KTM Fahrräder und E-Bikes erfreuen sich großer Beliebtheit, was nicht zuletzt an den regelmäßigen Auszeichnungen durch die Stiftung Warentest liegt. So landete beispielsweise ein Modell von KTM in den Jahren 2018, 2020 und 2022 auf dem Siegertreppchen ganz oben. Und 2024 setzt das KTM Macina Gran 610 diese Erfolgsserie fort.
KTM Macina Gran 610 im Test der Stiftung Warentest
Insgesamt elf Trekking-E-Bikes ließ die Redaktion der Stiftung Warentest gegeneinander antreten. In dem Test steckte ein Stück weit ein Systemvergleich. Auf der einen Seite drei günstige E-Bikes vom Discounter mit einem Hinterradnabenantrieb und Preisen zwischen 1.100 Euro und 1.600 Euro. Auf der anderen Seite hochwertige Modelle namhafter Hersteller, die auf einem Mittelmotor basieren und zwischen 2.150 Euro sowie 4.500 Euro kosten. Allen gemeinsam war dagegen die Rahmenform des Diamant-Rahmens.
Zudem brachten alle Fahrräder das typische Profil eine Trekking-E-Bikes mit. Beim genaueren Hinsehen überrascht das Auftauchen des KTM Macina Gran 610 im Test ein wenig. Ob es konkret angefragt wurde oder eher vom Hersteller selbst dafür ausgewählt, wissen wir leider nicht. Fest steht, dass es innerhalb des Sortiments von KTM zu den eUrban-Modellen zählt.
Eigentlich soll es euch ein treuer Begleiter auf den Radwegen durch die Stadt sein. Gleichzeitig bringt es allerdings Qualitäten mit, die aus ihm einen geeigneten Kandidaten für längere Touren machen. Eine gefederte und versenkbare Sattelstütze erleichtert zum Beispiel nicht nur das Auf- und Absteigen, sondern verspricht erhöhten Fahrkomfort, gerade auf langen oder unebenen Strecken.
Mit 80 Millimetern ist der Federweg an einem solchen Fahrrad ausreichend bemessen. Und die Kettenschaltung mit neun Gängen von Shimano bietet eine tolle Übersetzungsbandbreite, da KTM das Kettenblatt mit 42 Zähnen mit der größten verfügbaren Kassette kombiniert. Deren Ritzel decken einen Bereich zwischen elf und 36 Zähnen ab.
Schließlich hat die Redaktion die Testräder gewohnt harten Prüfungen unterzogen. Für jedes Fahrrad standen mehrere hundert Kilometer durch die Hügel der Steiermark in Österreich an. Bei Tag und bei Nacht ging es auf wechselnden Untergründen mit und ohne Gepäck gehörig zur Sache. Für den zweiten Teil der Tests ging es erneut in ein spezielles Prüflabor.
Dort galt es herauszufinden, wie sicher ist das Fahren mit den gewählten Trekking-E-Bikes, wie belastbar sind die verbauten Komponenten, wie leistungsfähig ist das E-Bike-System mit Blick auf Akkukapazität und Ladezeiten oder welchen Wert haben die Hersteller auf das Verwenden umweltschonender Materialien gelegt? An der Stelle als auch unter zahlreichen weiteren Aspekten konnte das KTM Macina Gran 610 Stiftung Warentest anscheinend absolut überzeugen.
Vor allem hat die Juroren das Fahrerlebnis mit dem Modell beeindruckt. In ihrem Urteil heben sie das stabile Fahrverhalten hervor, das sich in Anstiegen, Abfahrten und Kurven zeige und das Zuladen von Gepäck bestens vertrage. Als angenehm empfanden sie die Sitzposition, die von breiten Reifen und einer guten Federung flankiert werde. Für volle Zufriedenheit sorgte ebenfalls der Antrieb von Bosch, ein Smart System mit Performance Line CX-Motor, PowerTube 625-Akku sowie Intuvia 100-Display. Der Motor unterstütze kräftig und sei optimal abgestimmt, heißt es im Urteil.
