In diesem Blog gehen wir auf alle Fragen rund ums Thema Kettenwechsel (Kettensatzwechsel) ein. Ihr erfahrt Schritt-für-Schritt alles Wichtige und erhaltet gute Tipps, wie Ihr Eure Motorradkette einfach selbst wechseln könnt. Auf jeden Fall sollte für die Montage ausreichend Fachwissen vorhanden sein. Es ist aber auch kein Hexenwerk.
1. Wann muss ich meine Motorradkette (Kettensatz) wechseln?
Überprüft regelmässig, beispielsweise beim Nachspannen der Kette ob der Kettensatz noch in Ordnung ist. Indizien dass der Kettensatz gewechselt werden muss können folgende sein:
- Wenn der Kettenspanner am hinteren Limit ist und schon mehrfach nachgespannt wurde.
- Wenn sich die Kette am Kettenrad mehr als eine halbe Zahnhöhe abheben lässt.
- Wenn die X- bzw. O-Ringe heraustreten.
- Eindeutig verschlissen ist die „Hardware“ wenn die Ritzel- und Kettenradzähne spitz werden, in etwa so wie eine Haifischflosse.
Als Online-Fachhändler für Motorradersatzteile empfehlen wir von Kettenmax immer alle drei Komponenten (Ritzel / Silentritzel, Kettenrad und Kette) auszutauschen.
2. Welches Werkzeug benötige ich für den Kettenwechsel?
Zur korrekten Montage wird ein Kettennietwerkzeug benötigt, welches Hohlnietschlösser Nieten kann.
Dieser Nieter ist ähnlich wie das DID KM500R, erreicht aber nicht dessen Qualität. Er ist wesentlich preiswerter als der DID-Nieter, leider lässt sich hier nur der Bolzen austauschen. Top-Gerät für den professionellen Einsatz in Werkstätten und für alle Motorradfahrer die ein Gerät der Spitzenklasse haben möchten. Einsatzgebiet ist hauptsächlich das Vernieten von Vollnietschlössern.
Mit einem Aufsatz Ersatzstift Whale 50 Nieter für Hohlnietschlösser kann man auch problemlos Hohlnietschlösser verarbeiten. Für die Teilungen 520/525/530 und für die Teilungen 420/428/630 erhältlich (Whale No. 40 / Whale No. 5.
3. Wie demontiere ich den alten Kettensatz?
Als erstes kümmern wir uns um das Ritzel: Die Ritzelabdeckung entfernen, dahinterliegende Sensoren / Regler / Kupplungsstange usw. abbauen, am besten sichert man diese Komponenten mit einem Draht. Meist muss auch vorher der Schalthebel entfernt werden, hier ist es empfehlenswert z.B. Das Hinterrad mittels Bremse und / oder Hammerstiel sichern, keinen Gang einlegen, das kann die Getriebezahnräder/-wellen schädigen.
Falls das alte Sicherungsblech noch vorhanden ist dieses gerade biegen, dann mit der Knarre das Ritzel lösen, zu 99 Prozent gegen den Uhrzeigersinn, zur Sicherheit im Werkstatthandbuch gucken... Bei sehr fest sitzenden Ritzelmuttern einen Schlagschrauber zur Hand nehmen, auf keinen Fall die Mutter anflexen, da kann schnell mal was anderes kaputt gehen.
Manchmal ist es auch sinnvoll ein paar Stunden vorher sogenanntes Kriechöl, z.B. Spätestens jetzt erweist sich ein Montageständer zum Anheben des Hinterrads als sehr praktisch. So werden alle notwendigen Teile wie z. B. Kettenradmuttern und das evtl. Montageständer für diverse Modelle auf Anfrage bei Kettenmax erhältlich. Hierzu einfach Kontakt mit uns aufnehmen.
Jetzt, ganz wichtig: Die Antriebsruckdämpfer sind zu sehen oder fallen einem schon entgegen, rausnehmen und anschauen, falls sie spröde/rissig und nicht mehr richtig elastisch sind unbedingt austauschen, generell überlebt ein Ruckdämpferset ca.
