Wer auf dem Mountainbike in den Bergen unterwegs ist, sollte sich auch mit der richtigen Fahrtechnik anfreunden und diese entsprechend üben. Häufig wird dies gern „übersehen“, wenn man vom normalen Radeln aufs Mountainbiken umsteigt. Egal, ob du knifflige Wurzelpassagen meistern, enge Kurven sauber fahren oder steile Uphills bezwingen möchtest - mit der passenden Technik wird dein Fahrspaß auf dem Trail noch größer. Für Anfänger und alle, die ihre Skills verbessern wollen, haben wir praxisnahe MTB-Tipps, wertvolle Ratschläge und einfache Übungen zusammengestellt.
Die richtige Grundposition
Die Grundposition ist das A und O beim Mountainbiken. Ohne eine stabile Ausgangshaltung verlierst du schnell die Kontrolle über dein Bike - besonders auf technischen Trails, in Kurven oder bei Wurzelpassagen. Beim Mountainbiken ist ständiges Reagieren und Agieren nötig: Bremsen, Beschleunigen, Schwerpunkt verlagern, Kurven steuern, Stöße abfangen etc... Die Körperposition auf dem Rad, aus der dies am besten möglich ist, heißt Grundposition. Ziel ist es, diese Position zu kennen und intuitiv richtig einzunehmen. Hierfür hilft nur ständiges Üben.
Wie sieht die Grundposition auf dem Mountainbike aus?
- Die Kurbeln sind waagrecht, also auf einer Höhe.
- Der Körperschwerpunkt (Hüfte) ist im Lot über dem Tretlager.
- Die Arme sind leicht gebeugt und die Ellenbogen zeigen nach außen (sogenannte Gorilla-Arme), so hat man eine sehr stabile und reaktionsfähige Position.
- Die Hände halten den Lenker außen, dabei umschließen die Daumen die Griffe, um nicht nach vorne abzurutschen und die Zeigefinger sind an den Bremshebeln.
Um ein Gefühl für die richtige Position zu entwickeln, hilft es, sich Feedback dazu einzuholen - z.B. durch Korrektur von Partner*in oder durch Video aus der Seitansicht. Als Indiz für die korrekte Position des Körperschwerpunktes kann auch der „richtige“ Druck auf die Hände dienen: Ist man zu weit vorne, ist der Druck auf den Händen zu hoch, ist man hingegen zu weit hinten, hat man bereits Zug an den Händen. Die Hüfte ist etwa im Lot über dem Tretlager, die Kurbeln sind waagrecht, die Beine ganz leicht gebeugt und die Arme in "Gorilla-Position". So oder so ist die ständige Bremsbereitschaft essenzieller Teil der Grundposition.
Der Blick - Entscheidender Teil der Fahrtechnik
Man fährt dorthin, wo man hinschaut. Wer den großen Stein, die nasse Wurzel oder die steile Wegböschung anvisiert, wird sich schwertun, dieses Hindernis elegant zu umkurven. Der Blick antizipiert die ideale Linie - bei der Auf- wie bei der Abfahrt. Als Merkregel gilt: Der Blick sollte etwa zwei Sekunden vorausschauen. Besonders bei höheren Geschwindigkeiten ist der Blick einige Meter voraus und nicht direkt am Vorderreifen. Definitiv sollte man nicht dorthin schauen, wo man auf keinen Fall hinfahren will.
Gerade fordernde oder gar angsteinflößende Passagen oder Stellen ziehen den Blick magisch an! An der Position und Blickrichtung zu arbeiten, empfiehlt sich für alle, die im Gebirge mit dem Rad unterwegs sind. Trail-Strecken, selbstgebaute Parcours oder leichte Bikeparks sind dafür ideal und sollten regelmäßiges Pflichtprogramm im Trainingsplan sein. Übungsformen wie langsames Umfahren von Hindernissen oder auf der Stelle stehen, ohne abzusteigen (Trackstand) sind gute Übungen, um Position und Gleichgewicht ohne großen Aufwand zu schulen.
Anpassung der Grundposition im Gelände
Je nach Gelände wird die Grundposition angepasst, hier spielt die Mobilität von Hüfte, Armen und Beinen die entscheidende Rolle. Darüber können Schläge und Wellen ausgeglichen, die Fahrrichtung beeinflusst und der Druck auf die Räder gesteuert werden.
