Harley Davidson Sportster 1200 Umbau Ideen

Samuel Kao, Kopf der südkalifornischen Schmiede JSK Moto, hatte einen exakten Plan: »Es war mein Ziel, ein Motorrad zu bauen, das du schon, wenn du es siehst, einfach nur fahren willst. Beim Anblick soll dir einfach nur die Gashand jucken wie Hölle.«

Design-Philosophie und Inspiration

»Meine Umbauten sollen immer besser fahrbar sein als das Original«, sagt Samuel und verpasst dem Racer obendrauf hammerharte Brembo-Anker, denn das Ding geht richtig gut. Zeitlos sollte das Design werden und keinem aktuellen Trend folgen, »einfach ein Bike, das man jeden Tag fahren kann und wenn man Bock hat, auch gern mal abseits der Straße«. So entscheidet sich Kao für Tracker-Elemente wie eine aufrechte Sitzposition dank moderatem Lenker und Stollenreifen. Um dem Tracker insgesamt ein deutliches Plus an Fahrkomfort zu verpassen, setzt Samuel auf hochwertige Fahrwerkskomponenten aus dem Racing-Bereich. Unter anderem gibt der Lenker die aufrechte Sitzposition vor.

Der "Cobalt Storm" Umbau von JSK Moto

Um das Fieber zu wecken, entschied er sich, seine neueste Kreation noch deutlicher abzuspecken als sein Erstprojekt, einen Cafe Racer mit relativ vielen Verkleidungsteilen. Um sein Bike relativ sauber zu halten, birgt der Tank mehr als nur Sprit in sich. Das Gefäß besteht aus zwei Hälften, die rechte nimmt das Benzin auf, die linke die Elektrik der Sporty.

Motogadgets Steuerungseinheit m-unit reduziert Drähte, Relais und Sicherungen auf ein Minimum. Dazu verbaut Kao einen Lithium-Ionen-Akku, der sehr klein, aber dennoch leistungsstark genug ist, um einen stabilen elektrischen Fluss zu ermöglichen. »Ich entschied mich, wie immer bei meinen Designs, einer stringenten Idee zu folgen. So erklärt sich die kantige Form des Tanks, genauso wie die ungewöhnliche Sitzbankaufnahme. Auch die Frontlampe ist eckig, genauso wie der Öltank.

Technische Details und Komponenten

Starkes Europa: Die Primärabdeckung stammt von EMD aus Frankreich, die Steuereinheit von Motogadget aus Deutschland. Sie findet in der linken Hälfte des Tanks ihren Platz Der Luftfilter von Arlen Ness findet seine Bestimmung oft an fetten Harley-Baggern, steht aber auch dem Tracker durchaus gut Gelungene Kombi aus modernen Serienteilen und eigenen Designs: Die Einarmschwinge stammt von Ducati Die Sitzbank wurde im eigenen Haus erdacht und gebaut

Die Achtzigerjahre-Inspiration von Prism Supply

Die Achtzigerjahre waren aus Customsicht ein fast verschenktes Jahrzehnt. Als Basis wurde nämlich eine 2019er Sportster gewählt. »Änderungen am Rahmen wollten wir definitiv nicht haben«, erklärt Jake, »trotzdem sollte das Bike aussehen, als wäre es irgendwann in den Achtzigern aus einer Fabrik gerollt. Die endgültige Optik verdankt die Sporty letztlich nur ein paar klugen Entscheidungen, nichtsdestotrotz steht am Anfang wie bei den meisten Umbauten ein völliger Striptease. Die Werkskomponenten werden zum Großteil entfernt. Danach gehen die Customizer schlicht in der Zeit zurück und schauen, was passen könnte. Schritt eins ist also getan, tatsächlich gelingt der größte visuelle Sprung aber am Heck. Eine Stufensitzbank, auf dem Kotflügel sitzend, von Crazy Frank inspiriert, drückt dem Bike seinen Stempel auf. Vorn reicht eine kleine Maske überm Superglide-Scheinwerfer, auch um nötige Elektrik unterzubekommen.

