Nach Laufrad, Dreirad und gegebenenfalls 16 Zoll Fahrrad ist es endlich soweit: Das erste „richtige“ 20 Zoll Kinderfahrrad! Die Auswahl ist mittlerweile fast grenzenlos - dennoch gibt es einiges zu beachten.
Sie stehen vor einer Kaufentscheidung für ein 20 Zoll Kinderfahrrad? Die Wahl des ersten 20 Zoll Kinderrades kann sich mitunter als durchaus schwierig gestalten, schließlich möchte man seinem Kind ein (lange) passendes Fahrrad zur Verfügung stellen.
In einem umfänglichen Testfeld haben wir 13 der spannendsten 20 Zoll Bikes genauer unter die Lupe genommen - praxisnah, kindgerecht und vor allem mit Kindern in unterschiedlichem Alter und Körpergröße.
Wichtige Fragen vor dem Kauf
- Braucht man eine Vollausstattung mit Licht, Seitenständer und womöglich Schutzblechen?
- Welche Rolle spielt das Gewicht der Räder?
- Ab welchem Alter ist das 20 Zoll Rad passend?
- Heißt teuer auch immer gleich gut?
All das soll unser bunt gemischte Testfeld klären und einen Überblick geben, worauf es zu achten gilt.
Ab welchem Alter ist ein 20 Zoll Rad passend?
Das ist tatsächlich eine schwierige Frage und oft von Fahrrad zu Fahrrad unterschiedlich. Grundsätzlich kann man sagen, dass Kinder ab 5 Jahren in der Regel mit einem 20 Zoll Rad gut zurecht kommen. Das heißt aber nicht, dass nicht auch schon 4-jährige Kinder 20 Zoll fahren können. Wichtig ist in erster Linie, dass sie beim Anhalten sicher mit den Füßen den Boden erreichen können!
Gesetzliche Vorgaben und Ausstattung
Rechtlich - wenn sie im öffentlichen Straßenverkehr bewegt werden - müssen 20 Zoll Kinderräder natürlich den gesetzlichen Vorgaben entsprechen und mit Lichtanlage, Reflektoren und einer Klingel ausgestattet sein. ABER: Kinder bis 7 Jahre dürfen eigentlich noch gar nicht im öffentlichen Straßenverkehr Fahrrad fahren! Daher erübrigt sich die Frage eigentlich schon von selbst. Klar, Reflektoren oder eine Lichtanlage sind sicherlich für viele ein „Must have“ - beispielsweise für den herbstlichen Heimweg vom Spielplatz - doch gleichzeitig erhöhen sie auch das Gewicht der Bikes.
Nicht zu vergessen, 4-jährige Kinder gehen oftmals und nicht gewollt unsachgemäß mit den Fahrrädern um und häufig sind es die Anbauteile wie Lichter und Schutzbleche, welche hier als erstes in Mitleidenschaft gezogen werden.
Schaltung: Ja oder Nein?
Ja. Mit ungefähr 5 Jahren haben die Kinder den Dreh eigentlich sehr schnell raus - egal ob mit klassischem Schalthebel oder Drehgriffschaltung. Haben sie die Schaltvorgänge dann erstmal verinnerlicht, steigt die Freude am Radfahren ungemein. Als Elternteil kann man das durchaus schwer nachvollziehen, wieviel Freude den Kindern das Erlernen der Gangwechsel macht.
Gewicht und Fahreigenschaften
Grundsätzlich gilt: Je leichter desto besser! Allerdings ist das Gewicht nicht alles. Eine passende Geometrie und sichere Fahreigenschaften sind mindestens gleichwertig. Hier gilt es eine gesunde Mischung für sein Kind zu finden. Ein Besuch beim Fachhändler samt Probefahrt(en) ist immer empfehlenswert und für die Kinder auch ein tolles Erlebnis. Stürzen gehört dazu, im Idealfall erst einmal auf weichem Untergrund.
Federgabel: Notwendig oder überflüssig?
