Pegasus hat sich mit qualitativ hochwertigen, komfortablen und sicheren Fahrrädern einen Namen gemacht. Zu einem fairen Preis entwickelt die Marke Räder, die zu den Ansprüchen der Kunden passen. Wer genussvoll und unbesorgt Rad fahren möchte, ist bei den Modellen von Pegasus richtig aufgehoben. Bei Pegasus handelt es sich um eine Eigenmarke der Zweirad-Einkaufs-Genossenschaft (ZEG). Seit mehr als 30 Jahren gibt es bereits Pegasus-Fahrräder.
Die Marke orientiert sich sowohl an Genussradlern als auch an den Bedürfnissen von flotten Tourenfahrern. Auch die Preispolitik von Pegasus kommt den Kunden sehr entgegen. Im Pegasus-Fahrrad-Shop lassen sich problemlos Räder für die ganze Familie bestellen. Kurz gesagt: Wer viel Qualität und Komfort zu einem fairen Preis haben möchte, kommt an einem Pegasus-Fahrrad quasi nicht vorbei.
Pegasus ist bodenständig, wobei die Marke nicht mehr und nicht weniger als bequeme, technisch ausgereifte und zuverlässige City- und Trekkingbikes bietet. Eine fortlaufende Entwicklung, ein offenes Ohr für die Bedürfnisse verschiedener Radfahrer und eine gepflegte Tradition zeichnen die Marke aus.
Die Pegasus-Fahrräder selbst bieten für eine breite Zielgruppe genau das Richtige. Herren, Damen, Jugendliche, Kinder, sportlich orientierte Radfahrer und solche mit hohen Komfort-Ansprüchen werden allesamt glücklich. Pegasus hat einige positive Eigenschaften, die für eine Fahrradmarke nicht selbstverständlich sind. Am Ende trägt die Art der Preisgestaltung wesentlich zum Erfolg von Pegasus bei.
Pegasus Modellübersicht
Als Eigenmarke der ZEG, der von Köln aus operierenden Zweirad-Einkaufs-Genossenschaft, gibt Pegasus sich heute gerade so aufgeräumt wie noch vor 30 Jahren, als Räder wie das filigrane "Rubin" auf der Höhe der Zeit lagen. Heute heißen sie Solero SL, Piazza oder Premio Superlite Disc, sind ausgewogen und zuverlässig, beides Attribute, die das Pegasus-Prinzip perfekt umschreiben.
ZEG positioniert die Räder mit dem geflügelten Pferd im Logo als erschwingliche Familienräder, das Portfolio reicht vom Kinderrad über City-, Trekking-, Shopping- und Falträder bis hin zum E-Bike für erhöhte Pendler- und Senioren-Mobilität. Nur für Mountainbikes nutzen die Kölner andere Marken wie Bulls, wer speziell ein sportives Rad sucht, wird hier kaum fündig.
Fünf Klassen: Solero, Premio, Avanti, Piazza, Estremo
Die Räder sind übersichtlich in Klassen eingeteilt, wobei die Estremo-Klasse für Reiseradler und die Premio-Klasse für verlässliche Begleiter der Spitzenklasse stehen; die Solero-Klasse wurde für die täglichen Wege entwickelt und die Piazza-Klasse als Aushängeschild und Werttreiber der Pegasus-Marke: bestmögliche Qalität mit einer erschwinglichen Anschaffung zu verschmelzen. Avanti-Modelle wiederum sind klassische Einsteiger-Räder für Erwachsene und Jugendliche zu Preisen ab 350 Euro, und bei Kinderrädern stehen Solidität der Bauteile im Zentrum der Ansprüche.
Mit den drei Falträdern D3A, D3S oder P8 sind Pendler und Großstadtbewohner gut beraten, die von der Haltestelle nach Hause noch ein paar Kilometer zurücklegen müssen. Aus der Premio-Klasse stammen zwei mit „Sehr gut“ bewertete E-Bikes: Das E10 als kompromisslos leichter E-Tourer mit toller Dynamik und hohem Komfort (ElektroRad 1/2014) und das Nu-E Harmony als sportiver Tourer mit begeisternder Agilität“ (ElektroRad 4/2013). Einziger Ausreißer nach unten war das E-Tour aus dem Modelljahr 2011, das wegen Rahmenbruchs, Störimpulsen beim Antrieb und Bremsproblemen von Verbraucherzeitschriften und dem ADAC (8/2011) abgewertet wurde.
