Der Fahrradschlauch verrichtet seinen Dienst normalerweise unscheinbar im Verborgenen. Doch eigentlich ist er es, der das Rad am Laufen hält. Verliert er Luft, steht erst mal alles still. Die Schaltung? Nutzlos. Die Federung? Arbeitslos. Das System Fahrrad, ausgeknockt vom Pieks einer Dorne oder vom Schlag einer Gehwegkante.
Wenn er sich bemerkbar macht, haben Radler ein Problem.
Tubeless-Systeme erhöhen zwar den Pannenschutz, sparen Gewicht und senken den Rollwiderstand. Doch diese Technik ist eher im Radsport verbreitet. Normalradler scheuen den Aufwand beim Umrüsten oder die Schweinerei, wenn trotz Dichtmilch ein Defekt auftritt und unterwegs ein Schlauch eingezogen werden muss.
TPU-Schläuche im Vergleich zu klassischen Butyl-Fahrradschläuchen
Schläuche aus thermoplastischem Polyurethan (TPU) sollen nun das althergebrachte Butyl ablösen und bei deutlich geringerem Gewicht nicht nur den Pannenschutz verbessern, sondern gleichzeitig den Rollwiderstand senken. Klar, dass so wegweisende Eigenschaften auch einen Nachteil mit sich bringen: TPU-Schläuche sind im Schnitt fast dreimal so teuer wie die Alternativen aus Butyl oder Latex. Lohnt sich die Investition?
Das wollten die Kollegen unseres Schwestermagazins BIKE in aufwendigen Labor- und Praxistests herausfinden. Sie haben dafür je vier Leicht- und Standardschläuche mit vier TPU-Modellen verglichen. Auch wenn nicht alle diese Schläuche in Trekkingrad-Größen zu bekommen sind: Ein „29er“ ist nur ein breiter 28er-Reifen. Und das Angebot wächst unaufhaltsam.
Der Aufstieg der TPU-Schläuche
Gänzlich neu sind Schläuche aus TPU nicht. Schon 2011 hatten wir einen Kunststoffschlauch von Eclipse im Test. Auch Tubolito bedient schon länger einen kleinen Kreis von leistungsorientierten Radsportlern und Tuning-Fetischisten. Doch nun wagt sich auch Schwalbe als erster großer Hersteller ins TPU-Segment und fertigt einen Schlauch aus dem Thermoplast Aerothan. Damit könnte die TPU-Welle so richtig ins Rollen kommen.
Gewichtsersparnis auf Kosten des Pannenschutzes?
Das Gewicht der Neuen ist auf Anhieb überzeugend. Mit gerade mal 43 Gramm wiegt der Tubolito S-MTB ganze 99 Gramm weniger als der leichteste Butyl-Schlauch. Und selbst mit dem 88 Gramm schweren Aerothan Tube spart man sich im Set noch immer über 100 Gramm.
Auf dem Rollwiderstandsprüfstand ist die Sache nicht so eindeutig. Das schwerere Tubolito-Modell rollt nicht besser als ein Standardschlauch. Sein leichtes Pendant (S-MTB) und der Schwalbe landen knapp unter den Werten der leichten Butyl-Schläuche. Nur der 44 Gramm leichte Reveloop schafft es unter die 12-Watt-Marke.
Doch der eigentliche Star beim Rollen ist der Latex-Schlauch von Vittoria. Dank seiner extrem flexiblen Haut läuft er mit 11,2 Watt über vier Watt schneller als ein schwerer Freeride-Schlauch. Noch flotter sind Biker nur im Tubeless-Set-up unterwegs - um gut ein halbes Watt, wie der Vergleich im Schwalbe-Labor belegt.
Dass die Unterschiede für den Fahrer aber nur schwer nachvollziehbar sind, zeigt unser Praxisexperiment. Im Blindtest konnte nur einer von drei Fahrern den Unterschied zwischen Tubeless, TPU- und Butyl-Schlauch korrekt zuweisen. Und auch beim Pannenschutz ist das Bild nicht ganz so klar.