Nein. Einerseits sind Federgabeln deutlich schwerer als Starrgabeln, andererseits funktionieren sie beim leichten Gewicht der Kinder oft noch gar nicht richtig. Wer für mehr Fahrkomfort und Sicherheit auch abseits des Asphalts sorgen will, sollte dies über den Luftdruck und die Dämpfungseigenschaften der Reifen machen. Einzige Ausnahme: Die Luftfedergabel im Woom Off 4 Air! Über eine Dämpferpumpe einstellbar, hat die Federgabel selbst bei 15 kg Fahrergewicht noch funktioniert. Das Meistern der ersten Wurzeln ist für die Kinder ein echtes Erlebnis!
Reifenbreite: Schmal oder breit?
Nein. Zwar rollen 20 Zoll Reifen in schmaler Ausführung in der Regel besser als ihre großvolumigen Pendants, allerdings ist das aus unserer Sicht zu vernachlässigen. Viel wichtiger ist der Komfort- und Sicherheitsgewinn! Mit niedrigsten Luftdrücken lässt sich so das Maximum für die Kleinen herausholen.
Fazit des Tests
Das ist die entscheidende Frage und unser ausführlicher Test hat gezeigt, dass diese auch nicht so einfach zu beantworten ist. Was uns aber aufgefallen ist: Die Qualität der 20 Zoll Kinderrädern hat sich in den vergangenen Jahren erheblich verbessert. Die Hersteller legen deutlich mehr Wert auf eine kindgerechte Ausstattung und versuchen clever das Gewicht der kleinen Bikes niedrig zu halten.
Top 5 der 20 Zoll Kinderfahrräder
- woom EXPLORE 4: Leichtes, sportliches Allround-Kinderfahrrad mit hochwertigen Komponenten und sportlicher Radgeometrie.
- ADAC Testsieger: Solides Kinderfahrrad ohne große Schwächen, mit einfacher Lenkerhöhenverstellung.
- Preis-Leistungs-Tipp: Online-Bestseller mit guter Ausstattung und solider Verarbeitung für kleine Budgets.
- Klassiker von Puky: Hochwertiges Kinder-Mountainbike mit geringem Gewicht und kindgerechter Rahmengeometrie.
- Premium-Fahrrad: Leichtes Modell mit wartungsarmem Riemenantrieb und hochwertiger Verarbeitung.
Empfehlenswerte 20 Zoll Kinderfahrräder
Modelle von Cube, Puky sowie auch Decathlon zählen laut Stiftung Warentest[1] und ADAC[2]zu den besten Kinderfahrrädern. Die derzeit beliebtesten Premium-Marken sind hingegen Early Rider und woom.
Dipl.-Ing. Marcus Degen, Fahrradexperte und Geschäftsführer von velomotion, empfiehlt hier im Dad’s Life Interview: „Ein Kinderfahrrad sollte auf keinen Fall zu klein sein. Zu groß ist dann okay, wenn das Kind schon sehr gut Radfahren kann.
Wichtig ist, dass die Füße auf den Boden langen, wenn das Rad steht und dass die Bremsen gut bedient werden können. Marken wie woom oder EARLY RIDER haben sich die Mühe gegeben, auf jedes Detail zu achten. Da sind die Pedale in der richtigen Größe, die Lenkergriffe auf Kinderhände ergonomisch angepasst, die Bremsgriffe für Kinderhände gut erreichbar - diese Dinge waren den anderen Herstellern früher egal.“
Weitere Empfehlungen
- woom OFF 4: Ultraleichtes Mountainbike mit Aluminium-Rahmen, Carbongabel und kindgerechten Bremshebeln.
- Kinderfahrrad von Decathlon: Gutes Licht, 6-Gang-Schaltung, aber schwerer als andere Modelle.
- Allround-Kinderfahrrad: Geeignet für Straße und Gelände, mit robuster Starrgabel.
- woom 4: Premium-Kinderfahrrad mit leichtgängiger 8-Gang Schaltung und geringem Gewicht.