Allrounder par excellence mit Sorglosdetails
Natürlich haben Pegasus-Räder vor allem in Hinblick auf Bremsen, Schaltung und Fahrkomfort das „Rubin“ längst überflügelt. V-Brakes, Shimano Nexus Schalthebel und 8-Gangschaltungen finden sich etwa bei den Cityrädern oder 14-Gang-Rohloff bei den Trekkingrädern (Estremo), mit Shimano Deore-27-Gang-Schaltwerk und hydraulischer Scheibenbremse warten das Premio SL Disc oder Tecaro SL auf und mit 30 Gängen (Shimano Deore) das Super Lite Disc.
Wer bei Pegasus solide Trekkingräder für leichtes Gelände und längere Touren sucht, wird zumeist schicke Alltagsräder mit sportiven Ansätzen finden (aktivRadfahren 3/2014 zum Solero SL Disc), stimmige Gesamtpakete mit LED-Scheinwerfer mit Schalter und Standlicht, viel Komfort und guter Ausstattung (aktiv Radfahren 1-2/2014 zum Solero SL), bequeme „Allrounder par excellence“ mit Sorglosdetails (Radtouren 2/2014 zum Premio Superlite Disc), doch „ohne sportliche Wesenszüge (Radtouren 3/2013 zum Tecaro SL).
Das Premio SL empfiehlt die aktivRadfahren (1-2/2014) als Cityrad mit überzeugenden Fahrleistungen und klasse Preis-Leistungsverhältnis.
Mit angenehm aufrechter Haltung und Kettenschaltung steht das Solero zwischen City- und Trekkingbike. Der „Bosch Performance Line“-Antrieb passt optimal dazu - er ist durchzugsstark und schiebt bergauf kräftig an, ist dabei aber nicht so ruppig wie E-MTB-Motoren. Dank 625-Wattstunden-Akku stimmt auch die Reichweite.
Mit dem Piazza 21 stellt Pegasus ein preiswertes Trekkingbike auf die Beine, das überall dort an der richtigen Stelle ist, wo es auf solide Funktion ankommt.
Detaillierte Modellbetrachtung
Pegasus Solero SL 7 Deep
Vier Farben, drei Größen und eine ziemlich praktische Rahmenform: Das ist, in Kurzform, eine ziemlich treffende Beschreibung des Pegasus Solero SL 7 Deep. Mit solch einem Rad kommen alle zurecht, und auch die Technik ist auf simple Funktionalität ausgelegt. Seit langem bewährt ist die Siebengang-Nabenschaltung von Shimano, die zwar mit 245 % einen etwas kleineren Übersetzungsumfang hat als die in den höheren Preisklassen verbaute Achtgang-Nabe (307 %), dabei aber gleichmäßiger abgestuft ist - die Unterschiede zwischen den einzelnen Gängen sind nie zu groß, sodass man nach dem Schalten flüssig weitertreten kann.
Gerade dort, wo eher ruhig gefahren wird, verzögert die Fußbremse kräftig genug; zusätzlich gibt es natürlich zwei Felgenbremsen, die in manchen Fahrsituationen die bessere Wahl sind - etwa, wenn man nur leicht anbremsen will, um sich dem Verkehrsfluss anzupassen, um dann gleich wieder in die Pedale zu treten. Was ihre Bauweise angeht, sind die V-Brakes, wie sie am Pegasus verwendet werden, unerreicht einfach, durch die günstigen Hebelverhältnisse wirken sie dabei ausgesprochen stark. Sehr einfach ist die Einstellung der Sitzhöhe dank Schnellspanner an der Sattelklemme, und auch der Lenker lässt sich durch den klassischen Schaftvorbau einfach in der Höhe justieren.
Gerade ersteres ist praktisch, sollte das Rad von mehr als einer Personen genutzt oder gelegentlich verliehen werden - was etwa dort vorkommt, wo nicht regelmäßig und nicht so oft geradelt wird. Der Charme des Solero liegt klar in seiner Einfachheit. Als archetypisches City- und Tourenrad zeigt es, dass auch zu günstigen Preisen gut ausgestattete, verlässliche Fahrräder zu haben sind.
Pegasus Premio Evo 10 Lite
Wie die meisten Bikes in unserem Vergleichstest neuer Trekking-E-Bikes mit Bosch-Motor wurde das Pegasus Premio Evo für den neuen Performance CX von Grund auf neu aufgelegt. Mit breiten Reifen, Rahmenschloss und stabilem Gepäckträger setzt Pegasus Akzente bei Komfort und Alltagstauglichkeit. Im Fall des Premio Evo 10 heißt das aber auch: Leichtbau und ein Einsatz abseits der Radwege stehen eher nicht im Lastenheft. Das überlässt man lieber dem vollgefederten Modellen aus Pegasus FS-Baureihe.
