Das Mountainbike trägt seinen Namen mit gutem Grund: Es ist ein Rad für die Berge.
Aber es muss ja nicht gleich eine kräftezehrende Alpenüberquerung sein.
Radl-Spaß stellt sich auch auf weniger anspruchsvollen Strecken ein.
Gerade in den Bayerischen Alpen gibt es lohnende Ziele, um auf gleichmäßig ansteigenden, gut zu fahrenden Forstwegen die Berge aus ganz neuen Perspektiven zu sehen.
Anstatt mörderischer Rampen, die wenn überhaupt nur im ersten Gang zu bezwingen sind, oder schmalen Trails, die reichlich Können erfordern, stellen wir fünf Touren vor, auf denen auch Mountainbike-Einsteiger ihre Freude haben.
Zumindest wenn sie ein Mindestmaß an Kondition mitbringen.
Bayerische Voralpen: Bayralm
Für viele ist der Tegernsee beziehungsweise Kreuth der Auftakt einer mehrtägigen Transalp, für andere dagegen der Start für eine kurzweilige Mountainbiketour durch das sanft ansteigende Tal der Langen Au.
Vorbei an der Schwaiger Alm, einer beliebten Einkehrstation, führt eine wunderbar zu fahrende Forststraße taleinwärts.
Etwas anstrengender wird es ab der wunderschön gelegenen Langenaualm, andererseits setzt man hier bereits zum Endspurt an.
Kurz darauf erreicht man einen Sattel und damit den höchsten Punkt der Tour.
Dennoch sollte man noch etwas weiterfahren, denn die inmitten ausgedehnter Almwiesen gelegene Bayralm (1040 m) ist nur wenige Minuten entfernt - und der kurze Gegenanstieg nach der Einkehr gut zu verkraften.
Zum Finale wartet eine kilometerlange Abfahrt, die Spaß macht.
Wer Grenzen ausloten möchte, der wechselt unterhalb der Langenaualm auf den "Bike Trail Langenau".
Der schmale, mit Wurzeln gespickte Trail führt weitgehend parallel zur Straße durch den Wald und erfordert viel Erfahrung und einen guten Gleichgewichtssinn.
- Ausgangspunkt: Kreuth, Parkplatz Nähe Batznhäusl (gebührenpflichtig)
- Distanz: 22 km
- Höhenunterschied: 340 m
Chiemgauer Alpen: Röthelmoosalm
Zwischen Ruhpolding, Hochfelln, Hochgern, Unterwössen und dem Weitsee liegt ein Mountainbikeparadies.
Aus allen Himmelsrichtungen führen Forstwege hinauf zu den weiten Hochebenen von Röthel- und Eschelmoos.
Ganz ohne Steigungen ist das Bikerevier nicht zu erreichen, doch zwischen den Anstiegen gibt es immer wieder Flachstücke zum Verschnaufen und lange Strecken, auf denen man ganz gemütlich dahinrollt und die großartige Landschaft genießern kann.
Ein idealer Startpunkt für die Tour über das Eschelmoos zur Röthelmoosalm ist Urschlau (767 m) südwestlich von Ruhpolding, wobei man je nach Lust und Laune auch bereits in Ruhpolding starten kann.
Die Straße führt anfangs flach entlang der Urschlauer Ache taleinwärts, ehe es anstrengend wird und man stetig bergauf fährt zur Hochebene von Eschelmoos (1073 m).
Dort wechselt man die Talseite und fährt im Auf und Ab, wobei das Ab eindeutig überwiegt, zur Röthelmoosalm (876 m) mit der bewirtschafteten Dandlalm (geöffnet von Mitte Mai bis Ende Oktober).
Nach der verdienten Einkehr am Fuß der markanten Hörndlwand wartet zum Finale eine schöne Abfahrt entlang der Urschlauer Ache zurück zum Ausgangspunkt.
- Ausgangspunkt: Parkplatz Urschlau
- Distanz: 17,5 km
- Höhenunterschied: 475 m
Bayerische Voralpen: Schwarzentennalm
Ein Klassiker ist die gemütliche Bikerunde um den Hirschberg am Tegernsee.
