Lastenfahrräder gehören zur Kategorie der Spezialräder. Sie sind flexibel einsetzbar und je nach Bedarf mit passenden Aufbauten ausgestattet - für den Transport unterschiedlicher Fracht und/oder für die Mitnahme von Kindern, Hunden oder Erwachsenen. Der Markt bietet mittlerweile eine enorme Bandbreite an Modellen. Die Mehrzahl der modernen Lastenräder sind Pedelecs - also E-Lastenräder, deren Elektromotoren nur beim Treten in die Pedale unterstützen.
Lastenrad-Typen nach Anzahl der Laufräder und Position der Ladefläche
Hier differenzieren wir die Lastenrad-Typen anhand der Anzahl der Laufräder und wo sich die Ladefläche befindet. Es gibt Lastenräder mit zwei Rädern (einspurige Lastenräder) und Lastenräder mit drei bis vier Rädern (mehrspurige Lastenräder). Einspurige Lastenräder fahren sich i.d.R. agiler als mehrspurige Lastenräder und eignen sich für schnelle Transporte auch auf längeren Strecken. Beim Halten muss die Last allerdings ausbalanciert werden. Mehrspurige Lastenräder können wiederum i.d.R.
Einspurige Lastenräder
Short John (Bäckerrad): Beim Short John - das auch als Bäckerrad (eng. Butchers Bike) bekannt ist - befindet sich eine am Rahmen fest montierte Ladefläche über dem Vorderrad. Durch die Wahl eines kleineren Vorderrads kann der Schwerpunkt der darüber liegenden Ladefläche etwas tiefer gelegt werden. Dennoch bleibt der Schwerpunkt der Ladefläche im Vergleich zu anderen Lastenrädern relativ hoch, sodass es nicht die optimale Wahl für schwere Lasten ist. Wenngleich die Zuladungskapazitäten relativ gering ausfallen, so sind die Fahrzeuge für viele Alltagsaufgaben völlig ausreichend. Die Ladung ist im Blick. Darüber hinaus sind sie kurz, wendig, leicht und i.d.R. verhältnismäßig günstig.
Filibus: Beim Filibus sind Vorderrad und Gabel nach vorne verlagert, sodass die Steuerung indirekt über ein Lenkgestänge unterhalb der Ladefläche erfolgt. Die Ladefläche bietet oftmals Platz für ein bis zwei Eurokisten (40x60cm) und ist zu drei Seiten offen, wodurch erstaunlich sperrige Gegenstände transportiert werden können. Wie beim Bäckerrad ist die Ladung im Blick und der Schwerpunkt der Ladefläche relativ hoch. Im Vergleich zum Long Johns sind Filibus-Lastenräder i.d.R. kürzer (190 bis 220 cm) und wendiger.
Long John: Beim Long John befindet sich die Ladefläche zwischen Lenker bzw. Steuerrohr und Vorderrad - i.d.R. auf einem verstärkten und verlängerten Unterrohr auf Tretlagerhöhe. Der Schwerpunkt der Fracht liegt somit deutlich tiefer als beim Bäckerrad oder Filibus. Die meisten Modelle habe ein großes Hinterrad und ein 20″ Vorderrad, welches entweder über ein Lenkgestänge unterhalb der Ladefläche oder über eine Seilzuglenkung angesteuert wird. Das Long John ist die wohl am verbreitetestene Bauform. Es gibt eine enorme Vielfalt an Modellen, die sich durch Länge (von knapp unter zwei Meter bis über 260 cm), Gewicht, Sitzposition und Aufbau (z.B. Box aus Holz, Aluminium oder Kunststoff) unterscheiden. Einige Hersteller bieten für ihre Modelle mehrere Ladefläche-Größen an. Besonders sind Modelle mit einer Gitterrahmen-konstruktion oder mit einer Lenknabe. Aufgrund des verlängerten Radstandes und der indirekten Lenkung bedarf es einer kurzen Eingewöhnung. Das Angebot an Zubehör und Aufbauten ist groß.
