Raymon Fahrradmarke Test: Ein umfassender Überblick

Raymon als MarkeNoch nie vom Raymon Tarok gehört? Auch, wenn sich das Unternehmen erst 2024 in Rekordzeit neu formierte, stecken hinter Raymon doch einige sehr erfahrene Köpfe der E-MTB-Szene. So muss es nicht überraschen, dass das allererste Serien-Bike mit dem neuen ZF-Motor von den Schweinfurtern kommt.

Raymon E-Mountainbikes im Test

Raymon Tarok Ultra 2025

Das Raymon Tarok Ultra und den neuen ZF CentriX konnten wir nicht nur im Labor, sondern auch auf angemessenen Enduro-Trails in Finale Ligure testen. Die Modelle des Enduro-Flaggschiffs Tarok starten ab 5899 Euro mit Carbon-Rahmen. Der abschließbare Akku im Unterrohr lässt sich klassisch herausklappen oder zur Gewichtsersparnis durch eine kleinere 504-Wh-Version ersetzen. Apropos: Obwohl der Energiespeicher recht bullig baut, ist Raymon eine optisch cleane Integration gelungen. Doch steckt im Raymon Tarok mit ZF CentriX mehr als eine anziehende Optik? Wir haben es im Labor- und Praxistest herausgefunden. Den ausführlichen Test des neuen ZF CentriX Motors findet Ihr hier.

Technische Daten und Ausstattung

Hier sind die Fakten zum Raymon Tarok Ultra 2025:
  • Einsatzgebiet: Enduro
  • Federweg: 160 / 160 mm
  • Laufradgröße: 29”
  • Preis: 10.499 Euro
  • Gewicht: 23,2 kg (BIKE-Messung)
  • Rahmenmaterial: Carbon
  • Motor-System: ZF CentriX
  • Akkukapazität: 756 Wh
  • Max. Systemgewicht: 130 kg
  • Garantie: lebenslang
  • Besonderheiten: erstes Serienbike mit ZF CentriX
Das Raymon Tarok wird von einer mächtigen Fox 38 mit 160 Millimetern Federweg angeführt. Für mehr Reserven würde dem Bike auch eine 170er gut stehen. Im Hinterbau des Raymon Tarok steckt ein Fox X2 Factory Luftdämpfer mit allerlei Einstell-Optionen. 160 Millimeter Federweg liegen an.

Ausstattung:

  • Gabel: Fox Float 38 Factory
  • Dämpfer: X2 Factory
  • Schaltung: Sram X0 Eagle Transmission
  • Bremsen: Sram Maven SLVR, 220/200 mm
  • Laufräder: Newmen Phase 30 Carbon
  • Reifen: Continental Kryptoptal-F Enduro SuperSoft, 29 x 2,40 / Kryptotal-R Downhill Soft, 27,5 x 2,40
  • Sattelstütze / Hub: Raymon Dropper / 170 mm

Fahrverhalten und Performance

Gleich im ersten Uphill des Tests kann das Raymon Tarok ordentlich Punkte sammeln. Ein flacher Lenker sorgt für zusätzliche Last auf dem Vorderrad. So zieht das Bike mit schön viel Druck auf der Front über steile Rampen. Wer sich einmal an den monotonen aber kräftigen Schub des lauten Motors gewöhnt hat, findet im Tarok einen sehr fähigen Kletterer. Trotz Full-Power-Konzept passt in Engstellen auch die Agilität. Die leichten Carbon-Laufräder lassen sich gut auf Schwung bringen und präzise platzieren. So fühlt sich das Bike noch leichter an, als es tatsächlich ist. Im Uphill hinterlässt das neue Enduro-Bike von Raymon einen überzeugenden Eindruck.

Die 23,2 Kilo Lebendgewicht des Raymon Tarok Ultra sind in Anbetracht der schweren Batterie und dicken, robusten Ausstattung schon absolut top. Passend dazu bietet der Hinterbau einen definiert-stabilen Gegenhalt und eine solide-unauffällige Traktion. Der sichere Stand im Bike macht Lust auf technische Herausforderungen. Bei erfahrenen Piloten kommt direkt Rennfieber mit Bekenntnis zur Ideallinie auf.

