Cube gehört zu den bekanntesten Bike-Marken Deutschlands. BikeX hat neun 2025er-Modelle der Marke getestet - vom Gravelbike bis E-MTB. Wie gut sind die aktuellen Modelle wirklich?
Cube Hardtails: Modelle und Eigenschaften
Wie eingangs erwähnt, hat Cube bei seinen Hardtails der Einstiegs- und Mittelklasse ordentlich Hand angelegt. Die auffälligste Veränderung im Vergleich zu den 2021er-Modellen sind die deutlich flacheren Rahmen. Das Oberohr - das Sattelrohr und Steuerrohr verbindet - liegt nun deutlich tiefer, was im Gelände und beim Auf- und Absteigen praktisch ist, da man nun mehr Platz über dem Rad hat. Insgesamt ist die Rahmengeometrie etwas sportlicher geworden. Man sitzt also etwas weniger aufrecht, als noch in den Jahren davor. Die Sitzposition bleibt aber Cube-typisch moderat-sportlich.
Alle CMPT-Modelle verbindet, dass sie eine 100 Millimeter Federgabel verbaut haben, die je nach Modellvariante technische Unterschiede aufweist. Eine 100 Millimeter Federgabel ist die klassische Federgabel an Hardtail-Mountainbikes. Auch das Cube-typische „Smart Sizing“ darf bei dem Aim und den anderen CMPT-Modellen natürlich nicht fehlen. Die kleinsten Rahmengrößen XS und S haben 27,5 Zoll Reifen, die Größen M, L, XL und XXL rollen auf 29 Zoll Reifen.
Die Unterschiede zwischen den AIM-Modellen liegen hauptsächlich im Bereich der Federgabel, der Schaltung beziehungsweise des Antriebs und der Bremsen. Als 2022 das Cube Aim EX-Modell eingeführt wurde, war es das einzige Cube Aim mit 1-fach-Antrieb. 2023 sind alle AIM-Modelle mit einem Zweifach-Antrieb - also zwei Kettenblättern vorne - ausgestattet.
Cube Reaction TM One: Ein Trailhardtail zum Kampfpreis
Cube schießt mit seinem neuen Trailhardtail den Vogel ab. Denn für 1100 € liefern die Bayern ein Trailhardtail, dem auf den ersten Blick nichts fehlt. Trailhardtails legen eine Gratwanderung zwischen Vergötterung und Verachtung hin. Die einen lieben sie, aufgrund ihrer simplen Technik und dem ungefilterten Fahrgefühl. Die anderen hassen sie, weil sie keinen Komfort bieten und im rauen Gelände einem Fully ganz klar unterlegen sind. Cube stellt mit seinem neuen Reaction TM One vor allem ein Argument für Trailhardtails ins Rampenlicht. Den Preis. Und das ist wohl für die allermeisten das ausschlaggebende Kaufkriterium. Verdammt sexy für 1100 €.
Die Optik von Cubes Trail-Hardtail stimmt. Viele, vor allem junge Biker träumen von einem Fully zum Trails shredden. Denn das Cube Stereo One 22 Fully gibt es zwar ab 1999 €, also etwas weniger als den doppelten Preis. Man kann die Marktübersicht abkürzen. Unter 2000 € wird es verdammt schwer, ein Fully mit gleichem Einsatzbereich und ähnlicher eleganter Optik zu finden. Viele träumen von Fullys wie dem Stereo One22. Aber vollgefederte Bikes kosten mindestens doppelt so viel.
