Die besten MTB-Regenjacken für Damen im Test: So bleiben Sie trocken und komfortabel

Es gibt unterschiedliche Modelle an Fahrrad-Regenjacken, sie alle haben jedoch gemeinsam, dass sie unterwegs vor Regen und Feuchtigkeit schützen. Einige von ihnen bieten zusätzlich Schutz vor Wind oder sind gefüttert, damit sie auch im Winter getragen werden können.

Empfehlung: Die besten Fahrrad-Regenjacken 2025 im Vergleich

Wir stellen die 7 besten Fahrrad Regenjacken 2025 in unseren Empfehlungen vor und haben in unserer Checkliste die wichtigsten Merkmale, die bei der Auswahl helfen, zusammengefasst. Die richtige Fahrrad-Regenjacke ist dank dieser Tipps schnell gefunden.

Checkliste: Diese Merkmale sind im Test wichtig

Beim Kauf einer Fahrrad-Regenjacke sollte vor allem auf die Wasserdichte geachtet werden. Zudem sollten Atmungsaktivität, Passform, Packmaß und praktische Zusätze zur Entscheidung beitragen. In unserer Checkliste haben wir alle wichtigen Kriterien zusammengefasst.

Wasserdichte

Die Wasserdichte wird in Millimetern Wassersäule angegeben. Die Angabe zeigt an, wie viel Wasserdruck das Material standhalten kann, bevor es undicht wird. Je höher die Zahl, desto wasserdichter ist die Jacke. Auch versiegelte Nähte tragen dazu bei, dass kein Wasser eindringt.

  • 1.300 mm ist der Mindeststandard, damit eine Regenjacke wasserdicht genannt werden darf, darunter ist sie nur wasserabweisend.
  • 5.000 mm ist normalerweise der Mindeststandard für Regenbekleidung im Outdoor-Bereich.
  • 5.000 - 10.000 mm bedeutet Wasserdicht bei leichtem Regen oder Schnee
  • 10.000 - 15.000 mm bedeutet Wasserdicht bei stärkerem Regen
  • 15.000 - 20.000 mm bedeutet Wasserdicht bei starkem Regen und Schnee
  • über 20.000 mm hält auch für längere Zeit bei starkem Regen dicht

Atmungsaktivität

Da beim sportlichen Fahrradfahren, beispielsweise mit dem Rennrad oder auf Trails, auch geschwitzt wird, sollte eine gute Regenjacke aus atmungsaktivem Material bestehen, damit Schweiß und Feuchtigkeit nach außen transportiert werden. Manche Regenjacken haben auch Belüftungsschlitze unter den Armen oder am Rücken.

Passform

Eine Fahrrad-Regenjacke sollte nicht zu eng oder zu locker sitzen. Die Jacke muss genügend Bewegungsfreiheit bieten und gleichzeitig eng genug anliegen, um nicht im Wind zu flattern. Einige Jacken bieten auch eine Taillenanpassung und verstellbare Bündchen, damit sie gut sitzen.

Gewicht und Packmaß

Auf längeren Radtouren ist es gut, wenn die Jacke leicht und klein zu verstauen ist, wenn sie gerade nicht genutzt wird. Einige Jacken werden auch mit einer Transporttasche verkauft.

Zusätze

Viele Fahrrad-Regenjacken bieten praktische Extras:

  • Taschen sind nützlich, um wichtige Gegenstände wie Schlüssel und Geldbeutel zu verstauen. Bestenfalls haben sie einen Reißverschluss, damit nichts herausfällt.
  • Kapuzen helfen dabei, auch den Kopf bei Regen trocken zu halten. Sinnvoll ist es, wenn sie groß genug sind, damit der Helm darunter passt. Zudem ist es praktisch, wenn sich die Kapuze anpassen lässt. Manche Jacken besitzen abnehmbare oder im Kragen verstaubare Kapuzen.
  • Reflektoren sind vor allem in der Dämmerung und Dunkelheit wichtig, da sie die Sichtbarkeit für andere Verkehrsteilnehmer erhöhen. Einige Fahrrad-Regenjacken sind deshalb auch in Signalfarben erhältlich.

