Verschleiß, Entzündungen, Rheuma - die Gründe für Gelenkschmerzen sind vielfältig. Was hilft, ist Radfahren, solange wir die wichtigsten Dinge rund um das Fahrrad beachten. Wir wollen es nicht unnötig spannend machen: Ja, Fahrrad fahren ist gut für die Knie. In unserem Beitrag erfährst du die Gründe dafür. Zudem gehen wir darauf ein, ob, beziehungsweise wann man bei Knieschmerzen radeln kann.
Die positiven Effekte des Radfahrens
Den ersten Effekt des Radfahrens spüren wir schon nach wenigen Minuten: Es macht uns glücklich! Tübinger Psychologen fanden heraus, dass Fahrradfahren im Körper wie ein Antidepressivum wirken kann. Wer in der richtigen Sitzposition radelt, kräftigt so fast die gesamte Skelettmuskulatur, die Bewegung verbessert zudem die Nährstoffversorgung der Knorpel und stärkt die Stütz- und Haltemuskulatur um unsere Gelenke. So können sogar Verspannungen abgebaut werden, das Voranschreiten einer Arthrose lässt sich verringern und Schmerzen können deutlich gemildert werden.
Bei schmerzenden Gelenken ist der Radweg der ideale Trainingsparcour. Denn durch die Trittbewegungen wird die körpereigene Produktion der sogenannten Gelenkflüssigkeit angeregt. Diese wirkt wie ein „Schmiermittel“ für die Knorpel und sorgt für eine reibungslose und schmerzfreie Bewegung des Gelenks. Ein weiterer Vorteil: Da der Knorpel keine eigene Blutversorgung hat, trocknet er durch Bewegungsmangel regelrecht aus und wird porös.
Als sogenannter Low-Impact-Sport belastet Radfahren die großen Gelenke nur wenig. Zu Letzteren gehören neben der Hüfte und dem Fuß auch das Knie. Im ersten Moment erscheint es ein wenig komisch, dass Fahrrad fahren das Kniegelenk schonen soll, schließlich muss man doch Kraft auf die Pedale übertragen. Es gibt aber noch weitere Gründe, warum Fahrrad fahren gut für die Knie ist: Durch die mehr oder weniger gleichförmige Bewegung in einer „festen Bahn“ können sie nicht so leicht verdrehen. Die Kombination aus moderater Belastung und gleichmäßiger Bewegung führt dazu, dass Kniegelenk und -knorpel besser mit Nährstoffen versorgt werden.
Radfahren ist gut für die Knie. Es belastet die großen Gelenke im Vergleich zum Joggen sowie überhaupt den meisten anderen Sportarten nur geringfügig. Deshalb gehört das Radeln auch zu den empfohlenen Maßnahmen bei chronischen Gelenkerkrankungen wie Kniearthrose. Dennoch gilt es stets ärztlichen Rat einzuholen, bevor man sich mit Kniebeschwerden auf ein Bike setzt. Die Gelenke der Knie gehören zu den wichtigsten des menschlichen Körpers. Schließlich tragen sie beim aufrechten Gang auf zwei Beinen einen Großteil unseres Gewichts und sind gerade beim Sport regelmäßig großen Belastungen ausgesetzt.
Radfahren trotz Knieschmerzen?
Dass Fahrrad fahren gut für die Knie ist, wirft natürlich sofort die Frage auf, ob man dann auch bei vorhandenen Knieschmerzen radeln kann oder vielleicht sogar sollte. Pauschal lässt sich das aber nicht beantworten. Wer unter einer chronischen Gelenkerkrankung wie Kniearthrose leidet und dadurch häufig starke Schmerzen hat, kann davon profitieren, regelmäßig Fahrrad zu fahren. Durch die sich andauernd wiederholende kreisförmige Beinbewegung werden die Gelenkknorpel besser durchblutet und es bildet sich mehr Gelenkflüssigkeit. Diese fungiert als Schmiere zwischen den Kniegelenkflächen.
