Nürnberg hat eine lange und bewegte Geschichte im Radsport, die von den Anfängen des Fahrrads als Massenverkehrsmittel bis hin zu hochkarätigen Radrennen und bedeutenden Radrennbahnen reicht. Dieser Artikel beleuchtet die Entwicklung des Radsports in Nürnberg und seine Bedeutung für die Stadt.
Die Anfänge des Radsports in Nürnberg
Gegen Ende des 19. Jahrhunderts konnte Nürnberg an die führende Rolle der metallverarbeitenden Handwerker im mittelalterlichen Europa anknüpfen. Meilensteine auf dem Weg zur Fahrradhochburg Nürnberg waren 1882 eine Bronzemedaille bei der 1. Bayerischen Landesausstellung für ein in Nürnberg hergestelltes Hochrad, die Gründung von "Hercules", des ersten Unternehmens zur Herstellung von „Niederrädern“, gefolgt von weiteren Firmen wie Victoria, Premier, Mars und zuletzt 1896 Triumph. Diese 5 großen Nürnberger Fahrradhersteller produzierten damals ca. 25% der in Deutschland verkauften Fahrräder.
Innerhalb von nur 30 Jahren hatte sich das Fahrrad vom Luxusartikel Einzelner zum Massenverkehrsmittel entwickelt; das war der Beginn des Individualverkehrs. Um die Jahrhundertwende war ein Trend zur Motorisierung zu beobachten; die Fa. Triumpf baute ab 1899 Motorräder.
Das „Niederrad“ war noch nicht viel länger als 20 Jahre auf dem Markt und ermöglichte höhere Geschwindigkeiten, die Straßen (nicht asphaltiert) waren zum Radfahren nicht sehr gut geeignet: vor diesem Hintergrund entwickelten sich die Radrennbahnen.
Das Hercules-Velodrom
Mit dieser Anzeige wurde die Eröffnung des Hercules-Velodroms am 1. März 1899 im Fränkischen Kurier bekanntgegeben. Das Hercules-Velodrom stand da, wo heute das Nürnberger Schauspielhaus steht. Vorher befand sich auf diesem Areal an der Treustraße das Städtische Krankenhaus, das 1897 an die Flurstraße verlegt wurde.
Das Hercules-Velodrom war mit ca. 2.000 Plätzen für viele Jahre Nürnbergs größter Saalbau. Die Bauzeichnung vom Juni 1898 zeigt den Haupteingang des Velodroms von der Treustraße her. Nachdem die Hochräder Ende der 1890-er Jahre von den Niederrädern abgelöst worden waren, verpachtete Carl Marschütz das Velodrom 1902 an den Fahrradhändler Gabriel Kropf (später Opel-Kropf), dessen Sohn Hans es bis zur Zerstörung im 2. Weltkrieg weiterführte.
In dem Saalbau fanden neben sportlichen Veranstaltungen auch regelmäßig Konzerte, politische Versammlungen und sonstige Großveranstaltungen statt.
Die Radrennbahn Reichelsdorfer Keller
Die Radrennbahn Reichelsdorfer Keller - gelegen im Süden Nürnbergs im gleichnamigen Ortsteil (90453 Nürnberg, Kellerstraße) - ist die älteste in Deutschland und ganz Europa noch erhaltene 400m-Beton-Rennbahn (Kurvenhöhe: 6m). Das Areal wurde vom radsportbegeisterten Brauereibesitzer Schalkhausser zu Beginn des letzten Jahrhunderts zum Bau einer Rennbahn zur Verfügung gestellt.
Ein extra zu diesem Zweck gegründeter Verein - Sportplatz Nürnberg 1903 e.V. - gab den Bau in Auftrag (übrigens lange vor dem Bau des ersten Fußballstadions in Nürnberg, das erst 1928 errichtet wurde und in Teilen heute unter Denkmalschutz steht): geplant wurde es von dem Leipziger Architekt Ludwig, gebaut von der Nürnberger Baufirma Meyer und am 21. August 1904 mit dem ersten Rennen eröffnet.
