Mountainbike GPS Gerät Test: Welches Navi ist das Richtige?

Neue Wege erkunden, Trail-Abenteuer suchen, Touren planen: Damit ihr immer auf den schnellsten oder schönsten Wegen unterwegs seid, haben wir die fünf spannendsten Navigationsgeräte fürs E-MTB verglichen. Clevere Smartphone-Halterung, GPS-Gerät oder E-MTB-Bordcomputer? Wir sagen euch, was für wen sinnvoll ist.

Warum ein GPS-Navigationsgerät für E-Mountainbikes?

E-Mountainbiken ist der beste Sport der Welt und für uns Inbegriff von Naturerlebnis, Abenteuer, Genuss und Fahrfreude. Letztere kann aber zu kurz kommen, wenn man sich verfährt. Selbst wenn die Tour direkt vor der Haustür startet, verlässt man mit modernen E-Mountainbikes schnell die heimischen Gefilde und kennt nicht mehr jeden Stein beim Vornamen. Aus dem Auto sind Navigationsgeräte nicht mehr wegzudenken und zu Fuß nutzen wir unser Smartphone als Navi, wenn wir den Weg nicht kennen. Warum also nicht auch mit dem E-MTB?

Um neue Wege zu erkunden, ohne sich Sorgen über den Rückweg zu machen, lohnt sich ein GPS-Navigationsgerät. Auch wer den schnellsten Weg von A nach B sucht, kommt um eine Navigationshilfe nicht herum. Nun gibt es reichlich Auswahl: vom klassischen GPS-Computer mit Navigationsfunktion, wie man ihn vom Rennrad kennt, über das Smartphone bis hin zu E-MTB-Touchdisplays mit integriertem Fahrrad Navi.

Überfüllte Lenker, fehlende Konnektivität mit dem Antriebssystem oder unzuverlässige Navigation abseits befestigter Wege können nicht nur nervig sein, sondern sind einfach nicht mehr zeitgemäß. Wir haben fünf spannende Navigationsgeräte mit unterschiedlichen Konzepten und unterschiedlicher Software für euch über mehrere Monate getestet und die Grenzen der Navigation bei ausgiebigen Touren in Südtirol, bei Trail-Abenteuern im Mittelgebirge, beim Pendeln und im Alltagseinsatz ausgelotet.

Außerdem sagen wir euch, welches Gerät sich für welches Motorsystem eignet und welche Software die Nase vorne hat. Das Smartphone findet dabei immer einen sinnvollen Platz, entweder am Lenker oder tief verstaut im Rucksack.

Verschiedene Navigationslösungen für E-Mountainbikes

Klassische Navigationsgeräte

Klassische Navigationsgeräte sind die Weiterentwicklung des Fahrradtachos. Sie haben alle wichtigen Entwicklungen der letzten 20 Jahre mitgemacht und sind aus technischer Sicht kaum noch vergleichbar mit den Tachos, die einige von uns noch an ihren Jugend-Bikes hatten. Man kann sie sowohl an E-Bikes als auch an analogen Bikes verwenden. Ihr Schwerpunkt liegt klar auf der Navigation, doch auch die anderen Funktionen können sich sehen lassen.

Sie zeigen nicht nur alle klassischen Daten wie Geschwindigkeit, Trittfrequenz und zurückgelegte Höhenmeter an, sondern sind Multisport-Tracker und Personal Fitnesstrainer in einem, können Smartphone-Benachrichtigungen beantworten oder bei einem versuchten Diebstahl Alarm schlagen. Zwar kann man sie an jedem beliebigen Lenker befestigen - ob sie aber auch als Ersatz für das E-Bike-Display taugen, hängt vom Motorhersteller ab.

Nicht jeder erlaubt den Herstellern von GPS-Computern, Daten wie Geschwindigkeit, Trittfrequenz, Akkustand und Unterstützungsstufe abzufragen und anzuzeigen.

E-Bike-Display mit integrierter Navigationslösung

Warum also nicht gleich ein E-Bike-Display mit integrierter Navigationslösung? Aktuell gibt es nur ein System mit zeitgemäßer und umfangreicher Navigationsfunktion: das Bosch Nyon-Display 2021. Bei dieser Art von Navi handelt es sich um ein fest verbautes E-Bike-Display, das direkt mit dem Bike ausgeliefert wird. Stimmt die Kompatibilität, kann es nachgerüstet werden, verrichtet seinen Dienst aber nur an einem E-Bike.

