Der Chansonsänger Max Raabe, Mitbegründer des Palast Orchesters, ist eine international bekannte Persönlichkeit. Er wurde mit dem Lied "Kein Schwein ruft mich an" weltweit bekannt.
Für den international erfolgreichen Musiker ist das Fahrrad ein ständiger Begleiter und eine Inspiration für seine künstlerische Arbeit.
Auszeichnung als "Fahrradfreundlichste Persönlichkeit"
Raabe erhielt die Auszeichnung "Fahrradfreundlichste Persönlichkeit 2019". Die Auszeichnung „Fahrradfreundlichste Persönlichkeit“ gehört seit 2003 zum Deutschen Fahrradpreis als Initiative des BMVI und der Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in NRW e.V.
Max Raabe erhält die Auszeichnung am 13. Mai 2019 auf dem Nationalen Radverkehrskongress in Dresden.
Der bundesweite Wettbewerb ist eine Initiative des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) und der Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in NRW e.V. (AGFS).
Als Partner und Sponsoren des Wettbewerbs engagieren sich der Zweirad-Industrie-Verband e.V. (ZIV) und der Verbund Service und Fahrrad e.V.
"Fahrrad fahr'n" - Eine Ode an das Zweirad
2017 veröffentlichte er das Lied "Fahrrad fahr'n", das einer Ode an das Zweirad gleichkommt. Zeilen wie "Manchmal läuft im Leben alles glatt - Vorausgesetzt, dass man ein Fahrrad hat" beschreiben eindrücklich, dass Radfahren für den Wahl-Berliner Teil eines Lebensgefühls ist.
Mit Fahrrad fahr’n hat Max Raabe den Kanon der deutschen Radfahrlieder um neue 140 Beats per Minute ergänzt. Die Erweiterung seines Autoren- und Produzententeams um Peter Plate, Ulf Leo Sommer, Daniel Faust und eben Achim Hagemann hat Raabes Genre nicht verändert, sie hat ihm ein Fenster geöffnet.
Eine Brise Pop kam herein und legte sich mit Klanghölzern und Steeldrum über die gewohnt, perfekte Orchestrierung des Palast Orchesters.
Das Album, das mit einem leichten Vibraphon beginnt und in einem 30-köpfigen Streichorchester gipfelt, klingt nach Sommer dem man mit dieser Single besonders schnell entgegen radeln möchte.
Zum Produzententeam Max Raabes zählen mit Peter Plate und Ulf Leo Sommer zwei Männer, die momentan zur absoluten Spitze der Erfolgsautoren gehören. Das ehemalige Rosenstolz-Mitglied Peter Plate hat einfach ein Näschen für eingängige Melodien wie „Fahrrad fahr’n“.
Diese schnellste, neue Raabe-Nummer, muss so schnell sein, denn „Max Raabe“, sagt Mit-Autor Achim Hagemann, „ist eben auch ein schneller Radfahrer.“
Raabes persönliche Verbindung zum Fahrradfahren
Der 55-jährige Max Raabe auf die Frage, was er im Besonderen mit dem Radfahren verbinde: "Das Gefühl, für mich zu sein. Nach langer Zeit im Studio ist es schön, rauszufahren und die Arbeit mit jedem Meter hinter mir lassen zu können. Mit dem Fahrrad ist man tatsächlich viel freier als mit dem Auto."
Und irgendwie passt das fast lautlose, unaufdringliche Radfahren ja auch großartig zur zeitlosen Eleganz, die der 55-jährige Sänger ausstrahlt.
Max Raabe: Ich fahre Fahrrad seit ich vier bin und um mich von A nach B zu bewegen.
Ursprung der Begeisterung
Max Raabe: Mit meinem Freundeskreis bin ich schon sehr früh mit dem Fahrrad durch das Münsterland getourt. Wir haben gezeltet, sind irgendwo zum Schwimmen gefahren. Je weiter wir uns von Zuhause entfernt haben, umso freier haben wir uns gefühlt.
Alltagsnutzung des Fahrrads
Max Raabe: Ich fahre das ganze Jahr über mit dem Fahrrad, außer bei starkem Regen oder Glatteis. Ebenfalls nutze ich gern den öffentlichen Nahverkehr und Car-Sharing.