1905 fanden bereits die ersten Steherrennen statt: hinter einem Motorrad erreichten die Sprinter Geschwindigkeiten von bis zu 100 km/h . Wegen der großen Attraktivität der Veranstaltungen und der großen Beliebtheit - die Zuschauer strömten zu Tausenden zu den Rennen am Reichelsdorfer Keller - wurde unmittelbar nach Fertigstellung der Bahn eine Holztribüne errichtet und in den 20ger Jahren eine zusätzliche Erweiterung für Stehplätze im Innenraum vorgenommen. Bald gehörte die Bahn zu den beliebtesten Pisten Deutschlands und Renntage mit 10- bis 15.000 Zuschauern waren keine Seltenheit.
Rennen und Meisterschaften
Ausgetragen wurden Radrennen, auch Motorradrennen, vereinzelt auch Autorennen, hauptsächlich aber Steher-Rennen, in dieser Disziplin unzählige Bayerische und Deutsche Meisterschaften und bis in die 1950ger Jahre auch internationale Wettkämpfe. Die Holztribüne, die zur Erweiterung errichtet worden war, mußte in den 60-Jahren einem nationalen Leistungszentrum für Radsport weichen, Beginn einer wiederum erfolgreichen Zeit auf der Rennbahn.
In dieser Disziplin wurden zahlreiche Bayerische, Deutsche und Europa-Meisterschaften ausgetragen. Bald war die Bahn am Reichelsdorfer Keller eine der beliebtesten Pisten Deutschlands; schon 1946 gehörten die Nürnberger Radfahrer zur deutschen Spitzenklasse bei den Stehern. In den 50ger Jahren gingen die Deutschen Meister- Titel fast jedes Jahr an die Radrennfahrer aus Nürnberg.
Auch in den folgenden Jahrzehnten fuhren die Nürnberger weiter an der Spitze mit. In den 70er - Jahren holte Horst Gnas drei Weltmeistertitel bei den Stehern. Neben den Radfahrern bleibt unvergessen auch der Lokalmatador und erfolgreichste Schrittmacher aller Zeiten, Dieter Durst, mit je 9 Titeln als Weltmeister und Europameister und insgesamt 24 Siegen bei Deutschen Meisterschaften.
Trotz nachlassendem Interesse wurden auch in den 80ger-Jahren noch Steher-Rennen ausgetragen, das letzte fand 2017 statt. Das Areal wurde seither auch anderweitig genutzt. Die Rennbahn ist wesentlicher Teil der Identität des Reichelsdorfer Kellers und das nicht nur wegen ihrer Größe und topographischen Lage: Die vielen tausend Zuschauer, die zu den Radrennen kamen, trugen auch maßgeblich zum Aufschwung der Gaststätte bei. Nach dem Krieg entwickelte sich daraus das weithin bekannte Tanzlokal Reichelsdorfer Keller.
Die Atmosphäre bei den Rennen
Nach dem Krieg waren die Rennen am Reichelsdorfer Keller ein „Event“. Die Sportler reisten schon Tage vor dem Wettkampf zum Training an; am Bahnhof wurden sie von einheimischen Jugendlichen in Empfang genommen, für die es etwas Besonderes war, die Motorräder der Sportler in Empfang zu nehmen und zur Rennbahn schieben zu dürfen. Motorrad- und Radrennfahrer übernachteten privat - immer bei den gleichen Familien - und waren dort schon bekannt.
Am Wettkampftag kamen üblicherweise mehr als 10.000 Besucher in Sonderzügen oder auch selbst mit dem Fahrrad. Die privaten Räder wurden für die Zeit des Rennens in den Gärten der im Lauf der Zeit dann bekannten Familien abgestellt, da der Platz direkt an der Rennbahn nicht ausreichend war. Das war eine Atmosphäre! Das Knattern der Motorräder war weithin hörbar. Der gesamte Keller hat gebrummt … um dann nach dem Rennen wieder in den beschaulichen Alltag zurückzufallen.
