Mountainbike Westen für Herren im Test: Wind- und Wetterschutz für jede Tour

Beißender Fahrtwind kann den Spaß an Ausfahrten im Herbst schnell abkühlen lassen. Wir haben die besten Windwesten und Windjacken für Mountainbiker getestet.

Egal ob eine anspruchsvolle Mehrtagestour oder der kurze Feierabendritt ansteht: Eine Windjacke oder -weste gehört immer dann in den Rucksack, wenn sich das Wetter wechselhaft zeigt, weder "Sonnenschein pur" noch Dauerregen angesagt ist. Windjacken wiegen mit durchschnittlich 120 Gramm nur rund ein Drittel einer durchschnittlichen Regenjacke (ca. 350 Gramm) und finden durch ihr geringes Packmaß meist sogar in der Trikottasche Platz.

Einen für kurze Schauer ausreichenden Regenschutz haben diejenigen Modelle mit imprägnierten Materialien ebenfalls mit an Bord, viele Modelle besitzen gar eine einfache Kapuze. Damit erfüllen sie die Aufgabe des universellen Wetterschutzes perfekt.

Worauf es bei Mountainbike Westen ankommt

Bei der Konstruktion einer Windjacke müssen die Hersteller den besten Kompromiss aus verschiedenen Eigenschaften finden. Denn hoher Windschutz geht zulasten des Jackenklimas und umgekehrt, zudem sollen Packmaß und Gewicht so gering wie möglich ausfallen.

Überlegen Sie daher beim Kauf einer Jacke, welches Modell Ihre Bedürfnisse am besten bedient.

  • Weit geschnittene Modelle mit Kapuze und ohne Belüftungseinsätze, die rundum aus winddichtem Material gefertigt sind, eignen sich vorwiegend für den Tourer, der es gemütlich angehen lässt. Auch als Isolationslage für die Pause können sie herhalten.
  • Trail-Liebhaber, die Anstiege (wenn überhaupt) nur für eine krachende Abfahrt in Angriff nehmen, finden hier ebenfalls ihren vielseitigen Begleiter. Zur Belüftung wird bei Bedarf einfach der Front-Reißverschluss geöffnet.
  • Eng anliegende Jacken ohne Kapuze und mit großen Netzeinsätzen im Rückenbereich hingegen zielen auf Tempomacher und Racer. Diese Modelle erfordern aber konstante Wärmeentwicklung durch Belastung, sonst tragen sie sich schnell zugig-kühl. Auch für kalte Herbsttage und Nieselregen eignen sie sich nur bedingt.
  • Westen umgarnen - buchstäblich - ebenfalls gerne den Racer, beim Kauf sollte dem Abschluss der Armlöcher besondere Aufmerksamkeit gewidmet werden, sonst kann es hier unangenehm reinziehen.

Für den Test haben wir im Labor zunächst Gewicht sowie das Packmaß bei gleichbleibender Kompression durch ein Gewicht gemessen, anschließend Handhabung und Passform im Vergleich bewertet. Im Praxistest mussten sich sämtliche Modelle einer identischen Testrunde mit einem langen, schweißtreibenden Anstieg und anschließender Abfahrt bei etwa 50 km/h stellen.

Der Test zeigt: Für höchsten Windschutz und Flexibilität werden mit der Specialized 130 Euro fällig, die Endura-Jacke bietet ebenfalls viel Leistung für nur 95 Euro. Bei den Westen übertrifft die günstige Cube mit 68 Euro gar das restliche Testfeld, ist aber sehr minimalistisch gehalten.

