Fahrradfahrer und Bike kommen nur an drei Stellen miteinander in Berührung: Neben Sattel und Pedalen stellen Fahrradgriffe einen dieser Kontaktbereiche dar. Obwohl die Griffe damit essenzielle Bestandteile des Fahrrads sind, kommt ihnen oft nur wenig Beachtung zu.
Was sind Fahrradgriffe?
Lenkergriffe sitzen links und rechts an den Enden deines Fahrradlenkers. Ihre Aufgabe ist es, den Griff angenehmer und rutschsicherer zu machen als wenn du das nackte Lenkermaterial (für gewöhnlich Alu, Carbon oder Stahl) umfassen würdest. Darüber hinaus sollten die Lenkergriffe bestenfalls deine Handgelenke, Sehnen und Nervenbahnen entlasten.
Verschiedene Arten von Fahrradgriffen
Da das Fahrrad für viele Menschen mehr als nur ein Fortbewegungsmittel ist, wurden für verschiedene Fahrräder auch verschiedene Lenkergriffe entwickelt. Griffe für den Alltag sollten möglichst ergonomisch gebaut sein, während bei Griffen für das Gelände eine konische Form vorteilhaft sein kann.
Eine Ausnahme bilden Rennräder und Triathlonbikes. Sie haben Lenkerband um den Lenker gewickelt, Rennräder besitzen als Pendant zum Lenkergriff, wenn man so möchte, eine Art gummierten Griffhöcker, in den die Brems- und Schaltgriffe integriert sind.
Ergonomische Griffe
Wer auf dem Fahrrad sitzt, hält sich am Lenker fest. Der Ulnarnerv verläuft zum Beispiel im Bereich des Kleinfingerballens knapp unterhalb der Hautoberfläche und versorgt den kleinen Finger und den Ringfinger, der Medianusnerv, der durch den Daumenballen und den Karpaltunnel verläuft, ist für Daumen, Zeige- und Mittelfinger zuständig. Eine sensible Konstruktion, die bei zu hohem punktuellen Druck mit Kribbeln und Taubheitsgefühlen reagiert.
Wer denkt: „Griff ist Griff“, sollte einmal genauer hinschauen. Ergonomische Griffe sind so gebaut, dass sie zur Anatomie der Hand passen. Meist ist die Auflagefläche für die Hand außen größer, was den Druck flächiger verteilen und verhindern soll, dass das Handgelenk übermäßig abknickt. Der GP1 der Firma Ergon soll beispielsweise den Komfort auf dem Bike für Touring- und Fitnessfahrer erhöhen. Auch SQLab setzt auf Flügel, zum Beispiel beim 702. Dessen Innenseite ist im Vergleich zur Außenseite erhöht, was der natürlichen Handstellung entsprechen und dadurch die dortigen Strukturen entlasten soll. Das Griffende ist hochgezogen, um die Hand zu stabilisieren.
Ergonomie hört nicht an der Straßenkante auf. Auch und gerade im Gelände ist es wichtig, dass auch in holprigem Gelände keine Druckschmerzen an den Händen entstehen und du dein Bike in jeder Situation fest im Griff hast. Der GP2 von Ergon bietet einen ergonomischen Flügelgriff, der für das Mountainbike zusätzlich mit einem Zwei-Finger-Barend, also kleinen Hörnchen an den Außenenden, ausgerüstet wurde. Großzügige Geleinlagen im Cobra BHG-96 von BBB sollen auch auf langen Touren für Komfort sorgen. Ein Sechseck-Wabenmuster im Gummi soll die Oberfläche griffig und rutschfest machen.
Griffe für All-Mountain- und Downhill-Fahrten
Diese Griffe verzichten auf große Auflageflächen und sind auf maximalen Grip und satte Dämpfung ausgelegt. Wer Wurzelpassagen überquert, über Felsabsätze rollt oder mit vollem Speed abwärts fährt, weiß: Eine rutschfeste Oberfläche ist das A und O bei Downhillgriffen.
