Französische Mountainbike Marken: Tradition, Innovation und Erfolge

Frankreich hat eine lange Tradition im Radsport, und das spiegelt sich auch in der Vielfalt und Qualität der französischen Mountainbike-Marken wider. Diese Marken stehen für Ingenieurskunst, Leidenschaft und Innovationskraft. Erfahre mehr über einige der bekanntesten Namen und ihre Beiträge zur Welt des Radsports.

Lapierre: Französisches Flair seit 1946

Lapierre ist seit 1946 ein Synonym für französische Ingenieurskunst, Leidenschaft und Innovationskraft im Radsport. Gegründet in Dijon, produziert Lapierre bis heute in Frankreich und setzt dabei auf höchste Qualitäts- und Umweltstandards. Als Teil der Accell Group, einem der größten Fahrradkonzerne Europas, profitiert Lapierre von internationalem Know-how und Innovationskraft.

Die Marke ist tief im Profi- und Amateursport verwurzelt: Teams wie Groupama-FDJ im Straßenradsport und internationale MTB-Teams in der Enduro World Series setzen auf Lapierre Bikes. Lapierre bietet für jeden Fahrstil und jedes Terrain das passende Modell. Die Bandbreite reicht von robusten Mountainbikes und vielseitigen Gravelbikes bis hin zu modernen E-Bikes und schnellen Rennrädern.

Mit einem Lapierre E-Bike genießt du kraftvolle Unterstützung, innovative Technik und maximalen Fahrspaß. Die E-Bikes sind mit leistungsstarken Bosch Performance Line CX Motoren, großen Bosch 800Wh PowerTube Akkus und cleveren Features wie dem Bosch Kiox 300 Display ausgestattet.

Ob Allmountain, Enduro oder Cross Country - Lapierre Mountainbikes bieten für jedes Gelände das passende Bike. Gravelbikes wie das Lapierre Crosshill sind die perfekte Wahl für Abenteuer abseits befestigter Wege. Lapierre Rennräder stehen für Performance, Leichtbau und innovative Technik.

Besonders hervorzuheben sind die Bosch Performance Line CX Motoren mit 800Wh PowerTube Akkus und das Kiox 300 Display für E-Bikes. Bei den Schaltungen kommen ausschließlich bewährte Systeme von Shimano zum Einsatz.

Die Evolution von Lapierre

Als Gaston Lapierre 1946 unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg in seiner Heimatstadt Dijon eine unscheinbare Fahrradfabrik gründete, konnte er nicht wissen, dass der Name Lapierre 70 Jahre später ein Global Player in Sachen Radsport sein würde. Die Evolution des Fahrradherstellers Lapierre nahm spätestens in den 80er Jahren extrem an Fahrt auf. Die schlauen Füchse bei Lapierre erkannten als Erste die Zeichen der Zeit und antizipierten, dass Mountainbikes die Zukunft des Radsports sein würden. Sie konzentrierten sich fortan mit aller Kraft auf die Entwicklung und Produktion von sportlich ambitionierten MTBs. Heute fahren zahllose Profis aus dem Mountainbikesport ein Lapierre Modell.

Das Lapierre Sortiment

Lapierre ist jedoch mitnichten nur ein Nischenanbieter. Vielmehr decken die Franzosen vom Rennrad bis zum Lapierre Ebike mittlerweile so gut wie alle Kategorien ab, die es auf dem Fahrradmarkt gibt. Und das sind die aktuellen Kategorien des Lapierre Sortiments:

  • Rennräder (unterteilt in Performance, Endurance, Sport, Time Trial, Fitness und Gravel)
  • Mountainbikes (Enduro, All Mountain, Trail, Cross Country und Sport)
  • Lifestyle (Commuting, Leisure, Fitness)
  • Ebike (Hybrid Road, e-MTB, e-Lifestyle)
  • Kids
  • Rahmenkits

Französisches Flair und innovative Technik aus dem professionellen Radsport

Zur Philosophie von Lapierre gehört traditionell eine enge Zusammenarbeit zwischen findigen Entwicklungsteams, klugen Ingenieuren und professionellen Radsportlern. Lapierre tritt sowohl im Mountainbikesport (Enduro) als auch im Straßenradsport als Sponsor auf. Die Franzosen statten diverse Team mit ihren exklusiven Bikes aus. Durch das direkte Feedback und den persönlichen Austausch entstehen innovative Verbesserungen, von denen du als Freizeitfahrer unmittelbar profitierst. Jedes Lapierre Fahrrad ist ein Musterbeispiel für State-of-the-Art-Technologie in Verbindung mit französischem Flair und sportlichem Ehrgeiz.

