Mavic MTB Felgen im Test: Zuverlässigkeit und Leistung auf dem Prüfstand

Wer schon länger im Gravitysport unterwegs ist, verbindet gelbe Mavic Laufräder mit einer absolut wegweisenden Zeit der MTB-Szene. Jeder wollte sie und viele Profis hatten sie, egal ob sie bei der Rampage oder beim Downhill World Cup gestartet sind. Obwohl es heute deutlich mehr Konkurrenz am Laufradmarkt gibt, fühlen sich viele immer noch emotional zu diesen gelben Felgen hingezogen.

Zuverlässigkeit ist ein zentraler Wert bei Mavic. Die Robustheit unserer Komponenten hat immer Vorrang vor der reinen Leistung. Bereits 1993 haben wir beschlossen, unser Labor für statische Messungen durch dynamische Messmaschinen zu verstärken. Heute ist der Gang durch das Labor die Voraussetzung für die Feldtests und die Vermarktung unserer Laufräder.

Mavic Lab Tests: Qualitätssicherung im Detail

Unser Mavic-Kompetenzzentrum befindet sich in Chavanod, in der Nähe von Annecy, im Herzen der französischen Alpen. Am selben Standort befinden sich auch unsere verschiedenen Evaluierungslabore. Mountainbikes, ATVs, Allroad- und Straßenräder - jedes Modell wird unter die Lupe genommen.

Widerstandstests, Stoßtests, Ausdauertests... Alles wird überprüft, seziert und bis an die Grenzen getrieben. Pascal Rampon, seit 1995 Techniker für Bewertung und Qualität, ist eine der Säulen der Mavic Lab Tests.

Lagerqualität, Bremsen, Stöße... Alle ausgewählten Lager folgen einem drastischen Pflichtenheft. Wir haben einen Prüfstand entwickelt, um die Qualität der Dichtheit von Patronenlagern zu messen: Wir lassen die Kugeln 24 Stunden lang nonstop rotieren, indem wir kontinuierlich Wasser einspritzen. Auf dem Bremsprüfstand können wir die Widerstandsfähigkeit unserer Laufräder testen.

Ein Rad verformt sich bei einem schweren Aufprall (Loch in der Straße, Bordstein, Wurzeln, Felsen usw.). Die Räder dürfen nicht brechen, ausbrechen oder sich verformen, sie müssen den Aufprall absorbieren, um zu gewährleisten, dass der Fahrer die Kontrolle behält und einen Sturz möglichst vermeiden kann.

Klimatests, Stöße ... Alle unsere Carbon-Laufräder werden einer Behandlung unterzogen, die einer Ausrüstung für die Luftfahrt würdig ist. Unsere Felgen und Laufräder werden unter anderem in einer Klimakammer getestet. Ziel ist es, die Alterung der Kohlefaser zu beschleunigen, Spannungsschwankungen u. Ä.

Torsions- und Ermüdungsprüfungen

Der Torsionsprüfstand dient dazu, die zeitliche Belastbarkeit unserer Naben und unserer Speichen- und Scheibeneinhänger zu überprüfen. Die Naben müssen den rasanten Beschleunigungen der besten Athleten ebenso standhalten wie Notbremsungen unter schlimmsten Bedingungen, um einen Sturz zu vermeiden.

Simulation des Tänzelns, frontale oder seitliche Ausdauer... Der Ermüdungsprüfstand simuliert 500 km nonstop bergauf im Tänzchen, wie ein sehr langer Anstieg eines Alpenpasses. Ein 25 kg schwerer Ballast wird auf die Felge aufgebracht, während das Laufrad horizontal montiert ist und sich ständig mit fast 50 km/h dreht.

Schließlich wird das Rad, nachdem es die Phase der "Labortests" durchlaufen hat, auf dem Feld validiert, um die Empfindungen zu bestätigen. 7000 km bei über 70 km/h, Temperaturen von -10 °C bis +70 °C, Belastungen von 300 kg...

