Haftpflichtversicherung Motorrad: Kosten und Vergleich

Freiheit, Leidenschaft und Fahrspaß - ein Motorrad ist mehr als nur ein Verkehrsmittel zur Fortbewegung. Es geht um die Verbundenheit zu Ihrer Maschine, das unbeschreibliche Gefühl, wenn Ihnen der Fahrtwind entgegenweht und sich das Motorrad dynamisch in die Kurven legt. Auf dem Motorrad nehmen Sie viel mehr wahr, als es beim Autofahren möglich ist. Dynamik und Wendigkeit, Adrenalin und Entspannung - es gibt viele Gründe, weshalb das Zweirad so beliebt ist.

Doch was, wenn dabei mal etwas passiert? Um zumindest die finanziellen Sorgen nach einem Unfall zu vermeiden, sollten Sie eine Motorrad-Versicherung abschließen. Zweiradfahrer haben ein vierfach höheres Risiko, an einem Verkehrsunfall beteiligt zu sein als alle anderen Verkehrsteilnehmer.

So sehr Sie die Freiheit auf zwei Rädern auch genießen - als Motorradfahrer sollten Sie diese Gefahr im Hinterkopf haben. Auf dem Motorrad sind Sie mittendrin statt nur dabei. Das macht das Fahrerlebnis aus - und das macht es auch gleichzeitig so gefährlich. Passieren kann also immer etwas, selbst dann, wenn Sie sicher und vorsichtig fahren und viele Jahre Erfahrung haben.

Auf einer Tour werden Sie vielleicht von Starkregen überrascht, die Straßenverhältnisse sind schlecht oder andere Verkehrsteilnehmer bringen Sie mit riskanten Fahrmanövern in Gefahr. Denn auch andere Fahrer und Fußgänger können unvorhergesehen reagieren und Sie können dadurch zu Schaden kommen. Unfälle - gerade mit Schaden an anderen Personen oder deren Eigentum - sind eine immense Belastung.

Es wäre jedoch schade, wenn Ihre Leidenschaft für das Motorradfahren ständig durch die Sorge vor finanziellen Schäden nach einem Unfall getrübt würde. Wir leisten bis zu einer Deckungssumme von 100 Mio. € für Personen-, Sach- und Vermögensschäden je Schadenfall (bei Personenschäden maximal 15 Mio. Dank der Motorrad-Versicherung wissen Sie, dass Ihr Fahrzeug sowie Schäden, die anderen Personen als Unfallopfern entstehen, abgesichert sind. Bei uns sind Sie damit als Motorradfahrer bestens aufgehoben: Wir sind einer der größten Versicherer von Motorrädern in Deutschland.

Grundlagen der Motorradversicherung

Die Ver­si­che­rung für ein Motor­rad ist mehr als nur ein not­wen­di­ges Übel oder ein büro­kra­ti­scher Akt. Sie ist das finan­zi­el­le Fun­da­ment, das zwi­schen einem ärger­li­chen Zwi­schen­fall und einem exis­ten­zi­el­len Ruin ent­schei­det. Bevor wir uns den Details von Tari­fen und Klau­seln wid­men, ist es uner­läss­lich, die grund­le­gen­den Prin­zi­pi­en zu ver­ste­hen.

In Deutsch­land ist die Kfz-Haft­pflicht­ver­si­che­rung kei­ne frei­wil­li­ge Leis­tung, son­dern eine gesetz­li­che Ver­pflich­tung, die im Pflicht­ver­si­che­rungs­ge­setz (PflVG) ver­an­kert ist. Der Grund­ge­dan­ke ist der Schutz der All­ge­mein­heit: Ein Motor­rad­un­fall kann, ins­be­son­de­re wenn Per­so­nen schwer ver­letzt wer­den, Kos­ten in Mil­lio­nen­hö­he ver­ur­sa­chen (Arzt­kos­ten, Reha, Schmer­zens­geld, lebens­lan­ge Ren­ten).

Ohne den Nach­weis die­ser Ver­si­che­rung fürs Motor­rad - in Form der elek­tro­ni­schen Ver­si­che­rungs­be­stä­ti­gung (eVB-Num­mer) - ver­wei­gert die Zulas­sungs­stel­le die Anmel­dung Ihres Motor­rads kate­go­risch. Wer den­noch ohne gül­ti­gen Ver­si­che­rungs­schutz am öffent­li­chen Stra­ßen­ver­kehr teil­nimmt, begeht eine Straf­tat nach § 6 PflVG.

