Eingebettet zwischen den malerischen Fjorden von Vestfold und den schroffen Bergen der Telemark bietet diese bezaubernde Region einige der besten Mountainbike-Erlebnisse Norwegens. Vestfold und Telemark bieten eine einzigartige Mischung aus geografischen Attraktionen, die von Küstenklippen bis zu üppigen Wäldern und ruhigen Seen reichen.
Das Gelände ist in den verschiedenen Gebieten sehr unterschiedlich und bietet somit eine Vielzahl von Herausforderungen für Biker, die neue Routen erkunden möchten. In der Region gibt es zahlreiche touristische Attraktionen, die Ihre Radabenteuer ergänzen.
Achten Sie bei der Planung Ihres Besuchs auf das richtige Timing! Die besten Jahreszeiten für diese aufregenden Mountainbike-Strecken sind das späte Frühjahr bis zum frühen Herbst (Mai - September). In diesen Monaten herrschen mildere Wetterbedingungen, die das Radfahren angenehmer machen und es Ihnen ermöglichen, die Vorteile der langen Tageslichtdauer zu nutzen.
Sie fragen sich vielleicht, wo genau Sie die aufregenden MTB-Trails in dieser faszinierenden Region finden können? Hier sind einige Highlights:
- Gaustatoppen-Wegesystem: Das Gaustatoppen-Gebiet ist bei Einheimischen und Besuchern gleichermaßen bekannt und bietet anspruchsvolle Anstiege, die mit spektakulären Aussichten belohnt werden, sobald man den Gipfel erreicht hat! Ein idealer Ort, um die Wunder der Natur zu erkunden und gleichzeitig die Grenzen der Ausdauer zu testen!
- Norsjø-Radweg: Dieses ausgedehnte Radwegenetz erstreckt sich entlang des Norsjø-Sees und bietet nicht nur die Möglichkeit, friedlich am Wasser entlang zu radeln, sondern verbindet auch mehrere Städte auf der gesamten Strecke, was die Erkundungsmöglichkeiten weiter als erwartet erhöht!
- Dieses UNESCO-Weltkulturerbe bietet dramatische Landschaften und eine reiche Geschichte, die Radfahrern die Möglichkeit gibt, an jeder Ecke versteckte Juwelen zu entdecken, egal ob sie ruhige Nebenstraßen oder abenteuerliche Singletrail-Routen in der Nähe bevorzugen!
Von Østerdalen bei Alvdal bis nach Gudbrandsdalen im Westen führt unsere E-Mountainbike Enduro Tour entlang des Rondane Nationalparks in Norwegen. Diese malerische Route im Südosten Norwegens ist der wahre Enduro-Himmel. Während dieser sechs Tage zeigen wir dir nicht nur die Lieblings-Trails von Local Audun, sondern bringen dir auch die einzigartige Berg-Kultur Norwegens näher.
Mit Hilfe der zur Verfügung gestellten e-Bikes können wir in weit entlegene und kaum besuchte Regionen vordringen. Berge, Schafe und unglaublich viel Platz zum Mountainbiken. Nahe unseres Ausgangspunktes in Alvdal, Heimat unseres Partners Audun von Urørtskiogsykkel.no, steht der Berg Tron. Hier befindet sich die höchste Bergstraße Norwegens die direkt bis zum Gipfel führt - diese nutzen wir für einen gelungenen Start in diese Abenteuer-Woche durch das Fjell.
Die Gegend ist berühmt für ihre zahlreichen Almen, über alle Berge und Plateaus verteilt, sowie die hier noch traditionell arbeitenden und lebenden Bergbauern. Die meisten der von uns genutzten Trails sind entweder Zustiege zu den Almen oder Überbleibsel einer früheren Bergbauzeit. Sie führen von und zu alten Minen und werden nun hauptsächlich von Mountainbikern genutzt.
Ringebu ist in Norwegen vor allem durch seine flowigen und wunderschön angelegten Singletrails bekannt. In den Bergen sowie auch in den Wäldern darunter findet man Trails in jeder Schwierigkeit und Anspruch.