Die Wahl des Oberflächenmaterials fiel beim AC-LCK-DH-A1 aus dem Hause SRAM deshalb auf Silikon, das neben seiner Rutschfestigkeit auch gute Dämpfungseigenschaften hat. Der AG1 von ODI soll mittels eines kantigen grauen Streifens zusätzlichen Halt bieten und verhindern, dass sich die Hand am Lenker verdreht.
Vorteil von All-Mountain- und Downhill-Griffen: Dank der rutschfesten Oberfläche behältst du die volle Kontrolle über deinen Lenker. Die nicht sichtbaren Innenklemmen bestehen fast immer aus Aluminium, während die Lenkergriffe selbst meist aus einer Kombination aus Kunststoff und Gummi gefertigt sind. Ein harter Kunststoffkern gibt Stabilität, ein weicherer, äußerer Gummi dämpft Schläge und sorgt für die nötige Griffigkeit.
Materialien der Lenkergriffe
Lenkergriffe aus Silikon passen sich deiner Hand immer wieder neu an und sind ideal für längere Ausfahrten. Im Gegensatz zu Gummi wird ihre Textur auch bei Regenwetter niemals klebrig.
Umweltbewusste Radfahrer ziehen die Verarbeitung von Naturmaterialien vor. Die Haptik von Kork beschreiben Fahrradfahrern mitunter als „warm". Kork ist nicht gleich Kork: Durchgängig geschnittener Naturkork (0,3 Millimeter) muss mit einer Schicht Moosgummi verklebt werden. Diese Kombination wird um einen Kunststoffträger gespannt. Gängiger sind Modelle, die aus zusammengeklebtem Korkschrot bestehen und deshalb haltbarer sind. Daneben gibt es auch Fahrradgriffe aus Leder, die das Fahrrad optisch aufwerten können.
Passform und Kompatibilität
Damit der Lenkergriff seinen Job machen kann, muss er sowohl zum Lenker als auch zur Fahrerhand passen. Jeder Lenkergriff kann auf jeden handelsüblichen Fahrradlenker gesteckt werden. An den Enden des Fahrradlenkers, dort wo die Griffe montiert werden, beträgt der Durchmesser immer 22,2 Millimeter.
So verschieden die Hände von Fahrradfahrern sind, so unterschiedlich fallen auch die Durchmesser der Griffe aus. Allgemein gilt: Eine vergrößerte, ergonomische Auflagefläche vermindert das Abknicken des Handgelenks und sorgt für mehr Komfort. Neben deiner Anatomie spielt aber auch deine Schaltung eine Rolle. Nabenschaltungen mit Drehgriff brauchen unter Umständen Lenkergriffe mit zwei unterschiedlichen Längen.
Tipp: Verwendest du in der Regel Fahrradhandschuhe, dann solltest du sie auch bei der Griffprobe tragen.
Auswirkungen der richtigen Griffe
Die Wahl deiner Fahrradgriffe kann sich ziemlich unmittelbar auf Fahrkomfort und -spaß sowie langfristig auf die Gesundheit deiner Handgelenke auswirken. Denn auch ein gut eingestellter Lenker funktioniert erst mit den richtigen Fahrradgriffen ideal.
Testberichte und Bewertungen
Um die Auswahl zu erleichtern, haben wir einige Fahrradgriffe getestet und bewertet. Hier sind die Ergebnisse:
Alphatrail Alex
Der Alphatrail Alex überzeugte als Fahrradgriff-Testsieger mit sicherer Montage, spürbarer Dämpfung und robuster Griffstruktur. Die schlichte Optik passt sowohl an Citybikes als auch an MTBs. Besonders die griffige Oberfläche und der stabile Sitz machten den Fahrradgriff zur besten Wahl im Test. Wer Komfort und Kontrolle verbinden will, liegt mit diesem Modell richtig.