Trotz Kampfpreis lässt sich Cube bei der Qualität und Optik des Rahmens nichts nachsagen. Hier hat sich in der Alu-Verarbeitung in den letzten Jahren wirklich nochmal einiges getan. Cube weiß es, die neuesten Entwicklungen beim Schweißen von Alu-Rahmen perfekt umzusetzen. Das geschraubte BSA-Tretlager und die Zugverlegung durch das Unterrohr bzw. Details wie die stabil abgestützte Direkt-Mount-Bremsaufnahme am Hinterrad, die ab Werk für eine 180er-Scheibe vorbereitet ist, oder das Gusset im Sitzrohrbereich zeigen, dass man bei Cube die Bedürfnisse der Zielgruppe endlich ernst nimmt. Der Rahmen macht einen deutlich stabileren Eindruck als der alte Reaction TM Rahmen.
Mit 15,5 Kilo ohne Pedale ist das Bike für ein Hardtail schwer. Zwar wiegen andere Trailhardtails in dieser Preisklasse ähnlich viel, aber Fullys wie das Canyon Spectral CF schaffen es mit Dämpfer und mehr Federweg auf das gleiche Gewicht. Normalerweise spart ein Hardtail gegenüber einem Fully ca. 1,5 Kilo Gewicht, weil der Dämpfer und die Gelenke bei einem starren Rahmen wegfallen.
Die Schwalbe-Reifen haben massiv Grip und mit ihrer doppelten Karkasse auch den Pannenschutz, den man sich für ein Trailhardtail vorstellt. Aber sie drücken mit über 1300 Gramm pro Reifen auch ordentlich auf die Waage. Hinzu kommt, dass man die Reifen mit ihrem Drahtkern auch nur mit Schlauch und nicht Tubeless fahren kann. Das ist richtig üppig und das macht das Bike beim Antreten oder im Uphill auch spürbar behäbig. Das Gute an der Sache ist aber auch, dass man hier im Nachgang relativ leicht tunen kann. Denn wenn man den ersten Satz Reifen mal runtergefahren hat, lassen sich mit einem Budget von 80 - 100 € schnell mal ein Kilo Gewicht sparen, ohne dass man an Grip oder Pannenschutz eingebüßt.
Hochwertige Mountainbikes sind in der Regel mit Shimano Schaltungen oberhalb des Deore Niveaus (Deore, SLX, XT oder XTR) oder eben Sram Schaltungen ausgestattet. Die verbaute Cues Schaltungen sortieren sich vom Qualitätsniveau unterhalb der Deore Gruppe ein. Shimano versucht dabei mit nur zehn Ritzeln an der Kassette einen niedrigeren Preispunkt zu realisieren. Dennoch soll die Gruppe den Geländespaß abkönnen. Das liegt vor allem daran, dass die Schaltung pro Gangwechsel auch größere Sprünge machen muss. Denn mit nur zehn Ritzeln fallen die Gangsprünge größer aus als bei einer Schaltung mit 12 Ritzeln. Und das, obwohl die Gangspreizung mit der Kassette mit 11 -48 Zähnen sogar deutlich kleiner ausfällt. Im Großen und Ganzen funktioniert die Schaltung zuverlässig und auf einem Niveau, das für den Mountainbike-Einsatz ok ist. Bei Schaltperformance und Bandbreite muss man sich aber bewusst sein, dass teure Optionen mehr drauf haben.
Bei den Bremsen lässt Cube nichts anbrennen. Der 4-Kolben-Magura-Bremssattel am Vorderrad ist in Kombination mit der 203 mm großen Scheibe einer der stärksten Stopper, die man sich vorstellen kann. Die Anlage im Heck ist etwas schwächer, aber immer noch absolut ausreichend. Cube investiert hier an der richtigen Stelle.
