Die richtige Motorradbekleidung ist entscheidend für Sicherheit und Komfort. Funktionsunterwäsche spielt dabei eine wesentliche Rolle, insbesondere in der kalten Jahreszeit. Sie hilft, den Körper warm und trocken zu halten, indem sie Feuchtigkeit ableitet und vor Auskühlung schützt. Dieser Artikel bietet einen umfassenden Überblick über Motorradfunktionsunterwäsche für den Winter.
Motorrad-Unterwäschen-Kaufberatung
Bevor Sie einen Test für Motorrad-Unterwäsche starten, sollten Sie sich also Gedanken darüber machen, wann Sie diese tragen wollen. Je nach Jahreszeit sollte das Darunter bestimmte Anforderungen erfüllen. Für die Auswahl der passenden Funktionswäsche fürs Motorrad kann ein Test hilfreich sein. Die richtige Kleidung auf dem Bike hat so einige Vorteile. Nicht nur der Sicherheitsaspekt spielt eine Rolle, sondern auch der Komfort, die richtige Belüftung oder der Schutz vor Auskühlung sind meist wichtige Punkte.
Worauf sollte man bei Motorrad-Unterwäsche achten?
Spezielle Funktionsunterwäsche für Motorradfahrer hat viele sinnvolle Eigenschaften und es gibt sie sowohl Wäsche für warme Bedingungen als auch Thermounterwäsche für den Winter. Die großen Hersteller von Motorradbekleidung haben durchdachte Funktionshemden und -hosen in ihrem Portfolio, die mit speziellen Lüftungselementen versehen sind, um für ein trockenes Klima zu sorgen und den Fahrerinnen und Fahrern unter der oberen Kleidungsschicht einen hohen Tragekomfort zu bieten.
Motorrad-Unterwäsche ist so konzipiert, dass sie bei Wärme atmungsaktiv wirkt und Schweiß nach außen leitet. Bei Kälte gibt die Thermounterwäsche Wärme ab und ermöglicht es Ihnen so, auch im Winter mit dem Motorrad zu fahren, ohne zu frieren. Die Preisspanne bei Motorrad-Unterwäsche bewegt sich durchschnittlich zwischen 26 Euro und 95 Euro.
Beim Tourengehen kommt man schnell ins Schwitzen, bei der Abfahrt sollte auf der Haut aber alles wieder warm und trocken sein. Auf dem Markt ist die Funktionsunterwäsche für Motorradfahrerinnen und Motorradfahrer entweder einzeln oder in Kombination zu haben.
Materialien und ihre Eigenschaften
Wollen Sie Motorrad-Unterwäsche nun einem Test unterziehen, sollten Sie sich auch mit den Materialen befassen. Nicht nur Body-Mapping ist ein Punkt, sondern auch woraus die Wäsche gefertigt ist. Synthetik und Baumwolle sind auch bei Funktionswäsche fürs Motorrad üblich. Im Test können Sie dann auch darauf achten, dass diese Materialien schadstofffrei sind. Sind Sie auf zusätzliche Sicherheit bedacht, kann Kevlar-Unterwäsche fürs Motorrad in Ihrem Test eine Rolle spielen.
Im Winter und in Übergangszeiten (bis max. 20° C) trage ich gern die Merinoklamotten von Woolpower (woolpower.se). Die 200er Qualität ist unter Membranen auch derzeit gut zu tragen, außen glattes Strickgewebe, innen Frottee. Vor einigen Jahren hatte ich auch immer Plastik an, bis ich mal durch Zufall auf merino gestoßen bin. Gibt es in sehr unterschiedlichen Stärken und Qualitäten. Trage nun vom Frühjahr bis Winter nur noch Merino, sehr oft von Icebreaker!
Was ist besser: Einzelne Komponenten, Kombi oder Overall?
