Mountainbike Ventil wechseln: Eine umfassende Anleitung

Ob Kfz oder Fahrrad, das sogenannte Autoventil sorgt bei vielen Fahrzeugen dafür, dass der notwendige Reifendruck auch in den Pneus bleibt. Ein "Autoventil" muss nicht immer am Auto sein. Da weder der Antrieb noch die Größe des Rads für seine Verwendung relevant ist, ist das Autoventil auch an Fahrrädern wiederzufinden.

Was ist ein Autoventil?

Ein Autoventil - auch Schrader-Ventil genannt - findet sich heute an nahezu jedem motorisierten Fahrzeug wieder. Und egal, ob es sich um ein klassisches Trekking- oder City-Rad oder ein E-Bike handelt, nahezu alle Fahrräder lassen sich auf ein Autoventil umrüsten. Vom Aufbau her ist das Schrader-Ventil recht simpel: Ein federgelagerter Ventileinsatz dichtet das Ventil ab.

Wird der mittig stehende Pin eingedrückt, kann Luft eingepumpt werden. Pumpen für Autoventile haben daher auch oft ein Gegenstück zum Pin, damit die Ventilöffnung während des Pumpvorgangs offen steht. Gleichzeitig kann jedoch in diesem Moment auch Luft entweichen, weshalb eine Pumpe mit Rückschlagventil benutzt werden sollte.

Welche Autoventil-Typen gibt es?

Bei Autos, Lkw, Transportern, aber auch Motorrädern und Rollern, kommen meistens "Autoventile" zum Einsatz, da es sowohl ausreichend Luftdruck aushält, genaue Messungen ermöglicht und einfach in der Handhabung ist. Doch auch unter den Schrader-Ventilen gibt es leichte Unterschiede in Aufbau und Material:

  • Gummiventil: Ventile aus Gummi - auch Snap-In-Ventil genannt - sind einfach zu wechseln und günstig in der Anschaffung. Dafür können sie, besonders bei hohem Reifendruck, schneller undicht werden und neigen auch dazu, im Alter porös zu werden. Außerdem gilt: Sie sind nur für Geschwindigkeiten bis 210 km/h zugelassen.
  • Metallventil: Robuster, aber teurer. Ein Metallventil - auch als Clamp-In-Ventil bekannt - wird vor allem bei Alufelgen wegen der Optik bevorzugt. Bei schnellen Fahrzeugen (Höchstgeschwindigkeit über 210 km/h) ist diese Ausführung Pflicht. Darüber hinaus sind sie bei anständiger Pflege oft langlebiger.
  • Ventile mit RDKS: Neben einfachen Gummi- und Metallventilen gibt es beide Ausführungen auch mit Reifendruck-Kontrollsystem (RDKS). Das System ist seit 2014 bei allen Neuwagen Pflicht und soll vor Unfällen durch falschen Reifendruck oder schleichendem Plattfuß verhindern. Dafür sorgt ein Sensor mit einer Batterie (bis zu sieben Jahre Lebensdauer laut Herstellern), der die Daten an ein Steuergerät sendet.

Warum müssen Ventile gewechselt werden?

Der Zahn der Zeit nagt auch am Ventil. Das gilt vor allem bei Gummiventilen, die auf Dauer durch UV-Strahlung, Streusalz, Bremsstaub & Co. porös werden und so nicht mehr dichthalten können. Expert:innen empfehlen, diese Ventile bei jedem saisonalen Reifenwechsel tauschen zu lassen. Viele Fachbetriebe erledigen diese Arbeit standardmäßig.

Auch Ventile mit RDKS-Sensor müssen mindestens alle fünf bis sieben Jahre gewechselt werden. Grund ist hier jedoch die Batterie. Und auch bei Metallventilen kann ein Austausch sinnvoll sein, da auch sie dauerhaft Witterung und Chemikalien ausgesetzt sind. Hier genügt es jede zweite Saison.

Wird Druckverlust festgestellt, sollten Ventil und Reifen genau gecheckt werden und alsbald getauscht werden. Das gilt auch, wenn das Ventil etwa durch Bordsteinkontakt verbogen wurde.