Eine lange Genusstour, die lediglich bei kurzen Anstiegen zwischen Wildbad Kreuth und Klamm sowie einem längeren Bergauf zur Schwarzentennalm anstrengend ist, ansonsten rollt man überaus entspannt durch die Bergwelt südlich des Tegernsees.
Die Tour startet in Bad Wiessee am Tegernsee und verläuft teilweise parallel zum Weißbach über Kreuth taleinwärts zum Parkplatz Klamm, wechselt dort die Talseite und führt abschnittsweise etwas anstrengend zum schönen Almgelände mit der bewirtschafteten Schwarzentennalm (1027 m).
Im Anschluss sind es noch ein paar Höhenmeter zum Scheitel der Tour, ehe es nur noch bergab geht.
Zumindest wenn man der Straße entlang des Söllbachs folgt, auf der man nahezu ohne zu treten kilometerweit hinaus zum Ausgangspunkt rollt.
Wer die Variante über den Bauer in der Au wählt (ist derzeit leider nicht bewirtschaftet), der muss noch einen kurzen Gegenanstieg in Kauf nehmen.
Doch die Strecke über die sonnige Wiesenterrasse lohnt sich.
- Ausgangspunkt: Bad Wiessee, Parkplatz Söllbach (gebührenpflichtig)
- Distanz: 27 km
- Höhenunterschied: 340 m
Ammergauer Alpen: Um den Trauchberg
"Man sieht den Wald vor lauter Bäumen nicht" - selten war das so wahr wie auf der Tour um den Trauchberg.
Wer sich von Unternogg südwestlich von Bad Kohlgrub auf den Weg macht, kann kaum glauben, wie riesig das Waldgebiet zwischen Unterammergau und Halblech ist.
Kilometerweit rollt man durch dichte Bergwälder, in die sich kein Wanderer verirrt - zu groß sind die Distanzen, zu uninteressant die Gipfel am Nordrand der Ammergauer Alpen.
Doch für Mountainbiker sind die vielen Forstwege ideal.
Und da zähe Steigungen die Ausnahme sind, ist die durchgehend beschilderte Trauchbergrunde auch für Bike-Neulinge perfekt geeignet.
Allerdings sollten die eine gewisse Grundkondition mitbringen, denn auf knapp 40 Kilometern Länge summieren sich die Anstiege auf gut 600 Meter.
Die ersten Kilometer führt der Forstweg neben der sanft dahinfließenden, glasklaren Halbammer flach taleinwärts.
Erst wenn man warmgefahren ist, kommen die ersten Steigungen, die allerdings immer wieder durch Flachstücke unterbrochen sind.
Rund 300 Meter nach der Mardersteighütte zweigt rechts ein Fußweg ab, der über einen Bach zu einer parallel verlaufenden Forststraße führt und damit zum Start der ersten langen Abfahrt hinunter zum Blässlingmoos.
Von dort geht es flach, wenn auch stetig steigend entlang des Wassergrabens zur Wasserscheidhütte (1085 m), einer traumhaften Hochebene mit tollen Ausblicken.
Der Übergang ist gleichzeitig der Beginn einer kilometerlangen Abfahrt hinaus nach Halblech.
Hier ändert sich das Landschaftsbild: Über freie Wiesenflächen radelt man weiter nach Trauchgau und erreicht über die nach König Ludwig II. benannte Königsstraße wieder den Startpunkt.
- Ausgangspunkt: Wanderparkplatz westlich vom Forsthaus Unternogg
- Distanz: 37 km
- Höhenunterschied: 620 m
Allgäuer Alpen: Giebelhaus
Die Allgäuer Alpen mit ihren kilometerlangen, für den Autoverkehr gesperrten Täler sind perfekt für Mountainbiker, die ihr Glück nicht in knackigen Rampen suchen, sondern genussreich durch die Bergwelt radeln möchten.
So wie das Ostrachtal bei Bad Hindelang, das über Hinterstein zum Giebelhaus zieht und Rennradler wie Mountainbiker gleichermaßen anzieht.