Auch im Downhill fackelt das Raymon Tarok nicht lange und stellt seinen sportlichen, unkomplizierten Charakter offen zur Schau. Die Geometrie trifft ein gelungenes Mittelmaß aus Wendigkeit und Laufruhe. Ohne Extreme erzeugt sie eine ausgewogene Fahrposition und animiert zu allerlei Trail-Spielereien. Problemlos geht das Raymon an Kickern in die Luft und lässt sich für ein ausgewachsenes E-Enduro geschickt durch Wellen surfen.

Wird es sehr steil, hätten wir uns vom Raymon Tarok Ultra eine etwas höhere Front gewünscht. Dadurch fährt sich das Bike in rauem Geläuf tendenziell etwas anstrengend. So richtig blüht das Bike in fähigen Händen auf, denn das straffe Fahrwerk und die reaktive Geo belohnen eine aktive Fahrweise mit Speed und Fahrspaß. Versierte Trail-Biker werden das Tarok mögen.

Messdaten

  • Gesamtgewicht: 23,22 kg ohne Pedale
  • Akkugewicht: 4374
  • Gewicht Laufräder: 4920 g
In unserem standardisierten Reichhöhen-Test schaffte das Raymon Tarok 1560 Höhenmeter. Gemessen am großen Akku eine unbefriedigende Leistung.

Fazit

Geschickt bringt das Raymon Up- und Downhill-Qualitäten in Einklang. Verhältnismäßig leichtfüßig und ausgewogen besitzt es weniger die Allüren eines extremen Enduros und mehr die sportliche Mentalität eines edlen All Mountains. Handling und Fahrwerk bergen Spaßpotential, wollen mit entsprechender Fahrtechnik aber auch ausgereizt werden. Komfort ist nicht die Stärke des Tarok.

Raymon Trailray 150 Pro

Raymon präsentiert mit dem Trailray 150 Pro ein AllMountain-E-MTB für den breiten Einsatzbereich mit moderner Rahmengeometrie und bewährtem Yamaha Antriebssystem. Der PW-X3-Mittelmotor ist seit 2022 auf dem Markt und bewährte sich bereits in etlichen Tests. Infos erkennt der Biker auf dem am Vorbau platzierten Sigma EOX View 700 Display, das ergänzend zum Yamaha-Taster Interface X die Fahrdaten anzeigt.

Beim Fahrwerk kombiniert Raymon den um 140 mm gefederten Alurahmen mit einer 150-mm-Federgabel zu einem feinen Fahrwerk, das auf 29“-Laufräder und grob­stolligen Schwalbe Tacky Chan- Geländereifen die Trails rauf und runter fetzt. Die Kombi mit 29“-Laufrädern und AllMountain-Fahrwerk mit viel Federweg ist beim Raymon richtig gut gelungen. Bei eingestelltem Setup bietet das Trailray richtig Fahrspaß. Egal ob man aus niedrigen Geschwindigkeiten antritt oder endbeschleunigt, der kräftige PW-X3 legt noch eine Schippe drauf.

Für Schottertouren auf leicht welligen Feld-, Wald- und Wiesenwegen reicht der Ecomodus als Unterstützung aus. Das Raymon Trailray 150 Pro beeindruckte uns mit kräftigem Motor, quirligen Fahreigenschaften und wendigem Fahrwerk. Sie interessieren sich für das Raymon Trailray 150 Pro?

Raymon City E-Bikes

Für ruhige Alltagstouren im Flachen ist das Raymon mit dem sanften Yamaha-Motor ideal. Der 500-Wh-Akku sorgt für optimale Reichweiten; mit Siebengang-Nabenschaltung und Hydraulikbremsen sind verlässliche, solide Komponenten verbaut. Der Akku lässt sich einfach demontieren.

