Innsbrucker Hütte Mountainbike Touren: Ein Paradies für Biker

Für den Mountainbiker sind Innsbruck und die Region darum herum ein Paradies. Die Stadt ist der ideale Ausgangsort für Touren sowohl in die Berge hinauf als auch durch das Inntal. Hier finden sich abwechslungsreiche Mountainbikerouten und Downhill Trails. Auf der Muttereralm befindet sich zudem ein Bikepark. Am Inn entlang gibt es die Möglichkeit, eine Fernradtour zu unternehmen.

Eine schöne Mountainbike-Tour führt von Innsbruck in den Westen auf das 1939 m hochgelegene Rangger Köpfl. Eine attraktive Mountainbiketour führt von Innsbruck ins Mittelgebirge und über die herrlichen Telfer Wiesen ins Stubaital. Entlang des Radweges etwas oberhalb des Tales, erreicht man Neustift i. Stubaital.

Mountainbike-Touren rund um Innsbruck

Eine attraktive Mountainbiketour führt von Innsbruck ins Mittelgebirge und über die herrlichen Telfer Wiesen ins Stubaital. Entlang des Radweges etwas oberhalb des Tales, erreicht man Neustift i. Stubaital. Von Innsbruck führt die Fahrt mit dem Mountainbike hinauf nach Mutters und weiter nach Kreith. Aussichtsreich geht es entlang der Telfer Wiesen nach Telfes und über schöne Seitenstraßen und Güterwege zur Talstation der Schlicker Bahnen. An dieser vorbei, führt die Weiterfahrt durch lichte Wälder und durch Feldhaine mit Heustadln nach Neustift i. Stubaital. Weiter geht es in Richtung Milders und von dort ins Oberbergtal. Schon bald zweigt man rechterhand ab und folgt der Straße - mit Tiefblick auf das Stubaital - hinauf in Richtung der geschichtsträchtigen Kartnall-Höfe. Nun folgt der Anstieg über einen schön angelegten und nicht zu steilen Güterweg anfangs durch den Wald und ab ca. 1700 m über freie und aussichtsreiche Flächen zur Kaserstattalm.

Starkenburger Hütte

Für die Mountainbike-Tour von Innsbruck zur Starkenburger Hütte werden ausschließlich Straßen und Güterwege genutzt. Nicht unterschätzen darf man die Länge und Zeitdauer der Tour.

Ausrüstung und Hinweise

Neben einer entsprechenden Mountainbike-Bekleidung mit Helm, Sonnenbrille, Radhandschuhe und Mountainbike-Schuhe, sollten auch Stirnband, Windjacke, Wechselwäsche, Trinkflasche, Müsliriegel, Erste Hilfe Paket usw. mitgenommen werden.

Hall in Tirol: Ein idealer Ausgangspunkt

Hall in Tirol, eine charmante Stadt im Innsbruck-Land in Österreich, ist nicht nur für ihre historische Altstadt und ihr kulturelles Erbe bekannt, sondern auch für die atemberaubende Landschaft, die sie umgibt. Die geografische Lage von Hall in Tirol macht es zu einem perfekten Ausgangspunkt für MTB-Touren. Die Stadt liegt am Fuße der Nordkette des Karwendelgebirges und bietet somit einen einfachen Zugang zu einer Vielzahl von Trails und Strecken. Von hier aus können Sie sich auf Entdeckungsreise begeben und die Schönheit der Tiroler Alpen mit dem Fahrrad erkunden.

MTB-Touren in Hall in Tirol

Es gibt zahlreiche MTB-Touren in Hall in Tirol, die sowohl Anfänger als auch fortgeschrittene Fahrer ansprechen. Eine besonders beliebte Tour führt entlang des Innradwegs, der durch das malerische Inntal verläuft. Hier können Sie entspannt radeln und gleichzeitig die beeindruckende Natur genießen. Für Abenteuerlustige gibt es auch herausfordernde Mountainbikestrecken rund um Hall in Tirol. Der Arzler Alm Trail zum Beispiel ist ein technisch anspruchsvoller Singletrail mit spektakulären Aussichten auf das Inntal. Dieser Trail erfordert Geschicklichkeit und Erfahrung im Umgang mit dem Mountainbike.

Wenn Sie nach etwas mehr Adrenalin suchen, werden Sie froh sein zu wissen, dass es auch Bikeparks in Hall in Tirol gibt. Einer davon ist der Bikepark Muttereralm, der etwa 20 Minuten von der Stadt entfernt liegt. Hier finden Sie eine Vielzahl von Strecken und Hindernissen, die sowohl für Anfänger als auch für erfahrene Fahrer geeignet sind.

Beste Jahreszeit

Die besten Jahreszeiten zum Mountainbiken in Hall in Tirol sind Frühling, Sommer und Herbst. In diesen Monaten ist das Wetter oft angenehm warm und trocken, was optimale Bedingungen für Touren bietet. Im Winter können einige Trails aufgrund von Schnee oder Eis unpassierbar sein.