Die SR Suntour Federgabel hat nicht den Ruf einer Rock Shox oder Fox Gabel, funktioniert aber auf dem selben Niveau wie die günstigen Gabeln der Marktführer im Highend Segment. Wichtig ist vor allem, dass die Gabel mit einer Luftfeder, und nicht mit einer Stahlfeder arbeitet. So manche Gabel in diesem Preissegment macht das nämlich noch. Die Luftfeder hat den Vorteil, dass ich mit einer einfachen Gabelpumpe die Federhärte an mein Körpergewicht oder meine Vorlieben auf dem Trail anpassen kann. Außerdem ist sie deutlich leichter als die Stahlfedergabel. Die Zugstufe ist einstellbar und sogar die Druckstufe, also die Einfedergeschwindigkeit, lässt sich mit 7 Klicks leicht feintunen. Wobei der letzte Klick hier oben am rechten Gabelholm im Lockout endet und die ersten 2-3 Klicks kaum eine Wirkung haben. Vor allem bei großen schnellen Schlägen bauen hochwertigere Gabeln die Energie besser ab. Da erreicht man mit dieser sowie den meisten anderen Gabeln in dieser Preisklasse schneller den Zustand, dass sie durchschlagen. Und bei ganz schnellen Schlagabfolgen halten diese hochwertigeren Gabeln den Kontakt zum Boden etwas besser.
Bei der Geometrie geht Cube endlich den richtigen Weg. Mit dem neuen Rahmen ist Cube im Trailhardtail Game angekommen. Mit dem 65 Grad Lenkwinkel trifft man den Nagel auf den Kopf. Lass krachen! Eine Sache muss man bei der Geometrie betonen. Mit den Größen XS und S hat man selbst als kleiner, vielleicht noch nicht ausgewachsener Mensch, zwei Rahmengrößen zur Auswahl. Das ist absolut sinnvoll. Das Gewicht ist ein Thema bei dem Bike und mit den kleinen Laufrädern wird es einfach noch einmal circa ein halbes Kilo leichter. So lässt es sich, auch für leichte Fahrer, besser handhaben. Ab der Größe M hat das Reaction TM 29er-Laufräder. Das Bike ist nicht super quirlig, sondern schlägt sich tendenziell eher auf die laufruhige Seite.
Es wäre übertrieben, wenn man sagen würde heftige Trails wie der Little Champery in Finale Ligure wären ein Zuckerschlecken für das Bike. Das Zusammenspiel aus den soliden Reifen, der gelungenen Geo und den Bremsen schafft es selbst dann, wenn es richtig knifflig wird, ein sicheres Fahrgefühl aufzubauen.
Für 400 € mehr liefert Cube das Reaction TM Pro. Das Bike hat denselben Rahmen, ist aber besser ausgestattet und wiegt über 1 Kilo weniger.
Achtung: Die Reaction Bikes ohne den Modellzusatz TM haben zum Verwechseln ähnliche Modellnamen, mit nur 100 mm Federweg aber eine ganz andere Ausrichtung.
Das Reaction TM schwimmt gegen den Trend. Cube liefert für 1100 € genügend Mountainbike, um den Sport in seiner vollen Bandbreite, von leichten Hometrails bis zu den Killer Trails von Finale auszuüben. Unterm Strich ist es aber ein Paradebeispiel dafür, wie einst hochpreisige Technologien mittlerweile in bezahlbaren Preisregionen angekommen sind.
Cube Reaction C:62 Pro im Test
In unserer Test-Serie zu aktuellen Topseller-Bikes nehmen wir die Erfolgsstrategie von besonders stark nachgefragten Modellen auseinander. Dass sich Mountainbikes von Cube blendend verkaufen, ist kein Geheimnis. Allen voran die Hardtails der Reaction-Serie. Diese erhielten vor wenigen Wochen ein umfangreiches Update-Paket und beabsichtigen an alte Erfolge anknüpfen. BIKE wollte herausfinden, was das XC-Hardtail von Cube zum Verkaufsschlager macht und lud das Reaction C:62 Pro für 1999 Euro zum Test.