Raymon E-Tourray 5.5

Mit einer Preisempfehlung von 2.899 Euro liegt das Raymon E-Tourray 5.5 für Herren und Damen über dem durchschnittlichen Einkaufspreis für E-Bikes. Lohnt sich der Preis? Wie schneidet das E-Bike des Radherstellers ab? Wie verhält sich das Rad fernab geteerter Straßen?Auf den ersten Blick wirkt das Raymon E-Tourray 5.5 schick und sportlich. Die Kombination aus Weiß- und Grau-Tönen wirkt zeitlos elegant. Durch die Anbringung des 500-Watt-Akkus am Unterrohr passt sich die Batterie sauber und unauffällig ins Gesamtbild ein. Und auch die Verarbeitung ist im Großen und Ganzen gut. Abzüge - auch optischer Natur - gibt es jedoch an den Schweißnähten.

Mit einer Breite von 700 Millimetern ist der Lenker weder zu breit, noch zu schmal. Er bietet auch auf mehrstündigen Etappen guten Halt und ermöglicht eine angenehme Fahrt. Das Display an sich schneidet im Test sehr gut ab. Zunächst einmal ist das Display groß und alle relevanten Angaben sind gut lesbar. Allerdings erfolgt die Bedienung und die Angabe der Werte in englischer Sprache. Das fällt negativ auf - vor allem mit dem Blick auf die Masse. Wer das E-Bike schnell einmal während der Tour selbst reparieren möchte, musst das Display unbedingt vor dem Umdrehen abmontieren.

Als Trekking-Rad ist das E-Tourray sowohl für den Einsatz in der Stadt als auch in der Natur konzipiert. Die beiden hydraulischen Felgenbremsen von Shimano greifen schnell und fließend. Der stabile Gepäckträger sorgt zudem dafür, dass es durchaus möglich ist, kleine Gegenstände oder Rucksäcke zu transportieren.

Denn: Sobald wir mit dem Raymon E-Tourray die befestigten Straßen verlassen, wird die Fahrt sofort herausfordernder. Für Schotterwege ist das E-Bike in der Regel noch gut geeignet. Wer sich hier - gerade bergab - sicher fühlt, kann auch auf Schotter viel Spaß haben. Sobald es jedoch auf Erdwege oder in Wald sowie auf Wiesen geht, kommt das Raymon-Rad spürbar an seine Grenzen. Ein kleines Add-on: Die Schiebehilfe sorgt in diesen Momenten dafür, dass die Kraftanstrengung gering bleibt.

Damit das Raymon E-Tourray 5.5 auch für die nächste Fahrt vorbereitet ist, ist das Aufladen - wie bei allen E-Bikes - von entscheidender Bedeutung. Die Yamaha-Batterie lässt sich ohne Probleme abmontieren. Nach einer 50-Kilometer-Tour mit knapp 1.300 Höhenmetern hoch und runter stand die Akku-Anzeige noch zwischen 65 und 70 Prozent. Insgesamt fällt unser Fazit zum E-Bike sehr gut aus.

Nur wer viel im Wald oder fernab von sicheren Schotterwegen oder asphaltierten Straßen unterwegs ist, sollte dringend die breiten Mountainbike-Reifen kaufen. Eine Ungereimtheit ist uns im Test noch aufgefallen. So ist beim Damenrad die Kette mehrfach herausgesprungen. Nicht immer hat sich das Problem ohne Werkzeug reparieren lassen. Fernab davon hat das Raymon E-Tourray jedoch voll überzeugt.

R Raymon Tourray E 8.0

Das R Raymon Tourray E 8.0 ist eine echte Alternative im Trekking e-Bike Segment und es gibt weit mehr als nur Nuancen in der Ausstattung, die hier eine genauere Betrachtung empfehlenswert machen.Schon auf den ersten Blick wird klar, das R Raymon Tourray 8.0 ist ein echter Hingucker. Das zum Preis von 3.899 € erhältliche e-Bike markiert das Top-Modell der Tourray Baureihe. Einsteigermodelle bietet R Raymon mit dem Tourray E 1.0 bereits ab 2.199 €. Ein modernes Farbdesign zieht die Blicke auf sich. Rahmen und Anbauteile sind in edlem Darkgrey und Black gehalten.Als einziges Rad im Testfeld kommt hier als Alternative zum Bosch CX 4.0 Motor, das Top-Aggregat von Yamaha zum Einsatz. Der neue 80 Nm starke Yamaha PW-X2. Passend dazu, ein leistungsstarker Akku mit einer Kapazität von 630 Wh. Wie es sich gehört für ein Top-Modell, ist das Tourray 8.0 hochwertig ausgestattet. Dazu gehört die Lichtanlage von Litemove (HKSE-70, 70 Lux) und das Rücklicht von AXA (Blueline E).