Diamantlader: Diamantlader sind Lastenräder mit einem verlängerten Diamantrahmen und einer Ladefläche zwischen Ober- und Unterrohr. Die Lenkstange (oder der Lenkseilzug) verläuft i.d.R. entlang des verlängerten Oberrohrs und nicht unterhalb der Ladefläche wie beim klassischen Long John. Dadurch kann die Ladefläche noch etwas tiefer liegen, ist aber gleichzeitig nach oben durch das Oberrohr (bzw. bei manchen Modellen durch eine zweite Ladeflächen-Ebene) begrenzt.
Longtails (Backpacker): Longtails (gelegentlich Backpacker genannt) sind Lastenräder mit einem stabilen, verlängertem Gepäckträger, auf dem die Fracht sowohl über dem Hinterrad als auch - den Schwerpunkt nach unten verlagernd - auf optionalen Trittbrettern und Taschen links und rechts neben dem Hinterrad befestigt werden kann. Für Passagiere gibt es neben den Trittbrettern weiteres Zubehör wie Sitzpolster, eine Reling oder sogar Zeltaufbauten, die Schutz vor Wind und Wetter bieten. Auf dem langen Gepäckträger können zwei Kindersitze hintereinander befestigt werden. Einige Modelle sind darauf ausgelegt, Erwachsene hinten mitnehmen zu können. Viele Longtails haben einen fest am Rahmen montierten Frontträger, der die Ladekapazität erhöht. Das Lenkgefühl ähnelt einem „normalen“ Fahrrad.
Midtails: Midtails sind eine Abgrenzung zum Longtail. Sie haben einen verhältnismäßig etwas kürzeren Radstand und Gepäckträger und sind dadurch etwas wendiger und leichter.
Lowtail: Das Lowtail ist eine seltene Bauform mit einer tiefliegenden Ladefläche zwischen Tretlager und Hinterrad. Da sich die Ladefläche hinter der radelnden Person und ihrem Sichtfeld befindet, kann das Lowtail im Gegensatz zum Long John mit relativ hoher Fracht beladen werden. Die Kette wird unterhalb der Ladefläche entlang geführt.
Mehrspurige Lastenräder
Dreiräder mit Ladefläche vorne: Dreiräder mit Ladefläche vorne haben i.d.R. ein Hinterteil wie bei einem „normalen“ Fahrrad, sodass keine Anpassung beim Antrieb und Kette nötig sind (Ausnahme: Räder mit Hinterradlenkung). Die Fracht ist im Blick und der Laderaum zwischen den Vorderrädern sinkt in der Konstruktion möglichst weit nach unten. Dreiräder sind im Vergleich zum Long John i.d.R. breiter, aber dafür kürzer (viele Modelle sind zwischen 200 und 220 cm lang). Zudem bieten sie oft mehr Ladekapazität. Für die Kindermitnahme gibt es Modelle mit vier oder sogar sechs Plätzen.
Lenkungsarten bei Dreirädern
- Drehschemel- / Schwenkachs-Lenkung: Bei der Drehschemellenkung schwankt die komplette starre Vorderradachse mitsamt der Kiste darüber über ein Drehgestell. Fahrbahnunebenheiten wirken sich direkt auf die Lenkung aus.
- Achsschenkel- / Ackermann-Lenkung: Bei der Ackermann-Lenkung werden die Vorderräder indirekt über ein Lenktrapez angesteuert. Da die Vorderräder relativ viel Platz für den Lenkeinschlag benötigen, bleibt weniger Platz für die Transportkiste.
- Hinterrad-Lenkung: Bei der Hinterradlenkung erfolgt die Ansteuerung des Hinterrades über ein Lenkgestänge. Der Antrieb verläuft unter der Ladefläche nach vorne. Da sich Heck und somit auch der Sattel beim Kurveneinschlag seitwärts mitbewegen, ist das Fahrgefühl zunächst ungewohnt.
