens genauso hell. Wichtig sind jedoch zwei Punkte: Zum einen natürlich die Zulassung, denn nur dann dürfen LED-Lampen auch im öffentlichen Straßenverkehr genutzt werden. Auf der jeweiligen Hersteller-Homepage können sich Interessenten dann informieren, ob die Lampen auch für ihr Motorrad zugelassen sind - und sich die mitzuführende Allgemeine Bauartgenehmigung (ABG) herunterladen. Zu Redaktionsschluss bietet nur Philips eine Einsatzerlaubnis für Motorräder, Osram will Mitte Oktober aber ebenfalls Zweirad-Zulassungen für die Night Breaker LED anbieten.

Der zweite wichtige Aspekt hat mit der sogenannten Adaption zu tun, also der Anpassung des Auges an Helligkeitsverhältnisse: Wird der Lichtkegel auf dem Asphalt heller, passt sich die Pupille durch Verengung an. Dadurch wird aber zugleich alles außerhalb des Lichtkegels als dunkler wahrgenommen, was bei Nachtfahrten kontraproduktiv sein kann. Von nicht zugelassenen LED-Lösungen raten wir übrigens dringend ab: Die Leuchtleistung einer mitgetesteten China-LED-H7 ist quasi inexistent, siehe Bildergalerie. Mehr ist hier nicht immer besser.

Tagfahrlicht, Positionsleuchten und Zusatzscheinwerfer - was ist legal?

Besser sehen und gesehen werden, das funktioniert wie beschrieben über mehr Licht vom Hauptscheinwerfer, alternativ können aber auch zusätzliche Scheinwerfer als weitere Lichtquellen agieren. Generell gilt: Am Motorrad darf nur jene Art von Beleuchtung montiert werden, die gesetzlich vorgeschrieben oder zusätzlich erlaubt ist (also beispielsweise keine Unterbodenbeleuchtung oder LED-Lichterkette). Mit so manchem Zusatznutzen, wenn die Regeln befolgt werden. Außerdem müssen alle Leuchten und Reflektoren über ein ECE- (großes E plus Ziffer) oder EG-Prüfzeichen (kleines e plus Ziffer), also eine Zulassung verfügen.

Das klingt erst mal klar und überschaubar, wird im Detail dann aber doch etwas komplizierter. Denn erstens müsst ihr als Käufer darauf achten, dass die Leuchte auch tatsächlich für den vorgesehenen Einsatzzweck zugelassen ist - dazu steht neben dem Prüfzeichen ein weiteres Kürzel, wie F3 für Nebelscheinwerfer oder RL für Tagfahrlicht. Und zweitens gelten weitere Besonderheiten bei den Montageorten und dem Betrieb - so dürfen Tagfahrlicht und Abblendlicht beispielsweise nicht gleichzeitig leuchten. Mittlerweile sollte sich auch die Legalität von in den Blinkern integrierten, gelben Positions- bzw. Begrenzungsleuchten herumgesprochen haben, wie sie Honda ab Werk verbaut. Hochwertige Produkte aus dem Zubehörhandel kommen in der Regel mit Anleitung und entsprechender Funktionalität, sodass an der Lichtanlage auch selbst nachgerüstet werden kann. Diese sind seit 2016 laut UNECE- Vorschrift 53.01 erlaubt und dürfen prinzipiell auch selbst nachgerüstet werden.

Mehr Lichtleistung durch Reinigung

Lappen in die Hand, wir putzen! So banal das klingen mag, tatsächlich erhöht die gründliche Reinigung des Scheinwerferglases die Lichtleistung um bis zu 20 Prozent! Denn auch wenn das Scheinwerfergehäuse eigentlich gegenüber Staub und Nässe abgedichtet ist, kann sich hier über die Jahre eine hinderliche Schmutzschicht ansammeln. Dann kann die Birne noch so hell leuchten, das Licht kommt schlicht nicht dort an, wo es hin soll.