Die Straße ist durchgehend asphaltiert und wird auch von dem regelmäßig fahrenden Wanderbus genutzt, der die vielen Ausflügler von Hinterstein zum Giebelhaus (1063 m) und damit zum Start zahlreicher Wandertouren bringt.
Als Ausgangspunkt eignet sich der große Parkplatz Säge vor dem Ortseingang von Hinterstein.
Wer nach der gut zehn Kilometer langen Strecke, die gleichmäßig und nicht zu anstrengend bergauf führt, am Giebelhaus noch nicht ausgelastet ist, der fährt weiter ins Obertal, wo mit dem Engeratsgundhof, der Sennalpe Laufbichl und der Alpe Plättele gleich drei Einkehrmöglichkeiten warten (plus 4 km einfach, plus 280 Hm).
Die schönsten Mountainbike-Touren im Allgäu für Einsteiger
Wer mit dem Mountainbiken beginnen möchte, wird mit der Tour zum Giebelhaus im Hintersteiner Tal womöglich seine Freude an dem Sport finden.
Die Straße ist durchgehend asphaltiert und bietet somit ein einsteigerfreundliches Terrain.
Zwar geht es stetig bergauf, jedoch sehr gleichmäßig und nicht zu anstrengend.
Als Einstieg bietet sich der Parkplatz "Säge" in Hinterstein (kostenpflichtig) an.
Wer nach der gut elf Kilometer langen Strecke noch nicht genug hat, der kann noch weiter ins Obertal fahren.
Dort warten mit der Alpe Engeratsgund, der Sennalpe Laufbichl und der Alpe Plättele noch viele weitere Einkehrmöglichkeiten.
Bereits etwas anspruchsvoller wird es auf der Rundtour um den Grüntensee.
Auf der Route lässt sich das 1961 angelegte Wasserrückhaltebecken der Wertach aus den verschiedensten Blickwinkeln sehen.
Ein möglicher Einstiegspunkt bietet der Markt Wertach.
Die Tour verläuft über Hinterreute, die Buronlifte, Reichenbach, Haslach, Faistenoy, Oberellegg, Gereute und wieder zurück nach Wertach.
Entlang der Route gibt es zahlreiche Einkehrmöglichkeiten.
Noch näher am Wasser sind Radelnde auf der Lechzopf-Runde im benachbarten Tiroler Lechtal.
Los geht es am Naturparkhaus in Elmen.
Die Route führt etwas oberhalb des Lechs bis nach Forchach.
Dort geht es schließlich über die Forchacher Hängebrücke über den Lech.
Der Rückweg verläuft nun auf der anderen Uferseite entlang des Flusses - ohne große Steigungen.
Startpunkt dieser Runde ist in Mittelberg bei Oy.
Die Route führt hinab nach Faistenoy.
Von dort geht es bergauf in den Berschwald.
Über Burgkranzegg verläuft die Tour weiter nach Petersthal und von dort eine Weile entlang des südöstlichen Ufers des Rottachsees.
Kurvenreich geht es auf der Strecke zur Kreuzleshöhe bei Buchenberg zu.
Startpunkt ist der Parkplatz der Schwärzenlifte in Eschach.
Dem Nordic Walking Parkour folgend führt die Route bis zur Schwedenschanze.
Dort empfiehlt sich ein Abstecher zur Kreuzleshöhe.
Bei gutem Wetter bietet sich von dem Aussichtspunkt ein schöner Ausblick in alle Himmelsrichtungen.
Zurück auf dem Rundweg, geht es über die Jägerhütte zurück nach Eschach.
Etwas anspruchsvoller wird es auf der Hauchenbergrunde.
Der Weg führt zunächst über den Carl-Hirnbein-Weg von Weitnau aus bergauf durch den Wald.
Der Erlebniswanderweg bietet besonders für Kinder einige Spiel- und Informationsstationen.
Nach einer kurzen Abfahrt führt die Route nun auf den Hauchenberg hinauf.
Kurz vor dem Grat geht der Weg eigentlich wieder bergab.