Topcabin Fahrradgriffe
Die Topcabin-Fahrradgriffe boten im Test eine gute Grundidee, aber schwächelten bei Verarbeitung und Montage. Die ergonomische Auflagefläche war angenehm, zeigte aber Limitierungen auf unebenen Wegen. Der Griff ist eine solide Option für kurze Strecken in der Stadt, bietet aber nicht genug Stabilität für sportlichere Einsätze oder anspruchsvolle Touren.
Fenrad Fahrradgriffe ergonomisch
Die Fenrad-Fahrradgriffe zeigten im Test eine stabile Haptik, aber Probleme bei der äußeren Klemmung. Die Handballenauflage funktionierte gut bei gerader Haltung, auf technischem Terrain fehlte jedoch Präzision. Wer ein funktionales Modell für Asphalt- und Alltagsfahrten sucht, bekommt hier einen Griff mit Potenzial - allerdings nicht ohne Einschränkungen.
Testergebnisse im Detail:
Alphatrail Alex im Test
Beim Auspacken macht der Alphatrail Alex direkt einen hochwertigen Eindruck. Die Verpackung ist aufgeräumt und angenehm minimalistisch gestaltet, was das Produkt gut zur Geltung bringt. Die Griffe selbst wirken sauber verarbeitet, ohne sichtbare Gussnähte oder scharfe Kanten. Die Rückseite gibt Hinweise zu Herkunft, Materialien und Maßen des Produkts. Entwickelt in Deutschland, produziert in Taiwan. So lässt sich das Produkt auch später schnell identifizieren. In der Hand fühlt sich das Material griffig und zugleich stabil an. Die leicht strukturierte Oberfläche vermittelt sofort ein sicheres Griffgefühl, ohne klebrig zu wirken. Auch das Gewicht wirkt gut abgestimmt - nicht zu leicht, aber deutlich hochwertiger als typische Einsteigermodelle. Die Klemmschrauben sitzen sauber in den Enden. Beim ersten Ansetzen spürt man die passgenaue Verarbeitung, nichts klemmt oder hakt. Optisch passt der Griff an sportliche wie alltagstaugliche Fahrräder - nicht verspielt, aber sichtbar durchdacht.
Schon beim Montieren der Fahrradgriffe fiel auf, dass beim Alphatrail Alex keine Kompromisse bei der Verarbeitung gemacht wurden. Die Schrauben der Fahrradgriffe hielten präzise ohne Verkanten, das Anzugsdrehmoment ließ sich gut kontrollieren. Die Klemmringe lagen bündig am Lenker an und verrutschten auch beim Nachjustieren nicht - ein klares Plus im Vergleich zu billigeren Modellen. Direkt bei der ersten Fahrt bestätigte sich der hochwertige Eindruck. Der Griff lag satt in der Hand, ohne zu weich zu wirken. Die Struktur der Oberfläche bot angenehmen Halt, selbst bei leichten Unebenheiten oder kurzen Sprintfahrten. Kein Rutschen, kein Nachgreifen - das gab direkt Vertrauen. Auf der 5-km-Testrunde über Asphalt, Pflaster und einen kurzen Waldabschnitt zeigte sich die Dämpfung ausgewogen. Vibrationen wurden spürbar reduziert, ohne das Lenkgefühl zu verfälschen. Besonders auf grobem Untergrund wie Kopfsteinpflaster blieb das Feedback vom Lenker erhalten, ohne unangenehm zu werden. Obwohl die Griffe vergleichsweise schmal wirken, ermüdete die Hand bei keinem der getesteten Untergründe. Der Druck auf den Handballen verteilte sich gleichmäßig, was vor allem bei längeren, flacheren Etappen ein echter Komfortfaktor ist. Gerade