Apropos helle Birne: Ein Upgrade von in die Jahre gekommenen Funzeln auf moderne Halogenleuchtmittel kann ebenfalls zu einer deutlichen Verbesserung der Lichtleistung führen - jedenfalls dann, wenn man sich für hochwertige Markenprodukte entscheidet. Selbst dann bietet der Markt jedoch eine beinahe unüberschaubare Menge an Leuchtmitteln - beispielsweise muss jeder für sich selbst entscheiden, welcher Anspruch im Vordergrund steht: maximale Helligkeit, hohe Lebenserwartung oder ununterbrochene Dauerbrenner.

Bis zu 230 Prozent helleres Licht - im Vergleich zum gesetzlichen Mindeststandard für Halogenlampen - verspricht Philips mit seiner LED-Alternative für H4 und H7.

H4-Glühlampen im Test

Es ist mal wieder so weit, die Frühlings-Dunkelheit lässt an der Lichtleistung des eigenen Autos zweifeln, sofern selbiges nicht moderner Bauart mit leuchtstarken LED-Scheinwerfern ist. Tatsächlich sind die meisten Pkw weiterhin mit Halogenlampen der Bauarten H4 und H7 unterwegs, selbst manche Neufahrzeuge werden noch so geliefert. Was den Eigner nicht sorgen muss, schließlich liefert der Nachrüstmarkt zuverlässig - vor allem Osram und Philips. In unserem Test von H4-Nachrüstlampen legen wir den Fokus vor allem auf helleres Licht. Wer nur in der Stadt unterwegs ist, dem reicht die Standardware oder sogar die lichtschwachen Longlife-Lampen.

Sobald es aber wirklich dunkel ist, streichen diese Exemplare die Segel, man wird zwar noch gesehen, sieht aber selbst nicht mehr allzu viel. Besonders bei schlechten Bedingungen wie Regen kann das wirklich gefährlich werden. Da hilft nur eins: mehr Licht.

Testergebnisse im Überblick

  • Philips Ultinon Pro 6000 LED gen2: Der Überflieger im Test: Mit fast 600 Lumen leuchtet die Philips sehr hell und weiß. Zudem hat sie die beste Reichweite, bietet eine herausragende Ausleuchtung und liefert eine klare Hell-Dunkel-Grenze. Die Lebensdauer soll bis zu 3.000 Stunden betragen.
  • Osram Night Breaker LED Smart: Noch so ein Überflieger: Die Unterschiede zur Philips-LED sind marginal, auf der Straße je nach Scheinwerfer sind sie nicht wahrnehmbar. Sehr weiß und hell, perfekte Geometrie und Ausleuchtung, lange Lebensdauer bis 3.000 Stunden, relativ kleine Bauweise.
  • Philips Racing Vision GT 200: Keine Halogenlampe im Test leuchtet weiter und heller. Die Unterschiede zu Osrams Night Breaker sind messbar, auf der Straße aber kaum erkennbar. Saubere und gleichmäßige Lichtverteilung, reduzierte Lebensdauer.
  • Osram Night Breaker 220: Ebenfalls hervorragend, sehr hell, gleichmäßig weißes Licht durch stellenweise blaue Beschichtung des Lampenkolbens, kleiner Kolbendurchmesser, weitreichend, breiter Lichtkegel, im realen Betrieb kaum von den anderen Top-Lampen zu unterscheiden.
  • Bosch Gigalight +200: Helles und weißes Licht, harmonischer Lichtteppich mit perfekter Geometrie. Eine der besten Halogenlampen am Markt. Reduzierte Lebensdauer von etwa 300 Stunden wie alle leistungsgesteigerten +200%-Lampen.
  • Neolux +150: Gute Geometrie, gleichmäßiger Lichtteppich, gelbliches Licht, im Zentrum aber hell und weiß. Eine gute Lampe zum echten Sparpreis. Produktqualität und Leistung sind in Ordnung, wenn sie auch nicht ganz an die der Top-Markenprodukte heranreichen.
  • Bosch Longlife Daytime: Ein typischer Vertreter der guten Longlife-Lampen. Weniger hell als eine Bosch-Standardlampe, dafür hält sie länger. Die Lichtverteilung ist gleichmäßig und gut, die Geometrie passt bestens. Das Licht ist etwas gelblich und reicht nicht besonders weit. Standard eben.
  • Eufab Lampenbox: So eine Lampenbox mit diversen Leuchtkörpern und Sicherungen kann ja praktisch sein. Die H4-Lampe indes leuchtet nicht weit, dafür gelblich und sie blendet deutlich. Das liegt an der fehlerhaften Geometrie, die sich auch durch die Einstellung nicht ändern lässt. Testergebnis: nicht empfehlenswert
  • Superwhite Halogen Bulb Ultimate Blue: Durch die sehr blaue Beschichtung geht viel Licht verloren, kurze Reichweite, schmaler Lichtkegel, gleichmäßiges, weißes, aber sehr trübes Licht. Im Stadtverkehr mag das reichen, auf Überlandfahrten aber keineswegs. Testergebnis: nicht empfehlenswert
  • TXVSO8 LED Headlight: Dies ist eine der typischen China-LEDs, die ohne ABG im Internet für schmales Geld angeboten werden. Das Licht ist zwar weiß, aber wenig hell, es gibt keine Hell-Dunkel-Grenze, der Lichtkegel ist breit und diffus, sehr kurze Reichweite. Die schlechteste H4 im Test. Testergebnis: nicht empfehlenswert

