Fahrrad-Navis müssen viel mehr können als Auto-Navis. Da stellt sich die Frage, welche unterwegs wirklich am besten funktioniert. Der Frühling ist da, und mit ihm die Lust auf neue Abenteuer auf zwei Rädern. Ob ausgedehnte Touren mit dem E-Bike, sportliche Gravelbike-Runden oder entspannte Fahrten mit dem Cityrad - wer sich auf unbekannte Wege begibt, sollte nicht auf eine zuverlässige Navigations-App verzichten. Gerade auf langen Strecken oder in entlegenen Regionen helfen sie, die Orientierung zu behalten, spannende Routen zu entdecken und sicher ans Ziel zu kommen. Doch welche App ist die richtige?
Manche punkten mit ausgeklügelten Tourenvorschlägen, andere glänzen mit Offline-Funktionalität oder einfacher Handhabung. IMTEST stellt fünf beliebte Routenplanungs-Apps vor, die die nächste Fahrradtour garantiert zum Vergnügen macht.
Was Fahrrad-Navi-Apps bieten sollten
Klar, als Grundfunktionen muss eine E-Bike-App Karten anzeigen können, anhand derer sich navigieren lässt. Für Rad-Touren und Reisen in Gebiete mit schlechter Netzabdeckung oder gar in Länder, in denen Daten-Roaming nicht möglich ist, sollten aber noch weitere Funktionen inklusive sein. Dazu zählen neben Karten, die sich auch ohne Verbindung in ein Mobilfunknetz nutzen lassen.
Solche Offline-Karten helfen zudem, sich auch über lange Strecken gut zurecht zu finden. Bei einigen Navi-Apps allen auch für die Nutzung von Kartenmaterial keine Gebühren an. Wer Kosten vermeiden möchte, sollte sich daher für so eine App entscheiden und darauf achten, dass es bei einigen Apps unter anderem für bestimmte Bereiche Bezahlfunktionen gibt. Etwa für Sprachbefehle oder Sprachausgabe der Navigation. Die Fahrerin oder der Fahrer brauchen so nicht ständig auf die Smartphone-Anzeige schauen, um auf der geplanten Strecke zu bleiben. Auch muss das Display (siehe Akku-Laufzeit) dann nicht dauerhaft eingeschaltet bleiben.
GPS-Geräte vs. Handy-Apps
GPS-Geräte kommen noch aus einer Zeit, in der Handys nicht so leistungsfähig waren. Wer viel Fahrrad fährt, hat sich so ein Einzelgerät irgendwann einmal gekauft. Damit lassen sich am besten Strecken aufzeichnen, Höhen und Geschwindigkeit. Oft werden auch Sensordaten als Extras erfasst wie Tritt- oder Herzfrequenz. Die GPS-Fahrradcomputer sind gut gegen Wasser und Stöße geschützt. Das Display lässt sich auch bei Sonne besser ablesen als das Handy.
Einige dieser Geräte können auch navigieren. Mit diesem Funktionsumfang sind die GPS-Geräte eher etwas für Spezialisten, die genau wissen, was sie wollen. Normalsterblichen Radfahrern, Ausflüglern und Mountainbikern jeder Art raten wir deshalb eher zu Apps auf dem Handy. Handys haben viele Vorteile, da sie - anders als die reinen Fahrrad-GPS-Geräte - viel öfter Internet zur Verfügung haben: für die Routenplanung, für aktuelle Tipps auf der Strecke oder für das Livetracking im Freundeskreis.
Vorteile von Handy-Apps
- Immer aktuelle Karten
- Routenplanung unterwegs möglich
- Livetracking mit Freunden
Nachteile von Handy-Apps
- Akkulaufzeit
- Display bei Sonneneinstrahlung
Die größten Nachteile sind hier, dass der Handyakku schneller leer werden könnte, wenn man den ganzen Tag durch die Gegend navigiert. Wer lange Touren mit dem Handy macht, sollte sich die Mitnahme einer Powerbank überlegen, um in Pausen laden zu können. Die Lesbarkeit des Displays bei Sonne ist bei heutigen Geräten nur in Extremsituationen ein Problem, wenngleich schlechter als bei den GPS-Fahrradcomputern.