Vor Durchschlägen schützen die Kunststoffpellen im besten Fall so gut wie die schwächsten Butyl-Schläuche. Hier steigt die Schutzwirkung nahezu analog zur Wandstärke. Anders sieht die Sache bei „Stichwunden“ aus: Schwalbes Aerothan Tube und der Tubolito MTB halten extrem lange stand, bevor der Testdorn die Kunststoffhaut durchstößt. Kein anderer Schlauch erreicht annähernd deren Werte. Der leichte Tubolito und die dickwandigsten Butyl-Schläuche folgen mit großem Abstand.
Am Ende setzen sich der Aerothan Tube und der Tubolito MTB aus TPU locker an die Spitze des gesamten Testfeldes. In Summe sind sie klar die besseren Schläuche.
Doch sind sie auch den hohen Preis wert? Wir sagen: Nur wenn Gewicht oder Rollwiderstand eine übergeordnete Rolle spielen, lohnt sich die Investition. Wer darauf weniger Wert legt, kann sich für den Preis eines TPU-Schlauchs auch vier Exemplare unseres Preis-Leistungs-Siegers Michelin Air Stop MTB kaufen.
Fahrradschlauch Test & Vergleich
Beste Fahrradschläuche im Ranking: Ihr persönlicher Spitzenreiter in unserer Rangliste. Einkaufshilfe für den Fahrradschläuche-Test oder Vergleich: Unser Wegweiser für Ihren persönlichen Testsieger!
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- Worauf muss ich beim Kauf eines Fahrradschlauchs achten?
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- Wie wechsele ich einen Fahrradschlauch?
Weitere Antworten und Fragen von Kunden, die nach Fahrradschlauch-Tests bzw. -Vergleichen suchen
Die getesteten Schläuche im Detail
Im Folgenden werden einige der im Testlabor untersuchten Fahrradschläuche näher betrachtet:
SV19 von Schwalbe
Der Fahrradschlauch SV19 10430343 von Schwalbe eignet sich für eine Reifengröße von 27,5 bis 29 Zoll. Somit ist dieser Fahrradschlauch für die meisten Fahrräder geeignet. Bei dem Fahrradschlauch SV 19 10430343 von Schwalbe handelt es sich um einen Standardschlauch. Dieser hat ein französisches Ventil.
MTB Tube von Continental
Der Tube-Innenschlauch 182181 von Continental ist für Mountainbike-Reifen mit einer Größe von 29 Zoll geeignet. Dieser Fahrradschlauch hat ein Presta-Venitl. Hierbei handelt es sich um ein französisches Ventil, welches bei den meisten Fahrradreifen vorhanden ist.
85095 von Fischer
Der Fischer Fahrradschlauch verfügt im Gegensatz zu anderen Produkten aus unserem Vergleich über ein spezielles Gel, das kleine Löcher bis zu einem Durchmesser von 3 mm selbstständig versiegelt. Dies erhöht die Zuverlässigkeit und Sicherheit bei der Fahrt, indem es die Häufigkeit von Pannen verringert. Der Fischer Fahrradschlauch ist kompatibel mit Dunlop-, Auto- und Sclaverand-/Französischen Ventilen.
Fahrradschlauch breit von Fischer
Der Fahrradschlauch 85146 von Fischer ist für eine Reifengröße von 27,5 Zoll geeignet. Allerdings handelt es sich um einen elastischen Schlauch, sodass dieser für mehrere Reifengrößen verwendet werden kann.
DV 17 Innenschlauch 2er Set von Schwalbe
Der DV 17 Innenschlauch des 2er-Sets von Schwalbe ist sehr luftdruckstabil. Aufgrund einer speziellen Gummimischung verliert der Schlauch weniger Luft als herkömmliche Schläuche, sodass die Reifen nicht so oft aufgepumpt werden müssen. Zudem werden alle Schläuche beim Hersteller zweifach auf Lufthaltigkeit geprüft.
SV 15 28 Zoll von Schwalbe
Die Fahrradschläuche SV 15 von Schwalbe sind für Straßenräder geeignet. Die Reifen sollten eine maximale Breite zwischen 18 und 25 mm haben. Der Schlauch 10427343 SV 15 von Schwalbe ist für Reifen mit einer Größe von 28 Zoll geeignet. Dadurch ist dieser Schlauch für die meisten Fahrräder und besonders für Mountainbikes geeignet. Der Fahrradschlauch SV 15 der Marke Schwalbe hat einen Sclaverandventil.
