Eine Prise Abenteuer bei der Tourenplanung darf nicht fehlen. Die Suche nach der optimalen Route hängt von verschiedenen Faktoren ab. Doch selbst Einsteiger müssen nicht zu Hause bleiben.
Tourenplanung: Der Schlüssel zum erfolgreichen Mountainbike-Abenteuer
Alpine Erfahrung, so sagt man, sei nötig, um sich in eine Mehrtages-Tour im Gebirge zu stürzen. Irgendwann muss man also anfangen, genau diese Erfahrungen zu sammeln. Einsteiger schließen sich daher auf ihrem ersten langen Ausritt am besten einer geführten Tour an.
So spart man sich sämtliche Tourenplanung, genießt den Service von Gepäcktransport und Rücktransfer, kann sich ganz auf sich selbst konzentrieren und lernt ganz nebenbei von erfahrenen Guides dazu. Oder man wählt eine Mittelgebirgs-Route, auf der im Notfall Handy-Empfang gewährleistet ist (z. B. Stoneman Arduenna).
Für all diejenigen, die bereits für mehrere Tage mit ihrem Bike ins Abenteuerland abgetaucht sind und wissen, wie man nur mit dem Nötigsten aus dem Rucksack klarkommt, haben wir ein paar spannende, neue Routen samt GPS-Tracks herausgesucht. Damit spart man sich die Tourenplanung, aber alles andere muss selbst organisiert werden.
Und da Ihr letzter Mountainbike-Trip vielleicht ein halbes Jahr zurückliegt, haben wir die wichtigsten Check-Punkte noch mal zusammengetragen. Das Gute an all dieser Planungsarbeit ist: In Gedanken kurbelt man bereits los, die Erholung beginnt. Außerdem verschafft man sich damit das Überblickswissen, das während der Tour lebensrettend sein kann.
Top 5 Mountainbike-Touren für unvergessliche Erlebnisse
Im Folgenden werden einige ausgewählte Mountainbike-Touren vorgestellt, die sowohl für erfahrene Biker als auch für ambitionierte Einsteiger geeignet sind:
1. Trans-Ligurien
Nach Finale Ligure kommen die meisten wegen der perfekten Kombination aus Bergen, Trails, Shuttle, Pizza und Meer. Allerdings hat sich längst herumgesprochen, dass sich im lang gezogenen ligurischen Küstengebirge noch mehr solcher Trail-Hotspots verstecken. Also machte sich Routen-Finder Mathias Marschner von TrailXperience auf, um möglichst viele dieser Spots in einer Mehrtages-Tour zu vereinen. Geholfen hat ihm dabei die Alta Via dei Monti Liguri. Der alte Fernwanderweg zieht sich entlang des Gebirgskamms, der sich von der Toskana bis an die französische Grenze erstreckt und dient dieser fünftägigen Etappen-Tour als roter Faden. Vom Startpunkt Finale Ligure aus geht’s hinauf zur Shuttle-Haltestelle Melogno, dann folgt man dem Höhenweg Via Alta gen Westen. Dabei wechselt der Untergrund von gut ausgebaut bis auf Handtuchbreite „verfallen“. Die Aussicht changiert von den 4000ern des Piemonts rechts bis hin zum Meereshorizont auf der linken Seite.
Das Beste an dieser Haupt-Route sind die Abzweige in die Täler, wo Unterkünfte und Supertrails warten.
- Die Tour: 244 km / 8865 hm / 5 Etappen
2. Stoneman Arduenna
Wälder, Wiesen, Weiden - und: Berge! Stoneman-Initiator Roland Stauder hätte die belgischen Ardennen nicht ausgewählt, wenn es dort keine sportlichen Herausforderungen gäbe. Auf der 176 Kilometer langen Riesenrunde durch Belgiens Hochland sammeln sich insgesamt sogar 3900 Höhenmeter an. Höchster Punkt: der 694 Meter hohe Signal de Botrange. Spannender aber sind die Trails, die sich durchs Hohe Venn, das größte Hochmoor Europas, winden.
Die Stoneman-Idee: Wer die Route mit ihren acht Checkpoints an einem Tag abspult, reiht sich in die Riege der Gold-Absolventen ein. Wer sich zwei oder drei Tage Zeit lässt, bekommt eine Silber- bzw. Bronze-Auszeichnung, hat aber mehr von der Natur Ostbelgiens und kann den neuen Gepäcktransport nutzen. Die Checkpoint-Saison läuft bereits (15.4.-15.9.22). Zur offiziellen Eröffnungsparty reist sogar Roland Stauder selbst als Guide an!