Insgesamt bietet Hall in Tirol fantastische Möglichkeiten zum Mountainbiken. Egal ob Sie ein Anfänger oder ein erfahrener Fahrer sind, hier werden Sie definitiv auf Ihre Kosten kommen. Die abwechslungsreiche Landschaft, die malerischen Ausblicke und die herausfordernden Strecken machen diese Region zu einem wahren Paradies für Mountainbike-Enthusiasten.

Weitere Mountainbike-Erlebnisse in Tirol

Österreich hat unendlich viele Gebiete, die sich wunderbar für einen Ausflug mit dem E-MTB anbieten. Denken Sie hier an Innsbruck, Sölden oder das Zillertal. Sie mögen lieber Seen? Dann ist unsere entspannte E-Bike Fahrradtour um den Wörthersee genau das Richtige für Sie.

  • Innsbruck/Bodensteinhütte Fahrradtour: Die perfekte Mischung aus Stadt und Berg.
  • Seebensee Mountainbike Tour: Erleben Sie majestätische Bergblicke und genießen Sie ein typisch österreichisches Mittagessen.
  • Tribulaunhütte Tour: Erkunden Sie wunderschöne Landschaften.
  • Ötztal Mountainbike Tour: Berge, Täler, Seen, eine typische Hütte und fantastische Routen mit atemberaubenden Aussichten.
  • Seefeld E-MTB Tour: Erleben Sie Seefeld bei einem entspannten Ausflug auf einem Mountainbike.
  • St. Johann Fahrradtour: Ein kleines E-MTB-Abenteuer, welches zu 100% auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten ist.
  • Zillertal: Ein unvergesslicher Ausflug durch eines der berühmtesten Täler Österreichs.

Geführte Mountainbike Touren gewinnen in den Bergen Österreichs immer mehr Beliebtheit, und das nicht umsonst. Was gibt es Schöneres als auf einem E-Bike durch die malerische Landschaft der Alpen zu gleiten und die bezaubernden Täler und Seen zu entdecken?

Nordkette E-Mountainbike Tour

Immer mal wieder lichten sich die Bäume und wir haben kurzzeitig einen genialen Blick auf Innsbruck. Die Stadt liegt uns regelrecht zu Füßen und wird mit jedem Meter ein bisschen kleiner. Wir sind mit E-Mountainbikes an der Nordkette unterwegs und schrauben uns Kurve um Kurve nach oben.

Die Nordkette ist ein Gebirgszug des Karwendel, nördlich von Innsbruck. Wenn man in der Altstadt steht, kann man die imposante Bergkette direkt hinter dem goldenen Dachl aufragen sehen. Wer die Nordkette erkunden möchte, kann hinauf wandern oder mit der Seilbahn wahlweise bis zur Mittelstation an der Seegrube oder bis ganz nach oben zur Station am Hafelekar (2.334 m) fahren. Oder ihr macht es wie wir und radelt die steilen Pfade nach oben. Eine wunderschöne Tour führt bis zur Höttinger Alm auf knapp 1.500 m Höhe hinauf. Dabei kommt ihr noch an weiteren Hütten vorbei. Zum Beispiel am Rechenhof und an der Arzler Alm. Insgesamt gilt es etwas mehr als 1.200 Höhenmeter und über 20 km zu bewältigen. Je nach Fitnesslevel könnt ihr die Strecke natürlich auch ohne Motor, also mit einem normalen Mountainbike fahren.

Fototipp

Ein toller Fotospot befindet sich direkt am Anfang in der Stadt. Dazu radelt ihr zum Inn. Die Szenerie mit den bunten Häusern auf der anderen Inn-Seite und der Nordkette im Hintergrund ist ein absoluter Hingucker.

Mietfahrräder

Wir haben uns die Bikes bei „Die Börse“ ausgeliehen. Ich denke, dass ihr dort auch spontan vorbeischauen könnt, wir haben zur Sicherheit allerdings vorab schon Räder reservieren lassen. So warten bereits zwei geladene E-Mountainbikes vor der Tür auf uns. Dazu leihen wir noch Fahrradhelme und ein Schloss aus. Nach einer kurzen Einführung kann’s dann auch schon losgehen. Die Technik ist nämlich selbsterklärend. Es gibt einen On-/Off-Schalter und daneben kann man die verschiedenen Unterstützungsmodi per Pfeiltasten hoch- und runterregeln. Ansonsten gibt es nur noch eine Akku-Anzeige. Das war’s.

Die Tour

Wir schwingen uns aufs Rad und peilen zuerst die Richtung zum Inn an. Damit halten wir gleichzeitig schon geradewegs auf die Nordkette zu. Dann geht’s einige Meter am Inn entlang, an der Altstadt und am Hofgarten vorbei und schließlich überqueren wir den Fluss über eine hölzerne Brücke. So weit, so gut. Danach wird es direkt steil. Wir kämpfen uns die ersten Steigungen hinauf und ich bin froh, die Unterstützung des Motors zu haben. Teilweise ist es so krass, das wäre selbst beim Wandern richtig steil. So verlassen wir langsam die Stadt und das Gefälle nimmt irgendwie auch wieder ab. Oder wir haben uns dran gewöhnt. Gleichmäßig trete ich mich über asphaltierte Straßen immer weiter bergauf. Ich bin froh, dass wir nicht direkt auf Schotter starten. Dadurch habe ich noch ein bisschen Zeit, mich einzugewöhnen und mich mit Bike vertraut zu machen, ohne dass die Reifen wegrutschen oder ähnliches.