Die besten Fahrrad-Navi-Apps im Überblick
1. Komoot
Der Funktionsumfang von Komoot ist von fast allen anderen Fahrrad-Navi-Apps derart weit entfernt, dass man kaum um diese App herumkommt. In der kostenlosen Version lassen sich bereits gute Kartendarstellungen abrufen und Funktionen nutzen. Das Erstellen der Route, die Planung und die Navigation sind vorbildlich, sogar unterwegs sind Änderungen sehr einfach einzuplanen. So sucht sich Komoot bei sportlichen Fahrern anstrengendere Routen zum Ziel. Mountainbiker bekommen andere Routen angezeigt als Rennradfahrer usw.
Die Routen lassen sich im Vorfeld am PC planen, das schafft in dieser Qualität nur noch Bikemap. Komoot macht auch Vorschläge für schöne Touren für bestimmte Regionen, den Urlaub beispielsweise. Einige sind von Tourismusverbänden gesponsert und daher auch ganz offiziell. Allerdings muss man sagen, dass viele Vorschläge oft nicht von Menschen erstellt wurden. Wenn es dumm läuft, kann man bei Komoot als Mountainbiker auch mal vor einer Steintreppe im Nirgendwo stehen.
Trotzdem: Außerhalb von Städten ist keine Kursführung so clever regelbar wie jene von Komoot. Ärgerlich bleibt, dass Komoot nicht mal im Ansatz Sensoren aufzeichnen kann. Die Herzfrequenz muss man also zusätzlich anders tracken, wenn man es mag. Tipp: Manche Tourismusverbände bezahlen den Komoot-Nutzern den Download von Karten und die Offline-Nutzung aus ihrer Region mit einem Gutscheincode.
Vorteile von Komoot
- Umfangreiche Routenplanung
- Gute Kartendarstellung
- Tourenvorschläge
Nachteile von Komoot
- Keine Sensoraufzeichnung
- Tourenvorschläge nicht immer optimal
2. Bikemap
Bikemap kommt mit ähnlichen Funktionen daher wie Komoot, ist allerdings nicht so umfangreich. In unserem Test haben wir gute Erfahrungen gemacht mit der Navigation, besonders auch außerhalb der Stadt. Rennradfahrer wurden auf Straßen, Mountainbiker auf Feldwegen durch die Gegend geleitet - vorausgesetzt, man bezahlt fürs Abo. Mehr Einstellmöglichkeiten gibt für die Routenwahl allerdings so ohne weiteres nicht. Wer die Route auf dem PC plant, kann sie mit der Maus ähnlich wie bei Komoot oder Google Maps anpassen.
Weniger gut gefallen hat uns die Auswahl der Karten. Hier macht sich Bikemap die Sache zu leicht - und zwar ganz ohne Grund. Obwohl sowohl Komoot als auch Bikemap auf die selbe Datenbasis zurückgreifen wie im übrigen auch SWR3 beim Verkehr (Openstreetmap-Karten, OSM), sieht es bei Komoot aufgeräumter aus. Die OSM-Karten im Original sind nicht sonderlich cool. Und viel Arbeit, diese Karten cool zu bekommen, ist es eigentlich nicht.
Die Bikemap-App zeigt übersichtlich Führung, Wegstrecke und Ankunftszeit für Touren an. Hindernisse unterwegs, lassen sich direkt über die App melden. Wer per E-Mountainbike, Trekking- oder City-Pedelec unterwegs ist, kann von der Bikemap-App für iPhone und Smartphones mit Android-System im Alltag oder auf Reisen profitieren. Ähnlich wie bei Google Maps wird auf einer Live-Karte die aktuelle Tour angezeigt. Per Sprachnavigation wird die Wegführung auch angesagt. Zudem ist eine große Auswahl an Zusatzinformationen verfügbar, Darüber lassen sich etwa E-Bike Ladestationen oder sichere Abstellmöglichkeiten für das Fahrrad finden.