Carbon-Hardtails mit Shimano-XT-Ausstattung waren lange Zeit ein solides Fundament des Mountainbike-Sports. Fast jeder Biker hatte mal eines im Keller. Nicht unwahrscheinlich, dass dieses dann den Reaction-Schriftzug trug, denn Cubes preiswerte Hardtail-Linie ist auf dem deutschen Markt einer der Klassiker schlechthin. Genau wie im XC-Profi-Zirkus, sind auch im Hobby-Alltag viele Abnehmer über die Zeit immer anspruchsvoller geworden. Um die Erfolgssträhne des Reaction nicht abreißen zu lassen, schärft Cube für 2025 dessen Profil. Eine integrierte Sattelklemme und eine semi-integrierte Zugverlegung mit Eintritt durch den Steuersatz sparen am Kohlenstoff-Rahmen einige Gramm. Auch eine aufgefrischte Geo soll das im Twin-Mold-Verfahren gefertigte Chassis näher an die Spitze der Produktpalette rücken. Mit knapp unter 2000 Euro will das Pro-Modell vor allem ambitionierte Einsteiger und preis-leistungsbewusste Racer abholen. Bleibt das neue Reaction seinen beliebten Wurzeln treu?
Details zum Cube Reaction C:62 Pro
- Preis: 1999 Euro
- Einsatzbereich: Crosscountry / Marathon / Tour
- Federweg: 100 mm
- Laufradgröße: 29”
- Rahmenmaterial: Carbon
- Gewicht: 10,6 kg
- Vertriebsweg: Fachhandel
- Garantie: 3 Jahre
- Maximales Systemgewicht: 115 Kilo
- Besonderheiten: C:62-Carbonrahmen, integrierte Sattelklemme
Ausstattung
- Gabel: Rockshox SID SL Base
- Schaltung / Bandbreite: Shimano XT / Deore / 510 %
- Bremsen: Shimano XT / 180/160 mm
- Laufräder: Newmen Performance 30
- Reifen: Schwalbe Racing Ray / Racing Ralph Performance Addix TLR 29 x 2,25
- Sattelstütze / Durchmesser: Newmen Evolution / 27,2 mm
Das neue Cube Hardtail im Praxis-Test
Gut, dass Cube-Kunden die Beratung eines Händlernetzes in Anspruch nehmen können, denn die Wahl der passenden Rahmengröße hat beim Reaction Hardtail ihre Tücken. In L fällt das Sitzrohr kurz. Zur Größe XL klafft jedoch ein Abstand von vollen sechs Centimetern. Ohne Dropper-Post lassen sich die Vorteile eines kurzen Sitzrohres ohnehin kaum nutzen. Obwohl das Reaction seinen Fahrer mit einem tiefen Tretlager gut im Rahmen integriert, fühlt es sich in steilen Abfahrten nicht zu Hause.
Selbstvertrauen spenden dem Piloten des Cube Hardtails im Downhill zwar das 760 Millimeter breite Cockpit mit guten Griffen und die starken Shimano-Bremsen, leider spezifiziert Cube aber Schwalbe Reifen in der einfachen Performance-Variante. Grip und Eigendämpfung sind knapp bemessen. Die preiswerte Rockshox SID Base schont die Handgelenke bei größeren Schlägen, ignoriert aber feine Vibrationen und bietet schnellen Racern zu wenig Paroli in Form einer kontrollierten Dämpfung. In seichtem Gelände gefällt das reaktive Handling des Hardtails. Dank moderatem Lenkwinkel werden Lenkimpulse blitzschnell umgesetzt. Zudem lässt sich das Bike leicht vom Boden lupfen.
In der Ebene rollt das leichte Cube Reaction zügig voran. Die Sitzposition fällt sportlich aber nicht extrem aus. Im dick gepolsterten Sattel überstehen auch Einsteiger ihre ersten längeren Touren. Mit der Alu-Stütze fällt der Sitzkomfort trotz langem Auszug nur mittelmäßig aus. Für den Zwischensprint lässt sich die Federgabel vom Lenker aus blockieren. Auch bergauf trüben die günstigen Reifen das Gesamtbild. Im Wiegetritt erzeugt der schmale Karkassenaufbau auf den breiten Felgen ein unharmonisches Fahrgefühl. Schrauben sich die Rampen in den Himmel, muss der Fahrer wegen der super kurzen Kettenstreben viel Gewicht nach vorne bringen, um effizient zu klettern.