Testergebnisse und Auszeichnungen
Unabhängige Verbraucherorganisationen, Testinstitute, Clubs und spezialisierte Fachmagazine testen Produkte in standardisierten Verfahren nach objektiven Kriterien. Wir vergleichen die Ergebnisse von Stiftung Warentest, ÖKO-TEST, ADAC, TÜV, OEKO-TEX sowie weiteren Institutionen und listen die jeweiligen Testsieger in einer kompakten Tabelle, um euch einen optimalen Überblick zu verschaffen.
Die deutsche Stiftung Warentest hat zusammen mit dem ADAC im Mai 2022 Kinderfahrräder in 20 Zoll getestet.[1]
Testkriterien
Fahren (u.a. Fahreigenschaften und Fahrkomfort), Eignung für das Kind (u.a. Ergonomie), Handhabung (u.a. Montage und Gebrauchsanleitung), Sicherheit und Haltbarkeit (u.a. Verarbeitung, Bremsen, Belastbarkeit) sowie Schadstoffe.
Ergebnisse
Nur drei der zwölf Kinderfahrräder wurden beim Test von Stiftung Warentest und ADAC mit „gut“ bewertet. Bei den mit „mangelhaft“ bewerteten Modellen sorgte vor allem die Kategorie „Sicherheit und Haltbarkeit“ für Abwertungen. Auch das beliebte woom 4 wurde mit mangelhaft bewertet; Grund: Riss der Tretkurbel am Pedalgewinde in der Dauerprüfung.
An den Testbedingungen gab es im Anschluss allerdings deutlichen Widerspruch seitens des Herstellers: Das Ergebnisse würden den bisherigen Erfahrungen bzw. anderen Tests von akkreditierten Instituten in Deutschland widersprechen.
Testsieger
- Skyride 20-3 Alu Light von Puky (Testsieger 05/2022 mit Note 2,2 / „gut“)
- ACID 200 Street von Cube (2. Platz 05/2022 mit Note 2,3 / „gut“)
- City Bike 20 Zoll D4 Rock von Decathlon (ex aequo 2. Platz 05/2022 mit Note 2,3 / „gut“)
Worauf man bei einem 20-Zoll-Kinderfahrrad achten muss
Mit dem Schuleintritt, und somit für Kinder ab etwa 6 Jahren, passt für Kinder meist ein Fahrrad mit 20 Zoll, sofern das Kind nicht überdurchschnittlich groß oder klein ist.
Neben der Größe ist aber auch das Design ein wichtiger Aspekt beim Kauf: Schließlich wollen Kinder ihr Fahrrad auch voller Stolz den Schulfreunden präsentieren können. Dennoch sollten Eltern auch die technischen Parameter im Blick haben - schließlich soll ein Fahrrad nicht nur optisch ansprechen, sondern auch sicher sein und verlässlich funktionieren.[3]
Nicht zuletzt ist auch das Gewicht ein großes Thema bei Kinderfahrrädern: Möglichst leicht soll es natürlich sein, damit das Kind gut vorankommt. Deshalb haben die Premium-Hersteller in den letzten Jahren auf Leichtbauweise gesetzt - der Unterschied zu günstigen No-Name-Fahrrädern ist hier teils enorm.
Aber: Ein gutes Kinderfahrrad nur am Gewicht aufzuhängen, greift zu kurz. Auch die Rahmengeometrie sowie der Abstand zwischen Pedalen und Boden spielt eine entscheidende Rolle - das Tretlager der Kurbel sollte bei Fahranfängern eher tief sitzen, damit ein sicheres und gutes Fahrgefühl entsteht.
Checkliste für den Kauf
- Fahrradgröße: Ein 20 Zoll-Fahrrad ist für Kinder mit einer Schrittlänge von ca. 50 cm bzw. einer Körpergröße ab 120 cm geeignet.
- Rahmen: Ein tiefer Rahmen erleichtert das Auf- und Absteigen enorm.
- Gewicht: Ein geringes Gewicht ist bei Kinderfahrrädern nicht nur für Anfänger wichtig.