Wenn Sie auf der Suche nach der für Sie besten Funktionsunterwäsche sind, sollten Sie zunächst wissen, bei welchen Bedingungen Sie die Wäsche verwenden werden und welche Eigenschaften die Motorradunterwäsche haben sollte. Funktionshosen für Motorradfahrer sind den Funktionsunterhosen für andere Sportarten sehr ähnlich. Sogenannte Thermounterwäsche ist gefüttert und sorgt dafür, dass Sie bei Minusgraden vor Kälte geschützt sind - häufig sind sie aus antibakteriellem Material.
Wenn Sie sich nicht die Mühe machen möchten, ein Oberteil und eine Hose auszusuchen, greifen Sie zu einer praktischen Funktionskombi. Viele Hersteller bieten ihre Funktionshemden und Funktionsunterhosen für Motorradfahrer in einer Kombination an. Eine weitere Möglichkeit ist, die Hose und das Hemd in einem Overall zu kombinieren.
Der Vorteil an Overalls für Motorradfahrer ist, dass er den ganzen Körper schützt und nur ein Kleidungsstück benötigt wird. Der Nachteil daran ist, dass das Anziehen und Ausziehen teilweise etwas kompliziert ist - vor allem bei verschwitzter Haut.
Passform und Komfort
Wichtig ist auf jeden Fall die Passform. Die Motorrad-Unterwäsche im Selbst-Test sollte nicht zu eng und auch nicht zu locker sitzen. Beides kann beispielsweise bei einer Funktionswäsche dazu führen, dass diese ihre Funktion eben nicht mehr richtig erfüllen kann. Störende Nähte sind oft ein Grund, warum Wäsche unbequem wird, daher sind nahtlose Varianten empfehlenswert.
Wann ist die richtige Jahreszeit für Motorrad-Unterwäsche?
Die Anforderungsprofile sind vollkommen unterschiedlich. Motorrad-Funktionsunterwäsche, die im Sommer einem Test unterzogen wird, ist also in der Regel darauf ausgelegt zu kühlen während Winterunterwäsche genau das Gegenteil bezwecken soll. Sind die Temperaturen niedrig und der Wind etwas stärker, ist es von Vorteil eine zusätzliche wärmende Schicht zu tragen.
Motorrad-Unterwäsche im Test
In den Tests der einschlägigen Fachmagazine, wie zum beispiel Motorrad News, MOTORRAD oder Motorradfahrer wird Motorrad-Unterwäsche regelmäßig von Experten oder Testfahrerinnen und Testfahrern unter die Lupe genommen. Dabei gehen die Tester vor allem auf die Beschaffenheit des Materials der Wäsche ein und berichten, ob die Hosen und Hemden atmungsaktiv sind. Die Feuchtigkeitsregulierung spielt eine große Rolle in den Tests und ist nicht selten ausschlaggebender Grund für einen Testsieg.
Echte Rider lassen sich auch in der kalten Jahreszeit das Motorrad-Hobby nicht vermiesen. Richtig angezogen, nämlich mit Thermobekleidung für Motorradfahrer, bleibt es auch bei klirrender Kälte im Winter unter der Kombi mollig warm. Wir haben für euch Motorrad-Winter-Unterwäsche für jedes Budget einem MOTORRAD-Check unterzogen.
Die einzelnen Schichten
Das perfekte Winter-Outfit folgt dem guten, alten Zwiebelprinzip. Mehrere dünne Schichten übereinander speichern Körperwärme durch die dazwischenliegende Luft besser als der dickste Wollpulli. Zu viele Lagen sollten es auf dem Motorrad aber nicht sein, damit die Bewegungsfreiheit stets gewährleistet ist.
- Baselayer: Die direkt auf der Haut getragene Basisschicht, auch Baselayer genannt, sollte möglichst eng anliegen und beim Schwitzen nicht durchnässen, sondern die Flüssigkeit nach außen transportieren.
- Midlayer: Die darüber getragene Mittelschicht muss atmungsaktiv sein, darf aber vor allem an den im Fahrtwind liegenden Bereichen kalte Luft nicht eindringen lassen.