Die besten Fahrrad-Regenjacken 2025 im Vergleich

Wir empfehlen nur Produkte, die unseren Ansprüchen genügen. Unsere Bewertung basiert auf den wichtigsten Produktmerkmalen, Kundenbewertungen, eingehaltenen Qualitätsstandards, Preis und den Erfahrungen unserer Experten.

1. Beste warme Fahrrad-Regenjacke

Warum wir es mögen: Diese Jacke ist auch für niedrige Temperaturen geeignet, denn die mitgelieferte, auch separat verwendbare, Fleecejacke kann einfach hineingezippt werden. Die Kapuze ist verstellbar und in einer innenliegenden Tasche der Jacke können Wertgegenstände verstaut werden.

Empfohlen für: Das Produkt ist für Personen geeignet, die einen Allrounder suchen, der als Wind-, Regen- und Winterjacke getragen werden kann.

2. Beste Fahrrad-Regenjacke mit hoher Wassersäule

Warum wir es mögen: Die Jacke ist dreilagig, hat verklebte Nähte und bietet eine Wassersäule von 20.000 mm, wodurch sie vollständig vor Regen schützt. Reißverschlüsse unter den Armen sorgen für eine gute Belüftung und in mehreren Taschen können Dinge wie Smartphone und Schlüssel verstaut werden. Sowohl Kapuze als auch unterer Saum und Ärmel sind verstellbar.

Empfohlen für: Dieses Produkt ist für Personen geeignet, die eine Fahrradjacke mit besonders hoher Qualität und einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis suchen, die auch sehr starken Regenschauern standhält.

3. Beste Fahrrad-Regenjacke mit Gore-Tex

Robust GORE WEAR Damen Fahrrad-Jacke Endure* Diese Jacke ist in den Größen 34 bis 42 erhältlich. Es kann zwischen gelb, schwarz, rot und grün gewählt werden. Durch die Gore-Tex Paclite-Technologie ist sie wasser- und winddicht, extrem atmungsaktiv und hat ein geringes Packmaß.

Warum wir es mögen: Diese MTB-Jacke verfügt über eine verstellbare Kapuze, unter die auch der Fahrradhelm passt, sowie einen verstellbaren Saum mit Kordelzug in den Taschen und einen vorgeformten Ellenbogenbereich für eine komfortable Passform. Die Reißverschlusstasche vorne ist auch geeignet, um die Jacke selbst darin zu verstauen und sie einfach transportieren zu können.

Empfohlen für: Diese Jacke ist für längere Touren mit Mountainbike, Rennrad oder E-Bike geeignet, da sie durch ihr geringes Packmaß leicht mitgenommen werden kann, trotzdem aber auch bei starken Schauern trocken hält.

4. Beste XXL Fahrrad-Regenjacke

Weite Passform Gonso Damen Regenjacke Sura Light* Die Fahrrad-Regenjacke für Damen ist wind- und wasserdicht, atmungsaktiv und auch in großen Größen erhältlich. Sie reichen von 34 bis 52 und es kann zwischen Farben wie schwarz, pink, blau, gelb, lila oder orange gewählt werden.

Warum wir es mögen: Die Regenjacke verfügt über eine Wassersäule von 10.000 mm und hält deshalb auch Regenstauern stand. Durch ergonomisch vorgeformte Ärmel bietet sie eine gute Bewegungsfreiheit. Die Kapuze ist verstellbar.

Empfohlen für: Dieses Produkt ist vor allem für Frauen geeignet, die eine hochwertige Fahrrad-Regenjacke in großer Größe suchen, die zuverlässig wasserdicht ist.

