Nach der Insolvenzanmeldung von QWIC im vergangenen Jahr gibt es nun Anzeichen für eine rasche Wiederbelebung des Unternehmens. Der Insolvenzverwalter berichtet von „erheblichem Interesse“ an dem im letzten Monat für insolvent erklärten E-Bike-Unternehmen.
Das Unternehmen war aufgrund der Insolvenz „nahezu zum Stillstand gekommen“, so die Anwaltskanzlei. Jetzt hat wohl ein nicht näher genanntes Konsortium das Unternehmen übernommen, wie der Insolvenzverwalter mitgeteilt hat. Verbraucher erhalten nach dem 1. März weitere Informationen.
Hintergründe der Insolvenz
Die Insolvenz des E-Bike-Herstellers führte nach Angaben von QWIC-Geschäftsführer Taco Anema unter anderem zu einer unerwarteten geplanten Nachforderung des Zolls in Höhe von rund 12 Millionen Euro an Einfuhrsteuern. Dies kam zu schwierigen Marktbedingungen für E-Bikes hinzu, die bereits zuvor zu finanziellen Problemen führten.
Letztendlich noch einmal der Hinweis, dass der bisherige Qwic-Macher Hartmobile unter anderem auch wegen einer laut Anbieter »ungerechtfertigten Nachforderung der Zollbehörde auf die Einfuhr von Fahrrad-Rahmen und -Komponenten aus Taiwan in Höhe von 12 Millionen Euro« in finanzielle Schieflage geraten war.
In diesem Zusammenhang hatte der E-Leichtfahrzeug-Lobbyverband Leva-EU in seinem November-Newsletter über die unterschiedliche Auslegung der Zolldienste in den EU-Mitgliedsstaaten geklagt: »Dieses unterschiedliche Vorgehen kann in der Spitze zu Zoll-Geldstrafen von bis zu 2.000 Prozent führen. Die kann man zwar vor Gericht anfechten, müssen aber zuerst einmal gezahlt werden.
Neustart und Übernahme durch EcoMotion
Wie der bestellte Insolvenzverwalter Stephan van de Kant von S.D. van de Kant Advies B.V. gegenüber dem RadMarkt auf Nachfrage bestätigt, konnte im Fall der Anfang November letzten Jahres eingereichten Insolvenz von Qwic-Macher Hartmobile B.V. eine Vereinbarung mit einem bis dato nicht näher benannten Investorenkonsortium ausgehandelt werden.
Hinter EcoMotion steckt ein Investoren-Konsortium mit Sitz in Amsterdam. Die niederländische Investmentgesellschaft EcoMotion hat mit der E-Bike-Marke Qwic und Zubehöranbieter Agu bereits zwei niederländischen Unternehmen ein neues Leben eingehaucht. Jetzt hat das Unternehmen eine weitere E-Bike-Marke aus der Insolvenz gerettet. EcoMotion baut die Präsenz im Fahrradmarkt aus.
Ab 1. Nach Abschluss der Vereinbarung mit den neuen Eigentümern wurden die Mitarbeiter, die eine entscheidende Rolle auf dem Weg zur Weiterführung des Unternehmens gespielt haben, über die Entwicklung informiert. Um etwaige Bedenken auszuräumen und die nahtlose Auslieferung von Bestellungen sicherzustellen, verpflichten sich die neuen Eigentümer zu einer offenen Kommunikation. Sie werden sich umgehend mit allen Fachhandels-Partnern in Verbindung setzen.
Zudem wird die neue Eigentümer-Gruppe einen umfassenden Einarbeitungsprozess einleiten und sich die Zeit nehmen, alle Aspekte des Unternehmens kennenzulernen. Kunden, die noch ausstehende Bestellungen bei QWIC hatten, können nun darauf zählen, dass ihre Bestellungen in naher Zukunft geliefert werden.
QWIC GmbH startet in Deutschland neu
Die niederländische Premium-E-Bike-Marke Qwic BV wagt mit ihrer Tochtergesellschaft Qwic GmbH einen Neustart auf dem deutschen Markt. Die Qwic GmbH, eine Tochter der niederländischen E-Bike-Marke Qwic BV, startet mit Sitz in Essen offiziell in den deutschen Markt und markiert damit den Neustart nach der Insolvenz der vorherigen Qwic-Organisation. Der Geschäftsführer der neuen GmbH ist Rasched Abu-Isbeih.
„Der Neustart der Qwic GmbH in Deutschland ist für uns eine große Chance, die Marke Qwic in einem der wichtigsten E-Bike-Märkte Europas neu zu positionieren. Nach der Insolvenz der vorherigen Organisation richten wir den Fokus auf einen nachhaltigen Aufbau - zunächst in West- und Norddeutschland, mit klaren Plänen zur Erweiterung in andere Regionen." Außerdem fügt er hinzu: „Besonders begeistert mich, Qwics Innovationskraft, das preisgekrönte Design und die Qualität unserer Premium-E-Bikes einem breiteren Publikum in Deutschland zugänglich zu machen.
Aktuelle Herausforderungen in der E-Bike-Branche
Die E-Bike-Branche macht aktuell schwere Zeiten durch. Nach dem Corona-Hoch bekommen nun immer mehr Hersteller Probleme, da unter anderem die Nachfrage stark zurückgegangen ist. Nach einigen Insolvenzen meldet nun das nächste Unternehmen finanzielle Probleme.
Laut Unternehmensangaben wurde man „letzten Monat mit einem unerwarteten - und unserer Ansicht nach ungerechtfertigten - vorgeschlagenen zusätzlichen Steuerbescheid in Höhe von etwa 12 Millionen Euro auf Einfuhrsteuern für Fahrräder und Komponenten aus Taiwan während des Zeitraums 2018 bis 2020″ konfrontiert. Zwar sieht man gute Chancen auf eine Anfechtung, die aber viel Zeit in Anspruch nimmt.
Daher hat das Unternehmen seine Händler und Geschäftspartner per Schreiben informiert, dass ein Moratorium für QWIC beantragt wurde, so der Gründer und CEO Taco Anema. Weiter führt Anema aus: „Es ist nicht leicht zu akzeptieren, dass wir uns in dieser Situation befinden, aber wir glauben fest an die Widerstandsfähigkeit unseres Unternehmens. Wir schätzen unsere Partnerschaft und sind optimistisch hinsichtlich der Möglichkeit eines schnellen Neustarts. Wir werden diese in den kommenden Tagen untersuchen.
Die Qualität und Innovation von QWIC E-Bikes
QWIC macht Gebrauch von modernen Designelementen und den letzten Innovationen aus der elektrischen Auto-Industrie. Enkel de beste toeleveranciers complementeren onze QWIC e-bikes. Elk frame is handgemaakt en uitvoerig getest op kwaliteit en rijeigenschappen. Het lichtgewicht aluminium frame heeft inwendige versterkingen voor verhoogde stijfheid en wendbaarheid.
Ein gepassioneerd team werkt vanuit Amsterdam aan de ontwikkeling van onderscheidende mobiliteitsoplossingen: e-bikes van QWIC. Het merendeel van onze eigen medewerkers gebruikt de QWIC e-bike voor woon-werkverkeer. Jaarlijks beoordelen diverse erkende elektrische fietstesten in Nederland, België en Duitsland onze e-bikes op kwaliteit, prijs, design en rijeigenschappen.
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