Sportarchitektur und Technikgeschichte
Mit der Entwicklung vom Hoch- zum Niederrad (das höhere Geschwindigkeiten ermöglichte und die Voraussetzung für die Entwicklung des Radsports darstellte) und vor dem Hintergrund der damals üblichen Straßenqualität (nicht asphaltiert) wurden die ersten Radrennbahnen gebaut, zunächst flach, ab 1869 (in Paris) mit überhöhten Kurven.
Die Besonderheit der Bahn am Reichelsdorfer Keller, die 1904 erbaut wurde, liegt in der kühnen Kurvenüberhöhung von 47 Grad, die die Nutzung sowohl für Radrennen als auch für Motorradrennen ermöglichte. Diese - aus bautechnischer Sicht - sehr anspruchsvolle Überhöhung war eine der steilsten ihrer Zeit und eine der ersten Motorradrennbahnen in Deutschland. Heute ist sie die letzte erhaltene Betonbahn aus dieser Zeit in ganz Europa - vermutlich sogar weltweit.
Betrachtet man die Entwicklung von Radrennbahnen, so stellt sie den Beginn der Entwicklung von Pisten dar, die zunächst komplett auf einem Erdwall aufliegen, später teilweise auf einem Erdwall, teilweise durch Betonkonstruktion unterstützt werden (z.B. Oerlikon/Zürich) bis hin zu kompletten Betonkonstruktionen.
Heutige Situation
Das Areal der Radrennbahn wurde vom Verein Sportplatz Nürnberg 1903 e.V. an Investoren verkauft (ca. 2016 zunächst Fa. Nürminiger, Weiterverkauf an Fa. Immosens). Über den Abriss der Bahn und den Bebauungsplan wurde im Stadtplanungsausschuss der Stadt Nürnberg am 22. 12. diskutiert.
Die Untere Denkmalschutzbehörde hat im Rahmen der frühzeitigen Beteiligung keine Stellungnahme abgegeben und bisher keine Prüfung der Denkmalschutzwürdigkeit beim Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege beantragt. Beantragt wurde die Prüfung zwischenzeitlich vom o.g. Ausschuss für Wissenschaft und Kunst des Bayerischen Landtags und vom Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege durchgeführt. Ergebnis: Denkmaleigenschaft erkannt : lt. Art. Trotz Denkmaleigenschaft bisher noch kein Eintrag in die Denkmalliste.
Die ASN-Bahn in Ziegelstein
Frankens Radsportler liebten die ASN-Bahn , auf der sich rund 20 Jahre lang die Räder drehten. Die 1904 erbaute Radrennbahn am Reichelsdorfer Keller hatte den Krieg erstaunlich gut überstanden so dass ab 1946 bereits wieder Steher-Rennen durchgeführt werden konnten.
Doch die Nürnberger Radsportvereine RC Schwalbe 1897, Touren Club Nürnberg 1912, RV Union 1886, der Ring Nürnberger Rennfahrer und auch ihr gefürchteter Kontrahent und Nachbarverein RC-Herpersdorf 1919 wünschten sich für die klassischen Bahndisziplinen eigentlich eine besser geeignete schnellere Bahn als die schwere und raue Piste „am Keller“.
Beim Ring Nürnberger Rennfahrer (RNR) erinnerte man sich daran, dass in den 1930er-Jahren bis zum Kriegsbeginn regelmäßig rasante Radrennen auf der Aschenbahn um den Fußballplatz des ASN-Pfeil gefahren wurden. Der unvergessene Nürnberger Radsport- Sprecher und Journalist Sigmund Durst (SIDU) schlug deshalb vor auf dieser Aschenbahn eine 400m-Betonpiste zu errichten.
Hans Heckel, ein großzügiger radsportbegeisterter Nürnberger Kaufmann unterstützte diese Idee spontan. Er schilderte dem ASN-Pfeil den Wunsch der Radsportler und bat um die Zustimmung des Fußball-Vereins. Unter den ASN-Funktionären und Mitgliedern gab es damals auch erfreulich viele Freunde des Radsports. Man wurde sich deshalb sehr schnell einig und bot den Radsportlern sogar die Möglichkeit an ihre Räder und sonstiges Renn-Material in Boxen auf dem Vereinsgelände unterzubringen.
