Der deutsche Direktversender Rose Bikes bietet eine breite Modellpalette für fast jeden Einsatzzweck. Ob sportliches Race-Rad, vielseitiges Gravelbike oder kraftvolles Trekking-E-Bike - unsere Redaktion hat die spannendsten Modelle ausgiebig getestet.
Rose E-Mountainbikes im Test
E-Mountainbikes erfreuen sich großer Beliebtheit, besonders in der Preisklasse zwischen 5000 und 6000 Euro. Hier finden sich oft stimmige Pakete aus Preis und Leistung, ideal für den Geländeeinsatz auf Touren und Trails. Die Versender Canyon und Rose präsentieren ihre All Mountains oft drastisch reduziert in ihren Webshops. Es lohnt sich also, die aktuellen Straßenpreise gründlich zu vergleichen.
Rose Root Miller Plus
Das Root Miller Plus von Rose ist ein leichtes Bike im Test. Die starke ZEB-Gabel gibt dem Bike auch im schweren Gelände eine ordentliche Fahrsicherheit - trotz gemäßigter Geometrie.
Rose Trail-Hardtail Bonero Plus
Das Rose Bonero Plus ist das erste Trail-Hardtail in der Light-E-MTB-Kategorie überhaupt. Den Antrieb übernimmt der beliebte TQ-HPR50-Motor, der bis zu 50 Nm Drehmoment bietet. Der 360-Wh-Akku ist im Unterrohr platziert und nicht entnehmbar.
Rose All-Mountain Bikes im Test
All Mountains gelten als die Alleskönner der Bike-Welt. Mit 140 bis 150 Millimetern Federweg und einer modernen lang-flachen Geometrie meistert man jeden Trail. Gleichzeitig soll das perfekte All Mountain agil bleiben und die unterschiedlichsten Touren-Prüfungen bestreiten können. Investiert werden die zusätzlichen 1,5 Kilo nämlich in breitbandigere Kassetten, stabilere Reifen, steifere Federgabeln sowie teils größere Laufräder und bessere Rahmen. Die Geometrien der aktuellen All-Mountain-Generation lassen bergab mehr Geschwindigkeit und Fahrspaß zu.
Rose Root Miller 2
Das 2017 schwerste Bike Rose Root Miller 2 ist heute das leichteste in unserem Test. 2023 sieht die Realität so aus, dass Biker im gesteckten Preisrahmen kein wirklich leichtes All Mountain finden werden.
Canyon Spectral:On CF8
Das Canyon Spectral:On CF 8 gehört in beiden Disziplinen zu den absoluten Favoriten. Wertiger Rahmen, geringes Gewicht und Option auf einen Riesen-Akku sind weitere Pluspunkte. Schwäche? Extreme Uphills.
Marin Rift Zone E2
Das Marin Rift Zone E2 hat alle Tester mit seinem gelungenen Handling, massiver Traktion und Abfahrtsstärke überzeugt - trotz geringem Federweg. Fahrspaß wird hier groß geschrieben. Top Ausstattung zum fairen Preis.
Cube Stereo Hybrid 140 TM
Versierte Trail-Experten könnten die Nase rümpfen - doch für alle anderen schnürt Cube ein unverschämt komfortables Paket. Unkompliziertes Handling, Mega-Reichweite, starke Ausstattung: souveräner Allrounder mit Geländekompetenz zum fairen Preis.
Die Batterien der Testbikes im Vergleich
Ebenfalls auffällig: Die Batterien sind im Durchschnitt kleiner als in den Tests aus den letzten Jahren. Zwei Shimano-Bikes kommen mit dem leichten, aber wenig reichweitenstarken 630er-Akku der Japaner. Und gleich drei Bikes mit Bosch-Antrieb verbauen nur den 625er-Powertube. In vielen Fällen ist die kleinere Batterie eher dem Preis oder der Bauart geschuldet.
Gewichte im Vergleich
Das Rose Root Miller ist über 1,5 Kilo leichter als der Schnitt, das ist eine Ansage! Auch das Canyon Spectral:On kann sich noch etwas von der Masse absetzen. Das Mittelfeld liegt dicht beisammen. Die beiden Bikes mit dem schweren 750er-Bosch-Akku (und bester Reichweite!) landen am Ende des Gewichtsrankings. Auffällig: die schweren Laufräder am Marin. Selbst ohne die Cushcore-Pannenschutz-Einlage wären sie am schwersten. Das Trek machen die leichten Laufräder zum leichtesten Alu-Bike.
Die Motoren im Vergleich
Bosch oder Shimano? Eine Glaubensfrage. Die Motoren haben ein ganz unterschiedliches Fahrgefühl. Eindeutig ist jedoch: In anspruchsvollen Uphills ist der Bosch CX deutlich besser. Dem Shimano EP801 geht bei hoher Trittfrequenz zu früh die Kraft aus, das lässt ihn etwas träge wirken, und Beschleunigen fällt dann schwer.
Die Reichhöhe - so lange hält der E-Bike-Akku
Die Leistung des Fahrers halten wir konstant und zeichnen die Werte mit Garmin Rally XC Powermeter-Pedalen auf. Der Fahrer tritt 150 Watt bei einer Trittfrequenz von 80 Umdrehungen pro Minute. Auch das Gewicht des Fahrers inkl. Ausrüstung liegt bei jeder Fahrt konstant bei 90 Kilo. Gefahren wird in der höchsten Unterstützungsstufe.
Deutlich an der Spitze des Reichweiten-Rankings stehen Cube und Cannondale - die beiden Bikes mit dickem 750er-Bosch-Akku und CX-Motor erkurbeln im Feldtest mit Abstand die meisten Höhenmeter. Auch die kleiner bestückten Bosch-Bikes mit 625er-Batterie schneiden überdurchschnittlich gut ab. Sie liegen grob auf einem Level mit dem nominell üppiger ausgestatteten Canyon Spectral:On (720 Wh).
Tabelle: Reichweite der E-Bikes im Test
| E-Bike Modell | Akku | Höhenmeter im Test |
|---|---|---|
| Cube Stereo Hybrid 140 TM | 750 Wh Bosch | (Daten einfügen) |
| Cannondale Moterra 3 | 750 Wh Bosch | (Daten einfügen) |
| Canyon Spectral:On CF8 | 720 Wh | (Daten einfügen) |
| (Weitere Modelle) | (Akkukapazität) | (Höhenmeter) |
Die beiden Bikes mit dem 630er-Shimano-Akku fallen im Ranking ab. Die geringe Ladearbeit lässt vermuten: Der 630er Shimano Akku liefert einfach weniger Wattstunden als angegeben. Zugutehalten muss man den Shimano-Bikes die hohe gefahrene Geschwindigkeit. Das zeigt den enormen Unterstützungsgrad, den der EP801 bereits bei geringem Fahrerinput liefert.
Rose Bikes: Weitere Testberichte
Neben Mountainbikes bietet Rose auch eine breite Palette an anderen Fahrrädern und Zubehör. Hier ein Überblick über weitere Testberichte:
- Rose Backroad GRX RX 820 1×12: Ein Gravelbike, das mit Leichtbau und Vielseitigkeit überzeugt.
- Rose Bonero Plus 2: Leichtes Hardtail-E-MTB mit natürlichem Fahrgefühl.
- Rose Mayor Plus 3: Trekking-E-Bike für Alltag und Touren mit hoher Reichweite.
- Rose Sneak Plus EQ: Schlankes City-E-Bike mit minimalistischem Design.
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