- Steil bergauf: Bei Anstiegen und steilen Rampen rutscht der Körperschwerpunkt etwas nach vorne, somit gleicht er die Neigung aus und bleibt im Lot des Tretlagers. Der Körper wird abgesenkt, der Kopf nähert sich der Lenkerstange, dadurch verhindert man das Steigen des Vorderrads. Die Ellenbogen werden nun nicht mehr nach außen gedreht, sondern sind parallel zu den Beinen, so kann das Schlenkern des Lenkers besser vermieden werden. Wichtig: Der Sattel ist bei steilen Bergauffahrten oben. Man bleibt auf ihm sitzen - der Wiegeschritt führt im Gelände meist zum Durchdrehen des Hinterreifens. Die Hüfte ist weiter vorne (Sattelspitze) über dem Tretlager, der Sattel in hoher Position, Körper und Kopf dagegen tief. Die Arme werden eng und parallel zu den Beinen gehalten, der Blick fixiert die Auffahrtslinie ca. 2-3 Meter im Voraus.
- Bergab: Bergab sollte der Sattel abgesenkt werden, um die Bewegung in der Hüfte nicht zu behindern. Abfahrtslinie ca. 6-8 Meter voraus.
Richtig Bremsen
Es wird zwar mit beiden Bremsen gebremst, aber die Vorderradbremse ist die entscheidende. Bedingt durch die Bewegungsrichtung ist sie wirkungsvoller, insbesondere bergab. Dabei ist ein gefühlvolles Dosieren wichtig, um Überschläge zu verhindern. Wichtig: Bremsen muss geübt werden, auf verschiedenen Untergründen, in unterschiedlicher Steilheit und mit unterschiedlich hohen Geschwindigkeiten. Mit Beginn des Bremsvorgangs geht der Körperschwerpunkt leicht nach hinten, um den Kräften, die nach vorne wirken, entgegenzuwirken. Das Bremsen mit blockierten Reifen muss unbedingt verhindert werden: Dadurch wird nicht nur der Untergrund beschädigt, sondern man verliert auch Kontrolle und effektive Bremsleistung. Zu guter Letzt sollte für ambitioniertere Abfahrten auch der Notfall-Abstieg nach hinten beherrscht werden. Dieser verhindert, dass man an sein Bike „gekettet“ den Abhang runterpurzelt.
Schotterwege meistern
Auf Schotterwegen ist das Bike oft kaum zu bändigen: Vorne bleibt das Rad stecken, hinten dreht es durch - der Pilot windet sich in Schlangenlinien durchs tiefe Geläuf.
Knackpunkt 1: Linienwahl
In tiefem Schotter bleibt man oft auch mit dem stärksten Motor gnadenlos stecken. Deshalb gilt es, diese Zonen geschickt zu umfahren. Erfahrene Biker scannen das Terrain und wissen genau, wo die perfekte Linie verläuft. Die Fahrspur zeichnet sich immer durch eine meist dunklere Farbe ab.
- Bleiben Sie unbedingt im Sattel sitzen, sonst entlasten Sie das Hinterrad und verlieren zusätzlich Traktion.
- Treten Sie kontinuierlich mit gleichmäßigem Pedaldruck durch.
- Wählen Sie auch einen etwas dickeren Gang - ebenfalls der Traktion zu Liebe.
Für die Unterstützungsstufe gilt: so wenig wie möglich, so viel wie nötig. Hier geht es um den Kompromiss aus Traktion, Kraftübertragung und Kontrolle. Wenn eine Zone mit besonders tiefem Schotter vor Ihnen liegt, dann beschleunigen Sie vorher kräftig - ausreichend Schwung hilft. Locker bleiben: trifft vor allem bei Schotterquerungen zu. Wenn man zu verkrampft ist, kommt man schnell aus der Spur. Halten Sie den Lenker bewusst locker. Das fühlt sich etwas ungewohnt an, hilft aber, bei schwimmendem Vorderrad sicher durch den Schotter zu navigieren. Egal, ob rauf oder runter - eine perfekte Linienwahl erfordert immer eine vorausschauende Fahrweise. Der Blick zielt nicht vors Vorderrad, sondern möglichst weit nach vorne - so erkennen Sie frühzeitig tiefen Schotter, aber auch, wann Sie in die Kurve einlenken und wieder hinaussteuern müssen.
Knackpunkt 2: Schotterkurve bergab
Die breite Schotterkurve bergab ist gar nicht so trivial zu fahren. Das richtige Timing, die ideale Linie und die perfekte Kurventechnik sind gefragt. Scannen Sie auch hier wieder das Gelände, um die richtige Linie zu checken. Um das Bremsen in der Kurve zu vermeiden, verzögern Sie Ihre Fahrt unbedingt vorher schon auf die richtige Geschwindigkeit. Diese ist natürlich individuell verschieden, aber unser Bauchgefühl gibt uns da schon klare Hinweise. Lenken Sie nun ein und drücken das Rad gleichzeitig in die Kurve. Der kurveninnere Arm ist gestreckt, der äußere gebeugt. Der kurvenäußere Fuß ist unten und übt Druck auf das kurvenäußere Pedal aus. Man steht quasi mit seinem ganzen Gewicht auf diesem Pedal. So, als wolle man die Reifenflanken in den Schotter drücken. So erzielen Sie maximale Traktion.
