Mountainbiken ist eine aufregende und anspruchsvolle Sportart, die immer mehr begeisterte Anhänger findet. Egal, ob du auf endlosen Singletrails in den Bergen unterwegs bist oder deine Fähigkeiten auf technisch anspruchsvollen Abfahrten testest, eines steht fest: Die Wahl der richtigen Fahrradreifen spielt eine entscheidende Rolle für dein Fahrerlebnis.
Interview mit Downhill-Ikone Marcus Klausmann
Die Wahl der Reifen ist immer ein Kompromiss. Grip, Pannensicherheit, Rollwiderstand, leichtes Gewicht - man wird nie alles auf einem Top-Niveau vereinen können. Allerdings ist noch Luft nach oben bei der Wahl der Reifen. Ich beobachte, dass viele Biker zu abfahrtslastige Bikes und vor allem zu schwere Reifen fahren.
Hobby-Freerider brauchen keine superweiche Gummimischung. Denn das bisschen mehr Grip erkaufst Du Dir mit einer geringen Haltbarkeit. Das geht ins Geld und ist schlecht für die Umwelt. Ich fahre Enduro-Reifen meist ganz runter. Gerade hinten. Wenn stört’s? Dann habe ich eben etwas weniger Grip - wenn Du kein Rennen fährst, ist das doch egal.
2,4 Zoll ist die ideale Reifenbreite in jedem Einsatzbereich.
Die richtige Reifenbreite für dein Mountainbike
Die richtige Reifenbreite für dein Mountainbike kann einen erheblichen Einfluss auf dein Fahrerlebnis haben. Die Reifenbreite beeinflusst das Fahrverhalten deines MTBs auf vielfältige Weise. Eine schmalere Reifenbreite bietet weniger Rollwiderstand und ermöglicht es dir, schneller auf der Straße zu fahren. Sie eignet sich auch besser für glatte Oberflächen.
Wenn du hauptsächlich auf asphaltierten Straßen oder leichtem Gelände unterwegs bist, könnte eine schmalere Reifenbreite, beispielsweise zwischen 1,9 und 2,2 Zoll, die richtige Wahl für dich sein. Für Offroad-Abenteuer und anspruchsvolleres Gelände empfiehlt es sich, breitere Reifen zu verwenden. Eine größere Reifenbreite sorgt für mehr Traktion und Stabilität auf rauem Untergrund.
Durch eine größere Auflagefläche der Reifen kannst du dich besser in Kurven legen und hast eine bessere Kontrolle über dein Bike. Breitere Reifen bieten auch mehr Dämpfung, was dir ein komfortableres Fahrgefühl auf unebenem Terrain verleiht. In diesem Fall könntest du Reifen mit einer Breite zwischen 2,3 und 2,6 Zoll in Betracht ziehen.
Es ist wichtig zu beachten, dass die Wahl der Reifenbreite auch von deiner Felgenbreite abhängt. Die Reifen sollten optimal auf die Felgen passen, um eine sichere und zuverlässige Performance zu gewährleisten.