4. Wie montiere ich Ritzel und Kettenrad?
Der Wechsel einer einer offenen Kette mit Clipschloss oder einer Endloskette soll an dieser Stelle nicht beschrieben werden, da dieser Wechsel meist problemlos erfolgen kann. Wir wollen den Kettenwechsel einer offenen Kette mit Nietschloss beschreiben.
- Lockert das Hinterrad und die Kettenspanner vor dem Trennen der alten Antriebskette.
- Positioniert den Kettentrennbolzen des KM500R am rechten Kettenstift des zu trennenden Kettenglieds.
- Jetzt mit Gefühl an der großen Schraube oben am Werkzeug im Uhrzeigersinn drehen, bis der Kettentrennbolzen exakt gerade auf dem Kopf des Kettenstifts anliegt der heraus gedrückt werden soll.
- Vernieten! - Verbindet die alte Kette und die neue Kette z. B. mit einem Draht oder mit dem von Hand eingesteckten Nietschloss. Das Motorrad in den Leerlauf schalten. Zieht nun langsam an der alten Kette unterhalb der Schwinge, so dass die neue Kette in Fahrtrichtung hin zum Antriebsritzel oberhalb der Schwinge gezogen wird. Solange ziehen bis die neue Kette ihr eigenes Ende erreicht.
- Vor dem Vernieten, die beiden Buchsen an den Kettenenden der neuen Kette mit dem mitgelieferten Fett ordentlich einfetten. Ebenso die Stifte des Nietschlosses.
- Jetzt das Nietschloss in die Buchsen an den Kettenenden der neuen Kette von Hand eindrücken, so dass beide Kettenenden verbunden sind. Die beiden verbliebenen O/X-Ringe auf die Nietschlossstifte stecken und die Aussenlasche von Hand auf die Stifte drücken. Alle vier O-/X-Ringe sind nun verbaut. Das Nietwerkzeug auf die Position A einstellen.
- Das U-Teil des Nieters von hinten an das Nietschlosses halten, so dass beide Pins vollkommen in die dafür vorgesehenen Aussparungen am U versenkt sind.
- Benutzt nun einen 27 mm Ringschlüssel und einen 19 mm Steckschlüssel mit Knarre.
- Nach dem Aufdrücken der Kettenschlossplatte den Kettenschlossplattenhalter des Werkzeugs abbauen. Als nächstes werden die Nietköpfe der Kettenschlossstifte einzeln aufgeweitet, sodass die Kettenschlossplatte fixiert ist und sich nicht mehr von elbst lösen kann. Hierzu die U-Halterung weiterhin so am Nietschloss halten wie bisher. Den Nieter ohne den Kettenschlossplattenhalter erneut aufschieben, so dass der Nietkopf des Werkzeugs genau auf einen der Nietkopfstifte des Nietschlosses ruht. Dann den Nietkopfstift durch drehen des 19 mm Steckschlüssel und gegenhalten des 27 mm Ringschlüssel aufpreitzen.
- Setzt den Vernietbolzen des Nieters in den Nieter KM500R ein. Das Werkzeug wird entlang der Kette geschoben, sodass es sich mit dem U-Halter verbindet. Auf Markierungsposition „B“ ausrichten.
- Benutzt nun den 27 mm Ringschlüssel und den 19 mm Steckschlüssel mit Knarre. Nun das 19 mm Ende im Uhrzeigersinn drehen und mit dem Ringschlüssel gegenhalten bis die Nietköpfe des Nietschlosses an dem Vernieterbolzen anliegen.
