Die Bedeutung und Herkunft der Motorradglocke (Riding Bell)

Die "Riding Bell", auch bekannt als "Guardian Bell", ist ein kleiner Glücksbringer in der Motorradfahrer-Szene. Sie soll böse Geister abwehren und für eine sichere Fahrt sorgen. Aber woher kommt diese Tradition und was steckt wirklich dahinter?

Die Legende der Riding Bell

Die Legende erzählt von zwei befreundeten Bikern, die nach einer Feier in einer mondhellen Nacht auf dem Heimweg waren. Auf einer einsamen Landstrasse durch die Wüste bemerkte einer der Biker ein leises Rattern an seiner Maschine und war kurz unaufmerksam. Ein Schlagloch und etwas Sand führten zu einem Unfall, bei dem beide unsanft im Wüstensand landeten.

Nachdem er sich von der Benommenheit erholt hatte, bemerkte der Biker etwas Seltsames an seiner Maschine: ein kleines, pelziges Etwas hing vorne an der Gabel. Er hatte von den Legenden über die sogenannten Gremlins gehört, kleine Kobolde, die für Pannen und Unglücke verantwortlich sein sollen. Plötzlich wurde aus dem leisen Wind ein böiger Sturm und ganz leise war das helle Läuten einer Glocke zu hören.

Die Gremlins schienen von diesem Klang nicht angetan zu sein. Sein Freund hatte die Spuren des Unfalls im Mondlicht erkannt und blieb natürlich sofort stehen um nachzusehen was passiert war. Er erzählte die Geschichte wie sie sich zugetragen hatte, mit allen Einzelheiten die ihm einfielen, aber sein Freund schaute sich nur ungläubig um.

Sein Bikerkollege war am nächsten Tag nochmals zur Unfallstelle gefahren und hat sich auch in der Umgebung ein wenig umgesehen. Dort entdeckte er eine alte, verlassene Kirche. Im Glockenturm hing noch immer die kleine Glocke aus Messing, die früher den Menschen den Beginn der Messe ankündigte. Er schloss daraus, dass das Läuten der Glocke die Monster vertrieben hat. Also, dachte er, kann es nicht schaden wenn man so ein kleines Glöckchen am Bike mit sich führt.

Die Bedeutung der Motorradglocke

Die kleine, fingerhutgroße Glocke wird am Motorrad angebracht, um alle bösen Geister und damit verbundenes Unglück fernzuhalten. Der Glaube besagt, dass die Glocke die Gremlins verwirrt und sie davon abhält, Schaden anzurichten. Die Gremlins, so die Vorstellung, leben auf Motorrädern und verursachen mechanische Probleme und andere Widrigkeiten.

Wenn ihr nun aber glaubt, ihr könntet Euch diese Guardian Bell selbst anschaffen und an eurem Motorrad montieren, weit gefehlt. Es muss ein Geschenk sein! Und zwar von einem guten Freund. Ein Freund der es ernst mit Dir meint.

Freundschaft, Hilfsbereitschaft, Loyalität und Ehre stehen da mal ganz weit vorne. Ich selbst finde solchen Glauben sehr schön.

Woher kommen die vielen Schlaglöcher?

Soweit zu der Legende um die „Riding Bell“ und nun wisst ihr auch, woher die vielen Schlaglöcher auf unseren Straßen kommen.

Der Sozius: Mehr als nur ein Beifahrer

Der Begriff "Sozius" hat verschiedene Bedeutungen, die sich im Laufe der Zeit entwickelt haben:

  • Kanzlei: Ein Partner oder Teilhaber in einer Anwaltskanzlei.
  • Motorradbeifahrer: Jemand, der auf dem Soziussitz eines Motorrades mitfährt.
  • Allgemein: Begleiter, Gefährte, Freund.

Die Wortherkunft lässt sich auf das lateinische Wort "socius" zurückführen, was "Gefährte, Genosse, Teilnehmer, Bundesgenosse" bedeutet.

FTW: Eine Abkürzung mit vielen Gesichtern

Die Abkürzung FTW hat in verschiedenen Szenen unterschiedliche Bedeutungen:

  • Bikerszene: "Forever Two Wheels" - ein Ausdruck der Verbundenheit zum Motorrad und dem Freiheitsgefühl des Fahrens.
  • Computerspiele: "For The Win" - ein Ausdruck von Gemeinschaftsgefühl und Unterstützung für das gemeinsame Ziel.
  • Punkszene: "Fuck The World" - ein Ausdruck von Protest und Abgrenzung.

Das Wappen des Kreises Coesfeld

Fast fünf Jahre hat es nach der kommunalen Kreisneugliederung am 1. Januar 1975 gedauert, bis sich der Kreis Coesfeld mit einem neuen Kreiswappen schmücken konnte. Mit der Urkunde vom 15. Das Wappen des Kreises führt also seit 1979 Symbole der ehemaligen Kreise Coesfeld und Lüdinghausen.

Im oberen Drittel des gelben bzw. goldenen Feldes steht ein roter Balken, darunter eine rote Glocke, das rote Feld zeigt einen segnenden Bischof, zu seinen Füßen eine Gans, beide gelb bzw. golden. Die Farben und der rote Balken sind dem Wappen des Stiftes Münster entnommen, zu dem das Kreisgebiet gehörte. Aus dem alten Wappen des Kreises Coesfeld stammt der Bischof mit der Gans: Der heilige Liudger, erster Bischof von Münster, gilt als Gründer von St. Lamberti in Coesfeld. Hier hat er am Tage vor seinem Tode noch eine Messe gelesen, bevor er nach Billerbeck weiterzog. Als sein Attribut taucht im 17. Jahrhundert die Gans auf. Dazu berichtet die Legende: "In der Trockenheit warf der Hl. Liudger zwei neben ihm stehende Gänse in einen ausgetrockneten Brunnen. Die Glocke führte der ehemalige Kreis Lüdinghausen im Wappen. Wiederum bildete eine Liudgerus-Legende den Hintergrund: Bei der Ankunft der Leiche des Bischofs in Lüdinghausen im Jahre 809 sollen die Glocken von selbst geläutet haben.

Sicherheitshinweise

Biker-Bells müssen sicher am Fahrzeug befestigt werden. Eine sich vom fahrenden Fahrzeug lösende Biker-Bell kann Sach- und/oder Personenschäden verursachen. Der beste Schutz vor Unfällen ist umsichtiges und rücksichtsvolles Fahren. Das Glück einer Biker-Bell ist hierfür eine Ergänzung, aber kein Ersatz.

Produktdetails im Überblick

Merkmal Thors Hammer Mjölnir FTW
Gesamtgröße (ohne Ring) ca. 22 x 32mm ca. 21 x 31mm
Ringdurchmesser (Ø) ca. 22mm ca. 22mm
Gewicht ca. 15,1g ca. 16,8g
Material Hartzinn Hartzinn
Farbe Silber (teilweise geschwärzt) Silber (teilweise geschwärzt)
Herkunft Made in the USA Made in the USA

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