wer keine gepolsterten Handschuhe trägt, profitiert hier von der gelungenen Balance aus Materialdichte und Form. Vor dem endgültigen Anziehen lässt sich der Griff noch drehen und positionieren. So kann er optimal zur Schaltung oder Klingel ausgerichtet werden. Danach einfach gleichmäßig festziehen. Ein kurzer Griffwechseltest zeigte: Auch nach fester Montage ließen sich die Griffe problemlos entfernen, ohne Schäden am Lenker oder Werkzeugspuren an den Schrauben zu hinterlassen. Der Sitz der Griffe blieb dabei absolut spielfrei, auch nach mehrmaligem An- und Abziehen. In dieser Preisklasse keine Selbstverständlichkeit. Im Alltagstest blieb der Griff auch bei Temperaturschwankungen stabil. Das Material zeigte sich unempfindlich gegenüber Sonneneinstrahlung - kein Verziehen, kein Aufweichen. Die Oberfläche blieb gleichmäßig griffig, selbst nach längerer Standzeit in der Sonne. Wie sich der Griff nach mehreren Monaten verhält, lässt sich noch nicht beurteilen, aber die ersten Eindrücke deuten auf eine gute Haltbarkeit hin. Ein weiterer Pluspunkt war die Kompatibilität mit Zubehör. Schalthebel, Klingel und Remote-Hebel fanden problemlos Platz. Auch an schmaleren Lenkern ließ sich alles sinnvoll anordnen, ohne dass der Griff gekürzt werden musste. Für sportlich orientierte Tourenräder und MTBs ist das ein echter Vorteil. Die äußere Schraubklemme stabilisiert den Griffbereich bei Zug- oder Druckbelastung. Gleichmäßiges Anziehen verhindert Überlastung des Kunststoffs. So bleibt die Position auch bei intensivem Einsatz stabil.
Topcabin Fahrradgriffe im Test
Beim Auspacken fällt sofort das auffällige Design mit seitlicher Handballenauflage ins Auge. Die Form wirkt ergonomisch durchdacht, wenn auch optisch etwas klobig. Bereits beim ersten Anfassen zeigt sich jedoch ein deutlicher Unterschied zum vorherigen Produkt: Das Material fühlt sich weicher und etwas weniger dicht an, was die Stabilität infrage stellt. Die stabile Verpackung schützt die Griffe beim Transport und liefert alle Komponenten auf einen Blick. Auch ohne Anleitung lässt sich der Inhalt schnell erfassen. So gelingt ein unkomplizierter Start bei der Montage. Ein genauer Blick auf die Verarbeitung bringt kleine Schwächen ans Licht. Ein an den Endkappen seitlich aufgeklebtes Logo war bereits bei Lieferung lose, und auch die Endkappen an sich saßen nicht ganz plan. Die Griffstruktur ist deutlich glatter als erwartet, was beim Handling eventuell Auswirkungen auf den Halt haben könnte - insbesondere bei Nässe oder mit leichten Handschuhen. Beim ersten Versuch, die Griffe aufzustecken, zeigte sich eine gewisse Instabilität. Die Klemmung fühlte sich zunächst schwammig an und brauchte mehrere Justierungen, um fest zu sitzen. Die Handballenauflage lag gut in der Hand, allerdings wirkte die Verbindung zur Griffbasis nicht ganz verwindungsfrei. Die beiliegenden Endkappen dienen als Abschluss und Schutz für die Lenkerenden. Wer es schlichter mag, nutzt die Variante ohne Branding. Beide lassen sich werkzeuglos einsetzen und halten durch Spannung im Rohr.