Fahrradschlauch SV 19 von Schwalbe
Der Schwalbe Fahrradschlauch ist mit einem hochwertigen Presta-Ventil ausgestattet. Das Presta-Ventil, auch Sclaverandventil genannt, ist ein schmales und leichtes Ventil, das vor allem in Rennrädern und Mountainbikes Verwendung findet. Das SV 19 5er-Set von Schwalbe ist für Fahrräder mit den Reifengrößen 27,5 Zoll (0,7 m), 28 Zoll (0,71 m) und 29 Zoll (0,74 m) geeignet.
AV 28 Zoll von Schwalbe
Der SCHWALBE Fahrradschlauch hat einen Innenreifendurchmesser von 622 - 635 mm. Der Fahrradschlauch AV17 BE-SCHWALBE-AV17-1 von Schwalbe hat ein Autoventil.
10421310V von Schwalbe
Der Schwalbe AV Fahrradschlauch hat ein AV - Autoventil, der Schlauch lässt sich sehr leicht montieren. Der Schwable Schlauch ist für Reifen mit einer Breite von 1,50 bis 2,50 Zoll konzipiert, was ihn vielseitig für verschiedene Reifenmodelle innerhalb dieses Bereichs macht.
Tubeless-Systeme und Reifen-Inserts
Auch wenn mittlerweile eine Vielzahl der Biker auf Tubeless umgestiegen sind, gibt es berechtigterweise auch noch genügend, die auf den klassischen Schlauch setzten. Ein Tubeless-System ist zwar pannensicherer und in der Regel leichter, doch ist die Montage fummeliger und aufwendiger… Und auch der Wartungsaufwand spricht für den Schlauch. So muss beim Schlauch in der Regel nicht ständig nachgepumpt oder in heißen Jahreszeiten Dichtmilch nachgefüllt werden.
Der 29-Zoll-Fahrradschlauch
Ein Fahrradschlauch 29 Zoll ist ein wesentlicher Bestandteil eines jeden Fahrrades, insbesondere für Mountainbikes und Tourenräder. Die Bezeichnung „29 Zoll“ bezieht sich auf den Durchmesser des Schlauches, welcher für Fahrradreifen dieser Größe konzipiert ist. Diese Schlauchgröße ist ideal für Fahrten über unebenes Gelände, da sie eine bessere Stabilität und Dämpfung bietet und somit das Fahren komfortabler macht.
Materialien und Ventilarten
Fahrradschläuche 29 Zoll sind in verschiedenen Typen erhältlich, die sich in Material, Ventilart und Wandstärke unterscheiden. Die gängigsten Materialien sind Latex und Butyl. Latexschläuche sind leichter und flexibler, was zu einer verbesserten Fahrdynamik führt, während Butylschläuche robuster und luftdichter sind, was weniger häufiges Aufpumpen erfordert.
Die Ventilarten bei diesen Schläuchen variieren ebenfalls. Das Presta-Ventil, auch Sclaverand- oder französisches Ventil genannt, ist schlank und wird vor allem bei Rennrädern verwendet. Das Schrader-Ventil, auch Autoventil genannt, ist breiter und findet sich häufig bei Mountainbikes. Einige Fahrradschläuche bieten zudem ein Dunlop-Ventil, eine Mischform, die vor allem in Europa verbreitet ist.
Bekannte Marken
- Schwalbe ist bekannt für seine hochwertigen Fahrradschläuche und -reifen, besonders im Mountainbike-Bereich.
- Continental bietet eine Vielzahl von Fahrradschläuchen an, die für ihre Robustheit und gute Luftretention bekannt sind.
- Michelin ist eine weitere Top-Marke, die für ihre Qualität und Innovationskraft im Bereich Fahrradreifen und -schläuche bekannt ist.
- Maxxis ist besonders im Mountainbike-Segment stark vertreten.
- Kenda produziert Fahrradschläuche, die sich durch ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis auszeichnen.