Im Gegensatz zu der komplett kostenfreien Google Maps-App sind Offline-Karten und das optimierte Routing für Rennräder und Mountainbikes aber nur in der kostenpflichtigen Premium-Version von Bikemap verfügbar. Um die dafür benötigten Karten zu laden und auch ohne Kontakt zum Mobilfunknetz zu nutzen kann eine Jahresversion für 44,99 Euro gebucht werden. Alternativ steht Bikemap Premium auch für 9,99 Euro pro Monat oder 39 Euro pro Jahr zur Verfügung. Das macht etwa dann Sinn, wenn für das Frühjahr oder den Sommer eine längere Radreise geplant ist. Neben den Offline-Karten und der Offline-Navigation kann dann über die App auch auf Support von Experten zugegriffen werden.
Vorteile von Bikemap
- Gute Navigation außerhalb der Stadt
- Routenplanung am PC möglich
- Viele Zusatzinformationen
Nachteile von Bikemap
- Weniger umfangreich als Komoot
- Kartenmaterial nicht optimal
- Offline-Funktionen nur in der Premium-Version
3. Maps.me
Der große Vorteil dieser etwas einfacheren Fahrrad-Navi-App ist, dass sie kostenlos offline funktioniert - das geht sonst nur bei Google Maps oder Spezialisten wie Lotus. Wie bei den meisten anderen Fahrrad-Navi-Apps leistet Maps.me in der Stadt gute Navigationen bei einfacher Bedienung. Sehr schön gelöst ist der Zugriff auf besonders spannenden Punkte (POIs, Points Of Interest genannt). Man kann sich also auf der Route beispielsweise Sehenswürdigkeiten ansehen.
Ui, das wird aber ein langer Umweg: Wenn man nicht angeben kann, welches Rad man fährt oder welchen Schwierigkeitsgrad die Route haben soll, funktioniert Maps.me nicht immer gut. Berge und Höhenlinien zeigt die App schlecht oder gar nicht an. Außerhalb der Stadt wird es düster: Wer im Wald über einen Berg fahren möchte, kann nicht auswählen, welcher Weg bei welcher Steigung gewählt werden soll - Maps.me macht einfach irgendwas.
Über die Maps.Me-App lassen sich für alle Regionen Deutschlands kostenlos Offline-Karten laden. Für die Routenführung gibt es neben Übersichtskarten auch praktische Abbiegehinweise und Sprachnavigation. Grundlage hierfür sind die allgemein öffentlich zugänglichen Karten von OpenStreetMap (OSM). Dieses Open-Source-Projekt sammelt in einer Datenbank frei nutzbare Geodaten und stellt diese strukturiert für Navi-Anwendungen zur Verfügung. Es kann daher vorkommen, dass es für weniger besiedelte Gebiete oder auf Mountainbike-Strecken manchmal keine Streckeninfos verfügbar sind. Neben einer Sprachausgabe für die Routenführung sind die meisten Fahrrad-Navi-Funktion der App auch offline nutzbar. Zuverlässig kann die App auch sogenannte Points of Interest entlang einer Strecke anzeigen. Für die Suche nach Restaurants, Supermärkten, E-Bike-Ladestationen oder Übernachtungsmöglichkeiten bedient sich Maps.Me bei OpenStreetMap.
Vorteile von Maps.me
- Kostenlose Offline-Funktion
- Einfache Bedienung
- Gute Navigation in der Stadt
Nachteile von Maps.me
- Keine Berücksichtigung von Fahrradtyp und Schwierigkeitsgrad
- Schlechte Darstellung von Bergen und Höhenlinien
- Navigation außerhalb der Stadt mangelhaft
4. Google Maps
Der Platzhirsch der Autonavigation gibt sich Mühe: Als einzige App werden auch im Fahrrad-Modus Alternativen zum Ziel angeboten. Google Maps will immer schnell zum Ziel mit kuriosen Vorschlägen: zur Not fast senkrecht den Berg runter. Wer also nur mit dem Touren-E-Bike unterwegs ist, merkt ggf. zu spät, wie gefährlich die Tour gerade ist.