MTB-Reifenkombinationen im Überblick
Die beste MTB-Reifen Gravity-Kombi
Schwalbe
Der Hersteller rät: „Der Magic Mary besitzt dank Super-Gravity-Karkasse viel Pannenschutz und Dämpfung. Der Ultra Soft Compound liefert Grip auf Weltcupsieger-Niveau. Hinten: Big Betty für maximale Bremstraktion und Kurven-Grip. Der Gummi-Mix Addix Soft bietet einen guten Kompromiss aus Haltbarkeit und Haftung.“
- Vorderreifen: Magic Mary Super Gravity Ultra Soft 2,4 (1280 Gramm, 73 Euro)
- Hinterreifen: Big Betty Super Gravity Soft 2,4 (1250 Gramm, 73 Euro)
Maxxis
Der Hersteller Maxxis rät zur besten MTB-Reifenkombi für Enduro-Bikes: „Vorne führt kein Weg am Assegai vorbei. Am besten mit DH-Casing und der MaxxGrip-Gummimischung. Hinten empfehlen wir den Minion DHR II in einer brandneuen 29-Zoll-Dual-Compound-Version für zuverlässigen Grip und deutlich längere Haltbarkeit.“
- Vorderreifen: Assegai DH 3C MaxxGrip 2,5 (1335 Gramm, 80 Euro)
- Hinterreifen: Minion DHR II DH Dual-Comp 2,4 (1375 Gramm, 65 Euro)
Michelin
Zu seiner besten Reifen-Kombination für Gravity-Bikes sagt Michelin: „Das Profil DH 34, das Gummi Magi XD und die Karkasse Down Hill Shield bieten maximalen Grip und gute Stabilität bei hohem Tempo in jedem harten Gelände. Hinten kommt der DH 22 zum Einsatz: ausgezeichnet auf weicherem Boden, aber auch mit guter Leistung in hartem Gelände.“
- Vorderreifen: DH 34 Racing Line 2,4 (1450 Gramm, 61 Euro)
- Hinterreifen: DH 22 Racing Line 2,4 (1500 Gramm, 61 Euro)
Continental
Das sagt Continental zur perfekten Reifen-Kombi für Enduro-Bikes: „Der Kryptotal mit DH-Casing in der Gummimischung Super Soft ist unser Tipp für abfahrtsorientierte Einsatzzwecke - ob im Enduro oder im Downhill. Es gibt den Kryptotal DH als Vorder- und Hinterreifen.“
- Vorderreifen: Kryptotal Fr DH SuperSoft 2,4 (1290 Gramm, 85 Euro)
- Hinterreifen: Kryptotal Re DH SuperSoft 2,4 (1290 Gramm, 85 Euro)
Kenda
Der Hersteller rät: „Für Fahrer, die es primär bergab krachen lassen wollen, empfehlen wir diese Kombi. Beide Reifen sind sehr robust, vorne sparen wir mit dem Advanced-Enduro-Casing aber etwas Gewicht. Hinten nehmen wir das Advanced-Gravity-Casing für maximalen Pannen- und Durchschlagschutz.“
- Vorderreifen: Hellkat AEC 2,4 (1075 Gramm, 63 Euro)
- Hinterreifen: Pinner AGC 2,4 (1288 Gramm, 65 Euro)
Specialized
Der Hersteller rät als beste Gravity-Reifen-Kombi: „Mit Schwerpunkt Abfahrt fährst Du mit dieser Kombi am besten. Vorne: die Gummimischung T9 für maximale Dämpfung und Bodenhaftung. Auf dem Hinterrad sorgt der Eliminator mit seiner Karkasse Grid Gravity in Dual Ply für Kurvenstabilität und optimalen Pannenschutz.“
- Vorderreifen: Butcher Grid Trail T9 2,3 (985 Gramm, 60 Euro)
- Hinterreifen: Eliminator Grid Gravity T7/T9 2,3 (1290 Gramm, 70 Euro)
Die besten MTB-Reifen Allround-Kombis für Enduro-Bikes
Continental
Der Hersteller rät: „Der Kryptotal mit Enduro-Casing und Soft Compound bietet einen guten Sweetspot zwischen Rolleigenschaften, Gewicht, Pannenschutz und Grip für Anstiege, aber auch Abfahrten. Den empfehlen wir vorne wie hinten.“
- Vorderreifen: Kryptotal Fr Enduro-Casing Soft Comp 2,4 (1125 Gramm, 70 Euro)
- Hinterreifen: Kryptotal Fr Enduro-Casing Soft Comp 2,4 (1125 Gramm, 70 Euro)
Maxxis