Max Raabe: Meinen Käfer benutze ich tatsächlich nur, um aufs Land zu fahren. Dort habe ich die Möglichkeit, eine Hängematte zwischen die Obstbäume zu hängen.
Max Raabe: Die Mitte Berlins oder den Prenzlauer Berg erkundigt man am besten mit dem Fahrrad.
Herausforderungen in Berlin
Sie leben in Berlin, das nicht für seine Fahrradfreundlichkeit bekannt ist. Max Raabe: Als Fahrradfahrer in Berlin hat man fast täglich unangenehme Erfahrungen. Aber ich merke, dass man sich hier bemüht, bessere Verhältnisse für Fahrradfahrer zu schaffen.
Inspiration und Ideenfindung
Radfahren ist mit einer gewissen Anstrengung verbunden. Max Raabe: Man kann selten mal eben so etwas erreichen. Ich fahre schnell, aber ohne sportlichen Ehrgeiz. Wenn die Zeit knapp ist oder ich zu faul bin, kann ich mein Fahrrad mit in die S- oder U-Bahn nehmen und einen Teil der Strecke auf diese Weise zurücklegen.
Max Raabe: Tatsächlich kommen mir beim Fahrradfahren oft Ideen.
Lieblingsfahrrad
Max Raabe: Mein Lieblingsfahrrad ist ein Herrenrad aus den sechziger Jahren. E-Bikes sieht man mittlerweile sehr häufig.
Max Raabe: Vor einiger Zeit hatte ich mir in Wien ein sehr gutes Fahrrad geliehen. Ich war ein bisschen außerhalb der Stadt auf einem sehr gut ausgebauten Fahrradweg unterwegs, als ich hinter mir ein Rentner-Ehepaar bemerkte. Ich fuhr sehr schnell, aber die alten Herrschaften waren mir dicht auf den Fersen. Ich hatte eine hervorragende Gangschaltung und fuhr mit Tempo. Nach einiger Zeit war ich komplett mit den Nerven runter, weil ich es nicht schaffte, sie abzuhängen.
Weitere Engagements und Auszeichnungen
Mit Anfang 20 zog Max Raabe nach Berlin, um Operngesang zu studieren. Parallel zur erfolgreichen und internationalen Karriere mit dem Palast Orchester konzertiert Max Raabe mit dem Pianisten Christoph Israel.
Max Raabes Engagement für die Erinnerung an die Musikwelt der 20er/30er ist mehrfach ausgezeichnet worden. Insbesondere erhielt er u.a. Seit 2007 moderiert Max Raabe als Nachfolger von Loriot ehrenamtlich die jährliche Operngala der Deutschen Aids-Stiftung in Berlin.
Außerdem trat er bei zahlreichen Benefizveranstaltungen auf u.a. für das von Christoph Schlingensief gegründete "Operndorf", Yehudi Menuhins Live Music Now und die Berliner Stadtmission.
Im Sommer 2010 schrieb Max Raabe zusammen mit der Produzentin, Sängerin und Komponistin Annette Humpe das Album „Küssen kann man nicht alleine“, das 2012 Platin erreichte.
Im Sommer 2017 schrieb Max Raabe mit den "Popfachkräften" Annette Humpe, Christoph Israel, Peter Plate, Ulf Leo Sommer, Daniel Faust und Achim Hagemann das Album "Der perfekte Moment .. wird heut verpennt".
Ab Sommer 2017 waren Max Raabe & Palast Orchester auf Tour mit einem gleichnamigen Programm. Zu den Singles "Der perfekte Moment .. wird heut verpennt" und "Fahrrad fahrn" entstanden Musikvideos.
Mit dem Palast Orchester und den Gästen Herbert Grönemeyer, Lars Eidinger, Namika, Lea, Mr Lordi, Pawel Popolski und Samy Deluxe entstand 2019 das live Album "Max Raabe & Palast Orchester MTV Unplugged" als CD/DVD.
Der Reiz dieser Produktion lag für Max Raabe darin, mit diesen Künstlern, die stilistisch nicht mit dem PO in Verbindung gebracht werden, eigene Kompositionen und Originaltitel aus den 20ern/30ern zu interpretieren.
Das neueste Album von Max Raabe, "Wer hat hier schlechte Laune", erscheint am 14.10.
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