- Delta-Dreiräder / Delta Trikes: Bei den Delta-Dreirädern / Delta Trikes erfolgt die Lenkung wie bei einem „normalen“ Fahrrad. Jedoch müssen Gabel, Steuersatz, Vorbau und Lenker - vor allem bei den größeren Modellen - auf hohe Belastungen ausgelegt sein. Delta-Dreiräder haben verhälntismäßig hohe Nutzlastwerte. Gleichzeitig haben sie den Vorteil, dass das auf der Hinterachse liegende Gewicht nicht ausbalanciert werden muss. Da die Ladefläche nicht im Blickfeld der fahrenden Person liegt, können hohe Kofferaufbauten montiert werden. Der Antrieb erfolgt i.d.R. über die Hinterachse - per Differenzial auf beide Räder. Es gibt Modelle mit durchgehender Achse und Modelle mit einzeln gelagerten Hinterrädern, wodurch eine größere und tieferliegende Ladefläche ermöglicht wird. Die meisten Delta-Dreiräder haben zwar einen kleinen Wendekreis, sind in der Fahrt aber verhältnismäßig schwergängig. Etwas agiler fahren sich hingegen Modelle mit Neigetechnik.
- Vierräder: Vierräder haben wie Delta-Dreiräder i.d.R. hohe Nutzlastwerte. Viele Modelle sind Liege- bzw. Sesselräder. Der Antrieb erfolgt i.d.R. per Differenzial über die Hinterachse. Mit einem vollgefederten Fahrwerk - wie es beim Automobil zum Einsatz kommt - kann die Kippgefahr in der Kurve reduziert werden.
Modellgruppen von Lastenrädern
Mit Modellgruppen beschreiben wir hier Lastenrad-Typen, die über verbindende Eigenschaften verfügen, jedoch auf unterschiedlichen Bauformen basieren können. Dabei erfolgt die Einteilung sowohl bezogen auf Dimensionierung (Kompaktlastenrad, Schwerlastenrad) als auch auf die nutzungsbedingte Funktion und Ausstattung (Rikscha, Zustellrad, Familienrad…). Lastenräder können darüber hinaus grob in private und gewerbliche Nutzung unterteilt werden - allerdings sind die Übergänge fließend. Schließlich werden einige Modellgruppen (z.B. Pritsche, Kofferfahrzeug,…) sowohl in privaten als auch in gewerblichen Kontexten genutzt. Das Vorhandensein von Sitzen für die Kindermitnahme schließt wiederum eine gewerbliche Nutzung des Modells nicht aus.
- Kompaktlastenrad: Eine genaue Definition des Kompaktlastenrades (engl. compact cargo bikes) gibt es nicht. Modelle, die als solche bezeichnet werden, sind jedoch üblicherweise unter zwei Meter lang und haben oftmals 20“ oder gar noch kleinere Laufräder. Einige Modelle zeichnen sich durch praktische Features aus, wie z.B. ein zusammenfaltbarer Korb. Die meisten Kompaktlastenräder basieren auf einspurigen Bauformen - aber es gibt auch besonders kurze und kompakte Dreiräder. Ob mit oder ohne E-Antrieb - diese Modellgruppe ist vor allem für Menschen attraktiv, die mit begrenztem Platz in der Stadt leben oder ein Lastenrad suchen, dass ggf.
- Schwerlastenräder: Schwerlastenräder (engl. heavy duty cargo bikes) sind mehrspurige Lastenräder mit einer besonders stabilen Rahmenkonstruktion. Sie können einiges an Zuladung transportieren und sind mit Komponenten ausgestattet, die auf hohe Belastbarkeit ausgelegt sind. Die Ladefläche bietet oftmals Platz für eine Europallette (80×120 cm). Während es früher noch sehr mühsam war, ein solches Fahrzeug in Bewegung zu bringen, sind heutzutage Schwerlastenräder i.d.R. mit Elektromotoren ausgestattet und somit relativ einfach zu fahren.
- Pritschen: Pritschen sind Fahrzeuge mit einer offenen Ladefläche. Manche Modelle haben eine Umrahmung (praktisch beim Transport von Schüttgut) und Befestigungssysteme zur Ladungssicherung.