Das Bosch Nyon-Display 2021 ist mehr als ein E-Bike-Display. Es ist ein Bordcomputer, ähnlich wie man ihn vom Auto kennt, mit Touchdisplay und Navigationsfunktion und jeder Menge weiterer Features.

Smartphone-Integration

Die dritte und derzeit wohl beliebteste Möglichkeit, das E-Bike um eine Navigationsfunktion zu erweitern, ist das eigene Smartphone zu benutzen. Moderne Smartphones besitzen bereits von Haus aus Navigationsfunktionen und sind darauf ausgelegt, vielseitige Verwendung zu finden. Entweder spannt man das Smartphone in eine gewöhnliche Smartphone-Halterung oder man schaut sich nach einer Lösung um, die das Smartphone mit dem E-Bike-Motorsystem koppelt.

Aktuell sind die Bosch-Systeme mit dem COBI.Bike Sport oder dem Bosch SmartphoneHub die Benchmarkt. Solche Geräte bilden über Bluetooth eine Schnittstelle zwischen dem E-Bike und dem Smartphone. Zwar gibt es weitere Apps, die über Bluetooth Motordaten anzeigen und das Smartphone zum E-Bike-Display machen. Die Bosch-Systeme verstehen es aber, darüber hinauszugehen, und integrieren das Smartphone in das E-Bike.

Routenplanung und Navigation

Für eine breite Masse von E-Bikern gilt: Der Weg ist das Ziel und nicht das Ziel ist das Ziel. Das haben auch die Hersteller aller Navigationsgeräte im Test beherzigt und die einfachste und kürzeste Verbindung zwischen dem Standort und dem Ziel um weitere Routenempfehlungen erweitert. Neben der kürzesten Verbindung kann z. B. mit der Option „Einfach“ auf dem SIGMA ROX 12.0 eine Routenoption mit einer flachen Topographie gewählt werden.

„Schöne“ Routenvorschläge, wie beim Bosch Nyon 2021, oder „empfohlene“, wie beim SIGMA ROX 12.0, lotsen den Fahrer von den direkten Hauptverkehrswegen und Schnellstraßen mit der kürzesten Verbindung auf ein ausgewiesenes Radwegenetz und nehmen dafür Umwege in Kauf. Die Navigationsfeatures des Bosch Nyon 2021, des Bosch SmartphoneHub und des COBI.Bike Sport sind einfach zu bedienen. Als Benutzer kann man allerdings keinen Einfluss auf die Routenvorschläge nehmen.

Um mit einem dieser drei Navis individuelle Touren anzulegen oder Zwischenziele zur Route hinzuzufügen, muss man im Vorfeld GPX-Dateien oder Routen aus Komoot und Co. importieren. Auf dem Garmin Edge 1030 Plus hingegen lässt sich die Routenplanung auf die eigenen Vorlieben zuschneiden und auch die Re-Routing-Funktion lässt sich individuell einstellen. Die Optionsvielfalt in den Einstellungsmenüs kann den Nutzer aber auch überfordern.

Das SIGMA ROX 12.0 findet eine gute Balance zwischen Benutzerfreundlichkeit und Optionsvielfalt: Das Re-Routing während der Fahrt läuft automatisch ab, die Routenplanung liefert sowohl verständliche als auch auf das eigene Profil abgestimmte Routenoptionen ab. Mit einer ausgewachsenen Navigationsfunktion inkl. kuratierter Tourenvorschläge oder einer Aufschlüsselung der Wegetypen, wie Komoot sie anbietet, kann es kein Gerät im Testfeld aufnehmen.

Die gute Nachricht: Auf allen Geräten lassen sich diese Routen aus Komoot und Co. einbinden. Das Bosch Nyon 2021 beherrscht eine praktische reichweitenbasierte Navigation auf Grundlage des Akkustands, der gewählten Motorunterstützung und der Distanz zum Ziel sowie der Topographie der gewählten Route. Es bewahrt den E-Biker davor, eine lange Tour zu starten, für die die Akkureichweite nicht genügt.

Das SmartphoneHub und das COBI.Bike Sport gleichen eine geplante Route ebenfalls mit der Akkureichweite ab, gehen dabei aber nicht auf die Topographie ein.