Schnell gelang es den Radsportvereinen ihre Sportler und Funktionäre zum Einsatz und zur Mitarbeit beim Bau der neuen Rennbahn zu gewinnen. Ohne jegliche staatliche, oder städtische Unterstützung kamen viele Freiwillige der Vereine nach Ziegelstein um mit anzupacken. Die Regie führten dabei die damaligen Vereinsbosse Willi Altmann (RV Union), Walter Käppner sen. (RC Schwalbe), Fritz Scheller ( Touren Club Nürnberg) und Andreas Oed, der 1. Auch einige Nürnberger Firmen und Gönner konnten sie gewinnen, um das Projekt finanziell zu unterstützen.
Im Mai 1949 war es dann soweit, man freute sich auf die erste Veranstaltung. Leider fehlte jedoch ausgerechnet zur Bahneröffnung das passende schöne Wetter. Doch trotz Regenschauern harrten 12 000 (!) begeisterte Zuschauer geduldig aus, bis die Bahn wieder trocken genug war um das erste Rennen zu starten.
Nach vielen spannenden Duellen fuhr der Herpersdorfer Karl Kittsteiner als Sieger des 1.Steher-Laufes die erste Ehrenrunde auf der ASN-Bahn. Bis zum sechsten Rennjahr ging trotzdem alles erstaunlich gut. Doch 1954 gab es einen schweren Unfall.
Nach diesem schlimmen Unfall wurden Steherrennen auf der ASN-Bahn nicht mehr durchgeführt. Doch Jahr für Jahr gab es auf der ASN-Bahn interessanten und guten Bahnrennsport zu sehen. Die Sprinter, die Verfolger und die vielseitigen Bahnspezialisten waren bei Länderkämpfen, Deutschen und Bayerischen Meisterschaften ganz in ihrem Element. Sehr oft waren auch prominente Radsportler aus dem Ausland zu Gast.
Bereits im ersten Rennjahr 1949 fand in Ziegelstein die DM der Profis im Zweier-Mannschaftsfahren über 100 Kilometer statt. Dabei konnten rund 10 000 fränkische Radsportfans ihre erfolgreichen Lokalmatadore kräftig anfeuern. Das spannende Finale der Tandem-Meisterschaft riss die begeisterten Zuschauer förmlich von den Sitzen, als die beiden Herpersdorfer Fritz Neuser und Werner Löw in einem rasanten Finish den Titel erkämpften. Ebenso groß war der Jubel, als Fritz Neuser wenige Stunden später dazu auch die DM in der 4000m-Einer-Verfolgung gewann.
Echte Leckerbissen für die Radsportfans gab es auf der ASN-Bahn in den 1950er- und 1960er-Jahren regelmäßig. Die zahlreichen Länderkämpfe der besten deutschen Bahn-Asse gegenNationalteams aus Dänemark, Österreich, Italien, der Schweiz und aus Holland waren immer sehr gut besucht.
Rund um die Nürnberger Altstadt
Das Radrennen "Rund um die Nürnberger Altstadt" ist heute im Nürnberger Sportkalender eines der wichtigsten Ereignisse und auch im Terminplan der internationalen Radsportszene fest verankert. Seine hohe Qualität ragt aus der Vielzahl anderer Radsportveranstaltungen in Deutschland heraus. Den ca. 100.000 Zuschauern wird in Nürnberg Radsport der Spitzenklasse zum Nulltarif geboten, meist sogar mit Tour-de-France-Spitzenfahrern.
In seiner Geschichte als eines der größten Radsportevents in Bayern kann das Radrennen „Rund um die Nürnberger Altstadt“ auf zahlreiche Highlights und große Namen in den Teilnehmerlisten zurückblicken. So fuhren schon Stars wie Jan Ullrich oder Erik Zabel und Topteams wie Telekom, Milram oder Gerolsteiner auf dem Rundkurs vor der einmaligen Kulisse der Nürnberger Burg. Auch das Weltcup-Finale der Frauen wurde schon in der Frankenmetropole ausgetragen.