Kann man Ventile am Auto wechseln?

Der Tausch eines Autoventils ist selbstverständlich möglich - und bei defekten Ventilen auch notwendig. Im Fachhandel, in Baumärkten oder in Online-Shops finden sich passende Austauschventile fürs Auto. Wichtig ist für den Tausch in Eigenregie auch das passende Werkzeug (wichtig ist hier, welche Art von Autoventil verwendet wird).

Am einfachsten läuft der Austausch bei Gummiventilen - auch Snap-In-Ventil genannt, wie sie etwa viele Stahlfelgen haben. Im Internet finden sich eine Vielzahl an Videos, die den Wechsel veranschaulichen. Da es sich jedoch um ein vitales Bauteil für die Verkehrssicherheit handelt und moderne Autos mit einem Reifendruck-Kontrollsystem ausgestattet sind, das beim Wechsel angelernt werden muss, empfiehlt sich der Besuch bei einer Fachwerkstatt.

So wird sichergestellt, dass die Ventile korrekt sitzen und dicht sind sowie Sensoren (wenn vorhanden) korrekt angelernt werden. Viele Werkstätten wechseln das Ventil oft bereits beim Wechseln der Reifen standardmäßig. Wer Bedenken wegen undichter Ventile hat, sollte diese von einem Profi checken lassen.

Fahrrad mit Autoventil: Schläuche & Zubehör

Es gibt viele Optionen für Fahrräder mit Autoventilen, einschließlich Schläuche und Zubehör:

  • Alphatrail-Fahrradschlauch Rick 28 Zoll: Der Tour-Fahrradschlauch Rick von Alphatrail mit Autoventil (AV) ist in verschiedenen Größen, darunter auch 28 Zoll, verfügbar. Laut Hersteller ist der Schlauch mit vielen Reifenherstellern und Radgrößen kompatibel. Als Material wählt Alphatrail Butylkautschuk. Neben Ausführungen mit Schrader-Ventil sind auch Schläuche mit Dunlop- und Sclaverand-Ventil verfügbar.
  • Schwalbe-AV-Fahrradschlauch: Auch Schwalbe bietet einen Fahrradschlauch mit Schrader-Ventil an. Zur Auswahl stehen verschiedene Größen von 18 bis 28 Zoll. Die Ventile sind vernickelt und mit einem austauschbaren Ventileinsatz versehen. Dazu soll jeder Schlauch laut Hersteller auch zu 100 Prozent recycelbar zu sein. Es werden immer zwei Stück im Set verkauft.
  • Continental ContiTube MTB-Fahrradschlauch: Speziell für Mountainbikes ist der MTB-Fahrradschlauch von Reifen-Spezialisten Continental. Der Schlauch soll für Radgrößen von 28 bis 29 Zoll geeignet sein. Auch hier ist ein Schrader-Ventil verbaut.
  • Zündapp-Universal-Miniluftpumpe: Klein, handlich und dank Halter immer dabei: Die universelle Mini-Luftpumpe von Zündapp ist für Fahrräder mit Autoventil, französischem Ventil oder Dunlopventil geeignet. Die Pumpe kann bis zu acht bar an Maximaldruck aufbauen.
  • SKS Air X-Press 8.0-Fahrrad-Standpumpe: Auch die Standpumpe SKS Air X-Press 8.0 ist für alle gängigen Ventilarten bei Fahrrädern gedacht. Das analoge Manometer lässt den Reifendruck präzise von 1,6 bis maximal acht bar einstellen. Laut Hersteller sei die Pumpe insbesondere für Fat Bikes und andere hochvolumige Fahrradreifen konzipiert.
  • 8acht-Fahrradventil-Adapter: Wer das Fahrrad noch nicht aufs Autoventil umgerüstet hat, aber trotzdem eine Luftpumpe oder den Reifenfüller an der Tankstelle nutzen möchte, erhält mit dem Fahrradventil-Adapter aus Messing von 8acht schnelle Abhilfe.