5. Beste Fahrrad-Regenjacke für Männer

Warum wir es mögen: Diese Fahrrad-Regenjacke für Herren ist atmungsaktiv, sowie wind- und wasserdicht. Sie bietet zwei Fronttaschen mit Reißverschluss, weitenregulierbare Bündchen sowie einen Kordelzug im Saum, um diesen enger machen zu können. Die Kapuze kann im Kragen verstaut werden, wenn sie gerade nicht benötigt wird und reflektierende Elemente sorgen für Sichtbarkeit im Straßenverkehr.

Empfohlen für: Dieses Produkt ist für Männer geeignet, die eine komfortable, hochwertig verarbeitete Fahrradjacke mit gutem Regenschutz suchen.

6. Beste reflektierende Fahrrad-Regenjacke

Ohne Kapuze Ettore Herren Fahrradjacke* Diese Jacke ist in den Größen S bis 3XL erhältlich. Für eine gute Belüftung verfügt sie über einen Schlitz am Rücken, sowie Reißverschlussöffnungen unter den Armen.

Warum wir es mögen: Die gesamte Fahrrad-Regenjacke reflektiert, was für eine sehr gute Sichtbarkeit sorgt. Sie verfügt über eine Brusttasche mit Reißverschluss und eine größere Tasche am unteren Rücken. Die Nähte sind geklebt und verschweißt.

Empfohlen für: Die Jacke ist für Personen geeignet, die nachts oder in Dämmerung und Morgengrauen mit dem Fahrrad unterwegs sind.

7. Beste ultraleichte Fahrrad-Regenjacke

Warum wir es mögen: Diese Fahrrad-Regenjacke hat ein kleines Packmaß von 18 x 14 x 7 cm und ist mit 73,5 Gramm sehr leicht. Die verstellbare Kapuze kann mit einem Druckknopf verschlossen werden.

Empfohlen für: Diese Regenjacke ist für Personen geeignet, die eine sehr leichte Jacke mit kleinem Packmaß zu einem guten Preis suchen.

Was kostet eine gute Fahrrad-Regenjacke?

Der Preis einer guten Fahrrad-Regenjacke, hängt von Hersteller, Material und Qualität ab. Jacke in guter Qualität können schon ab ca. 35 € gekauft werden. Wer ein Modell sucht, dass längeren Regengüssen standhält, muss mit Preisen von ca. 160 € oder mehr rechnen.

Wo kann man Fahrrad-Regenjacken kaufen?

Anbieter wie Amazon, Otto, Intersport, Sportscheck, bergzeit.de und bergfreunde.de haben eine große Auswahl an Fahrrad-Regenjacken. Vor Ort können sie in Sportgeschäften wie Decathlon erworben werden.

Welche sind die besten Marken für Fahrrad-Regenjacken?

Einige der Hersteller für Fahrrad-Regenjacken haben sich schon einen Namen in der Herstellung von Outdoor-Funktionskleidung gemacht. Zu den beliebtesten zählen Schöffel, RevolutionRace, GoreWear, Gonso, Vaude, Ettore, Regatta, Endura und Castelli.

Bestseller: Die beliebtesten Fahrrad-Regenjacken

Was wird häufig gekauft? Ein guter Allrounder ist die Jacke von Schöffel, da sie sowohl bei Regen, als auch bei Wind und Kälte getragen werden kann. Die Gonso Light Jacke für Damen ist sowohl bei urbanen als auch Outdoor Abenteuern geeignet.

Fahrrad Regenjacke mit oder ohne Futter

Wer sich eine Fahrrad Regenjacke zulegen möchte, der sollte sich grundlegend entscheiden ob er eine gefütterte Jacke möchte oder eine Fahrradjacke die „nur“ trocken hält, jedoch keine oder nur kaum eine wärme haltende Funktion mit sich bringt. Bei der gefütterten Variante wird neben der Schutzfunktion gegen Regen auch der Wärmeerhalt gewährleistet.

