Seit Marlon Brando als "Der Wilde" an seiner Triumph lehnte, sind sieben Jahrzehnte vergangen. Das lässige Image der Lederjacke ist geblieben, obwohl sich vieles seither geändert hat. MOTORRAD hat 15 "moderne" Retrojacken unter die Testlupe genommen.
Sicherheitsleistung der Lederjacken
Obwohl Leder von Natur aus einen guten Abriebschutz bietet, sind die Anforderungen beim Aspekt Sicherheit über die Jahre immer höher gestiegen. Alle Testteilnehmer verfügen über integrierte Gelenkprotektoren für zusätzlichen Aufprallschutz und sind gemäß der in Europa geltenden Norm EN 17092 als Motorrad-Schutzkleidung zertifiziert.
Reißverschlüsse sind bei ausnahmslos allen Jacken im Test mit Leder hinterlegt, sodass sich diese nicht in die Haut brennen können, sollte Reibung sie bei einem Sturz aufheizen. Sinnvoll sind darüber hinaus Sicherheitsnähte, die aus reißfestem Garn bestehen und doppelt oder dreifach ausgeführt sind - schließlich nutzt abriebfestes Obermaterial nur wenig, wenn dazwischen aufgrund schwacher Nähte plötzlich Lücken klaffen.
An besonders sturzgefährdeten Stellen setzen viele Jacken außerdem auf Materialdoppelungen, um nochmals mehr Schutz bei ungewolltem Asphaltkontakt zu bieten. Das reicht aus Kosten- und vor allem Stylegründen zwar nicht an die Sicherheitsleistung sportlicher Lederkombis heran, muss und soll es aber auch gar nicht.
Denn obwohl die klassische Lederjacke zu allerhand Motorrädern passt, mit einem vollverkleideten Supersportler harmoniert sie dann doch nicht.
Hintergrundinfos zum Retro-Lederjacken-Test
Worauf kommt es bei einer Retro-Motorradlederjacke an? Klar, auf die Optik. Doch bei allem schönen Schein: Sicherheit muss sein. Darum testet MOTORRAD auch modisch gestylte Biker-Ware wie jede andere Schutzkleidung fürs Motorrad.
Auf dem Motorrad testeten Kollege Tobias Beyl und Klaus Herder die Retro-Motorradlederjacken. Zudem ging es mit allen 15 Testteilnehmer ins schwäbische Markgröningen (bei Stuttgart), wo die verbauten Protektoren genau angeschaut und mit den Normanforderungen verglichen wurden. Anschließend ging es auf den Fallprüfstand des Herstellers Sas-Tec, um die Schlagdämpfungseigenschaften zu überprüfen.
- Sicherheit (30 P.): Zusammen mit einer Bewertung des verwendeten Obermaterials (Zusammensetzung, Dicke und Güte) und einer Prüfung von im besten Fall vorhandenen Sicherheitsnähten zählt diese Benotung der Protektoren ins Kapitel „Sicherheit“, das im Test mit insgesamt 30 Punkten bewertet wurde.
- Passform und Tragekomfort (30 P.): Ebenfalls 30 Punkte konnten die Teilnehmer in der Kategorie „Passform und Tragekomfort“ erhalten. Wesentlich war hier die Bewertung von Schnitt, Anpassungsmöglichkeiten an den eigenen Körperbau, Bewegungsfreiheit und etwaige Druck- und Scheuerstellen, aber auch Gewicht und Bedienbarkeit flossen hier mit ein.
- Verarbeitung und Ausstattung (25 P.): Bis zu 25 Punkte konnten die Jacken im Kapitel „Verarbeitung und Ausstattung“ sammeln, wo neben Haptik und Geruch auch die Qualität der Fertigung sowie die Ausstattung mit Extras wie Taschen oder Thermofutter bewertet wurde.
- Wetterschutz (15 P.): Nässeschutz war zwar keine Voraussetzung für eine Testteilnahme, da die empfindlicheren Lederjacken in der Regel nicht bei Regen gefahren werden, dennoch brachte eine im Notfall vor Nässeeinbruch schützende Membran zusätzliche Punkte - und zwar in der mit bis zu 15 Zählern bepunkteten Kategorie „Wetterschutz“.
