Runter von den Straßen - ab ins Gelände! Mit einem Fahrrad eine spaßige Angelegenheit. Jeder, der gerne in unwegsamem Gelände mit dem Fahrrad unterwegs ist und dabei auch mal auf einen Berg fahren möchte, sollte ein Mountainbike, kurz MTB, besitzen.
Vor allem beim sportlichen Radfahren sind Mountainbikes aktuell absolut angesagt. Sich an der Natur erfreuen, dabei gleichzeitig fit werden und bleiben, aber auch abseits befestigter Straßen sicher fahren. Ein MTB Fahrrad ist auch für einen Wochenendtrip inklusive Radtour bestens geeignet.
Mit dem richtigen Rad können sich gleichzeitig schnell fahren und sind trotzdem sicher und komfortabel unterwegs. Die Auswahl an Mountainbikes ist riesig. Da fällt es nicht leicht, das passende Rad für die eigenen Bedürfnisse zu finden.
Unser Mountainbike Test gibt darüber Aufschluss, beantworten Sie sich zunächst einfach folgende Fragen, bevor sie ein Mountainbike kaufen: Wozu benutze ich den Drahtesel? Fahre ich nur zum Spaß oder will ich mich mit anderen Radfahrern im Wettbewerb messen? Ist ein Full Suspension Bike besser für mich geeignet oder doch lieber ein Hardtail Bike?
Grundsätzlich gilt folgendes: Ein solides MTB Fahrrad muss einen stabilen Rahmen haben. Es sollte darüber hinaus über geländegängige Reifen, eine zuverlässige Schaltung und leistungsfähige Bremsen verfügen. Der Fahrradrahmen ist meist aus leichtem und stabilem Aluminium gefertigt. Die Vordergabel sollte über eine einstellbare Feder verfügen. Für welchen MTB Typen Sie sich nach dem Bike-Test entscheiden hängt davon ab, für welche Zwecke Sie das Rad benutzen wollen.
Grundmerkmale der MTB-Arten im Überblick
Die jeweils verschiedene Art gibt es immer in den Ausführungen Full Suspension, kurz Fully, d.h. Diese liebevoll Fully genannte Bike-Variante verfügt über Federn an beiden Rädern. Dieser Umstand spiegelt sich häufig auch im Preis wieder. Das zeigt der Mountainbike Test.
Fullys verfügen über eine sehr gute Hinterradhaftung und bieten dem Fahrer somit eine bessere Traktion. Es können dadurch höhere Geschwindigkeiten erreicht werden und das MTB verfügt zudem über mehr Bewegungsfreiheit. Der Mountainbike Test zeigt: Fullys sind zwar in der Regel schwerer, dafür lassen sich Anstiege leichter als mit einem Hardtail bewältigen. Bergab ist das Fully MTB sicherer und bietet trotzdem jede Menge Fahrspaß.
Beim zuletzt genannten Modell verfügt nur das Vorderrad über eine Federung. Dieses Bike verfügt nur über eine Vorderradfederung. Es ist in der Regel leichter als ein komplett gefedertes Geländerad. Somit sind auch die Instandhaltungskosten im fahrrad-Test zum Fully geringer. Ein Hardtail Mountainbike bleibt auch bei hoher Geschwindigkeit spurstabil und überträgt die Energie des Fahrers effizient auf den Untergrund.
Wenn Sie lieber in leichtem Gelände unterwegs sind, dann sollten Sie sich für ein Hardtail Mountainbike entscheiden. Full Suspension Mountainbikes sind allerdings besser zu fahren und außerdem sicherer. Dafür sind sie durch die komplette Federung im Unterhalt teurer.
Verschiedene MTB-Typen
Das All Mountain Modell ist für unterschiedliche Einsatzmöglichkeiten geeignet. Es kann bei einfachen Touren, die vorwiegend auf flachem Untergrund gefahren werden genauso eingesetzt werden wie zum Alpen-Cross Ausflug. Dieses Rad besitzt meist eine komplette Federung die sich, je nach Einsatzbereich, einstellen lässt. Alternativ kann sie auch nur reduziert oder sogar komplett blockiert werden. Die Federwege des All Mountain Mountainbike liegen meist zwischen 120 mm und dem Maximum von 160 mm. Wegen der Bandbreite an Einsatzmöglichkeiten sind die Reifen meist etwas breiter und verfügen über ein stärkeres Profil.
