Kindersitz-Montage auf dem Mountainbike ohne Gepäckträger: Eine umfassende Lösung

Viele Eltern stehen vor der Entscheidung: Kinderfahrradsitz oder Tasche auf dem Gepäckträger? Doch einen Fahrradsitz ohne Gepäckträger Verlust zu finden ist gar nicht so leicht. Für uns ist es wichtig, dass Kinder viel Zeit mit ihren Eltern verbringen, gerade auf dem Fahrrad.

Ein neues Fahrerlebnis für deinen Nachwuchs

Da die Kinderfahrradsitz Montage ohne Gepäckträger meist nicht möglich ist, können Freunde des Mountainbikes ihre Kinder nicht auf einen Ausflug mitnehmen. Doch mit dem BULLDOG® MINI sind auch Touren auf dem Mountainbike kein Problem. Selbst auf holprigen Wegen sitzt dein Kind - dank unseres patentierten Gurtes - sicher in unserem Fahrradkindersitz, ohne Gepäckträger zu benötigen.

Mit dem BULLDOG® MINI kannst du dein Kind sicher zwischen deinen Armen sitzen lassen und hast hinten Platz für Taschen oder einen Rucksack. Praktisch, oder?

Unabhängig vom Gepäckträger ist es außerdem noch von Vorteil, einen Rucksack oder eine Tasche tragen zu können. Dank dem BULLDOG® MINI Kinderfahrradsitz nutzt du effektiv den Platz zwischen deinen Armen und kannst gleichzeitig mehr Gepäck mitnehmen. Oder du kannst den Platz nutzen und zwei Kinder transportieren. Die Möglichkeiten sind so vielseitig wie die Lösung simpel ist.

Viel Fahrspaß trotz Sicherheit: im BULLDOG® MINI fährt dein Kind am liebsten mit

Alleine das Sitzen am vorderen Ende des Fahrrads ist für ein Kind ein besonderes Erlebnis. Statt sich die ganze Fahrt über den Rücken der Eltern anzusehen, kann dein Nachwuchs die Welt mit eigenen Augen sehen. Das regt die Entdeckerfreude an und kann die Bindung zwischen euch zusätzlich stärken. Die frische Luft kann außerdem die Gesundheit deiner Jüngsten langfristig verbessern.

Mehr als nur ein Kinderfahrradsitz ohne Gepäckträger

Wenn du glaubst, der einzige Vorteil des BULLDOG® MINI sei ein Kindersitz Fahrrad ohne Gepäckträger, liegst du falsch. Denn mit dem BULLDOG® MINI Kinderfahrradsitz kaufst du dir auch Sicherheit für deine Jüngsten. Neben diesem Patent sorgen auch die Materialien des Kinderfahrradsitz vorn ohne Gepäckträger für zusätzliche Sicherheit. Sie stellen nicht nur sicher, dass dein Kind immer sicher fährt, sie sind außerdem so stabil, dass jeder Sitz gleich mehrere Generationen lang hält. Darauf geben wir dir unsere Garantie - und das ganze 10 Jahre* lang!

Endlich eine einfache Fahrrad Kindersitz Montage ohne Gepäckträger

Neben der größtmöglichen Sicherheit für den Fahrgast sind einzigartigen Gurtsystem sind unsere Sitze so designed, dass eine Montage auch zwischen unterschiedlichen Fahrrädern ohne Probleme möglich ist. Dank unserem Adaptersystem brauchst du einfach nur einen Adapter an dein Fahrrad anzuschließen und schon kannst du den BULLDOG® MINI Fahrradsitz für Kinder auch an dein Mountainbike, E-Bike oder klassisches Damenfahrrad anschließen. Damit ist es auch kein Problem, den Fahrer spontan zu wechseln.

Gerade Fans von Mountainbikes stehen immer wieder vor dem Problem, dass sie ihren Nachwuchs nicht auf eine Fahrradtour mitnehmen können. Das liegt zum einen daran, dass Mountainbikes häufig keine Gepäckträger besitzen, zum anderen aber auch daran, dass man die eigenen Kinder nicht auf die holprigen Wege, für die Mountainbikes geschaffen wurden, mitnehmen will. Doch genau hierfür eignet sich der BULLDOG® MINI Satz perfekt. Mit ihm sitzt dein Kind sicher zwischen deinen Armen und bleibt auch bei Erschütterungen sicher. Schnelle Montage und einfacher Wechsel dank unseres Adapter Systems.

