Kennen Sie das? Es gibt Ereignisse, die als Initialzündung für die weitere Entwicklung gedient haben. Die man dann über die Jahre ein bisschen aus dem Blickwinkel verloren hat, bevor man sich wieder an diese Ursprünge erinnert.
Die Trail Trophy ist ein zwei- oder dreitägiges Mountainbike Enduro-Rennen mit hohem Spaßfaktor an fünf Austragungsorten in Deutschland, Südtirol und der Schweiz. Und die MTB-Tour im Wuppertal zwischen Solingen und Remscheid führt durch die Hänge rechts und links des Flusses Wupper - auf einer dieser Touren entstand der „Wupp’nDuro“, und daraus die Idee zur Trail Trophy.
Es begab sich im Frühjahr 2008 (so ganz genau ist das im Rückblick nicht mehr zu datieren), da war ich wieder einmal mit ein paar Jungs aus meinem Bekanntenkreis auf den Trails an der Wupper unterwegs. Weil der Startpunkt meist beim Campingplatz in Solingen-Glüder lag, nannte man es gemeinhin auch: „glüdern gehen“. Will heißen: so viele Trails wie möglich aneinanderreihen.
Die einen mochten mehr den „Steilkram“ - also so schnell und steil wie möglich bergab. Andere - mich eingeschlossen - bevorzugten doch eher die längeren, flowigen Abfahrten bzw. Trails, auf denen man hin und wieder auch etwas pedalieren musste. Irgendwann setzte sich der Gedanke fest, man müsste auf den verschiedenen Trails doch mal schauen, wer da in Summe der Schnellste wäre ...
So ergab ein Wort das andere, und plötzlich stand der Begriff „Wupp’nDuro“ im Raum. Dazu muss man wissen: Im Jahr 2008 war „Enduro“ noch überhaupt kein Begriff als solcher. Ich wusste, die Franzosen machten da irgendwelche Rennen. Doch der Gedanke ließ mich nicht los.
Im Herbst 2008 war es dann soweit - der erste Wupp´n´Duro stand an. Nichts Offizielles: Dreizehn Biker auf dem Parkplatz, zwei Stoppuhren, zwei Klemmbretter - los ging’s auf eine 30 Kilometer lange Runde und fünf Abschnitte, die auf Zeit gefahren werden sollten. Von „Stages“ sprach zu der Zeit noch niemand, und natürlich gab es keine Markierung der Strecke (wir kannten ja die Trails), Absperrbänder oder andere Streckenkennzeichnungen. Die Zeiten wurden per Hand notiert und am Ende in die Tabelle gehackt.
Das dauerte eine gute Dreiviertelstunde, bevor es das Endresultat für alle zwölf Fahrer gab. Heute, im Jahr 2015, ist (fast) alles anders. Die TrailTrophy greift auf das übliche technische Equipment zurück, das sich im Enduro-Bereich etabliert hat. Aber wir fahren immer noch die Trails in den Wupperbergen. Und so sind wir hier sieben Jahre nach den ersten Vorübungen zur „TT“ mit Fotograf Paul, Steffi und Bernd in den Wupperbergen unterwegs, um den „Wupp’nDuro“ in seiner Originalfassung zu rocken.
Eine anspruchsvolle Tour durch die Wupperberge
Vom Parkplatz weg geht es gleich über eine Serpentinenstrecke berghoch, den sogenannten Römerweg. Oben angekommen, führt der mittelbreite Weg wellig bis zum Einstiegspunkt des ersten Trails, dem sogenannten „Treppen-Downhill“.
Zu Beginn kann man zwischen einem versteckten, steilen Einstieg und einer längeren, flowigen Variante wählen. Nach dem tollen Blick vom Aussichtsfelsen oberhalb der Wupper auf den Balkhauser Kotten kommt die erste Schlüsselstelle: die Treppe.
Steil bergab mit Geländer rechts - das heißt aufpassen mit dem breiten Lenker! Schnell sind wir wieder unten und kommen noch mal am Ausgangspunkt vorbei, dem Parkplatz. Jetzt erwartet uns der längste Anstieg der Tour mit knapp 200 Höhenmetern bis zum Sportplatz von Witzhelden.