Energieversorgung und Akustische Hinweise

Ist das Fahrrad-Navi mit der Antriebseinheit verbunden, wie z. B. beim Bosch Nyon-Display 2021, erhält es seine Energie aus dem Hauptakku und hält damit mindestens genauso lange wie euer E-Bike. Ein separater Akku im Bosch Nyon 2021 sorgt dafür, dass ihr auch noch nach Hause kommt, wenn der Energielieferant eures E-Bikes bereits leer gefahren ist. Beim SmartphoneHub und beim COBI.Bike Sport kann das Smartphone ebenfalls vom Hauptakku geladen werden.

Hier sind die GPS-Geräte von Garmin und SIGMA im Nachteil. Zusätzlich zur visuellen Darstellung arbeiten alle getesteten Geräte auch mit akustischen Hinweisen. Neben einem Piepton, der auf kommende Navigationshinweise aufmerksam macht, kann das Garmin Edge 1030 Plus den Piepton als Warnhinweis für scharfe Spitzkehren verwenden.

Wird ein Smartphone in die Navigationslösung integriert, wie beim SmartphoneHub oder beim COBI.Bike Sport, können auch Abbiegehinweise per Sprachausgabe erfolgen. Ist das Garmin Edge 1030 Plus während der Fahrt mit einem Smartphone gekoppelt, beherrscht es die Sprachausgabe per Zusatzsoftware über das Smartphone ebenfalls. Wer keine Lust auf die akustische Wiedergabe hat, kann sie natürlich auch deaktivieren.

Display und Diebstahlschutz

Alle Geräte im Test verfügen über einen Helligkeitssensor, der das Umgebungslicht ermittelt und die Display-Helligkeit entsprechend anpasst. Dennoch bestehen gravierende Unterschiede in der Helligkeit, Auflösung und Ablesbarkeit der Displays während der Fahrt. Hier hat das Bosch Nyon-Display klar die Nase vorn, dicht gefolgt vom Garmin Edge 1030 Plus.

Wird die Navigation auf dem eigenen Smartphone ausgegeben, spielt natürlich die Wahl des Smartphones maßgeblich in die Darstellung mit rein. Das Display des Bosch Nyon 2021 überstrahlt im wahrsten Sinne des Wortes die Konkurrenz.

Das COBI.Bike Sport und das Garmin Edge 1030 Plus bieten als zusätzliches Feature einen Diebstahlalarm an. Wird bei aktiviertem Alarm eine Bewegung am Fahrrad festgestellt, machen beide Fahrrad Navis Radau. Das Garmin sendet zudem noch eine Benachrichtigung an das Smartphone - vorausgesetzt, es ist noch per Bluetooth verbunden.

Einen speziellen Diebstahlschutz für E-Bikes besitzt in unserem Test nur das Bosch Nyon 2021. Erwirbt man einmalig bei Bosch die Premiumfunktion Lock für 10 €, werden alle Motorfunktionen deaktiviert, sobald man das Nyon-Display vom E-Bike abzieht. Bis das zugehörige Nyon-Display wieder an das E-Bike angebracht wird, lässt sich das Bike nur wie ein gewöhnliches Fahrrad ohne Motor nutzen. Die gleiche Funktion bietet auch das Bosch Kiox-Display, allerdings verfügt es nur über eine rudimentäre Navigationsfunktion und ist deshalb nicht Teil des Testfelds.

Kompatibilität mit Motorsystemen

Ob eure Auswahl an Navigationsgeräten groß oder klein ist, hängt davon ab, mit welchem Motor ihr unterwegs seid. Moderne GPS-Geräte und auch Smartphones können euer E-Bike-Display ersetzen, wenn sie mit dem Motorsystem eures E-Bikes kommunizieren können. Ein Schock für viele Bosch-Kunden: E-Bikes mit Motorsystemen von Bosch sind für Drittanbieter gesperrt.

Um Motordaten wie die Unterstützungsstufe oder den Akkustand über das Navigationsgerät auslesen zu können, ist man an eine Bosch-zertifizierte Lösung oder an Bosch-eigene Geräte wie das SmartphoneHub oder das COBI.Bike Sport gebunden. Anders sieht das aus, wenn das E-Bike das Profil ANT+ LEV (Light Electric Vehicle) verwendet, wie es z. B. Specialized, GIANT und Shimano tun, oder wenn es gar mit Bluetooth arbeitet, wie z. B. bei FAZUA-Bikes. Dann stehen die Chancen gut, dass ein modernes Navigationsgerät die Motordaten empfangen und ausgeben kann - auch wenn dieses Navi von einem anderen Hersteller stammt als das Motorsystem.