Ein Fahrradkindersitz für die Kleinsten

Was die Nutzung anbelangt sind Fahrradsitze vorne durch das Gewicht des Kindes begrenzt. Bis zu 15 Kilogramm dürfen Kinder vorne mitfahren, danach müssen sie selbstständig fahren oder hinten sitzen. Ein Schwachpunkt des Sitzes ist daher seine begrenzte Nutzbarkeit in Abhängigkeit des Gewichtes. Allerdings eignet er sich in diesem Punkt vor allem für Familien mit zwei Kindern. Somit kann man das Kleinere vorne platzieren, während das größere Kind hinten Platz findet.

Material

Durch die geringere Größe können wir stabilere und langlebigere Materialien verwenden. Dabei setzen wir auf Lieferanten aus der Region. Diese garantieren die Qualität unseres Produktes. Das Metall ist Qualitätsstahl, die Polster und Textilien sind waschbar und können somit immer wieder verwendet werden. Die gesamte Oberfläche ist zusätzlich pulverbeschichtet, sodass Lösungsmitteln und etwaigen anderen Giftstoffen vorgebeugt wird.

Bei Fahrradsitzen hinten werden stattdessen leichtere Materialien verwendet, um die Größe auszugleichen. Plastik bzw. Kunststoff ist zumeist die erste Wahl, wodurch aber wiederum giftige Stoffe im Produkt vorhanden sein können. Zudem kann der Kunststoff durch Sonneneinstrahlung schneller Materialermüdungen verzeichnen als es bei unserem Sitz mit Stahlschale ist.

Unsere Sitzschale aus Stahl schützt dein Kind optimal und ist robust. Dank passender Polster sitzt es bequem und sicher.

Du siehst also: Wenn du einen sicheren, leichten und trotzdem preiswerten Kinderfahrradsitz made in Germany haben willst, führt kein Weg an uns vorbei.

Wie finde ich den richtigen Fahrradsitz vorn für Kinder?

Der BULLDOG® MINI Kindersitz ist für Kinder im Kleinkindalter ab 9 Monaten bis 3 Jahren geeignet. Der BULLDOG® Kindersitz fürs Fahrrad kann bis zu einem Körpergewicht von 15 kg verwendet werden.

  • Gewicht: bis max. 15 kg
  • Alter: 9 Monate - 3 Jahre

Dank der flexiblen Beinmodule Fahrradsitze für Kinder ist der BULLDOG® unabhängig von der Körpergröße Ihres Kindes einsetzbar. Das offene und kompakte Design der Sitzschale und die Polsterung machen den BULLDOG® Kinderfahrradsitz vorne in jedem Kleinkindalter bequem.

Abmessungen des Rahmens

Alle für Einen: kombiniere den BULLDOG® Kinderfahrradsitz mit der passenden Halterung zu deinem Fahrrad.

Für die Fahrt in die Kita, zum Einkaufen in die Stadt oder für einen kurzen Abstecher zum Badesee: Mit einem Kindersitz am Fahrrad hast Du Deinen Nachwuchs immer dabei. Die Sitze sind praktisch, preiswert und vor allem platzsparend. Sie nehmen, im Gegensatz zum Kinderanhänger, kaum mehr Raum ein als Dein Stadtrad - ein Vorteil in Mietshäusern oder an großen Radparkplätzen. Außerdem sind sie schnell zu montieren und fix abgenommen, wenn Du sie nicht brauchst. Und sie haben relativ wenig Einfluss auf das Fahrverhalten Deines Fahrrades.

Dennoch solltest Du bedenken, dass sich ruckartige Bewegungen des Kindes gerade beim Anfahren oder bei langsamer Fahrt bemerkbar machen können. Damit Du nicht überrascht wirst, kommuniziere deshalb am besten ständig mit Deinem Kind. So weißt Du, was hinter Dir los ist, Deinem Kind wird nicht langweilig und Du kannst ihm auch wichtige Verkehrssituationen erklären. Ein sinnvoller Schritt für das eigenständige Radfahren mit dem ersten Laufrad oder Kinderrad.

Ab wann kann mein Kind in den Fahrrad-Kindersitz?

Du solltest Dein Kind erst auf dem Sitz mitnehmen, wenn es bereits eigenständig sitzen kann. Die meisten Fahrrad-Kindersitze sind deshalb für einen Einsatz ab ca. neun Monaten zugelassen. Auch wenn Dein Kind bereits eher eigenständig sitzt, solltest Du Dich an diese Vorgabe halten. Denn auch die Sicherheitsgurte sind für Körpergrößen ab diesem Altersbereich konzipiert.

