Im Jahr 2008 kehrte Indiana Jones mit "Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels" auf die Leinwand zurück. Neben dem legendären Archäologen selbst spielte auch ein Motorrad eine wichtige Rolle, gefahren von dem jungen Rebellen Mutt Williams (Shia LaBeouf).
Das Motorrad im Film
Viele Zuschauer erkannten in dem Motorrad eine Harley-Davidson. Tatsächlich handelte es sich um eine umgebaute Softail, die im Film den Look eines älteren Motorrads erhielt. Genauer gesagt, war es eine 2007 Harley-Davidson Springer Soft Tail. Für den Dreh wurden insgesamt fünf identische "Hero"- und "Stunt"-Bikes von Glory Motorworks gebaut.
Die Motorräder wurden umfangreich modifiziert: Auspuffanlagen, Aufhängungen und Kraftstoffsysteme wurden angepasst, und auch optische Veränderungen wurden vorgenommen. Besonderes Interesse gilt dem Lenker, der normalerweise nur für Springergabeln erhältlich ist, aber auch Nachbauten für Telegabeln existieren.
Die Stunt-Szenen mit dem Motorrad waren intensiv und wurden mit hoher Geschwindigkeit gedreht. Der britische Stuntman Lee Morrison fuhr alle Stunt-Bikes mit spektakulären Ergebnissen.
Die Mehrheit der Stunt-Szenen mit den Motorrädern wurde auf dem Campus der Yale University gedreht, mit Ausnahme der Diner-Kampfszene, die in den Paramount Studios in Los Angeles, CA, gefilmt wurde. Für die Diner-Szene wurden 15 hochwertige Oldtimer-Maschinen benötigt, die ebenfalls von Glory Motorworks geliefert wurden. Die verwendeten Oldtimer-Maschinen waren eine Mischung aus amerikanischen und britischen Motorrädern aus der Nachkriegszeit.
Die Rolle des Mutt Williams als Motorrad fahrender Marlon-Brando-Verschnitt hinterließ bei einigen Zuschauern einen bleibenden Eindruck.
Filmdreh und Trivia
Die Dreharbeiten fanden 2007 in Los Angeles, CA, und New Haven, CT, statt. Die Arbeit an einem so traditionsreichen Filmfranchise war eine Ehre.
Es gab einige Anachronismen bezüglich der Harley von Mutt. Einige Zuschauer bemerkten, dass es sich um eine Springer Classic handelte, deren Baujahr nach 2002 liegt.
Es gab auch einige Kontinuitätsfehler im Film:
- In einer Szene wechselt der Hemdkragen von Indy je nach Kameraeinstellung die Lage.
- Beim Gespräch im Café lehnt sich Mutt je nach Kameraeinstellung mal an den Stuhl und mal nicht.
- In der Verfolgungsszene auf dem Motorrad wird Indy in das Auto gezogen. Bei den darauffolgenden Schnitten ist der Bus, der rechts immer fährt, mal weiter hinten, dann wieder vorne und danach noch weiter vorne.
Weitere Beobachtungen und Filmfehler
Einige Zuschauer haben weitere Details und Fehler im Film entdeckt:
- Am Anfang des Films gibt es wechselnde Lichtverhältnisse in einer Szene.
- Einige bemerkten, dass ein moderner Autokran im Peru der 50er Jahre zu sehen war.
- In einer Szene sieht man die Kamera, die das gefilmt hat.
- Im Film gibt es auch einige Schnittfehler.
Es gab auch eine Szene, in der Mutt mit dem Motorrad gegen das Schild der Demonstranten fährt. Einige Zuschauer bemerkten, dass die Kamera, die das gefilmt hat, in der nächsten Einstellung von oben verdeckt von ein paar Zweigen zu sehen ist.
Es scheint, dass die Filmemacher Wert darauf gelegt haben, die Action und Spannung der Indiana-Jones-Filme beizubehalten, während sie gleichzeitig neue Elemente in die Geschichte einfügten. Die Einbeziehung des Motorrads als Transportmittel und Stilmittel für Mutt Williams trug sicherlich zur Dynamik des Films bei.
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