Wenn eine akute Verletzung für die Schmerzen verantwortlich zeichnet, verzichtest du besser erst einmal auf das Fahrradfahren. Doch nach ein paar Wochen ist es oft schon möglich, mit leichtem Radeln auf einem Ergometer zu beginnen - vorausgesetzt, dass du dein Knie ausreichend beugen kannst und dabei keine Beschwerden hast. Wichtig: Radfahren bei Knieschmerzen, von denen du nicht weißt, wodurch sie verursacht werden, ist mehr als fahrlässig. Lass dich untersuchen und dein Rad vorerst lieber in der Garage!
Wenn du beim Fahrrad fahren im Knie Schmerzen verspürst, solltest du das auf keinen Fall auf die leichte Schulter nehmen, sondern der Sache auf den Grund gehen. Es kann Verschiedenes dahinterstecken. Treten beim Fahrradfahren leichte Knieschmerzen auf, so liegt es oftmals daran, dass das Fahrrad nicht optimal auf die individuellen Voraussetzungen und Bedürfnisse abgestimmt ist. Ist der Sattel zu hoch oder zu niedrig eingestellt, wirkt sich dies beim Treten ungut auf den Winkel deiner Knie aus. Ein zu hoch eingestellter Sattel überstreckt das Knie am tiefsten Punkt. Beachte: Hast du beim Radfahren stärkere Knieschmerzen, so liegen die Ursachen normalerweise nicht nur in unvorteilhaften Radeinstellungen. In der Regel sind dann anatomische Probleme die Hauptschuldigen.
Entweder arbeiten in die Kniebewegung involvierte Muskeln momentan oder grundsätzlich nicht richtig oder sie kompensieren eine Einschränkung an anderer Stelle. Wichtig: Was auch immer die Ursache dafür ist, dass du beim Fahrrad fahren im Knie Schmerzen hast: Geh unbedingt zum Arzt und lass dich durchchecken.
Vorbeugung von Knieschmerzen beim Radfahren
Es gibt einige Dinge, die du tun kannst, um Knieschmerzen beim Radfahren und überhaupt gezielt vorzubeugen. Wähle ein Modell mit einer Rahmengröße, die zu deiner Körperlänge passt. Stell den Sattel so ein, dass deine Knie bei durchgedrückten Pedalen noch leicht gebeugt sind. Hol dir Pedale mit längeren Achsen. Warum? Weil Pedale mit kurzen Achsen gemeinhin nur eine ganz gerade, parallele Fußstellung gestatten, die wenigsten Menschen aber eine solche haben, sodass sie in eine unnatürliche Fußhaltung gezwungen werden, die wiederum das Kniegelenk belastet.
Um Knieschmerzen und -verletzungen beim Radfahren vorzubeugen, empfehlen wir, in den Alltag Kräftigungsübungen für die das Knie stützenden Muskeln einzubauen: Ein trainierter Quadrizeps etwa kann helfen, das Kniegelenk zu stabilisieren, was wiederum das Verletzungsrisiko verringert. Grundsätzlich gilt: Wenn du Kniebeschwerden hast, solltest du beim Radfahren immer einen Gang herunterschalten - im wahrsten Sinne. Es ist elementar, dass du die Belastung für die Kniegelenke auf einem minimalen Niveau hältst.
Die richtige Radeinstellung für gesunde Gelenke
Aber wie sieht die richtige Sitzposition für gesunde Gelenke und schmerzfreien Sport aus? Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club empfiehlt dazu vor allem für längere Radtouren, den Abstand zwischen Lenker und Sattel so einzustellen, dass die natürliche S-Form der Wirbelsäule beibehalten wird und kein „Buckel“ entsteht. Im Stand sollte der Boden maximal mit den Zehenspitzen berührt werden können.
- Lenker: Für den Rücken ist es wichtig, dass der Lenker nicht zu hoch und zu nahe zum Körper eingestellt ist. Damit die großen Handnerven nicht gereizt, der Ellenbogen nicht überlastet wird, sollte das Handgelenk beim Umfassen des Lenkers nicht abgeknickt werden. Die Lenkerform spielt so gut wie keine Rolle, aber: Für längere Fahrten empfehlen Experten sogenannte Hörnchen, die einen handgelenkschonenden Griff ermöglichen.