Windjacken im Detail

Hier werden verschiedene Windjackenmodelle und ihre Eigenschaften beschrieben:

  • Assos Mille GT Wind Jacket: Mit der überaus leichten und klein verstaubaren Assos werden Biker dank Reflektoren und knalliger Farbe bestens gesehen. Der Windschutz fällt mittelstark aus, da ein breiter Streifen aus luftdurchlässigem Material von der Rückseite der Arme bis zum Saum reicht und Fahrtwind eindringen lässt. Für kühle Herbsttage ist der Schutz aber noch ausreichend. Sportlich-straffe Passform und perfekte Verarbeitung. Die Armabschlüsse kratzen leider etwas auf der Haut. Keine Tasche vorhanden. Testergebnis: Sehr gut (78 Punkte)
  • Craft Hale XT Jacket: Das winddichte Material der Craft erzeugt ein schwitzfreies Jackenklima, die breiten Netzeinsätze an den Seiten belüften den Biker zusätzlich. Die Jacke ist sportlich geschnitten, ohne zu eng auszufallen. Lediglich der enge Kragen zwickt bei Menschen mit "dickem Hals". Mit einer Reißverschlusstasche, integriertem Packsack und großen Reflektoren gut ausgestattet, aber keine Anpassungsoptionen. Im Detail etwas grob gefertigt. Bietet etwas Nässeschutz. Testergebnis: Sehr gut (76 Punkte)
  • Cube Teamline Jacke Repulse: Belüftungseinsätze unter den Armen und Reflektoren - die günstige Cube gibt sich puristisch, punktet mit sportlichbequemer Passform und leicht laufendem Front-Zipper. Der Windschutz ist aufgrund des sehr winddichten, stark wasserabweisenden Materials per se prima, bei schneller Fahrt dringt der Fahrtwind jedoch durch die Belüftungsöffnungen zum Rücken. In Sachen Verarbeitung kleinere Mängel bei der Nahtführung, aber kein funktioneller Mangel. Testergebnis: Gut (65 Punkte)
  • Endura Singletrack Durajak (MOUNTAINBIKE-Kauftipp): Durch ihre zwei offenen Seitentaschen im Hoody-Style frontseitig sowie eine Reißverschlusstasche am Rücken eignet sie sich zum Anwärmen der Hände vor der Abfahrt. Der Windschutz des verarbeiteten Materials ist hoch, die selbstanpassenden Ärmel lassen keinen Fahrtwind eindringen. Auch bei hoher Belastung bleibt die Jacke überwiegend schwitzfrei. Über dem Gesäß ist der Rücken leicht verlängert und reflektierend bedruckt. Das Material bietet etwas Nässeschutz. Testergebnis: Sehr gut (78 Punkte)
  • Gonso Karwendel: Da der Rücken der Gonso fast vollständig aus luftigem Netzmaterial besteht, fällt ihr Windschutz nur mittelstark aus. Das Klima ist dadurch insgesamt angenehm, obwohl sich das frontseitig verarbeitete Material recht schwitzig trägt. Die Ausstattung mit Weitenverstellung im Bund, drei Einschubtaschen sowie einer Reißverschlusstasche, großen Reflektoren und Reißverschluss-Garage am Kinn fällt üppig aus. Gonso-typisch reicht die Größenpalette bis ins üppige 6XL-Format. Testergebnis: Gut (69 Punkte)
  • Ion Windbreaker Jacket Shelter: Lässig, aber nicht zu weit geschnittene Jacke mit starkem Windschutz und leichtem Nässeschutz. Bei hoher Anstrengung wird das Jackenklima relativ früh leicht schwitzig, Gewicht und Packmaß sind guter Durchschnitt. Bietet eine Reißverschlusstasche am Arm, der Bund ist mit einem selbstanpassenden, sehr straffen und mit Silikon besetzten Gummisaum ausgestattet. Eine Weitenregulierung der Kapuze wäre wünschenswert, denn diese ist weit geschnitten und neigt zum Flattern. Testergebnis: Gut (73 Punkte)
  • Karpos Lot Jacket: Die Karpos ist mit Belüftungsöffnungen, Bundregulierung, Reflektoren, zwei Reißverschlusstaschen, Kapuze und Aufbewahrungsbeutel üppig ausgestattet. Das raschelnde, etwas sperrige Material ist sehr leicht, bietet hohen Windschutz und ist stark wasserabweisend. An den Belüftungen unter den Armen zieht leichter Fahrtwind in die Jacke. Dafür trägt sie sich bei hoher Anstrengung lange Zeit schwitzfrei. Nähte im Detail nicht akkurat verarbeitet. Die abgebildete Farbe ist nicht mehr aktuell. Testergebnis: Gut (74 Punkte)
  • Leatt Jacket DBX 2.0: Die Leatt bietet besten Windschutz sowie starken Schutz vor Nässe, einzig die nicht weitenregulierbaren Ärmel lassen minimalen Fahrtwind eindringen. Durch ihre Konstruktion mit Oberstoff und eingenähtem Netzfutter trägt sie sich wärmer und schwitziger als die Konkurrenz, auch Packmaß und Gewicht sind groß bzw. hoch. Schönes Feature der anpassbaren Kapuze ist die Arretierung am Helm per aufklebbarem Magnet-Verschluss. Insgesamt sehr sauber verarbeitet. Für kalte Herbsttage. Testergebnis: Gut (63 Punkte)