Mavic Deemax DH im Praxistest

Persönlich verbinde ich Mavic nur mit positiven Erlebnissen, trotzdem kenne ich viele, die noch zu der Zeit von 26“ ziemlich von der Ersatzteilversorgung und etwas exotischen Speichen enttäuscht worden sind. Allerdings hat sich Mavic die durchaus verständliche Kritik wohl zu Herzen genommen und die neuen Laufräder mit herkömmlichen Messerspeichen ausgestattet. Diese sind heute sogar einzeln für jedes Laufrad zu kaufen und liegen sogar schon bei den Laufrädern dabei, obwohl die meisten von uns diese wahrscheinlich nie brauchen werden, aber trotzdem ein Plus an Unbeschwertheit mit sich bringt.

Die Felgen sind schon ab Werk für das Fahren ohne Schlauch abgeklebt. Das Felgenband ist dabei auch recht glatt, wodurch sich der Reifen sehr gut aufziehen lässt. Ich habe die Laufräder mit Continental Argotal getestet bzw. fahre sie tatsächlich immer noch. Die generelle Handhabung und auch Haptik der Mavic-Laufräder hat mir echt gut gefallen. Selbst beim Ansetzen vom Reifenheber muss man sich wenig Gedanken um Kratzer machen.

Die Deemax wiegen fast 300g mehr als meine bisherigen Laufräder. Im direkt ausgebauten Vergleich fühlt man das auch. Beim ersten Losrollen war ich daher schon echt skeptisch, weil mein 170er Bio-Enduro eh schon keine Bergrakete ist. Durch den Tausch des LRS ist das Gewicht von meinem Rad von 15,4kg auf 15,68kg gestiegen. Am Berg dann die erste Erkenntnis, das Mehrgewicht merke ich nur minimal.

Ich habe die Laufräder artgerecht geprügelt. Tatsächlich habe ich mich auch langsam an stabile Kantenhänger herangetastet. Abseits von jeglicher normalen Belastung und Sinnhaftigkeit kann ich jetzt auf jeden Fall behaupten, dass die Dinger immer noch rundlaufen und die Speichen immer noch 1A Spannung haben. Ich bin viele Sektionen für den Test mehrfach gefahren.

Ich würde die Mavic Deemax DH tatsächlich mittlerweile in jedem Enduro fahren. Rein vom Uphill gibt es keinen Grund, es nicht zu machen. Allerdings trifft das natürlich auf jedes Carbon-Wheelset auch zu.

Wenn ich mit viel Speed in eine Kurve fahre, geben die Laufräder angenehm nach und das Beenden der Kurven ist viel einfacher. Im direkten Vergleich zu meinem Carbon LRS ist das schon extrem. Mit Carbon fühlt es sich so an, als würde sich mein ganzes Fahrrad wie eine Blattfeder in der Kurve spannen und es mich dann aus der Kurve herausschleudern.

Die Deemax DH sind was für dich, wenn du bergab die maximale Performance und Haltbarkeit suchst. Das Gewicht ist mehr als okay. Entwickelt für den harten Downhill Einsatz, aber definitiv geeignet für ein abfahrtsorientiertes Enduro und E-Bike sowieso. Mavic hat eine absolut geile Qualität und einen durchdachten Lieferumfang. Probleme von damals sind heute Geschichte. Um Spaß am Biken zu haben, muss man auf keinen Fall tiefer in die Tasche greifen. Der Preis ist in meinen Augen echt fair.

Mavic E-Deemax S: Speziell für E-MTB

Mavic will dem vorzeitigen Verschleiß zuvorkommen und bringt die neuen E-MTB spezifischen E-Deemax S Laufräder mit 180 kg Freigabe auf den Markt.