Welche Fahrradventile gibt es?

Bei Fahrrädern kommen drei verschiedene Ventiltypen zum Einsatz. Das sind die gängigsten Arten:

  • Autoventil (Schrader-Ventil; AV): Benannt nach seinem Erfinder August Schrader, zeichnet sich das "Autoventil" durch den robusten Aufbau und einfache Handhabung aus. Da es auch bis zu zehn bar Druck aushält, war es für motorisierte Fahrzeuge die erste Wahl.
    • Vorteile: leicht zu handhaben, Druck lässt sich leicht messen
  • Französisches Ventil (Sclaverand-Ventil; SV): Das französische Ventil - auch Sclaverand- oder Presta-Ventil genannt - hat sich vor allem bei Rennrädern durchgesetzt. Der Grund? Es ist nicht nur besonders schmal (Durchmesser: 6,5 mm), sondern hält auch einem Druck von bis zu 15 bar stand.
    • Vorteile: hoher Maximaldruck, schmal, präzises Einstellen und Ablesen des Drucks möglich.
    • Nachteil: Nicht jede Pumpe passt, aufwändige und fehleranfällige Konstruktion.
  • Blitzventil (Fahrradventil): Das Blitzventil - oft einfach Fahrradventil genannt - ist das am weitesten verbreitete Ventil bei modernen Zweirädern. Oft wird fälschlicherweise Dunlopventil (DV) als Synonym benutzt.
    • Vorteile: Der Austausch ist auch ohne Werkzeug möglich, nahezu jede Luftpumpe passt.
    • Nachteil: Der Luftdruck kann nicht gemessen werden (nur beim Pumpvorgang selbst möglich), höherer Kraftaufwand beim Pumpen erforderlich, niedriger Maximaldruck (5 bar).

Daneben findet man auch oft das Dunlopventil in Auflistungen von Fahrradventilen, oft als Synonym für das Blitzventil. Und auch wenn der Aufbau ähnlich ist, unterscheiden sich die beiden Typen leicht. Beim Dunlop-Patent wird durch Druck eine Gummimembran beim Aufpumpen weggedrückt, beim Blitzventil eine Metallkugel.

Eine weitere Ventilart ist das seltene Reginaventil, auch italienisches Ventil genannt. Es ähnelt vom Aufbau und Abmessungen dem französischen Ventil, ist aber hierzulande kaum zu finden. Daher sind auch Pumpen mit einem passenden Aufsatz eine Seltenheit.

Was sind die Vorteile eines Autoventils beim Fahrrad?

Ein Autoventil am Fahrrad bietet einige Vorteile, die andere Ventilarten nicht bieten können. Dafür wartet etwa das französische Ventil mit einigen Vorzügen für Profi-Rennradfahrer:innen auf, denen das Autoventil wiederum nicht gerecht werden kann.

Auf der Habenseite des Autoventils steht die einfache Handhabung. Die meisten gängigen Fahrradpumpen sowie alle Luftpumpen an Tankstellen sind mit einem Schrader-Ventil eine Anlaufstelle für Radler:innen mit plattem Reifen. Durch die sichere und robuste Konstruktion sind zudem Defekte am Lufteinlass sehr selten.

Und auch der Kraftaufwand (vor allem bei einer Handpumpe) hält sich in Grenzen, da hier kein Druck aufgebaut werden muss, um Luft einzufüllen. Einige Nachteile hat das Schrader-Ventil jedoch auch. Verwendete Luftpumpen müssen zwingend ein Rückschlagventil besitzen, da sobald der Stift des Ventils vom Pumpenkopf eingedrückt wird, Luft in die Pumpe entweichen würde.

Dunlop- und Sclaverand-Ventile benötigen dies nicht, weshalb nicht jede Fahrradpumpe für Autoventile geeignet ist. Zudem ist der Druck mit maximal zehn bar deutlich niedriger als der Reifendruck, der mit einem französischen Ventil (bis 15 bar) erreicht werden kann.