- Höheneinstellung: Der Sattel und der Lenker eines Kinderfahrrads sollten genügend Spielraum für die H...
Komponenten im Fokus
Beim Kinderfahrrad in 20 Zoll werden Komponenten wie Schaltung, Scheibenbremsen und Federgabeln spannend. 20 Zoll Kinderfahrräder sind grob für Jungen und Mädchen von 5-8 Jahren das Maß der Dinge. In diesem Alter haben sie meist eine Körpergröße von 115-130 Zentimeter.
Doch auf diese Größen- und Altersempfehlungen allein sollte man sich beim Kinderfahrrad-Kauf nicht verlassen. Denn genauso wie es 120 Zentimeter große Fünfjährige gibt, unterscheiden sich auch die einzelnen 20 Zoll Bikes, was Rahmengröße oder minimale Sattelhöhe angeht.
Am Ende ist die Innenbeinlänge des Kindes entscheidend, ob ihm schon ein 20 Zoll Fahrrad passt oder nicht. Hier gilt als Richtwert für diese Radgröße 53-62 Zentimeter.
Anders als bei kleineren Kinder ist es ab einer Laufradgröße von 20 Zoll wichtig, dass sich die Sattelhöhe so einstellen lässt, dass Kinder ergonomisch perfekt in die Pedale treten können. Das ist der Fall, wenn das Kind im Sattel sitzt, die Kurbel in der tiefsten Position steht, der Fuß auf dem Pedal steht und das Bein dabei nahezu vollständig durchgestreckt ist.
Bleibt die Frage, wie lange ein Kind 20 Zoll fahren kann? Zu klein ist ein 20 Zoll Kinderfahrrad, wenn man den Sattel nicht mehr weit genug aus dem Rahmen ziehen kann, um die ergonomische Tretposition einzustellen.
Federgabeln: Ja oder Nein?
20 Zoll ist die erste Kinderfahrrad-Größe, bei der es Mountainbike-Modelle mit Federgabel gibt. Kinder-Mountainbikes mit Federgabeln sind nicht nur deutlich teurer als Modelle mit Starrgabeln, sondern auch 1-1,5 Kilo schwerer. Deshalb raten von Federgabeln bei 20 Zoll Bikes ab!
Breite Reifen mit wenig Luftdruck bieten genug Dämpfung für Kinder-Bikes, deren Fahrer meist 18-25 Kilogramm wiegen. Nur wenn das Kinder-Mountainbike im schweren Gelände und meist auf Trails gefahren wird, macht eine Federgabel Sinn. Allerdings nur eine gute Federgabel, die das 20 Zoll Mountainbike dann aber 1000 Euro und mehr kosten lässt. Im 20 Zoll Bereich sollte man bewusst auf eine Federgabel verzichten.
Schaltung
Bei 20 Zoll Bikes kommen Kinder erstmals mit einer Schaltung in Kontakt. Das erhöht den Aktionsradius des Nachwuchses. Wichtig dabein ist, dass die Schaltung, wie hier beim Supurb Bo20 nur einen Schalthebel hat.
Im 20 Zoll Segment gibt es fast kein Kinderfahrrad mehr ohne Gangschaltung. Wichtiger als die Anzahl der Gänge der Kettenschaltung (meist sind es 7-10 Gänge) ist die Übersetzungsbandbreite der Antriebs.
Da bei 20 Zoll Bikes meist Kurbeln mit einem Ketteblatt verbaut sind, sorgt eine möglichst breit abgestufte Kassette für eine große Bandbreite. Wir empfehlen bei 20 Zoll eine Bandbreite von mindestens 290 %, eine Gangspreizung von über 350 % ist sehr gut. Außerdem muss die Kurbellänge zur Körpergröße passen.
Bei 20 Zoll Kinderfahrrädern empfehlen wir maximal 140 Millimeter lange Kurbeln - besser noch kürzer. Alles über 140 Millimeter macht die Tretbewegung unangenehm für die Kinder.