Da Dein Nachwuchs - so wie Du - während der Fahrt Wind und Wetter ausgesetzt ist, braucht er auf alle Fälle passende Kleidung. Aber Regenjacke, Regenhose oder warme Schuhe hat Dein Kind sicherlich eh im Kleiderschrank - wenn nicht, findest Du bei uns auch passendes Equipment. Für die Radfahrausstattung sinnvoll ist auf alle Fälle ein geeigneter Fahrradhelm.

Die meisten Unfälle mit Kindersitzen passieren nämlich im Stehen beim An- und Abschnallen, dann kann das Rad schaukeln und umfallen. Die mögliche Fallhöhe für das Kind ist beim Kindersitz recht hoch und ein umstürzendes Rad kann schnell eine schwere Verletzung nach sich ziehen. Es gilt deshalb unbedingt, seinen Kopf zu schützen. Viele Kinderhelme sind durch einen leicht abgeflachten Hinterkopf speziell für das Tragen im Kinderfahrradsitz konzipiert.

Grundsätzlich kannst Du dem Umfallen des Rades vorbeugen, indem Du einen stabilen Hinterbauständer oder - wenn baulich möglich - einen Zweibeinständer verwendest, damit Dein Rad möglichst sicher steht. Ein Seitenständer hält Dir beide Hände frei, so dass Du Dein Kind problemlos in den Sitz setzen und anschnallen kannst, ohne dass das Fahrrad ins Kippeln gerät.

Die Anforderungen an einen Kinderfahrradsitz regelt die Norm DIN EN 14344. Sie gibt Auskunft über Materialbeschaffenheit, die nötigen Sicherheitsgurte oder auch das zulässige Höchstgewicht. Alle Fahrrad-Kindersitze in unserem Sortiment sind auf Basis dieser Norm getestet. Zudem achten wir auf hochwertige Produkte namhafter Hersteller wie Thule, bobike und andere. So kannst Du sicher sein, dass sichere Materialien verwendet werden und dass für den Komfort der jungen Mitfahrer:innen gesorgt ist.

Bei vielen Kindersitzen kommt eine Federung zum Einsatz. Damit wird die Wirbelsäule der Kinder beim Überfahren von Hindernissen besser geschont. Trotzdem solltest Du mit einem Kindersitz Trails oder Rumpelpisten meiden, um Verletzungen auszuschließen. Eine Ausnahme sind Kindersitze, die speziell fürs Mountainbiken konstruiert sind.

Fahrrad-Kindersitze können mitwachsen

Damit Dein Kind möglichst komfortabel sitzt, lassen sich bei den gängigen Modellen Rückenteil und Fußrasten in der Größe anpassen. Ein Fünf-Punkt-Gurtsystem sorgt dafür, dass Dein Kind stabil und sicher im Kindersitz sitzt. Die Gurte lassen sich ebenfalls entsprechend der Kindergröße einstellen. Der Kinderfahrradsitz wächst also mit.

Heckkindersitze, die am Sitzrohr oder dem Gepäckträger montiert werden, sind auf ein Gewicht von bis zu 22 Kilogramm zugelassen. Das entspricht im Durchschnitt einem Kindesalter von bis zu etwa sechs Jahren.

Übrigens ist es rechtlich vorgeschrieben, dass die Sitze so konstruiert sind, dass Füße oder Hände nicht in die Speichen kommen können. Deshalb sind die Fußteile mit zusätzlichen Rasten ausgestattet, damit Du die Füße fixieren kannst.

Kinderfahrradsitze für vorne: Vor- und Nachteile

Die Montage eines Kindersitzes am Steuerrohr ist rechtlich absolut erlaubt - alles andere sind Gerüchte. Der Vorteil ist, dass Du Dein Kind hier ständig gut im Blick hast. Außerdem sieht es mehr von der Welt als nur Deinen Rücken. Allerdings darf ein Kind nur bis maximal 15 Kilogramm oder bis zum Alter von etwa drei Jahren vorn sitzen. Später beeinträchtigt es Dein Sichtfeld zu stark und auch die Belastung auf das Steuerrohr und die Einschränkung des Lenkverhaltens wären durch das Mehrgewicht zu hoch.

