Schnellspanner vs. Steckachse: Ein Vergleich für 28-Zoll-Laufräder

Innovationen und technischer Fortschritt sind in vielen Bereichen der Fahrradbranche zu finden. Manchmal werden bestehende Bauteile in kleinen Nuancen verbessert, manchmal bringt die Entwicklung komplett neuartige Systeme hervor. Die Konsequenz ist, dass der Fahrradfahrer immer individueller optimal ausgestattet werden kann.

Aktuell sind im Bereich der sportlichen Räder, also bei Trekking- und Rennrädern sowie Mountainbikes, zwei Systeme mit zahlreichen Untervarianten zu finden: Schnellspanner und Steckachse. Um in einen Vergleich von Schnellspanner und Steckachse zu gehen, erläutern wir nachfolgend die Vor- und Nachtteile der unterschiedlichen Wirkweisen.

Schnellspanner: Der Klassiker

Der Radrennfahrer Tullio Campagnolo erfand 1930 den klassischen Schnellspanner mit einer 5 mm Achse. Der klassische Schnellspanner besteht aus fünf Teilen:

  • Achse
  • Hebel
  • Kontermutter
  • Zwei Federn

Hebel und Achse sind fest miteinander verbunden, während die Kontermutter auf das Ende der Achse geschraubt wird. Die beiden Federn dienen dazu, den Schnellspanner bei der Montage in der richtigen Position zu halten. Dieser wird durch die eigentliche Achse der Nabe geschoben. Das Laufrad wird durch die nach unten offenen Ausfallenden in den Rahmen bzw. die Gabel geschoben und durch den Druck des Schnellspanners fixiert. Mit einem Schnellspanner, der am Laufrad befestigt wird, wird das Rad über einen Hebel zwischen den Ausfallenden festgeklemmt. Da die Ausfallenden nach außen offen sind, lässt sich das Laufrad beim Öffnen des Hebels inklusive Schnellspanners leicht und vor allem schnell aus dem Rahmen ziehen.

Vorteile des Schnellspanners

  • Der größte Vorteil des klassischen Schnellspanners liegt darin, dass er es ermöglicht, die Laufräder schnell ein- und auszubauen. Dies ist insbesondere dann wichtig, wenn es, wie in Radrennen, um wenige Sekunden geht.
  • Der Schnellspanner bietet einen Vorteil in punkto Eigengewicht. Im Vergleich zur Steckachse ist dieses deutlich niedriger.
  • Die Demontage ist im Handumdrehen ohne Werkzeug in kürzester Zeit möglich.

Nachteile des Schnellspanners

  • Der größte Nachteil des klassischen Schnellspanners liegt - neben der geringeren Verwindungssteifigkeit gegenüber Steckachsen - darin, dass es möglich ist, die Laufräder aus Unachtsamkeit schräg einzubauen.
  • Beim Wiedereinbau muss darauf geachtet werde, dass das Laufrad mit der Nabe wieder zentral und im richtigen Winkel sitzt, anderenfalls können Schleifgeräusche auftreten.
  • Über die Mutter muss zudem die richtige Spannung eingestellt werden, nicht zu fest und auch nicht zu locker. Ein unsachgemäßer Gebrauch kann zu Schäden führen.
  • Im Vergleich zur Steckachse ist die Belastungsgrenze von Schnellspannern für gewöhnlich niedriger.

Verbreitung von Schnellspannern

Der Achsdurchmesser von Naben mit klassischem Schnellspanner beträgt vorne 9mm und hinten 10mm. Die Achse des Schnellspanners, der durch die Achse der Nabe geschoben wird, beträgt stets 5mm. Die Einbaubreite von Schnellspannnaben beträgt vorne immer 100mm. Am Hinterrad sind 130mm bei Rennrädern und Crossern üblich. Mountainbikes und Trekkingräder haben eine Einbaubreite von 135mm. Schnellspanner sind aktuell in erster Linie an Rädern mit Felgenbremsen zu finden. Eine Ausnahme bilden Trekkingräder - hier werden auch an Rädern mit Scheibenbremsen Schnellspanner verbaut.