Der Blick sollte dabei weit vorausgehen, erst den Scheitelpunkt anvisieren und danach den Kurvenausgang. Nach dem Scheitelpunkt heißt es wieder: maximalen Platz ausnutzen. Lassen Sie sich ruhig ganz an den Rand der Kurve treiben. Die richtige Unterstützungsstufe ist Geschmackssache. Weniger geübtere Fahrer wählen den Tour-Modus, damit es beim Wiederantreten nach dem Kurvenausgang nicht zu ungewünschter Beschleunigung kommt.
Knackpunkt 3: Schotterkurve bergauf
Zwei Punkte unterscheiden die Bergauf- von der Bergabkurventechnik:
- Die Geschwindigkeit.
- Die Tatsache, dass man bergauf in der Kurve pedalieren muss und dadurch das Bike weniger in die Kurve drücken kann.
Linientechnisch gilt grundsätzlich das Gleiche wie bergab. Außen - innen - außen, es sei denn, irgendwelche Schottertiefbetten verhindern diese Linie. Man fährt Bergaufkurven in der Regel im Sitzen. Lenken Sie auch hier ein und drücken Sie das Bike etwas in die Kurve. Wichtig ist - je nach Steigung - Druck auf den Lenker zu bringen. Damit behält das Vorderrad Traktion und lässt sich präzise durch die Kurve steuern.
Die Unterstützungsstufe richtet sich nach dem Untergrund, dem Kurvenradius und der Steigung. Enge Kurven werden mit reduzierter Geschwindigkeit gefahren - mit niedrigerer Unterstützungsstufe kann man diese besser dosieren. Auch bei losem Schotter empfiehlt es sich, nicht in der höchsten Unterstützungsstufe zu fahren. Kurven in steilen Anstiegen dagegen erfordern mehr Motorunterstützung. Intelligente Modi, wie etwa der eMTB-Modus bei Bosch, funktionieren dabei eigentlich immer am besten. Der Blick geht erst zum Scheitelpunkt der Kurve, dann zum Kurvenende. Der Tritt bleibt rund. Die Geschwindigkeit kontrollieren Sie zusätzlich über die schleifende Bremse (Brake Move Control). So vermeiden Sie Traktionsverlust am Hinterrad und halten das Bike bestmöglich unter Kontrolle. In der steilen Auffahrt heißt es: Sitzen bleiben! Und den Druck aufs Pedal konstant halten.
Weitere Tipps für E-Mountainbikes (EMTB)
Wer Mountainbike-Erfahrung hat, ist klar im Vorteil. Trotzdem gibt es auch für erfahrene Piloten beim E-Biken viel zu lernen. Vor allem in steilen Uphills.
- Richtige Gangwahl: Im technischen Gelände lohnt es sich oft, mal einen oder zwei Gänge höher zu schalten. Gerade auf Schotter, wo das Hinterrad gerne mal Traktion verliert, wühlt man sich mit einem dickeren Gang besser durch.
- Schräge Anfahrt am Berg: Nie in der Falllinie losfahren, sonst dreht das Hinterrad gnadenlos durch. Immer schräg zur Fahrtrichtung losfahren. Bremse ziehen, zweiten Fuß aufs Pedal und dann erst starten.
- Schieben auf dem Hinterrad: Diese Technik eignet sich an steilen Engpässen bergab, die zu schmal sind, um das Bike neben sich herzuschieben. Einfach Hinterradbremse ziehen, und das Gerät beherzt aufs Hinterrad lupfen.
- Richtig tragen: Tiefgehen, Bike an Kurbel und Gabel packen und über die Schulter hieven. Der E-Bike-Motor sollte am Rucksack aufliegen.
- In die Kurve drücken: Man drückt das E-MTB unter sich ins Kurveninnere, der Körperschwerpunkt bleibt außen. Die Position passt, wenn man den (tief eingestellten) Sattel am kurveninneren Oberschenkel spürt.
- Akku-Handling auf langen E-MTB-Touren: Schlüssel am besten am E-Bike in der Satteltasche aufbewahren. Am besten man transportiert sie in speziell gesicherten E-MTB-Rucksäcken. In klassischen Bike-Rucksäcken sollte man die Batterien ganz unten lagern und gut mit Klamotten polstern.
- Besser Schieben: Aber was, wenn das unbelastete Hinterrad unkontrolliert durchdreht?