Damit Dein Kind nicht während der Fahrt beim Schlafen nach vorne kippt, haben einige Modelle eine spezielle Handauflage. Optional bietet Thule eine Lenkerpolsterung an, damit Dein Kind den Kopf einfach ablegen kann. Nachteil dieser Transportmöglichkeit: Dein Kind ist dem Fahrtwind direkt ausgesetzt. Deshalb bieten manche Hersteller optional einen Windschutz an. Dieser verhindert, dass Spritzwasser und Wind direkt ins Gesicht kommen.

Wesentliche Kritikpunkte an den Kinderfahrradsitzen für vorne sind aber die höhere Unfallgefahr, wenn Du etwa bei einer Vollbremsung stürzt und einen Abgang über den Lenker machst, sowie das schwierigere Balancieren. Andererseits ist es im Alltag von Vorteil, dass Du einfacher auf- und absteigen kannst und den Gepäckträger für Taschen oder Körbe, bzw. Deinen Rücken für einen Rucksack frei hast. Kleine, leichte Kinder können auch vorn am Lenker sitzen und die volle Aussicht genießen. Ein Windschutz hält Fahrtwind ab.

Die Befestigung ist einfach und stabil. Mit diesen Modellen bist Du unabhängig von Gepäckträgern und kannst Dein Kind auch auf dem Gravelbike mitnehmen - allerdings nur an Alu- oder Stahlrahmen. Die Befestigung an Carbonrahmen kann zu schweren Beschädigungen führen, da für den Kindersitz mit seinen zwei Stangen ein Halteblock am Sitzrohr festgeschraubt wird. Bitte beachte den erlaubten Rohrdurchmesser, der in der Regel bei 28 bis 40 Millimetern liegt.

Grundsätzliche Vorteile der Heckmontage sind, dass die Kindersitze mehr Sicherheit gewährleisten, das Fahrverhalten weniger beeinflussen und auch Schlafpositionen ermöglichen. Der Vorteil dieser Befestigung ist, dass Du weiterhin Taschen am Gepäckträger nutzen kannst. Alternativ kannst Du einen Frontgepäckträger nachrüsten oder einen Lenkerkorb bzw. eine Rahmentasche montieren.

Egal, wie Du Dein Gepäckproblem löst, drücke bitte Deinem Kind nicht Deinen vollgepackten Rucksack ins Gesicht oder zwinge es, einen Limbo um Deine Kuriertasche zu machen. Beides sieht man leider immer noch sehr häufig. Ebenfalls ungewohnt kann anfänglich sein, dass Du Dein Kind nicht im Blick hast. Tipp: Hier kann ein Rückspiegel am Lenker helfen.

Kinderfahrradsitze für hinten: Montage am Gepäckträger

Falls Dein Sitzrohr nicht geeignet ist, weil Du beispielsweise eine kleine Rahmengröße fährst und die Befestigungsstange zu lang ist, kannst Du auch Kinderfahrradsitze für die direkte Befestigung am Gepäckträger nutzen. Dabei ist es wichtig, dass Du bei der Montage die Breite Deines Gepäckträgers beachtest und einen Kindersitz mit passenden Maßen wählst. In der Regel sind die Sitze allerdings für Gepäckträger von 110 bis 170 Millimetern Breite und somit für die gängigsten Modelle geeignet. Behalte außerdem die maximale Zuladung Deines Gepäckträgers im Auge!

Einige Gepäckträger sind nur auf eine Maximallast von 20 Kilogramm ausgelegt und somit zum Tragen von älteren Kindern nicht geeignet. Angaben dazu findest Du oft direkt auf Deinem Träger eingestanzt.

Zwei Kinder auf dem Fahrrad mitnehmen ist möglich

Wie Du Dir sicher schon gedacht hast, kannst Du in der Regel nur ein Kind in einem entsprechenden Sitz mitnehmen. Für den Transport von zwei Kindern gibt es jedoch auch Alternativen zum Kinderanhänger. So gibt es mittlerweile Lastenräder, die mit einem längeren Gepäckträger ausgestattet sind. Auf diesen sogenannten Mid- oder Longtails kannst Du zwei Kinderfahrradsitze hintereinander befestigen. Allerdings ist das nicht bei allen Radmodellen zugelassen. Informiere Dich deshalb vorab!

Wenn eines Deiner Kinder bereits selbst Fahrrad fahren kann, könntest Du zusätzlich zum Kindersitz eine FollowMe Tandemkupplung an Deinem Rad befestigen. Das Kinderrad kann dann, wenn sein:e Pilot:in müde wird oder bei gefährlichen Stellen im Straßenverkehr, einfach eingekuppelt werden und Ihr Eure Fahrt zu dritt fortsetzen.