Das Wechseln der Motoradkette ist mit dem richtigen Werkzeug und etwas handwerklichem Geschick kein Hexenwerk, bedarf aber etwas Übung. Eure eigene Sicherheit sollte immer Vorgehen. Im Zweifel sucht Euch eine gute Fachwerkstatt um den Wechsel vorzunehmen. Im Regelfall sollte der Kettensatzwechsel zwischen 40 Minuten und einer Stunde dauern. Teile uns gern mit, wie die Anleitung für Dich funktioniert hat. Welche Erfahrungen hast Du beim Kettenwechsel gemacht?
Wann sollte eine Motocross-Kette gewechselt werden?
Die regelmäßige Überprüfung und Wartung der Kette ist für die Sicherheit und Leistung eines Motocross-Bikes von entscheidender Bedeutung. Grundsätzlich sollte eine Motocross-Kette ersetzt werden, wenn sie Anzeichen von Verschleiß wie Verlängerung (Streckung), Rost oder beschädigte Glieder aufweist.
Ein generelles Indiz für den Wechsel ist, wenn die Kette auch nach der Justierung des Kettenspanners nicht mehr richtig gespannt werden kann oder über das empfohlene Maß von 3% ihrer ursprünglichen Länge hinaus gedehnt ist. Ein weiteres Warnsignal ist das Entstehen von ‚tight spots‘, also Stellen, an denen die Kette härter oder weicher ist als im Rest ihrer Länge. Außerdem ist es ratsam, die Kette zu ersetzen, wenn die Zähne des Kettenrades abgenutzt sind, da eine neue Kette nicht richtig in die alten Zähne greifen würde und so zu einem erhöhten Verschleiß führen kann.
Als Faustregel gilt, dass bei gleichzeitigem Kettenradaustausch auch die Kette gewechselt werden sollte, um eine optimale Passform und Leistung zu gewährleisten. Experten empfehlen, die Kette vor jeder Fahrt zu inspizieren und sie mindestens einmal pro Saison oder alle 20-30 Stunden Fahrzeit zu ersetzen, je nachdem, was zuerst eintritt. Regelmäßige Pflege, einschließlich Reinigung und Schmierung, kann die Lebensdauer verlängern und die Notwendigkeit eines vorzeitigen Austauschs minimieren.
Welche Kette sollte ich für mein MX-Bike verwenden?
Das Herzstück eines jeden Kettensatzes ist die Antriebskette, und bei der Auswahl solltest du mit Bedacht vorgehen. Der Motocross-Sport stellt hohe Anforderungen an Material und Technik, weshalb nicht jede Kette den extremen Bedingungen gewachsen ist. Prinzipiell hast du die Wahl zwischen Standardketten, O-Ring- und X-Ring-Ketten, wobei alle ihre spezifischen Vor- und Nachteile mit sich bringen.
Standardketten ohne Abdichtung sind in der Regel preisgünstiger und für Einsteiger oder Gelegenheitsfahrer oft ausreichend. Allerdings sind sie weniger widerstandsfähig gegen Verschleiß und erfordern eine häufigere Wartung.
O-Ring-Ketten hingegen verfügen über kleine O-Ringe zwischen den Kettengliedern, die das Eindringen von Schmutz verhindern und gleichzeitig das Schmiermittel dort halten, wo es gebraucht wird. Dies führt zu einer längeren Lebensdauer und macht sie zu einer guten Wahl für all diejenigen, die regelmäßig unter harten Bedingungen fahren.
X-Ring-Ketten stellen technologisch eine weitere Evolution dar und bieten durch ihre spezielle Form noch verbesserte Abdichtung und längere Schmierintervalle. Zudem verringern sie den Leistungsverlust durch Reibung und stehen daher bei ambitionierten Fahrern und Profis hoch im Kurs. Die zusätzliche Investition in eine X-Ring-Kette kann sich durch eine deutlich verlängerte Lebensdauer und eine konstant hohe Performance bezahlt machen.
Über die Art der Abdichtung hinaus ist die Zugfestigkeit einer Kette ein wichtiger Faktor. Sie definiert, wie viel Kraft die Kette aushält, bevor sie bricht. Je höher die Motorleistung deines MX-Bikes ist, desto stärker sollte auch die Zugfestigkeit der Kette sein. Eine hochwertige Kette mit angemessener Zugfestigkeit ist entscheidend für die Sicherheit und Langlebigkeit des Antriebssystems.