Beispielhafter Reiseablauf einer 8-tägigen E-Mountainbike Enduro Tour:
- 1. Tag - Anreise: Transfer vom Flughafen Oslo in die Bike Lodge nach Alvdal. Guide Briefing, Bike-Setup und traditionelles Abendessen aus regionaler Produktion.
- 2. Tag - Berg Tron: Shuttle über die Bergstraße zum Berg Tron. Über 850 Tiefenmeter an einem Stück sorgen für einen perfekten Start dieser Enduro-Woche.
- 3. Tag - Birkenwäldertrails: Ein weiterer Tag in den spektakulären Bergen Norwegens. Die Route führt ins alpine Gelände mit zahlreichen und vor allem (meistens) trockenen Singletrails. Der Tag endet mit einem lustigen Singletrail durch die Birkenwälder bei der Lodge.
- 4. Tag - Minen Trails: Heute führt die Route entlang der verlassenen Minen-Trails. Diese verbinden die Täler mit den Almen in den Bergen. Speziell der Trail nahe der alten Seilbahn ist ein wahres Gustostück der Region. Die Seilbahn verband die Minen mit der Bahn in Alvdal. Die Tour endet in der Lodge in Kvebergsøya mit einem leckeren 3-Gänge-Menü.
- 5. Tag - Hochplateautrails: Von der urigen Lodge führen uns die alten Pfade wieder zu den Almen auf den Hochplateaus. Der Ausblick auf die Berge des Rondane Nationalpark ist heute unser ständiger Begleiter. Die letzte Abfahrt führt uns zur Romsdalssetra Alm, idyllisch am Fluss Einunna gelegen. Dort werden wir mit traditionellem und regionalem Essen versorgt bevor uns der Van in die Lodge zurück bringt.
- 6. Tag - Trails durch Täler und über Bergrücken: Ein weiterer Tag voll mit Trails. Wir biken von Alm zu Alm und durchqueren dabei zwei atemberaubende Täler über einen Trail entlang der Bergrücken. Der Tag endet im Savalen Hotel und Spa, dort genießen wir die wohlverdiente Erholung bevor uns ein leckeres Abendessen serviert wird.
- 7. Tag - Long way down: Nach einer wohlverdienten Erholung starten wir in den letzten Tag dieses Abenteuers. Mit zwei Traversen und einer atemberaubenden Abfahrt schließen wir diese Woche. Die letzte Abfahrt führt uns erneut zum Spa und zu einem letzten gemeinsamen Abendessen.
- 8. Tag - Abreise.
Anforderungen an die Teilnehmer:
Ausreichend Kraft und Kondition zur Bewältigung von ca. 800 Höhenmeter Anstiege und je nach Tour ein Vielfaches an Abfahrten mit dem E-MTB. Sicherer Umgang mit dem Bike auf Wegen des Schwierigkeitsgrades S1 mit Stellen S2. Es erwarten dich Steine und Wurzeln mit einer Höhe von 10 - 20 cm.
Auch wenn die Gegend als eine der trockensten Regionen Norwegens gilt, so kann es dennoch immer wieder regnen. Die Kombination aus Singletrails über und unter der Baumgrenze macht diese Gegend mit Alvdal, Folldal und Tynset zu einem wahren Eldorado für Mountainbiker.
Die Berge und vor allem die Gipfel sind wie gemacht für’s Biken. Steil genug für eine tolle Abfahrt, aber im gleichen Atemzug auf flach genug um das Bike nicht die ganze Zeit hoch tragen zu müssen.
Unterkünfte:
Den ersten Teil der Reise verbringen wir in der Bike Lodge Alvdal von Audun und seiner Familie. Die Unterbringung erfolgt soweit wie möglich in Doppelzimmern. Auf den entlegenen Berghütten und Almen kann es aber auch vorkommen, dass du in einem Mehrbettzimmer untergebracht wirst.
Wichtige Hinweise:
- Treffpunkt am Anreisetag am Flughafen in Harstad/Evenes (EVE). Späteste Ankunftszeit ist 17:30 Uhr. Bitte gib uns deine Flugverbindung rechtzeitig bekannt.
- Ein Leihbike, Rocky Mountain Instinct Powerplay, ist bereits im Preis inkludiert. Wenn du mit dem eigenen Bike anreist, gib uns bitte vorab Bescheid. Bedenke, dass eine Mitnahme der Akkus im Flugzeug aktuell nicht erlaubt ist.
