Die große, weite Welt entdecken - das wollen nicht nur Erwachsene, sondern auch schon die Kleinsten. Ideal für die ersten Abenteuer sind Laufräder. Damit können Kinder schon ab zwei Jahren munter losdüsen, ohne dass Mama oder Papa ständig hinterherlaufen müssen. Laufräder sind für Kleinkinder ein erster kleiner Schritt in die Eigen- und Selbstständigkeit.
Denn die Kleinen sitzen nicht mehr im Kinderwagen oder laufen an der Hand von Mama und Papa, sondern begeben sich auf kleine Entdeckungsreisen - natürlich im Blickfeld der Eltern. Sie erfahren damit eine ganz neue Art und Weise der Fortbewegung. Dabei lernen die Kids nicht nur Geschwindigkeiten einzuschätzen, sondern vor allem auch die Koordination von Armen und Beinen. Das ist auch der Grund, warum Kinderlaufräder so gut auf das Fahrradfahren vorbereiten.
Lernten Kinder früher noch auf Fahrrädern mit Stützrädern äußerst prekär auf zwei Rädern zu balancieren, machen sie diese Erfahrung heute viel einfacher und sicherer mit dem Laufrad, das im Englischen daher auch Balance Bike genannt wird. Außerdem sollten Kinder laut Ärzten und Experten nicht zu früh auf ein Laufrad steigen. Zwei Jahre ist ein gutes Alter, je nach Entwicklungsstand des Kindes. Denn bevor die Kleinen auf zwei Rädern losrollen, sollten sie bereits gut eigenständig gehen können. Außerdem sollte das Laufrad nicht zu oft benutzt werden.
Genauso wie später beim Fahrradfahren, ist es auch beim Laufrad wichtig, dass Kinder - anders als auf unseren Testfotos - einen Helm tragen. Bitte lassen Sie Ihr Kind nur mit einem Laufrad fahren, wenn es einen Helm trägt.
Top-Laufräder mit Korb im Überblick
Hier ist eine Vergleichstabelle der drei besten Laufräder mit Korb, um Ihnen die Entscheidung zu erleichtern:
| Laufrad | Sitzhöhe | Preis (ungefähr) |
|---|---|---|
| Puky LR M Classic | 30 bis 39 cm | € 111,50 |
| Bandits & Angels | 29 bis 39 cm | € 69,95 |
| Banwood First go! | 40 bis 50 cm | € 164,00 |
1. Puky LR M Laufrad Classic mit Lenkerkorb
Das Puky LR M ist äußerst robust, sehr gut verarbeitet und ein treuer Begleiter. Auch optisch überzeugt der Klassiker, der auf unnötige Spielereien am Rahmen oder beim Zubehör verzichtet. Der Fahrspaß steht hier ganz klar im Vordergrund. Das Puky LR M ist ein Klassiker unter den Laufrädern und überragt aufgrund seines Gesamtpakets alle anderen Konkurrenten hier im Test. Qualität, Verarbeitung, Handhabung, Fahrspaß und Preis sind einfach eine Wucht.
Es gibt keine unnötigen, scharfen Kanten, keine windigen Verschraubungen und vor allem keinen überflüssigen Schnickschnack. Das Puky ist genau das, was es ist - ein Laufrad! Beim Puky-Bike lassen sich Sattel- und Lenkerhöhe problemlos verändern. Durch die hochwertige Verarbeitung sind solche kleinen Montageschritte sehr einfach und schnell umsetzbar.
Auch die 8,8 Zoll großen Vollgummireifen mit Kunststofffelgen und breiten Kunststoffspeichen überzeugen. Einerseits sorgen sie dafür, dass das Laufrad nicht allzu schwer wird, andererseits können die Reifen in der Vollgummivariante keinen Platten bekommen. Sie beeinträchtigen die Fahrdynamik nicht allzu sehr, kommen mit jedem Untergrund klar und halten zuverlässig Bodenkontakt. Das verleiht dem Testsieger jede Menge Fahrkomfort. Luftreifen gibt es bei diesem Modell leider nicht.