Über das ANT+ LEV-Profil werden standardmäßig Daten wie die Unterstützungsstufe, der Akkustand und die geschätzte verbleibende Reichweite an das Navigationsgerät übermittelt. Das SIGMA ROX 12.0 und das Garmin Edge 1030 Plus beherrschen die Verbindung über ANT+ LEV.

Das Garmin Edge 1030 Plus kann auch mit FAZUA-Bikes kommunizieren, leider sind hier die Daten jedoch eingeschränkt und das Garmin zeigt entweder nur die Geschwindigkeit und Trittfrequenz an oder verbindet sich als Leistungssensor und gibt die Fahrerleistung und Trittfrequenz an.

Kartenmaterial und Benutzerfreundlichkeit

Für unseren Vergleichstest war uns kein Weg zu weit! Navigationsgeräte sollen dem Fahrer nicht nur dabei helfen, den schnellsten und vor allem den richtigen Weg zum Ziel zu finden. Was sich neben den Wegen abspielt ist, ist für manche E-Biker genauso interessant. Will man auf Entdeckungstour gehen, ist nicht nur das Kartenmaterial an sich von großer Bedeutung, sondern auch, wie das Kartenmaterial in die Routenberechnung einfließt.

Lässt sich auf dem Display eine Unterscheidung treffen, wie sich der Weg vor einem gestalten könnte oder sehen alle Routen gleich aus? Wird ein Trail als solcher erkannt und fließt er in die Routenberechnung mit ein? Außerdem praktisch: Im Testfeld verfügt jedes Gerät über ein WLAN-Modul. Dadurch lassen sich im heimischen WLAN auf allen Geräten - mit Ausnahme des Garmin Edge 1030 Plus - Karten für die Offline-Navigation auf die Systeme runterladen.

Keines der Geräte in unserem Test ist ein Set-and-Forget-Gerät. Das heißt auch: Leider erhält man bei keinem von ihnen eine Benachrichtigung, sobald neues Kartenmaterial zur Verfügung steht. Man muss immer selbst aktiv werden. Unser Tipp: Nutzt Apps wie Komoot für die Navigation.

Darf der Navi-Hersteller auf den Bewegungsverlauf seiner Kunden zurückgreifen oder lädt die Community freiwillig ihre Touren in Internetportale hoch, entstehen sogenannte Heatmaps. Sie zeigen häufig befahrene Strecken im Wegenetz auf. Diese Daten kann das System mit dem Profil des Nutzers abgleichen und dann maßgeschneiderte Routenempfehlungen erstellen.

Was bei GoogleMaps schon lange für das Auto funktioniert, gibt es bei Garmin und Strava auch fürs E-MTB: Wird eine in der Vergangenheit häufig befahrene Strecke gesperrt oder eine attraktive Umleitung eingerichtet, wird das durch die Heatmap erkannt und die Strecke wird nicht mehr für die Navigation benutzt, im Stadtverkehr genauso wie auf Trails.

Montage und Bedienung

Die Montage der GPS-Geräte von Garmin und SIGMA ist besonders leicht. Selbst technische Laien können anhand der mitgelieferten Anleitungen die Geräte an den Lenker anbringen. Das COBI.Bike Sport ist eine einfache Nachrüstlösung. Es lässt sich auf die Halterung eines Bosch Intuvia oder eines alten Bosch Nyon-Displays aufstecken.

Lieber der Fachwerkstatt überlassen sollte man hingegen das Nachrüsten von Navigationsgeräten, die eine direkte Kabelverbindung zum Motorsystem und Akku aufweisen, wie das Bosch SmartphoneHub und das Bosch Nyon 2021. Für eine reibungslose Bedienung spielt die Prozessorleistung des Navigationsgeräts eine wichtige Rolle. Ladezeiten beim Ein- und Ausschalten, die Berechnung einer Route und bereits das Zoomen eines Kartenausschnitts werden mitunter durch den Prozessor limitiert und das kann zu viel Frust führen.