Beim Kauf einer neuen Kette solltest du darauf achten, dass sie die spezifischen Anforderungen deines Bikes erfüllt. Die passende Kettenlänge und Gliederanzahl, die Kompatibilität mit deinem Kettenrad und Ritzel sowie die Belastbarkeit, die dein Fahrstil fordert, sind entscheidend für die Auswahl. Lasse dich im Zweifelsfall vom Fachhändler beraten oder schue in das Handbuch deines Bikes, um die optimale Wahl für dein Motocross-Erlebnis zu treffen.
Wie viele Zähne sollten Ritzel und Kettenblatt haben?
Nicht nur der Zustand des Kettensatzes, sondern auch die präzise Abstimmung von Ritzel und Kettenblatt sind von großer Tragweite für die Performance deines Motocross-Bikes. Die Anzahl der Zähne an beiden Komponenten bestimmt das Übersetzungsverhältnis und somit maßgeblich das Fahrverhalten deines Bikes. Die Standard-Zahnanzahlen findet man im Handbuch des Motorrads, und im Normalfall ist der werkseitig montierte Kettensatz auf eine ausgewogene Kombination aus Beschleunigung und Höchstgeschwindigkeit abgestimmt.
Eine Erhöhung der Zahnanzahl am Kettenrad (Hinterrad) führt zu mehr Beschleunigung, allerdings auf Kosten der Top-Geschwindigkeit. Dies kann auf kurzen Strecken oder beim Fahren in sehr technischem Gelände von Vorteil sein, weil du schneller aus den Ecken heraus beschleunigst. Im Gegenzug resultiert eine geringere Zahnanzahl am Kettenrad in höheren Endgeschwindigkeiten, was auf langen, geraden Strecken vorteilhaft sein kann, dabei aber das Anzugsmoment reduziert.
Was das Ritzel (am Motor) anbetrifft, bewirkt ein Zahn mehr oder weniger eine weitaus feinere Anpassung. Hierbei steigert eine Erhöhung der Zahnanzahl die Höchstgeschwindigkeit und verringert zugleich die Beschleunigung, wohingegen eine Reduzierung die Beschleunigung verbessert, jedoch auf Kosten der Endgeschwindigkeit.
Solltest du also planen, das Übersetzungsverhältnis deines Bikes anzupassen, empfiehlt es sich, zunächst kleine Änderungen vorzunehmen - zum Beispiel das Ritzel um einen Zahn zu verändern - um das Verhalten des Bikes zu testen. Denn jede Änderung am Übersetzungsverhältnis kann das Fahrerlebnis merklich beeinflussen und sollte wohlüberlegt sein.
Was benötigst du für den Wechsel des Kettensatzes?
Bevor wir beginnen, hier eine Liste des notwendigen Werkzeugs, damit du alles griffbereit hast:
- Montageständer, um das Hinterrad vom Boden zu heben
- Ratschen- und Ringschlüsselsatz
- Torx-Set
- Drehmomentschlüssel
- Kettentrenner, Kettennietwerkzeug oder einen Winkelschleifer
- Neue Kette (mit der entsprechenden Länge und Gliederzahl für dein Modell)
- Neues Ritzel und Kettenrad (spezifiziert für dein Motocross-Bike)
- Bremsenreiniger
- Schmiermittel für die neue Kette
Schritt-für-Schritt-Anleitung: Kettenrad, Ritzel und die Kette an einer Motocross austauschen
Stell sicher, dass all deine Werkzeuge bereitliegen, und hebe dann dein Motocross-Bike mit dem Hubständer an, bevor es an die Arbeit geht.
- Verschlissene Kette: Falls deine Kette starke Verschleißspuren aufweist, ist es an der Zeit sie zu ersetzen - diese Kette hat ihre besten Zeiten eindeutig bereits hinter sich.