Bei den Testfahrten wurde genau darauf geachtet, wie gut Belüftung, Isolation und Nässeschutz harmonieren. Meist behindert sich das wechselseitig, weshalb - wie es auch in diesem Test der Fall war - volle Punktzahl hier kaum möglich ist.
Worauf Sie beim Kauf achten sollten
Obwohl Leder eine sehr gute Abriebfestigkeit bietet, sollte - wer damit aufs Motorrad steigt - von Modejacken absehen und auf spezielle Motorradbekleidung setzen. Diese sollten der europäischen Norm EN 17092 entsprechend zertifiziert sein und zumindest Schutzlevel A, besser AA oder gar AAA bieten.
Hier kommt im Vergleich zur Modejacke dickeres Leder zum Einsatz. Außerdem wird der Abriebschutz dank Protektoren um zusätzlichen Aufprallschutz ergänzt. Im besten Fall finden sich Protektoren an Schultern, Ellbogen und dem Rücken; an den Gelenken sollten sie zudem verstellbar sein und dadurch perfekt und kaum spürbar sitzen.
In unserem Test reichte die Ausstattung von kleinen Level-1-Gelenkprotektoren über wesentlich größere und teils sogar gemäß Level 2 schützenden Dämpfern bis hin zum integrierten Airbag-System, das den ganzen Oberkörper umschließt.
Nähte sollten bei Schutzkleidung aus besonders festem Garn bestehen und am besten mehrfach ausgeführt sein. Weniger objektiv messbar sind die Kriterien Beweglichkeit und Belüftung - beides hilft letztlich dabei, dass Unfälle erst gar nicht passieren. Unter diesem Aspekt ist auch das Gewicht wichtig.
Wetterschutz und Komfort
Weder Regenschutz noch großflächige Belüftungen gehören zu den Kernkompetenzen der Retro-Motorradlederjacken - wenngleich einzelne Testteilnehmer hier Erstaunliches bieten! So kommt die Segura Barrington beispielsweise sowohl mit einer herausnehmbaren und einzeln tragbaren Thermojacke als auch einer fest integrierten Klimamembran und schützt den Körper so vor Nässe und Kälte.
Auf der anderen Seite beeindruckt vor allem das Modell aus dem Hause Modeka mit großflächiger Perforation, sodass die „August 75“ selbst bei heißem Sommerwetter angenehm zu fahren ist. Ausgeklügelt ist hier auch die Möglichkeit, den Frontreißverschluss versetzt zu schließen, sodass dort kühlende Frischluft einströmen kann.
Dieselbe Funktion bieten auch Held und Rebelhorn, wobei Letztere - wie Segura, Rev’it und Merlin - über ein entnehmbares Thermofutter verfügt. Neben der Klimamembran zeigt sich das beispielsweise im netzartigen Mesh-Futter aus Polyester, was eine bessere Belüftung bietet und beim Abtransport von Schweiß hilft.
Im Testfeld bietet ungefähr ein Drittel der Retro-Motorradlederjacken diese Machart.
Wie kombiniert man eine Herren-Lederjacke am besten?
Lederjacken sind heutzutage so vielfältig, dass wirklich jeder ein passendes Modell findet. Und das Styling ist eigentlich ganz einfach, denn sie sind genauso vielfältig kombinierbar.
Egal ob zum weißen T-Shirt und Jeans (à la James Dean), Pullover und Chinos oder Sweatshirt und Jogger - eine Lederjacke sieht eigentlich immer gut aus, auch über einem Hemd. Nur zu Krawatte, Anzug und Shorts passt sie nicht unbedingt.
Für den perfekten Biker-Look wählt man am besten eine Biker-Lederjacke und kombiniert sie mit schwarzen Jeans und klobigen Stiefeln. Für einen schickeren Look eignen sich Velours- oder Lammlederjacken in Braun.
Wer es lässiger mag, trägt zur Herren-Lederjacke am besten Sneaker. Für die kältere Jahreszeit eignet sich am besten eine Fliegerjacke aus warmem Lammfell. Wer full-on Tom Cruise in Top Gun nachahmen möchte, trägt als Accessoire eine passende Piloten-Sonnenbrille.
Welche Arten von Lederjacken gibt es?
Neben einer Steppjacke, einem Blazer und einem Trenchcoat gehört eine Lederjacke auch zum Übergangswetter-Arsenal. Doch welche Modelle gibt es? Besonders beliebt sind Lederjacken im Biker-Stil, die für einen besonders lässigen Look sorgen.