- Kofferfahrzeuge: Kofferfahrzeuge sind die Wahl, wenn Fracht abschließbar sein muss oder wenn sie beim Transport vor äußeren Gefahren wie Regen, Sonne und Hitze geschützt werden muss. Feste Bordwände und ggf.
Weitere Lastenradtypen und Nutzungsszenarien
- Postfahrrad: Das klassische Postfahrrad hat einen tiefen Einstieg und unter dem großen Gepäckträger vorne einen stabilen Ständer mit Rollen. Dank der Rollen kann das geparkte Fahrrad von Tür zu Tür geschoben werden. Postfahrräder gibt es mittlerweile allerdings auch als Dreiräder mit mehr Ladekapazität und E-Unterstützung. Für die sogenannte Letzte Meile wurden nochmals größere Radlogistikfahrzeuge entwickelt, die über verankerbare Rollcontainer verfügen, die am Umschlagplatz vorgepackt und ausgetauscht werden können.
- Fahrradkurierwesen: Im Fahrradkurierwesen, in dem es auf Schnelligkeit ankommt, sind wiederum leichte und wendige Messenger-Cargobikes im Einsatz.
- Fahrradrikschas: Vielen bekannt sind die seit den 1950er Jahren in Asien verbreiteten Fahrradrikschas.
- Rollstuhltransporträder: Rollstuhltransporträder eignen sich für die Mitnahme von Menschen in einem eigenen Rollstuhl.
- Familienräder: Einer der häufigsten Use-Cases für Lastenräder ist sicherlich die Kindermitnahme. Nicht umsonst gibt es eine breite Palette an „Family“-Modellen mit nochmal mehr Zubehör. Die Vielfalt reicht von Modellen, in denen die Kleinen auf einer einfachen Bank in einer Holzkiste sitzen, bis hin zu modernen E-Lastenrädern mit bequemen Einzelsitzen und 5-Punkt-Anschnallgurten in einer schützenden EPP-Box. Für die ganz Kleinen gibt es Maxi-Cosi-Adapter oder Weber-Babysitze. Wenn die Kinder größer werden und ggf. im Long John oder Frontlader-Dreirad die freie Sicht der fahrenden Person behindern, können sie hinten auf einem Longtail oder Midtail mitfahren.
- Hundetransport: Auch für die Besitzer:innen von Hunden bietet der Lastenrad-Markt Lösungen. Einige Hersteller haben Modelle im Sortiment, die extra auf den Hundetransport ausgelegt sind.
- Verkaufsstände und mobile Theken: Das Lastenrad als Verkaufsstand oder als mobile Theke für Veranstaltungen?
- Lifestyle-Bikes: Zugegeben - ein Lifestyle-Bike kann alles sein: Das geländetaugliche Gravel-Cargobike, das Longtail mit Fat Tires, die besonders leichten und agilen Modelle beim Cargo Bike Race, pragmatische Allrounder, elegante bis extravagante Designobjekte, … die Spanne ist enorm!
Historische Entwicklung von Lastenrad-Typen
Lastenrad-Typen lassen sich auch chronologisch sortieren. Bereits um die Jahrhundertwende wurde das Potenzial von Fahrrädern zum Warentransport erkannt. Bäckerräder und Dreiräder gehörten schnell zum Straßenbild. Erste Diamantlader wurden ab 1910 in den Niederlanden von Firmen wie Bergrijer oder Veeno hergestellt. Sie dienten als Milchtransporter - sogenannte „Melkfiets“. Ab 1930 vertrieb die dänische Firma Smith & Co (SCO) den Long John, dessen Name sich bis heute für alle bauähnlichen Modelle durchsetzte. Gazelle produzierte Transportdriewieler mit zusammenklappbaren Holz-Körben sowie Modelle mit Vorderradantrieb.