Die Topcabin-Griffe wirken auf den ersten Blick hochwertiger, als sie sich im Test letztlich präsentierten. Die ergonomische Form mit breiter Handballenauflage versprach viel, doch schon bei der Montage traten erste Schwierigkeiten auf. Die Endkappen saßen nicht sauber und mussten mehrfach neu justiert werden, bis sie bündig mit dem Lenker abschlossen. Die Verschraubung zeigte sich anfällig für Überdrehen - mit etwas zu viel Druck drehte die Hülse durch. Das Aufsetzen der Endkappe erfolgt in wenigen Sekunden. Durch leichtes Andrücken rastet sie ein. Diese Lösung macht eine saubere Lenkerverkleidung besonders einfach. Während der Fahrt lag der Griff angenehm in der Hand. Die breitere Auflagefläche unterstützte die Handgelenke gut, besonders bei gleichmäßigem Tempo auf Asphalt oder befestigten Wegen. Spürbare Entlastung trat bei leicht geneigter Sitzposition auf, was ihn für Tourenfahrer mit gemäßigtem Tempo interessant machen könnte. Auf ruppigerem Untergrund hingegen fehlte es an Materialsteifigkeit, um den Druck gleichmäßig zu verteilen. Kopfsteinpflaster, kurze Bordsteinkanten und ein Abschnitt mit Schotter machten dem Griff deutlich zu schaffen. Das Material dämpfte nur begrenzt und gab gelegentlich nach, sodass der Griff nicht mehr fest in der ursprünglichen Position saß. Ein leichtes Verdrehen war nach knapp vier Kilometern feststellbar - zwar kein Totalausfall, aber für ein Produkt mit Schraubklemmung ein klarer Schwachpunkt. Positiv fiel der Griff bei schmaleren Händen auf. Der Durchmesser wirkte angenehm schlank, was ein sicheres Greifen ohne Kraftaufwand ermöglichte. In Kombination mit Handschuhen fühlte sich der Griff allerdings schnell rutschiger an - die eher glatte Oberfläche bot wenig Widerstand. Für kurze Stadtfahrten kein Problem, aber bei sportlicherem Einsatz eher ein Nachteil. Optisch bot der Griff ein solides Bild. Die Form blieb auch nach mehrfacher Montage stabil, und das Material zeigte keine Risse oder auffällige Abnutzung. Allerdings löste sich das aufgeklebte Logo bereits vor dem ersten Einsatz, was einen weniger robusten Eindruck hinterließ. Auch bei der Reinigung zeigte sich eine Schwäche: Staub und feiner Schmutz setzten sich schnell in der Struktur der Handballenauflage ab. Mit einem feuchten Tuch ließ sich nicht alles restlos entfernen, besonders an den Übergängen zwischen Gummierung und Griffkörper. Das spricht für eine gelegentliche gründlichere Pflege - bei einem Griff dieser Preisklasse durchaus zu verschmerzen, aber erwähnenswert.
Fenrad Fahrradgriffe ergonomisch im Test
Die Fenrad-Griffe wirken auf den ersten Blick wuchtiger als erwartet. Der Griffkörper fällt etwas breiter und härter aus als bei vergleichbaren Modellen. Das kann solide wirken, fühlt sich aber beim ersten Kontakt weniger anschmiegsam an. Vor allem die Handballenauflage ist spürbar steif - nicht unangenehm, aber ungewohnt. Die Verpackung ist stabil und enthält Griffe sowie Schrauben und Innensechskantschlüssel. Eine Anleitung ist nicht erforderlich, da die Montage selbsterklärend ist. Der Inhalt ist gut geschützt und direkt einsatzbereit. Beim Montieren zeigte sich eine kleine Herausforderung: Die äußere Verschraubung ließ sich nicht direkt festziehen. Mehrere Versuche waren nötig, um einen festen Sitz herzustellen, da die Klemmbereiche nicht sofort griffen. Die Griffe rutschten zunächst leicht, bis schließlich die Klemmung packte. Der innere Ring wirkte stabiler, aber auch hier brauchte es mehr Drehmoment als erwartet. Die Formgebung selbst machte einen funktionalen Eindruck. Der Übergang zwischen Griffzone und Auflage ist klar definiert, ohne störende Kanten oder auffällige Nähte. Das Griffprofil fühlte sich rutschfester an als beim vorherigen Modell, was bereits im Stand ein Pluspunkt war. Optisch fällt das Design eher schlicht aus - kein Hingucker, aber funktional.