Die Ver­si­che­rungs­welt nutzt vie­le Fach­be­grif­fe:

  • Haft­pflicht: Die gesetz­lich vor­ge­schrie­be­ne Basis­ver­si­che­rung. Sie deckt aus­schließ­lich Schä­den ab, die Sie mit Ihrem Motor­rad ande­ren Per­so­nen, deren Fahr­zeu­gen oder Eigen­tum zufü­gen. Eine wich­ti­ge, oft über­se­he­ne Leis­tung ist die Abwehr unbe­rech­tig­ter Ansprü­che.
  • Kas­ko (Teil- & Voll-): Dies ist der frei­wil­li­ge Schutz für Schä­den an Ihrem eige­nen Motor­rad.
  • eVB-Num­mer: Die Abkür­zung für “elek­tro­ni­sche Ver­si­che­rungs­be­stä­ti­gung”. Es ist ein 7‑stelliger Code aus Buch­sta­ben und Zah­len, den Sie von Ihrem Ver­si­che­rer erhal­ten, sobald Sie eine Haft­pflicht­ver­si­che­rung abge­schlos­sen haben.

Nach­dem Sie die Grund­la­gen ken­nen, ist der nächs­te Schritt, die ver­schie­denen Schutz­ar­ten im Detail zu ver­ste­hen, um die rich­ti­ge Wahl für Ihr Bike zu tref­fen. Die rich­ti­ge Motor­rad­ver­si­che­rung ist kein Pro­dukt von der Stan­ge, son­dern ein Bau­kas­ten aus ver­schie­denen Schutz­stu­fen.

Arten der Motorradversicherung

Zur Motorrad-Versicherung gehört neben der verpflichtenden Kfz-Haftpflichtversicherung auch eine Teil- oder Vollkaskoversicherung.

  • Kfz-Haftpflichtversicherung: Eine Kfz-Haftpflichtversicherung ist Pflicht für Ihr Motorrad. Sie übernimmt Schäden, die Sie an anderen Personen verursachen. Neben Sachschäden z.B. an Fahrzeugen oder Gebäuden von Dritten sind also auch Personenschäden an anderen Personen abgesichert.
  • Teilkaskoversicherung: Zusätzlich zur Kfz-Haftpflicht haben Sie die Möglichkeit, mit einer Teil- oder Vollkaskoversicherung auch die Beschädigung Ihres eigenen Motorrads abzudecken. Die Teilkaskoversicherung leistet z. B. bei Sturm, Hagel, Blitzschlag, Überschwemmung, Lawine, Dachlawine. Wir sind einer der wenigen Versicherer, bei dem Sturm schon ab Windstärke 7 (ca. 52 km/h) aufkommt - nicht wie marktüblich erst ab Windstärke 8. Versichert sind Bruchschäden an der Verglasung des Fahrzeugs. Die Verglasung umfasst: Glas- und Kunststoffscheiben (Front-, Heck-, Trenn- und Seitenscheiben), Glasdächer, Spiegel und die Abdeckung von Leuchten. Zur Verglasung des Fahrzeugs zählen auch Glas- und Kunststoffscheiben von integrierten Fahrzeugassistenzsystemen und Displays. Bei einem Glasbruchschaden zahlen wir auch einen etwa erforderlichen Ersatz des Leuchtmittels. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich z. B. um Kurzschluss an der Verkabelung inkl. Tierbiss (z. B. durch einen Marder) am Fahrzeug inkl.
  • Vollkaskoversicherung: Die Vollkaskoversicherung ist für Motorräder im Vergleich zur Teilkaskoversicherung zwar teurer, bietet aber eben deutlich besseren Versicherungsschutz. Das vollkaskoversicherte eigene Motorrad wird auf einem Anhänger transportiert und kippt um oder fällt herunter. Auch Schäden am Fahrzeug, deren alleinige Ursache ein geplatzter Reifen ist, und Transportschäden werden übernommen.

Bei einem Kaskoschaden am Fahrzeug werden auch die in Mitleidenschaft gezogene Motorradschutzkleidung (z. B. Montur, Motorrad-Stiefel und -Jacke) sowie die beschädigten Helme des Fahrers und des Beifahrers ersetzt. Das gilt jedoch nur, wenn die Kleidung in Zusammenhang mit einem Schaden am Motorrad entsteht. Der Fahrer rutscht mit seinem Motorrad aus der Kurve; das Motorrad hat einen Blechschaden und die Motorrad-Kleidung ist so aufgerissen, dass sie nicht mehr zu tragen ist. Bei Beschädigung des Motorrads übernehmen wir in der Kaskoversicherung die für die Reparatur erforderlichen Kosten bis zur Höhe des Wiederbeschaffungswerts.