- Verschlissenes Kettenblatt: Zeigen sich Deformationen an den Zähnen deines Kettenrades, solltest du keine weiteren Fahrten riskieren. Der Austausch des Kettenrades ist in diesem Fall längst fällig.
- Verschlissenes Ritzel: Selbst das robuste Ritzel ist nicht immun gegen die harten Bedingungen im Motocross und kann sich verformen - ein klares Zeichen, es zu ersetzen.
- Ritzel-Mutter lösen: Fangen wir an! Beginne damit, die Ritzelmutter zu lösen. Um zu verhindern, dass sich das Ritzel mitdreht, kannst du dein Motorrad in den ersten Gang schalten, um die nötige Gegenkraft beim Lösen zu erzeugen.
- Kettenschutz entfernen: Nimm den vorderen Kettenschutz ab, um Zugang zum Ritzel zu erhalten und später das Einfädeln der neuen Kette zu erleichtern.
- Kettenschloß öffnen: Als Nächstes öffnest du die Clipfeder des Kettenschlosses. Diese Prozedur kann etwas knifflig sein, aber mit einem größeren Schraubendreher und einem sanften Schlag gegen die Öffnung des Clips gelingt das Lösen meistens problemlos.
- Außenlasche entfernen: Mit einem größeren Schraubendreher kannst Du jetzt behutsam zwischen die Außen- und Innenlasche der Kette hebeln, um sie vollständig zu öffnen.
- Kettenschloss entfernen & Kette öffnen: Jetzt ziehe das Kettenschloss komplett heraus. Bedenke, es sollte nicht wiederverwendet werden, also entsorge es fachgerecht.
- Kette entfernen: Nun kannst du die Kette nach hinten herausziehen, um sie zu entfernen. Pass dabei gut auf deine Finger auf, damit du sie nicht zwischen Kette und Ritzel einklemmst.
- Ritzel entfernen: Löse die Ritzel-Schraube nun vollständig und nimm anschließend das Ritzel ab.
- Hintere Kettenführung entfernen: Schraube die hintere Kettenführung ab und entsorge sie fachgerecht.
- Neue hintere Kettenführung montieren: Setze nun das neue Exemplar der hinteren Kettenführung an und befestige sie mit den zugehörigen Schrauben fest an deinem Motorrad. Stelle sicher, dass sie korrekt positioniert ist und einen reibungslosen Lauf der Kette ermöglicht.
- Schwingenschleifer entfernen: Ziehe den Schwingenschleifer jetzt nach vorne heraus. Sobald du ihn entfernt hast, entsorge ihn fachgerecht, falls eine Abnutzung vorliegt und er ersetzt werden muss.
- Vordere Kettenführung austauschen: Jetzt entferne die vordere Kettenführung, indem du sie losschraubst. Bewahre die Schrauben auf, da du sie für die Montage einer neuen Führung wieder verwenden solltest.
- Verschlissene Vordere Kettenführung: Auf diesem Foto wird der Unterschied zwischen einer neuen und einer stark abgenutzten vorderen Kettenführung klar ersichtlich.
- Schwingenschleifer austauschen: Platziere den neuen Schwingenschleifer, indem du ihn von vorne beginnend auf die Schwinge aufschiebst und achte darauf, dass er richtig positioniert ist.
- Alle Schleifer sicher verschrauben: Jetzt ist es an der Zeit, den Schwingenschleifer mit den dafür vorgesehenen Schrauben fest zu verschrauben. Überprüfe im Anschluss sorgfältig, ob auch alle anderen Gleiter und Kettenführungen korrekt positioniert und sicher befestigt sind.
- Altes Kettenblatt entfernen: Widme dich nun dem Antrieb deines Bikes. Beginne damit, das Hinterrad auszubauen. Platziere es vorsichtig mit der Bremsseite auf einem Lappen oder einer anderen weichen Unterlage, um Kratzer zu vermeiden. Anschließend kannst du die sechs Schrauben des Kettenblatts lösen.
