Montierbare Kindersitze auf dem Elternfahrrad sind das Highlight für die ganze Familie! Gerade für Familien, die in der Stadt leben und/oder kein Auto haben, aber auch für die Freizeitgestaltung, können montierbare Kindersitze für das elterliche Fahrrad ein entscheidender Faktor zur Erreichung der gewünschten Lebensqualität sein.
Warum ein Fahrradkindersitz?
Was tun, wenn der Nachwuchs da ist und man nicht immer ein Auto nutzen kann bzw. möchte, um Erledigungen und Ausflüge zu machen? Am Elternfahrrad montierte Kindersitze sind superpraktisch. Besonders Familien schwören auf montierbare Kindersitze für das Mama- oder Papa-Bike. Ein Fahrradkindersitz ist neben dem Fahrradanhänger die beliebteste Methode, sein Kind mit dem Fahrrad zu transportieren. Kinder zwischen einem und sieben Jahren dürfen in speziellen Kindersizten mitgenommen werden, bis sie eigenständig mit dem Fahrrad am Straßenverkehr teilnehmen können. Bis es soweit ist, müssen wir Eltern die Kinder auf dem Fahrrad mitnehmen. Kindersitze sind dafür unverzichtbar.
Verschiedene Arten von Fahrradkindersitzen
- Kindersitz mit Befestigung am Rahmenrohr: Hier sitzt das Kind hinter dem Fahrer. Es ist der Art von Kindersitz am Fahrrad, der am häufigsten gekauft und genutzt wird. Das Kind sitzt windgeschützt hinter dir und du hast eine uneingeschränkte Sicht auf den Straßenverkehr. Außerdem wippt der Sitz aufgrund der Montage-Stangen etwas mit, wenn du über Unebenheiten wie Bordsteine fährst. Einfaches Wechseln des Kindersitzes auf ein anderes Fahrrad nur mit einem 2.
- Kindersitz mit Befestigung am Gepäckträger: Auch hier sitzt das Kind hinter dir in einem Fahrradkindersitz. Im Vergleich zum vorherigen Kindersitz (mit Befestigung am Rahmenrohr) haben wir hier eine andere Art, den Fahrradkindersitz am Fahrrad zu montieren. Der Kindersitz wird direkt auf dem Gepäckträger gesetzt und befestigt.
- Kindersitz vorne: Eine durchaus beliebte, aber weniger verbreitete Variante eines Fahrradkindersitzes ist die Position vor dem Fahrer.
Worauf beim Kauf achten?
Der Markt bietet eine große Auswahl an vielen verschiedenen Modellen und Qualitäten in allen Preisklassen. Zuerst empfehlen wir dir, dich zu vergewissern, wo und wie du den Fahrradkindersitz am Fahrrad platziert haben willst.
„Am beliebtesten sind die Modelle, die direkt am Rahmen des Rades montiert werden. Das Fahrrad braucht ein Rahmenrohr, das eine freie Fläche von mindestens 15 cm (abhängig vom Hersteller; hier als Beispiel für Modell „Thule Ride Along“) hat. Hier wird die Halterung angebracht. Stellen Sie sicher, dass der gewünschte Kindersitz auch zu Ihrem Fahrrad passt und eine Montage möglich ist. Einige Kindersitze sind mit den aktuell gerade sehr beliebten "Hollandrädern" nicht kompatibel.
Hat dein Fahrrad einen Gepäckträger, so braucht der Kindersitz einen gewissen Abstand zum Gepäckträger, damit der Kindersitz frei mitwippen kann.
Montage des Kindersitzes
Sofern in der Anleitung nicht anders beschrieben, wird der Kindersitz für gewöhnlich am Sitzrohr befestigt. Das Sitzrohr ist die Stange zwischen Sattel und Pedale. Diese Stelle ist die stabilste Stelle am Fahrradrahmen. Gepäckträger und Sattelstütze sind für gewöhnlich nicht für eine zusätzliche Belastung ausgelegt und somit nicht sicher.
Halten Sie sich immer genau an die beigefügte Montageanleitung und benutzen Sie nur das mitgelieferte Montagematerial. Wenn Sie den Kindersitz der Anleitung entsprechend montiert haben, sollten Sie in regelmäßigen Abständen die Befestigung auf Sitz und Festigkeit überprüfen. Beachten Sie auch, dass Ihr Bike von nun an einer größeren Belastung ausgesetzt ist.
Bei vielen Kindersitzmodellen ist es möglich, eine zweite Halterung mit zu bestellen. Das macht besonders dann Sinn, wenn Sie beabsichtigen, den Kindersitz an zwei verschiedenen Fahrrädern zu nutzen.
Sicherheitsaspekte
- Nicht zugelassen, wenn das zulässige Gesamtgewicht des Fahrrades überschritten wird. Meist liegt das Gesamtgewicht bei 120 kg.
- Bei den meisten Kindersitzen ist außerdem eine Vorrichtung zum Anschnallen der Füße vorhanden.
- Lassen Sie Ihr Kind niemals allein und unbeaufsichtigt im Kindersitz sitzen, auch nicht ganz kurz.
Da Ihr Kind relativ dicht hinter Ihnen sitzt kann es sein, dass Sie einen Klemmschutz benötigen um die Federung des Sattels abzudecken, je nachdem welches Sattelmodell Ihr Zweirad hat.
Fahrradanhänger als Alternative?
Das ist eine Frage, die sich jede Mama und Papa im Laufe ihres Eltern-Seins stellen wird. Das kommt ganz auf den Einsatz an und wie oft du das Kind transportieren willst mit dem Fahrrad. Für Vielfahrer und Radliebhaber ist sicherlich ein Fahrradanhänger sehr gut geeignet. Das Kind kann für längere Zeit hinten im Anhänger bequem sitzen, schlafen oder spielen. An jedes Fahrrad montierbar, ggf.
Der Fahrradkindersitz ist wesentlich günstiger im Anschaffungspreis. Auch braucht er zu Hause weniger Platz.
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