Ausgewählte Produkte im Test
Hier eine Übersicht einiger getesteter Produkte:
Baselayer
- Alpinestars Ride Tech Winter: Dünnes Material, das sehr warm hält.
- Fastway Thermo: Preisgünstig, aber mit langen Ärmeln und Beinen.
- Sixs Merino: Hoher Tragekomfort, kurze Ärmel und Beine.
- Held 3D-Skin warm: Sehr elastisch und resistent gegen Durchnässen.
- warmX Heizunterwäsche: Mit eingewebten, versilberten Fäden.
- Heizteufel Heizunterwäsche: Mit eingenähten Heizmatten.
- FLM mit Thermolite 1.0: Angenehm weich, aber zu weit geschnitten.
Midlayer
- Forcefield Tornado Advance: Winddicht, aber mit weitem Kragen.
- FLM Stepp-Innenjacke Modular 1.0: Sehr warm, aber luftdurchlässig.
- Sixs Windstopper: Winddicht, aber kratzt am Hals.
- Klan-e beheizte Jacke + Hose: Beheizbare Mittelschicht.
- Gerbing Heiznierengurt: Robuster Nierengurt mit schmaler Heizzone.
- Thermobelt Heiznierengurt: Große Heizzone, gute Wärmeregulierung.
Handschuhe
- Forcefield Tornado Advance: Winddicht, sehr dünn.
- Gerbing L12: Kompletter Handrücken beheizt, trägt dick auf.
- Rextex Extreme Glove: Dünn, angenehm zu tragen, kleine Heizzone.
- Orina Tesla: Knöchelprotektor, Außenhand vollständig beheizt.
- Klan-e Infinity 3.0: Screentip für Smartphone-Bedienung, Heizdrähte spürbar.
Füße
- Alpinestars Thermal Tech Socks: Dickes Material, enge Wade.
- Klan-e Heated Socks: Vorderfuß beheizt, Akku-Tasche eingearbeitet.
Sommermodelle im Test
Für unseren Test haben wir speziell die Sommermodelle oder Allwetter-Sets untersucht. Und was wollen alle im Sommer? Gekühlt werden und nicht im eigenen Schweiß baden.
Testsieger: Die Held 3D-Skin Cool kann in fast allen Kategorien brillieren. Sie paart supersoftes Material mit hoher Funktionalität.
MOTORRAD-Kauftipp: Das Modell Büse Fuse Megalight 140 liefert alles, was eine sehr gute Basisschicht braucht.
Weitere getestete Sommermodelle:
- Dainese D-Core Dry
- IXS Underwear 365
- Rukka Max/Mona
- Touratech Primero Allroad 2
- Alpinestars Tech Summer
- Dane Sommer
- Klim Aggressor Cool -1.0
- Louis Vanucci RVX Light
- Macna Base Layer
- Modeka Tech Cool
- Rev'it Airborne
- Richa Summer
- Six2 SuperLight
- Forcefield Tech 2 Base Layer
Tabelle: Ausgewählte Motorrad-Funktionsunterwäsche im Vergleich
| Produkt | Material | Eigenschaften | Preis (ca.) |
|---|---|---|---|
| Alpinestars Ride Tech Winter | Polyester, Polyamid, Elasthan | Dünnes Material, warm, enge Bündchen | Shirt 69,95 Euro, Hose 64,95 Euro |
| Fastway Thermo | Polyester, Elasthan | Preisgünstig, lange Ärmel und Beine | Shirt 9,99 Euro, Hose 9,99 Euro |
| Sixs Merino | Merino-Wolle, Polypropylen, Polyamid, Elasthan, Karbonfaser | Hoher Tragekomfort, kurze Ärmel und Beine | Shirt ab 89,95 Euro, Hose 89,95 Euro |
| Held 3D-Skin warm | Nilit Heat (Nylon und Kaffee-Aktivkohle) | Elastisch, resistent gegen Durchnässen | Shirt 64,95 Euro, Hose 49,95 Euro |
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