Denn eines ist klar: Schnell darf und muss es schon sein, das Lapierre Bike! Dazu passt auch der Lapierre-typische Ansatz, das Gewicht des Rahmens und der Komponenten immer weiter zu verringern - selbstverständlich ohne dass dies auf Kosten der Rahmen-Steifigkeit oder der Fahreigenschaften ginge.

Große Erfolge pflastern den Weg

Lapierre engagiert sich stark im Radsport. So sind unter anderem die Teams Lapierre Gravity Republic (Mountainbike Downhill) und Groupama-FDJ (Straßenradsport) auf Lapierre Bikes unterwegs. In den vergangenen Jahrzehnten errangen zahlreiche Sportler bedeutende Erfolge auf einem Lapierre Fahrrad. Zu den Meilensteinen zählen der nationale Meistertitel im Amateur-Straßenrennen durch den Lapierre-Athleten Romain Mary im Jahr 2000, der Sieg durch Nicolas Vogondy bei den französischen Meisterschaften 2002 im Straßenrennen und der XC-Europameistertitel durch Jean-Christophe Péraud im Jahr 2006. Im Jahr 2011 gewann Pauline Ferrand-Prevot zudem auf einem Lapierre ProRace 29 als erste Radsportlerin weltweit ein Mountainbike-Weltcuprennen mit einem 29er-Rad.

Lapierre MTB - der Mountainbikesport ist die Kernkompetenz des Unternehmens

Das Herzstück der Markenstrategie von Lapierre ist und bleibt der MTB-Sport. Das Unternehmen geht dabei jedoch nicht mit Scheuklappen vor, sondern wendet auch "artfremde" Innovationen aus dem Rennradsport an. So ist zum Beispiel das Lapierre MTB Prorace Hardtail mit einer speziellen Strebe zwischen Oberrohr und Sitzrohr zur Absorption von Erschütterungen ausgestattet. Der Fahrer spürt geländebedingte Schläge dadurch weniger deutlich und kann in der Folge aggressiver zu Werke gehen. Bei allen Innovationen vernachlässigt Lapierre allerdings nie die Zuverlässigkeit - Pannen wirst du mit deinem Lapierre Bike so gut wie nie erleben.

Lapierre Fully günstig online kaufen - die Qual der Wahl

In den Produktlinien Zesty und Spicy bietet dir Lapierre eine überdurchschnittlich große Auswahl an Full Suspension (Fully) Mountainbikes an. Ob mit 29- oder 27,5-Zoll-Rädern, ob mit 140 oder 170 mm Federweg - du wirst deinem neuen Lapierre Fully auf jeden Fall den Perfektionismus des dahinterstehende Chefentwicklers und Strategen Nicolas Vouilloz anmerken. Allen Fullys ist ein besonders niedriger Schwerpunkt und eine überragende Rahmen-Steifigkeit gemeinsam - Garanten für ein großartiges Fahrgefühl!

Lapierre Rennrad - wie gemacht für hohe Geschwindigkeiten

Du suchst ein schnelles und leichtes Lapierre Fahrrad mit Stärken im Flachen und am Berg? Dann wirst du am Sortiment des französischen Herstellers deine helle Freude haben. Die Entwickler von Lapierre nutzen gerade im Segment der Rennräder ihre Erfahrungen aus dem Profisport voll aus. Rennräder wie das Xelius SL oder das Aircode DRS zeichnen sich durch eine perfekte Aerodynamik, ein sportliches Handling und hochwertige technische Details wie zum Beispiel verwindungssteife Direct-Mount-Bremsen aus. Plus: Die Bandbreite des Sortiments lässt keine Fragen offen und ist mehr als beeindruckend. Auch ein spezielles Lapierre Rennrad für die Disziplinen Zeitfahren sowie Cyclocross ist im Handel erhältlich - jeweils durch Profis entwickelt, getestet und gefahren.