- Korb: Wer seinen Fahrradkorb vorne und nicht hinten auf den Gepäckträger anbringt, sollte berücksichtigen, dass schon minimales Gewicht die Lenkung deutlich erschweren kann.
Für den richtigen Druck sind Gewicht des Fahrers und die Reifenbreite entscheidend: z. B. bei 75 kg und 35 mm sind das dann 4,5 bar. Die richtige Haltung: Der Abstand zwischen Sattel und Lenker sollte so sein, dass die natürliche S-Form der Wirbelsäule unterstützt wird. Rückenschonend ist eine Oberkörperneigung von 15-20 Grad beim Hollandrad bzw.
Die fürs Treten zuständige Beinmuskulatur, die den Körper stabilisierende Rumpfmuskulatur an Bauch und Rücken, die Schulter-Arm-Muskulatur, die den Körper am Lenker abstützt sowie Hüft- und Gesäßmuskel werden gleichzeitig gefordert und gefördert.
Weitere wichtige Aspekte
- Licht: Seit einiger Zeit sind auch batteriebetriebene Scheinwerfer und Rücklichter erlaubt, ein Dynamo ist nicht mehr Pflicht.
- Reflektoren: Ein weißer Rückstrahler vorne und ein roter hinten sowie gelbe Reflektoren an den Pedalen sind Pflicht.
Homöopathische Unterstützung bei Gelenkschmerzen
Dann können homöopathische Arzneien sehr gut unterstützen. Welche Mittel bei Gelenkschmerzen helfen? Rhus toxicodendron D6 DHU® kann als homöopathisches Medikament bei Beschwerden des gesamten Bewegungsapparates z.B. rheumatische Gelenkbeschwerden wie Arthrose, Arthritis und zur Behandlung von Gelenkschmerzen eingesetzt werden. Der Wirkstoff wird aus frischen Trieben des Strauches des Sumachgewächs gewonnen.
DHU Rhus comp. Gel eignet sich bei rheumatischen Gelenkschmerzen zum gezielten Auftragen am Schmerzpunkt. Das Gel mit der 3-fach Wirkstoff-Kombination zieht schnell und rückstandslos ein, ist gut verträglich und eignet sich zur Langzeittherapie (in Absprache mit dem Arzt). sowohl als alleinige Medikation oder als Ergänzung zu schulmedizinischen Medikamenten. Anwendungsgebiete: Die Anwendungsgebiete entsprechen dem homöopathischen Arzneimittelbild. Enthält Lactose und Weizenstärke. Deutsche Homöopathie-Union DHU-Arzneimittel GmbH & Co.
Umgang mit akuten Verletzungen
Bei einer akuten Verletzung ist natürlich wichtig, zunächst die Notversorgung nach der PECH-Regel (Pause-Eis-Compression-Hochlegen) anzuwenden. Im Anschluss an die Erstversorgung der Schmerzen kann eine Behandlung durch den Arzt erforderlich sein. Er wird das betroffene Gelenk gegebenenfalls durch eine Schiene ruhigstellen und Medikamente verabreichen, die einer Entzündung und den Gelenkschmerzen entgegenwirken. Doch nach einer gewissen Schonzeit, sollte das Gelenk wieder aktiviert werden.
Das E-Bike als gelenkschonende Alternative
Der Boom der E-Bikes ist nicht zu bremsen. Viele Menschen, für die das „normale“ Fahrradfahren nicht infrage kam, haben durch die motorunterstützten E-Bikes wieder Freude am Radeln gefunden. Und tatsächlich: Die Flitzer sind ideal für alle, die länger keinen Sport gemacht haben und erst wieder an die Bewegung herangeführt werden möchten. Auch für Menschen im fortgeschrittenen Alter sowie mit Beschwerden oder Vorerkrankungen können E-Bikes empfehlenswert sein.
Mit einem E-Bike kannst du die Belastung selbst bestimmen und kontrollieren. Gerade bergauf oder in der Stadt, wo viel gebremst und wieder angefahren werden muss, kann der Puls kurz nach oben schnellen. Durch die Unterstützung ist dann eine gleichbleibend moderate Belastung möglich, und du stößt nicht gleich an deine Grenzen.