Testmethoden

Der Test nach ECE-Norm R 112 wurde im Oktober 2024 im Lichtlabor von Lumileds in Aachen durchgeführt. Dr. Lucas Küpper führte Regie, assistiert von den Redakteuren Deleker (ams) und Herder (MOTORRAD). Der komplette Scheinwerfer wird auf dem Goniometer fixiert und präzise eingestellt. Dann werden sukzessive alle zu prüfenden Glühlampen montiert und penibel justiert. Während des etwa zehnminütigen Testdurchlaufs pro Lampe schwenkt das Goniometer den Scheinwerfer auf 63 definierten Höhenlinien jeweils 45 Grad nach links und rechts. Das Licht fällt dabei auf eine Fotozelle in 25 Metern Abstand. 21.600 Messwerte pro Lampe werden vom Rechner erfasst. Der berechnet daraus die tatsächliche Lichtverteilung beider Scheinwerfer und stellt sie als Lichtkurve des Abblendlichts auf der Straße dar. Der äußere Rand dieses Lichtfingers ist die Drei-Lux-Grenze. Bis dort sind Gegenstände erkennbar. Die Prüfspannung für alle Testdurchläufe liegt bei genau 13,2 Volt.

H4-Lampe Vergleich 2025: Persönliche Testsieger

Hier ist eine Übersicht einiger der besten H4-Lampen, basierend auf verschiedenen Tests und Vergleichen:

Produkt Bewertung Besondere Merkmale Preis (ca.)
Philips 12342RGTS2 RacingVision Sehr gut Bis zu 200% helleres Licht, Xenon-Optik Ab 19,00 €
Osram Night Breaker 220 Sehr gut Bis zu 220% helleres Licht, 150 m langer Lichtstrahl Ab 22,00 €
Osram 64193NL Sehr gut 150% mehr Helligkeit, Xenon-Optik Ab 18,00 €
Philips X-tremeVision Pro150 Sehr gut Bis zu 150% mehr Helligkeit, 70 Meter Reichweite Ab 19,00 €
Philips Vision Plus-Scheinwerferbirne Sehr gut Bis zu 60% mehr Licht, 10 bis 20 Meter längerer Strahl Ab 16,00 €
Bosch H4 Plus 120 Gigalight Fahrzeugleuchte Sehr gut Längerer Lichtstrahl, intensives weißes Licht Ab 19,00 €

Scheinwerfersysteme und Leuchtmittel im Praxistest

Wie schlägt sich ein gut 40 Jahre alter, konventioneller H4-Rundscheinwerfer im Vergleich zum 15 Jahre jungen, mit H7-Birnen bestücktem Multireflektor-Scheinwerfer? Was bringen bei früheren Tests besonders gut getestete H4-Birnen? Und welchen Unterschied machen Leuchtdioden, ganz einfach per Plug-and-play nachgerüstet? Wie hell strahlen dagegen moderne LEDs ab Werk? Oder bringt aktuelles Kurvenlicht Licht ins Dunkel? Der große Praxistest liefert Antworten.