Steckachse: Die Moderne Alternative

Klassische Schnellspanner galten lange Zeit als alternativlos. Erst vor ungefähr 10 Jahren kam mit der Steckachse eine innovative Antwort auf den Markt. Motor dieser Entwicklung war, wie so oft im Radsport, der Mountainbike-Bereich. Hier waren Steckachsen zunächst vor allem an Rädern mit viel Federweg zu finden - also im Enduro, Freeride und Downhill Bereich.

Während du herkömmliche Schnellspanner durch die eigentliche Achse der Nabe hindurchschiebst, handelt es sich bei Steckachsen um eigene Achsen. Die Rahmen von Rädern mit Steckachsen weisen keine nach unten offenen Ausfallenden auf. Stattdessen werden die Laufräder zuerst in den Rahmen eingesetzt, dann wird die Achse hindurch geschoben. Steckachsen bestehen aus einem einzigen Teil. In der einfachsten Ausführung handelt es sich um eine Achse, die ein Gewinde auf der einen und einen Kopf mit Sechskant auf der anderen Seite besitzt.

Steckachsen können je nach Ausführung verschraubt oder ähnlich wie ein Schnellspanner zunächst verschraubt und dann über einen Hebel festgezogen werden. Eine weitere Möglichkeit ist die Befestigung über einen Bajonettverschluss, der dann wiederum über einen Hebel gesichert wird (z.B. Focus R.A.T.). Die Steckachse wird durch die Ausfallenden sowie das Laufrad geführt und über das am hinteren Ausfallende befindliche Gewinde mittels einer Mutter verschraubt. Die Ausfallenden selbst sind hierbei geschlossen, es muss keine Spannung eingestellt werden.

Vorteile der Steckachse

  • Steckachsen zeichnen sich durch eine höhere Widerstandsfähigkeit gegenüber hohen Bremskräften aus als herkömmliche Schnellspanner. Die Bremskraft, die über Scheibenbremsen aufgebaut wird, muss von der Bremsscheibe über die Nabe und die Speichen auf Felge und Reifen übertragen werden. Dank ihres großen Durchmessers verwindet sich die Steckachse weniger als die Achsen herkömmlicher Naben und überträgt so mehr Bremskraft auf das Rad.
  • Ein weiterer Vorteil des Systems besteht darin, dass es nun, anders als beim Schnellspanner, nicht mehr möglich ist, Laufräder aus Versehen schräg zu montieren - die Laufräder werden stets korrekt montiert! Dadurch schleift auch die Bremse nicht mehr, da das Rad immer exakt steht.
  • Steckachsen sind erheblich dicker als Schnellspanner und bieten somit eine größere Stabilität. Das bedeutet, dass höhere Belastungen möglich sind sowie dass das Laufrad eine größere Steifigkeit im Rahmen besitzt, was wiederum präzise Lenkvorgänge zulässt.

Nachteile der Steckachse

  • Für Geschwindigkeitsfanatiker ist unter anderem das Gesamtgewicht des Bikes von zentraler Bedeutung. Die Steckachse wiegt einiges mehr als ein Schnellspanner.
  • Auch die Montage und Demontage nimmt etwas mehr Zeit in Anspruch.
  • Bei der Auswahl der passenden Steckachse gilt es auf verschiedene Merkmale zu achten, damit diese zum Rahmen passt. Durchmesser, Breite und auch das Gewinde von Steckachsen können sich unterscheiden.

Verbreitung von Steckachsen

Steckachsen erfreuen sich an Rädern mit Schreibenbremsen wachsender Beliebtheit - egal, ob Mountainbike, Rennrad, Crosser und Gravelracer. Auch Fatbikes sind meist mit Steckachsen ausgerüstet. Tendenziell ist der Durchmesser der Achsen größer, wenn ein Rad für den Einsatz in hartem Gelände gemacht ist. Beispielsweise sind an den Vorderrädern von scheibengebremsten Rennrädern (sowie Crossern und Gravelracern) typischerweise Achsen mit einem Durchmesser von 12 mm verbaut. An Mountainbike Hardtails und Race-Fullys sind 15 mm dicke Achsen zu finden. Im Enduro, Freeride und Downhill Bereich sind 20mm normal.

