Harley-Davidson ist weltweit bekannt für ihre kultigen Motorräder. Dazu gehört selbstverständlich ein Fahrer mit cooler und sicherer Kleidung. Sollen zudem Style und Safety in einer eigenen Liga spielen, bieten sich die aktuellen Motorradlederjacken von Harley-Davidson an, denn sie erfüllen alle Anforderungen der EU-Verordnung 2016/425 für persönliche Schutzausrüstung im Bereich Motorradbekleidung.
Motorrad-Textilkombis im Test: Für jedes Wetter gerüstet
Normal kann jeder, passt aber nicht jedem! Zum Glück bietet der Markt eine beachtliche Auswahl an Motorrad-Textilkombis, die zusätzlich zur normalen Passform in Kurz- und Langgrößen erhältlich sind. 10 davon haben wir auf Komfort, Wetterschutz, Sicherheit und Ausstattung getestet. Die für diesen Test angeforderten Motorrad-Textilkombis sollten universell sein.
Und zwar in zweierlei Hinsicht: Die Kombi muss für jede Motorradtour taugen, egal ob Regen, Sonne oder Schnee. Und universell passend sein: Die Kombis sollen zusätzlich zu den Standardgrößen auch in einer Passform für außergewöhnliche Körpermaße erhältlich sein. Neben den normalen Größen, meistens angeboten im Bereich von 48 bis 66, umfasst das die sogenannten Kurz-, Bauch- und Langgrößen.
Diese passen dann auch jenen Motorradfahrern, die verhältnismäßig kurze Gliedmaßen, einen üppigeren Bauchumfang oder eben lange Gliedmaßen bei schmalem Körperbau besitzen. Dass unsere Ergebnisse genauso aber auch für all jene relevant sind, die mit normalen Größen bestens zurechtkommen und nur bei trockenem Wetter unterwegs sind, versteht sich von selbst.
Motorrad Textiljacken - Drei Schichten Schutz
Grundsätzlich ist eine Textiljacke in drei Schichten aufgebaut: Der äußeren Schicht, zumeist aus widerstandsfähigem Cordura, folgt eine wind- und wasserundurchlässige Membran. Hier unterscheidet man Z-Liner und ein 2- oder 3-Lagen-Laminat. Ein Z-Liner, in der Regel eine einzippbare Membranjacke, ist etwas kostengünstiger in der Produktion.
Der Nachteil: Die Außenjacke saugt sich bei Regen voll, wird nass und schwer. Bei den Membranen unterscheidet man porige und rein physikalische. Porige Membrane wie etwa Gore-Tex basieren auf einer Teflonschicht, die so lange gezogen wird, bis eine mikrofeine Porung entsteht, durch die nur noch Wasserdampf entweichen kann, die ansonsten aber wind- und wasserdicht ist.
Anders funktionieren zum Beispiel SympaTex-Membrane. Das sind Stoffe, die so fein gewebt sind, dass sie zwar Wasser abhalten, Wasserdampf aber durchlassen. Egal ob mit oder ohne Porung, zum Abtransport des Wasserdampfes nach außen ist ein Temperaturgefälle hin zur Außentemperatur nötig.
Als Faustregel geht man hier von etwa 15 Grad aus, bei der eine Klimamembran am besten funktioniert. Ab 25 Grad Außentemperatur lässt die Wirkung einer Membran nach. Dann müssen die Belüftungsöffnungen der Jacke ran, um im Fahrbetrieb das Temperaturgefälle wieder zu erhöhen und die Atmungsaktivität anzukurbeln.
Testergebnisse im Überblick
Hier eine Zusammenfassung einiger getesteter Motorrad Textiljacken:
- Alpinestars Andes 3 Drystar: In Sachen Funktionalität und Verarbeitung top, Details wie der Kragenabschluss wurden nachgebessert.
- Bores Emilio: Komplexe, hochfunktionale Jacke mit separater Membran und Innenfutter.
- Difi Ontario Aerotex: Sehr bequeme, voll funktionale und sehr gut ausgestattete Textiljacke.
- Furygan Thruxton: Punktet mit gut getroffener Passform und stylischem Druckknopfdesign.