Fazit zum Cube Reaction C:62 Pro
Um erste Race- und Touren-Luft zu schnuppern, ist das neue Cube Reaction mit dem ästhetischen Carbon-Rahmen genau die richtige Wahl. Solange Steigung und Gefälle moderat bleiben, macht das wendige Hardtail Laune.
Cube Stereo Hybrid 140 TM im Test
Das Stereo Hybrid 140 von Branchenriese Cube ist wohl eines der meistverkauften E-Mountainbikes überhaupt. Die TM-Variante des Klassikers ist traditionell voll auf Trail-Stärke ausgelegt. Das macht sich am Stereo Hybrid 140 besonders bei den Maxxis-Reifen bemerkbar. Super griffiger Maxxgrip-Gummi an Vorder- wie Hinterrad, dazu eine robuste Doubledown-Karkasse im Heck. Das schaffen andere Hersteller selbst bei hochwertigen Enduro-E-MTBs allzu oft nicht. Doch im Grunde ist das 140er-Stereo kein Downhill-Experte. Diesen Part übernimmt das neue, sportlichere und leichtere One55. Kann der beliebte Allrounder Stereo Hybrid 140 TM dennoch auch im Gelände überzeugen?
Die Fakten zum Cube Stereo Hybrid 140 TM
- Motor: Bosch Performance Line CX, 85 Nm max. Drehmoment
- Akku: Powertube, 750 Wh (entnehmbar)
- Rahmenmaterial: Carbon / Alu
- Federweg: 150 / 140 mm
- Laufradgröße: 29 Zoll
- Rahmengrößen: S, M, L, XL
- Preis: 5799 Euro
- Gewicht: 24,7 kg (Testbike in Größe L, EMTB-Messung)
- Zulässiges Gesamtgewicht: 135 kg (Herstellerangabe)
Die Geometrie
Das Chassis des Cube Stereo Hybrid 140 setzt auf gemäßigte Geometriewerte. Der Lenkwinkel ist vergleichsweise steil, der Sitzwinkel eher flach. Reach und Radstand fallen mittellang aus. Die längeren Kettenstreben polen das Bike auf Fahrsicherheit, ein hoher Vorbau bockt das Cockpit auf. Dadurch wird die Sitzposition betont komfortabel. Durch die integrierte Zugführung können zudem nicht alle Spacer unter dem Vorbau entfernt werden. Um die Front markant abzusenken, braucht es also gröbere Umbaumaßnahmen wie einen andern Vorbau und Lenker.
EMTB-Messwerte im Überblick (Rahmengröße L)
- Sitzrohrlänge: 450 mm
- Radstand: 1255 mm
- Reach: 465 mm
- Stack: 643 mm
- Lenkwinkel: 65,5 Grad
- Sitzwinkel: 75 Grad
- Kettenstrebenlänge: 457 mm
Die Ausstattung des Cube Stereo Hybrid 140 TM
- Gabel / Dämpfer: Fox 36 Performance / Float X Perf.
- Schaltung: Sram GX Eagle, 12-fach, 34; 10-52 Zähne
- Bremsen: Magura MT7, 203/203 mm
- Laufräder: Newmen Performance 30
- Reifen: Maxxis Assegai Exo+ Maxxgrip, 29 x 2,5'' / Minion DHRII DD Maxxgrip, 29 x 2,4''
- Besonderheiten: Nur 150 mm Hub an der Telestütze, großes Kiox 500-Display
Praxistest: So fährt sich das Cube Stereo Hybrid 140 TM
Hier wird Komfort großgeschrieben! Die Sitzposition ist eher kompakt, und das Cockpit thront weit oben, Streckbankgefühle kommen definitiv nicht auf. Das Fahrwerk saugt Unebenheiten gierig auf. Dazu kommt die griffige und stabile Reifenkombi von Maxxis, die mit niedrigem Luftdruck gefahren werden kann und förmlich am Boden klebt. So treckert man recht gelassen durchs Gelände - auch ohne Profi-Fahrtechnik.