Ein Autoventil eignet sich demnach für Alltags-Fahradfahrer:innen, die auf Reisen schnell und einfach an einer Tankstelle Reifen aufpumpen möchten. Geeignete Fahrradtypen sind daher Trekking- und Mountainbikes, sowie City-Räder und E-Bikes. Rennrad-Fahrer:innen sind mit anderen Ventilarten besser beraten.

Wie wechselt man ein Fahrradventil?

Der Wechsel eines Fahrradventils ist denkbar einfach: Das Ventil ist meistens direkt am Schlauch angebracht und wird daher bei einem Schlauch-Wechsel gleich mitgetauscht. Ein idealer Zeitpunkt, um den Ventiltypen zu wechseln, ist also eine Reifenpanne, bei der der Schlauch zerstört wurde.

Wichtig bei der Auswahl des passenden Fahrradschlauchs sind neben der Radgröße auch die Bohrung der Felge. Das Ventil muss hier passend sitzen, eine Ventilmutter kann (je nach Felge und Ventil) bei der Montage helfen. Oft lassen sich nur Fahrradfelgen mit Aussparung für Dunlopventile (8,5 mm) mit einem Schrader-Ventill nachrüsten. Bei Fahrrädern mit französischem Ventil (6,5 mm Durchmesser) ist der Austausch nur mit einer neuen Felge möglich.

Hat man auf alles geachtet, lässt sich anschließend der Fahrradreifen über den Schlauch ziehen, der Reifen befüllen und - ebenfalls wichtig - die Ventilkappe wieder aufsetzen.

Anleitung: Reifen und Schlauch am Fahrrad wechseln

Am Fahrrad den Schlauch oder Reifen zu wechseln dürfte wohl zu den häufigsten Tätigkeiten eines Fahrradfahrers zählen. So gut das Material und die Qualität eines Fahrradreifens und Fahrradschlauches heutzutage auch sein mag, spätestens wenn der Zahn der Zeit über Jahre am Material genagt hat, das Profil des Reifens abgefahren ist oder dieser durch Risse aufgrund zu niedrigen Luftdrucks porös geworden ist, wird eine Erneuerung nötig sein.

Zunächst bauen Sie das entsprechende Laufrad aus. Stellen Sie das Fahrrad dazu am besten auf den Kopf bzw. auf den Sattel und Lenker. Um Schrammen am Fahrrad zu vermeiden, legen Sie alte Putzlappen unter. Entweder lösen Sie das Laufrad mit einem eventuell vorhandenen Schnellspanner oder die Schraubmuttern mit einem Gabel-/Ringschlüssel (meist ein SW15).

Handelt es sich um das hintere Laufrad, wo auch die Schaltung sitzt, müssen Sie beim Abnehmen des Hinterrades das Schaltwerk nach hinten wegdrücken. Schalten Sie vorher die Gänge auf das kleinste Ritzel zurück. So können Sie es leichter aushängen. Hat Ihr Fahrrad Felgenbremsen, schauen Sie, ob Sie das Laufrad durch die Bremsen hindurchgezogen bekommen. Andernfalls lösen Sie die Felgenbremsen und ziehen dann das Rad durch die Bremsbeläge.

Haben Sie das Laufrad aus der Gabel bzw. dem Fahrradrahmen genommen, lassen Sie die Luft über das Ventil aus dem Reifen bzw. Schlauch. Beginnen Sie auf der gegenüberliegenden Seite des Ventils damit, den Reifen mittels des Reifenhebers von der Felge zu hebeln. Kontrollieren Sie jetzt das Felgenband auf Schäden und tauschen Sie es gegebenenfalls aus.

Sollte der Mantel samt Schlauch gewechselt werden, empfiehlt es sich bei dieser Gelegenheit auch gleich das Felgenband zu wechseln. Ein günstiges Felgenband kostet ca. 2-3 Euro. Diese kleine Investition lohnt sich auf jeden Fall, da nur ein komplett heiles Felgenband den Schlauch schützen kann. Besonders wenn das Felgenband schon Risse oder Scheuerstellen hat oder verzogen ist, sollte unbedingt ein neues eingelegt werden.