Abblendlicht bei Kurvenfahrt und Kurven-Licht

Bei Motorrädern leuchtet das Abblendlicht bei einer Kurvenfahrt durch die Schräglage zur entgegengesetzten Seite. In Linkskurven etwa strahlt es vor allem den rechten Fahrbahnrand an, während der Lichtkegel die linke Fahrbahn nur noch auf wenigen Metern erhellt. Hier setzt das adaptive Kurvenlicht von BMW an. Das gibt es in der K 1600 GT und optional in der R 1250 RT. Strahlt diese aktiv gesteuerte Lichttechnik dank Schräglagensensoren und viel Know-how wirklich überragend hell?

Schweinwerfer von 5 Motorrädern im Test

Das prüfen wir bei unserer nächtlichen Zusammenkunft mit insgesamt 5 verschiedenen Motorrädern, in Kurven wie auch statisch: Auf einer leicht abschüssigen, dann wieder ansteigenden Strecke müssen alle 5 Maschinen vom gleichen Punkt aus zeigen, was ihre (Fern-)Scheinwerfer so draufhaben. Diese sind 140 Meter vom Eingang einer recht scharfen Rechtskurve entfernt. Sind die Warnschilder und der Straßenverlauf gut zu sehen?

Lichtverteilung im Passagierbetrieb

Zudem geht es um die Lichtverteilung im Passagierbetrieb. Bereits beim Aufsitzen eines Sozius haut der Lichtkegel des Abblendlichts mitunter in der Ferne ab. Er strahlt dann zwar weiter, doch auch diffuser. Fernlicht wird so im Extremfall unbrauchbar, blendet bloß noch den Gegenverkehr. Ganz gelassen bleibt da nur die BMW K 1600 GT dank automatischer Niveauregulierung. Bei der Ducati Multistrada V4 S lässt das semiaktive Fahrwerk eine Anpassung an die Zuladung auf Knopfdruck zu: Das Federbein auf "2 Personen" gestellt (eventuell noch plus Gepäck), und schon strahlt der Lichtkegel exakt wieder dorthin, wo er im Solobetrieb stand. Klasse!

Testergebnisse im Detail

  • Modernes Naked Bike: Benelli Leoncino 800: Positive Überraschung: Das China-Bike mit modernem LED-Scheinwerfer erhellt die Nacht sehr ordentlich. Markant wirkt das hufeisenförmige Tagfahrlicht. Das breite, aus Fahrerperspektive fast rechteckig scheinende Abblendlicht leuchtet schön weit und ferner Links- wie Rechtskurven erstaunlich gut aus. Dem fügt das Fernlicht deutlich sichtbar einen weiteren Lichtkegel hinzu.
  • Klassisches Naked Bike: Yamaha SR 500 (1981): Die Wahl dieses Testmotorrads erfolgte nicht ganz zufällig: Denn der markante Rundscheinwerfer mit riesigen 200 Millimetern Innendurchmesser sollte vor rund 40 Jahren eine gute Lichtausbeute signalisieren. Tatsächlich verbaute Yamaha ihn nicht allein in der SR 500 (Typ 2J4), sondern auch in der XJ 650, TR 1 und XJ 900 N. Die oberen Fotos zeigen die Lichtausbeute mit der Nachrüst-H4-Lampe Osram "Night Breaker 200", dem Testsieger unseres Lampentests. Damit strahlt das Abblendlicht deutlich heller, weiter und sogar weiter nach links im Vergleich zur Serienlampe (sie Bildergalerie). Selbst das Fernlicht leuchtet nun heller und besser aus. Für gut 10 Euro ist das eine spürbare Verbesserung, ein Schritt in Richtung mehr Sicherheit.
  • Supersportler: Honda Fireblade (SC 59, 2008): Versuch macht klug: Hier haben wir die 2 H7-Birnen dieser Fireblade gegen aktuelle Top-LED-Leuchtmittel von Philips getauscht - mit Freigabe per ABE. Und siehe da: Der Umbau lohnt sich sehr! Die Leuchtdioden made in China strahlen nochmals deutlich heller und mit bläulich-weißerem Licht als serienmäßige H7-Lampen.
  • Reiseenduro: Ducati Multistrada V4S: Das Voll-LED-Licht der V4-Multistrada strahlt hell und breit. Aber nicht sehr weit. Beim Bremsen kommt es sehr nah vors Vorderrad. Und wegen seines harten Kontrasts (scharfe Hell-Dunkel-Grenze vorn) ist man ständig versucht, das extrem helle Fernlicht dazu zu aktivieren.
  • Touring-Motorrad: BMW K 1600 GT: Die Voll-LED-Scheinwerfer mit Schwenkfunktion serienmäßig ("adaptives Kurvenlicht") machen die Nacht zum Tage. Hierbei wird das Abblendlicht abhängig von der Schräglage in die Kurve hineingedreht. Auf diese Weise werden Kurven bestens ausgeleuchtet, weil sich das Licht dort befindet, wohin die 1600er fährt. Fazit: der aktuelle Maßstab der Motorradbeleuchtung!