Über einen schönen, welligen Trail am Wiesenrand geht es bis zum „Kingwood Forest“ - einem privaten Dirtspot, der seinen Mitgliedern vorbehalten ist. Die Erdhügel interessieren uns aber weniger, sondern wir wollen zum Lukasweg.
Dieser Wanderweg wurde in den 30er Jahren angelegt, um Solingen und Opladen bei Leverkusen miteinander zu verbinden. Während der Lukasweg dann steil bergab zur Wupper führt, bleiben wir auf einem Flachstück und rollen auf einem mittelbreiten Trail zügig bergab bis zur kurvigen Landstraße L427.
Hier treffen wir auch wieder auf den Lukasweg, überqueren die Landstraße und erfreuen uns an dem nächsten „Sahnestück“ der Tour, dem Trail zum Hundedenkmal am Rüdenstein. In leicht geschwungenen Kurven zieht der Pfad durch den Wald und die buschartige Vegetation, bevor er direkt auf das Hundedenkmal Rüdenstein trifft.
Dieses Denkmal wurde 1927 eingeweiht und soll der Sage nach an einen Herzog erinnern, der im 15. Jahrhundert bei einer Jagd vom Pferd stürzte und gerettet werden konnte, weil sich sein Hund nach der Jagd aufgeregt bemerkbar machte.
Wir fahren das kurze, steinige Trailstück zum Herzbach hinunter und ein paar Hundert Meter auf der Asphaltstraße im Tal durch den Ort Unterrüden. Auch wenn hier verschiedene Gaststätten am Weg liegen, ist uns noch nicht nach einer Einkehr.
Denn es geht gleich wieder berghoch, allerdings komfortabel auf einem breiten Forstweg. Kurz nach dem Aussichtspunkt am „Pilz“ - einem runden, überdachten Unterstand aus Holz - biegen wir ab in alpines Gelände.
Kein Scherz: Die nun folgenden Serpentinenkurven würden auch jedem Trail in den Alpen gut zu Gesicht stehen. Der Unterschied ist nur, dass die Abfahrt etwas schneller (nach gut hundert Höhenmetern) vorbei ist.
Wir sind wieder am gleichen Punkt wie vorhin, unterhalb des Hundedenkmals. Mit voller Absicht, denn jetzt geht es auf die Nordseite der Wupper und dann berghoch - auf einem feinen, recht gleichmäßig ansteigenden Trail kommen wir auf den Klingenpfad.
Dieser Wanderweg führt um ganz Solingen herum und trägt seinen Namen, weil Solingen seit Jahrhunderten für seine Schneidwaren, Messer und Klingen europaweit bekannt ist. Die Runde verläuft überwiegend durch die Wälder und führt nur durch wenige Ortschaften, eine davon ist der Ortsteil Solingen-Höhscheid, den wir über den Klingenpfad erreichen.
Für ein paar Hundert Meter sind wir wieder in der Zivilisation angekommen, bevor wir wieder in den Wald abbiegen zum Start von Sonderprüfung vier. Ähhh … natürlich nicht: Vor uns liegt einfach ein abwechslungsreicher, zunächst welliger Trail, der auch einen kurzen, technischen Uphill beinhaltet. Danach surfen wir in weiten Serpentinenkurven wieder ins Tal.
Vorbei an einem alten Gutshof vernichten wir ein paar Höhenmeter auf einem breiten Schotterweg, bevor wir erneut ins Trailvergnügen abtauchen und uns der schmale Pfad am Wupperhof wieder ausspuckt.
Auch hier könnten wir wieder einkehren - verzichten aber darauf, denn die folgenden gut 150 Höhenmeter haben es in sich: Bis zu 20 Prozent steil zieht der Forstweg nach oben und bringt uns wieder auf den Lukasweg - einen Abschnitt, den wir auf dem Hinweg schon in die andere Richtung gefahren sind.
Diesmal nehmen wir jedoch nicht den Abzweig zum „Kingwood Forest“, sondern bleiben auf dem markierten Pfad, der wenig später zu einem weiteren Highlight dieser Tour führt: Über eine Felsnase geht es recht steil und technisch bergab - eine gute Linienwahl ist hier von Vorteil.