  • Löffler M Bike Jacke Windshell: Die Löffler vereint Minimalismus und Funktion. Denn obgleich sie extrem leicht und winzig verpackbar ist, punktet sie mit hohem Windschutz und noch angenehmem Klima. Zudem ist sie mit breiten Reflektorstreifen an den elastischen Abschlüssen von Ärmeln und Bund bestückt und besitzt eine große Tasche mit Klettverschluss am Rücken. Leider ist das Material der Reißverschlusshinterlegung sehr dünn, sodass es sich im Test wiederholt in diesem verfing, wodurch der Reißverschluss seinen Dienst versagte. Testergebnis: Gut (66 Punkte)
  • Pearl Izumi Summit Shell Jacket: Die mit einer Einschubtasche im Jackeninnern, kleinen Reflektoren und Kapuze gut ausgestattete Summit ist aus einem winddichten, wasserabweisenden Material gefertigt, das angenehm auf der Haut liegt und super schützt. Der bequeme Schnitt wirft am Bauch leichte Falten, Ärmel und Kapuze besitzen elastische Abschlüsse. Der Zipper läuft sehr leicht und ist breit hinterlegt. Bei hoher Anstrengung wird die Jacke schwitzig, Belüftungsoptionen gibt es nicht. Sauber verarbeitet. Testergebnis: Sehr gut (79 Punkte)
  • Rose Ventilation Windjacke: Zum Kampfpreis erhalten Biker mit der Rose-Jacke einen effektiven Windschutz mit geringem Packmaß. Zwar ist der Rücken mit einem großflächigen Netzeinsatz ausgestattet, wodurch der Fahrtwind nur frontseitig abgehalten wird, dafür trägt sie sich sehr schwitzfrei und punktet mit gefälliger Passform. Die großen Reflektoren leuchten schon bei geringem Licht auffällig. Anstelle von Taschen besitzt die Rose rückseitig zwei Durchgriffe, um an die Trikottaschen zu gelangen. Testergebnis: Gut (65 Punkte)
  • Scott RC Weather WS Jacke: Die aus dem sehr stark wasserabweisenden "Infinium"-Material von Gore-Tex gefertigte Scott zielt auf den Racer. Der Schnitt ist für eine gestreckte Haltung optimiert und vorne kurz gehalten. Der extreme Windschutz der Membran ist für hohe Geschwindigkeiten perfekt, die großen Belüftungsöffnungen unter den Armen sorgen im Gegenzug für Klimaregulierung. Mit großen Reflektoren ausgestattet, eine Reißverschlusstasche gibt es nicht, dafür einen RV-Durchgriff zu den Trikottaschen. Testergebnis: Sehr gut (75 Punkte)
  • Specialized Deflect SWAT Jacket Men (MOUNTAINBIKE Testsieger): Die leichte Deflect besteht aus sehr dehnfähigem Material, passt sich daher perfekt an und flattert nicht, die korrekte Größenwahl vorausgesetzt. Mit Reißverschlusstasche, Reflektoren und Belüftungseinsätzen an den Unterarmen ansprechend ausgestattet, bietet das winddichte, wasserabweisende Material starken Windschutz. Das Jackenklima bleibt lange Zeit schwitzfrei. Rundum sehr sauber verarbeitet. Bietet sinnvolle Details wie einen Kinnschutz am oberen Reißverschlussende. Testergebnis: Sehr gut (83 Punkte)
  • Vaude Men’s Moab UL Jacket II: Die sauber verarbeitete, leichte Vaude überzeugt mit starkem Windschutz, denn die Belüftungsöffnungen im Achselbereich sind gut platziert und nicht zu groß. Das Material trägt sich dennoch eher schwitzig. Durch den recht weiten Schnitt wellt sich das Material am Bauch und flattert leicht. Selbstanpassende, elastische Bünde und Ärmel sorgen für winddichten Abschluss, Reflektoren sind nicht vorhanden. Eine Reißverschlusstasche an der Brust steht zur Verfügung. Bietet leichten Nässeschutz. Testergebnis: Gut (70 Punkte)
  • Gore R7 Gore-Tex Shakedry Trail: Die sündteure Gore aus Shakedry-Material ist zwar als Regenjacke für den Einsatz beim Trailrunning konzipiert, glänzt jedoch auch mit absolut perfektem Windschutz. Unterhelm-Kapuze und Bund sind anpassbar, sodass der Wind kein Schlupfloch findet, auch der Front-Reißverschluss ist breit hinterlegt. Rundum sauber getapt für top Regenschutz. Wird nur bei hohen Temperaturen schwitzig. Das Gewicht ist gering, das Packmaß aufgrund des etwas sperrigen Materials etwas höher. Testergebnis: Sehr gut (83 Punkte)