Die Laufradspezialisten von Mavic kennen das Problem und wollen mit dem neuen Mavic E-Deemax S 30 und S35-Laufrädern den Real-World Bedürfnissen von E-Mountainbikern gerecht werden. Das neue Aluminium-Laufradset ist nach dem ASTM 5 Standard für E-Bikes zertifiziert und muss bei hausinternen Testbedingungen eine nochmals circa 12% höhere Belastung als ein Standard-Laufrad mit ASTM 5 Zertifizierung aushalten. In messbaren Größen ausgedrückt bedeutet das, dass die Laufräder für ein maximales Systemgewicht (Fahrer + E-Bike + Ausrüstung) von 180 kg freigegeben sind.

Neben der hohen ASTM 5 Zertifizierung für E-Bikes auf dem Papier, zeichnen sich die Mavic E-Deemax S30 und S35 Laufräder durch eine erhöhte Wandstärke an besonders belasteten Stellen aus. Im Gegenzug wurde Material an Stellen abgetragen, wo die Belastungsspitzen keine kritischen Werte erreichen. Mavic nennt diese Technologie Inter Spoke Milling (kurz ISM), bei der in den Bereichen zwischen den einzelnen Speichenlöchern die Wandstärke der Felge auf der Innenseite ausgedünnt wird. Damit lässt sich laut Mavic bis zu 17% Gewicht sparen, im Falle der E-Deemax S-Laufräder sind es 10% im Vergleich zu nicht bearbeiteten Felgen. Eine weitere E-Bike spezifische Neuerung ist der vergrößerte Flanschdurchmesser an der Nabe, um den erhöhten Belastungen durch den Motor standzuhalten.

Die neuen Mavic E-Deemax S-Laufräder sind natürlich mit Tubeless-Reifen kompatibel. Dank der von Mavic eingesetzten Fore-Technologie wird für ein Tubeless-Setup laut Mavic nicht mal ein Felgenband benötigt. Die Speichen werden von außen direkt in die Speichenlöcher verschraubt, dadurch bleibt die untere Felgenbrücke intakt. Das soll die Felge steifer machen und Materialermüdung vorbeugen. Ein weiterer Pluspunkt: Sollte man einen Speichennippel wechseln müssen, muss kein Felgenband von der Felge mehr abgezogen werden. Außerdem wurde das Felgenhorn verbreitert.

Das Mavic E-Deemax S30 Laufrad mit 30 mm Innenweite wird vorerst nur in 29” verfügbar sein, das Set wiegt laut Herstellerangabe 2.070 g. Das Mavic E-Deemax S35-Laufradset mit 35 mm Innenweite wird nur in der Größe 27,5” ausgeliefert und wiegt laut Mavic 2.030 g.

Die neuen Mavic E-Deemax S30 und S35-Laufräder machen auf dem Papier alles richtig und könnten Bike Herstellern in Zukunft dabei helfen, das zulässige Gesamtgewicht von E-MTBs zu erhöhen.

Die Mavic E-Deemax S werden ab Anfang nächsten Jahres für 650 € pro Laufradssatz verfügbar sein, sowohl in einer Ausführung mit 6-Loch-Aufnahme für Bremsscheiben als auch mit einer Center-Lock-Aufnahme.

Mavic Crossmax Pro Carbon im Test

Bei unserer Giant XTC Aufbaustory haben wir bereits die Mavic Crossmax Pro Carbon in die Hände bekommen. Die XA Pro Carbon Laufräder von Mavic sind optimiert für den Trail-Einsatz. Schon beim Auspacken machen die Laufräder einen sehr hochwertigen Eindruck, was aber bei einer UVP von 1700 € wirklich selbstverständlich sein sollte.

Die Laufräder kommen fahrfertig montiert mit Crossmax Quest Reifen in 2,35″ Breite. Wir haben die Laufräder gleich mal an die Waage gehängt und waren erst einmal etwas negativ überrascht. Doch Moment: Die Laufräder kamen noch mit Schläuchen montiert und die Reifen sind ebenfalls nichts für Leichtbauer. Also direkt auf Tubeless umgerüstet und dabei die „nackten“ Laufräder an die Waage. Hier konnten wir dann die Werksangabe von 1590 g nur bestätigen. Wenn man bedenkt, dass der XC-Laufradsatz Crossmax nur 68 g weniger wiegt, hat man hier schon ein leichtes Trail-Setup vor sich.