Wer es lieber etwas geradliniger und minimalistischer mag, greift zu einer Lederjacke im Racer-Stil. Retro-Vibes versprühen Flieger- und Bomberjacken aus Leder, die sich großer Beliebtheit erfreuen. Sie wurden für Piloten entworfen und strahlen einen lässigen Aviator-Stil aus.
Lederjacken-Trends: So sehen die coolsten Modelle 2025 aus
Dieses Jahr sind Lederjacken besonders beliebt, die ein Vintage-Feeling haben. Dazu zählen klassische Lederjacken aus pre-aged Leder, also Leder, welches künstlich gealtert wurde. Außerdem zählen schlichtere Aviator-Jacken mit Reverskragen und Racer-Jacken zu den Lederjacken-Trends 2025.
Wie pflegt und reinigt man eine Lederjacke richtig?
Ob Lederblouson, Ledermantel, Lederbomberjacke oder Lederjacke im Bikerstil - mit der richtigen Pflege werden sie zu langjährigen Begleitern. Bei der Reinigung und Pflege von Echtlederjacken gibt es einige Punkte zu beachten, damit Sie lange Freude daran haben.
Zunächst sollten sie regelmäßig mit einem weichen Tuch abgestaubt werden. Denn vor allem bei Glattleder und einer schwarzen Lederjacke fällt Staub besonders auf. Bei Flecken sollte man möglichst schnell handeln und sie mit einem leicht feuchten Tuch von der Lederjacke entfernen.
Es kann auch ein spezieller Lederreiniger verwendet werden. Dieser sollte aber unbedingt vorher an einer unauffälligen Stelle getestet werden. Eine Lederpflegecreme schützt die Jacke vor dem Austrocknen und macht sie geschmeidig.
Aber keine Sorge, wenn doch mal etwas auf die Jacke kommt: Je öfter man die Jacke trägt, je mehr man darin lebt und auch mit dem einen oder anderen Fleck wird die Jacke immer mehr zum Unikat.
GQ-Tipp: Es gibt verschiedene Lederarten, die unterschiedlich gereinigt und gepflegt werden müssen. Schauen Sie also, ob Ihre Lederjacke aus Glatt- oder Rauleder besteht, und informieren Sie sich über Pflegetipps des jeweiligen Leders.
Wie unterscheidet man eine echte Lederjacke von einer Kunstlederjacke?
Nappaleder, Nubukleder, Wildleder, Ziegenleder - es gibt viele Arten von Leder. Aber es gibt auch Kunstleder (entweder aus künstlichen oder veganen, natürlichen Fasern), welches besonders für Veganer:innen geeignet ist.
Welche Lederjacke die richtige für Sie ist, hängt von Ihren persönlichen Vorlieben ab. Doch wie kann man echtes Leder von Kunstleder unterscheiden? Ein deutliches Zeichen ist der Geruch. Echte Lederjacken haben einen charakteristischen Geruch, während Kunstlederjacken eher geruchsneutral sind.
Echtes Leder ist in der Regel sehr geschmeidig und kann Unregelmäßigkeiten aufweisen, während Kunstleder in der Regel glatter und etwas steifer ist. Ein weiterer Unterschied besteht in der Wasseraufnahme. Echtes Leder saugt Wasser auf, während es bei Kunstleder einfach abperlt.
Motorrad Textiljacken sind Allroundtalente
Motorrad Textiljacken sind Allroundtalente und durch den guten Wetterschutz zumindest auf größeren Touren die bessere Wahl. Wir haben uns einige der Reisebegleiter genauer angeschaut.
Nicht immer sind Lederjacke und Jeans die beste Wahl, wenn es auf große Tour geht. Trifft man auf unterschiedliche Wetter- und Temperaturbedingungen, fährt es sich mit einer anpassbaren Außenhaut deutlich komfortabler.
Unser Testfeld bietet zu diesem Zweck jeweils ein wärmendes Innenfutter und eine wasserdichte Membran. So ausgestattet sind Textiljacken unerschrockene Reisebegleiter bei allen Wetterlagen.
Motorrad Textiljacken - Drei Schichten Schutz
Grundsätzlich ist eine Textiljacke in drei Schichten aufgebaut: Der äußeren Schicht, zumeist aus widerstandsfähigem Cordura, folgt eine wind- und wasserundurchlässige Membran. Hier unterscheidet man Z-Liner und ein 2- oder 3-Lagen-Laminat.