Wer will schon sekundenlang warten, bis die Zoomfunktion reagiert? Hier sind moderne Smartphones, wie sie für die Navigation mit dem COBI.Bike Sport und dem SmartphoneHub verwendet werden, meist deutlich überlegen. Selbst Hunderte Kilometer entfernte Ziele werden vom Smartphone in Sekunden berechnet, während das Bosch Nyon 2021 bei Entfernungen von über 200 km bereits überfordert ist und das Garmin Edge 1030 Plus dafür mehrere Minuten benötigt.

Zusätzliche Funktionen

Im Falle eines Sturzes kann entweder das Navigationsgerät selbst oder ein verbundenes Smartphone den Sturz erkennen und einen Countdown für den Notruf starten. Wird nach einem Sturz der Countdown auf dem Smartphone nicht angehalten, wird der Notrufkontakt benachrichtigt. Allerdings ist das nur bei Garmin, Bosch SmartphoneHub und COBI.Bike Sport der Fall.

Ein Touchdisplay macht das Durchsuchen und Zoomen auf einer Karte um ein Vielfaches einfacher als eine Oldschool-Tastenbedienung. Beim Bosch Nyon 2021, Bosch SmartphoneHub und COBI.Bike Sport kann die Zoomfunktion zusätzlich über die Lenker-Remote bedient werden, wodurch man keine Hand vom Lenker nehmen muss.

Empfohlene Fahrrad Navis

Garmin Edge Explore 2

Das Garmin Edge Explore 2 ist ein hochwertiges und robustes Navigationsgerät für den Radsport. Die Bedienung des Geräts und auch die Synchronisierung neuer Routen über die kostenfreie Connect App von Garmin ist wirklich kinderleicht. Außerdem lässt sich das Display selbst bei direkter Sonneneinstrahlung sehr gut ablesen. Somit kann man also auch in anspruchsvollem Gelände mit einem kurzem Blick erfahren wohin man zu fahren hat.

Vorteile:

  • Einfache Bedienung
  • Gute Ablesbarkeit des Displays
  • Zuverlässige Navigation

Nachteile:

  • Neuberechnung der Route kann lange dauern
  • Touchdisplay schwer mit Handschuhen bedienbar

Sigma ROX 12.1 Evo

Mit dem Sigma ROX 12.1 Evo bekommt man nicht nur ein fast vollwertiges und einfach zu bedienendes Navi, sondern auch einen hervorragenden Trainingsbegleiter. Das Sigma ROX 12.1 Evo ist nicht nur ein GPS-Radcomputer, sondern fast schon ein vollwertiges Navi. Sigma hat hier sehr viel Wert auf eine verlässliche Navigation und einfache Bedienung gelegt. Dank ANT+ und Bluetooth-Schnittstellen wird das Navi zu einem treuen Trainingsbegleiter und auch die Kopplung an E-Bikes ist möglich.

Vorteile:

  • Einfache Bedienung
  • Gute Navigationsfunktionen
  • ANT+ und Bluetooth Schnittstellen

Nachteile:

  • Display könnte besser ablesbar sein

Wahoo Elemnt Roam V2

Der Wahoo Elemnt Roam ist wegen seiner robusten Hardware, jederzeit lesbarem Display und der Kernkompetenzen im Routing abseits der Stadt unser Tipp für Gravelbiker und Sportler. Die Bedienung eher über Tasten als das Touchdisplay spricht auch eher Offroader an, denen es egal ist, wenn sie mal einen Abzweig verpassen.

Vorteile:

  • Robust und zuverlässig
  • Gute Lesbarkeit des Displays
  • Einfache Bedienung mit Tasten

Tabellarische Übersicht

Feature Garmin Edge Explore 2 Sigma ROX 12.1 Evo Wahoo Elemnt Roam V2
Display 3 Zoll Touchdisplay 3 Zoll Touchdisplay 2.7 Zoll
Konnektivität ANT+, Bluetooth, WLAN ANT+, Bluetooth, WLAN ANT+, Bluetooth
Navigation GPS, Galileo, GLONASS GPS 7 Satelliten
Akkulaufzeit Bis zu 16 Stunden Bis zu 14 Stunden Bis zu 15 Stunden
Besonderheiten ClimbPro Funktion "Draw my Route" Funktion LED-Leisten, Gyroskop, Kompass

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