Cross Country Modelle sind für Touren im Bereich unbefestigter Straße vorgesehen. Der Mountainbike Vergleich zeigt jedoch, dass sie eher nicht für das Fahren in schwerem unwegsamem Gelände in Frage kommen. Meist handelt es sich hier um ein Hardtail Mountainbike. Fullys findet man hier eher selten.
Schnelle Abfahrten und Fahrten durch schweres Gelände bewältigt man vorzugsweise mit einem Downhill Mountainbike. Aufgrund des Einsatzbereiches sind sie äußerst stabil und demzufolge mit einem Gewicht von ca. 18 Kilogramm ziemlich schwer. Downhill Mountainbikes müssen extremen Belastungen standhalten. Sie sind voll gefedert und haben einen großen Federweg von bis zu 250 mm. Sie werden mit leistungsstarken hydraulischen Scheibenbremsen abgebremst und funktionieren wegen des tiefen Schwerpunktes sehr gut und sind laufruhig. Wer mit einem Downhill Bike unterwegs ist, sollte in jedem Fall einen Integralhelm tragen.
Auch ein Enduro Mountainbike ist oft voll gefedert. Der Federweg ist dabei mit 150 bis maximal 180 mm relativ kurz. Die Reifen sind sehr breit und besitzen ein extremes Profil. Der Endurofahrer sitzt ziemlich aufrecht während der Tour. Die Räder gibt es mit leichten 12 Kilogramm aber auch mit eher schweren 16 Kilogramm Gewicht. Enduro Mountainbikes sind ziemlich teuer.
Fatbikes sind im Bike-Test die eindrucksvollste Erscheinung. Das kommt durch die nahezu riesigen Reifen. Eigens dafür mussten die Naben und Rahmen geändert werden. Wer diese Rad benutzt, der will möglichst schnell vorankommen und trotzdem jede Menge Höhenmeter zurücklegen.
Dirtbikes - das sind sehr robuste Mountainbikes die einen kleineren Rahmen haben und Laufradgrößen von 24 Zoll oder 26 Zoll aufweisen. Mit diesen Modellen lassen sich sehr gut Sprünge vollführen, weshalb sie über eine leistungsfähige Federgabel verfügen.
Aufgrund der unterschiedlichen Körpergröße sind Mountainbikes für Damen im Gegensatz zu Mountainbikes für Herren allerdings meist etwas kleiner und leichter. Manche Hersteller gehen bei der Produktion davon aus, dass Frauen einen kürzeren Oberkörper, dafür aber längere Beine als Männer haben. Durch diese körperlichen Voraussetzungen bestehen bei einem Frauen Mountainbike ein kürzerer Abstand zum Lenker und ein längerer Weg bis an die Pedale. Der Mountainbike Vergleich zeigt außerdem, dass das Mittelrohr in der Regel tiefer positioniert wurde. Auch der Winkel wurde angepasst.
Auch Kinder haben beim Fahren mit dem Geländerad jede Menge Spaß. Mountainbikes für Kinder sind natürlich leichter und kleiner. Das Kind sollte in jedem Fall immer ein Fahrrad mit der bereits passenden Größe fahren. Zu große Fahrräder können durch die erschwerte Handhabung und das zusätzliche Gewicht gefährliche Situationen heraufbeschwören. Wichtig ist außerdem, dass das Kind die Bremsen schnell erreichen kann und sie leicht zu bedienen sind. Kinder Mountainbikes gibt es natürlich in ansprechenden, kindgerechten Designs.
Die richtige Größe und Einstellung
Ein Bike, das Spaß machen soll, muss die richtige Rahmen- und Laufradgröße haben. Das Bike muss dabei immer unbedingt zu ihren körperlichen Voraussetzungen, sprich Körpergröße und Beinlänge passen. Stimmen die Verhältnisse, müssen noch Sitz und Sattel entsprechend korrekt eingestellt werden.
Im Mountainbike Test hat sich gezeigt, dass der richtige Rahmen nicht nur für mehr Fahrkomfort, sondern auch für mehr Sicherheit sorgt. Verwenden Sie beim Einsatz in unwegsamem Terrain lieber ein MTB Fahrrad mit kleinerem Rahmen und bei Rennfahrten oder langen und anspruchsvollen Touren ein Modell mit größerem Rahmen.