Ein Z-Liner, in der Regel eine einzippbare Membranjacke, ist etwas kostengünstiger in der Produktion. Der Nachteil: Die Außenjacke saugt sich bei Regen voll, wird nass und schwer.
Bei den Membranen unterscheidet man porige und rein physikalische. Porige Membrane wie etwa Gore-Tex basieren auf einer Teflonschicht, die so lange gezogen wird, bis eine mikrofeine Porung entsteht, durch die nur noch Wasserdampf entweichen kann, die ansonsten aber wind- und wasserdicht ist.
Anders funktionieren zum Beispiel SympaTex-Membrane. Das sind Stoffe, die so fein gewebt sind, dass sie zwar Wasser abhalten, Wasserdampf aber durchlassen. Egal ob mit oder ohne Porung, zum Abtransport des Wasserdampfes nach außen ist ein Temperaturgefälle hin zur Außentemperatur nötig.
Als Faustregel geht man hier von etwa 15 Grad aus, bei der eine Klimamembran am besten funktioniert.
Wohlfühlfahrten auch bei wechselhaften Bedingungen
Ab 25 Grad Außentemperatur lässt die Wirkung einer Membran nach. Dann müssen die Belüftungsöffnungen der Jacke ran, um im Fahrbetrieb das Temperaturgefälle wieder zu erhöhen und die Atmungsaktivität anzukurbeln.
Motorradjacke Herren Test & Vergleich
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Fragen und Antworten
- Aus welchem Material bestehen Motorradjacken?
- Welches Innenfutter ist für Sie am besten geeignet?
- Warum sollten Sie eine Herren-Motorradjacke mit Protektoren in Erwägung ziehen?
- Welche Vorteile haben kombinationsgeeignete Motorradjacken?
- Welche Größe für eine Motorradjacke ist für Sie passend?
Weitere Antworten und Fragen von Kunden, die nach Herren-Motorradjacke-Tests bzw. -Vergleichen suchen
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Die besten Herren-Motorradjacken im Ranking
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| Jacke | Kombinationsgeeignet | Inkl. |
|---|---|---|
| Motorradjacke D-020 von Borleni | Nein | Häufig gestellte Fragen |
| Herren Motorradjacke Openair Jacket Men Black von SHIMA | Nein | Häufig gestellte Fragen |
| Motorrad Lederjacke von Texpeed | Verbindungsreißverschluss | Häufig gestellte Fragen |
| Openair Jacket von SHIMA | Nein | Häufig gestellte Fragen |
| 1735190_948_44 von Dainese | Nein | Häufig gestellte Fragen |
| Herren Motorradjacke CJ -HV-M von Texpeed | Nein | Häufig gestellte Fragen |
| Herren Motorradjacke Ur 25 von Ur Leather | Nein | Häufig gestellte Fragen |
| KEV-SHRT-BK-GY-XL von Texpeed | Nein | Häufig gestellte Fragen |
| 20029 von HEYBERRY | Verbindungsreißverschluss | Häufig gestellte Fragen |
Alpinestars Andes V3 Tourer, Bores Emilio, Büse Highland, Dainese Carve Master 2 Gore-Tex Jacket, Difi Ontario Aerotex, FLM Touren Textiljacke 3.0, Furygan Thruxton, Harley-Davidson FXRG Riding Jacket, Harley-Davidson Vanocker Waterproof Riding Jacket, Held Renegade, Icon Stormhawk WP Jacket, IXS Tour LT Montevideo, Modeka Viper LT, Rukka Armarone, Rukka Melfort, Scott Voyager Dryo, Vanucci HiRider III
Fazit:
- Fazit: Ganz klar in der Oberliga spielt auch die Andes 3 Drystar von Alpinestars. In Sachen Funktionalität und Verarbeitung schon immer top, sind jetzt auch Details wie der Kragenabschluss im Vergleich zum Vorgängermodell nachgebessert. Die Außentaschen sind funktional und großzügig, die Passform perfekt getroffen.
- Fazit: Komplexe, hochfunktionale Jacke, nicht nur durch den unschlagbaren Preis ganz vorne im Testfeld. Separate Membran und Innenfutter erweitern den Einsatzbereich, die überlappende Front und die guten Belüftungsmöglichkeiten punkten.