E-Bikes gelten zudem als gelenkschonender. Wer Kniebeschwerden hat und das Knie nicht so stark belasten kann, ist mit einem E-Bike gut beraten. Denn hier kann die Intensität durch die Unterstützung entsprechend gesteuert werden, und es muss mit weniger Druck in die Pedale getreten werden.
Ein E-Bike ermöglicht dir also, auch mit wenig Kondition Fahrrad zu fahren und sportlich unterwegs sein. Wenn du dir dann etwas mehr Ausdauer antrainiert hast - und das geht schneller, als du vielleicht vermutest -, kannst du die Unterstützung bei einer leichten Steigung auch mal ausschalten. Das gibt dir noch einmal neue Power und Motivation, dranzubleiben und noch fitter zu werden.
Weitere Tipps für ein kniefreundliches Radfahren
- Die richtige Auflagestelle für das Pedal ist zwischen Ballen und Mittelfuß.
- Die ideale Trittfrequenz liegt bei 80 bis 100 Pedalumdrehungen pro Minute. Deshalb sollte man auch eher in niedrigen Gängen fahren.
- Wer unter Hand- oder Fingerarthrose leidet, sollte eine Schaltung wählen, die in den Griff integriert ist, eine so genannte Griffgangschaltung.
- Bei akuten Schmerzen sollte man keinen Sport betreiben. Arthrose kann sowohl durch zu wenig als auch durch zu viel Bewegung entstehen.
- Den besten Effekt für die Gelenke erreicht man, wenn man regelmäßig trainiert, also mindestens dreimal in der Woche oder 30 Minuten jeden Tag.
- Anfänger sollten mit kürzeren Touren beginnen und dann langsam steigern. Alternativ zum Fahrrad kann man auch auf dem Hometrainer seinen Gelenken etwas Gutes tun. Auch hier sollte man auf die richtige Einstellung von Sattel und Lenker achten und keine zu hohe Wattzahl wählen.
Sport nach Gelenkersatz
Nach dem Ersatz eines Gelenks, zum Beispiel am Knie oder der Hüfte, muss man keineswegs auf Sport verzichten. Wichtig ist, den individuellen Heilungsprozess zu beachten, der von Mensch zu Mensch recht unterschiedlich sein kann. Ist die Operation ohne Komplikationen verlaufen, raten die meisten Ärzte ihren Patienten zu einer Sportpause von rund sechs Monaten. Bewegen kann und sollte man sich in dieser Zeit aber trotzdem. Zu Beginn bekommen die meisten Patienten Physiotherapie verschrieben, die sie dann anschließend zuhause fortsetzen. Nach den durchschnittlich sechs Monaten Sportpause und wenn der Arzt "grünes Licht" gegeben hat, kann man langsam wieder mit dem Radfahren beginnen. Dabei sollte man lieber häufiger kurze Touren wählen als auf einmal mehrere Stunden lang fahren. Um Stürze zu vermeiden sollte man kein zu unwegsames Gelände wählen. Der Sattel sollte etwas tiefer als sonst eingestellt werden, so dass man mit den Füßen den Boden erreichen kann. Ein Rad mit tiefem Einstieg erleichtert das Auf- und Absteigen. Bei Ruhe- oder Bewegungsschmerz oder wenn sich das künstliche Gelenk instabil anfühlt, sollte man keinen Sport betreiben. Generell gilt aber, dass regelmäßige Bewegung die Haltbarkeit eines Implantats eher verlängert als verkürzt. Neben Radfahren, sind auch Schwimmen, Nordic Walking, Skilanglauf und Aqua-Fitness Sportarten, die für Menschen mit Arthrose oder mit künstlichen Gelenken gut geeignet sind. Weniger empfehlenswert sind zum Beispiel Ballsportarten wie Tennis oder Badminton, bei denen schnelles Anlaufen und Abstoppen, sowie schnelle Richtungsänderungen gefordert werden.