3. 7-Summits-Transalp
Man muss sich ja nicht gleich ein sündhaft teures E-MTB anschaffen, nur weil man sich für eine Transalp vielleicht noch nicht fit genug fühlt. Die deutlich günstigere Alternative heißt: Lifttickets! Diese siebentägige Route von Kronburg (kurz vor Landeck) zum Gardasee lässt unterwegs keine Seilbahn ungenutzt. Insgesamt 16 Mal darf man in den Lift steigen und Körner für die Abfahrt sparen. Und das ist auch gut so, denn es sind die Trails, die es auf dieser Alpenüberquerung in sich haben.
So warten etwa der Frommes-Trail in Serfaus, Mutzkopf- und Haideralm-Trail in Nauders, der Bimbam-Trail im Vinschgau, der Hohe Dieb und die berühmten Stadt-Trails von Bozen und schließlich die legendären Abfahrten hinunter zum Molvenosee, bevor es auf der letzten Etappe durchs Sarca-Tal zum Gardasee geht. Ganz ohne Höhenmeter kommt man allerdings nicht über diese sieben Alpengipfel. Die Strecke hat insgesamt 487 Kilometer und 18.350 Tiefenmeter, aber 10.100 Höhenmeter sind immer noch selbst bergauf zu kurbeln.
4. Füssen - Königssee
Die Idee wurde aus der Not heraus geboren, weil zu Beginn der Corona-Zeit die Grenzen geschlossen waren: nicht über die Alpen, sondern quer durch den kompletten deutschen Alpennordrand. Vom Allgäu bis nach Berchtesgaden am Königssee. Heraus kam eine Traum-Route, denn der bayerische Gebirgsstreifen steckt ja voller Touren-Hotspots: Ammergebirge, Wetterstein, Soierngruppe, Mangfallgebirge, Schliersee, Chiemgauer und schließlich die Berchtesgadener Alpen - alle auf einen Streich!
Sieben Tage sollte man für diesen Trip einplanen. Oder man teilt die Route auf mehrere Wochenenden auf. Schließlich ist man dank Regionalzuganbindung der einzelnen Gebirgsgruppen ja auch relativ schnell wieder zu Hause. Von den Zahlen her kann sich diese Tour mit jeder Transalp-Route messen: 394 Kilometer und 11.190 Höhenmeter sammeln sich unterwegs an. Auch Schiebe- und Tragepassagen stellen sich immer mal wieder in den Weg, aber auch traumhaft schöne Badeseen.
5. Quer durchs Erzgebirge
Das Erzgebirge gehört zu Deutschlands abenteuerlichsten und Trail-haltigsten Mittelgebirgen. Vor allem, wenn man seine steil abfallenden südlichen Hänge auf tschechischer Seite in die Tour integriert. Hier warten nicht nur Abfahrten mit 700 Tiefenmetern ins Böhmische Becken hinunter, sondern auch privat angelegte Trailparks, Kammwege, Basalttürme, Sandstein-Tafelberge und stillgelegte Eisenbahnbrücken mitten in der Wildnis.
Am dritten Tag dieser Tour dreht die Route wieder gen Norden über die Grenze nach Deutschland, folgt dort dem Malerweg zur Burg Königstein und anschließend der Elbe bis in die sächsische Landeshauptstadt Dresden. Enduro-Spezialist André Wagenknecht hat diese Route zusammen mit zwei Kumpels aus Dresden ausgekundschaftet. Wer diese Tour nachfahren möchte, sollte einen hohen Trail-Anteil zu schätzen wissen und entsprechend gute Fahrtechnik-Skills mitbringen.
- Die Tour: von Seiffen über Tschechien und die Sächsische Schweiz nach Dresden - 174 Kilometer / 4200 Höhenmeter / 3 Etappen
Der richtige Zeitpunkt für Ihre Mountainbike-Reise
Die schneefreie Hochgebirgssaison ist von Juni bis Mitte September relativ kurz. Dazwischen sollte man die Wetterlage im Auge behalten.
„Es gibt kein schlechtes Wetter, nur ...“ - wer diesen Spruch ins Leben gerufen hat, war nie bei einem Wintereinbruch, dichtem Nebel oder Blitz und Donner im Hochgebirge unterwegs. Erfahrene Alpinisten meiden solche Situationen, indem sie nicht den lokalen Wetterbericht des Startorts abfragen, sondern bereits Wochen vorher die Großwetterlage ihres gesamten Touren-Gebietes beobachten.