Überzieh-Jacke

Bei einer dünnen Überzieh-Jacke sieht dies anders aus. Diese besteht meist aus nur sehr dünnem Material und ist dafür gedacht, dass man unter ihr noch eine normale, richtige Jacke trägt. Der Vorteil bei dieser Variante ist, dass man die Jacke wirklich nur auf Bedarf anziehen muss und sie sonst einfach in der Tasche mit sich führt. Sie ist platzsparend und sehr leicht.

Eine solche dünne Fahrradjacke kann z.B. auch in einer Satteltasche ihren Platz finden. Es gibt durchaus Regenjacken für Damen, Regenjacken für Herren und Regenjacken für Kinder die sich unterscheiden. Bei den Fahrrad Regenjacken für Frauen ist oftmals der Schnitt der Jacke etwas taillierter umgesetzt.

Fahrrad Regenjacken sollten atmungsaktiv sein

Eine gute Fahrrad Regenjacke ist Atmungsaktiv und lässt von der Außenseite kein Wasser durch. Von innen kann jedoch die Luftfeuchtigkeit, die beim Schwitzen entsteht, abgeführt und nach außen getragen werden. Durch diese Atmungsaktivität der Materialien wird der Schweiß optimal abgeleitet. Damit diese Funktion gewährleistet wird, werden zu einem besondere Materialien eingesetzt, zusätzlich wird oft mit Belüftungsschlitzen gearbeitet.

Materialien, Verbindungen und Nähte an der Fahrrad Regenjacke

Je mehr Verbindungsstellen eine Jacke hat, umso mehr Schwachstellen gibt es und bietet Möglichkeiten, das Regenwasser eintreten kann. Bei der Wahl der Fahrrad Regenjacke sollte darauf geachtet werden, dass das Material der Jacke bereits wasserundurchlässig ist. Ähnlich wie bei wasserdichten Fahrradtaschen werden die Verbindungen hier nicht genäht sondern verschweißt oder geklebt. Das Regenwasser kann so nicht durch die Verbindungen gelangen. Gleichzeitig kann auch der Wind nicht direkt durch Nähte durchdringen.

Wasserabweisend ist nicht Wasserdicht

Stoffjacken haben dabei oftmals das Problem, dass der Stoff nie zu 100% Wasserdicht ist. Hier heißt es in der Beschreibung dann „Wasserabweisend“. Wie hoch dieser Wasserdruck z.B. sein darf, wird in mm Wassersäule angegeben. Je höher der Wert ist, umso mehr Wasser kann die Fahrradjacke / Regenjacke ab, bevor das Wasser eindringen kann.

Ab einem Wert von 1300 mm Wassersäule spricht man von Wasserdicht, Die Eidgenössische Materialprüfanstalt (EMPA) in St. Gallen in der Schweiz geht jedoch davon aus, dass erst ab einem Wert von 4000 mm Wassersäule sicher gehen kann, dass der Stoff allen Anforderungen gerecht wird.

Wann die Fahrrad Regenjacke eine Nummer größer sein sollte

Wer sich eine Regenjacke als Überziehjacke kaufen möchte, der sollte diese in einer Nummer größer wählen. Zieht man z.B. im Winter noch eine Winterjacke an, nimmt diese recht viel Platz ein. Die Fahrrad Regenjacke muss hier noch drüber passen. Auch hier gelten die Werte für die Belastung.

Signalfarben und auffällige Fahrrad Regenjacken nutzen

Wenn es regnet ist es meist etwas dunkler draußen, nicht weil es abends ist, sondern vielmehr weil die Wolken den Himmel ergrauen lassen. Wasser steht auf den Straßen, die Sicht für Autofahrer und Radfahrer wird schlechter und ist eingeschränkt. Wer sich jetzt optisch mit einer auffälligen Fahrradjacke abhebt, der wird besser gesehen. Reflektoren an der Jacke unterstützen den Effekt.