Mit der Liebe zum Automobil und der Etablierung von autogerechten Städten verschwanden ab den 1950er Jahren zunehmend die Lastenräder. Doch die Publikation Die Grenzen des Wachstums sowie die Ölkrisen 1973 und 1979 gaben Anlass, den eingeschlagenen Weg zu hinterfragen. Das Lastenrad als Transportmittel wurde wiederentdeckt - vor allem in der Öko-Bewegung. Anfang der 1980er Jahre veröffentlichte Christian Kuhtz in seinen Einfälle statt Abfälle- Heften DIY-Selbstbauanleitungen für Lastenräder - darunter ein Schubkarren-Tieflader. In der Kopenhagener Freistadt Christiania wurden derweil wiederum die ersten Christiania Bikes gebaut. 1992 erfand Michael Kemper mit seinem innovativen Filibus das im Prinzip verlängerte Short John. Das Long John wurde hingegen bis in die 1990er Jahre nahezu unverändert weiter gebaut. Erst Ende der 1990er Jahre verpasste Maarten van Andel dem Typus ein Update. Das Unternehmen Bakfiets (niederländisch für Lastenrad) war geboren. 1998 gründete sich Nihola. Anfang der 2000er entwarf der berühmte Fahrraddesigner Mike Burrows das 8Freight. Yuba und Surly präsentierten kurze Zeit später erste Longtail-Modelle. Die Fahrradkurierszene brachte weiteren Schwung in die Entwicklung von Lastenrädern. Mit dem Bullitt bewiesen Larry vs. Harry 2008, dass ein Long John leicht und sportlich sein kann.
Der größte Gamechanger wurde jedoch die zunehmende Elektrifizierung von Fahrrädern. Mit E-Unterstützung ausgestattet, bekamen Lastenräder das Potenzial aus der Nische heraus zu kommen und zum Massenprodukt zu werden. 2010 war der erste Prototyp des Urban Arrow Family fertig. 2013 folgte Riese & Müller mit dem Load - einem vollgefederten Long John in Gitterbauweise. Bicicapace und Omnium brachten elektrifizierte Versionen ihrer Modelle heraus. Kleine Hersteller wie Bernds oder Muli überzeugten mit ihren Ideen des Kompaktlastenrades - angepasst an die Bedürfnisse im modernen Stadtalltag. Es entstanden Lastenräder mit Neigetechnik und eine neue Generation von großen Radlogistik-Fahrzeugen.
Das Easy Rider Dreirad
Was das Easy Rider Dreirad ausmacht: Das Modell Easy Rider ist ein Dreirad mit Sitz für Erwachsene. Ein großer Vorteil dieses Sitz-Dreirads der dritten Generation ist, dass das Easy Rider sehr leicht zu fahren ist - auch, wenn Sie noch nie zuvor ein Dreirad gefahren sind. Die besondere Rahmenkonstruktion erlaubt nicht nur ein einfaches Aufsteigen, sein niedriger Schwerpunkt verleiht dem Rad auch mehr Stabilität im Stand und bei der Fahrt. Das Easy Rider Dreirad fährt sich sehr komfortabel. Zum einen dank der nach vorn gerichteten Position der Pedale (und damit der Tretrichtung), zum anderen dank der Rahmenfederung.
Der bequeme Sitz bietet eine verstellbare Rückenlehne, Druckentlastung für das Steißbein und erhöhte Seitenkanten für besseren seitlichen Halt. Das sorgt für ein stabiles, sicheres und gleichzeitig komfortables Sitzgefühl. Die Position des Sitzes lässt sich mit dem Schnellspannhebel einfach einstellen und an Ihre Körpergröße anpassen. Die Sitzhöhe erleichtert außerdem das Absteigen. Trotz seiner besonderen Form ist das Modell Easy Rider sehr wendig, hat einen kleinen Wendekreis und ist schmal genug, um durch Türen zu passen.