Schließlich kannst Du auch einen Kinderfahrradsitz vorne und einen hinten befestigen. Beachte aber unbedingt das zulässige Gesamtgewicht Deines Rades und mache Dich in einer sicheren Umgebung mit dem Mehrgewicht vertraut. Übe am besten zunächst mit unbelebten Zusatzgewichten.

Rechtliches: von Fahrradnorm bis Beleuchtung am Kinderfahrradsitz

Das Gesamtgewicht solltest Du übrigens auch bei nur einem Kindersitz am Fahrrad im Auge behalten. Einige Räder sind laut Norm nur für ein Gesamtgewicht von 100 Kilogramm zugelassen, bei E-Bikes sind es oft 120 Kilogramm. Zu diesem Gesamtgewicht gehört das Leergewicht des Rades schon mit dazu. Solltest Du also auf einem zehn Kilogramm schweren Sportrad noch einen vier Kilogramm schweren Kindersitz inklusive 20 Kilogramm schwerem Kind transportieren wollen, dürftest Du selbst nur ungefähr 66 Kilogramm wiegen. Deshalb prüfe vorab genau, welche Angaben der Hersteller zum Gesamtgewicht Deines Rades macht!

Die Infos dazu findest Du in der Gebrauchsanweisung. Rechtlich ist noch zu beachten, dass Du zum Fahren mit Kinderfahrradsitz mindestens 16 Jahre alt sein musst. In Sachen Beleuchtung musst Du nichts weiter tun, wenn Dein Rad bereits ein StVZO-konformes Rücklicht am Gepäckträger oder am Schutzblech hat. Bei Akku-Beleuchtung an der Sattelstütze verdeckt der Heckkindersitz hingegen das Rücklicht und Du musst eine Alternative z. B. für die Befestigung an der Sitzstrebe suchen. Der Kindersitz selbst braucht kein Rücklicht, aber einige Modelle sind mit zusätzlichen Reflektoren ausgestattet und einer Aufnahme für ein Akku-Rücklicht.

Alltagstipps: Regenschutz und Gepäcktransport

Generell solltest Du gerade am Anfang keine langen Strecken mit Deinem Nachwuchs fahren. Für Dein Kind kann das ungewohnte Stillsitzen schnell unangenehm werden. Lege bei längeren Strecken deshalb ein paar Pausen ein. Wenn Du einen Sattel mit Federung fährst, decke vorsichtshalber die Federn ab. Dein Kind könnte sich dort die Finger einklemmen.

Und noch ein Tipp zum Abstellen: Ein Überwurf-Regenschutz hilft, den Kindersitz bei Regen trocken zu halten. Dein Kind wird es Dir danken.

Ein letzter Punkt: Beim Transport von viel Gepäck bietet sich ein Lastenanhänger an, den Du an der Hinterradachse befestigen kannst. Wobei dann die Frage erlaubt ist, warum Du Dir nicht gleich einen Kinderanhänger kaufst.

Kindersitze fürs Mountainbike

Wenn Du Deine Begeisterung fürs Mountainbiken mit Deinem Sprössling teilen möchtest, dann sind MTB-Kindersitze eine wunderbare Möglichkeit. Das Kind nimmt auf einem Sattel direkt hinter Deinem Lenker Platz und ist so mittendrin im Geschehen. Kindersitze fürs Mountainbiken werden entweder am Rahmen montiert oder mit einer Haltestange, die an Sattelstütze und Gabelschaft fixiert wird.

Für das Kind gibt es außer dem Sattel noch Fußrasten und optional einen eigenen kleinen Lenker, der auf Deinem montiert wird und es mehr am Geschehen teilhaben lässt. Viele Systeme haben eine Schnellbefestigung, sodass Du den Kindersitz spontan bei Bedarf anbauen kannst. Achte auf Gewichtsbeschränkungen, Altersempfehlungen und Freigaben für die Montage an Deinem Bike!

Da es keine Lehne gibt, sollte Dein Kind auf einem MTB-Kindersitz durchgehend wach und aufmerksam bleiben. Wahrscheinlich ist der Trail aufregend genug, aber Du solltest das bei der Länge eurer gemeinsamen Touren im Hinterkopf behalten. Denke auch an wärmeren Tagen an passende Kleidung und Handschuhe! Durch den Fahrtwind kühlen die Finger am Lenker schnell aus.