Doch hier empfiehlt es sich, weiter bis zum Aussichtsturm "Alpkönigblick" zu fahren.
Denn von dort hat man einen schönen Rundumblick von der Zugspitze über die Allgäuer Alpen bis hin zum Schweizer Säntis.
Und bei guter Sicht vom Bodensee über das Westallgäu bis ins Illertal.
Zurück geht es über Waltrams und Eisenbolz nach Weitnau.
Auch diese Tour hat es zum Teil etwas in sich, mit steilen, aber nicht zu langen Anstiegen.
Startpunkt ist Roßhaupten.
Die Runde führt durch den Hopferwald über die zwei Höhenzüge "Felsen" und "Senkele".
Oben bietet sich ein schöner Blick auf die Füssener Umgebung.
E-Mountainbike-Touren in den Alpen
Mountainbiken ist ja schön und gut, aber bergauf kann das Gestrampel ziemlich schweißtreibend werden.
Gut, dass es mittlerweile Fahrräder gibt, die sich fast von selbst bewegen - die praktischen E-Mountainbikes.
Wir haben einige der besten E-MTB-Touren in den Alpen herausgesucht.
Auf diesen Trails geht es nicht durch irgendwelche Berge, sondern zum Beispiel durch das beeindrucke UNESCO-Welterbe der Dolomiten oder eine Tour zu den höchstgelegenen Höfen in Österreich.
Wer gerne noch Wasser dabei haben möchte, der fährt ins Soča-Tal nach Slowenien.
Für einen Wochenendausflug, wenn keine Zeit für richtig langen Bergurlaub ist, sind der Tegernsee oder das Chiemgau ideal.
Aber auch ein Fernradweg, der in mehreren Tagesetappen gemeistert wird, ist in unserer Hitliste dabei.
Die vorgestellten Touren sind geeignet für Anfänger, erfahrene Biker und Profis.
Die 3-Seen-Runde im Chiemgau ist perfekt für E-Bike-Anfänger geeignet.
Start ist in Ruhpolding.
Dann führt die Strecke in Richtung des sehenswerten 3-Seen-Gebiets, das auch als „Klein Kanada“ bekannt ist.
Insgesamt gilt es 400 Höhenmeter auf einer Strecke von 35 Kilometern zu überwinden.
Mit dem E-Mountainbike ist der Weg auch für ungeübte Radfahrer machbar.
Die Runde um das imposante Sellamassiv in Südtirol ist nicht nur mit Skiern möglich, sondern im Sommer auch mit dem Mountainbike machbar.
Wenn ihr die Sella Ronda im Uhrzeigersinn fahrt, sind es 58 Kilometer und 330 Höhenmeter bergauf.
Weitere 4.000 hm legt ihr mit der Seilbahn zurück.
Auch, wenn das jetzt nicht sonderlich schwierig klingt, gehört ein bisschen Fahrtechnik beim Abfahren dazu.
Die Rofenhöfe sind die höchstgelegenen Höfe Österreichs.
Ausgangspunkt der Radltour ist Sölden im Ötztal.
Dann gilt es auf der Strecke knapp 40 Kilometer und zirka 900 Höhenmeter zu überwinden.
Die sind jedoch dank des vorwiegend geteerten Weges mit dem E-Mountainbike technisch einfach zu fahren.
Zudem gibt es vor allem zwischen Vent und Rofen einige Einkehrmöglichkeiten, um die Kraftreserven zwischendurch wieder aufzufüllen.
Die Bike Republic Sölden ist übrigens ein wahres Eldorado fürs Downhillen.
In Zermatt werden Mountainbiker sogar mit dem Hubschrauber bis auf über 4.000 m Höhe gebracht.
Doch das Helibiken ist nur Profis vorbehalten.
Gemütlicher ist die E-Mountainbike-Tour zur Schönbielhütte.
Diese führt direkt unterhalb des Matterhorns entlang.
Es lohnt sich, ein paar Pausen einzulegen und die imposante Landschaft mit Gletschern und den mächtigen 4.000er zu genießen.