Kündigen sich entlang der geplanten Strecke Tiefdruckgebiete an, sollte man die Tour möglichst verschieben, weil sie als breite Wand mit heftigen Gewittern, Temperaturstürzen und tagelangem Regen übers Gebirge walzen. Veranstalter ziehen ihre Touren zwar meistens trotzdem durch, allerdings verlegen sie die Routen dann in die sicheren Täler. Aufpassen sollte man auch im Frühjahr (Schnee auf den hohen Pässen) und im Herbst, weil die Tage deutlich kürzer werden.
Temperaturstürze sieht der Wetterdienst zuverlässig 6-10 Tage im Voraus. Top-Prognosen für alle Gebirgsgruppen bietet die Webseite alpenvereinaktiv.com, das gemeinsame Tourenportal von Deutscher Alpenverein (DAV), Österreichischer Alpenverein (ÖAV) und Alpenverein Südtirol (AVS).
Sicherheitsvorkehrungen: Vorbereitung ist alles
Abenteuer bedeutet loslassen und schauen, was passiert. Aber es kann zu ernsten Situationen kommen - darauf muss man vorbereitet sein.
„Wenn Du Dich nur mit viel Glück aus einer brenzligen Situation befreien kannst, dann ist zuvor etwas gehörig schiefgelaufen“, sagt Abenteuerfotograf Dan Milner, der schon in sämtlichen Gebirgen dieser Welt unterwegs war. Die Alpen sind zwar dichter besiedelt als etwa das Simien-Gebirge in Äthiopien, doch auch wenn das nächste Dorf im Tal bereits zu sehen ist, sind die Berge kein Spielplatz. Mit einem folgenschweren Unfall muss man leider immer rechnen, und dann sollte man sich zu helfen wissen.
Im Optimalfall ist man mindestens zu dritt auf Tour unterwegs, hat ein Erste-Hilfe-Set griffbereit und weiß, was bei welcher Verletzung als Erstversorgung zu tun ist (zur Not mit Hilfe der DRK-App „Erste Hilfe“).
Im Notfall: Hilfe rufen
Hilfe holen mit dem Handy: Ab einer Höhe von 1400 Metern reißt der Empfang im Gebirge meist ab. Allerdings hat jedes Handy eine Notruf-Funktion, die auch ohne Empfang und Entsperrung funktioniert. Mit welcher Tastenfunktion das an Ihrem Gerät geht, finden Sie im Menü Einstellungen unter SOS-Notruf. Allerdings wählt das Handy dann die allgemein für ganz Europa gültige Notrufnummer 112. Die Weiterleitung an die zuständige Rettungsleitstelle erfolgt dann über Umwege. Direkter ist der Alpen-Notruf über die kostenlose App SOS-EU-ALP, die der Alpenverein mitentwickelt hat. Auch hier werden bei der Aktivierung automatisch die Positionsdaten übermittelt.
Kein Handy? Ein sehr unwahrscheinlicher Fall. Aber wüssten Sie auch ohne Handy, wie man im Gebirge Hilfe ruft? Das alpine Notsignal lautet: Sechs Signale pro Minute absetzen (z. B. mit der Pfeife an der Rucksackschnalle, Blinken mit der Taschenlampe, oder durch Winken mit einem Stück Stoff. Wurden Sie erhört, wird der Empfänger mit drei Signalen antworten - dann ist Hilfe unterwegs.
Rücktransport organisieren
Wer von A nach B fährt, muss irgendwie auch wieder zurückkommen. Um den Rücktransfer kümmert man sich am besten rechtzeitig.
Der innere Kompass eines Menschen scheint so geeicht: Man fährt einfach am liebsten gen Süden. Tatsächlich kommen nur wenige Biker auf die Idee, ihre Transalp am Gardasee zu starten und nach Hause zu radeln. Dabei wären einige Pässe in dieser Richtung sogar leichter zu erkurbeln, und den Rücktransport könnte man sich sparen. Dafür bräuchte man natürlich einen Lift zum Startpunkt, aber vielleicht kennen Sie ja jemanden, der übers Wochen-ende sowieso zum Gardasee will und Sie mitnehmen könnte?
Ansonsten gibt es in beide Richtungen Zugverbindungen und Veranstalter, die in den Shuttle- Bussen ihrer Gruppen noch freie Plätze anbieten. Gerade bei größeren Gruppen lohnt sich auch die Buchung bei einem der vielen Transalp-Shuttle-Unternehmen, wie zum Beispiel: Bike Shuttle oder Transalp Shuttle (auch in beide Richtungen).
Beispiel: 5 Std 14 Min dauert die schnellste Zugverbindung von Rovereto nach Garmisch. Preis bei der ÖBB: 38,80 Euro plus 12 Euro fürs Bike.