Faktoren bei der Auswahl
Die Wahl des richtigen Fahrradschlauchs ist entscheidend für die Fahrradleistung und den Komfort. Marken wie Schwalbe, Continental, Michelin und andere bieten eine Vielzahl von Optionen, die sich in Material, Ventilart und Qualität unterscheiden.
- Überprüfen Sie das Material des Schlauches.
- Beachten Sie die Wandstärke des Schlauches.
- Das Gewicht ist besonders für Rennradfahrer relevant.
- Stellen Sie sicher, dass der Schlauch genau zu Ihrer Reifengröße passt.
- Berücksichtigen Sie die Marke und den Preis.
Vor- und Nachteile von 29-Zoll-Schläuchen
Die Statistiken und Fakten zeigen deutlich, dass 29-Zoll-Fahrradschläuche aufgrund ihrer verbesserten Performance und des erhöhten Komforts auf unebenem Gelände immer beliebter werden. Aufgrund ihrer Größe können 29-Zoll-Schläuche anfälliger für Pannen durch spitze Gegenstände sein. Größere Schläuche können schneller Luft verlieren, besonders wenn das Material oder das Ventil nicht von hoher Qualität ist.
Qualitätsprüfung von 29-Zoll-Fahrradschläuchen
Die Qualität von Fahrradschläuchen 29 Zoll kann durch eine Reihe von Tests effektiv beurteilt werden.
- Überprüfen Sie, wie gut der Schlauch den Luftdruck über einen längeren Zeitraum hält.
- Testen Sie die Widerstandsfähigkeit des Schlauchs gegen Durchstiche.
- Beurteilen Sie die Flexibilität des Schlauches.
- Untersuchen Sie das Material des Schlauches auf Verarbeitungsqualität.
- Überprüfen Sie die Funktionalität und Dichtigkeit des Ventils.
TPU-Schläuche im Detail
TPU bringt endlich Farbe ins Schlauch-Spiel. Die besten Exemplare sind allerdings farblos!!Insgesamt haben wir zehn TPU-Schläuche durchs Labor gejagt. Die Gesamtergebnisse sprechen eindeutig für das neue Material. Im Schnitt schneiden alle TPU-Schläuche besser ab als Butyl. Wirft man einen genaueren Blick auf die Einzelnoten, zeigen sich aber teils deutliche Schwächen vor allem bei den Punkten Durchschlag und Durchstich. Je nach Vorliebe oder Einsatzzweck sollte aber jeder Biker ein passendes Modell für sich finden.
Barbieri NXT Tube MTB 29
Schwerer TPU-Schlauch mit hervorragendem Pannenschutz, aber zähem Rollverhalten. Die Messungen zeigen große Schwankungen bei der Materialdicke. Sehr preiswert.
Continental TPU Tube 29" SV60
Bis auf die Ventillänge baugleich mit dem Revoloop. Rollt schnell und wiegt wenig. Top Wahl für Racer, die auf leichten Kursen nur wenig Pannenschutz benötigen.
Eclipse Off-Road
Einer der leichtesten Schläuche im Test, rollt zudem sehr leicht. Beim Pannenschutz fällt er aber etwas ab. Beim Durchstich wenig elastisch.
Pirelli Scorpion Smartube
Der Pirelli ist auch in einer schmalen 29er Version erhältlich. Im Test schneidet er nur beim Durchstich gut ab. In Sachen Pannenschutz kann der Revo.MTB Ultra nicht überzeugen. Leichter Race-Schlauch.
Schwalbe Aerothan MTB Tube
Der Schwalbe ist kein ausgesprochenes Leichtgewicht, rollt dafür sehr gut und bietet hohen Pannenschutz, was vermutlich mit an der hohen Elastizität liegt. Gute Tubeless-Alternative.
Schwalbe Aerothan MTB Tube+
Der schwerere Schwalbe überzeugt vor allem in Sachen Pannenschutz. Bestwert beim Durchstich. Beim Rollen zwei Watt langsamer als der schnelle Revoloop. Guter Touren-Schlauch.