Boost-Standard

Vor wenigen Jahren wurde der sogenannte „Boost“-Standard von dem Radhersteller Trek in Zusammenarbeit mit dem Komponentenhersteller SRAM entwickelt. Dieser Standard umfasst breitere Einbaumaße als zuvor. Die Vorderradnabe wurde von 100 auf 110 mm erweitert, die Hinterradnabe von den für Steckachsen üblichen 142 auf 148 mm. Für die Entwicklung des Boost Standards lassen sich zwei Gründe ausmachen:

  • Höhere Seitensteifigkeit: Der Vorteil der breiteren Naben liegt darin, dass die Seitensteifigkeit der Laufräder, die durch das Aufkommen von 27,5 und 29“ Laufrädern gesunken war, auf ein höheres Level gebracht werden konnte.
  • Breitere Reifen: Die bis zu 3“ breiten Reifen von 27,5+ Rädern hatten in den 100 mm breiten Gabeln sehr wenig Platz zur Seite. Auch am Hinterbau wurde daher durch das breitere Einbaumaß zusätzlicher Platz geschaffen.

Am Hinterrad rückt dabei aber auch der gesamte Antrieb um drei Millimeter nach außen. Darum brauchst Du bei einer Boost-Nabe auch ein Boost-Kettenblatt. Der so gewonnene Platz ermöglicht an der Engstelle Kettenblatt - Kettenstrebe - Reifen mehr Spielraum, etwa für mehr Reifenfreiheit im Rahmen bei gleichbleibender Kettenstrebenlänge. Noch einen Schritt weiter geht der Nabenstandard Superboost Plus am Hinterrad. Die Einbaubreite beträgt hier 157 mm, was einen deutlich breiteren Flanschabstand ermöglicht und somit ein nochmals steiferes Hinterrad.

Achsstandards im Überblick

In den vergangenen Jahren ist eine Vielzahl an Achsstandards entstanden. Hier sollen die gängigsten Standards für Vorder- und Hinterrad dargestellt werden. Zugleich wird erläutert, in welchen Bereichen sie zu finden sind. In der Tendenz lässt sich festhalten: Je härter das Gelände, in dem das Rad eingesetzt wird, desto breiter sind die Achsen und desto größer ist auch der Durchmesser.

Vorderrad-Standards

Am Vorderrad werden generell zwei unterschiedliche Breiten an Achsen verbaut - 100 und 110 mm (Boost). Am Fatbike sind darüber hinaus 135 und 150 mm breite Achsen zu finden. Die Durchmesser der Achsen reichen von 9 mm an Rädern mit klassischem Schnellspanner über 12 und 15 mm Steckachsen bis hin zu Steckachsen mit 20 mm Durchmesser.

  • 9x100 mm: Klassische Vorderradnabe, die mit 5 mm Schnellspanner montiert wird. Diese ist aktuell an Rennrädern mit Felgenbremsen und Trekkingrädern zu finden.
  • 12x100 mm: Am weitesten verbreiteter Standard an Rennrädern, Crossern und Gravel Rädern mit Scheibenbremse.
  • 15x100 mm: Standardmaß für Mountainbikes.
  • 15x110 mm: Boost-Standard für Mountainbikes mit 27,5 und 29“ Laufrädern.
  • 20x110 mm: Boost-Standard für Enduro- und Downhill-Mountainbikes.
  • 10x135 mm: Einbaumaß aus den Anfängen des Fatbikes.
  • 15x150 mm: Am weitesten verbreitetes Einbaumaß für Fatbikes mit Steckachse.