Er ist vorne hochgezogen und sorgt dafür, dass die kleinen Rennfahrer nicht herunterrutschen und dass sie ihren Schwung behalten, da dieser direkt auf das Laufrad übertragen wird. Wenn dann die Kinder schon etwas schneller unterwegs sind, können sie ihre Füße bequem auf das Trittbrett stellen. Das wirkt sich auch günstig auf den Schwerpunkt aus und erhöht die Fahrsicherheit. Der Lenker hat keine Begrenzung und lässt sich somit komplett herumdrehen. Das ist nicht so optimal.
Schon beim Zusammenbau hat man ein gutes Gefühl, da die Befestigungen an der Sattelstütze und am Lenker durchdacht und hochwertig sind. Außerdem brauchen die Befestigungen beim Puky keine billigen Plastikschutzkappen, die vor scharfen Kanten und Schrauben schützen. Beim Puky sind die Schrauben am Lenker und Sattel jeweils abgerundet.
- Sattelhöhe: ca. 30 bis 39 cm
- Gewicht: ca. 3,5 kg
- Alter: ab 2 Jahre (ab 85 cm Körpergröße)
- Material: Metall
2. Bandits & Angels Laufrad mit Weidenkorb
Dieses mintgrüne Laufrad ist eine limitierte Edition von Bandits & Angels. Es hat einen stabilen Metallrahmen, unterhaltsfreie PU-Reifen und sowohl der Lenker als auch der Sattel sind höhenverstellbar. Ausgestattet mit kugelgelagerten 10 Zoll Rädern und wartungsfreien PU-Reifen. Der Lenker ist ebenfalls mintgrün, die hellbraunen Handgriffe bilden dazu einen schönen Kontrast. Mit Sicherheitslenkergriffen und Spritzschutz hinten. Geeignet für Mädchen und Jungen ab 2 Jahren.
- Sattelhöhe: ca. 29 bis 39 cm und Lenker 49 bis 55 cm
- Gewicht: ca. 3,6 kg
- Alter: ab 2 Jahren
- Material: Stahl
- Maße des Weidenkorns: Länge 190 x Breite 160 x Höhe 100 mm
3. Banwood First go! Balance Bike
Das Niedlichste, was Sie je auf zwei Rädern gesehen haben, ist das FIRST GO! Laufrad! Das erste Fahrrad für dein Kind ist immer ein unvergessliches Erlebnis - mach diesen Moment noch spezieller mit dem wunderschönen Rutscher im Retro-Stil von Banwood! Perfekt für Kinder im Alter von 3 bis 5 Jahren, dein kleiner Liebling wird es lieben, zu fahren, zu rasen und zu erkunden! Mit dem abnehmbaren Weidenkorb und der Klingel kann Ihr Teddy vorne sitzen und mitfahren!
Ohne Pedale, Kette oder Stützräder können sich die Kleinen ganz einfach selbst vorwärts schieben und so ihr Selbstvertrauen, ihre motorischen Fähigkeiten und ihr Gleichgewicht verbessern, sodass sie für ein größeres Fahrrad mit Pedalen bereit sind, ohne jemals Stabilisatoren zu benötigen. Dank des höhenverstellbaren Lenkers und Sitzes kann der Rahmen an die Bedürfnisse Ihres Kindes angepasst werden, wenn es wächst. Der Sattel und die Griffe aus Kunstleder sind wetterfest und leicht zu reinigen, was das Fahrrad sehr langlebig macht.