Details und Designmerkmale

»Es hat in der ersten Version einfach nicht gepasst«, erzählt uns Jake, »der Fender war viel zu groß und zu lang. Der Frisco-Tank kommt von Throttle Addiction und wurde so modifiziert, dass unter ihm Einspritzpumpe und Kabelbaum Platz haben. Die Sportster von Prism Supply entstand in enger Zusammenarbeit mit dem US-Independent-Magazin »DicE« - Herausgeber Dean Micetich ist Fan von Harleys im Eighties-Style und ließ seine eigenen Ideen komplett in den Bau einfließen. Ebenso wie die Lackierung, die Caleb, der jüngere Bruder von Zach und Jake, in Glanzschwarz und mit goldenen Details, wie beim traditionellen Harley-Logo, aufträgt. Die Kraftübertragung ans Hinterrad erfolgt per Kette, »was wir bei einer so traditionellen Umbaurichtung als Pflicht empfinden«, wie Jake sagt.

Eine goldene Beschichtung wirkt hier Wunder Besonders cool finden wir den Luftfilter, ebenfalls voll im Eighties-Style »Wir wollten ein Motorrad bauen, das so in den Achtzigerjahren aus der Fabrik hätte rollen können - allerdings mit möglichst wenig Werkzeugeinsatz und Fertigungsaufwand, sodass es ein sehr nachvollziehbarer Umbau ist« Vorn reicht eine kleine Maske überm Superglide-Scheinwerfer, auch um nötige Elektrik unterzubekommen. Der King sitzt amtlich, der Allerwerteste der Queen darf nicht nicht zu üppig ausfallen Die umgebaute Sportster fährt, wie die letzten luftgekühlten Sportys eben fahren - also sehr ordentlich.

Weitere Umbauten und Stile

Kultiger Fun-Tracker auf Basis einer Sportster Roadster. Zuhause ist das Bike zwischen Straße, Feldweg und irgendwo dazwischen. Unser Beitrag zum Battle of the Kings Custom Build-Off. Man nehme Räder und Reifen einer Fat Bob und baue sie in eine Sportster. Auf Basis einer Sportster Iron 883 umgebauter Racer im coolen Vintage Look. Der zweifarbig gehaltene kompromisslose Bobber besticht durch seinen klaren schnörkellosen Aufbau.

Liste von Umbau-Ideen

  • Fun-Tracker auf Basis einer Sportster Roadster
  • Räder und Reifen einer Fat Bob in eine Sportster einbauen
  • Racer im Vintage Look auf Basis einer Sportster Iron 883
  • Kompromissloser Bobber mit klarem schnörkellosen Aufbau
  • Tiefer und kompromissloser Umbau zum Night Chaser
  • Mega-XR, komplett in schwarz und Carbon gehalten

Die Nightster® Special bringt alles mit, was Du brauchst. Und lässt alles weg, was Dich bremst. S wie Statement. S wie sofort. Nur bis 26.9.2025! Flat Track trifft Bobber - und was dabei rauskommt, ist pure Gänsehaut. Mit der Sporster® bietet Harley-Davidson ein Einstieg in die Harley® -Welt und eine vielfältige Möglichkeit zum Cuatombike.

Wichtige Hinweise und Tipps

Samuel Kao hat seine Berufung darin gefunden, klassische Linien mit seinen Design-ideen zu vereinbaren und dazu auf neueste Technik zu setzen. Ich will lieber zeigen, was ich in meiner Ära der neuen Werkzeuge und Techniken noch aus den Kisten rausholen kann«, erklärt uns Samuel zum Abschluss.

Es gibt von Bosch Fett für Bremsteile, und ein graues Schmierzeug von Würth und Konsorten. Das sollte an Bremsen verwendet werden, keine Kupferpaste.Warum? Das Fett ist auf den Kolben, aber nicht das Kupferfett, sondern das Kolbenfett.Das Kupferfett (für Bremsen ) ist an den Belägen. Das gehört nicht an die Kolben, weil es die Dichtungen undicht macht.

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