Mountainbike 28 Zoll Test Vergleich unter 300 Euro

Weniger Verkehrsmittel und mehr Sportgerät - das ist ein Mountainbike (MTB). Seit Anfang der 1980er Jahre werden MTBs hauptsächlich industriell produziert. Wer sich heute für den Kauf eines solchen Geländerades interessiert, steht vor einer großen Auswahl an unterschiedlichen Typen. Um hier das richtige Rad zu finden, hilft die Analyse des persönlichen Fahrstils.

Mountainbike-Typen und ihre Einsatzbereiche

Es gibt verschiedene Arten von Mountainbikes, die jeweils für unterschiedliche Fahrstile und Geländearten geeignet sind:

Hardtail

Biker, die gerne mal eine schnellere Feierabendrunde drehen und ausgedehnte Radtouren am Wochenende lieben, zählen zu den Touren-Bikern. Zu diesem Zweck eignet sich am Besten ein sogenanntes Hardtail - der Klassiker unter den MTBs. Wie sein Name verrät, ist das Hinterrad bei diesem Modell nicht gefedert. Daraus resultiert zum einen ein vermindertes Gewicht und zum anderen eine geringe Wartung sowie niedrigere Instandhaltungskosten. Hardtails sind außerdem sehr vortriebsorientiert gebaut, tempostabil und geben die vom Fahrer aufgewendete Kraft effizient weiter. Für sportiche Fahrer sowie für den Geländeeinsatz sind felgenschonende Scheibenbremsen von Vorteil, die speziell bei feuchtem und weichem Untergrund über eine gute Bremsleistung verfügen. Sie sind daher besonders für Einsteiger attraktiv. Mit steigendem Preis werden die am Vorderrad befindliche Federgabel und andere Komponenten, wie Schaltung und Laufräder, widerstandsfähiger, außerdem bestehen bei hochpreisigen Hardtails die Fahrradrahmen meistens aus Carbon.

Enduro-Bike

Der Enduro-Biker begibt sich gerne in schwieriges Gelände und absolviert Geschicklichkeitsprüfungen auch in Form von Wettkämpfen - sogenannten Trials. Hier ist ein vollgefedertes Mountainbike (Fully) mit einem 140 bis 160 mm Federweg gefragt. Bei einem Enduro fällt vor allem der gekröpfte Lenker auf, welcher speziell bei schwierigen Abfahrten Sicherheit vermittelt und die Sitzposition erhöht. Aber auch auf Touren ist dieses Fahrrad in seinem Element. Bergiges Gelände ist kein Problem. Um allen Belastungen Stand zu halten, verfügt es über breitere und gut profilierte Laufräder und einen stabilen Rahmen. Zudem ist eine Anti-Wipp-Dämpfung vorhanden.

Freeride-Bike

Wer beim Radfahren nur eine Richtung kennt - und zwar bergab und Sprünge, Geschwindigkeit sowie schwierige Trials liebt und prinzipiell keine Touren fährt, der ist ein Freeride-Biker. Bei Freeride-Bikes handelt es sich um ebenfalls vollgefederte Mountainbikes mit langen Federwegen von 150 bis 200 Millimetern. Von Vorteil ist hier eine absenkbare Luft-Federgabel, um genügend Steigfähigkeit zu gewährleisten. Scheibenbremsen, die an Vorder- und Hinterrad montiert sind, sollten ebenso vorhanden sein wie ein stabiler Rahmen und robuste Laufräder. Neben Freeride-Bikes unterscheidet man Downhill-Bikes für Fahrten, die ausschließlich bergab führen und bei denen der Anstieg nicht aus eigener Kraft bewältigt wird. Wegen ihrer besonders stabilen Bauart, die aufgrund der hohen Belastung durch Abfahrten nötig ist, sind diese Räder relativ schwer.

Race-Fully

Der Race-Biker möchte möglichst schnell und möglichst viele Höhenkilometer zurück legen und beweist sich gerne im Wettkampf. Für ihn eignen sich sogenannte Race-Fullys, die besonders leicht sind und über eine gestreckte Sitzposition verfügen. Für Einsteiger sind sie jedoch nicht zu empfehlen. Eine komfortablere Geometrie bieten vollgefederte All-Mountain-Bikes. Mit ihnen lassen sich entspannt lange Touren bewältigen. Rahmen und Laufräder sind solide, das Gewicht etwas höher als bei Race-Fullys.