Das Smartphone und die Google Maps gehören mittlerweile zu jedem Urlaub, Ausflug und Radtour dazu, wie Sonnenbrille oder Radhelm. Die kostenlose App für Android-Smartphones und iPhone ist eine solide Basis für die Planung einer Fahrradreise oder um schnell mal von A nach B in der Stadt zu gelangen. Für eine schnelle Übersicht für die Tourenplanung bietet sie detailliertes Kartenmaterial für nahezu jede Region weltweit - auch mit 3D-Vector-Ansicht. Zudem liefert sie alle erdenklich Suchmöglichkeiten nach Restaurants, Radläden, Sehenswürdigkeiten und, und, und. Ihre Stärken spielt Google Maps am ehesten über eine bestehende Internetverbindung aus.
Zwar lassen sich die Karten von Google Maps fürs E-Bike auch offline nutzen. Allerdings kann sich dafür nur die Standard-Kartenansicht runterladen lassen. Topografie-Ansichten einer Karte, um das Terrain einer Tour einschätzen zu können, gibt es nur online. Soll unterwegs generell Datenvolumen gespart oder auch in Gebieten mit schlechter Internet-Abdeckung das Ziel gefunden werden, lassen sich die Karten für die Radtour mit wenigen Klicks auf dem Smartphone abspeichern. Das macht man selbstverständlich vor Fahrantritt über eine WLAN-Verbindung.
Vorteile von Google Maps
- Kostenlos
- Detailliertes Kartenmaterial
- Viele Suchmöglichkeiten
Nachteile von Google Maps
- Routenwahl oft autoaffin
- Gefährliche Routenvorschläge
- Topografie-Ansichten nur online
5. Outdooractive
Im Navi-Modus der Outdooractive-App werden neben dem Streckenprofil auch brauchbare Übersichten für unterschiedliche Radklassen wie Rennrad oder Mountainbike angezeigt. Markante Landschaftspunkte wie Berge, Flüsse oder Seen erkennen? Die Outdooractive-App für Smartphones mit Android-System oder Apples iPhone ermöglicht das per Smartphone-Kamera und GPS. Via Augmented Reality-Unterstützung der App können die Orte dann bei der Orientierung im Gelände helfen. Gerade bei Fahrten fernab von befestigten Wegen kann das sehr hilfreich sein. Denn über die App kann ein Ziel im Bild angewählt und angesteuert werden. Outdooractive zeigt im Fotoausschnitt den besten Weg dorthin an, auch querfeldein.
Radfahrer können über die App aus vorhandenen Vorschlägen weltweit Touren auswählen oder eigene Routen planen. Vektorkarten liefern präzise Infos über Radwege. Zusätzlich ist über die App ein direkter Draht zur größten Outdoor-Community Europas (laut Outdooractive) möglich.
Weitere Apps für Radfahrer
Neben den genannten Apps gibt es noch weitere Optionen, die sich primär an sportliche Fahrer richten, die ihre Leistungen tracken wollen, Herzfrequenz inklusive. Jede hat so ihre Vor- und Nachteile: Strava bietet Wettkampfmöglichkeiten mit Freunden in der Community. Wer es bei Strava über die Bezahlschranke schafft bekommt immerhin eine Routennavigation, auf der ich mir den Untergrund auswählen kann. Sports Tracker erkennt beim Aufzeichnen, wo tatsächlich Sport gemacht wurde (Skipisten und Skilifte werden beispielsweise unterschieden).
Wer Puls- oder andere Sensoren des Rads anschließen mag, um die Werte in die Aufzeichnung mit einzubeziehen, landet allerdings schnell mal in der digitalen Steinzeit, Stichwort Verbindung über Bluetooth, und nicht jede App mag jeden Pulsmesser.
Worauf sollte man bei der Nutzung von Routenplaner-Apps achten?
Damit die Apps unterwegs stets tadellos ihren Dienst tun, gilt es einige Dinge zu beachten. Zunächst einmal sollte der Download einer Navi-App im heimischen WLAN erfolgen und nicht erst unterwegs, wenn man sich bereits verfahren hat. Denn oft fallen beim Download einer Navigations-App große Datenmengen an. Bei schlechter Netzabdeckung kann der Download dann etwa quälend lange dauern oder das monatliche Daten-Budget durch solche Downloads aufgebraucht werden.