Route überprüfen: Vorbereitung ist die halbe Miete
Unpassierbare Wege, Hütte geschlossen, im Hochgebirge fast verdurstet - manch schwierige Situation lässt sich bereits vorab durch eine gute Tourenplanung vermeiden.
Auch eine noch so akribisch aufgezeichnete Tour kann bereits am nächsten Tag ganz anders aussehen. Gerade im Gebirge sind die Wege Naturgewalten ausgesetzt: Murenabgänge, Stürme und Platzregen können wichtige Routen-Abschnitte von einem Tag auf den anderen unpassierbar machen. Deshalb sollte man sich niemals einfach einen GPS-Track herunterladen und auf gut Glück losfahren.
Ist eine Touren-Beschreibung älter als ein Jahr, kann inzwischen auch eine Hütte nicht mehr bewirtschaftet oder ein Lift stillgelegt worden sein. Deshalb ist es immer wichtig, eine Route vorab genau zu überprüfen. Vor allem auf Sinnhaftigkeit: Ist die Route lückenlos aufgezeichnet? Führt ein Anstieg vielleicht einen steilen Trail bergauf, statt auf den fahrbaren Schotterserpentinen daneben? Sind alle geplanten Wege intakt? Über Hochgebirgsabschnitte, Passagen durch enge Täler und Regionen, die über Herbst und Winter zuvor von starkem Schneefall oder Stürmen betroffen waren, sollte man sich genau erkundigen. Entweder über den Alpenverein oder den Tourismusverband vor Ort.
Achten Sie beim Kartenstudium für die Tourenplanung auch gleich auf diese Punkte, die unterwegs wichtig werden könnten: Gibt es Unterstellmöglichkeiten in Hochgebirgspassagen oder sinnvolle Umfahrungen bei schlechtem Wetter? Wasserauffüllmöglichkeiten? Sie werden sehen: Am Ende kennen Sie die Route besser als Ihr GPS-Gerät.
GPS und Handy sind im Alltag höchst verlässliche Helfer. Im Gebirge aber reißt die Verbindung schon mal ab - dann sind die eigenen Instinkte gefragt.
8 Fehler, die Sie bei der Tourenplanung vermeiden sollten
BIKE-Reiseredakteurin Gitta Beimfohr nennt die wichtigsten Punkte für eine gelungene Tourenplanung:
Fehler 1: Ohne Überblick und Wissen losfahren
GPS hat das Touren-Fahren revolutioniert, sorgt aber auch für häufigere Bergunfälle.
Fertige Tour aussuchen, Track runterladen, und los geht’s! Wer sich so wenig mit der Planung der eigenen Tour beschäftigt, hat nicht nur keine Ahnung, welche Landschaften er sich da mühevoll erkurbelt - er treibt auch den Bergrettern die Zornesröte ins Gesicht. Denn ein Bergsportler sollte immer wissen, wo er sich gerade befindet, mit welchem Gelände er es zu tun hat und wie er sich im Notfall selbst daraus befreien kann. Dieses nötige Überblickswissen vermitteln: topografische Karten - egal ob auf Papier oder digital.
Fehler 2: Fremden GPS-Daten folgen
Von Hobbybikern erstellt und von Algorithmen korrigiert. Tracks aus Touren-Portalen sollte man prüfen! Wer schon mal selbst einen Track in ein Touren-Portal eingeladen hat, wird sehen, dass der Algorithmus mit „Routen-Verbesserungen“ eingreift. Allerdings gibt es noch keinen Algorithmus, der die Fahrbarkeit eines Weges bestimmen kann. So passiert es, dass Tracks für Biker in Klettersteigen enden oder Bikepark-Strecken bergauf führen. Deshalb sollten Sie jeden Meter des Tracks zu Hause am Bildschirm auf Logik, Steigungsgrad und Wegbeschaffenheit überprüfen. Vorteil: Dabei verschaffen Sie sich bereits das in Punkt 1 beschriebene Überblickswissen!
Fehler 3: Schiefer Rucksack, kneifende Falte im Sitzpolster
Warten Sie mit dem Korrigieren nicht bis zur nächsten Pause.
„Ach, den Trägergurt stell’ ich oben am Pass ein“ - was auf einer Tages-Tour noch funktioniert, kann auf einem Mehrtagesausflug zur Tortur werden.