Im malerischen Bachtal zwischen hohen Buchen läuft der Trail flach aus und wird nur für die nächsten 300 Meter noch mal etwas breiter. Die letzten zwei Kilometer bis zum Parkplatz sind noch einmal ein Trailvergnügen par excellence: Der Pfad windet sich am Hang entlang, mitunter sogar leicht ausgesetzt um ein paar felsige Nasen herum - bevor er mit einer Speed-Wurzelpassage und Bachdurchfahrt am Campingplatz in Glüder endet.
Die Wupperberge und das Bergische Land
Die „Wupperberge“ sind keine offizielle geografische Bezeichnung, sondern ein Begriff, der die Berge und Höhenzüge rechts und links der Wupper von Wuppertal bis Leichlingen bezeichnet. Weite Teile der Gegend gehören zum Bergischen Städtedreieck, das durch die Städte Wuppertal, Solingen und Remscheid geprägt ist
Die Wupper durchschneidet das Gebiet zwischen diesen Städten und der Hochfläche zwischen Leichlingen und Burscheid, sodass sich zu beiden Seiten mitunter ausgeprägte Steilhänge gebildet haben, in denen etliche Wanderwege verlaufen.
Geografisch gehört die Region zum Bergischen Land - das seinen Namen aber nicht wegen der Berge erhalten hat, sondern aufgrund des Herzogtums Berg, das vom Mittelalter bis Anfang des 19. Jahrhunderts existierte.
Die beiden bekanntesten Wege sind der Klingenpfad und der Lukasweg - darüber hinaus gibt es aber noch weitere örtliche Wege bzw. Pfade, der sich für die Einbindung in eine MTB-Tour anbieten. Ausgangspunkte zu den Touren in die Wupperberge gibt es an vielen Stellen - der Parkplatz an der K4 in Solingen-Glüder bildet aber einen recht zentralen Ausgangspunkt.
Anreise und Unterkunft
- Anreise: Von Wuppertal/Düsseldorf aus über die A46, Ausfahrt Haan-Ost, und B224 Richtung Solingen-Glüder. Von Süden (u.a. Köln) über die A1, Ausfahrt Burscheid, über L359 bis Witzhelden und weiter nach Solingen-Glüder.
- Waldcamping in Solingen-Glüder: Befindet sich direkt am Startpunkt (www.camping-solingen.de).
Einkehrmöglichkeiten
Mehrere Einkehrmöglichkeiten an der Strecke: Von der einfachen Campingplatz-Gastronomie in Glüder über den Wupperhof bis zum Café/Restaurant Haus Rüden oder Gaststätte Rüdenstein (beide in Unterrüden) gibt es mehrere Einkehrmöglichkeiten.
Weitere Mountainbike-Möglichkeiten in der Region
SuperTrail-Map „Wuppertal/Bergisches Land“. Die Wuppertalsperre in Deutschland bietet zahlreiche Möglichkeiten für Mountainbiker. Mehrtägige, aussichtsreiche MTB-Bikepacking-Tour, deren Streckenverlauf an zahlreichen Talsperren mehr oder weniger nah vorbei führt.
Die Wuppertalsperre liegt im Bundesland Nordrhein-Westfalen in Deutschland und ist ein beliebtes Ziel für Mountainbike-Touren. Die Talsperre befindet sich südlich von Wuppertal und erstreckt sich über eine Fläche von etwa 4,3 Quadratkilometern.
Die Region um die Wuppertalsperre zeichnet sich durch ihre hügelige Landschaft aus, was sie zu einem idealen Ort für anspruchsvolle MTB-Strecken macht. Hier finden sowohl Anfänger als auch erfahrene Biker abwechslungsreiche Trails mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden.
Zu den touristisch relevanten Sehenswürdigkeiten zählt vor allem die beeindruckende Staumauer der Wuppertalsperre selbst. Von hier aus hat man einen fantastischen Blick auf den Stausee und das umliegende Tal.
Die beste Zeit für Mountainbike-Touren an der Wuppertalsperre sind die Frühjahrs- und Sommermonate, wenn das Wetter angenehm mild ist. Im Herbst bieten sich jedoch auch Touren an, da dann oft eine wunderschöne Farbenpracht in der Natur zu bewundern ist.
Radfahren rund um die Wuppertalsperre
In unmittelbarer Nähe der Wuppertalsperre gibt es zahlreiche Wege und Strecken, die sich perfekt zum Mountainbiken eignen. Ein beliebter Startpunkt für Touren ist beispielsweise das Dorf Radevormwald, das nur wenige Kilometer entfernt liegt.
