Offen und ehrlich! Die 1000PS Crew testet alle neuen Motorräder und Roller, egal ob auf Asphalt, Schotter oder der Rennstrecke - wir fahren alles und überall. Wir berichten euch über unsere Erfahrungen, Erlebnisse und Bewertungen in Form von Testberichten hier auf 1000PS. Kurze Zeit nach dem geschriebenen Text veröffentlichen wir auf YouTube unsere Motorrad Testvideos, die in den Testberichten verlinkt werden.
Zu den Berichten findet ihr auch eine Galerie, in der euch eine Abwechslung zwischen Actionbildern und Detailaufnahmen eurer Lieblingsmotorräder erwartet.
Der unabhängige Teststandard
Der unabhängige Teststandard. Exklusiv für (MRD+)-Abonnenten alle Motorräder aus der 1000-Punktewertung analysieren und miteinander vergleichen.
Aktuelle Motorrad Testberichte
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Die Seite ermöglicht es dir, Motorräder direkt miteinander zu vergleichen.
Neben schriftlichen Testberichten gibt es auch Videos, die dir die Motorräder noch anschaulicher präsentieren.
Motorrad-Typen im Überblick
Dazu kommt eine große Typenvielfalt bei Motorrädern für unterschiedlichste Einsatzmöglichkeiten, Fahrstile und Vorlieben. Doch was verbirgt sich eigentlich hinter Begriffen wie Café Racer, Naked Bike oder Enduro? Die gängigsten Typen wollen wir Ihnen kurz vorstellen, wobei das in der Praxis bei vielen Maschinen nie ganz eindeutig abgrenzbar ist.
Die Allrounder: Kombination aus Alltagstauglichkeit, Zuverlässigkeit, Sicherheit und Fahrspaß
Der Name ist Programm: Allrounder sind ideale Motorräder für den Alltag. Fahrspaß wird bei ihnen kombiniert mit Zuverlässigkeit und Sicherheit. Sie eignen sich für die Stadt ebenso wie für Überland-Fahrten. In Handling, Fahr- und Bremsverhalten sind sie ausgewogen konstruiert und gut beherrschbar.
Die Motoren sind robust, die Fahrwerke nehmen es auch mit kurvigen Landstraßen oder Serpentinen auf. Grundsätzlich sind es Straßenmaschinen, kommen aber auch auf festen Feldwegen noch klar.
Richtiges Quer-Feld-Ein-Terrain, schlammiges oder gar bergiges Gelände abseits von Straßen ist indes nicht ihr Ding.
Die Sitzposition ist bequem, bietet gute Übersicht und Zugriff. Sie haben häufig einen Sozius-Sitz und manche auch ein Mindestmaß an schützender Verkleidung.
Die Naked Bikes: Motorrad pur und ohne Schnickschnack
Egal ob im Einzelfall das Design modern oder im beliebten Retro-Look ausfällt: Bei den Naked Bikes gibt es nichts außer dem absolut notwendigen, was ein Motorrad braucht: Zwei Räder, Motor, Fahrgestell, Sitzbank, Lenker und Cockpit.
Keine Verkleidung, kein Windschutz, keine Gepäckbefestigung, keine sonstigen Anbauten oder Verschönerungen. Sie haben trotz modernster Technik das Flair des Ursprünglichen.
Und das nicht zu Unrecht: Der Boom verkleideter Motorräder und damit der Grund für den Begriff „Naked Bike“ begann erst in den 1980er Jahren, vorher waren Motorräder grundsätzlich „nackt“.
In Sachen Fahrverhalten ähneln sie ansonsten den Allroundern. Sie sind alltagstauglich. Aufgrund ihrer puristischen Ausstattung allerdings eben nicht wirklich für längere Touren geeignet. Für die Spritztour am Wochenende tut’s zur Not aber auch ein Motorradrucksack.
Die Café Racer: In den Sechzigern aus Serienmaschinen entstanden
Heute würde man sie hip, getunt oder frisiert nennen. Im England der 1960er-Jahre bauten junge Biker ihre Serienmaschinen um: Ein bisschen tiefer gelegt. Ein bisschen am Lenker geschraubt oder zu Stummeln gemacht, um in eine tiefere Rennsitz-Position zu kommen.
Und dann „testeten“ sie die Maschinen, was bei der heutigen Verkehrsdichte undenkbar wäre: In Rennen von Café zu Café. Heutzutage ist der Begriff Café Racer eher zum Marketing-Begriff mutiert.
Schließlich bauen Motorradhersteller Modelle und Serien, die sie von vornherein als Café Racer bezeichnen. Technisch unterscheiden sie sich kaum von den Naked Bikes.
Für lange Touren sind sie, schon wegen ihrer unkomfortablen Sitzposition, wenig geeignet.
Die Tourer: Wenn's von der Nordsee über die Alpen bis zum Mittelmeer gehen soll
Tourer sind die Limousinen unter den Motorrädern und nicht selten kosten sie auch so viel wie manche PKW der Kompakt- oder Mittelklasse. Tourer sind kraftvolle, schwere Maschinen, bei denen nicht die Höchstgeschwindigkeit oder das Fetzen durch Kurvenpassagen im Vordergrund steht.
Bei ihnen geht es um das Reisen auf Langstrecken und einen hohen Komfort. Möglichst mit Entertainment-Systemen an Bord, beheizbaren Sitzen und Griffen, einem bequemen Soziusplatz für das Reisen zu zweit und komplexen Gepäckträgersystemen.
Sie sind indes auch sehr schwer und entsprechend träge. Die Höhe und Breite der Sitzpolster kann Menschen mit kürzeren Beinlängen vor Probleme stellen.
Punktewertungen ausgewählter Motorräder
Hier ist eine Übersicht der Punktewertungen einiger ausgewählter Motorräder, die verschiedene Aspekte wie Alltagstauglichkeit, Reisetauglichkeit und sportliche Leistung berücksichtigen:
| Motorrad | Alltag | Reise | Sport | Gesamtpunktzahl |
|---|---|---|---|---|
| BMW F 850 GS (2022) | 70% | 56% | 69% | 704/1000 |
| Ducati 916 (0) | 38% | 42% | 68% | 560/1000 |
| KTM 790 Duke (2023) | 63% | 56% | 56% | 674/1000 |
| Suzuki SV 650 (2020) | 65% | 54% | 47% | 632/1000 |
| Aprilia Tuareg 660 (2022) | 63% | 66% | 57% | 667/1000 |
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