Punkten konnte KTM darüber hinaus mit seiner eigenentwickelten Akkuentnahme. Der Hersteller arbeitet an der Stelle mit einer eigenen Aufnahme, die das Entnehmen des Akkus mit einem separaten Griff nach oben enorm erleichtert. Bei anderen Modellen im Test ließ sich der Akku nur nach unten entnehmen. Der Lenker traf nicht den Geschmack der Testenden, die ihn als zu gebogen und wenig sportlich beschrieben.
Während eines solchen Tests bewerten die Juroren gezielt spezielle Aspekte jedes Modells. Aus denen setzt sich am Ende die Gesamtnote zusammen. Letztendlich teilt sich das KTM den ersten Platz mit dem Kalkhoff Endeavour 5 Advance +. Die Nase vorn hat es in Bezug auf den Preis. Mit einer Summe von 3.890 Euro unterbietet es das Kalkhoff um rund 600 Euro.
„Der Fokus von KTM Fahrrad liegt auf Qualität und Innovation“, kommentiert Johanna Grabner-Urkauf, Geschäftsführerin KTM Fahrrad den Testsieg. „Aus Qualität entsteht Zufriedenheit. Gleichzeitig sichert sie eine lange Produkt-Lebensdauer. Je länger die Lebensdauer, desto nachhaltiger das Produkt.
Am Ende des Klassements landeten vereint die drei billigsten E-Bikes mit den Hinterradnabenantrieben. Keines erreichte eine bessere Note als 3,2, was einem „befriedigend“ entspricht.
KTM Macina Scarp SX Prime im Test
KTM führt eine ganze Palette an Bikes mit dem neuen Bosch SX-Motor. Das Macina Scarp SX ist das potenteste Fully darunter. Dennoch entpuppt es sich als eine der leichtesten Bikes im Test und viele andere Light-E-Bikes bringen mehr Federweg mit als das KTM.
KTM ist keine Seltenheit in unseren Vergleichstests. Doch während wir letztes Jahr noch das Macina Prowler Exonic mit massig Federweg und ordentlich Gewicht getestet haben, bringt dieses Jahr das Macina Scarp SX Prime gerade einmal 17,7 kg auf die Wage. Damit ist es fast das leichteste Bike im Testfeld. Und das, obwohl es den kraftvollen Bosch SX-Motor mit bis zu 55 Nm Drehmoment zusammen mit einem 400-Wh-Akku verbaut bekommen hat. Mit einem Federweg von 140 mm an Front und Heck gehört es allerdings auch zu den kurzhubigsten Bikes im Test. Nur das BULLS SONIC unterbietet das noch.
Design und Ausstattung
Der Vollcarbonrahmen des KTM Macina Scarp SX Prime kommt im eleganten Look daher. Wie bei allen anderen Bikes mit dem Bosch Performance Line SX-Motor ist der Tretlagerbereich allerdings etwas wuchtiger als bei den Light-EMTBs mit TQ- oder FAZUA-Motor. Durch die elegante Motor-Integration hat es aber unter den SX-Bikes im Test die schlankeste Silhouette. Der Akku kann nach oben aus dem Unterrohr entnommen werden - dieses Feature besitzt sonst nur noch das BULLS SONIC unter den Light-E-MTBs im Test. Allerdings ist der Energiespeicher mit einem Schlüssel gesichert, was nicht ganz zur sportlichen Ausrichtung des Bikes passt. Zudem ist die Entnahme etwas fummelig und das Cover klappert beim Fahren.
Dafür bringt das Bike ganze drei Anschraubpunkte für Flaschenhalter mit. So könnt ihr einen Range Extender anbringen und seid dennoch immer gut hydriert, auch für lange Touren. Die Leitungen am Cockpit laufen oben durch den Steuersatz in den Rahmen und tragen durch ihre saubere Sortierung zum cleanen Look des KTM bei. Die Züge verschwinden oberhalb des Lenkers im Vorbau.
Die schmale FOX 34 Factory-Gabel hat die GRIP2-Dämpfungskartusche verbaut - eine Kombi, die sehr selten vorkommt. Wir sind aber Fans, da die GRIP2 eine sehr starke Performance auf dem Trail bringt. Auch einige andere Parts am KTM sind eher auf Leichtbau optimiert: Die superkurze 120-mm-Dropperpost von FOX schränkt allerdings die Bewegungsfreiheit auf dem Trail massiv ein und wir empfehlen dringend ein Upgrade auf eine längere Variante für mehr Spaß auf dem Trail.