Das Supurb BO20
Das Supurb BO20 ist ein Kindermountainbike der Extraklasse. Die Zusammenfassung aus den vorherigen Absätzen: Ein gutes 20 Zoll Kinderfahrrad hat keine Federgabel, eine Kettenschaltung mit mindestens 290 % Übersetzungsbandbreite und kurze Kurbeln.
Da nur leichte 20-Zöller für Mädchen und Jungen viel Fahrspaß bieten, fährst du mit aufs das Wesentliche reduzierten Kinder-Mountainbikes am besten. Zusatzausstattung wie Schutzbleche, Gepäckträger oder Beleuchtung treibt nicht nur das Kinderfahrrad-Gewicht in die Höhe, sondern sind meist auch unnötig, da die Kinder nicht selbstständig im Straßenverkehr unterwegs sind.
Bremsen und Reifen
Bei den Bremsen am 20 Zoll-Mountainbike gilt: Je sportlicher Kinderbikes genutzt werden, desto eher machen hydraulische Scheibenbremsen Sinn. Soll das Rad günstiger und leichter sein, kannst du auch zu Felgenbremsen (V-Brakes) greifen.
Derselbe Grundsatz gilt für die Reifen: Je sportlicher und im mehr Gelände gefahren wird, desto breiter und ein gröberes Profil sollten sie beim 20 Zoll-MTB haben.
Preisspanne
Bereits wer weniger als 500 Euro investiert, bekommt einige sehr gute, leichte 20 Zoll Kinder-Bikes. Die besten Modelle für Mädchen und Jungen in der 20-Zoll-Liga bauen Kinderfahrrad-Spezialisten wie Trek, Eightshot oder Cube.
Nimmt man für ein Kinder-Mountainbike bis zu 700 Euro in die Hand, bekommt man schon richtige Geländeflitzer mit Scheibenbremsen, breiten Stollenreifen und guten Schaltungen.
Etwa 1000 Euro muss man für gute 20 Zoll Kinder Mountainbikes mit Federgabel - z.B. das Supurb BO20, Propain Dreckspatz oder V-Pace Max20 - investieren. Bei superleichten 20 Zoll Hardtails im Luxus-Segment kommen Carbon-Starrgabeln das Gewicht.
Eine weitere Option für extremes Gelände und Bikeparks sind Kinder-MTB-Fullys in 20 Zoll. Mindestens 1450 Euro muss man für gute Modelle wie das Propain Frechdax ausgeben.
Günstige Alternativen
Wer für ein 20 Zoll Kinderfahrrad nicht zu viel ausgeben will, sollte sich nach einem Kinder-Mountainbike mit Starrgabel und Felgenbremsen umschauen. Hier gibt es schon unter 500 Euro gute, leichte Modelle mit kurzen Kurbeln, die fast jeden Ausflug ins Gelände mitmachen.
Mountainbikes für Kinder
Welche Mountainbikes für Kinder geeignet sind und was beim Kauf wichtig ist: Hier unsere Community-Favoriten und Experten-Tipps für Kinder-MTBs von woom, Puky, S’COOL und Co.
Wir haben recherchiert, auf welche Kriterien man bei einem Kinder-Mountainbike achten sollte. Zusätzlich haben wir auch mit Marcus Degen von Velomotion im Rahmen unseres Podcasts Dad’s Talk darüber gesprochen, welche Kaufkriterien aus seiner Sicht beachtet werden sollten. Und die Väter und Eltern aus der Dad’s Life Community haben wir befragt, was sie von E-Bikes für Kinder halten.
Vorweg: Die Skepsis zum Zeitpunkt der Markteinführung der woom UP-Bikes war groß. Allerdings gab und gibt es auch Eltern, die darauf hinweisen, dass unter gewissen Umständen auch ein Elektro-Mountainbike für Kinder Sinn machen kann.
Wie bei allen Kinder-Fahrrädern gilt es auch bei MTBs zunächst, die richtige Größe (hier 24“) zu wählen
Ein breiter Lenker und breite Reifen mit tiefem Profil sind zwei der Merkmale eines Mountainbikes.