Windwesten im Vergleich

Auch Windwesten wurden getestet und bewertet:

  • Castelli Perfetto RoS Vest Men’s: "Foul Weather Race Equipment" ist seitlich auf der sperrigen Castelli-Weste vermerkt - und das stimmt. Das "Infinium"- Material von Gore-Tex an Front und Schultern schützt hervorragend gegen Wind und Nässe, wärmt aufgrund seiner textilen Struktur gar ein wenig. Die Rückseite ist aus dicht gewebtem, aber luftdurchlässigem Material gefertigt. Mit drei Einschubtaschen, Reflektoren und Silikonbund bestückt. Straffer Schnitt. Eine Reißverschlusshinterlegung fehlt. Testergebnis: Sehr gut (75 Punkte)
  • Cube Teamline Windweste Repulse (MOUNTAINBIKE-Testsieger): Das stark "atmende", dünne und wasserabweisende Material des Cube-Leibchens punktet mit starkem Windschutz, zudem ist der Belüftungseinsatz im oberen Rückenbereich so platziert, dass Nässe zwar leicht, Fahrtwind jedoch nur schwer eindringen kann. Die Ausstattung ist mit Reflektorelementen, Belüftung und hinterlegtem Front-Reißverschluss spartanisch, aber zweckmäßig, eine Tasche wäre jedoch nützlich. Die Verarbeitung ist ohne Fehler, im Detail jedoch nicht so sauber ausgeführt. Leicht und klein verstaubar. Testergebnis: Sehr gut (81 Punkte)
  • Löffler M Bike Vest Windshell: Ihr extrem kleines Packmaß und das geringe Gewicht machen die Löffler-Weste zum perfekten "Immer-dabei-Windschutz". Sie ist rundum winddicht gefertigt, trägt sich dennoch nicht zu schwitzig und besitzt eine kleine Einschubtasche am Heck. Auch gut sichtbare Reflektoren fehlen nicht. Im häufigen Alltagseinsatz ist ihre Handhabung aber etwas nervig, da der Reißverschluss mit der Stoffhinterlegung zu kämpfen hat und sich immer wieder in dieser verfängt. Testergebnis: Sehr gut (76 Punkte)
  • Odlo Herren Dual Dry Radweste: (Keine Detailbeschreibung vorhanden)