Ebenso passen der 740 mm schmale, hauseigene Carbon-Lenker zusammen mit dem superlangen 80-mm-Vorbau zum sportlichen Cross-Country-Charakter des Bikes, auf dem Trail ist das aber eindeutig spürbar. Ebenso wie der Lenker kommen auch die Carbon-Laufräder von KTM selbst. Darauf sind vorne und hinten leichte MAXXIS Rekon-Reifen aufgezogen. Diese bieten mit ihrem flachen Profil zwar wenig Rollwiderstand, aber auch nicht den besten Grip, vor allem wenn die Bedingungen etwas nass sind. Zudem ist die dünne EXO-Karkasse anfällig für Platten.
Technische Daten und Ausstattung im Überblick
Hier eine Übersicht über die Ausstattung und technischen Daten des KTM Macina Scarp SX Prime:
| Komponente | Details |
|---|---|
| Motor | Bosch Performance Line SX 55 Nm |
| Akku | Bosch CompactTube 400 Wh |
| Display | Bosch Mini Remote |
| Federgabel | FOX 34 Factory GRIP2 140 mm |
| Dämpfer | FOX Float Factory 140 mm |
| Sattelstütze | FOX Transfer Factory 120 mm |
| Bremsen | Shimano XT 203/180 mm |
| Schaltung | Shimano XTR 1x12 |
| Vorbau | FSA NS MTB 80 mm |
| Lenker | KTM Prime 740 mm |
| Laufradsatz | KTM Prime Carbon Trail 29 CL 29"/29" |
| Reifen | MAXXIS Rekon EXO 2,4 |
| Gewicht | 17,7 kg |
| Zul. Gesamtgewicht | 118 kg |
Fahrverhalten und Performance
Nimmt man auf dem KTM Macina Scarp SX Prime Platz, sitzt man sportlich - mit tiefem und schmalem Lenker. Die Sitzposition fühlt sich dadurch an, wie auf einem Cross-Country-Bike, mit nach vorne gebeugtem Oberkörper und viel Druck auf den Händen. Dadurch ist der Tourenkomfort eingeschränkt. Sobald es aber bergauf geht, hat man dafür noch ordentlich Druck auf der Front. Lenkimpulse lassen sich so auch bei steilen Climbs weiterhin gut auf den Boden bringen.
Das Fahrwerk ist dabei komfortabel und etwas weicher als das des BULLS SONIC EVO, wodurch das KTM gute Traktion hat. Der Bosch SX-Motor bringt dabei deutlich mehr Power als die Motoren von TQ oder FAZUA. Er braucht aber eine hohe Trittfrequenz, um diese abzurufen. Der Rahmen des KTM hat sportliche Linien und einen schnellen Look.
Geht der Trail dann in Richtung Tal, steht man gut ausbalanciert zwischen Vorder- und Hinterrad und das Bike lässt sich intuitiv steuern. Hier zeigt sich, dass das KTM nicht nur für sportliche Touren mit viel Eigenleistung gemacht ist, sondern durchaus auch als kleines Trail-Bike einiges hermacht. Durch das geringe Gewicht und den schmalen Lenker ist es schön agil, ohne dass das Handling dadurch zu fordernd wird. Der Mix aus Agilität und Laufruhe ist gut gelungen und das KTM ist deutlich leichter zu fahren als die beiden anderen kurzhubigen Kontrahenten BULLS SONIC oder CENTURION No Pogo.
Durch die niedrige Front hat man viel Druck auf dem Vorderrad und kann dadurch dem wenig griffigen MAXXIS Rekon-Reifen soliden Grip entlocken. Wird der Trail dann aber steiler, kommen allerdings auch schnell Überschlagsgefühle auf. Hier vermittelt das KTM zwar etwas mehr Sicherheit als das BULLS und CENTURION, kommt allerdings dennoch ans Limit. Und sobald die Schläge größer werden, kann auch das Fahrwerk nicht mehr viel ausrichten und gibt viel an den Fahrer weiter.
Zurück auf dem Flowtrail bietet es dafür eine gute Allround-Leistung und schmiegt sich gut an den Untergrund an, bei hohem Gegenhalt zum Pumpen und Pushen.