Full Suspension Mountainbikes bieten eine Auswahl von 4 Rahmengrößen. Bei Hardtail Mountainbikes sind es sogar noch 2 mehr, also 6. Zur Ermittlung Ihrer persönlichen Rahmengröße müssen Sie zuerst ihre Schrittlänge messen. Unter Schrittlänge versteht man den Abstand der Innenseite Ihres Beines hinunter zum Boden. Das Ergebnis in cm multiplizieren Sie dann mit dem Faktor 0,226. Das Ergebnis ist Ihre Rahmengröße in der Einheit Zoll.
Neben dieser Größe sind die Überstandshöhe und die Oberrohrlänge wichtig. In der untenstehenden Tabelle im Mountainbike Test finden Sie hilfreiche Angaben die Ihnen zeigen, welche Körpergröße welcher Rahmenhöhe in Zoll, bzw. Wenn Sie möchten, dann können Sie ihre Schrittlänge auch selbst ausmessen. Sie ergibt sich wie bereits erwähnt aus dem Abstand vom Schritt bis zum Boden. Wenn Sie diese Entfernung in Zentimetern im Anschluss mit 0,57 multiplizieren, dann ergibt sich Ihre individuelle Rahmengröße.
Die Reifengrößen in unserem Mountainbike Test variieren zwischen 26, 27,5 und maximal 29 Zoll. Die größeren Reifen laufen ruhiger als die kleinen Reifen, dafür sind die kleineren Reifen wendiger. Nahezu jeder Reifenhersteller bietet mittlerweile unterschiedliche Größen an.
In Europa sind vor allem die sogenannten „Twentyniner“, also die Reifen mit der Größe 29 Zoll sehr beliebt. Männer, die größer als 1,75 m sind können problemlos darauf zurückgreifen. Mountainbikes mit Reifen in der Zollgröße 29 bieten eine angenehme Laufruhe und sind gleichzeitig sicher und komfortabel im Outdooreinsatz. Kleinere Personen unter 1,75 m Körpergröße sollten keine 29 Zoll Variante wählen, sondern kleiner.
Die optimale Rahmengröße errechnen Sie ganz einfach mit Hilfe Ihrer Schritthöhe. Diese Zentimeterzahl multipliziert mit dem Faktor 0,226 mal 2,540 ergibt einen Orientierungswert der Bike Rahmenhöhe in Zentimetern. Das große Rad braucht länger, um in Schwung zu kommen, dafür rollt es leichter über Steine und Wurzeln. Durch die besseren Rolleigenschaften der Reifen ist die Bodenhaftung besser.
26 Zoll Räder haben die Angewohnheit, vor dem Stillstand nach rechts und links zu pendeln. Ein MTB Fahrrad mit 29 Zoll Rädern ist bei gleicher Rahmengröße etwa ein Kilo schwerer.
Um Schmerzen auf dem Bike zu vermeiden, sollten Sie es richtig einstellen. Ein Geländerad soll auf unebener Strecke schnell aber trotzdem sicher fahren. Der Fahrkomfort soll trotzdem möglichst hoch sein. Außerdem soll das MTB gut aussehen und die nötige Ausstattung haben. Hier spielt der Punkt der Sicherheit eine entscheidende Rolle.
Vor dem Bike-Kauf sollten Sie sich überlegen, was Sie von Ihrem Fahrradsattel erwarten. Wollen Sie ihn verstellen können? Der Lenker sollte, neben der optischen Attraktivität, rutschfeste Griffe haben und stabil sein.
Rahmenmaterialien und Bremsen
Moderne MTB Rahmen werden aus Carbon, Aluminium oder Stahl gefertigt. Rahmen aus Carbon, einem Kunststoff der durch Kohlenstofffasern verstärkt wurde, sind dabei qualitativ besonders hochwertig. Gleichzeitig sind die Rahmen sehr leicht.