Worauf man auch 2025 vor dem Kauf achten sollte

  • Das Material aus dem die Jacke ist, sollte bereits wasserundurchlässig sein, z.B. Polyester. Lässt sich bei Aufspritzenden Verschmutzungen leicht abwischen.
  • Die Nähte der Fahrradjacke sollten geklebt oder geschweißt sein
  • Die Regenjacke sollte auffällig in der Farbgebung sein
  • Die Belastung nach mm Wassersäule ist im Idealfall größer als 3000-4000 mm.
  • Taschen und Reißverschlüsse sollten ebenfalls wasserdicht verschlossen werden können.
  • Pass die Kapuze evtl. über den Fahrradhelm

Die Fahrradjacke ist als ein Bestandteil der richtigen Fahrradbekleidung zu sehen. Es ist nicht schwer zu erahnen, dass neben einer guten Fahrrad Regenjacke auch eine Fahrrad Regenhose zur Bekleidung gehören.

Regenjacken im Test

Im Gebirge sind plötzliche Wetterwechsel mit Starkregen, Wind und Temperaturstürzen auch im Sommer keine Seltenheit. Eine hochwertige Regenjacke aber ist deine Rettung, wenn Petrus nicht mitspielt - egal, ob eine Mehrtagestour, ein Alpencross oder die Hausrunde ansteht.

Die Gewinner

Als MOUNTAINBIKE-Testsieger geht die C5 Gore-Tex Trail Kapuzenjacke von Gore aus dem Regenjacken-Test hervor. Die Regenjacke konnte mit einer klasse Ausstattung, dem hohen Klimakomfort und dem guten Regenschutz punkten.

Den Kauftipp holt sich die Montane Pac Plus Jacket, die mit höchsten Regenschutz und einer top Verarbeitung das Testeam überzeugte.

Den zweiten Kauftipp sichert sich die Fahrrad Regenjacke MTB All Mountain von Rockrider, die sich im Test als ansprechend ausgestattet und mit einem guten Regenschutz präsentierte. Zudem ist die Regenjacke unschlagbar günstig.

Soll eine Regenjacke zum Biken geeignet sein, muss sie eine echte Mammutaufgabe bewältigen. Denn höchster Nässeschutz, maximale Atmungsaktivität, geringes Packmaß, niedriges Gewicht sowie eine haltbare Fertigung aus robusten Materialien stehen im Lastenheft für den Bike-Einsatz.

Von der günstigen Rockrider von Sportartikel-Riese Decathlon für schlanke 90 Euro bis zur Hightech-Regenjacke mit Notfall-Features wie "Recco"-Reflektor und "NFC"-Chip von Poc für satte 350 Euro reicht die Spanne. Ebenfalls im Testfeld vertreten und für Multisportler besonders interessant sind vier Kandidaten aus dem Outdoor-Segment (Black Diamond, Montane, Patagonia, Salewa).

Biker, die geringstem Gewicht den Vorzug geben und nur eine minimalistische Jacke für den Notfall suchen, werden ebenfalls fündig: Die Modelle von Löffler, Norrona und Salewa sind für Grammzähler interessant.

Hersteller, die ihre meist asiatischen Produktionsstätten von einer Stiftung wie der Fair Wear Foundation durch eine Mitgliedschaft prüfen und die sich im Optimierungsprozess hin zu menschenwürdigeren Produktionsbedingungen beraten lassen, leisten einen Beitrag für mehr soziale Gerechtigkeit, der in etwas teureren Produkten resultiert.

Platzregen: das K.O.-Testkriterium für Regenjacken

Die gute Nachricht: Top Regenschutz gibt es mit der Montane schon für 220 Euro. Sie ließ keinen Wassertropfen zum Körper dringen, ist perfekt verarbeitet und aus der sehr haltbaren Gore-"Paclite"-Membran unter fairen Bedingungen gefertigt.

Die eingangs erwähnte Mammutaufgabe meistert Hersteller Gore im Regenjacken-Test einmal mehr eindrucksvoll am besten - und erhält den Testsieg. Biker, die länger im Regen unterwegs sind, hohen Regenschutz, bestes Jackenklima und eine starke Ausstattung wünschen, werden mit ihr glücklich.