Der Hersteller rät: „EXO+ ist für Federwege über 150 mm fast schon Pflicht und schützt zuverlässig. Geht es grob zur Sache, ist hinten die stärkere Double-Down-Konstruktion angesagt, die aus zwei Karkassenlagen mit je 120 TPI besteht und leichter rollt als ein DH-Reifen. Die Mischung 3C MaxxTerra sorgt für geringeren Rollwiderstand und lässt sich entspannt bergauf treten.“
- Vorderreifen: Assegai EXO+ Casing 3C MaxxGrip 2,5 (1195 Gramm, 80 Euro)
- Hinterreifen: Minion DHR II DoubleDown-Casing 3C MaxxTerra 2,4 (1220 Gramm, 85 Euro)
Schwalbe
Das empfiehlt Schwalbe als beste Allround-Kombination bei Enduro-Reifen: „Bewährtes Profil vorne für alle Situationen. Addix Soft hat im Verhältnis zur Dämpfung und Grip hervorragende Rolleigenschaften. Der Hans Dampf am Hinterrad reduziert das Gewicht, ohne Einbußen bei der Bremstraktion. Die Rolleigenschaften sind hervorragend, nur bei sehr nassen Bedingungen kommt der Reifen an seine Grenzen.“
- Vorderreifen: Magic Mary Super Trail Soft 2,4 (1150 Gramm, 67 Euro)
- Hinterreifen: Hans Dampf Super Trail Soft 2,4 (1015 Gramm, 67 Euro)
Michelin
Der Hersteller rät: „Die Kombi aus dem Profil Wild Enduro Front, der Gummimischung Magi-X DH und Karkasse DH-Shield bietet maximalen Grip, unabhängig von der Art des Geländes. Die Reifenlinie Wild Enduro Rear Racing wurde speziell für den Einsatz fürs Hinterrad entwickelt. Ergebnis: optimierter Rollwiderstand bei gleichzeitig hohem Grip unter allen Bedingungen.“
- Vorne: Wild Enduro Front Racing Line 2,4 (1400 Gramm, 64 Euro)
- Hinten: Wild Enduro Rear Racing Line 2,4 (1350 Gramm, 61 Euro)
Kenda
Der Hersteller rät: „Auch im Allround-Einsatz bei Enduro-Mountainbikes raten wir zur Hellkat/Pinner-Kombination. Allerdings mit dem Advanced-Trail-Casing. Dank der leichteren Karkasse und der etwas langlebigeren Gummimischung rollen beide MTB-Reifen schneller als ihre Gravity-Pendants.“
- Vorne: Hellkat ATC 2,4 (898 Gramm, 61 Euro)
- Hinten: Pinner ATC 2,4 (997 Gramm, 61 Euro)
Specialized
Der Hersteller rät: „Wir empfehlen den Butcher in der Grid-Version mit Gummimischung T9. Die Karkasse ist leicht und dennoch robust. Beim Hinterrad raten wir zum schnell rollenden Purgatory T7 Grid Specialized-Reifen. Die T7-Mischung bietet eine perfekte Mischung aus Grip und lang anhaltender Leistung.“
- Vorderreifen: Butcher Grid T9 2,3 (925 Gramm, 50 Euro)
- Hinterreifen: Purgatory Grid T7 2,3 (810 Gramm, 45 Euro)
Weitere wichtige Aspekte bei der Reifenwahl
Beim Mountainbiken ist es in den meisten Fällen vorteilhaft, Reifen mit mehr Profil und somit mehr Grip am Vorderrad zu verwenden. Am Hinterrad hingegen profitierst du eher von Reifen mit geringerem Rollwiderstand. Einige Hersteller bieten spezielle Reifenmodelle für das Vorder- und Hinterrad an, aber du kannst auch eine individuelle Kombination auswählen, die deinen Bedürfnissen entspricht.
Beim Vergleich zwischen Tubeless-Reifen und Reifen mit Schlauch bieten Tubeless-Reifen einige bedeutende Vorteile. Erstens reduzieren sie den Rollwiderstand, da es keine Reibung zwischen Reifen und Schlauch gibt. Zweitens sind sie leichter, da kein Schlauch im Inneren benötigt wird. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass man mit Tubeless-Reifen bei geringerem Luftdruck fahren kann, ohne die Gefahr von Schäden zu erhöhen. Dies ermöglicht einen verbesserten Komfort und eine bessere Traktion auf unterschiedlichen Untergründen.