Schon die ersten Sekunden geben erste Erkenntnisse. Die Geometrie ist mit einem Reach von 460 mm (Größe L) durchaus sportlich und man sitzt tendenziell etwas gestreckter, als auf den anderen e-Bikes im Test (Focus Aventura² 440 mm). Der Sattel wiederum ist relativ breit für ein Trekking e-Bike und passt für mich nicht so ganz zur gestreckten, sportlichen Haltung.Aber natürlich ist dies Geschmacksache.

Die Musik vom Yamaha PW-X2 Motor scheint im direkten Vergleich zum Bosch einen Tick mehr „piano“ zu sein. Schon aus dem Stand schiebt der Yamaha direkt äußerst kraftvoll an. Die neuste X2 Generation hat im Vergleich zum Vorgänger Yamaha PW-X eine verbesserte Sensorik und ein Softwareupdate bekommen, das unter anderem bei höheren Trittfrequenzen nun deutlich mehr Leistung bereit hält. Bei einer Trittfrequenz von 100 hat der X 2 50 Prozent mehr Leistung als sein Vorgänger. Klasse! Dieses Softwareupdate passt hervorragend zum R Raymon Tourray E 8.0, denn mit der 12-fach Shimano XT-Schaltung stehen genügend leichte Gänge bereit. Mit einem maximalen Drehmoment von 80 Nm, kommt der Yamaha PW-X2 dem Bosch CX 4.0 mit 85 Nm, sehr nahe. In der Praxis liegen die Unterschiede eher in der Charakteristik. Die maximale Leistung ist auf Augenhöhe mit Bosch.

Der Yamaha PW-X2 Motor besitzt fünf verschiedene Unterstützungsstufen, unter anderem auch einen Automatik-Modus mit variabler Unterstützung, ähnlich dem Bosch eMTB-Modus. Etwas nachteilig beim Yamaha Automatik-Modus erscheinen mir zwei Dinge: Erstens, die etwas umständliche Steuerung. Man muss zuerst 2 Sekunden lang die +Taste gedrückt halten, um in den Modus zu kommen. Zweitens, der Automatik-Modus beinhaltet nicht den Extra Power Mode, also die stärkste Unterstützungsstufe mit 80 Nm. Im direkten Vergleich zum Bosch CX Motor erscheint mir das Pedalgefühl beim Yamaha etwas unsensibler und weniger gut dosierbar. Angenehm ist, dass sich der Yamaha auch oberhalb von 25 km/h gut entkoppelt, und nahezu ohne Motorwiderstand treten lässt.

Die Entnahme des Akkus gerät etwas fummelig, weil dazu eine eigene Blende mit einer Rändelschraube im Unterrohr gelöst werden muss. Der Akku sitzt separat im Unterrohr und ist nicht mit der Blende verbunden, wie bei Bosch. Als Display kommt das Yamaha Display-C zum Einsatz.

Bereits auf den ersten Metern auf Asphalt wird klar, dass die 27,5 Zoll Super Moto-X Bereifung von Schwalbe, dem R Raymon Tourray E 8.0 sehr viel Agilität gibt. Wendige Manöver und Kurven im Stadtverkehr gelingen damit spielerisch leicht. Mit einer Breite von 2,4 Zoll bieten die Reifen dennoch genügend Dämpfung und Komfort. Auch gelegentliche Ausflüge auf unbefestigten Wegen sind damit kein Problem, zumal der Rahmen sehr stabil gebaut ist. Der Einsatzschwerpunkt liegt jedoch eher auf Asphalt.