- Fazit: Die Tourenjacke von Bores fährt einiges an Ausstattung auf, etwa eine integrierte Gesichtsmaske und eine komplette Protektorenausstattung.
- Fazit: Was für ein geiles Teil! Herausragend in Verarbeitung, Haptik und Passform, trumpft die Carve Master 2 noch mit einer hervorragenden Ausstattung und tollen Features wie etwa dem abnehmbare Thermokragen und einem 3-Lagen-Laminat aus Gore-Tex auf.
- Fazit: Die Ontario Aerotex von Difi ist eine sehr bequeme, voll funktionale und sehr gut ausgestattete Textiljacke. Hier stimmt alles, lediglich die Außentaschen fallen etwas klein aus und deren Klettverschlüsse sind recht schwergängig.
- Fazit: Ein zeitloser Klassiker in neuem Design. Die Furygan Thruxton punktet mit gut getroffener Passform, stylischem Druckknopfdesign und einer gelungenen Innenjacke.
- Fazit: Sommerliche Tourenjacke im kürzeren Blouson-Stil, interessanter Materialmix aus Cordura und Stretch. So sitzt die Jacke angenehm fest und flatterfrei. Auch optisch ist die FXDR ein Hingucker. Ein wärmendes Innenfutter ist separat erhältlich, Wetterschutz in Form einer Membran fehlt leider.
- Fazit: Der längere, bequeme Tourenschnitt ist prima, ebenso wie groß dimensionierten Taschen, abgedichteten Reißverschlüsse und sinnvollen Belüftungsmöglichkeiten. Weniger gut gefällt uns die Innenjacke, die lediglich im Nacken und an den Ärmeln eingeknöpft wird und dadurch schlecht sitzt.
- Fazit: Komfortable Mischung aus Tourenjacke und kurzem Blouson. Trägt sich durch den kürzeren Schnitt, das fehlende Ärmelfutter und den Rundkragen sehr leger. Wenn’s heiß wird, können Weste und Membran herausgezippt werden, schließt man den Frontreißverschluss nicht, lüftet es prima durch die Netzschließe.
- Fazit: Wie immer bei Icon ist auch die Stormhawk komplett mit guten D30-Protektoren ausgestattet. Sonst macht die Jacke nicht viel Aufhebens, und ohne die Protektoren hat man eine solide Regenjacke am Start. Der Stehkragen sitzt gut, überhaupt ist die fahrtüchtige Passform gut getroffen.
- Fazit: Die Montevideo zeigt sich als ernstzunehmende Tourenjacke, wirkt aber funktional leicht überladen.
- Fazit: An der gut ausgestatteten HiRider III gibt’s wenig zu meckern. Die Tourenjacke wirft einiges in die Waagschale, etwa ein temperaturregulierendes Outlast-Innenfutter, eine Teflon-Beschichtung gegen Verschmutzungen, Größenvielfalt sowie eine Damenvariante. Schutz: komplette Protektoren an Schultern, Ellenbogen und Rücken.
- Fazit: Das haptisch tolle Tactel-Cordura passt sehr gut zur integrierten Membran, man fühlt sich sofort wohl, auch wenn beim Anziehen manchmal das etwas lange Innenfutter mit aus dem Ärmel schlüpft.
- Fazit: Gut verarbeitete, im Tragegefühl aber etwas dünne und einfache Einsteigerjacke.
- Fazit: Souveräne Platzierung auf den oberen Plätzen für die Armarone. Der unaufgeregte Tourklassiker liefert ab, alles ist funktional und wertig. Die Protektorenausstattung ist erfreulicherweise komplett, mit der Gore-Tex Pro ist das momentane Maß der Dinge an Funktionsmembran verbaut.
- Fazit: Urbaner Old-School-Look in der für Rukka typischen hohen Qualität. Der ungewöhnliche Baumwollmix mit Lederbesatz kommt eher etwas antiquiert daher, für Wärme sorgt ein einzippbares Innenfutter, ein fest installierter Gore-Tex-Liner verhindert das Vollsaugen der Jacke.
- Fazit: Die Marke Scott ist seit Jahrzehnten ein Begriff im Motorsport - man weiss also, auf was es ankommt. So ist die klare, bequeme und funktionale Voyager auch eine Empfehlung.
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