Hinterrad-Standards

Am Hinterrad sind neben den 10 mm dicken Schnellspannachsen Achsdurchmesser von 12 und 15 mm bei Steckachsen zu finden. Die Breite der Achsen ist nahezu unerschöpflich. Sie reicht von 130 mm über zahlreiche Zwischenschritte bis zu 197mm! Während 130 und 135 mm ausschließlich mit klassischem Schnellspanner verbaut werden, sind den größeren Breiten 142, 148 und 157 mm Steckachsen vorbehalten. Fatbikes werden mit 170 und 190 mm (Schnellspanner) bzw. 177 und 197mm (Steckachsen) breiten Naben ausgestattet.

  • 10x130 mm: Klassisches Einbaumaß an Rennrädern mit 5 mm Schnellspanner.
  • 10x135 mm: MTB-Naben mit klassischem Schnellspanner. Auch an vielen Trekkingrädern zu finden.
  • 12x142 mm: Einbaumaß für „klassische“ Steckachsen: an vielen Mountainbikes sowie an scheibengebremsten Rennrädern, Crossern und Gravelbikes zu finden.
  • 12x148 mm: Boost Einbaumaß - zu finden an Mountainbikes mit 27,5 und 29“ Laufrädern.
  • 12x157 mm: Standard Mountainbikes der härteren Gangart - Enduro und Downhill Bikes.
  • 10x170 mm: Schnellspann-Nabe für Fatbikes.
  • 12x177 mm: Nabe für Fatbikes mit Steckachse.
  • 10x190 mm: Fatbike-Nabe für Rahmen mit Schnellspannaufnahme.
  • 12x197 mm: Nabe für Fatbikes mit Steckachse.

Kompatibilität und ihre Grenzen

In einen Rahmen und eine Gabel mit 142er- bzw. 100er-Einbaubreite kannst Du keine Boost-Laufräder einbauen, sie sind schlicht zu breit. Umgekehrt kannst Du allerdings einen Non-Boost-Laufradsatz auf das Boost-Maß bringen: mithilfe zur Nabe passender Adapter wie den MRP Better Boost oder dem Problem Solvers Booster Adapter Kit. So profitierst Du zwar nicht vom Vorteil stabilerer Laufräder, kannst aber vorhandene Laufräder erst mal weiter nutzen. Da Du dabei aber nicht nur die Einbaubreite, sondern auch die Position der Bremsscheiben beachten musst, empfiehlt sich dieser Umbau nur für erfahrene Schrauber.

Aber Achtung: Manche Hersteller schließen eine Umrüstung ihrer Naben auf Boost aus. DT Swiss zum Beispiel weist ausdrücklich darauf hin, dass bei umgerüsteten Naben die Garantie erlischt.

Sonderfall Torque Caps

Um die Steifigkeit der Einheit Vorderrad/Gabel weiter zu erhöhen, hat RockShox die Torque Caps entwickelt: Die Ausfallenden und ihre Gegenstücke an der Nabe besitzen jeweils eine deutlich größere Oberfläche. Die Abstützung erhöht sich. Du kannst eine Nabe ohne Torque Caps in eine Gabel für Torque Caps stecken, aber nicht andersrum. Die gute Nachricht: Für die meisten gängigen Vorderradnaben gibt es einfache Umsteck-Endstücke für den Wechsel.

Einbaubreiten-Evolution am Rennrad

Auch am Rennrad und an seinen Vettern, den Gravel- und Cyclocross-Bikes, hat mittlerweile die Scheibenbremse Einzug gehalten - und mit ihr die Steckachse. Nur noch extrem leichte oder eher günstige Neuräder kommen mit Felgenbremse, Schnellspanner und traditionellen Einbaubreiten. Während bei den ersten Gravel-Bikes noch die beim MTB üblichen Achsmaße (15/100 und 12/142 mm) genutzt wurden, hat sich bei Road- und Gravel-Laufrädern mittlerweile die Zwölf-Millimeter-Achse auch am Vorderrad durchgesetzt. Die Einbaubreiten entsprechen weitgehend dem Non-Boost-Maß, also vorn 100 Millimeter und 142 Millimeter hinten.