Für die meisten Mountainbikes sind Faltreifen die bevorzugte Option. Sie sind leichter und bieten somit Vorteile in Bezug auf das Gesamtgewicht des Bikes. Drahtreifen hingegen können bei extremen Einsätzen im Bikepark und bei Downhill-Bikes sinnvoll sein, da sie besonders stabil sind und eine robuste Konstruktion aufweisen. Zudem sind Drahtreifen oft etwas preiswerter als Faltreifen.
Schwalbe Reifentechnologien im Detail
Seit der Eurobike 2023 präsentiert sich das Unternehmen mit einem überarbeiteten Markenauftritt: neues Logo, neue Flankengestaltung - kurze Zeit später folgten außerdem frische Produktideen wie die neuen Radialreifen. Damit will Schwalbe nun nicht weniger als die Konstruktion moderner MTB-Reifen revolutionieren. Gelingt dieser Schachzug?
Bei Schwalbe erfolgt die Benennung der Karkassen relativ gut nachvollziehbar. Hier wird mehr oder weniger der Einsatzzweck hinter die Bezeichnung „Super” gehängt. Die fünf Karkassen Super Race, Super Ground, Super Trail, Super Gravity und Super Downhill bieten ein großes Spektrum von leichten, schnell rollenden Karkassen bis hin zu robusten, mehrlagigen Konstruktionen für härteste Einsätze. Bei der neuen Radialkarkasse weicht Schwalbe von dieser Namensgebung etwas ab.
Die verschiedenen Schwalbe Karkassen im Überblick
- Super Race: Der Fokus bei der Super Race-Karkasse liegt auf niedrigem Rollwiderstand und geringem Gewicht. Daher befindet sich nur eine schmale Schutzeinlage im Bereich der Lauffläche.
- Super Ground: Die Super Ground-Karkasse möchte Pannenschutz und ein gutes Rollverhalten vereinbaren. Es handelt sich bei der Super Ground-Karkasse um eine typische einlagige Karkassenkonstruktion, bei der drei Lagen Karkassenmaterial mit 67 TPl im Bereich der Lauffläche übereinanderliegen. Für erhöhten Pannenschutz hat Schwalbe eine Schutzeinlage von Wulst zu Wulst eingearbeitet. Sie erhöht vor allem den Schnittschutz an den Seitenwänden und sorgt obendrein dafür, dass die Super Ground-Reifen auch ohne Dichtmilch gut die Luft im Reifen halten. Die Super Ground-Karkasse markiert aber definitiv das unterste Ende der Skala für Trail- und Enduro-Biker. Für den harten Trail-Einsatz sind die Seitenwände zu dünn, ab etwa 80 kg Körpergewicht gehören Pinch-Flats am Hinterrad zur Tagesordnung.
- Super Trail: Die Super Trail bzw. bei Radialreifen als Trail Pro bezeichnete Karkasse ist analog zur Super Ground-Karkasse als einlagige Konstruktion mit 67-TPI-Karkassenmaterial aufgebaut. Sie setzt aber zusätzlich noch auf eine Gummieinlage an der Seitenwand, die als Durchschlagschutz dient und dem Reifen insgesamt mehr Stabilität verleiht. Schwalbe sieht das Einsatzgebiet dieser Karkasse sehr breit gefächert. Mit dem moderaten Gewicht soll sie dennoch genügend Pannenschutz liefern, um sich neben All Mountain- und Trail-Einsätzen auch bis in Enduro-Gefilde vorzuwagen.
- Super Gravity: Wer auf Nummer sicher gehen will, kann mit der Super Gravity- bzw. Gravity Pro-Karkasse am Enduro-Bike gar nicht falsch liegen. Denn in Sachen Pannenschutz spielt sie ganz vorne mit. Im Gegensatz zur Super Trail-Karkasse kommt sie mit vier statt drei Lagen Karkassenmaterial mit 67 TPI daher, welche mit der Schutzeinlage von Wulst zu Wulst sowie der Gummieinlage an der Seitenwand kombiniert sind. Damit erreicht die Gravity-Karkasse von Schwalbe sehr gute Werte bei Durchstich und Durchschlag.