Bereits bei der Montage zeigten die Fenrad-Griffe eine gewisse Eigenwilligkeit. Der innere Klemmring ließ sich zuverlässig anziehen, aber die äußere Schraubklemmung brauchte mehrere Versuche, bis sie wirklich griff. Die Griffe rutschten zunächst beim Anziehen leicht mit, was zu Nachjustierungen führte. Mit etwas Geduld ließ sich ihr Sitz sichern - optimal war die Erfahrung dennoch nicht. Endkappen schließen die Griffe sicher ab. Die Montage erfolgt ohne Werkzeug durch einfaches Andrücken. Im Fahrtest zeigten sich dann durchaus Unterschiede. Positiv fiel auf, dass der Griff insgesamt ruhig in der Hand lag. Die etwas festere Materialstruktur sorgte für ein stabiles Gefühl, vor allem bei gleichmäßiger Fahrt auf Asphalt. Auf holprigeren Wegen - etwa Kopfsteinpflaster oder Schotter - dämpfte der Griff zwar, wirkte aber insgesamt härter als andere Testmodelle. Die ergonomische Auflagefläche zeigte Wirkung. Handballen und Gelenke wurden gut abgestützt, was auf längeren geraden Strecken angenehm war.
Weitere Fahrradgriffe im Vergleich
Neben den bereits genannten Modellen gibt es eine Vielzahl weiterer Fahrradgriffe auf dem Markt. Hier eine Übersicht einiger beliebter Optionen und ihrer Eigenschaften:
| Fahrradgriff | Material | Ergonomie | Besonderheiten |
|---|---|---|---|
| REETEE Fahrradgriffe | TPR-Gummi und Aluminiumlegierung | Ergonomisch geformt | Rutschfest, hohe Stoßdämpfung |
| ZOOYAUE Ergonomische Fahrradlenker | TPR-Gummigriff und Edelstahl | Ergonomisch | Rutschfest, einfache Montage |
| Gindoly Fahrradgriffe | Aluminiumlegierung und TPR-Material | Ergonomisch | Stoßdämpfung, witterungsbeständig |
| Ergon GP4-L | Fieberglas und Gummi | Ergonomisch | Verschiedene Handpositionen, Hörnchen |
| Velo Ergogel D3 BAR | - | - | Rutschfeste Oberfläche, Schraubbefestigung |
| Fenrad Fahrradgriffe ergonomisch | - | Ergonomisch | Rutschfest, einfache Montage |
| FAM STICKTILES YGS-62-54 | TPR-Gummi und Aluminiumklemmen | - | Doppelseitiges Lock-On-Design |
| ELOSIS A01-003 | Gummi | Ergonomisch | Rutschfest, einfache Montage |
| Prunus BGRIPS1215CE | - | Ergonomisch | Geeignet für MTB und andere Fahrräder |
Wichtige Kriterien bei der Auswahl
Bei der Auswahl der richtigen Fahrradgriffe sollten folgende Kriterien berücksichtigt werden:
- Grip: Ein guter Grip ist essenziell für die Kontrolle über das Fahrrad.
- Schadstofffreiheit: Achten Sie auf Materialien, die keine schädlichen Weichmacher oder PAK freisetzen.
- Handhabung: Die Montage sollte einfach sein und keine besonderen Kenntnisse erfordern.
- Verarbeitungsqualität: Die Griffe sollten robust und langlebig sein.
- Sicherheit: Die Griffe dürfen während der Fahrt nicht kaputtgehen und müssen auch nach längerer Nutzung sicher sein.
- Optik: Wählen Sie Griffe, die optisch zu Ihrem Fahrrad passen.
Fahrradgriffe sind ein wichtiger Kontaktpunkt zwischen Fahrer und Fahrrad. Die richtigen Griffe können den Fahrkomfort erhöhen, die Handgelenke entlasten und die Kontrolle verbessern. Achten Sie bei der Auswahl auf Ergonomie, Material und Passform, um das optimale Fahrerlebnis zu gewährleisten.
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