Erweitern Sie den Versicherungsschutz Ihrer Motorradversicherung nach Bedarf. Ein Vergleich lohnt sich. Denn guter Schutz kann so günstig sein! Bei einem Unfall oder einer Panne bietet Ihnen der Kfz-Schutzbrief Soforthilfe rund um die Uhr. Für nur 7,00 €* im Jahr erhalten Sie umfangreiche Leistungen, z.

Die Kosten einer Motorradversicherung

Die Fra­ge “Was kos­tet eine Motor­rad Ver­si­che­rung?” lässt sich nicht mit einer ein­zi­gen Zahl beant­wor­ten. Die Kos­ten der Motor­rad­ver­si­che­rung sind ein hoch­gra­dig indi­vi­du­el­les Puz­zle, das von Dut­zen­den Fak­to­ren beein­flusst wird.

Wie hoch genau bei einem Motorrad die Kosten für die Versicherung sind, hängt von verschiedenen Faktoren wie Alter, Fahrerfahrung, Beruf, Wohnort, Fahrleistung, Abstellplatz und Motorrad-Modell ab.Die Kosten für eine Kfz-Haftpflicht sind am niedrigsten. Die Kosten für die Motorrad-Vollkasko sind am teuersten - diese bietet aber auch die umfassendste Absicherung.

Beispiele für jährliche Kosten

Die folgenden Beispiele zeigen, wie unterschiedlich die Kosten je nach Fahrer und Motorrad sein können:

  • Beispiel 1: Er zahlt jährlich für seine Honda 500 Rebel (35 kW) in der SF-Klasse 6164,74 € für die Kfz-Haftpflicht39,08 € für die Teilkasko mit 150 € Selbstbeteiligung248,82 € für die Vollkasko mit 300 € inkl.
  • Beispiel 2: Sie zahlt jährlich für ihre BMW 700 GS (55 kW) in der SF-Klasse 10143,47 € für die Kfz-Haftpflicht37,49 € für die Teilkasko mit 150 € Selbstbeteiligung163,10 € für die Vollkasko mit 300 € inkl.
  • Beispiel 3: Er zahlt jährlich für seine BMW R 1200 GS (77 kW) in der SF-Klasse 15160,32 € für die Kfz-Haftpflicht27,04 € für die Teilkasko mit 150 € Selbstbeteiligung200,06 € für die Vollkasko mit 300 € inkl.

Faktoren, die die Kosten beeinflussen

Mehrere Faktoren beeinflussen die Höhe der Versicherungsprämie:

  • Schadenfreiheitsklasse (SF-Klasse): Der mit Abstand größ­te Hebel. Die Scha­den­frei­heits­klas­se ist der mäch­tigs­te Hebel zur Beein­flus­sung Ihrer Ver­si­che­rungs­prä­mie. Das Sys­tem belohnt unfall­frei­es Fah­ren mit ste­tig wach­sen­den Rabat­ten. Für jedes vol­le Kalen­der­jahr, in dem Sie kei­nen Scha­den mel­den, den Ihre Haft­pflicht- oder Voll­kas­ko­ver­si­che­rung regu­lie­ren muss, stei­gen Sie eine SF-Klas­se auf. Jede höhe­re SF-Klas­se ist mit einem nied­ri­ge­ren Bei­trags­satz (in Pro­zent) ver­bun­den. Fahr­an­fän­ger star­ten meist in der SF-Klas­se 0 mit einem sehr hohen Bei­trags­satz (oft 200-260%). Im Umkehr­schluss führt ein gemel­de­ter Scha­den zu einer Rück­stu­fung (Malus) in eine nied­ri­ge­re SF-Klas­se mit einem höhe­ren Bei­trags­satz.
  • Fahrerfahrung: Mit mehr Erfahrung sinkt die Wahrscheinlichkeit, dass ein Unfall passiert⁴. Deswegen spielt das Alter des Kunden bei der Motorradversicherung eine Rolle - genauso wie die verstrichene Zeit seit Erwerb der Fahrerlaubnis.Motorradversicherungen für Fahranfänger kosten häufig mehr. Besonders für Personen, die jünger als 23 Jahre sind, berechnen Kfz-Versicherer einen höheren Beitrag.
  • Beruf und jährliche Kilometer-Fahrleistung: Zudem beziehen viele Kfz-Versicherer den Beruf und die jährliche Kilometer-Fahrleistung in die Berechnung der Motorradversicherung mit ein. Der Grund: Kfz-Versicherer sehen bei manchen Berufsgruppen ein geringeres Unfallrisiko.
  • Regionalklasse: Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. (GDV) ermittelt einmal im Jahr für Motorräder Regionalklassen. Diese beeinflusst die Höhe der Kosten für die Motorradversicherung. Die Zuordnung erfolgt anhand des Zulassungsbezirks für den Wohnort des Fahrzeughalters. Als Berechnungsgrundlage der Regionalklassen werden vor allem die Anzahl sowie die Schwere der Unfälle der einzelnen Regionen ausgewertet.
  • Abstellort: Auf der Straße ist das Diebstahlrisiko für abgestellte Motorräder weitaus höher als in einer abgeschlossenen Garage. Ein sicherer Abstellort führt häufig zu einem Rabatt auf die Kosten der Motorradversicherung.
  • Anzahl der Fahrer: Die Fahrer, die das Motorrad fahren, müssen bei der Versicherung berücksichtigt werden. Nutzen mehr als eine Person das Motorrad, sind die Motorradversicherungs-Kosten häufig höher. Ehepartner in häuslicher Gemeinschaft sind oft kostenlos mitversichert.
  • Jährliche Fahrleistung: Wird ein Motorrad nur wenige Kilometern gefahren, gehen Kfz-Versicherer von einer niedrigeren Unfall-Wahrscheinlichkeit aus. Das beeinflusst die Kosten der Motorradversicherung positiv. Verzichte aber darauf, eine zu niedrige Fahrleistung anzugeben, um Geld zu sparen. Falsche Angaben führen oft zu teuren Nachzahlungen.
  • Motorleistung: Die Motorleistung Deines Motorrads hat einen erheblichen Einfluss auf die Höhe Deiner Versicherungsprämie. Generell gilt: Je größer die Leistung, desto höher die Prämie. Jeder Versicherer kann aber unterschiedliche Kriterien und Berechnungsmethoden anwenden, daher solltest Du die Kosten und Bedingungen verschiedener Versicherer vergleichen.

Spartipps für die Motorradversicherung

Neben dem gro­ßen Ver­gleich der Motor­rad­ver­si­che­run­gen gibt es zahl­rei­che wei­te­re Stell­schrau­ben, um die Prä­mie zu sen­ken, ohne auf wich­ti­gen Schutz zu ver­zich­ten.

  • Saisonkennzeichen: Sie zah­len Steu­er und Ver­si­che­rung nur für die Mona­te, in denen Sie auch wirk­lich fah­ren (z.B. 03-10). In der Ruhe­zeit besteht bei­trags­frei wei­ter­hin Kas­ko­schutz (z.B. gegen Dieb­stahl).
  • Selbstbeteiligung erhöhen: Eine SB von 150 € in der Teil­kas­ko ist Stan­dard. In der Voll­kas­ko senkt eine Erhöhung von 300 € auf 500 € oder gar 1.000 € die Prä­mie spür­bar.
  • Fahrerkreis beschränken: Je weni­ger und je älter die ein­ge­tra­ge­nen Fah­rer, des­to güns­ti­ger der Bei­trag. Ver­mei­den Sie die Opti­on “belie­bi­ge Fah­rer”, wenn sie nicht benö­tigt wird.
  • Jährliche Fahrleistung realistisch einschätzen: Schät­zen Sie Ihre Jah­res­ki­lo­me­ter rea­lis­tisch ein. Gän­gi­ge Stu­fen sind 3.000, 6.000 oder 9.000 km. Zu hohe Anga­ben kos­ten unnö­tig Geld.
  • Zweitfahrzeugregelung nutzen: Beson­ders für Fahr­an­fän­ger die bes­te Opti­on. Wird das Motor­rad als Zweit­fahr­zeug ver­si­chert, star­tet es oft mit einer bes­se­ren SF-Klas­se (z.B. SF ½).
  • Sondertarife prüfen: Eini­ge Ver­si­che­rer gewäh­ren Son­der­ra­bat­te für bestimm­te Berufs­grup­pen, z.B. Beamte.
  • Fahrsicherheitstraining absolvieren: Eini­ge Ver­si­che­rer beloh­nen die Teil­nah­me an einem zer­ti­fi­zier­ten Fahr­si­cher­heits­trai­ning (z.B. mit Rabat­ten).

Wechsel der Motorradversicherung

Es gibt 4 Möglichkeiten, die Motorradversicherung zu wechseln. Wichtig ist, dass der Versicherungsnehmer die Kündigung ausspricht und diese fristgerecht beim Versicherer eingeht.