- Super Downhill: Viel hilft viel: Die Super Downhill-Karkasse von Schwalbe ist eine klassische zweilagige Karkassenkonstruktion, bei der sechs Lagen mit 68-TPI-Karkassenmaterial auf der Lauffläche und vier Lagen an der Seitenwand auch bei niedrigen Luftdrücken noch ausreichend Schutz bieten sollten. Doch nicht nur die Karkassenlagen sind doppelt ausgeführt, auch die schon in den Super Trail- und Super Gravity-Karkassen eingesetzte Gummieinlage am Reifenwulst ist bei der Super Downhill-Karkasse gleich zwei Mal vorhanden. Das soll die Seitenwände noch weiter stabilisieren und den Durchschlagschutz maximieren.
Schwalbe Radialreifen
Neu bei Schwalbe sind seit August 2024 die sogenannten Radialreifen, bei denen die Karkassenfäden in einem wesentlich stumpferen Winkel nahe 90° verlaufen statt der normalerweise üblichen 45° von Diagonalreifen. Zum Zeitpunkt des Tests gibt es vier Modelle, die den neuen Karkassenaufbau nutzen: Albert, Shredda Front und Shredda Rear sowie den Klassiker Magic Mary.
Schwalbe verspricht gravierende Vorteile: Durch die punktuelle Verformbarkeit sollen die Pneus mehr Grip, mehr Dämpfung, mehr Sicherheit und satte 30 % mehr Auflagefläche bei gleichem Druck liefern. Es gibt jedoch auch einen Nachteil, den Schwalbe sogar selbst eingesteht: Reifen mit Radialkarkasse weisen - bedingt durch ihre Verformungsfreudigkeit - einen höheren Rollwiderstand auf.
Aktuell gibt es Radialreifen nur in zwei der fünf Karkassenbauweisen: als Trail Pro und Gravity Pro. Während eine Ground Pro-Karkasse vermutlich den Zweck verfehlen würde, wäre eine Downhill Pro-Radialkarkasse vermutlich für viele interessant. Wir sind sicher, dass Schwalbe diese noch liefern wird.
Schwalbe Gummimischungen
Schwalbe hat für das Mountainbike-Segment vier unterschiedliche Gummimischungen entwickelt. Aus welcher dieser Mischungen ein Reifen aufgebaut ist, erkennt man bei Schwalbe nicht nur am Schriftzug an der Reifenflanke, sondern darüber hinaus auch auf der Lauffläche durch einen farbigen Streifen.
- ADDIX Speed: ADDIX Speed ist Schwalbes schnelle XC-Race-Mischung, deren Hauptaugenmerk auf der Verringerung des Rollwiderstands liegt. Sie wird daher ausschließlich mit Reifenprofilen für den XC-Einsatz kombiniert.
- ADDIX Speedgrip: ADDIX Speedgrip ist Schwalbes Universal-Compound, der die umfangreichste Einsatzbandbreite der Schwalbe-Gummimischungen bedient. Daher ist ADDIX Speedgrip in der größten Anzahl der Mountainbike-Reifen vertreten. Man findet die ADDIX Speedgrip-Gummimischung sowohl bei Reifen für den XC-Einsatz als auch bei den etwas grobstolligeren All Mountain- und Trail-Reifen wie Nobby Nic, Wicked Will und Hans Dampf. Für den Trail- und All Mountain-Einsatz ist die ADDIX Speedgrip-Gummimischung für ein schnell rollendes Setup am Hinterrad empfehlenswert, wo der Kompromiss aus Grip und niedrigem Rollwiderstand gut aufgeht.
- ADDIX Soft: Die aggressivsten Reifenmodelle für den Enduro- und Gravity-Einsatz bauen bei Schwalbe mindestens auf die ADDIX Soft-Gummimischung. Dieser Compound soll gegenüber ADDIX Speedgrip ein gutes Plus an Dämpfung und Grip liefern, ohne dass der Rollwiderstand durch die Decke geht. Das macht ADDIX Soft zu einem vielseitigen Compound, der nicht nur im Gravity-Bereich gut funktioniert.
