Karl Maier Motorrad GmbH Finsing: Eine Geschichte von Leidenschaft und Erfolg

Die Karl Maier Motorrad GmbH in Finsing ist ein Unternehmen mit einer bemerkenswerten Geschichte, die eng mit der Leidenschaft für Motorräder und den Rennsport verbunden ist. Der Name Karl Maier steht für Action und Begeisterung im Motorradbereich.

Der viermalige Sandbahn-Weltmeister Karl Maier aus Neufinsing hat sich seine Leidenschaft für Motorräder und den Rennsport bewahrt.

Die Anfänge und Entwicklung

Nachdem ich zwei Wochen mühsamer Internet-Recherche und unzähligen Telefonaten mit Schnackern habe ich die Nase voll. Jetzt wird zur letzten aller Möglichkeiten gegriffen: Ich klappere unsere Händler des Vertrauens nach Inzahlungnahmen ab. Und werde beim BMW-Vertragshändler Karl Maier im bayerischen Neufinsing fündig: Ein 2002er-Modell der hierzulande von 2000 bis 2004 angebotenen Honda VT 750 Black Widow ist gerade frisch reingekommen.

Zum Einstandspreis reicht Karl Maier die exakt 26 319 Kilometer alte Honda an mich weiter. Ölwechsel, vordere Bremsbeläge und HU (TÜV) gehen aufs Haus, und in der Redaktionswerkstatt weichen die sieben Jahre alten Reifen neuen Bridgestones.

Kilometerstand 26319: BMW-Händler Karl Maier verpasste der Schwarzen Witwe Wellness-Kur und frische HU.

Die Honda VT 750 Black Widow

Die Chopper-Schwester der bewährten Honda Shadow 750 wirkt ausgesprochen erwachsen. Und begeistert mit ihren amtlichen Proportionen auch Menschen ohne ausgeprägte Chopper-Affinität: ellenlanger Radstand, ein ebenso langer Nachlauf, flacher Lenkkopfwinkel, ein erstaunlich bequemer Sitzplatz in Kniehöhe, Fahrerfußrasten dort, wo normale Motorräder ihr Vorderrad haben, und Federbeine mit Starrrahmen-Härte - die Vorgaben aus dem Lehrbuch „Der große Chopperbauer“ wurden in Japan aufmerksam gelesen und konsequent umgesetzt.

Doch die nach einer giftigen Spinnenart benannte Schwarze Witwe macht auch in Fahrt eine prima Figur. Während viele Artgenossinnen schrägere Schräglagen mit spanabhebender Tätigkeit an Fußrasten und/oder Auspuff bestrafen, kann man mit der fahraktiven Honda erstaunlich lange und erfreulich flott um Kurven toben, ohne dass hässliche Schleifgeräusche zu vernehmen wären.

Natürlich sind 45 PS, die auf 238 Kilo plus Fahrer treffen, keine Leistungsoffenbarung, doch bereits ab 2000/min zieht der vibrationsarm laufende Vauzwo sauber durch. Ausgeprägte Hoch- und Tiefdruckgebiete kennt der sparsame Motor nicht, er ist ein grundsolider Fließbandarbeiter, der bestens mit dem goldrichtig übersetzten und perfekt zu schaltenden Fünfganggetriebe harmoniert.

Die Auspuffanlage ist weitgehend ein Blender, trotzdem bollert’s kernig, vorausgesetzt die Drehzahl steigt nicht über Gebühr. Dann wird’s soundmäßig japanisch-schrill, doch bei Tempo 130 ist aus Komfortgründen meist freiwillig Schluss. Ein Umstand, den die Honda mit vielen Harleys gemein hat.

Verwandte Beiträge:

Kommentar schreiben

Kommentare: 0