Die Shimano Cues 10-fach Schaltung ist in der Preisklasse verbreitet, einfache Lichter und Bremsen sind grundsätzlich funktional aber in Sachen Wertigkeit keine Highlights. Zumal das Pegasus den von uns gesteckten Preisrahmen von 4500 Euro voll ausreizt. Das Premio Evo 10 Lite punktet dafür bei den Kontaktpunkten. Der Sattel mit starker Entlastung des Dammbereichs überzeugt ergonomisch und sitzt sich auch auf längeren Touren nicht durch. Das Cockpit gefällt mit breitem aber angenehm gekröpftem Lenker und zentral vor dem Vorbau montiertem Kiox-Display.
Schade: Die wenig wertige Suntour NCX-Gabel bringt kaum Komfort und ist unserer Erfahrung nach wenig dauerhaltbar. Leider ein bei Trekking-E-Bikes trotzdem sehr verbreitetes Bauteil.
Das gute Cockpit zahlt sich auch beim Fahren aus. Hier wirkt das Pegasus Premio E-Trekkingbike trotz seines hohen Gewichts sehr angenehm und lässt sich leicht auch durch enge Kurse manövrieren. Das bringt Fahrspaß! Sattel, Lenkerhöhe, Griffweite: Hier ist beim Pegasus alles am richtigen Platz. Das Rad fährt sich entsprechend intuitiv. Der Rahmen wirkt leider steif und die Federgabel ist wenig sensibel. Die breiten Reifen kaschieren diese Komfort-Nachteile aber ganz ordentlich.
Die große Stärke des Pegasus: Das stoische Handling, auch mit schwerer Beladung. Der Gepäckträger hat die höchste Gewichtszulassung im Testfeld, das Rad lässt sich auch mit einseitigen schweren Packtaschen noch gut kontrollieren. Trotz der in Teilen einfachen Ausstattung verbleibt so ein gelungener Gesamteindruck.
Das Gesamtkonzept des Pegasus Premio überzeugt. Kein E-Bike fühlt sich beim Fahren gleichzeitig so souverän und so handlich an, gerade mit Beladung. So ergattert das Premio Evo 10 trotz einfacher Parts eine gute Bewertung. Mit besserer Ausstattung wäre noch wesentlich mehr drin gewesen.
Pegasus Solero EVO 8F
Für die Stiftung Warentest ist das Pegasus Solero ein vielseitig einsetzbares Bike. Das sei vor allem der optimalen Ausstattung, der Langlebigkeit der Bauteile und den verschiedenen Größen zu verdanken. Im Fahrtest erwies sich das Solero als für Anfänger geeignet. Als praktisch hat sich der kräftige Gepäckträger erwiesen, der für Pendler wie für Trekkingfahrer auf langen Strecken gleichermaßen hilfreich ist.
In der Gesamtnote bewertete die Stiftung Warentest das Pegasus Solero EVO 8F mit einer 2,5. Unter den getesteten Scheibenbremsen, des helle Frontstrahlers mit 50 Lux und des Rahmenschlosses mit Kettenschloss trumpfte das E-Bike mit der Note 1,8. Für die Testfahrt vergaben die Fahrer eine 2,2.
Preis-Leistungs-Verhältnis
Bei einem Preis von knapp 650 Euro darf man wahrscheinlich keine großen Überraschungen erwarten, mindestens eine gibt es aber doch: Pegasus montiert einen mit 50 Lux sehr leuchtstarken Frontstrahler, der die Minimalanforderungen der StVZO deutlich übertrifft. Auch bei absoluter Dunkelheit hat man damit gute Sicht; wichtig ist die richtige Einstellung des Strahlers, damit man entgegenkommende Verkehrsteilnehmer nicht blendet.
Was natürlich erst einmal am Preis liegt. 649,95 Euro lautet die offizielle Empfehlung, von der zahlreiche Anbieter jedoch deutlich abweichen. Wer ein wenig auf die Suche geht, findet das Trekkingrad schon für 500 Euro, und wenn das dann das Vorjahresmodell ist, auch kein Problem - Fahrräder dieser Preisklasse sind in Sachen Ausstattung sehr konstant, da die Innovationszyklen hier lang sind.