Der Name lässt schon keinen Zweifel daran, dass E-Mountainbikern hier Großes bevorsteht - Kameras sollten auf jeden Fall eingepackt werden.
Denn der Big Epic Trail in Saalbach bietet neben Einkehrmöglichkeiten, Ladestationen und spaßigen Trails auch ein sensationelles Panorama.
Die Tour ist knapp 55 Kilometer lang, wofür etwa 8 Stunden eingeplant werden sollten.
Wer nicht die ganze Strecke fahren will, hat auch immer wieder Möglichkeiten, ins Tal zurückzukehren.
Es gibt nur wenige MTB-Touren in Slowenien, die nicht nur mit steilen Anstiegen zu bewältigen sind.
Eine weitestgehend ebene Tour mit knapp 400 Höhenmetern führt in einer aussichtsreichen Runde von Bovec nach Čezsoča.
Auf der 17 km langen Tour kommt ihr an Wasserfällen wie dem imposanten Slap Boka, Stauseen und Hängebrücken vorbei.
Wenn es dann an der türkisblauen Soča entlanggeht, lohnt es sich den Blick zu heben.
Was wäre denn Sport, wenn sich die verbrannten Kalorien nicht anschließend wieder mit regionalen Köstlichkeiten auffüllen ließen?
Die Schmankerl-Tour, die einmal rund um den Tegernsee führt, ist ideal für einen gemütlichen Sonntagsausflug.
Über Forstwege und Nebenstraßen fahren E-Biker rund 45 Kilometer, was gemütlich in 4 Stunden geschafft werden kann.
Unterwegs werden zahlreiche Cafés, Almen, Hofläden und Restaurants angesteuert.
Hungrig muss hier niemand fahren.
Auf dieser E-Mountainbike-Route durch das Fimbatal in Ischgl ist Ausdauer gefragt, denn auf einer Distanz von 13 km werden knapp 1.000 Höhenmeter überwunden.
Sicher ist jedoch, dass sich der Anstieg lohnt, denn E-Mountainbiker werden mit wunderschönen Naturerlebnissen belohnt, so etwa mit dem Schwarzwasser See.
Den Abschluss bildet die Heidelberger Hütte, die sich bereits in der Schweiz befindet.
Innsbruck ist ohnehin das Sportler-Paradies: Egal, ob zum Wandern, Skifahren oder Mountainbiken.
Die beste Strecke für E-Mountainbiker verläuft an der Nordkette über verschiedene Hütten bis auf die Höttinger Alm und weiter in Richtung Seegrube.
Von dort bietet sich, auf rund 2.000 m Höhe, ein fantastischer Ausblick auf die Stadt Innsbruck und auf die umliegende Bergwelt.
Der Rückweg kann optional über eine Downhill-Strecke angetreten werden.
In den Kitzbüheler Alpen und im Kaisergebirge gibt es insgesamt rund 1.000 Kilometer Bike-Wege zu entdecken.
Ein Tourentipp ist die E-MTB-Tour zum Heuberg oberhalb vom Walchsee im Kaiserwinkl.
Zunächst geht es über 700 hm mit dem Bike hinauf.
Die restlichen 200 hm werden zu Fuß zum Gipfelkreuz zurückgelegt.
Oben erwartet euch dann eine tolle Aussicht auf den Zahmen und den Wilden Kaiser.
Und direkt unter euren Füßen leuchtet der türkisblaue Walchsee.
Wer die Tour erweitern möchte, radelt noch zur Burgeralm auf der gegenüberliegenden Seeseite.
Alpe Adria Radweg
Der Alpe Adria Radweg führt sportliche Radfahrer in acht Tagen vom österreichischen Salzburg ins italienische Grado.
Insgesamt müssen 410 Kilometer erstrampelt werden.
Das bedeutet, dass die Tagesetappen im Schnitt zwischen 40 und 60 Kilometer lang sind.
Radfahrer erkunden das Salzachtal, das Gasteinertal, queren Kärnten und passieren schließlich die italienische Grenze bis zum Zielort an der Adria.