- Bikerucksack, Helm und Protektoren sind erforderlich. Informationen über den Reiseablauf im Detail sowie eine Ausrüstungsliste bekommst du nach der Buchung zugeschickt.
- Bitte beachte, dass wir bei all unseren Veranstaltungen eine Reisestornoversicherung zur Teilnahme voraussetzen. Eine Teilnahme setzt zudem die Zustimmung zu unseren AGBs voraus.
"Next Level" - Mountainbike-Paradiese in Norwegen
"Next Level" nennen es die Trail-Bauexperten: ein gigantisches Trail-Netz mit einer Stadt oder einem Ort im Zentrum, wo die Infrastruktur nicht auf Auto-, sondern voll auf Radfahrer ausgelegt ist. Auf dem Pumptrack zum Bäcker, also. Oder auf der Jumpline vielleicht sogar zum Arbeitsplatz.
Klingt utopisch, ist an zwei Orten auf der Welt aber bereits gelebte Realität: in Bentonville im US-Staat Arkansas und seit 2015 schon in Blue Derby, Tasmanien. Hier hat man einer alten Arbeiter- und einer halbverwaisten Minenstadt mit diesem Modell ganz neues Leben eingehaucht. Nicht nur, weil jetzt Scharen begeisterter Trail-Urlauber anreisen. Auch einige Firmen der Bike-Industrie haben sich in diesen beiden „Biker-Hauptstädten“ inzwischen niedergelassen.
Den Platz, das Geld und vor allem den Willen für solch ein europäisches Mammut-Pendant bringt Norwegen bereits auf! Und zwar im Norefjell-Gebirge, knapp zwei Autostunden nordwestlich von Oslo gelegen. Als Kulisse dient der Høgevarde, der mit 1459 Metern zweithöchste Gipfel des Gebirges. In seinen ausladenden, grünen und mit Granitblöcken dekorierten Flanken buddelt schon seit fünf Jahren die australische Trail-Baufirma „World Trails“ an kilometerlangen Lines.
Die Regierung hat bisher umgerechnet etwa 9,5 Millionen Euro nur für den Bau der Trails investiert. Insgesamt sollen damit 80 bis 100 Kilometer Trails umgesetzt werden. Der Kopf hinter dieser extra aus Australien engagierten Trail-Baufirma ist auch nicht irgendwer, sondern Glen Jacobs. Eine Legende und führender Experte seines Metiers.
Wer sich jetzt schon überzeugen möchte, steuert das Hallingdale-Tal an. Hier geben sich bereits fünf Trailspots die Hand, die allein schon die weite Reise lohnen: Geilo und Hemsedal (mit Lift), Ål und Gol mit hochalpinen Backcountry-Trails, Nesbyen (Enduro-Lines) - und nun entsteht eben am Høgevarde nahe des Ortes Flå dieser neue Superspot.
Schon jetzt erkennt man: Alles wird auf die Bedürfnisse von Bikern ausgerichtet. Cafés, Shops, Unterkünfte, aber auch Bürokomplexe und die Wege innerorts sind kreativ und kurvig in Planung. Hier geht es nicht nur darum, schnell ein Trail-Netz in einen Berg zu zimmern, das im Sommer bikende Touristen anlocken soll. Vielmehr ist am Høgevarde zu spüren, dass bereits beim Bau eine Gemeinde entstehen soll, die an diesem Ort vielleicht auch leben und arbeiten möchte.
Einen Lift gibt es bisher noch nicht, aber einen Shop mit E-MTB-Verleih und einen ersten, sehr spaßig geshapten Uphill-Flowtrail durch wellige Almflanken und um beeindruckende Granitklötze herum. Damit kann man auf einen Lift locker verzichten.
Die längste geplante Abfahrt heißt Blueberry Jam. Ein 16 Kilometer langes Kehren-Pumptrack-Spektakel durch ein Meer von Blaubeersträuchern und an einem Wasserfall vorbei.