Lapierre Ebike - meistert jede Strecke

Auf dem Gebiet der Ebikes tastet sich das Lapierre Team langsam, aber stetig in höhere Sphären voran. Inzwischen umfasst das Sortiment so unterschiedliche Elektrofahrräder wie das sportliche e-Hybridrad eSensium, das unverwüstliche e-MTB Overvolt GLP 2 Elite oder das lifestyle-orientierte Freizeitrad Overvolt Explorer 7.5 Women Series. Wie jedes Lapierre Fahrrad heben sich auch die Ebikes aus dem Hause Lapierre durch ein ansprechendes, schickes Design hervor. Der Akku ist bei deinem Lapierre Ebike jedenfalls so geschickt verbaut, dass er kaum auffällt. Außerdem kommt den Franzosen bei ihren Ebikes ihre unbestrittene Kompetenz aus dem High End MTB-Segment zugute. E-MTBs wie das Obervolt AM i Bosch unterscheiden sich rein optisch fast überhaupt nicht von MTBs ohne Elektromotor, liefern dir aber in schwierigem Gelände zuverlässig einen extra Powerboost.

Weitere Französische Fahrradmarken

Neben Lapierre gibt es noch weitere französische Fahrradmarken, die im Radsport eine Rolle spielen:

  • Look: Bekannt für innovative Carbonrahmen und Klickpedale.
  • Time: Pionier im Bereich Carbonrahmenbau mit speziellem Fertigungsverfahren.
  • Cyfac: Traditionelle Marke, die in den 2000er Jahren im Profi-Peloton vertreten war.
  • Gitane: Ebenfalls eine traditionsreiche Marke mit Vergangenheit im Profi-Radsport.
  • MBK: War in den 2000er Jahren mit eigenen Teams im Profi-Radsport aktiv.
  • Van Rysel: Die Eigenmarke von Decathlon, die mit einer Produktoffensive aufhorchen lässt.

Französische Rennräder im Test

Die französische Radsportnation hat es nicht leicht. Denn auch bei der 110. Auflage der Tour de France kam von vornherein kein Franzose für den Gesamtsieg infrage. Die Durststrecke der Franzosen ist damit auf 38 Jahre gewachsen. So lange ist es inzwischen her, dass Bernard Hinault als bisher letzter französischer Fahrer das Gelbe Trikot nach Paris trug.

Eine Entwicklung, die sich auch am Material der Profis ablesen lässt: Denn nicht nur in den Siegerlisten ist die Trikolore inzwischen außen vor, auch bei den gesponserten Profirädern wurden die französischen Hersteller überholt. Zwar ist mit Lapierre (Groupama-FDJ) und Look (Cofidis) in diesem Jahr erstmals seit 2017 wieder mehr als eine Marke aus Frankreich als Rad-Ausrüster dabei, die meisten Mannschaften jagen jedoch auf Renngeräten aus den USA (5), Italien (4) oder Deutschland (3) nach Paris.

Noch um die Jahrtausendwende zeigte sich ein gegensätzliches Bild (siehe Grafik unten). Fast das halbe Fahrerfeld saß auf Boliden “Manufacture en France”. Darunter so traditionsreiche Marken wie Cyfac oder Gitane, die im 21. Jahrhundert nur noch Nostalgiker kennen. Auch Peugeot, nach Pinarello immerhin die erfolgreichste Marke bei der Frankreich-Rundfahrt, ist längst von der Tour-Landkarte verschwunden und fokussiert sich auf motorisierte Velos.

Dabei hatte die französische Rennrad-Industrie in den 80er- und 90er-Jahren noch eine Vorreiterrolle inne: TVT präsentierte 1983 den ersten Serien-Carbonrahmen, Hersteller wie Look oder Vitus - damals noch in französischem Besitz - zogen schnell nach und verklebten Rohre aus dem Verbundwerkstoff in Alu-Muffen. Fortan machte sich Look nicht nur mit revolutionären Klickpedalen einen Namen, sondern stellte mit dem von Greg LeMond pilotierten KG 86 auch das erste Tour-­Siegerrad aus dem Carbon-Alu-Mix - gleichzeitig der letzte Triumph eines französischen Herstellers bei der Großen Schleife.