Für wen ist das KTM Macina Scarp SX Prime geeignet?
Das KTM Macina Scarp SX Prime ist passend für alle, die ein kleines, leichtes Trail-E-Bike haben wollen, ohne dabei zu sehr auf Motorpower zu verzichten. Durch seine Cross-Country-ähnliche Sitzposition spricht es zudem alle an, die ein CC-Bike haben möchten, aber für die fiesesten Anstiege dennoch auf Motorpower zurückgreifen können. Zudem bietet es einigermaßen Komfort aus dem Fahrwerk und eine solide Trail-Performance.
Das KTM Macina Scarp SX Prime ist superleicht, bringt aber dennoch gute Motorpower und eine solide Akku-Kapazität mit. Aber nicht nur auf dem Papier kann es überzeugen und ist ein Grenzgänger zwischen Cross-Country- und Trail-E-Bike. So bietet es eine sportliche Sitzposition und ein agiles Handling, gleichzeitig aber eine gute Laufruhe auf dem Trail.
KTM Life Force im Dauertest
Das KTM Life Force hat in unserem Gruppentest zu Beginn des Jahres 2024 mit der Gesamtnote 1,9 (Gut) einen gemischten Eindruck hinterlassen. Verarbeitung, Fahrleistungen und einige Details waren top. Sehr gut gefallen haben uns zum Beispiel der verborgene Lenkanschlag, der Lenker und Oberrohr vor Lackschäden und das Vorderrad vorm Umschlagen schützt. Weitere Pluspunkte: Gepäckträger mit zwei Ebenen und Federklappe, Kettenschutz und Reifen.
Weniger gut gefällt uns der breite und flache Sattel, die träge ansprechende Stahlfedergabel und die geringe Zuladung von nur 100 kg. Das allerdings hat während unseres Dauertests in den vergangenen acht Monaten keine Rolle gespielt.
Das Einsatzgebiet des Life Force in unserem Dauertest war vielfältig. 25-km-Pendeltouren entlang der Isar, Einkaufsfahrten in der Kleinstadt, Touren am Wochenende. Der Höhepunkt: Ein Radurlaub in den Niederlanden, dem Himmelreich für Radfahrer. „In der Region Zeeland hat es seine Urlaubstauglichkeit bewiesen“, berichtet Manuela Mathar, die das Rad in den vergangenen Monaten gefahren ist. Die recht aufrechte Sitzposition hat ihr dabei positiv in die Karten gespielt. „Sie sorgt für eine tolle Rundumsicht. Eigentlich war dieser Einsatzzweck im Urlaub gewünscht und erhofft.
Die Nordsee aber hatte andere Pläne. So machte das raue Küstenklima so manchen Urlaubs- und Testtag zum Härtefall für Mensch und Maschine. Dabei stellte sich vor allem die 12-Gang-Deore-Kettenschaltung als zuverlässiger Begleiter heraus. „Unter Last bei böigem Wind gab es keinerlei Probleme, die Gänge zu wechseln. Und das war immer wieder und sehr plötzlich nötig. Die breite Gangspreizung der Kassette mit 11 bis 51 Zähnen reicht dabei völlig für das durchmischte Terrain, auf dem das KTM unterwegs war. Ein Zweifach- oder gar Dreifachkettenblatt hat Manuela Mathar jedenfalls nie vermisst.
„Dabei bin ich meine Touren öfter dann doch auch mal etwas forscher angegangen.“ Kein Problem, denn das KTM kommt schnell auf Touren, das Tempo hält es je nach Untergrund und Topografie erstaunlich spielerisch. Im Alltag erweist sich der Gepäckträger als vielseitiger Helfer. Dank Racktime-System lassen sich entsprechende Körbe leicht einklicken, an den doppelten Streben links und rechts gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, Packtaschen sicher zu befestigen - selbst wenn oben bereits ein Korb thront.
So wird das Life Force zuhause und im Urlaub auch zum Einkaufsbegleiter. Die weitere Technik am Testrad hat keinerlei Probleme bereitet. Weder gab es eine Panne an den Schwalbe-Reifen, noch versagten die 2-Kolben-Scheibenbremsen ihren Dienst. Sie arbeiten noch immer präzise dosierbar und trotz vergleichsweise kleinen 160er-Scheiben sehr kraftvoll. Ebenso zuverlässig verrichtet der Nabendynamo seinen Dienst. Er versorgt die helle Frontleuchte vom Start weg mit Strom, sorgt so sofort für ein sicheres Gefühl in der Dämmerung und in der Nacht.