Nach etwa einer dreiviertel Stunde erreichen wir dann den Rechenhof. Wir gönnen uns eine kühle Cola und satteln dann direkt wieder auf. Es liegen noch einige Höhenmeter vor uns. Mit der Weiterfahrt lassen wir auch die asphaltierte Straße hinter uns. Stattdessen folgen wir einem Forstweg bergauf. Solange niemand entgegenkommt, können wir also entspannt nebeneinander her treten. Auf diesem Stück geht es die meiste Zeit durch den Wald bergauf. Umso schöner sind die kleinen, lichten Stellen. Denn dann haben wir hin und wieder schon einen tollen Blick auf Innsbruck hinab.

Arzler Alm und Höttinger Alm

Wir erreichen die Arzler Alm schneller als gedacht und damit pünktlich zur Mittagszeit. Vor der Hütte gibt es sogar eine Ladestation für E-Bikes. Mein Rad zeigt allerdings noch einen vollen Akku an. Ich muss also kein Kabel belegen. Stattdessen tanken wir lieber unsere eigenen Kraftreserven auf. Eine Einheimische empfiehlt mir die Tiroler Blattln mit Kraut. Das Gericht ist nicht in der Speisekarte aufgelistet, sondern nur an der Tageskarte angeschrieben. Werft also unbedingt einen Blick auf die Tafel am Eingang. Und bestellt die Blattln, falls es sie gibt. Denn die haben mir richtig gut geschmeckt. Darunter versteht man in Fett ausgebackenen Kloßteig, der auf warmem Sauerkraut serviert wird.

Eigentlich hätten wir an der Arzler Alm auch noch länger ausharren können. Aber die Aussicht auf Innsbruck könnte noch ein bisschen besser sein. Also lasse ich noch Platz im Magen und freu mich auf ein Dessert noch weiter oben an der Höttinger Alm. Ich schwinge mich also wieder auf den Sattel und merke in diesem Moment, dass mir mein Po weh tut. Ich bin keine langen Radtouren gewohnt. Das verdeutlicht mir mein Hinterteil in diesem Moment anschaulich. Na toll. Es sind immerhin noch 500 Höhenmeter bis zur letzten Hütte. Unruhig verlagere ich mein Gewicht in jeder Kurve von einer auf die andere Pobacke. Ich habe die Hoffnung, dadurch für ein bisschen Erleichterung sorgen zu können. Umso dankbarer bin ich, als wir die Hütte schließlich erreichen, die Räder anschließen und auf der großen Sonnenterrasse Platz nehmen.

Wir suchen uns einen Tisch nahe des Geländers aus. Denn hier können wir richtig schön auf Innsbruck blicken. Dieser Blick entschädigt für die letzten Strapazen. Denn die Aussicht an der Nordkette ist einfach immer wieder schön. Wir sehen den Patscherkofel mit seiner markanten Antenne auf der anderen Seite der Stadt, können in Richtung Brenner schauen und sehen rechts vom Taleinschnitt die schroffe Serles in die Höhe ragen. Schön! Wenn man genau hinschaut, sieht man auch noch die eine oder andere Sehenswürdigkeit in der Stadt selbst. Zum Beispiel, wie der Inn sich zwischen den Häusern durchschlängelt; und wir erblicken die Bergisel-Schanze. Außerdem ist der Hauptbahnhof gut zu erkennen. Da sind wir angekommen und da geht’s jetzt auch wieder hin zurück.

Abfahrt

Das Bergab fahren ist für mich beim Radeln die größte Herausforderung. Da bin ich nämlich ein kleiner Schisser. Ich lasse mir Zeit und komme gut runter. Wenn ihr geübter seid und Mut mitbringt, ist vielleicht auch die Abfahrt über den Arzler Alm Trail eine Alternative. Für dieser Route solltet ihr aber definitiv Mountainbiken können.

Theoretisch könntet ihr die Runde außerdem noch erweitern und bis zur Seegrube raufradeln. Ob ihr das macht, könnt ihr ja auch auch unterwegs noch entscheiden. Je nachdem, wie spät es schon ist und wie viel Motivation und Kraft ihr noch mitbringt. Oder ihr ergänzt die Mountainbike-Tour mit einem Besuch im Alpenzoo. Der Tierpark, in dem ihr lauter heimische Arten bestaunen könnt, liegt nämlich direkt an der Nordkette. Hier gibt es sogar Braunbären. Gerade wenn ihr mit Kids unterwegs seid, ist das ein toller Abschluss der Tour.

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