Weitere Inspirationen für Ihre Mountainbike-Reise
Hier sind noch einige zusätzliche Reiseziele und Tipps, um Ihre nächste Mountainbike-Reise unvergesslich zu machen:
- Südtirol, Italien: Erkunden Sie die Dolomiten rund um St. Vigil mit 250 km abwechslungsreichen Trails für alle Leistungslevel.
- Finale Ligure, Italien: Ein E-Mountainbike-Mekka an der italienischen Riviera mit ständig erweiterten Trails und ganzjährigem Fahrspaß.
- Ischgl, Österreich: Genießen Sie die Ruhe und Abgeschiedenheit im Sommer mit Flowtrails für jede Könnerstufe und ein atemberaubendes Panorama.
- Schottland: Entdecken Sie die 7 Mountainbike-Zentren in den Scottish Borders mit Weltklasse-Trails und schottischer Gastfreundschaft.
- Flims, Schweiz: Erleben Sie 330 km Bike-Trails rund um Flims mit Servicepoints und atemberaubenden Naturdenkmälern.
- Baiersbronn, Deutschland: Profitieren Sie vom Biker-Kodex und erkunden Sie 400 km (E-)Mountainbike-Strecken im Schwarzwald.
- La Palma, Kanarische Inseln: Fliegen Sie die Berge hoch und erleben Sie ein Traum von Trails und Big-Mountain-Abfahrten mit Guides.
- Zermatt, Schweiz: Startpunkt Furi. Mit Blick auf die Matterhorn-Nordwand mit Trails für Anfänger bis Profis.
- Whistler, Kanada: Planen Sie Ihren Traumtrip nach Whistler mit praktischen Tipps und Insiderwissen für das Mekka des Mountainbikens.
Erfahrungsberichte von Mountainbike-Reisenden
Hier sind einige Auszüge von Erfahrungsberichten von Mountainbike-Reisenden, die ihre Erlebnisse mit uns geteilt haben:
- "Rundum eine super Woche mit tollen Strecken, schönen Aussichten und einer coolen Gruppe."
- "Die Betreung und der Spaßfaktor passten. Ich habe mich in unserer Gruppe sehr wohl gefühlt."
- "Toll fand ich die motivierenden Worte unseres Guides, der es verstanden hat, dass das Team immer füreinander da war und gemeinsam ankommen wollte."
- "Eine wunderschöne Tour - kann man nur weiterempfehlen und hat Lust auf mehr gemacht!"
- "Der Urlaub war einfach traumhaft: tolle anspruchsvolle Tour, super Gruppe, tolle Guides und gute Hotels. Es wird nicht das einzige Mal bleiben."
- "Kompetenz_Tourguide: war über jeden Zweifel erhaben - im Ernst."
- "Die privat geführten Hotels waren super schön. Wir freuen uns schon aufs nächste mal, mit Euch in die Pedale treten zu dürfen."
Tout Terrain Outback Xplore 29: Ein Erfahrungsbericht
Das Tout Terrain Outback Xplore gibt es als 275 Version mit Starrgabel (Carbon) und 27,5 Zoll/650B Rädern. Es ist zudem schon mehr als Reiserad fürs Grobe gedacht, mit Gepäckträgern vorne und hinten. Um es gleich vorweg zu nehmen: ich bin kein Fan von Pinion und Riemenantrieb.
Ich bin das Xplore 29 an die 300km im Test gefahren. Und ich muss sagen, dass es eine angenehme Mischung aus agilem Mountainbike und gemütlicher Bikepacking-Maschine ist. Das liegt zum einen an der Geometrie, zum anderen an der Federgabel. Wenn man eher vom Gravelbike oder - wie in meinem Fall Drop Bar MTB - und Federung eher nicht eingebaut hat, dann ist das wie eine Offenbarung.
So smooth und vor allem gelenkschonend bin ich noch nie über grobe Steine, ausgewaschene Regenrinnen auf Schotterwegen und Wurzeltrails gekommen. Die ganze Power der Federung kommt natürlich bergab zur Geltung, wo ich viel komfortabler und schneller runtersausen konnte.
Kein Wunder, denn die am Xplore verbaute Cane Creek Helm MKII hat mit 130mm Federweg mehr als genug für den Einsatz im normalen XC Gelände.
Hier ist eine Tabelle mit Tourenvorschlägen, die im Artikel erwähnt wurden:
| Tour | Länge | Höhenmeter | Etappen |
|---|---|---|---|
| Trans-Ligurien | 244 km | 8865 hm | 5 |
| Stoneman Arduenna | 176 km | 3900 hm | 1-3 |
| Füssen - Königssee | 394 km | 11.190 hm | 7 |
| Quer durchs Erzgebirge | 174 km | 4200 hm | 3 |
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