Bei einem Bremsen-Test von 20 km/h auf 0 km/h zeigt sich das Tourray mit ausgezeichneter Bremswirkung gutmütig und leicht beherrschbar. Die Shimano BR MT 410 Bremsen packen kräftig zu und vermitteln viel Sicherheit. Auch bei einer Zielbremsung überzeugt die Bremse mit guter Dosierbarkeit.

Als Federgabel kommt beim R Ramon Tourray 8.0 eine 75 mm SR Suntour Mobie-A32 Stahlfedergabel zum Einsatz, die für das Haupteinsatzgebiet passend erscheint und unauffällig ihren Dienst verrichtet. Als einziges Rad im Testfeld hat das Tourray 8.0 an der Sattelstütze einen Schnellverschluss und bietet damit zusätzliche Flexibilität. Die Gewichtsfreigabe liegt bei 130 kg. Dies bezieht sich wie üblich auf das sogenannte Systemgewicht, also Rad + Gepäck + Fahrer.

Das R Raymon ist ein stimmiges Trekking e-Bike mit breitem Einsatzspektrum.

Raymon Kinder Mountainbikes

Raymon kann nicht nur E-Bikes herstellen, sondern auch stylische Kinder Mountainbikes. Das Two.Ray 1.0 kommt nicht nur optisch schick, sondern auch deutlich erwachsener als die kleineren Bikes von R-Raymon daher. Wenn dein Sprössling ganz heiß auf Trails und richtig mountainbiken ist, passt das Two.Ray 1.0 höchst wahrscheinlich ziemlich gut in seine Vorstellung eines Traumbikes.

Two.Ray 1.0

Die Ausstattung kann durchaus als "normal" bezeichnet werden. Leichte Bikes bereiten Kindern einfach mehr Fahrspaß. 10,2 kg für das Komplettbike geben Anlass zur leichten Kritik. Andere Bikes mit 20 Zoll Reifen sind leichter. Federgabeln stehen bei vielen Kindern ganz oben auf der Wunschliste für das neue Bike. Allerdings macht das beim niedrigen Körpergewicht von Kindern nicht immer Sinn. Dass das Two.Ray 1.0 keine Federgabel hat, ist also sinnvoll.Reifen prägen den Charakter eines Bikes extrem. Die 2 Zoll Kenda Reifen schauen nicht nur cool aus. Mit ihrem hohen Volumen erhöhen sie auch die Fahrsicherheit im Gelände und auf der Straße. Bremsen für Kinder Mountainbikes müssen vor allem zwei Kriterien erfüllen: Sie müssen mit wenig Handkraft bedienbar sein. Und der Bremshebel muss sich für die kleinen Hände anpassen lassen. Die V-Brakes (Felgenbremsen) sind leicht und technisch extrem simpel. Das ist für Kinder Mountainbikes meist zweckmäßig. In den Punkten Dosierbarkeit und Bremspower sind sie jedoch den Scheibenbremsen unterlegen.

Mit nur sieben Ritzel an der Kassette hat R-Raymon bei der Shimano Schaltung etwas geknausert. Mit der Bandbreite beschreibt man den Unterschied zwischen dem größten und dem kleinsten Gang der Schaltung. Mit 243 % fällt diese beim Two.Ray 1.0 relativ gering aus. In steileren Anstiegen wird es für Kinder schwer werden die Kurbel noch rum zu bekommen.

Der Hersteller empfiehlt keine exakte Größe. Nach einem Blick auf die Geometrie sagen wir pauschal: zwischen 115 und 130 cm Körpergröße sollte das Two.Ray 1.0 passen. Das Einsteiger-Bike von R-Raymon fühlt sich vor allem auf Straßen und einfachen Waldwegen pudelwohl. Ein geringes Gesamtgewicht bedeutet mehr Fahrspaß im Gelände. Ein gewisser Spaßfaktor ist damit garantiert. 435 mm kurze Kettenstreben und ein moderater Reach-Wert machen das Handling angenehm verspielt. Die Kombination aus hohem Stack und kurzem Oberrohr macht die Sitzposition angenehm komfortabel. Die Tektro-Bremse verzögert exzellent. Bei der Konkurrenz muss man für die gleiche Bremskraft tiefer in die Tasche greifen.

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