Die Tubeless-Umrüstung lief wunderbar unkompliziert. Ventile rein, Reifen drauf, Milch rein und mit der Standpumpe aufgepumpt. Reifen und Felgen waren sofort dicht. Mavic hat sich lange Zeit gelassen mit Felgen aus Kohlefaser im MTB-Bereich. Doch mittlerweile setzen die Franzosen bei zwei Modellen auf die edle und leichte Faser.

Beim XA Pro Laufradsatz verwendet Mavic Carbonfelgen mit einer Innenbreite von 26 mm, um Reifen bis 2,7″ montieren zu können. Empfohlen werden allerdings die gängigen Breiten 2,4″ für 27,5″ und 2,35″ für 29″, da die Felgen darauf optimiert wurden. Die Faserbelegung der Felgen wurde so ausgelegt, dass man eine maximale Seitensteifigkeit, aber auch eine gewisse vertikale Nachgiebigkeit für mehr Komfort erreicht. Bei den XA Pro Felgen setzt Mavic auf Hookless-Felgen, die ohne Haken, wo der Reifen normalerweise einrastet, am Felgenhorn auskommt. Das bietet Vorteile in der Fertigung und Steifigkeit, aber auch bei der Reifen-Felgen Kompatibilität.

Die Naben am XA Pro Laufradsatz haben einen Aluminium-Nabenkörper. Mit dem ITS4 Freilauf setzt Mavic ein bewährtes System ein. Mit seinen 4 Sperrklinken ist der Freilauf leise und hat kurze Wege bis die Sperrklinken wieder einrasten, um Vortrieb zu generieren. Bei den Lagern setzt Mavic auf klassische gedichtete Industrielager, die mit dem mitgelieferten Werkzeug fein eingestellt werden können.

Der Crossmax Pro Carbon zeigt sich im Seitensteifigkeitstest wenig nachgiebig, sprich recht direkt im Fahrverhalten. Im Beschleunigungstest pendelt sich der Wert im Mittelfeld ein.

Crossmax Quest Reifen

Der XA Pro Laufradsatz und Crossmax Quest Reifen kommen im Paket und sollen miteinander optimal auf den Trail-Einsatz abgestimmt sein. Der Crossmax Quest ist ein eher grobstolliger Reifen mit ausgeprägten Seitenstollen, um den nötigen Grip im Trail-Einsatz zu gewährleisten. Der Reifen ist mit der Guard+ Technologie ausgestattet, um mehr Pannenschutz und ein geschmeidiges Fahrgefühl zu bieten. Außerdem wurde bei der Gummimischung auf die X-Mix Technologie gesetzt, wobei die Mitte der Reifenprofils eine eher harten Gummimischung für gute Laufeigenschaften besitzt. Die Seitenstollen haben eine eher weiche Mischung für maximalen Kurvengrip.

Auf dem Trail bestachen die Laufräder dann durch eine enorme Steifigkeit. Die Kombi mit den Reifen machte auch einen guten Eindruck. Auch bei Scandinavian Flicks mit niedrigem Luftdruck knickte der Reifen nicht weg und blieb gut auf der Felge stehen. Die Crossmax Quest Reifen waren in Kurven, auch bei schwierigen Verhältnissen, immer souverän und man hat sich an keiner Stelle etwas mehr Grip gewünscht.

Vergleichstest: Alu- und Carbonlaufräder ab 600 Euro

Laufräder gelten als das beste Tuning fürs MTB. Doch stimmt das wirklich? Und was bieten aktuelle Nachrüstsätze?