Allgemein gilt, wer eher im leichten Gelände fahren möchte, liegt mit dem Kauf eines Hardtails in der Regel richtig. Alle weiteren MTB-Typen sind für spezielle sportliche Zwecke ausgelegt und nur bedingt für Einsteiger geeignet.

Empfehlungen und Preisklassen

Hardtails gibt es schon ab einem Preis von 600 EUR, das beste Preis-Leistungsverhältnis erhält man in der Preisklasse um 1.000 EUR. Ein 2.000-, 4.000- oder sogar 6.000-EUR-MTB im Stadtpark oder auf fluffigen Wochenendtrails zu fahren ist pure Geldverschwendung. Je nach Ausstattung sind Enduro-Bikes ab circa 2.200 EUR zu haben. Beide Modelle gibt es ab ungefähr 2.400 EUR zu kaufen. Ab rund 1.400 EUR stellen sie eine gute Alternative für zwar durchaus sportliche, aber nicht extrem-sportliche MTB-Einsteiger dar.

Fahrrad Vergleich 2025

Die besten Fahrräder: Wählen Sie Ihren persönlichen Testsieger aus der Bestenliste.

Bergsteiger Kodiak 26 Zoll

In unserem Vergleich konnte uns das Bergsteiger-Kodiak 26-Zoll-Mountainbike durch sein robustes und stabiles Gerüst überzeugen.

  • Vorteile: Robuster und widerstandsfähiger Stahlrahmen
  • Nachteile: Ohne Beleuchtung

Das Bergsteiger Kodiak mit 26 Zoll wird bereits zu 90 % vormontiert geliefert und kann demnach zügig fertiggestellt werden.

Bergsteiger Atlantis

Das Kinderfahrrad Atlantis von Bergsteiger hat eine Reifengröße von 24 Zoll. Durch die Gabelfederung ist es auch für unebene Untergründe geeignet. Ebenso finden wir, dass es durch den tiefen Einstieg ideal für jüngere Kinder geeignet ist. Auch das vorhandene Dynamolicht sorgt für eine gute Sicherheit. Zudem ist ein praktischer und stabiler Gepäckträger vorhanden. Die einzelnen Gänge lassen sich einfach durch die Drehschaltung einstellen.

  • Vorteile: Robuster und widerstandsfähiger Stahlrahmen
  • Nachteile: Ohne Federung

Der Rahmen von diesem Bergsteiger Fahrrad wird aus Stahl hergestellt. Dieses Material macht das Fahrrad schwerer, verfügt jedoch über federnde Eigenschaften.

Licorne Premium-Stadtfahrrad

Das Premium-Stadtfahrrad von Licorne gehört in unserem Vergleich zu den Rädern mit 28-Zoll-Reifen. Vorne und hinten gibt es Felgenbremsen. Wir begrüßen es, dass das Fahrrad über ausreichende Beleuchtung verfügt und somit auch in der Nacht verkehrssicher ist.

  • Vorteile: Ein echter Alltagsheld, optimierte Kettenschaltung, robuster und widerstandsfähiger Stahlrahmen
  • Nachteile: Ohne Federung, Korb nicht enthalten

Das Licorne Premium-Fahrrad ist für den Einsatz in der Stadt konzipiert. Es ist zu 85 % vormontiert und kann nach einer kurzen Justierung der Bremsen und Schaltung sofort genutzt werden.

Bergsteiger Detroit

Das Modell Detroit von Bergsteiger ist als Mountainbike ein echter Allrounder. Dank der 21 Gänge ist es nicht nur für Fahrten in schwierigem Gelände geeignet, sondern auch für den ganz normalen Alltag. Der widerstandsfähige Stahlrahmen macht es höchst robust. Für eine angenehme Fahrt sorgt die bewährte Voll-Federung.

  • Vorteile: Mit Federung vorne, Shimano 21-Gang Kettenschaltung, robuster und widerstandsfähiger Stahlrahmen
  • Nachteile: Ohne Beleuchtung, Korb nicht enthalten

Das Bergsteiger Detroit Fahrrad hat zwar eine Klingel, allerdings sollten für einen Gebrauch im Straßenverkehr Reflektoren und Beleuchtung nachgerüstet werden.