- Icon Stormhawk WP Jacket: Komplett mit guten D30-Protektoren ausgestattet.
- Rukka Armarone: Unaufgeregter Tourklassiker mit funktionaler und wertiger Ausstattung.
Harley-Davidson Lederjacken: Stil und Sicherheit vereint
Für alle, die bei der Motorradbekleidung noch Nachholbedarf haben, bietet Harley-Davidson nun eine Kombination aus Fleecehoodie und zertifizierter (Klasse A) Lederjacke an. Die Jacke ist aus kräftigem, im offiziellen Wortlaut mittelschwerem Rindsleder gefertigt und vermittelt aufgrund der Materialstärke ein Gefühl von Sicherheit. Die Nähte sind sauber verarbeitet.
Das neue Prüfkennzeichen CE bestätigt, dass die Jacken umfangreiche Tests absolviert haben und in Bezug auf ihre ergonomische Gestaltung, die Abrieb- und Reißfestigkeit ihres Obermaterials und ihrer Nähte sowie die Fixierung von Protektoren an sturzgefährdeten Stellen top sind. Das CE-Label tragen ab sofort auch das Victory Lane Leather Jacket, das Torque Leather Jacket und das Miss Enthusiast Leather Jacket.
Alle drei Jacken punkten mit herausnehmbaren Protektoren an Ellbogen und Schultern sowie mit einer Tasche für den separat erhältlichen Rückenprotektor. Vorgeformte Ärmel und Dehnfalten im Rücken sowie der Classic Fit-Schnitt stellen eine lockere Passform und ein angenehmes Tragegefühl sicher.
Unübersehbar ist der sogenannte Willie-G.-Skull auf der Rückseite der Lederjacke, der mit Reflektormaterial hinterlegt wurde und so nicht nur zur Optik, sondern auch zur Sicherheit beiträgt. Wird er von einem Scheinwerfer erfasst, strahlt er der Lichtquelle entgegen und teilt unmissverständlich mit: Hier fährt eine Harley-Davidson.
Harley-Davidson Auroral II 3-in-1 Leather Jacket
Die Auroral II 3-in-1 Leather Jacket bietet vielfältige Kombinationsmöglichkeiten (Fleecehoodie oder Lederjacke jeweils einzeln sowie einmal in Kombination). Die Jacken können mittels Laschen und Druckknöpfen verbunden werden. Für eine angenehme Passform sorgen Dehnfalten im Rücken- und Reißverschlüsse im Hüftbereich sowie an den Ärmeln.
Protektorenjacken: Zusätzlicher Schutz für den Oberkörper
So ein Protektor steckt ja meist direkt in der Jacke, dabei aber mitunter nicht an exakt richtiger Stelle, wenn es drauf ankommt. Außerdem bleibt die Brustpartie größtenteils zugunsten des Komforts und der Praktikabilität ungeschützt. Diese Mängel kann man mit einer eng am Körper anliegenden Protektorenjacke wunderbar beheben.
Das Modell XTR von Hersteller Hebo zeigt, dass so eine Lösung nicht nur im Trialsport Sinn macht, sondern auch bei sicherheitsorientierten Bikern sowie modebewussten Citypendlern, deren Freizeitjacke den nötigen Schutz vermissen lässt. Die Hebo-Jacke ist mit Brust- und Rückenprotektor sowie mit Schulter- und Ellbogenprotektoren ausgestattet.
Zubehör von Touratech für die Harley-Davidson Pan America
Wer mit der Harley-Davidson PanAm auf große Abenteuerreise gehen will, sollte sich das Zubehör von Touratech ansehen. Der Zubehörhersteller Touratech schickt sich nun an, die Pan America mit zahlreichen Parts zu individualisieren. Speziell für den Einsatz abseits befestigter Straßen sind die Protektoren konzipiert.
Erhältlich ist ein Motorschutz aus gekantetem und verschweißtem Aluminiumblech sowie ein Set Sturzbügel zum Schutz von Motor und Karosserie. Für die Optimierung im Detail hat Touratech zahlreiche Parts aus dem großen Portfolio an die Pan America adaptiert.
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