Innovationstreiber

Zum Start der ersten Carbonrennräder entsteht neben Look mit Time eine weitere Marke, die ebenfalls ihre Anfänge im Pedalgeschäft hat und sich in den 1990er-Jahren durch Pioniergeist im Rahmenbau hervortut. Mit einem speziellen, bis heute angewandten Fertigungsverfahren gelingt es dem 1987 gegründeten Hersteller, Carbonrahmen in hoher, gleichbleibender Qualität zu produzieren. Da der Prozess aufwendig ist - unter anderem durch selbst produzierte Negativformen - und weil Rahmen-Sets aus Fernost peu à peu besser und billiger werden, verliert das bei Lyon beheimatete Unternehmen in den Nuller-Jahren allerdings den Anschluss.

Als Konstante unter den französischen Herstellern entpuppte sich in jüngerer Vergangenheit jedoch Lapierre. Seit 2002 stattet das Unternehmen, das heute zur Accell Group aus den Niederlanden gehört, die Groupama-FDJ-Equipe und deren Vorgängerteams mit Rädern aus. Trotz der mehr als 75-jährigen Historie legte Lapierre vergleichsweise spät den Fokus auf Räder mit schmalen Reifen. Während die Konkurrenz mit ersten Rahmen aus Kohlefaser experimentierte, partizipierte man am MTB-Boom und reifte zu einem der größten Hersteller für Offroad-­Bikes. Das erste Fahrrad mit Carbonrahmen verließ erst 2003 das Werk in Dijon.

Decathlon im Profi-Peloton?

Noch jünger ist die Firmengeschichte von Van Rysel - der Aufstieg vielleicht sogar steiler. Die Eigenmarke von Decathlon, dem größten Sportartikelhändler der Welt, wurde erst 2018 aus der Taufe gehoben. Sie hat aber mit einer Produktoffensive im Frühjahr aufhorchen lassen und Spekulationen befeuert, im kommenden Jahr vor der “Rückkehr” bei der Tour de France zu stehen.

Zwar stattete das junge Unternehmen mit Sitz in Lille bislang noch kein Profi-Team aus, jedoch war der Mutterkonzern Decathlon zwischen 2000 und 2007 in der World-­Tour als Rad-­Sponsor bei AG2R und Cofidis aktiv. Laut französischen Medienberichten soll AG2R kommende Saison von BMC zu Van Rysel wechseln. Auf Nachfrage wollte man sich bei Decathlon nicht konkret dazu äußern. “Als Radmarke willst du natürlich bei den wichtigsten Rennen dabei sein. Und wenn wir zurückkehren, wollen wir um Siege mitfahren”, so ein Unternehmenssprecher. Man habe sich mit mehreren Teams getroffen, mehr sei aber noch nicht spruchreif.

Die Wahl des richtigen Lapierre Bikes

Die Wahl des richtigen Lapierre Bikes hängt von deinen individuellen Bedürfnissen ab. Überlege dir, für welchen Zweck du das Fahrrad nutzen möchtest - ob sportlich im Gelände, auf langen Touren oder im Alltag. Achte auf die passende Rahmengröße, die richtige Schaltung und die gewünschte Motorisierung bei E-Bikes.

Neben Fahrrädern bietet Lapierre auch passendes Fahrradzubehör und Bekleidung an. Bei STATERA profitierst du von umfassender Beratung, persönlichem Service und Expertenwissen. Das Team unterstützt dich bei der Auswahl deines Lapierre Bikes, bietet Probefahrten, Bike-Fitting und einen zuverlässigen Werkstattservice. So findest du garantiert das perfekte Fahrrad für deine Ansprüche.

Vive le Bike!

Genieße das französische Lebensgefühl und entscheide dich dafür, ein Lapierre Fahrrad günstig online zu kaufen. Dass du es mit einem Qualitätsanbieter zu tun hast, merkst du übrigens nicht nur am Produkt selbst. Auch das Drumherum stimmt bei Lapierre. So liegt jedem Lapierre Rennrad oder MTB ein handschriftlich unterschriebener Qualitätspass bei, der die einzelnen Arbeitsschritte der jeweiligen Monteure und Abteilungen nachvollziehbar macht.

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