Design des Easy Rider Dreirads
Das moderne, aerodynamische Design des Easy Rider Sitz-Dreirads überzeugt unter anderem mit seinem hydrogeformten Rahmen im sportlichen Look. Fast die gesamte Verkabelung ist im Rahmen untergebracht. Das dient nicht nur der Optik, sondern schützt auch die Kabel. Darüber setzt das Easy Rider auf einen Kettenschlauch anstelle eines Kettenschutzes. Das ist nicht nur eleganter, sondern auch praktischer.
Das Easy Rider Dreirad kommt serienmäßig mit einem Gepäckkorb. Das erleichtert beispielsweise den Transport von Einkäufen. Spanngurte zur Fixierung werden mitgeliefert. Beim Einstellen des Sitzes gleitet der Gepäckkorb mit. Dadurch können Sie das Dreirad auch verkürzen und es zum Beispiel besser in einer Garage oder einer Fahrradbox unterbringen. Die Ablagefläche besteht aus PLA - einem nachhaltigen und benutzerfreundlichen Kunststoff, der biologisch abbaubar ist.
Optionen und Varianten
Das Easy Rider Dreirad ist in den Größen Medium (Standard) und Large (Groß) erhältlich und damit für Erwachsene unterschiedlicher Statur geeignet. Mit vielen verschiedenen Anpassungsmöglichkeiten und Extra-Optionen, wie zum Beispiel einem Einkaufskorb, Stockhalter, Spiegel, Bergübersetzung, Noppenreifen oder einer Rahmenfarbe Ihrer Wahl lässt sich das Dreirad ganz nach Ihren Wünschen gestalten. Alle Optionen sind in unserem Fahrradkonfigurator oder in der Preisliste des Easy Rider aufgeführt. Der Easy Rider ist für Personen bis 140 Kilogramm geeignet. Für Personen mit einem Gewicht bis 180 Kilogramm bieten wir eine Variante mit verstärktem Rahmen an.
Das Easy Rider Dreirad als „Smart E-Bike“
Sie möchten eine elektrische Tretunterstützung? Dann können Sie das Easy Rider als „Smart E-Bike“ konfigurieren. In dieser Variante wird ab Werk ein Motor an der Hinterradschwinge angebracht, der die Hinterachse direkt antreibt. In der vanRaam E-Bike-App können Sie bequem zwischen verschiedenen Unterstützungsprogrammen wechseln. Durch einen optionalen zweiten Akku ist die elektrische Tretunterstützung besonders lange einsatzbereit. Außerdem sind Batteriepacks erhältlich, mit denen leere Akkus auch unterwegs schnell und einfach ersetzt werden können. Geladen wird die „Smart E-Bike“-Ausführung des Easy Rider Dreirads über einen Anschluss an der Rückenlehne. So lässt sich der Akku schnell und einfach an einer Steckdose laden, ohne dass er entfernt werden muss.
Die Easy Rider Modellfamilie
Sie suchen nach einer kleineren Version des Easy Rider Dreirads? Vielleicht sind die Varianten Compact oder Compact Small für Sie interessant.
10 größte technische Unterschiede zwischen dem Easy Rider 3 und dem Easy Rider 2
Das Easy Rider hat im Vergleich zu seiner Vorgängerversion, dem Easy Rider 2, viele Änderungen in Bezug auf Technik und Fahrverhalten. Sehen Sie sich die 10 größten Unterschiede unten an.
- HT-Motor in der Hinterradschwinge: Beim Easy Rider 3 mit Tretunterstützung sitzt der HT-Motor in der Hinterradschwinge und der Antrieb erfolgt direkt an der Hinterachse. Dies ist ein günstiger Platz für ein Dreirad mit niedriger Sitzposition, wie dem Easy Rider. Der Vorteil dieses Motors ist, dass er sofort nach dem Starten des Radfahrens arbeitet, sodass Sie leicht in Fahrt kommen können. Da sich der Motor hinten befindet, ist das Fahrrad hinten schwerer als vorne und der Motor gibt viel Schubkraft, die Ihnen hilft, sich vorwärts zu bewegen. Beim Easy Rider 2 befindet sich der Motor im Vorderrad.