Wer nur einen Notfallregenschutz benötigt, um zur nächsten Hütte oder einem Unterstand zu gelangen, greift zu den Modellen von Cube, Dynafit, Löffler oder Salewa. Sie sind aufgrund ihres neutralen Jackenklimas zudem bestens als Windschutz einsetzbar. Die schwere Rockrider kommt erst im Starkregen an ihre Grenzen, bietet viel Leistung für 90 Euro und erhält den Kauftipp.

Die Modelle im Test

Black Diamond Highline Stretch Shell Men's

Tadellosen Schutz vor stärksten Regenschauern bietet die Highline. Sie erzielt durch ihr schwitzfreies Material und lange Belüftungsöffnungen zudem ein sehr angenehmes Jackenklima. Der bauchige Multisport-Schnitt wirkt beim Biken nur minimal störend, wirft frontseitig leichte Falten.

Cube ATX Storm Jacket

Zwar trägt sich das Material der Cube aufgrund der gummiartigen Innenschicht leicht klebrig auf der Haut, schwitzen muss der Fahrer aufgrund der Belüftungsöffnungen jedoch kaum. Unter den Extrembedingungen unseres Starkregentests drang eine geringe Menge Wasser in die Jacke. Geringes Gewicht und schmales Packmaß machen sie zur top Notfallregenjacke.

Dynafit Ride 3L Jacke

Innovative Regenjacke mit integrierter Rucksackabdeckung. Nahezu vollständig durch Dichtband vor Wassereinbruch geschützt. Der Jackensaum ist jedoch durchs Material genäht, wodurch etwas Regen zum Körper gelangt. Stark atmendes Material, das durch Belüftungsöffnungen unterstützt wird.

Gore C5 Gore-Tex Trail Kapuzenjacke

Umfangreich ausgestattete Regenjacke mit MTB-spezifischem Schnitt zwischen sportlich und bequem. Das hautsympathische Material erzielt hohen Klimakomfort und ist haltbar verarbeitet. Die zahlreichen Verstellmöglichkeiten erlauben eine perfekte Anpassung an die individuellen Proportionen.

Löffler M Bike Jacket Hood CF WPM Pocket

Die Löffler bietet tadellosen Regenschutz, sie ließ im Test kein Wasser zum Körper dringen. Das im trockenen Zustand sehr angenehm auf der Haut liegende Obermaterial sog sich im Test jedoch rasch voll und wurde klamm. Die Verarbeitung ist Löfflertypisch tadellos. Bequem geschnittene Notfalljacke für kühle Tage und Regengüsse zum "Immer-Dabeihaben".

Montane Pac Plus Jacket

Die Montane bietet höchsten Regenschutz, eine robuste, perfekt verarbeitete Gore-Tex-Membran und ist nach fertigungs- und textiltechnischen Standards zertifiziert. So viel Leistung ist meist deutlich teurer.

Norrona bitihorn dri1 Jacket

Zu 50 Prozent aus Recyclingfasern bestehende und sehr sauber verarbeitete Jacke mit geringem Gewicht und platzsparendem Packmaß. Da die Jacke körpernah anliegt und sportlich geschnitten ist, gelangte das eingedrungene Wasser (s. o.) zum Körper.

Patagonia M's Storm10 Jacket

Lückenlosen Regenschutz bietet die Storm10, und zwar für Biker und Wanderer gleichermaßen, denn ihre Passform ist an Front und Rücken für keine Disziplin zu lang oder zu kurz geschnitten. Sehr sauber und haltbar verarbeitet, punktet die Patagonia zudem mit einem vergleichsweise geringen Gewicht und Packmaß.

Pearl Izumi Vortex WxB Hooded Jacket

Die Vortex konnte die Testfahrer nicht ausreichend schützen. Das schwarze Material im Kinnbereich sog sich voll und transportierte den Regen über den Reißverschluss ins Jackeninnere, zudem sogen sich zahlreiche Tapes voll und ließen Wasser eindringen. Die Belüftungs-RVs hielten jedoch dicht.