XB3 Damenfahrrad

Das Jugend-Fahrrad von XB3 eignet sich für Mädchen. Mit einem Gewicht von 17 Kilogramm zählt es zum durchschnittlichen Bereich des Vergleichs. Zudem hat uns gefallen, dass der Sitz des Fahrrads wasserdicht ist.

  • Vorteile: Shimano Nabendynamo, wasserdichter Sitz
  • Nachteile: Niedrige Rahmenhöhe, Klingel nicht enthalten

Das Fahrrad mit 3-Gang-Schaltung hat laut Herstellerangabe eine Rücktrittbremse und Handbremsen, die vorne am Lenker angebracht sind.

Licorne Bike Strong V

Wer ein gutes Fahrrad sucht, dem können wir das Licorne Bike Strong V Premium Mountainbike empfehlen. Das Mountainbike ist langlebig und einfach zu montieren, da es zu 85 % vormontiert ist. Besonders gefallen uns das einzigartige Design und die Shimano 21-Gang-Kettenschaltung.

  • Vorteile: Ein echter Alltagsheld und für den täglichen Gebrauch, optimierte Kettenschaltung, robuster und widerstandsfähiger Stahlrahmen
  • Nachteile: Ohne Beleuchtung

Ja, das Licorne Bike Premium Strong V verfügt über 21 Gänge, wodurch es sich gut für Bergfahrten eignet.

Bergsteiger Kansas

Das Kinderfahrrad Bergsteiger Kansas ist mit seinen 20- und 24-Zoll-Rädern für Kinder im Alter von sechs bis elf Jahren geeignet. Es verfügt über eine Shimano-6-Gang-Schaltung und eine robuste Weißwandbereifung. Das Jungen- oder Mädchenfahrrad bietet eine solide Ausstattung für den Einsatz im Gelände oder auf der Straße.

  • Vorteile: Robuster und widerstandsfähiger Stahlrahmen
  • Nachteile: Ohne Federung

Nein, das Bergsteiger Kansas Fahrrad hat keine Beleuchtung. Die meisten anderen Produkte in dem Vergleich sind allerdings mit einer Beleuchtung ausgestattet.

Talson T2.

Das Talson T2 Fahrrad konnte in unserem Vergleich seine gute Qualität unter Beweis stellen. Es verfügt über einen stabilen Stahlrahmen und ist vorn und hinten mit Scheibenbremsen ausgerüstet. Als Schaltungstyp dient ein Shimano-Kettengetriebe mit 21 Gängen.

  • Vorteile: Shimano 21-Gang Kettenschaltung, robuster und widerstandsfähiger Stahlrahmen
  • Nachteile: Ständer nicht enthalten

Das Talson Mountainbike hat einen schweren und federnden Stahlrahmen. Zudem hat es eine Rahmenhöhe von 37 cm und ist für eine Körpergröße von 145 - 170 cm geeignet.

Fahrrad bis 300 Euro Vergleich 2025

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Chillaxx Strada Premium Bike

Das Chillaxx Strada Premium ist ein Hollandrad mit einer Rahmengröße von 51 cm und einer Reifengröße von 28 Zoll. Im Vergleich mit anderen Fahrrädern bis 300 Euro verfügt das Modell über 21 Gänge und solide Felgenbremsen. Sehr praktisch finden wir, dass das Fahrrad mit vollständiger Beleuchtung und Gepäckträger geliefert wird.

  • Vorteile: Viele Gänge, unterschiedliche Radgrößen erhältlich, mit Fahrradlampen, inklusive Gepäckträger
  • Nachteile: Ohne Federung

Wildtrak - Stahl-Mountainbike WT037

Das Stahl-Mountainbike von Wildtrak überzeugt in unserem Vergleich, da es mit 21 Gängen ausgestattet ist und eine Radgröße von 27,5 Zoll hat. Zusätzlich verfügt es über Fahrradlampen und einen Gepäckträger.

  • Vorteile: Viele Gänge, zuverlässige Scheibenbremsen, vorne gefedert
  • Nachteile: Ohne Beleuchtung, kein Gepäckträger

Das Mountainbike der Marke Wildtrak ist mit einer Gabelfederung ausgestattet. Somit eignet sich das Fahrrad gut für Geländefahrten, um Stöße abzufedern.