- Verkabelung im Rahmen: Fast die gesamte Verkabelung des Easy Rider 3 Dreirads verläuft durch den Rahmen. Das sieht nicht nur gut aus, sondern bietet auch zusätzlichen Schutz für die Kabel. Beim Easy Rider 2 verlaufen die Kabel an der Außenseite des Rahmens.
- Drei Arten von Federn: Für optimalen Komfort und als Stoßdämpfer für das Dreirad Easy Rider 3 stehen drei Arten von Rahmenfedern zur Verfügung: Standardfederung, eine leichtere Variante und eine schwere / steife Version. Dies war bei dem Dreirad Easy Rider 2 nicht möglich, da dieses über 1 Standardfeder verfügte.
- Geeignet bis zu 140 kg Körpergewicht: Das Easy Rider 3 ist standardmäßig für ein maximales Gewicht von 140 kg geeignet, dies gilt für beide Rahmengrößen (Medium und Large). Das Easy Rider 2 war bis zu einem Gewicht von 120 Kilogramm geeignet.
- Kettenschlauch: Das Easy Rider 3 hat einen Kettenschlauch. Der Kettenschlauch trägt nicht nur zu einem schönen Design bei, sondern ist auch praktisch. Es ist pflegeleichter und sieht elegant aus. Der Easy Rider 2 hat einen Kettenschutz.
- Schnellspannhebel Sitz: Der Abstand des kompletten Sitzes des Easy Rider 3 ist mit einem Schnellspannhebel / Schnellspanngriff leicht einstellbar. Die bequemste Position bestimmen Sie selbst in der Praxis. Der Stuhl des Easy Rider 2 ist mit 4 Hebeln verstellbar.
- Gepäckplattform bewegt sich mit: Die Gepäckplattform des Easy Rider 3 gleitet automatisch mit dem Sitz mit, wenn Sie den Sitz verstellen. Dadurch können Sie das Sitzdreirad kürzen und leichter z. B. im Schuppenverstauen. Beim Easy Rider 2 gleitet der Gepäckträger nicht bei der Verstellung des Sitzes mit.
- 'Quick Release' Lenkstangenvorbau: Das Dreirad Easy Rider 3 verfügt über einen Vorbau mit Quick Release, wodurch sich der Lenker ganz einfach und ohne Werkzeug kippen lässt. Beim Easy Rider 2 können Sie den Lenker kippen, indem Sie den Vorbau mit einem Inbusschlüssel öffnen.
- Bremsen: Das Easy Rider 3 Dreirad ist serienmäßig mit einer mechanischen Scheibenbremse vorne und einer hydraulischen Scheibenbremse hinten ausgestattet. Scheibenbremsen sind die Bremsen mit der größten Leistung, auch bei nassem Wetter. Der Easy Rider 2 verfügt über eine mechanische Bremse mit V-Brakes an der Vorderseite des Fahrrads sowie eine hydraulische Scheibenbremse an der Rückseite. Beide Modelle haben eine Feststellbremse am Fahrrad.
- Option 'Bergübersetzung": Sie wählen die Option Bergübersetzung, wenn Sie in einer sehr hügeligen oder bergigen Gegend wohnen und mit Ihrem Easy Rider 3 viel in den Hügeln und Bergen fahren wollen. Mit der Bergübersetzung können Sie einen Berg oder Hang leichter und mit weniger Anstrengung erklimmen.
Spezialräder für individuelle Bedürfnisse
Spezialräder bieten individuelle Lösungen für Menschen mit besonderen Anforderungen an Mobilität, Komfort und Sicherheit. Ob Dreiräder für Erwachsene, Liegeräder, Tandems mit zwei oder drei Rädern, Rollstuhlräder oder Rikschas - jedes Spezialrad sorgt für maximale Stabilität und Fahrkomfort. Ein Dreirad für Erwachsene ist die perfekte Wahl für alle, die mehr Stabilität und Sicherheit beim Radfahren wünschen. Durch die drei Räder bleibt das Fahrrad stets im Gleichgewicht, ideal für Menschen mit körperlichen Einschränkungen.
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