MTB-Trails an der Wuppertalsperre
In der Umgebung der Wuppertalsperre finden sich verschiedene MTB-Trails mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden. Vom anspruchsvollen Singletrail bis hin zu breiteren Forstwegen ist hier für jeden Geschmack etwas dabei.
Bikeparks in der Nähe
Direkt an der Wuppertalsperre gibt es zwar keine Bikeparks, jedoch befindet sich etwa 30 Kilometer nordwestlich die Stadt Remscheid mit dem bekannten Lenneper Bikepark.
Talsperren-Flowtour im Bergischen Land
In kaum einer anderen Region finden wir so viele Staumauern so nah beisammen wie im Bergischen. Wir verbringen den Tag zwischen schön zu fahrenden Wald- und Feldwegen, spannenden Flowtrails und fünf imposanten Talsperren - stets in entspanntem Tempo, sodass wir jederzeit die Weitblicke und Idylle um uns genießen können.
Freut euch auf kleinere spannende Schlüsselstellen, flowige Wupperhangtrails, epische Pfade direkt am See und eine gemütliche Mittagseinkehr vor den Türen Wipperfürths. ca. 6 Std. Nur einen Katzensprung von unserer ersten Talsperre entfernt treffen wir uns in Kräwinkel zum Tourenstart.
Die vor uns liegende Wuppertalsperre mit ihren endlos weiten Ausläufern mutet an wie eine schwedische Seenlandschaft - ein Vorgeschmack auf die tollen Aussichten des heutigen Tages. Ab hier biken wir unsere trailigen Runden über die ersten Staumauern, Dämme und die flowigen Pfade drumherum, drehen eine Schleife über den Wupperdamm und pedalieren in Richtung Mittagseinkehr vor den Toren Wipperfürths.
Bis dahin fahren wir in einem stetigen Auf und Ab über schmalspurige Wege hinab und hinauf, sodass wir unsere Puste bis zur Einkher gut einteilen wollen. Nach der wohlverdienten Stärkung führt uns unsere Route stetig bergauf und bergab, an weiteren Staumauern vorbei und drüber und über fluffige Wupperhangtrails und tolle Pfade direkt an den Bergischen Seen bis zurück nach Kräwinkel.
Ein paar kleinere, technische Schlüsselstellen haben wir unterwegs in petto, die wir gemeinsam meistern. Die Tour eignet sich somit auch optimal als Best-Practise-Runde, um Trailerfahrungen nach einem Einsteigerkurs zu sammeln.
Hinweise für E-Mountainbikes
E-Mountainbikes sind bei diesem Angebot zugelassen. Die Veranstaltung ist aber nicht explizit auf E-Mountainbikes zugeschnitten. Bei etwaigen Trage- und Schiebepassagen können E-Bikes ein Nachteil sein.
Um die 'Normalos' und 'Bio-Biker' nicht zu benachteiligen und um Konflikte in der Gruppe zu vermeiden, gilt für die Teilnahme mit dem E-Mountainbike in gemischten Gruppen folgender Verhaltenskodex:
- Ich fahre trotz E-Unterstützung im normalen Tempo und gliedere mich in das Teilnehmerfeld ein.
- Stetiges Vorausfahren und 'Posen' ist unangebracht.
Um den besonderen Eigenschaften und Ausgangsvoraussetzungen von E-MTBs gerecht zu werden, gilt folgender Verhaltenskodex:
- Ich respektiere andere Aktivitätsgruppen in der Natur, reduziere meine Geschwindigkeit beim Aufeinandertreffen und verhalte mich umsichtig.
- E-Mountainbikes sind deutlich schwerer als normale Bikes.
Weitere Touren und Angebote
Seit über 30 Jahren bin ich vom Mountainbike-Virus infiziert. Mein Fokus liegt auf flowigen Trails abwärts und dem Spaß mit der Gemeinschaft. Gerne helfe ich euch mit meiner Erfahrung, sicherer auf dem Rad zu werden. Auf meinen Hometrails im Bergischen Land und im Ruhrgebiet biete ich euch die Gelegenheit, die richtige Fahrtechnik von Anfang an zu erlernen.