An der Federgabel ist während des Tests kein Qualitätsverlust erkennbar. Sie eignet sich aber ohnehin eher für gut befestigte Wege und Asphalt, weniger für ruppige Feldwege oder gar Trampelpfade. Dafür ist ihr Ansprechverhalten etwas zu träge. Sie passt aber - wie die gesamte Ausstattung - ins Preisgefüge des Rads, das in der guten Mittelklasse angesiedelt ist. „Abseits befestigter Wege kann man es trotzdem hin und wieder bewegen. Im Urlaub jedenfalls meisterte es Sandwege, Touren über weite Felder und auf Muschelpfaden“, bemerkt Manuela Mathar.
Der Mix aus Laufruhe und Agilität, die vielseitige Alltagstauglichkeit sowie viele praktische Details sorgen für einen treuen Allrounder, der den Anforderungen an ein Pendlerrad ebenso gerecht wird wie an ein Citybike und einen Urlaubsbegleiter. Sie haben Interesse am KTM Life Force? Die Deore-Schaltung mit zwölf Gängen ist vergleichsweise wartungsarm und robust.
KTM Trunk Bag im Test: Ein praktisches Upgrade
In Wasserburg kaufte ich mir heute eine neue Trunk Bag von KTM. Das war auch wirklich überfällig, da ich meine bisherige Racktime Odin Trunk Bag schon seit Monaten nicht mehr benutze. Die neue Trunk Bag hat mich nur 60 € gekostet (üblich sind so um die 100 €). Allerdings hatte meine neue Trunk Bag kein Snap It Bayonett, um sie am Gepäckträger zu befestigen. Das war aber auch nicht nötig, denn den baute ich von der alten Racktime Trunk Bag ab und baute ihn an die neue KTM Trunk Bag.
Mittlerweile kamen neue Probleme hinzu. Eigentlich ist die Tasche schon seit Monaten Sondermüll … Genutzt wird sie nicht mehr. Auf den folgenden Bildern habe ich ein paar Unterschiede der alten und neuen Trunk Bag hervorgehoben. Ebenfalls dargestellt wird der Umbau des Snap It Bayonetts sowie die finale Entsorgung der alten Odin-Tasche.
Der Vergleich der beiden Taschen zeigt: Die Odin hat noch ein Snap It Bayonette, das ich auf die KTM Trunk Bag montieren würde. Wichtiger ist jedoch, dass die KTM Trunk Bag bei etwa gleicher Größe viel besser konstruiert ist: Sie ist beim Boden wesentlich breiter und in sich wesentlich fester gebaut. Zudem sind die Seitentaschen kleiner. Beides zusammen verhindert mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit, dass die neue KTM-Tasche irgendwann genauso windschief wird, wie die alte von Racktime.
Umbau des Snap It Bayonetts
Der Umbau des Snap It Bayonetts war recht unkompliziert. Nach einer Probebefestigung nahm ich mit einem Blatt Papier Maß für die Löcher, mit denen das Bayonett fixiert werden muss. Mit einem Akkubohrer und sehr dünnem Bohrer fügte ich dann die Löcher zu. Schließlich Schrauben fixieren und fertig.
Zwei Sachen gefallen mir bei der KTM Trunk Bag noch besonders gut: Einerseits links und rechts die inneren seitlichen Taschen bzw. Netze. Da die Tasche breiter ist, sind diese Elemente sehr gut nutzbar. Alle wichtigen Sachen habe ich dort hineinbekommen. Sehr gut finde ich auch den Überzug für den Fall, dass es regnet.
Nach dem erfolgreichen Umbau zerlegte ich die Racktime Odin Trunk Bag mit einem Brotmesser, da sie vom Volumen her ansonsten recht viel Platz in der Mülltonne benötigt hätte. Den Platz konnte ich um 2/3 des Volumens reduzieren. Das erste Bild zeigt: Irgendwie war bei dieser Tasche am Ende nicht nur alles schief, sondern z.T. auch kaputt.
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