Eine relativ neue Art des Navigationszubehörs sind die sogenannten Head-Up-Displays. Der Name rührt daher, dass der Fahrer mit diesem System seine Blickrichtung beibehalten, also geradeaus auf die Straße schauen kann und trotzdem alle relevanten Informationen im Blickfeld hat. Bis vor kurzem war diese Technik nur der Luftfahrt vorbehalten, doch nun können auch Autofahrer die Anzeigetechnik günstig nachrüsten.
Was ist ein Head-up-Display?
Ein Head-up-Display projiziert diverse Informationen direkt an die Windschutzscheibe. Hier werden wichtige Informationen direkt in das Sichtfeld des Fahrers projiziert. Dadurch ermöglicht das Head-up-Display eine schnellere Erfassung dieser Informationen, ohne dass der Fahrer den Blick von der Straße abwendet. Die Anzeige auf der Windschutzscheibe verringert die Augenbelastung und das ständige Umschalten zwischen diversen Blickpunkten.
Vorteile eines HUD
- Erhöhte Sicherheit durch weniger Ablenkung
- Verbesserter Fahrkomfort
- Schnellere Erfassung wichtiger Informationen
- Reduzierung der Augenbelastung
Das Tilsberk DVision Head-up-Display
Nach dem Vorbild von Head-up-Displays für Piloten ist das System D-Vision konzipiert. Das Tilsberk Head-Up Display Dvision ist inspiriert von Anzeigesystemen für Jet- und Hubschrauberpiloten, und bringt viele wichtige Fahrinformationen direkt in das Sichtfeld der Motorradfahrerin, ohne dass dafür der Blick von der Straße abgewendet werden muss. Der Clou am Tilsberk Head-Up Display Dvision ist, dass es als Nachrüstset für alle gängigen Motorradhelmtypen konzipiert wurde, ohne äußere Anbauteile auskommt und damit auch keine Einschränkungen des Sichtfeldes zu befürchten sind.
Funktionsweise des DVision
Auf einem winzigen Display vor dem rechten Auge des Nutzers werden Geschwindigkeits-, Navigations- und Kommunikationsdaten angezeigt. Die Daten werden von einer App bereitgestellt und per Bluetooth an das Display übertragen. Das Head-Up-Display wiegt nur 44 Gramm und kann mittels Adapterkits in mehreren Helmen befestigt werden. Und ebenso vielseitig ist die klappbare Anzeige vor dem rechten Auge, die in vier Basis-Modi betrieben werden kann und komplett innerhalb der Helmschale montiert wird.
Anzeigemodi des DVision
Die vier Anzeigemodi unterscheiden sich in der Vielfalt der Anzeige. Minimalist zeigt nur die drei Betriebszustände sowie die aktuell zulässige Höchstgeschwindigkeit, die per Navi-App vom verbundenen Smartphone auf das Display kommt. Ebenfalls von der Dvision-App werden die Anzeigen für die gefahrene Geschwindigkeit, das Navi, der Ladezustand des Displays und des Handys, Uhrzeit und Kompass im Explorermodus geliefert. Dazwischen reihen sich noch der City-Modus und der Navigations-Modus ein, der ontop noch eine Pfeilnavigation bietet. Wer hier nichts findet, kann sich die Anzeige selbst konfigurieren.
Je nachdem welchen der vier Anzeigemodi man ausgewählt hat, werden unterschiedliche Layouts mit verschiedenen Informationen in der Displayanzeige dargestellt. Turn-by-Turn-Navigation, Fahrspuranzeige, die aktuelle Geschwindigkeit, die geltende Geschwindigkeitsbegrenzung, ein Kompass, eingehende Anrufe, Uhrzeit, der Bluetooth-Verbindungsstatus, der Akkuladestand des Smartphones und des HUDs finden darin in unterschiedlichen Anordnungen Platz.
Technische Details und Lieferumfang
Der im sächsischen Zittau ansässige Hersteller Digades verspricht eine einfache Montage des D-Vision Head-up-Displays. Das Head-Up Display funktioniert auch für Brillenträger. Der Akku soll 12 Stunden halten und das Display in Tunneln selbständig auf- und abblenden.
Im Lieferumfang enthalten sind das Display und eine Helmhalterung, die selbst in Jethelmen montiert werden kann.
Montage des Tilsberk HUD
Per Fragebogen findet man verlässlich zur richtigen Art der Montage. Man scannt den QR-Code am Ende und schon erscheint eine Schritt-für-Schritt-Anleitung mit extra Videos zur Erklärung. Bei manchen Helmen wird die Basis des HUD, eine ca. 6 cm lange, gebogene Plastikschiene mit Magneten an den Enden, einfach zwischen die Schichten des Helmes geklemmt, bei anderen wiederum kommen Klebestreifen zum Einsatz.
Alternativen für das Auto
Das Nachrüsten eines Auto Head-up-Displays (HUD) kann das Fahrerlebnis erheblich verbessern. Bekannte Automarken verlangen dafür oftmals hohe Summen, um das Fahrzeug mit weiterer Ausstattung aufzurüsten. Es gibt bereits zwischen 30 Euro und 60 Euro hochwertige Head-up-Displays zum Nachrüsten im Auto.
OBD2-Modul und GPS-Modul
Ein OBD2-Modul steht für "On-Board Diagnostics 2". Dies ist ein Baustein, welches in modernen Fahrzeugen Fahrzeugdaten überwacht und Diagnoseinformationen bereitstellt. Ein GPS-Modul hingegen konzentriert sich auf die Ermittlung des Standortes eines Fahrzeugs über Satellitensignale.
Auswahlkriterien für ein Auto HUD
Es gibt verschiedene Faktoren, die Sie bei der Entscheidung eines passenden HUDs berücksichtigen sollten. Zunächst einmal sollten Sie sich zwischen den unterschiedlichen Modellgrößen entscheiden. Ein Auto Head-up-Display ist im Regelfall zwischen fünf und zehn Zoll groß. Ein weiterer bedeutsamer Aspekt bei der Auswahl ist die Kompatibilität mit Ihrem Fahrzeug und anderen Geräten. Stellen Sie sicher, dass das Kfz Head-up-Display mit Ihrem Fahrzeugmodell kompatibel ist. Überprüfen Sie auch, ob das Gadget mit den von Ihnen verwendeten mobilen Geräten wie Smartphones oder Navigationsgeräten verträglich ist.
Installation eines Auto HUD
Das Nachrüsten des HUDs in Ihrem Fahrzeug ist kinderleicht und bedarf weniger Schritte. Die Vorbereitung und Installation eines Auto Head-up-Displays erfordert etwas Zeit und Sorgfalt. Reinigen Sie das Armaturenbrett und die Windschutzscheibe gründlich, damit die Oberfläche sauber und frei von Staub oder Schmutz ist. Befestigen Sie jetzt das HUD gemäß den Anweisungen des Herstellers.
Fazit
Head-up-Displays liefern viele Informationen im Sichtfeld des Autofahrers. Durch die direkte Projektion wichtiger Informationen in das Sichtfeld des Fahrers erhöhen Sie die Sicherheit und verbessern den Fahrkomfort. Bei der Auswahl eines Auto HUDs ist es fundamental, auf deren Kompatibilität zu achten und Ihre bevorzugten Features herauszufiltern.
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