- ADDIX Ultra Soft: Während die ADDIX Soft-Mischung noch einen vielseitigen Kompromiss darstellen soll, ist ADDIX Ultra Soft ganz klar als kompromisslose Gummimischung für maximale Kontrolle bergab konzipiert. Die Gummimischung mit dem höchsten Grip und der höchsten Dämpfung von Schwalbe soll zudem ganzjahrestauglich sein. Insbesondere in Verbindung mit einem Radialreifen ergibt sich eine exzellente Dämpfung.
Reifentests und Empfehlungen für 2024
Die Auswahl an Mountainbike-Reifen ist riesig und unübersichtlich. Es gibt zahlreiche Faktoren, die die Performance maßgeblich beeinflussen. Aus gutem Grund bieten die Hersteller eine breite Palette an Modellen und Versionen an - abgestimmt auf verschiedene Fahrertypen und - niveaus, Bikes und Trail-Bedingungen.
Die besten E-MTB-Reifen 2024 im Test
E-MTBs sind nicht zu stoppen - ein Großteil aller verkauften Mountainbikes in Deutschland haben seit Jahren einen Motor fix installiert. Grund genug für die Reifenhersteller ihre Produkte auch speziell für E-MTBs anzupassen.
| Platz | Reifen Kombination | Testergebnis |
|---|---|---|
| 1 | Maxxis Assegai Double Down 3C Maxx Grip TR 29 x 2,5" WT (Vorderreifen) / Maxxis Minion DHR II DH Casing Dual TR 29 x 2,4" WT (Hinterreifen) | Sehr Gut / Überragend |
| 2 | Michelin E-Wild Front Racing Line 29 x 2,6" (Vorderreifen) / Michelin E-Wild Rear Racing Line 29 x 2,6" (Hinterreifen) | Sehr Gut / Sehr Gut |
| 3 | Pirelli Scorpion E-MTB S 29 x 2,6" (Vorderreifen) / Pirelli Scorpion E-MTB R 29 x 2,6" (Hinterreifen) | Sehr Gut / Sehr Gut |
| 4 | Schwalbe Eddy Current Front Super Trail Soft 29 x 2,6" (Vorderreifen) / Schwalbe Eddy Current Rear Super Gravity Soft 29 x 2,6" (Hinterreifen) | Überragend / Sehr Gut |
| 5 | Vittoria E-Mazza Enduro Graphene 2.0 29 x 2,6" (Vorderreifen) / Vittoria E-Martello Enduro Graphene 2.0 29 x 2,6" (Hinterreifen) | Sehr Gut / Sehr Gut |
Die besten Tour- & Trail-Reifen für dein MTB 2024 im Test
Gehören noch lange nicht zum alten Eisen: Tour- und Trail-Reifen sollen Gripstark und dennoch effizient rollen.
| Platz | Reifen Kombination | Testergebnis |
|---|---|---|
| 1 | Schwalbe Nobby Nic Super Ground Soft 29 x 2,4" (Vorderreifen) / Schwalbe Wicked Will Superground Speed Grip 29 x 2,4" (Hinterreifen) | Sehr Gut / Überragend |
| 2 | Continental Mountain King Protection TR 29 x 2,3" (Vorderreifen) / Continental Cross King Protection TR 29 x 2,3" (Hinterreifen) | Gut / Sehr Gut |
| 3 | Kenda Regolith Pro SCT TR 29 x 2,4" (Vorderreifen) / Kenda Karma 2 Pro SCT TR 29 x 2.4 (Hinterreifen) | Sehr Gut / Sehr Gut |
| 4 | Maxxis Forekaster Exo 3C Maxx Terra TR 29 x 2,4" WT (Vorderreifen) / Maxxis Rekon Exo Dual TR 29 x 2,4" WT (Hinterreifen) | Sehr Gut / Sehr Gut |
| 5 | Specialized Purgatory Grid T9 2Bliss 29 x 2,4" (Vorderreifen) / Specialized Ground Control Grid T7 2Bliss 29 x 2,35" (Hinterreifen) | Gut / Sehr Gut |
Diese Informationen sollen dir helfen, die perfekte Reifenkombination für dein Mountainbike zu finden und dein Fahrerlebnis zu optimieren.
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