Zwischendurch wird ein besonders hoher Alpenpass durch eine 11-minütige Zugfahrt entschärft.
Damit gilt der Alpe Adria Radweg als eher einfache Fahrrad-Transalp.
Tipps für die Akku-Laufzeit von E-Bikes
Es wäre sehr ärgerlich, wenn plötzlich mitten auf der Strecke Schluss mit dem Fahrspaß ist, weil der Akku leer ist.
Deswegen sollten Fahrer*innen ihr E-Bike vor jeder Tour aufladen.
Je nach Gewicht des Fahrenden, Modell, Höhenmeter und Fahrweise hält der Akku des E-Mountainbikes dann nach unserer Erfahrung zwischen 40 und 60 Kilometer.
Weil das aber gerade für Mehrtagestouren nicht reicht, gibt es an einigen Hütten mittlerweile Ladestationen.
Dies sollte unbedingt vorher in die Tourenplanung mit aufgenommen werden.
Trotzdem können E-Biker die Akku-Laufzeit positiv dadurch beeinflussen, dass sie möglichst häufig in niedrigen Gängen und im Touren-Modus fahren, um Strom zu sparen.
Weitere Touren-Vorschläge
Diese leichte Mountainbike-Tour bei Hohenpeißenberg vereint Naturerlebnis, Bewegung und kulturelle Highlights - perfekt für Einsteiger und Familien.
Ausgangspunkt ist der kleine Badesee in Hohenpeißenberg.
Die MTB-Runde von der Benediktinerabtei Ettal durch das Graswangtal zum Schloss Linderhof führt abwechslungsreich durch den Naturpark Ammergauer Alpen.
Die Marienbergalm ist ein beliebtes Ausflugsziel in der Mieminger Kette.
Rund um den Walchensee führt eine einfache, aber schöne Mountainbike-Tour, die zumeist direkt am Ufer des kristallklaren Sees entlangführt.
Die Mountainbike-Runde über Ruhpolding auf die Röthelmoosalm (886m) ist ein Klassiker im Chiemgau.
Die Valepp-Runde zur Erzherzog-Johann-Klause zählt zu den MTB-Klassikern in den Bayerischen Voralpen.
Der Bike-Guide-Erfinder Elmar Moser hat die Strecke schon in den 90er-Jahren populär gemacht.
Schöne Mountainbikerunde von Vorderriß über den Sylvenstein-Speichersee nach Jachenau und weiter zum Walchensee und von diesem direkt zurück nach Vorderriß.
Die Umrundung der Rotwand „Rotwand-Reibn“ über Valepp und Spitzingsee mit dem Mountainbike ist ein echter Klassiker.
Die Mountainbike-Runde um den Kranzberg bei Mittenwald ist fahrtechnisch und konditionell einfach, führt aber durch atemberaubend schöne Landschaft.
Die Umrundung des Zinnkopf (1227m) bei Siegsdorf bzw. Ruhpolding gehört mit zu den Mountainbike-Klassikern der Region.
Die Tour führt auf durchwegs leichten Forstwegen bis ca.
Die einfache Mountainbike-Tour durch das Gaistal auf die Ehrwalder Alm ist ein echtes Highlight.
Sehr schöne Rundtour von Hinterthiersee zur Buchackeralm (1345m) auf einfachen Forstwegen, die nur aufgrund der Länge anspruchsvoller ist.
Die Umrundung des Hirschbergs ist eine ideale Einsteigertour: Einfache, nur moderat steigende Forstwege, schöne Natur mit vielen Bächen und zwei Almen.
Verwandte Beiträge:
- Bestes Mountainbike unter 1000€: Test & Vergleich der Top-Modelle
- Naturnser Alm Mountainbike Tour: Streckenbeschreibung & Tipps
- Mountainbike Sattelfederung: Komfort & Performance im Vergleich
- Mountainbike Kurs Aachen: Techniktraining & Touren
- Harley Davidson Folierung: So sparst du Kosten & entfaltest dein individuelles Design!
- Unglaubliche Honda Klassiker Motorräder: Entdecke die Legenden auf zwei Rädern!
Kommentar schreiben