- Hindernis überwinden: Dazu kurz aus dem Sattel gehen, um das E-MTB über die Wurzel zu lupfen. Am besten man beschleunigt vorher etwas, um genügend Schwung zu haben.
- Pedalaufsetzer vermeiden: An der kritischen Stelle ein paar Mal vor und zurück mit den Kurbeln. Das erhält den Vortrieb und vermeidet Aufsetzer.
- Luftdruck checken: Weniger Druck im Reifen verbessert die Traktion und den Fahrkomfort. Je breiter der Reifen, desto weniger Druck verträgt er. Faustregel im Gelände: Mehr als zwei Bar braucht niemand.
- Blick in Fahrtrichtung: Möglichst weit nach vorne blicken und die Linie scannen. Für alles, was sich direkt vor dem Vorderrad abspielt, ist es ohnehin schon zu spät.
- Immer bremsbereit: Mit der Bremse dosiert man die Motor-Power. Das E-Bike lässt sich damit viel besser kontrollieren. Also: Ein Finger liegt immer bremsbereit am Hebel.
- Enge Kehren: Man braucht nur etwas mehr Nachdruck und genügend Schwung.
- Hinterrad belasten: Vor allem auf Schotter muss man das Hinterrad so weit belasten, bis das Vorderrad fast in die Luft steigt. Dazu die Sattelstütze ein bis drei Zentimeter versenken.
- Steile Rampe: Das A und O ist die Gewichtsverlagerung nach vorne, damit das Vorderrad nicht steigt. Also ganz nach vorne rutschen und gegebenenfalls sogar etwas aus dem Sattel gehen.
Interview mit Stefan Schlie, ehemaliger Profi-Trialer und EMTB-Fahrtechnikexperte
EMTB: Wo liegen fahrtechnisch die wesentlichen Unterschiede zwischen normalem Biken und E-Mountainbiken?
Stefan Schlie: Zwei Aspekte: Die üppig vorhandene Motor-Power und das deutliche Mehrgewicht. Manche Geländesituationen sind mit unmotorisierten Bikes schlichtweg unfahrbar, weil die Kraft in den Beinen fehlt. Aber die Motorkraft will eben auch gebändigt werden, damit sie überhaupt als Traktion am Boden ankommt. So ist fürs E-MTB eine ganz neue Fahrtechnik entstanden.
EMTB: Was ist für Dich die Faszination beim Uphill Flow?
Stefan Schlie: Uphill Flow bedeutet auch in schier unglaublichen Uphill-Fahrsituationen das Grinsen zu behalten. Allein die Motorkraft macht dies möglich. Es ist das Spielen mit dem Gelände, nach dem Motto: Der Weg ist das Ziel. Und das alles spielt sich jetzt nicht mehr in gefährlichen Geschwindigkeitsbereichen bergab ab, sondern bei relativ gemächlichem Tempo bergauf. Wenn mal ein Trick danebengeht, dann sind die Folgen weit weniger schlimm als beim Downhill.
EMTB: Wie hat man am schnellsten Erfolgserlebnisse?
Stefan Schlie: In der Ruhe liegt die Kraft. Kontrolliert langsam fahren, das ist das Thema. Deswegen sind Balanceübungen das A und O. Zum einen Balancieren auf der Stelle, aber auch einfach mal seinen Lieblings-Trail so langsam es geht hochzufahren. Sucht Euch beim Balancieren auf der Stelle einen Anreiz, um lange stehen zu müssen. Zum Beispiel einen ganzen Film balancierend schauen. Oder wenigstens die Tagesschau. Ein effektiver Zeitvertreib nicht nur für die Wintermonate.
Zusätzliche Tipps
- Tiefer Schwerpunkt und zentrale Position - Arme gebeugt!
- Treppen bieten viel Traktion!
- Locker bleiben!
- Gestreckte Arme: Wenn deine Arme zu stark gestreckt sind, befindest du dich oft in einer „Angsthaltung“.
- X-Knie: Diese Kniestellung erschwert das Bewegen deines Bikes und beeinträchtigt deine Fahrtechnik.
- Falsche Gewichtsverlagerung beim Abfahren: Beim Hinunterfahren neigt sich der Schwerpunkt oft nach vorne, was die Bewegungen blockiert und die Hüfte falsch positioniert.
- Der richtige Fokus: Bei steilen Abfahrten muss der Schwerpunkt nach hinten verlagert werden.
- Gut zu wissen: Der Schwerpunkt sollte immer an das Gelände angepasst werden.
Mit diesen Tipps und Übungen bist du bestens gerüstet, um deine Mountainbike-Fahrtechnik zu verbessern und jeden Trail sicher und mit Spaß zu meistern!
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