Der Mountainbike Vergleich zeigt: Der Trend geht ganz klar zur hydraulischen Scheibenbremse. Sie sind leistungsstark und zuverlässig. Bei billigeren MTB Modellen werden häufig mechanische Scheibenbremsen verbaut. Die Anschaffung einer mechanischen Scheibenbremse ist günstiger als bei einer hydraulischen Scheibenbremse. Dafür sind diese Bremsen sehr wartungsintensiv. Hydraulische Scheibenbremsen sind hochwertiger, gleichzeitig leistungsstärker und leichter instand zu halten. Natürlich hat diese Qualität auch ihren Preis.
Der Mountainbike Test zeigt: In jedem Fall sind Scheibenbremsen besser als veraltete Felgenbremsen. Die Bremsscheibe sitzt direkt an der Nabe. So können ihr Schmutz und Nässe weniger anhaben und sie arbeitet bei schlechtem Wetter zuverlässiger als die Felgenbremse. Scheibenbremsen gibt es in zwei unterschiedlichen Versionen - als mechanische und als hydraulische Variante.
Im Fall der mechanischen Scheibenbremse erfolgt die Übertragung der Bremskraft mit Hilfe eines Seilzuges. Diese Systeme sind meist an günstigeren Rädern zu finden, da sie in der Anschaffung relativ günstig sind. Nachteile sind die Mängel bei der Bremskraftdosierung und die starke Belastung für das MTB beim Bremsvorgang an sich. Dies kann das Material schädigen.
Der Mountainbike Test bestätigt, dass hydraulische Scheibenbremsen diese Problematik nicht kennen. Hierbei handelt es sich um ein System welches geschlossen arbeitet. Die Funktionalität gewährleisten dabei ein spezielles Öl oder eine Hydraulikflüssigkeit. Diese Bremsen sind weniger wartungsintensiv und die Bremskraft kann exakt dosiert werden. Nachteilig ist allenfalls das hohe Gewicht der hydraulischen Scheibenbremse. Dabei ist die Bremskraft immer abhängig vom Durchmesser der Scheibe.
Die beste Bremse verfügt demnach auch über den größten Scheibendurchmesser. Der Mountainbike Test zeigt, dass in diesem Bereich häufig 180er Scheiben oder sogar 200er Scheiben verbaut werden. Zum Vergleich: Im Tourenbereich liegen die Durchschnittsgrößen der Bremsscheiben bei 140 bzw.
Schaltungen
Am weitesten verbreitet ist nach wie vor die Kettenschaltung. Sie verfügt über eine bestimmte Zahnräderanzahl. Diese Zahl ergibt sich aus der Summe der Kettenräder an der Tretkurbel und der Anzahl der Ritzel im Bereich der Hinterradnabe. Die Verbindung erfolgt durch die bewährte Fahrradkette. Beim Schaltvorgang verändert diese Kette ihre Richtung und verursacht damit einen Zahnradwechsel nach oben oder unten. Je nach Schaltungsmodell ist die Gangzahl unterschiedlich hoch.
Mittlerweile findet man am häufigsten Drehgriffschalter bei Mountainbikes vor. Sogenannten Daumen- oder Fingertaster sind eher selten. Eine Kettenschaltung ist leicht, Ersatzteile sind im Schadensfall problemlos verfügbar. Im Gegenzug muss die Kettenschaltung häufig gereinigt werden da meist kein sinnvoller Kettenschutz existiert bzw.
Pflege und Wartung
Eine Bike-Tour stellt hohe Ansprüche an den Fahrer und die Ausrüstung. Daher ist es absolut empfehlenswert das Fahrrad nach der Rückkehr sofort zu reinigen.
Antrieb: Reinigen Sie Kette, Zahnkranz und Schaltrollen mit Fahrradreiniger, Bürste und Lappen. Anschließend etwas Fett in die Lager und Öl auf die Kette. Überschüssiges Öl mit einem Tuch entfernen.
Preisklassen
Der Mountainbike Vergleich kommt zu folgendem Ergebnis: Einsteiger fahren bereits ab 500 Euro ziemlich gut. Die Materialien sind in Ordnung, die Verarbeitung ist für die Preisklasse solide. Mehr aber auch nicht. Im Mountainbike Test hat sich gezeigt, dass Sie für ein ansprechendes MTB Modell unter Umständen 1.500 bis 2.000 Euro investieren müssen. Modelle aus der Kategorie All Mountain liegen sogar bei etwa 3000 Euro. Ein Modell mit Carbon-Rahmen, einer Schaltgruppe der Spitzenklasse und zusätzlichen Extras kann schnell sogar 4000 Euro und mehr kosten. Allerdings sind Investitionen in diesen Größenordnungen nur interessant, wenn Sie das Material auch wirklich regelmäßig intensiv nutzen.