Discovery Adventures Damen Citybike

Ausgestattet mit einem Gepäckträger und angemessener Beleuchtung ist das Damen-Citybike Discovery der Marke Denver. Uns gefällt die Optik des in weiß gehaltenen Fahrrads. Dieses Rad ist mit Felgenbremsen und sechs Gängen versehen, wodurch es sich weniger für Profiradler, sondern eher für Hobbyfahrer eignet. Für den niedrigen Preis erhält man ein solides Modell.

  • Vorteile: Vorder- und Rückleuchten, mit Kettenschutzblech, Speichenreflektoren, inkl. Korb
  • Nachteile: Ohne Federung, hohes Eigengewicht

Galano G600

Das Dirtbike G600 von Galano vereint die besten Eigenschaften von Mountainbike und BMX. Die groben Stollen bieten einen guten Grip auf unbefestigten Wegen und die Federgabel fängt die Stöße ab. Als Vorteil sehen wir auch die mechanischen Scheibenbremsen, die für eine zuverlässige Bremskraft sorgen. Dieses Dirtbike hat nur 18 Gänge, im Gegensatz zu anderen Produkten in unserem Vergleich, die oft mit 21 Gängen angeboten werden. Wir empfehlen dieses Fahrrad allen, die gerne im Gelände unterwegs sind und denen 18 Gänge genügen.

  • Vorteile: Gutes Bremssystem, Reflektoren an den Pedalen, mit Gabelfederung
  • Nachteile: Schutzbleche nicht vorhanden, kein Gepäckträger

Chillaxx Escape

Das Chillaxx Escape Mountainbike besteht aus Stahl und ist somit recht stabil. Das Fahrrad verfügt über 21 Gänge, was vergleichbar zu anderen Produkten in unserer Tabelle ist. Die Räder sind in unterschiedlichen Größen erhältlich und somit austauschbar.

  • Vorteile: Viele Gänge, unterschiedliche Radgrößen erhältlich, vorne gefedert
  • Nachteile: Ohne Beleuchtung

Ja, das Fahrrad ist mit einer hochwertigen Gabelfederung ausgestattet. Diese Federung trägt zu einem komfortableren Fahrerlebnis bei, indem sie Stöße und Vibrationen effektiv abfedert und für eine geschmeidigere Fahrt sorgt.

Talson. T2

Das T2 von Talson hat eine Reifengröße von 26 Zoll und 21 Gänge. Bei dem Fahrrad bis 300 Euro besteht das Bremssystem aus Felgenbremsen, die allerdings nicht so optimal für nasse Witterungsverhältnisse sind. Das City-Rad hat zwar keine Federung, dafür besitzt es als eines der wenigen Modelle in unserem Vergleich ein Beleuchtungssystem. Besonders praktisch finden wir den Gepäckträger.

  • Vorteile: Viele Gänge, mit Fahrradlampen, inklusive Gepäckträger
  • Nachteile: Ohne Federung

Talson Faster Bbo Mountainbike Fahrrad

Uns ist im Vergleich aufgefallen, dass das Talson Mountainbike durch Speichenreflektoren, Klingel und Sattelrohrbeleuchtung besonders sicher ausgestattet ist. Außerdem bietet die Vorderfederung erhöhten Fahrkomfort auf unebenem Terrain.

  • Vorteile: Inkl. Speichenreflektoren und Klingel, mit Beleuchtung am Sattelrohr, vorne gefedert
  • Nachteile: Kein Gepäckträger, kleine Rahmengröße

Vergleichstabelle ausgewählter Fahrräder

Modell Gewicht Schaltungstyp Anzahl Gänge Beleuchtung Federung
Bergsteiger Kodiak 26 Zoll k.A. Kettenschaltung 21 Gänge Nein Vollfederung
Bergsteiger Atlantis k.A. Kettenschaltung 18 Gänge Ja Gabelfederung
Licorne Premium-Stadtfahrrad k.A. Kettenschaltung 21 Gänge Ja Nein
Bergsteiger Detroit k.A. Kettenschaltung 21 Gänge Nein (nachrüstbar) Vollfederung
XB3 Damenfahrrad 17 kg Nabenschaltung 3 Gänge Ja Nein
Licorne Bike Strong V 17,5 kg Kettenschaltung 21 Gänge Nein Nein
Bergsteiger Kansas k.A. Kettenschaltung 6 Gänge Nein Nein
Talson T2. k.A. Kettenschaltung 21 Gänge Nein Nein

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