Die stabilere Verbindung zwischen Laufrädern und Gabel bzw. Rahmen ist nicht nur für die Scheibenbremse nötig, sondern bietet auch die notwendige Steifigkeit für das meist ungefederte Fahren abseits der Straßen und die höhere Zuladung der Räder mit Bikepacking-Equipment. In diesem Licht ist auch die jüngste Entwicklung namens „Road Boost“ zu betrachten: Die Zwölf-Millimeter-Achsen vorn und hinten werden mit den Boost-Einbaubreiten kombiniert, wie wir sie vom MTB kennen, also: 12/110 und 12/148 mm. Wie beim Mountainbike zuvor, gewinnen die Laufräder so laterale Steifigkeit und der Rahmen Reifenfreiheit. Die schmalere Achse vorn soll Gewicht und Luftwiderstand verringern. In Serie finden sich diese Achsen auch im stark wachsenden Segment der E-Rennräder.

Achstypen Rennrad (Nabenbreite)

Vorderrad (Achsdurchmesser / Einbaubreite) Hinterrad (Achsdurchmesser / Einbaubreite)
Schnellspanner 5 / 100 mm Schnellspanner 5 / 130 mm
Steckachse 12 / 100 mm Steckachse 12 / 142 mm
Road Boost 12 / 110 mm Road Boost 12 / 148 mm

Wie finde ich die richtige Achse?

Wenn Du eine Ersatzachse brauchst, Dein Bike in einen Rollentrainer einspannen oder es in puncto Gewicht bzw. Farbe tunen willst, musst Du zunächst die passende Achse finden. Die meisten Steckachsen sind mit ihren Maßen beschriftet, was Dir die Suche erleichtert. Um die Größen selbst zu ermitteln, gehst Du am besten wie folgt vor:

  1. Erstens misst Du den Durchmesser Deiner Steckachse: Ob dieser 15 oder 12 mm misst, lässt sich recht einfach bestimmen.
  2. Zweitens brauchst Du nun die Einbaubreite der entsprechenden Nabe.
  3. Drittens wird bei Hinterradachsen oft die effektive Länge der Steckachse angegeben, die natürlich deutlich über der Einbaubreite liegt. Miss hierfür die Länge der Achse ohne Achsenkopf; also ab dem Kragen, der außen am Rahmen anliegt und hinter dem der Hebel oder der Inbus- oder Torx-Kopf kommt.
  4. Viertens, und hier wird es meist knifflig, gibt es unterschiedliche Gewinde an den Steckachsen. Denn die Achse muss immer zu ihrem Gegenstück, der „Mutter“ in Rahmen oder Gabel passen, weshalb eine Steckachse auch immer zum Lieferumfang von Rahmen oder Gabel gehört.

Relativ einfach ist die Entscheidung bei Federgabeln: Über die Angabe des Herstellers und Boost oder Non-Boost kommst Du recht schnell zum Ziel. Bei Hinterradachsen musst Du eventuell die Gewindesteigung ermitteln. M12x1,0, M12x1,5 oder M12x1,75 sind die gängigen Maße - hierfür druckst Du Dir am besten eine Schablone aus, wie sie etwa bei Robert Axle Project erhältlich ist. Dasselbe Vorgehen ist übrigens ratsam, wenn Du einen Adapter für die Montage eines Anhängers brauchst.

Exoten und Sonderformen

Die in diesem Text genannten Einbaumaße sind nur die gängigsten Varianten an Mountainbikes, Gravel- und Rennrädern. Es gibt noch eine Fülle weiterer Einbaumaße. An Falträdern finden sich zum Beispiel extra-schmale Vorderradnaben (z. B. Brompton: 74 mm), Bahnräder haben mit 120 Millimetern extra-schmale Hinterradnaben, Tandems sind am Hinterrad extra-breit gebaut (145 oder 160 mm) und Fatbikes können am Vorderrad das Hinterradmaß 135 Millimeter aufweisen oder am Hinterrad Einbaubreiten von 170, 177, 190 oder 197 Millimeter benötigen.

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