Zudem sollten vor einer Bike-Tour alle dafür erforderlichen Karten bereits aufs Smartphone geladen werden. So lässt sich auch in Gebieten mit schlechter Netzabdeckung weiterhin problemlos der geplanten Route folgen, beispielsweise auf Waldpisten. Zu beachten ist auch, dass das Smartphone vor dem Start vollgeladen ist ist. Ein Display, dass bei einer Navigation dauerhaft aktiviert ist, verbraucht schnell viel Akku-Kapazität. Daher sollte für längere Touren auch eine Powerbank, beispielsweise das Modell von Anker mit 20.000mAh, zum Aufladen des Smartphones mit zum Tour-Equipment gehören.
Um stets die exakte Position zu bestimmen, beziehen die Bike-Apps Standortdaten via GPS. Steckt das Smartphone in einer dicken Schutzhülle, kann das den GPS-Empfang mitunter verschlechtern. Wer viel mit dem E-Bike oder Gravelbike unterwegs ist, für den lohnt sich auch ein Navi. In der App geplant, kann der Radfahrer hier seine Route unkompliziert hochladen. Das Navi ist mitunter zwar gar nicht so günstig in der Anschaffung, hat aber den Vorteil, dass die Darstellung oft besser ist und es meist eine lange Akkulaufzeit bietet. Empfehlenswert ist hier der IMTEST-Testsieger von Garmin, das Edge 1050.
Wie zuverlässig ist die Bike-Navigation?
Für die meisten Touren gilt: Auf viele Fahrrad-Apps ist im Großen und Ganzen Verlass. Jedoch ist das GPS-Signal im dichten Wald oder Gebirge nicht immer perfekt. In der Praxis bedeutet das, dass die App nicht immer hundertprozentig genau weiß, wo sich die Radfahrerin oder der Radfahrer aufhält. Auch sind nicht immer alle Strecken befahrbar, etwa nach einem Sturm oder weil im Sommer die sprießende Vegetation einen Strich durch die Rechnung macht. Da hilft es oft nur unterwegs Alternativrouten über eine Neuberechnung von Routen zu finden. Diese Eventualität sollte bei Fahrten im Gelände durchaus mit eingeplant werden - damit die App schließlich zuverlässig zum Ziel führt.
Das sollten Sie beim Kauf einer Fahrradhalterung beachten
Man kann sich alles ans Rad schrauben: Schlösser, Fahrradpumpen, Licht, Lieblings-Kuscheltiere. Sichere Fahrrad-Halterungen müssen nicht teuer sein. Diese hier lässt sich mit einer Hand bedienen und hält auch bei rauem Fahrstil. Gute Fahrradhalterungen gibt es ab 15 bis 20 Euro, der Tipp ist hier: Am besten, man entscheidet sich für ein Modell, bei dem man das Handy mit einer Hand in die Halterung stecken (oder entfernen) kann. Das erspart das lästige Fummeln, wenn man im Stand das Handy frei bekommen möchte, um einen Schnappschuss zu machen. Auch das Gerüttel und Geschüttel im rauen Gelände halten diese Halterungen aus.
Nicht empfehlenswert sind alle Halterungen, die wie auch immer das Handy mit einem Gummi befestigen - aus ganz offensichtlichen Gründen: Damit beginnt nur ein einziges Vibrieren für das Handy.
Fazit
Es hängt also davon ab, was man sucht: Wer schöne Touren abseits der Stadt fahren mag, kommt mit Komoot oder Bikemap gut klar. Beide sollte man ausprobieren, um zu verstehen, ob das kostenlose Paket reicht - oder wie viel einem was genau wert ist. Wer aufs Datenvolumen schauen muss und kostenlos die flache Gegend oder Stadt erkunden mag, hat mit Maps.me eine Chance. Und Google Maps Fahrrad bleibt fürs Einfache übrig.
Bei der Wahl einer App müssen vorab ein paar Prämissen gesetzt werden. Urbanen Radlern reicht eventuell schon eine möglichst sinnvolle, an die Radinfrastruktur angepasste Route von A nach B. Mit überschaubarem Funktionsumfang und entsprechend einfacher Bedienung sind dafür Apps wie Google Maps oder Apple Karten ideal. Doch wer die Grenzen der Ballungsräume hinter sich lässt, hat meist höhere Ansprüche an die Routenführung und sieht sich mit einer etwas kniffligeren Planung konfrontiert.
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