Am Sonntag, 2. September, startet das Nürnberger Altstadtrennen, wie es das Publikum gewöhnt ist, um 10.00 Uhr zum letzten Mal. Am 26. Mai 2013 fand dann wieder „Rund um die Nürnberger Altstadt“ statt - dieses Mal aber als Finalsprint der Bayern-Rundfahrt. Selbstverständlich gab es neben hochklassigem Radsport auch an diesem Tag unterschiedlichste Wettbewerbe für Hobbysportler und ein attraktives Rahmenprogramm für Jung und Alt.
Die RSG-Katzwang
2010 geht als das „Schicksals-Jahr“ in die fränkische Radsport-Geschichte ein. Die vielen Radsportfans der Region mussten sich heuer endgültig von zwei Erfolgsgaranten der letzten Jahrzehnte verabschieden: Nach dem Ende der erfolgreichen „Equipe der Nürnberger Versicherung“ kam im November, zwar kaum noch beachtet, aber ebenso bedauerlich, noch eine zweite Hiobsbotschaft hinzu: Die in den 1970er-Jahren gegründete „RSG-Katzwang“ (ab 1980 RSG-Nürnberg), die einst mit den mehrfachen Deutschen Meistern Klaus Burges, Gerhard Scheller, Dieter Burkhardt, Friedrich von Loeffelholz und Dieter Flögel für Furore sorgte, wurde nach 38 Jahren ebenfalls zum 31. Dezember dieses Jahres aufgelöst.
Fast 30 Jahre lang hat die „RSG“ ein großes und erfolgreiches Stück der deutschen Radsport-Geschichte mitgeschrieben. Nur noch in schönen Erinnerungen schwelgen können Dieter Burkhardt, Dieter Flögel, Friedrich von Loeffelholz, Gerhard Scheller und Klaus Burges. Sie machten einst die kleine Renngemeinschaft, die Radsportidealisten von sechs fränkischen Vereinen (darunter der Schwabacher Tourenklub) gründeten, rund 15 Jahre lang zu einem der erfolgreichsten Radsportvereine Deutschlands.
Aus der „RSG-Paintco-Franken“, entstand 1975 mit großzügiger Unterstützung des ARSV Katzwang die „RSG-Katzwang“, bei der man noch im gleichen Jahr deutsche Meistertitel feiern konnte: Steher Klaus Burges und Sprint-As Gerhard Scheller holten die ersten von insgesamt 32 (!) deutschen Meistertiteln nach Franken.Mit „Radbaron“ Friedrich von Loeffelholz - 1976 Olympia-Vierter und 1978 Deutscher Straßenmeister - begann danach die einmalige Erfolgsserie der RSG im Straßenrennsport.
Nach von Loeffelholz folgten als Titelträger seine Vereinskameraden Hans Neumayer 1980, Dieter Burkhardt 1982, Dieter Flögel 1983, Thomas Freienstein 1984 und Werner Stauff 1986. Drei Mal - 1979, 1985 und 1988 - standen die Asse der RSG bei der Vierer-Straßen-DM als beste Vereinsmannschaft ganz oben auf dem Treppchen.
Auch international waren die „Blauen“ bei renommierten Klassikern und Rundfahrten der Amateure sehr erfolgreich. Dieter Flögel verfehlte bei der Straßen-WM 1981 in Prag als Fünfter nur knapp eine Medaille.
Nach dem Rückzug der Nürnberger Versicherung, die als Sponsor nur noch den Frauen-Radsport unterstützte, kam 2002 das Aus für das „Team Nürnberger“, nachdem man keinen neuen Hauptsponsor fand. Die RSG-Nürnberg, bei der Jugendliche und Amateure noch einige Jahre das blaue Trikot trugen, existierte jedoch noch weiterhin. Erst im November dieses Jahres entschloss sich der harte Kern des kleinen Vereins mit dem einstigen Gründer Joachim Kröniger, mit Friedrich von Loeffelholz, Dieter Burkhardt und Dieter Flögel, die RSG zum Ende dieses Jahres endgültig aufzulösen.
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