Einmal mehr haben uns pandemiebedingt nicht alle angefragten Hersteller einen Laufradsatz zur Verfügung stellen können. Dennoch konnten wir 13 Laufradsätze, acht mit Alu-Felge ab 430 Euro, fünf mit Carbon-Felge ab 1199 Euro, auf unsere Prüfstände stellen. Dabei wählten wir keine speziellen Race-Modelle, sondern solche mit einem sehr breiten Einsatzspektrum von Tour über Trail und All-Mountain bis hin zu Enduro. Allen gemein sind daher grundsätzliche stabile Aufbauten und moderne Eckdaten: "Boost"-Achsen vorne/hinten (siehe Lexikon), Freiläufe für 12-fach-Kassetten sowie Felgen mit rund 30 mm Maulweite - ideal für angesagte 2,35"-2,5" breite Reifen.

Im Angesicht des Experten: Zusammen mit Profi-Laufradbauer Haider Knall checkten wir die Laufräder auch auf die Mittigkeit der Einspeichung.

Aber warum sind Laufräder das ideale Tuning? Weil sie, wenn hochwertig, nur positive Effekte bringen. Sie sparen Gewicht und damit Massenträgheit, was das Bike leichter, agiler im Handling und spurtfreudig macht.

Tatsächlich: Die getesteten Laufräder weisen zumeist attraktive Gewichte auf, die deutlich unter denen eines "08/15-Satzes" in einem 3000-Euro-Fully liegen dürften. Logo, die Carbonis wiegen dabei weniger als die Alu-Modelle: im Schnitt 265 g pro Satz.

Je leichter, desto beschleunigungsfreudiger? In der Regel trifft dies zu. Aber auch sehr schwere Laufräder können eine vergleichsweise geringe Massenträgheit aufweisen. Denn es kommt vor allem auf das Gewicht der Felge an, da diese bei der Rotation den längsten Weg zurücklegt. Eine schwere (robuste) Nabe fällt buchstäblich nicht so sehr ins Gewicht.

Testergebnisse im Überblick

Hier eine Zusammenfassung der Testergebnisse einiger Laufräder:

  • Veltec ETR Extradrei (Alu): Testsieger, perfekt aufgebaut, niedriges Gewicht, Spitze bei Trägheitsmessung.
  • Acros Enduro-Carbon-LRS 29" (Carbon): Testsieger, superleicht, klasse aufgebaut, auch für Non-Boost erhältlich.
  • Race Face Aeffect R (Alu): Kauftipp, grundsolider Aufbau, gute Steifigkeit, ordentliches Tempo.
  • Newmen Advanced SL A.30 (Carbon): Kauftipp, superleicht, Beschleunigung punktet voll.

Detaillierte Testergebnisse ausgewählter Laufräder:

Alu-Laufräder:

  • Crankbrothers Synthesis Enduro Alloy: Gewicht: 2024,5 g, Steifigkeit: Gut, Beschleunigung: Gut, Testfazit: Hohe Steifigkeit, gute Trägheitswerte, aber hohes Gewicht.
  • DT Swiss XM 1700 Spline: Gewicht: 1890 g, Steifigkeit: Sehr gut, Beschleunigung: Sehr gut, Testfazit: Leicht, prima zu beschleunigen, sehr gute Steifigkeit.
  • Mavic Crossmax XL S 29: Gewicht: 1891 g, Steifigkeit: Gut, Beschleunigung: Gut, Testfazit: Solide Wahl, relativ leicht, sehr gute Aufbauqualität, Steifigkeit im Mittelfeld.
  • Newmen Evolution SL A.30: Gewicht: 1802 g, Steifigkeit: Sehr gut, Beschleunigung: Sehr gut, Testfazit: Leicht und flott, prima zu beschleunigen, guter Aufbau.
  • Race Face Aeffect R: Gewicht: 1993,5 g, Steifigkeit: Sehr gut, Beschleunigung: Sehr gut, Testfazit: Grundsolider Aufbau, sehr gute Steifigkeit, gute Beschleunigung.
  • Shimano Deore XT WH-M8120: Gewicht: 2012 g, Steifigkeit: Sehr gut, Beschleunigung: Gut, Testfazit: Günstig, sehr guter Aufbau, beste Steifigkeitswerte, fällt bei Trägheit zurück.
  • Spank 350 Vibrocore: Gewicht: 2036 g, Steifigkeit: Gut, Beschleunigung: Gut, Testfazit: Schaumstoff-Schicht zur Vibrationsdämpfung, schwerer, Hinterrad zeigt schlechteste Seitensteifigkeit.
  • Veltec ETR Extradrei: Gewicht: 1792 g, Steifigkeit: Sehr gut, Beschleunigung: Sehr gut, Testfazit: Perfekt aufgebaut, geringstes Gewicht, Spitze bei Trägheitsmessung, beste Seitensteifigkeit.