Pesta am 02.: Was versprochen wurde, wurde auch gehalten ! An deren Hängen siedelten sich seit dem 14. Auf unzähligen Trails sammeln wir auf dieser Tour Kilometer. Während unserer Kottentrail Tour kommen wir nicht nur an einigen alten Stauteichen und Ruinen vorbei, sondern haben sogar die Möglichkeit im historischen Manuelskotten die Arbeit der Schleifer, wie vor 100 Jahren, persönlich zu erleben.
Bevor wir die Kohlfuhrt für den 2. Auf der anschließenden Runde durch das Zillertal geht es technisch auf ausgesetzten und zum Teil steinigen Trails und Abfahrten actionreich weiter. Ganz nach Lust und Power können wir hier (fast) beliebig viele Trails dranhängen.
Die Tour richtet sich an Tourenbiker mit einer guten Ausdauer und sicherer Fahrtechnik und dauert mit Pausen ca. 6 Stunden. Wir werden dabei ca. 45 Km und 1000 Hm bewätigen. Bergauf sind ebenfalls zum Teil Anstiege mit dem Schwierigkeitsgrad S1 zu bewältigen.
Generell richtet sich das Tempo auf unseren Touren nach dem langsamsten Fahrer. Daher bitten wir Euch bei der Tourenauswahl realistisch nach Eurer Kondition und Eurem Können auszuwählen. E-Bikes sind natürlich auch erwünscht! So habt Ihr und Eure Mitfahrer den größten Spaß. Die Gruppengröße von max.
Hinweise zur Ausrüstung
- Dein eigenes Mountainbike
- Fahrradhelm (bei uns besteht grundsätzliche Helmpflicht. Dieser kann ggf. gegen 5,-€ Gebühr auch gemietet werden)
- Wetterfeste Bekleidung, ggf.
Die Supertrail Maps
Die weltweit einzigartige topographische Karte für ambitionierte Mountainbiker macht das Wissen der Locals erstmals frei verfügbar. Alle befahrbaren Singletrails werden in je fünf Schwierigkeitsgraden für Uphill und Downhill farblich gekennzeichnet.
Die Supertrail Maps werden von dafür ausgebildeten Kartenautoren recherchiert. Damit ist garantiert, dass die Schwierigkeitsbewertung länder- und gebietsübergreifend einheitlich ist. Die Karten im Massstab 1:50 000 oder 1:25.000 zeigen alle für die Planung und Umsetzung im Gelände notwendigen Informationen.
Der Kartenausschnitt ist frei gewählt, d.h. mit einer Karte ist das gesamte Gebiet abgedeckt, ungünstige Kartenschnitte gehören damit der Vergangenheit an. Die Supertrail Maps sind auf reiss- und wasserfeste Folie gedruckt und sind deshalb nahezu unzerstörbar.
Jeder Mountainbiker und jede Mountainbikerin ist dazu angehalten, die eigenen Grenzen und die der Natur zu respektieren. Das Befahren der in dieser Karte dargestellten Trails erfolgt auf eigenes Risiko. Der Verlag lehnt jegliche Haftung ab.
Was das Befahren von Trails durch Mountainbiker betrifft, ist die Gesetzeslage in jedem Land verschieden. Auch kann diese ändern. Aus diesem Grund ist zwingend die aktuelle Gesetzeslage zu prüfen, bevor die Trails befahren werden.
Diese sehr präzise topographische Kartenserie basiert auf den Landeskarten des Schweizerischen Bundesamts für Landestopografie swisstopo bzw. Die farblich gekennzeichneten Freeride-Korridore zeigen die Bereiche, welche befahren werden können. Sie sind in drei Schwierigkeitsstufen dargestellt:
- Blau markierte Sektoren bezeichnen fahrtechnisch einfaches Gelände. Hier finden sowohl Rookies als auch Cracks flüssig zu fahrende Linien.
- Gelbe Sektoren erfordern fortgeschrittenes bis hohes fahrtechnisches Können. Die Abfahrtsrouten können abschnittsweise durch anspruchsvolles Gelände führen.
- Sehr schwieriges bis extremes Gelände ist rot eingezeichnet. Teilweise ausgesetzt und daher nur absoluten Könnern vorbehalten. Stürze können fatal enden und sind deshalb unbedingt zu vermeiden!