- Sattelhöhe: 40 bis 50 cm, Lenkerhöhe: verstellbar von 50 bis 59
- Gewicht: ca. 4,5 kg
- Alter: 3 bis 5 Jahre
- Material: Stahl
Weitere Empfehlungen
Es gibt noch viele weitere Laufräder mit Korb auf dem Markt. Hier sind einige zusätzliche Empfehlungen:
- Janod Metall-Laufrad
- Puky LR XL Classic Retro
- Bandits and Angels - Laufrad Rider mit Weidenkorb
- Funbee OFUN905-D Laufrad
Lauflernräder für die Kleinsten
Als Lauflernrad bezeichnet man die ersten Laufräder für Babys und Kleinkinder. Im Unterschied zu den normalen Kinderlaufrädern haben diese 4 Räder und werden damit von den Herstellern schon für Kinder in einem Alter ab 18 Monaten oder sogar schon ab 1 Jahr empfohlen. Am bekanntesten sind sicher Pukylino und Wutsch von Puky.
Lauflernräder nach unserer Definition sind Laufräder mit 4 Rädern. Anstatt eines Sattels haben die gängigsten Modelle eine Sitzbank. Auf dieser sitzen die kleinen bequem und sicher und kommen mit den Füßen locker auf den Boden. Dadurch sind diese Räder viel einfacher zu fahren als die Laufräder mit 2 Rädern. Die Kinder können von Beginn an sitzen ohne umzufallen. Sobald sie bereit sind stoßen sie sich dann mit den Füßen am Boden ab und lernen ganz von alleine das Laufradfahren.
Die Vierrädrigen könne also schon von Kindern gefahren werden die gerade erst das Laufen gelernt haben. Sie sollten aber schon recht sicher auf 2 Beinen unterwegs sein. Ab 1 Jahr könnte es los gehen mit dem Ausleben des Bewegungsdrangs und dem Erfahren des Freiheitsgefühls.
Lauflernrad Empfehlungen
- Puky Pukylino
- Ebert Lernlaufrad
- Hape Rutschrad
- Kettler SLIDDY
Worauf Sie beim Kauf achten sollten
Einige Laufräder sind eher für ganz junge und kleine Fahrer geeignet als andere. Die verfügen dann »nur« über die wichtigsten Basics - soll heißen: Diese Laufräder brauchen keine Extras wie Bremsen oder Klingel. Das hat den einfachen Grund, dass Kinder mit zwei Jahren noch so kleine Hände haben, dass sie nicht gleichzeitig den Lenker greifen und klingeln oder bremsen können.
Dabei ist aller Anfang schwer. Auch das Fahren mit dem Laufrad muss erst gelernt werden. Seien Sie nachsichtig und geduldig mit Ihrem Kind, wenn es nicht sofort klappt. Kinder sind ausdauernder als wir Eltern glauben.
Laufrad oder Dreirad?
Wir sehen große Vorteile für die 4-rädrigen Laufräder gegenüber Dreirädern die oft für ein ähnliches Alter empfohlen werden. Die Kleinen setzen sich einfach auf die breite Sitzbank des Laufrads und merken bald, dass sie sich selbstständig mit den Füßen abstoßen und damit aus eigener Kraft fortbewegen können.
Beim Dreirad ist das schwieriger. In diesem Alter müssen Kleinkinder auf dem Dreirad immer von den Eltern geschoben werden. Deshalb gibt es die Schiebestange als Zubehör. Die Kinder sind eigentlich bis zu einem Alter von 2 bis 3 Jahren nicht in der Lage sich selbst tretend fortzubewegen.
Das Lauflernrad bietet hier eine viel einfachere Art der Fortbewegung weil die Kinder sich einfach mit den Beinen vom Boden abstoßen. Das führt bereits ab 1 Jahr zu Erfolgserlebnissen und regt bei den Kindern Lust auf Bewegung und selbstständige Fortbewegung.
Tatsächlich bleibt das Treten immer ein recht schwieriger Bewegungsablauf der viel Koordination verlangt. Wenn die kleinen im Alter ab 3 Jahren auf das erste Fahrrad umsteigen ist das in die Pedale treten neben dem Bremsen die Hauptschwierigkeit. Ansonsten unterscheidet sich das erste Fahrrad ja nicht vom gewohnten Laufrad.
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