Trails können das Cube Stereo Hybrid 140 TM nicht schocken. Bei gemäßigter Gangart fühlt es sich allerdings wohler, als im extremen Gelände. Einen ähnlichen Charakter zeigt das TM-Stereo bergab. Der hohe Federungskomfort und die geniale Traktion geben viel Vertrauen. Die griffige Reifenkombi zahlt sich aus, sobald man ins Gelände abbiegt. Erst bei sehr schneller Fahrweise im ruppigen Geläuf sinkt das Sicherheitsempfinden.
EMTB-Bewertung des Cube Stereo Hybrid 140 TM
Stärken
- Hoher Fahrkomfort und unkompliziertes Handling
- Viel Fahrsicherheit
- Starke Reichweite
- Gute Ausstattung
Schwächen
- Kein Gelände-Extremo
- Geringer Hub der Teleskopstütze
- Motor klappert
Das EMTB-Fazit
Versierte Trail-Experten könnten die Nase rümpfen - doch für alle anderen schnürt Cube ein unverschämt komfortables Paket. Unkompliziertes Handling, Mega-Reichweite, starke Ausstattung: souveräner Allrounder mit Geländekompetenz zum fairen Preis. Das ist der Testsieg im großen EMTB Vergleichstest.
Weitere Cube Modelle im Überblick
Die Redaktion von BikeX hat Rennräder, Gravelbikes, E-Bikes und MTBs unter die Lupe genommen. Hier eine Übersicht weiterer getesteter Modelle:
- Cube AMS ONE11: Leichtes Downcountry-Fully, agil und kletterstark.
- Cube Attain SLX: Sportliches Fahrverhalten, Komfort und zuverlässige Technik.
- Cube Stereo Hybrid ONE44: Vielseitiges E-MTB für Trail und Tour, Bosch CX-Motor.
- Cube Nuroad C:62 SLX: Carbon-Gravelbike, sportlich und tourentauglich.
- Cube Stereo ONE44: Bio-All-Mountain-Bike, leicht und ausbalanciert.
- Cube Fold Hybrid Comfort 500: Praktisches E-Klapprad mit Bosch-Motor.
- Cube Phenix C:68X SLX: Carbon-Hardtail, konsequent auf XC-Rennen ausgelegt.
- Cube Attain C:62 SLT: Günstiges Einstiegsrennrad, komfortabel und stabil.
Cube Reaction TM Pro: Testsieger-Hardtail 2024
Das Cube Reaction TM Pro wurde von MTB-News zum besten Trail-Hardtail 2024 gekürt! Ob anspruchsvolle Abfahrten, technische Wurzelpassagen oder schnelle Flowtrails - das Cube Reaction TM Pro Testsieger-Hardtail bietet die ideale Kombination aus Kontrolle, Agilität und Fahrspaß.
Besondere Merkmale
- Trail-Performance auf höchstem Niveau: Marzocchi Bomber Z2 Federgabel mit 140 mm Federweg.
- Hochwertige Ausstattung für optimale Kontrolle: Shimano Deore 12-fach Schaltung.
- Ausgewogene Geometrie für Trail-Spaß pur: Trail Motion Geometry für ideale Sitzposition.
Zusammenfassung
Cube bietet eine breite Palette an Mountainbikes, von Hardtails wie dem Aim und Reaction bis hin zu Fullys wie dem Stereo. Die Modelle zeichnen sich durch ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, moderne Geometrien und hochwertige Ausstattung aus. Ob Einsteiger oder ambitionierter Trail-Fahrer, bei Cube findet sich für jeden Anspruch das passende Bike.
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