Premium-MTBs kommen von woom, Cube, KTM oder S’Cool. Aber es gibt auch Preis-Leistungs-Tipps.
Für Einsteiger empfehlen Experten ein Mountainbike mit Federung vorne, nicht gleich ein Fully.
Top-Modelle für Kinder-Mountainbikes
- Premium-Modell ab 6 Jahre: woom OFF 4 Aluminium-Rahmen, Carbongabel und kindgerechte Bremshebeln mit geringer Fingerreichweite.
- Klassiker ab 8 Jahre: Puky Ein Kindermountainbike mit Alu-Rahmen und nur ca. 9 kg Gewicht sowie einer 8-Gang-Schaltung von Shimano.
- Preis-Leistungs-Tipp ab 8 Jahre: Bergsteiger Montreal vollgefedertes 24-Zoll-Kinderfahrrad mit sportlichem Design.
- Elektro-MTB ab 12 Jahre: S’COOL Ein E-Bike für Kinder ab etwa 150 cm Körpergröße und somit ab etwa 12 Jahren.
Hardtail-Mountainbikes
Die höhere Steifigkeit des Rahmens bringen ordentlich Vortrieb, sie sind sowohl auf Asphalt als auch in leichtem Gelände einsetzbar. Im Vergleich zu Fullys sind sie zudem deutlich leichter, für größere Sprünge im Bike-Park allerdings weniger geeignet.
Empfehlenswerte Hardtails
- Bikestar 18-Zoll-Mountainbike: Dieses Aluminium-Bike passt für Kinder ab etwa 5 Jahren bzw. 114 cm Körpergröße.
- Puky: Alu-Kinderfahrrad bzw. Hardtail-Mountainbike von Puky mit 7 Gängen für Kinder ab etwa 6 Jahre bzw. einer Schrittlänge von 53-66 cm sowie einer Körpergröße von 120-142 cm.
- High-End-Modell ab ca. 8 Jahre: Ein High End-Mountainbike ab ca. 140 cm Körpergröße, somit für Kinder ab etwa 10 Jahre, die sportliche Absichten haben.
- Premium-Modell ab 8 Jahre: Early Rider Hellion 24: Hardtail-Kindermountainbike, das mit 11 Gängen ausgestattet ist und mit 100 mm Federweg bereits für anspruchsvolleres Gelände geeignet ist.
- Premium-Modell ab 10 Jahre: woom OFF 6: Kinder ab 10 bis ca. 14 Jahre bezwingen mit dem woom OFF 6 jedes noch so anspruchsvolle Gelände.
Fully-Mountainbikes
Durch die zusätzliche Federung bieten Fully-MTBs eine bessere Bodenhaftung, Schläge können besser aufgenommen werden. Somit perfekt für sportliche Kinder, die im Bike-Park auch mal an die Grenzen gehen wollen.
Empfehlenswertes Fully
- Premium-Modell ab 4 bis 8 Jahre: Early Rider Hellion X: Das Hellion X in 20 Zoll ist ein Fully für Kinder ab 4 bis 8 Jahre bzw. mit einer Innenbeinlänge ab 53 cm.
Tabelle: Beliebte 20-Zoll-Kinderfahrräder im Vergleich
| Modell | Gewicht (ca.) | Besonderheiten |
|---|---|---|
| woom 4 | 7 kg | Leichtestes 20-Zoll-Rad, 8-fach Kettenschaltung |
| Puky LS-Pro 20-7 Alu | 8 kg | Leicht, empfehlenswert |
| BTWin Riverside 900 | 9 kg | Alu Rahmen und Gabel, 8-fach Kettenschaltung, gute Bremsen und Reifen, glänzender Lack. |
| Puky Skyride 20-3 Alu | 11 kg | Vollausstattung, 3-Gang Nabenschaltung |
| BTWin Riverside 100 | 10 kg | Stahlrahmen, ohne Schaltung |
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