Anschließend gilt es den neuen Fahrradmantel auf das Laufrad zu ziehen. Dieses gelingt am einfachsten mit einem geeigneten Schmiermittel, z.B. mit dem Schwalbe Montagefluid Easy Fit. So rutscht der Rand des Reifens sicher in seine Position. Dieser Punkt scheint auf den ersten Blick recht belanglos, hilft aber ungemein, den Reifen später in die richtige Position auf der Felge zu bringen.

Bevor Sie aber beginnen, den neuen Fahrradreifen auf die Felge aufzuziehen, müssen Sie noch die Laufrichtung des Reifens beachten. Das Reifenprofil ist entsprechend der Laufrichtung ausgerichtet. Das heißt, nur in diese Richtung wird das Profil optimal "greifen" und während der Fahrt den nötigen Grip und Stabilität gewährleisten. Auf der Reifenflanke ist ein Pfeil mit einer Bezeichnung (z.B. Rotation) aufgedruckt.

Stülpen Sie den Reifen (ohne den neuen Schlauch) mit einer (!) Seite komplett über die Felge. Setzen Sie das Fahrradventil vom Schlauch in die Ventilöffnung ein und sichern es ein wenig mit der (eventuell vorhandenen) Befestigungsschraube. Bitte die Schraube noch nicht komplett am Ventil anziehen, sondern nur locker festschrauben. Anschließend wird der Schlauch mit einer Fahrradpumpe ein wenig (!) mit Luft gefüllt.

Schieben Sie den Fahrradreifen soweit es geht per Hand über das Felgenhorn. Bei neuen Reifen wird man dann an den Punkt kommen, wo sich der Reifen per Hand nicht weiter auf die Felge aufschieben lässt. Mit einem geeigneten Hebelwerkzeug (z.B. das erwähnte Reifenheber-Set von XLC) kann man relativ einfach den "Rest" vom Reifen über das Felgenhorn auf die Felge hebeln. Oft klappt dieses ganz gut mit nur einem Reifenheber, falls nicht, nutzen Sie zwei Reifenheber dazu, die Sie je rechts und links ansetzen.

Somit wird verhindert, dass der Reifen wieder von der Felge rutscht. Abschließend sollte der neu aufgezogene Fahrradreifen auf dem Laufrad per Hand noch ein wenig bewegt/gewalkt werden, damit er sich gut auf die Felge setzt. Danach sollten Sie den Schlauch entsprechend der Angabe auf dem Mantel mit Luft befüllen.

Ganz zum Schluss sollten Sie noch einmal genau betrachten ob der Mantel auch richtig auf der Felge sitzt. Dieses erkennen Sie an der geriffelten Fläche am Übergang zur Felge. Das runderneuerte Laufrad mit Reifen und Schlauch kann nun wieder am Fahrradrahmen bzw. in der Gabel montiert werden.

Französisches Ventil gegen Autoventil tauschen: Anleitung

Der Wechsel von einem Sclaverand- auf ein Autoventil ist eigentlich nicht schwierig. Das Projekt läuft wie ein klassischer Reifenwechsel ab, bis die Felge freigelegt wurde. Danach folgen Sie dieser Anleitung:

  1. Rüsten Sie die Bohrmaschine mit dem Stahlbohrer aus. Achten Sie darauf, dass er gut sitzt.
  2. Fixieren Sie die Felge entweder mit Ihrer Hand oder spannen Sie sie ein. Sie darf sich beim Bohren nicht bewegen.
  3. Setzen Sie nun den Bohrer von außen an das Loch in der Felge an. Bohren Sie ruhig und gründlich, um das Loch zu erweitern.
  4. Nach der Locherweiterung nutzen Sie das Schleifpapier, um das Innere des Lochs so gut wie möglich zu glätten.
  5. Zum Abschluss wischen Sie gut mit einem Tuch über die Felge, um die restlichen Metallspäne zu entfernen.
  6. Nun können Sie den neuen Schlauch mit Autoventil aufziehen.

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