Carbon-Laufräder:

  • Acros Enduro-Carbon-LRS 29": Gewicht: 1550 g, Steifigkeit: Überragend, Beschleunigung: Überragend, Testfazit: Superleicht, klasse aufgebaut, sehr gute Steifigkeit, auch für Non-Boost.
  • Crankbrothers Synthesis Enduro Carbon: Gewicht: 1846 g, Steifigkeit: Sehr gut, Beschleunigung: Gut, Testfazit: Schwerste Carbon-Räder, sehr gut aufgebaut, nahezu perfekte Seitensteifigkeit.
  • DT Swiss XMC 1501 Spline One: Gewicht: 1629 g, Steifigkeit: Überragend, Beschleunigung: Überragend, Testfazit: Perfekter Aufbau, niedriges Gewicht, sehr gute Steifigkeit, super Beschleunigung.
  • Newmen Advanced SL A.30: Gewicht: 1579,5 g, Steifigkeit: Überragend, Beschleunigung: Überragend, Testfazit: Superleichter Carbon-Satz, beschleunigt nur minimal schlechter als Testsieger Acros, sehr gute Steifigkeiten.
  • Race Face Next R31: Gewicht: 1728 g, Steifigkeit: Sehr gut, Beschleunigung: Sehr gut, Testfazit: Setzt auf Stabilität, sehr guter Aufbau, sehr gute Steifigkeitswerte, prima Beschleunigung.

Mavic Crossmax Enduro WTS 27,5 im Langzeittest

Im Jahr 2014 wurde, wenn es um Highend-Endurobikes ging, ein helles Gelb das neue Schwarz. Sich einen auffälligen Mavic Crossmax Enduro WTS 27,5 Laufradsatz ins Bike zu bauen, signalisierte anderen Fahrern: „Ja Mann, ich fahre am Wochenende Rennen!“ Der Mavic Crossmax Enduro WTS 27,5 Laufradsatz ist aus exotisch klingendem Maxtal und Zircal (sexy Bezeichnungen für Aluminium) gefertigt, mit massiven Messerspeichen bestückt und sehen extrem nach Profi-Equipment aus.

In Kurven fühlen sich der Mavic Crossmax Enduro WTS 27,5 Laufradsatz klasse an und bieten einiges an verwindungsfreier Rückmeldung und Kontrolle. Allerdings sind die Felgen mit 21 mm bzw. 19 mm (vorne/hinten) zu schmal. In Verbindung mit den verbauten Mavic Charge- und Roam-Reifen war es akzeptabel, bei anderen Reifen hätten wir uns aber breitere Felgen für besseren Halt der Pneus gewünscht.

Was die Felgen gar nicht mögen: Steinkontakt. Hier besteht erhöhte Dellengefahr.

Nach 12 Monaten Test kommt Trev zum Schluss, dass der Mavic Crossmax Enduro WTS 27,5 Laufradsatz dank seiner Beschleunigung und dem Feedback besonders Fahrer ansprechen, die Wert auf gute Beschleunigung und Feedback legen, aber auf eher gemäßigten Trails ohne krasse Steinsektionen unterwegs sind.

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