- Auflagefläche der Nabe reinigen: Nimm das alte Kettenblatt ab und säubere die Kontaktfläche an der Nabe, wo das Kettenblatt aufliegt. Für eine effektive Reinigung eignet sich Bremsenreiniger und ein weicher Lappen, um Rückstände und Schmutz gründlich zu entfernen.
- Neues Kettenblatt montieren: Setze das neue Kettenblatt auf die Nabe auf. Bevor du die Schrauben einsetzt, entfette sie gründlich und trage etwas Schraubensicherung auf jedes Gewinde auf, um sicherzustellen, dass sie sich während der Fahrt nicht lockern. Ziehe dann die Schrauben mit dem vom Hersteller vorgeschriebenen Drehmoment fest an.
- Kettenlänge kontrollieren: Wenn deine neue Kette zu lang ist und du keine passende zur Hand hast, lege die alte Kette neben die neue auf eine flache Oberfläche, um herauszufinden um wie viele Kettenglieder du deine Kette kürzen musst. Vergleiche die Längen, um zu bestimmen, wie viele Kettenglieder du von der neuen Kette entfernen musst, damit sie die richtige Länge hat.
- Kette einspannen: Solltest du weder ein Ketten-Nietwerkzeug noch einen Kettentrenner zur Verfügung haben, kannst du die Kette dort, wo die überflüssigen Glieder entfernt werden sollen, horizontal in einen Schraubstock einspannen. Achte dabei auf eine sichere Fixierung der Kette, um präzise arbeiten zu können.
- Kettenbolzen wegschleifen: Verwende einen Winkelschleifer, um den markierten Kettenbolzen vorsichtig bis zur Außenlasche abzuschleifen. Sei dabei sehr vorsichtig, um die umliegenden Laschen oder Glieder nicht zu beschädigen und trage Schutzkleidung, insbesondere eine Schutzbrille, während dieser Arbeit.
- Außenlasche entfernen: Nutze einen breiten Schraubendreher, um die Außenlasche vorsichtig von den angrenzenden Kettengliedern zu lösen. Nachdem die Lasche gelöst ist, entferne die O- oder X-Ringe und die nicht benötigten Kettenglieder. Achte beim Hebeln darauf, keine weiteren Teile der Kette zu beschädigen.
- Neues Ritzel montieren: Setze das neue Ritzel zusammen mit der zugehörigen Unterlegscheibe an der Getriebewelle an. Trage vor der Montage Schraubensicherung auf das Gewinde der Ritzelschraube auf, um zu verhindern, dass sie sich während der Fahrt lockert. Ziehe die Schraube anschließend gemäß den Herstellerangaben fest.
- Neue Kette durchziehen: Führe nun die neue Kette von der R... ist allerdings die frage... würde mal die kette vermessen ob die nicht sowieso schon zu lang ist! kettenspanner sind schon auf maximum?
Festes Kettenglied am Fahrrad lösen
Eines der wichtigsten Bauteile am Fahrrad ist die Kette. Diese sollte immer optimal funktionieren und gepflegt werden. Sitzt nun ein Kettenglied fest, entsteht ein Klackergeräusch, wenn die Kette über die Ritzel laufen. Im Stand die Fahrradkette langsam drehen. Oft ist Schmutz oder Sand der Grund eines versteiften Kettenglieds. Deshalb das betroffene Kettenglied nach dem Ölen hin und her bewegen. Nach einem Sturz kann es vorkommen, dass sich Kettenglieder verbiegen. In diesem Fall hilft in der Regel nur noch ein Austausch der betroffenen Kettenglieder. Hast du deine Kette selbst montiert bzw. schon einmal ausgetauscht? Tritt das Problem bei neu installierten Ketten aus, ist das Kettenglied falsch vernietet oder verbogen worden. In diesem Fall solltest du den defekten Nietstift gegen einen neuen austauschen.
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