Dirtlej Vest: Eine Alternative für wechselhaftes Wetter

Die Dirtlej Vest soll als No-Brainer für alle Rides mit wechselhaftem Wetter fungieren und die perfekte Lösung für kühlere Tage bieten. Mit Sitz im Dreiländereck Deutschland, Schweiz und Frankreich nutzen sie die vielseitigen lokalen Trails als Testgelände für ihre Produkte. Ihr Ziel ist es, Bikern durch hochwertige Ausrüstung ein optimales Fahrerlebnis bei jedem Wetter zu ermöglichen.

Erhältlich ist die Dirtlej Vest in 6 Größen von XS bis XXL. Die Vorder- und Rückseite sind mit der gleichen Membran ausgestattet, wie man sie auch von ihren beliebten Dirtsuits kennt. Sie bringt eine Wassersäule von 20.000 mm und eine Atmungsaktivität von 25.000 g/m²/24h mit.

Das leichte Material der Dirtlej Vest fühlt sich komfortabel an und vermittelt auf der Haut kein unangenehmes plastikartiges Gefühl. Der Schnitt ist schmal, ohne einzuengen, obwohl das wasserdichte Material selbst nicht sehr flexibel ist. Um das zu ändern, hat Dirtlej an der Seite der Weste ein dünneres, dehnbareres Material hinzugefügt, während ein zusätzlicher Gummizug am Saum dafür sorgt, dass die Weste bequem sitzt. Ein kleiner Kragen schützt zudem den Halsbereich, besonders bei windigem Wetter.

Für uns stellt die Weste einen starken Kompromiss für Trailrides im Herbst und Winter dar. Dank ihres dünnen Materials schwitzt man deutlich weniger als mit einer klassischen Jacke und ist dennoch ausreichend vor widrigen Witterungsverhältnissen geschützt.

Allerdings ist das Packmaß nicht besonders kompakt, sodass die Weste dadurch kaum in ein Rahmenfach oder kleine Hipbags passt.

Weitere Westen im Test

Wir testeten die Westen auf Tour und während Park-Laps. Uns war ein breiter Temperatureinsatzbereich, Verarbeitung und Passform wichtig. Die Tester (1,78 bis 1,83 Meter) testeten alle Westen in Größe M.

  • Patagonia Nano-Air Vest: Die Patagonia Nano-Air trägt sich angenehm. Die Passform gefällt, fällt aber nicht ganz so sportlich aus. Das Außengewebe aus recyceltem Polyester könnte Feuchtigkeit noch besser abweisen, finden wir. Gut: die zwei Taschen an den Seiten und an der Brust. Bei Temperaturen über zwölf Grad wird die Weste schnell zu warm, dafür wärmt sie auch bei kalten Temperaturen zuverlässig. Fair-Trade-Zertifizierung gibt’s bei Patagonia mit dazu. Leicht! Teuer!
  • Scott Primaloft Vest Light: Die Scott Primaloft Vest Light ist die günstigste Weste im Test und eigentlich für Skitourengeher konzipiert, eignet sich aber ideal für Biker. Die einfache Polyester-Weste ist sportlich, lang geschnitten und vergleichsweise dünn. Beste Passform! Der Einsatzbereich ist, je nach Baselayer, am breitesten. Funktioniert auch an kalten Sommertagen gut. Top: Das schmutzabweisende Obermaterial lässt sich schnell sauberklopfen. Doof: die Qualität der Reißverschlüsse. Zwei seitliche Taschen.
  • Fox Ranger Windbloc Fire: Die Weste von Fox besitzt einen mountainbikespezifischen Schnitt und fällt so ähnlich aus wie die Weste von Ion. Das Rückenteil ist etwas länger und verfügt über einen wasserabweisenden Softshell-Stoff, genau wie an den Schultern. Das Obermaterial aus Polyester wärmt effizient. Die darin platzierten Luftöffnungen belüften, dennoch wärmt die Fox Ranger Windbloc Fire ähnlich stark wie die Patagonia und Ion. Pfiffig: zwei Taschen und eine Rückentasche.
  • Platzangst Outbreak Weste: Für die Platzangst Outbreak Weste muss ein Temperatursturz her, ein Kälte-Outbreak, wie der Name schon sagt. Denn das Dämmmaterial heizt ein. Das limitiert die Weste auf richtig kalte Tage. Das muss man wissen, um nicht wie ein Dampfkochtopf durch den Wald zu „heizen“. In der Platzangst sieht man aus wie ein Entenjäger, fehlt nur noch die Schrotflinte. Geschmackssache. Die Platzangst kann auch casual getragen werden oder zu Skitouren.
  • Ion Shelter Hybrid Padded Weste: Die Verarbeitung der Ion Shelter Hybrid Padded Weste ist hochwertig, und der Stoff liegt angenehm auf. Auf dem Trail mit Rucksack wird’s schnell warm am Rücken. Hier liegt die Weste im Einsatzbereich nahezu auf dem Level wie die Patagonia oder Fox, auch der Schnitt fällt ähnlich aus. Gut: Die Primaloft-Isolation besteht zu 100 % aus recyceltem Material. Auch gut: das Brillenputztuch in der seitlichen Reißverschlusstasche. Die Ion gefiel uns zusammen mit der Scott am besten.