Was macht eine Jacke wasserdicht?

Es gibt zwei Arten, wie Funktionskleidung vor Regen schützt:

  • Wasserabweisende Jacken sind mit einer dauerhaften Imprägnierung (DWR, durable water repellancy) behandelt, die das Wasser abperlen lässt.
  • Wasserdichte Jacken verfügen hingegen über eine Membran zwischen den Materialschichten (meistens sind das 3), deren mikroskopisch kleine Poren zwar groß genug sind, um Dampf (Schweiß) nach außen dringen zu lassen, aber viel zu klein sind für Wassertropfen von außen (etwa 20.000 Mal kleiner).

Beliebte Membrane wie GORE-TEX sind äußerst atmungsaktiv und bieten hervorragenden Schutz vor Regen, aber sie sind auch teurer.

Wer sich zu Regenjacken informiert, wird mit einer Menge verwirrender Zahlen konfrontiert, etwa „wasserdicht bis 10.0000 mm“/„Wassersäule von 10.000 mm“ oder „atmungsaktiv bis 12.000 g/m²“ - was zur Hölle heißt das?

Die erste Zahl bedeutet, dass man ein rechteckiges Rohr mit einer Grundfläche von etwa einem Quadratzoll auf das Material stellen und es bis zu einer Höhe von 10.000 mm (10 m also) mit Wasser füllen könnte, bevor Wasser durch die Membran gedrückt wird. Je höher die Zahl, desto wasserdichter die Jacke. Werte von 5.000 bis 10.000 mm sind in Ordnung, um sich vor Regenschauern zu schützen, doch wer ganze Tage in den Bergen verbringen will, sollte lieber zu Jacken mit einem wesentlich höheren Wassersäulenwert greifen.

Der zweite Wert, eine Atmungsaktivität von 12.000 g/m² bedeutet, dass ein Quadratmeter des Materials in 24 Stunden 12.000 g (also 12 kg) Wasser von innen nach außen transportieren kann. Auch hier gilt: Je höher die Zahl, desto atmungsaktiver (und vermutlich teurer) die Jacke.

Wichtig beim Jackenkauf ist, dass die Nähte verklebt bzw. versiegelt sind - was nichts anderes bedeutet, als dass all die winzigen Löcher, die beim Nähen entstehen, abgeklebt sind, um den Wasserschutz zu optimieren. Die besten Jacken sind komplett verklebt („fully taped“), das heißt, alle Nähte sind geschützt.

Mountainbike-Jacken haben einen anderen Schnitt als Jacken für andere Sportarten: Die meisten aktuellen Modelle sind ergonomisch geschnitten, mit verlängerten Ärmeln und längerem Rückenteil, um auch in der normalen Fahrposition alles abzudecken.

Radfahren ist harte Arbeit und Belüftungsöffnungen sorgen für sehr viel mehr Luftzirkulation, als es eine Membran kann. Die besten Jacken haben Belüftungsöffnungen unter den Armen und an der Brust, die man nach Bedarf per Reißverschluss öffnen kann.

Wenn ihr meist Handy und Karte dabeihabt, solltet ihr darauf achten, dass eure neue Jacke große Taschen hat. Uns gefielen vor allem die mit einer Reißverschlusstasche, denn die sorgt dafür, dass man nicht jedes Mal das Telefon in den Matsch schmeißt, wenn man versucht, eine Notfallsüßigkeit rauszufummeln.

Realistisch betrachtet wird die Jacke hauptsächlich in eurem Rucksack auf den Moment warten, an dem das Wetter kippt. Deshalb ist wichtig, dass sie wenig wiegt und gut auf ein geringes Packmaß komprimierbar ist. Zudem ist eine gute Jacke eine wirkliche Investition, sie sollte also auch vielseitig einsetzbar sein - stark genug, um winterlichen Unwettern zu trotzen, aber luftig genug, um auch in der wärmeren Jahreszeit funktional zu sein.

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