Apropos Tourenplanung: Mit einfachen Trails ohne Sprünge und Drops fahrt Ihr auf der sicheren Seite.

Mit diesen Kindersitzen nimmst du dein Kind sicher mit

Ein Fahrrad-Kindersitz ist mit Abstand die günstigste Möglichkeit, dein Kind auf dem Fahrrad oder E-Bike mitzunehmen. Das Angebot ist riesig, denn es gibt Modelle für die Montage vor dem Fahrer, Kindersitze für die Gepäckträgermontage und Varianten für Mountainbiker.

Wie nehme ich mein Kind auf dem Fahrrad mit? Eine Frage, die sich sehr viele Eltern irgendwann einmal gestellt haben. Die meisten von ihnen haben sich für einen Kindersitz für das Fahrrad oder E-Bike entschieden. Aber wie findet man eigentlich den perfekten Kindersitz fürs Rad?

Extra: Front-Kindersitz für den Mountainbike-Einsatz

Unter Mountainbikern ist der Kindersitz für die Frontmontage sehr beliebt. Hier sitzt der Nachwuchs vor dem Fahrer, das erhöht den Fun-Faktor gleich doppelt! Der bikebegeisterte Fahrer hat das Kind direkt vor sich, das verbessert neben der Kommunikation auch die Sicherheit. Der kleine Passagier bekommt definitiv mehr mit als hinten. Ein weiterer Vorteil ist, dass ein Kindersitz für vorn auf die allermeisten Mountainbikes und E-MTBs passt - unabhängig von Gepäckträger und davon, ob es ein Hardtail oder Fully ist.

Generell unterscheidet man bei Front-Kindersitzen Modelle, die direkt am Rahmen montiert werden (z.B. von Shotgun) und solche, die am Steuerrohr bzw. Gabelschaft per Adapter montiert werden (z.B. Thule, Mac Ride). Die letztgenannte Kategorie erfordert je nach Hersteller mindestens 20 mm Platz am Gabelschaft für den Adapter.

Kaufempfehlung: Top 10 Fahrrad-Kindersitze

Produkt Geeignet für Gewicht Preis
Hamax Observer Fahrräder und E-Bikes 1,6 kg 89 Euro
Thule Yepp Nexxt Mini Fahrräder, E-Bikes, MTBs und E-MTBs 1,9 kg 125 Euro
Polisport Guppy Mini+ Fahrräder, E-Bikes, MTBs und E-MTBs 1,9 kg XX Euro
Polisport Guppy Maxi CFS Fahrräder und E-Bikes (nicht mit Hinterbaufederung) 2,8 kg 69 Euro
Mac Ride MTBs und E-MTBs 2,4 kg 230 Euro
Hamax Carees Fahrräder und E-Bikes mit Gepäckträger 5,4 kg 165 Euro
Römer Jockey 3 Comfort Fahrräder und E-Bikes (nicht vollgefedert) 5,8 kg 119 Euro
Urban Iki Alle Fahrräder und E-Bikes mit Gepäckträger k.A. 78 Euro
Bobike Go MIK HD Alle Fahrräder und E-Bikes mit MIK HD Gepäckträger 3,2 kg 90 Euro
Shotgun MTBs und E-MTBs 2,4 kg 155 Euro

Checkliste: Was du vor dem Kauf beachten solltest!

  • ✔ Qualität & Sicherheit: Achte auf Prüfzertifikate wie TÜV- oder GS-Siegel
  • ✔ Zulässiges Gewicht: Beachte die Herstellerangabe zum maximalen Gewicht
  • ✔ Flexible Anpassbarkeit: Kopfstütze und Fußrasten sollten verstellbar sein
  • ✔ Gurtsystem: Wähle zwischen 3-Punkt oder 5-Punkt Anschnallgurten
  • ✔ Alter: Beachte die Altersangabe des Kindersitz-Herstellers
  • ✔ Montage: Versichere dich, dass der gewünschte Kindersitz zu deinem Fahrrad oder E-Bike passt
  • ✔ Probefahrt: Bestimmt kennst du jemandem, der dich mit seinem Fahrrad inkl. montiertem Sitz und Probegewicht z.B. Rucksack eine Testfahrt unternehmen lässt. Denn der Einfluss des Zusatzgewichts auf die Fahreigenschaften ist nicht zu unterschätzen!

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