Die Klassierung der Sektoren basiert ausschliesslich auf den Anforderungen an die Fahrtechnik. Die Routenwahl muss den herrschenden Schneebedingungen und der aktuellen Lawinensituation angepasst werden!
Anstiege sind durch eine rote Aufstiegslinie gekennzeichnet. Rotes Ausrufungszeichen - Hier ist besondere Vorsicht geboten!
ADFC-Regionalkarte Bergisches Land
Die perfekte, reiß- und wasserfesten Radkarte für Tagesausflug und Wochenendtour im Maßstab 1:75.000. Diese leicht lesbare ADFC-Regionalkarte: enthält alle Radfernwegen einer Region.
Die Radwege sind in wie folgt eingeteilt:
- Befestigte Oberfläche: Beschilderte Radroute, Nicht beschilderte Radroute, Radroute auf ruhiger Straße, Radroute auf ehemaliger Bahntrasse, Radroute auf mäßig befahrerner Strecke, Straßenbegleitender Radweg, Unvermeidbare Lückenergänzung.
- Unbefestigte Wege: Gut befahrbare Feld- Waldwege, Schlechte Oberfläche (Kopfsteinpflaster, unbefestigter Weg, teilweise schieben).
Straßennamen erleichtern die Orientierung. Jede Karte enthält Angaben zu Verkehrsbelastung und Oberflächenbeschaffenheit sowie vielfache Geländeinformationen: Steigungspfeile, Höhenlinien, Höhenzahlen und Schummerung. Mit dabei sind auch spezielle Vorschlägen für die schönsten Tagestouren und umfangreiche fahrradtouristische Informationen.
Rother Wanderführer "Bergisches Land"
Das Gebiet zwischen Wupper und Sieg, Rhein und Sauerland ist eine uralte Kulturlandschaft und heute der größte Naturpark Nordrhein-Westfalens. Die landschaftliche Schönheit und Vielfalt sowie die zahlreichen Natur- und Kulturdenkmäler machen das Bergische Land zu einem besonders attraktiven Wandergebiet.
Der Rother Wanderführer "Bergisches Land" stellt die 50 schönsten Touren in diesem Naturpark vor. Mehr buckelig als bergig, bezieht sich der Name nicht auf den Charakter der Landschaft, sondern stammt noch von den früheren Herrschern in dieser Region, den Grafen von Berg.
Das Wasser ist das bestimmende Element des Bergischen; unzählige Bäche und Flüsse haben seine Hügel und Täler geformt. Ein typisch bergischer Wanderweg verläuft in stetem Auf und Ab über aussichtsreiche Höhen, durch idyllische Bachtäler, lichte Wälder, saftige Wiesen und hübsche Dörfer aus Fachwerk und Schiefer.
Die Wege sind gut erschlossen, aber nicht überlaufen. Die frühe Industriekultur hat im ganzen Gebiet sehenswerte Spuren hinterlassen und bietet zusätzliche Attraktionen am Wegesrand wie alte Steinbrüche, Wassermühlen und wassergetriebene Schmiedehämmer.
Weitere Informationen
- Preis inkl. im Maßstab 1:70000 Karten auf Vorder- und Rückseite
- Schwebebahn in Wuppertal (Fahrt mit dem Kaiserwagen der Schwebebahn)
- Kölner Seilbahn mit Ausblick auf den Dom
Auch wenn Wuppertal nicht mehr zum Ruhrgebiet gehört, wollen wir Such diesen neuen Tourleckerbissen nicht vorenthalten. Das Bergische Land lässt jedes Mountainbikerherz höher schlagen. Dort, wo sich die pulsierenden Adern A1 und Wupper kreuzen, starten wir unsere Tour Richtung Radevormwald. Die bergische Landschaft hält dabei nicht nur grandiose Blicke in die Ferne parat, sondern verwöhnt uns auch mit vielseitigen und vor allem langen Abfahrten. Ob Wurzelpassage, Flowtrail oder ruppige Felsabfahrt: Hier kommt jeder auf seine Kosten. Fahrspaß garantiert!
Wenn Du ein CC, oder Marathon Mountainbike dein eigen nennst, dann solltest Du damit sehr, sehr gut umgehen können. Andernfalls empfehlen wir dringend, ein Trail- oder Enduro Fully zu nutzen.
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