  • Kündigung zum Ablauf der Motorradversicherung: Die Kraftfahrtversicherung läuft immer bis zu dem im Versicherungsschein genannten Ablauf.
  • Sonderkündigungsrecht bei Beitragserhöhung: Hat Ihr Versicherer den Beitrag erhöht, können Sie Ihre Motorradversicherung innerhalb eines Monats nach Erhalt der Rechnung kündigen.
  • Kündigung der Motorradversicherung bei Fahrzeugwechsel: Beim Fahrzeugwechsel können Sie ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist die Motorradversicherung wechseln. Verwenden Sie für die Zulassung des neuen Fahrzeugs bitte eine „eVB-Nummer“ der HUK-COBURG.
  • Kündigung im Schadenfall: Im Schadenfall ist die Kündigung der Versicherung innerhalb eines Monats nach Erhalt der Schadenabschlussmeldung (bzw.

Was Sie beim Wechsel Ihrer Kfz-Versicherung beachten sollten, haben wir Ihnen in unserem Ratgeber Versicherungswechsel zusammengestellt. In einem weiteren Ratgeber finden Sie alle relevanten Informationen zum Thema Kfz-Versicherung kündigen.

Unsere Kfz-Haftpflichtversicherung beinhaltet auch die sogenannte Mallorca-Police für viele europäische Länder. Im Ausland sind Mietwagen oft mit geringeren Haftpflichtversicherungssummen versichert als in Deutschland. Wenn es zu einem Schaden kommt, könnte die Versicherungssumme zu niedrig sein.

Die eVB-Nummer

Um Ihr Motorrad bei der Zulassungsbehörde zuzulassen, brauchen Sie eine Bestätigung Ihres Versicherers: die elektronische Versicherungsbestätigung (eVB). Es handelt sich bei der eVB um eine 7-stellige Zahlen- und Buchstaben-Kombination. Diese eVB-Nummer ersetzt die ehemalige Deckungs- bzw. Erhalten Sie die eVB für Ihre Motorrad-Versicherung einfach, indem Sie einen Versicherungsantrag über unseren Tarifrechner stellen. Wir empfehlen Ihnen, immer einen schriftlichen Vertrag abzuschließen. Verwenden Sie dafür einfach unseren Kfz-Kaufvertrag. Er stellt sicher, dass Sie keine wesentlichen Daten oder Angaben vergessen, wie z. B. der Tag und die genaue Uhrzeit der Fahrzeugübergabe.

Verhalten im Schadensfall

Ein Unfall ist immer eine Stress­si­tua­ti­on. Wer jedoch einen küh­len Kopf bewahrt und die rich­ti­gen Schrit­te befolgt, sichert sei­ne Ansprü­che und erleich­tert die Abwick­lung mit der Ver­si­che­rung erheb­lich.

  1. Schal­ten Sie sofort die Warn­blink­an­la­ge ein.
  2. Zie­hen Sie Ihre Warn­wes­te an, bevor Sie aus­stei­gen.
  3. Stel­len Sie das Warn­drei­eck in aus­rei­chen­der Ent­fer­nung auf (ca. 100 Meter).
  4. Ver­schaf­fen Sie sich einen Über­blick über Ver­letz­te. Bei Per­so­nen­schä­den ist die Poli­zei (110) immer Pflicht. Bei rei­nen Blech­schä­den ist es rat­sam, aber nicht zwin­gend, solan­ge die Schuld­fra­ge klar ist.
  5. Machen Sie Fotos von der Unfall­stel­le, den betei­lig­ten Fahr­zeu­gen und den Schä­den.
  6. Fül­len Sie gemein­sam mit dem Unfall­geg­ner einen Euro­päi­schen Unfall­be­richt aus.
  7. Mel­den Sie den Scha­den unver­züg­lich Ihrer Ver­si­che­rung - auch wenn Sie nicht schuld sind. Die meis­ten Ver­si­che­rer bie­ten eine Online-Scha­den­mel­dung oder eine 24/7‑Hotline an.
  8. Geben Sie am Unfall­ort nie­mals ein Schuld­ein­ge­ständ­nis ab! Klä­ren Sie die Schuld­fra­ge nicht selbst, über­las­sen Sie dies den Ver­si­che­run­gen.

Fazit

Die Suche nach der per­fek­ten Motor­rad Ver­si­che­rung ist, wie die­ser Rat­ge­ber zeigt, kein Hexen­werk. Sie ist eine Kom­bi­na­ti­on aus Wis­sen, Stra­te­gie und dem Ein­satz der rich­ti­gen Werk­zeu­ge.

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