In jedem Fall sollte... Wir haben 32 günstige Fullys unter 2000 € getestet. Du willst ein vollgefedertes Mountainbike kaufen und du willst unter 2000 € ausgeben. Das wird nicht leicht. Denn günstige MTB Fullys sind tatsächlich die absoluten Exoten.
Die traurige Wahrheit: Es gibt gerade mal 32 Fullys, die unter 2000 € kosten. Dabei ist vor allem das Angebot des Sport-Discounters Decathlon, von Rose, Cube, Marin und Vitus zu nennen. Bekannte Hersteller wie Specialized, Scott oder Cannondale haben in dieser Preisklasse kein Fully im Portfolio. Die wenigen günstigen MTB Fullys die es gibt, liegen nur ganz knapp unter der magischen 2000 € Marke.
Die Konstruktion eines Mountainbike Rahmens mit Federung ist deutlich komplexer als ohne. Die Folge: Fully-Rahmen sind in der Herstellung deutlich teurer als Hardtail-Rahmen. Für den sportlichen Einsatz braucht es aber natürlich auch hochwertige Komponenten wie Bremse und Schaltung. Entweder er macht Abstriche beim Rahmen oder bei der Ausstattung.
Nur den aller wenigsten gelingt es, beide Faktoren zufriedenstellend zu erfüllen. Vor allem prestigeträchtige Marken wie Cannondale, Scott oder Specialized versuchen es erst gar nicht. Das erklärt das überschaubare Angebot auf dem Markt.
Eins vorab: Eine Luxusausstattung gibt es bei vollgefederten Mountainbikes unter 2000 Euro nicht. Alle Komponenten kommen in diesem Preisbereich aus dem Einstiegssegment. Aktuelle High-End Komponenten werden bei Fullys erst ab 3000 Euro und mehr verbaut. Das ist auch beim Fahren deutlich zu spüren.
Die Bremsen sind meist mit einem langen 2-Finger Hebel ausgestattet und könnten vor allem für schwere Fahrer meist besser verzögern. Teleskopstützen gehören in diesem Marktsegment nicht zum Standard.
Was Fullys in diesem Preissegment dennoch attraktiv macht, ist der meist hochwertige Rahmen. Das heißt: Wer sich jetzt ein günstiges Fully kauft, kann es nach und nach mit hochwertigeren Teilen tunen. Standards wie das Tretlager, die Bremsaufnahme oder das Hinterradeinbaumaß machen solche „Nachrüstungen“ möglich, sobald wieder mehr Budget zur Verfügung steht.
Weil die Auswahl in diesem Marktsegment so gering ist, haben wir uns entschieden die Bikes in diesem Artikel nicht streng in ihre Kategorie einzuteilen. Normalerweise werden Mountainbikes, je nach ihrem Federweg an der Gabel in spezifische Kategorien eingeteilt. Die aller meisten Bikes in diesem Preissegment haben 120 Millimeter Federweg und sind für den klassischen Toureneinsatz ausgelegt.
Wenige Ausnahmen wie das Rockrider MTB All Mountain 100 s Stecken mit 140 Millimeter Federweg auch den gelegentlichen Bikepark-Einsatz weg. Das Rockrider All Mountain 100s, Canyons günstigstes Neuron, das Rose Ground Control und Lapierres Zesty überzeugen in der Preisklasse bis 2000 € alle drei Bikes haben einen hochwertigen Alu Rahmen und Teleskopstützen. Das fördert den Spaß im Singletrail. Bei der Ausstattung gibt es noch etwas Verbesserungspotential.
„Wer als Bike-Hersteller ein vernünftiges Fully unter 2000 € bauen will, muss den Bleistift gut spitzen. Bei der Spezifikation der Anbauteile muss wirklich jeder Euro umgedreht werden. Meist sind die Produktmanager dabei zu Kompromissen gezwungen, weshalb wir unseren Kumpels in dieser Preisklasse immer zu einem Hardtail raten. Es gibt aber auch Firmen, die uns überrascht haben.
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