Vor- und Nachteile
Am Systemgepäckträger lassen sich (auch) spezielle Taschen usw. An anderer Stelle scheint der niedrige Preis des Piazza dann stärker durch. Pegasus montiert eine Sattelkerze anstatt einer Patentstütze, was spätestens dann unangenehm auffällt, wenn die Sattelneigung verstellt wird. Auch für einen Ahead-Vorbau reicht es nicht, wobei der klassische Schaftvorbau die Höhenverstellung einfacher macht, auch wenn er deutlich elastischer ist.
Technische Details und Ausstattung
Eine Kettenschaltung mit 3×7 Gängen ist seit Jahrzehnten Trekking-Standard, und auch während es bei den Topmodellen heute 2×11 oder gar 1×12 heißt, ist die Kombination aus Siebenfach-Zahnkranz hinten und Dreifach-Kettenblatt vorne durchaus nicht veraltet. In der Praxis wird man meistens auf dem mittleren Kettenblatt unterwegs sein, das größte nur auf abschüssiger Strecke nutzen und das kleinste nur am Berg - eigentlich eine ziemlich übersichtliche Sache.
Was ist besser im günstigen Preisbereich - Technik, die nach „mehr“ aussieht, oder einfacheres Material? Beim Piazza haben sich die Produktplaner für letzteres entschieden und lassen mechanische Felgenbremsen montieren, also keine einfachen Scheibenbremsen. Und das ist eine gute Wahl, denn die simpel aufgebauten Felgenkneifer lassen sich einfach warten und überstehen auch ewig lange Standzeiten ohne Funktionseinbußen. Außerdem haben sie Potenzial - sind die ersten Bremsklötze abgenutzt, kann man mit den etwas teureren Cartridge-Bremsbelägen die Verzögerung merklich optimieren. Auch das Nassbremsverhalten der V-Brakes geht voll in Ordnung, aus technischer Sicht spricht also nur wenig gegen sie.
Einsatzbereiche
Und damit ist das Piazza - übrigens in drei Rahmenformen in bis zu vier Größen und bis zu fünf Farben erhältlich - wirklich ein Rad für alle Fälle, für den Alltag, für kleinere Touren und eben für alle Situationen, in denen ein verlässliches Fahrrad gefragt ist. Dabei kann es durchaus ein langes Leben haben - der Aluminiumrahmen ist quasi unverwüstlich, und die einfache Technik ließe sich nach Belieben erneuern und optimieren.
Stadtverkehr - sei es der Weg zum Bäcker oder die Fahrt zur Arbeit. überdimensionierte Gangschaltungen - oft wird eine Nabenschaltung verbaut. für kurze und mittellange Strecken, die eben und gut ausgebaut sind. möglich, für Radreisen oder Ausfahrten auf unebenem Terrain sind Trekking- oder SUV-Bikes besser geeignet. Gepäckträger, Ständer und Reflektoren ausgestattet. Leichtgewichte. Für zusätzlichen Komfort haben viele Modelle Ballonreifen, um Unebenheiten auszugleichen. Die Sitzposition beim City E-Bike ist aufrecht und ermöglicht eine gute Übersicht.
Zusammenfassung der Testberichte
Vergleicht man das 2017er Modell des Solero SL Disc mit älteren Versionen, fällt sofort auf: Vieles ist schicker geworden, schnittiger, moderner. Rote Streifen und rote Bremssättel als Highlights verleihen dem bisher optisch eher zurückhaltenden Allrounder eine verlockend rassige Note. Ganz so furios, wie die ferrariroten Streifen es versprechen, legt das Pegasus nicht los, aber für Fahrspaß ist trotzdem gesorgt. Passend zur aufrechten Sitzposition zeigt sich das Rad eher souverän. Überzeugend. Der Lenker liegt sehr gut in der Hand, lässt sich individuell einstellen und bietet dank Hörnchen viele Griff-Varianten. Gutes muss nicht teuer sein! Erstveröffentlichung: 22.
Technische Daten im Überblick
| Modell | Schaltung | Bremsen | Motor (E-Bike) | Akku (E-Bike) | Besonderheiten |
|---|---|---|---|---|---|
| Solero SL 7 Deep | Shimano 7-Gang Nabenschaltung | Felgenbremsen (V-Brakes) + Fußbremse | - | - | Einfache Funktionalität, praktische Rahmenform |
| Premio Evo 10 Lite | Shimano Cues U6000 (10-fach) | Shimano MT200 (Zweikolben) | Bosch Performance Line CX Gen. 5 | Variabel (400 Wh, 500 Wh, 625 Wh) | Komfort, Alltagstauglichkeit, stabiler Gepäckträger |
| Piazza 21 | 3x7 Kettenschaltung | Mechanische Felgenbremsen | - | - | Preiswertes Trekkingbike, solide Funktion |
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