Praktische Tipps für die Reise nach Norwegen:
Mücken: Die Blutsauger sind im Landesinneren wirklich ein nerviges Problem. Was die Biester definitiv nicht mögen: höhere Lagen, Wind, lange und lockere Kleidung und Mückensprays - wenn sie den Wirkstoff Deet enthalten (z. B. Anti Brumm und No bite). Wer mit dem Wohnmobil anreist, sollte an ein Mückennetz denken. Auch gut zu wissen: Im Juni und September gibt es spürbar weniger Mücken!
Anreise mit dem Wohnmobil: Kaum ein anderes europäisches Land bietet so traumhafte Reiserouten wie Norwegen. Die Straßen sind oft kurvig und führen über Kunstwerke von Brücken. Daher ist schon die Anfahrt erlebnisreich: Man kann zum Beispiel die Fähre von Kiel nach Oslo nehmen (20 Std.) und hat dann nur noch knapp zwei Stunden Autofahrt vor sich. Abenteuerlicher ist der Landweg auf der Jütland-Route. In Norwegen gilt übrigens das Jedermannsrecht. Das bedeutet, man darf in freier Wildbahn überall campen.
Mittsommernächte: Auf der Höhe von Oslo verschwindet die Sonne am längsten Tag aber auch nur für 90 Minuten komplett. Statt die Vorhänge zuzuziehen und sich im Bett zu wälzen, nutzt man diese merkwürdige, überschüssige Energie besser für extra lange Bikerides. Tag-und-Nacht-Gleiche gibt’s wieder Mitte September.
Essen: Das einzige, was in Norwegen wirklich günstiger ist als in Deutschland, nämlich: Fisch. Wer Vorräte mitbringen will: Kartoffeln, Fleisch und Milchprodukte sind tabu, Alkohol ist nur in geringen Mengen erlaubt!
Einreise: Norwegen ist kein Mitglied der EU, aber des Schengen-Raums: Europäern reicht für die Einreise daher der Personalausweis. Währung: Norwegische Kronen. Allerdings wird im Land inzwischen fast alles mit Karte bezahlt. Bargeld wird mancherorts gar nicht mehr angenommen und wenn dann nur in Landeswährung (100 Norwegische Kronen = 8,77 Euro).
Die Top-5-Bikspots Norwegens:
- Bikepark Hafjell: Einer der größten Bikeparks des Landes wartet nördlich der Olympiastadt Lillehammer: 18 kreativ angelegte Abfahrts-Lines mit amtlichem Level-Angebot (Pro Line nur für Experten!) mit Gondel- und Sessellift sowie großem Pumptrack und Bikeverleih. Geöffnet: von Ende Juni bis Mitte Oktober. Info: hafjell.no
- Trysil Bike Arena: Das riesige Trail Center östlich von Lillehammer, direkt an der schwedischen Grenze, wartet mit einem sagenhaften Streckennetz von 50 Kilometern gebauten Strecken und 100 Kilometern natürlichen Trails auf. Hier durften sich die Trail-Bauer wirklich maximal austoben. Mit der Twin Peaks gibt es sogar eine Parallel-Pumptrack-Line zum gegenseitigen Batteln. Das ganze Jahr über geöffnet!
- Fjord-Trails: Man kann nicht nach Norwegen reisen, ohne von oben auf seine Fjordlandschaft hinuntergeblickt zu haben. Dabei wird man immer wieder auf bikende Locals stoßen. Deren Tourenprogramm entlang der Küstenlinie lautet: Erst den steilen Trail hochschieben, dann runterzirkeln. Solche Spots findet man entlang der Küste bis hoch in den Norden.
- Tromsø-Trails: Der an sich kleine Fischer- und Fährort liegt bereits einiges nördlich des Polarkreises. Hier setzt man mit dem Boot über auf die Lofoten (schon landschaftlich ein Muss!). Aber nicht ohne vorher die mittlerweile 21 ausgezeichneten Trail-Runden von insgesamt 183 Kilometern Länge wenigstens angetestet zu haben!
- Geheimtipp: Oslo: Die Hauptstadt-Biker Norwegens sind zu beneiden: Direkt hinter der Stadtgrenze wickeln sich mehrere Hundert Kilometer Trails durch den Wald. Ihr Sägezahnprofil macht mit dem E-MTB erst richtig Spaß.
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