Die Rolle der MTB Weste im Layering-System

Eine MTB Weste spielt eine zentrale Rolle in einem durchdachten Layering-System für Mountainbiker. Sie dient als vielseitige Zwischenschicht, die in Kombination mit MTB Jacke und langärmeligen MTB Shirts langarm getragen wird. Diese Kombination bietet nicht nur Schutz vor den Elementen, sondern ermöglicht auch eine flexible Anpassung an unterschiedliche Wetterbedingungen.

MTB Westen als vielseitige Begleiter für Outdoor-Aktivitäten

Die Vorzüge einer hochwertigen MTB Weste beschränken sich nicht allein auf den Mountainbike-Sport. Ihre funktionellen Eigenschaften machen sie zu einem vielseitigen Begleiter für ein breites Spektrum an Outdoor-Aktivitäten. Wanderer, Trailrunner und Outdoor-Fans schätzen die leichte, aber robuste Bauweise, die Schutz vor Wind und leichten Regenschauern bietet, ohne die Bewegungsfreiheit einzuschränken.

MTB Westen sind weit mehr als nur eine Schicht Stoff - sie sind eine durchdachte Lösung für jedermann, der draußen aktiv ist, sich frei bewegen möchte und dabei auf die Launen des Wetters vorbereitet sein will.

Pflegetipps für MTB Westen

Für eine schonende Pflege deiner Kleidung, wasche sie bei niedriger Temperatur in der Waschmaschine und verwende mildes Waschmittel ohne aggressive Chemikalien. Vermeide Weichspüler, da dieser die Funktionalität des Materials beeinträchtigen kann. Drehe das Kleidungsstück vor dem Waschen auf links, um das Außenmaterial zu schützen, und lasse es an der Luft trocknen, statt einen Trockner zu benutzen.

Fazit

Die Vielfalt an Modellen ermöglicht es jedem Biker, eine Weste zu finden, die den individuellen Ansprüchen an Funktion, Stil und Wetterbedingungen entspricht. Ob es um verbesserte Sichtbarkeit geht, um Schutz vor den Elementen oder um zusätzlichen Stauraum ohne Rucksack - für jedes Bedürfnis gibt es eine Antwort in Form einer spezialisierten MTB Weste.

In einer Welt, in der das Wetter oft unvorhersehbar ist und jede Abfahrt ihre eigenen Herausforderungen birgt, bieten MTB Westen die Flexibilität und Sicherheit, die Biker benötigen, um sich voll auf ihre Leidenschaft konzentrieren zu können.

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