Tubolito S-MTB
Hier spart man am meisten Gewicht. Beim Rollverhalten gibt es allerdings noch bessere TPU-Schläuche. Letzter Platz in Sachen Durchschlag, geringe Elastizität.
Tubolito MTB
Selbst der „schwere“ Tubolito ist immer noch ein Leichtschlauch. Schützt deutlich besser
Tubeless, Schlauch oder Insert?
Wer die Wahl hat, hat die Qual: Das beschreibt das von vielen Bikerinnen und Bikern als Reizpunkt gesehene Thema "Schlauch oder kein Schlauch" recht treffend. Hier durch das Dickicht an Optionen - mit den sehr unterschiedlichen Vor- und Nachteilen - zu blicken, ist gar nicht so einfach.Jahrelang gab es zu den altgedienten Fahrradschläuchen aus Butyl keine ernsthaften Alternativen. Doch die Gemengelage hat sich gewaltig geändert, wie unser großer Labor- und Praxis-Test beweist!
Kurz & knapp: Die Testergebnisse im Detail
Wie erwartet haben alle Set-ups ihre guten, aber auch schlechten Seiten. TPU und Tubeless bieten dabei über einen breiten Einsatzbereich hinweg die beste Rundum-Performance. Ihre Nachteile sind für viele (aber nicht alle) eher Randaspekte wie der hohe Montage- und Wartungsaufwand bei Tubeless oder der Preis bei TPU. Butyl ist quasi das doppelte Gegenstück: praktikabel und preiswert. Tire Inserts bieten extremen Pannenschutz zum extremen Preis - für extreme Einsätze eben. Sie können aber auch kombinieren und zum Beispiel nur am pannenanfälligeren Hinterrad ein Tire Insert verbauen. Ziehen Sie dann einen minimal weniger profilierten Reifen auf, eliminieren Sie auch einen Großteil des höheren Rollwiderstands wieder.
Vor allem die Unterschiede beim Preis sind enorm. Los geht es ab 6 Euro, Tire Inserts kosten um 100 Euro!
Die Systemfrage: Was ist denn nun besser?
Immerhin gibt es heute mindestens vier verschiedene Systeme mit deutlichen Unterschieden bei Gewicht, Handhabung und Kaufpreis - die es meist noch in den "Spielarten" schwer und leicht gibt. Der Klassiker sind Standard-Butyl-Schläuche für wenige Euros, wie sie jeder schon zigfach in Händen hatte. Light-Butyl-Schläuche sind aus demselben Material, kaum teurer, aber dünnwandiger und leichter. Recht neu auf dem Markt sind Schläuche aus thermoplastischem Polyurethan (kurz TPU genannt), die viel weniger als die Butyl-Konkurrenz wiegen, aber rund das Fünffache kosten. Auch diese gibt es in extremer Light-Ausführung. Dabei verspricht das neue Wundermaterial neben geringem Gewicht auch niedrigen Rollwiderstand bei dennoch sehr gutem Pannenschutz.
Den Reifen ohne Schlauch, also "Tubeless", zu fahren, hat sich nach Startschwierigkeiten in den letzten Jahren durchgesetzt. Auch hier ist es die Kombination aus recht geringem Gewicht und niedrigem Rollwiderstand im Gelände, die reizt. Dazu kommt in der Praxis ein toller Grip sowie sehr guter Pannenschutz.
Gut: Tubeless ist funktional gesehen auf einem praktikablen Level angekommen. Horrorstorys von nicht dicht werdenden Reifen-Felgen-Kombis gehören mit modernen Komponenten zumeist der Vergangenheit an.
Eine extremere Variante des Schlauchlos-Systems sind die bei vielen Profis beliebten "Tire Inserts", eine meist aus Schaumstoff bestehende Wulst fürs Felgenbett. Diese wird auch oft etwas spöttisch als Pool-Nudel bezeichnet, kombiniert mit der Tubeless- Milch soll sie die Felge auch vor kapitalen Durchschlägen schützen. Durch das geringere Luftvolumen und der höheren Stabilität des Aufbaus sind zudem nochmals deutlich niedrigere Drücke fahrbar, ohne dass der Reifen von der Felge rutscht.
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