Weitere Sportarten bei Kniearthrose
Bei Arthrose im Knie (Gonarthrose) empfehlen orthopädische Kniespezialisten schonende Sportarten mit viel Bewegung und wenig Gewichtsbelastung. Plötzliche Beschleunigungen und Start-Stopp-Bewegungen sind eher schädlich für das Kniegelenk. Die beginnende Kniearthrose bedeutet nicht, dass Sport oder Bewegung eingestellt werden müssen. Im Gegenteil: Je besser das Knie trainiert ist, umso langsamer schreitet der Gelenkverschleiß fort. Sanfte Bewegungsformen (Radfahren, Krafttraining, Schwimmen), die mit wenig Stoßbelastung das Knie kräftigen, können die Entwicklung der Arthrose sogar verlangsamen. Der fortschreitende Gelenkverschleiß im Knie wirkt sich direkt auf die Sportfähigkeit der Betroffenen aus. Nach sportlicher Aktivität ist das erkrankte Knie oft über mehrere Tage überwärmt und geschwollen. Diesen Zustand nennt man Gelenkkater, der ein typisches Entzündungszeichen darstellt.
Kniebeugen: Ja oder Nein?
Kniebeugen kräftigen die Beinmuskulatur. Eine starke Muskulatur beugt Knieschmerzen vor. Kniebeugen eignen sich zur Kräftigung der vorderen Oberschenkelmuskulatur. Diese stabilisiert das Kniegelenk und ist an der Kniestreckung beteiligt. Kniebeugen sind bei richtiger Ausführung nicht schädlich für das Kniegelenk. Achten Sie unbedingt darauf, dass Beine und Füße parallel zueinander stehen und das Gewicht auf den Fersen lastet. Wer unter arthrosebedingten Knieschmerzen leidet, sollte mit Kniebeugen vorsichtig sein. Bewegung ohne Gewichtsbelastung eignet sich am besten für Patienten mit Kniearthrose.
Bewegungstipps bei Kniearthrose
Patienten mit Kniearthrose raten wir in unserer Sprechstunde, ihre sportlichen Aktivitäten an ihre Knieschmerzen anzupassen. Versuchen Sie, Stoßbelastungen zu reduzieren. Wenn Sie vor Ihrer Erkrankung Jogger waren, sollten Sie beispielsweise auf Nordic Walking umsteigen. Als alpiner Skifahrer sollten Sie zum gelenkschonenderen Langlauf wechseln. Schwimmen und Fahrradfahren belasten die Gelenke nur gering und eignen sich daher hervorragend für Patienten mit Kniearthrose und Knieschmerzen. Dabei sollten Sie vom Brustschwimmen zu anderen Schwimmarten wechseln, da die Scherbewegung der Beine Ihre Knieschmerzen verstärken kann. Falls Sie gerne Fahrradfahren, bewältigen Sie steile Anstiege am besten in einem kleinen Gang. Oder steigen Sie langfristig auf ein E-Bike (Elektrofahrrad) um.
Vermeiden Sie Übergewicht! Normalgewichtige benötigen etwa erst 12 Jahre später eine Knieprothese als Übergewichtige. Bewegung tut Ihnen gut! Bewegungsmangel ist schlecht für die Gelenke. Strecken Sie im Büro öfter mal die Beine aus, verharren Sie nicht immer in der gleichen Position, steigen Sie Treppen, anstatt den Aufzug zu nehmen. Treiben Sie Sport ohne Stoßbelastung im Knie. Viel bewegen, wenig belasten. Radfahren, Schwimmen oder Skilanglauf fördern eine gesunde Knorpelernährung bei geringer Gewichtsbelastung der Knie.
Alkohol und Nikotin sind Gift für Ihren Körper und damit auch für Ihre Knie. Früherkennung der Arthrose: Haben Sie Anlaufschmerzen (z. B. nach dem Aufstehen) oder schon Ruheschmerzen (z. B. nachts)? Achten Sie auf eine ausgewogene und knorpelschützende Ernährung bei Kniearthrose. Reichern Sie Ihren Speiseplan an mit ungesättigten Fetten, kalziumreichen Nahrungsmitteln, Ballaststoffen, wichtigen Mineralien, Vitaminen und Spurenelementen. Unser Facharzt für Rehabilitative Medizin kann Ihnen viele Tipps für Ihre Ernährung geben.
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