H4-Lampen im AUTO BILD-Test - alle Ergebnisse im Detail

AUTO BILD und der TÜV Rheinland haben 21 H4-Lampen getestet. Hier sind die Ergebnisse im Überblick:

Produkt Paarpreis (€) Prüfzeichen Gesamtpunktzahl (max. 55 Punkte) Gesamturteil
PHILIPS VISION +30 % (Testsieger) 18,32 E1 53 1,1 (sehr gut)
CARTECHNIC (Preis-Leistungs-Sieger) 12,40 E1 48 1,6 (gut)
OSRAM NIGHT BREAKER LASER NEXT GENERATION 9,95 E1 49 1,5 (gut)

Fazit: Finger weg von No-Name-Lampen! Die bringen kein Licht, und im schlimmsten Fall verbrutzeln sie den Scheinwerfer. Sicheres Fahren beginnt bei 40 Punkten, dann stimmt die Qualität. Und nicht vergessen: unbedingt die Scheinwerfer einstellen!

H4- und H7-Nachrüstlampen fürs Motorrad im Test (MOTORRAD)

Die besten H4- und H7-Nachrüstlampen für Motorradscheinwerfer. Von MOTORRAD, gemeinsam mit den Profis von Marelli Automotive Lighting, unter Laborbedingungen getestet, bewertet und miteinander verglichen.

Licht-Tuning ist mit dem Tausch gegen eine hochwertige H4- oder H7-Lampe einfach und günstig. Vor dem Kauf bitte überlegen, auf was man besonders viel Wert legt: langes Lampenleben oder besonders helles Licht. Wunder sollte man aber nicht erwarten, denn den großen Unterschied macht der Scheinwerfer, nicht die darin steckende Lampe. Gilt auch für diesen Test: H4- und H7-Werte sind nur Bauart-intern vergleichbar.

Testergebnisse H4-Lampen (MOTORRAD)

  • Testsieger: H4-Lampe Osram Night Breaker 200: MOTORRAD-Urteil: sehr gut. Preis: 10,65 Euro. Liefert satte 84 m Reichweite und eine Top-Lichtverteilung.
  • Kauftipp: H4-Lampe Bosch Plus 150 Gigalight: MOTORRAD-Urteil: sehr gut. Preis: 8,37 Euro. Gute 84 m Reichweite, kommt im Maximum nicht ganz an die Osram heran, ist aber ggf. günstiger.
  • H4-Lampe Bosch Ultra White 4200K: MOTORRAD-Urteil: gut. Preis: 10,57 Euro. Knapp 84 m Reichweite, und auch die Lichtausbeute liegt im oberen Bereich.
  • H4-Lampe GE/Tungsram Megalight Ultra +130: MOTORRAD-Urteil: gut. Preis: 7,25 Euro. Solide Leistung, u. a. mit 80 m Reichweite, und landet damit im guten Mittelfeld.
  • H4-Lampe Osram Cool Blue Intense: MOTORRAD-Urteil: gut. Preis: 7,48 Euro. 78 m Reichweite sind noch okay, und auch die Lichtverteilung geht völlig in Ordnung.
  • H4-Lampe Philips RacingVision GT 200: MOTORRAD-Urteil: gut. Preis: 10,90 Euro. 78 m Reichweite sind akzeptabel, insgesamt unspektakulär gut.

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