Radtour nach Triest: Erlebnisse und Routen

Erlebe deinen Fernwanderweg perfekt organisiert und genieße die Landschaft in vollen Zügen mit unseren Reisen!

Alpe Adria Radweg: Von Salzburg nach Grado

Der Alpe Adria Radweg verläuft auf 415 km und in 8 Hauptetappen von Salzburg (Österreich) bis nach Grado (Friaul-Julisch Venetien). Der Alpe Adria Radweg ist seit 2012 befahrbar und wurde als grenzüberschreitendes Projekt umgesetzt.

Die beste Reisezeit für den Alpe Adria Radweg ist zwischen Juni und September. Die An- als auch Abreise gestalten sich besonders einfach mit den öffentlichen Verkehrsmitteln.

Der Alpe Adria Radweg führt vorwiegend auf gut ausgebauten & beschilderten Radwegen durch alpine Landschaften. Du musst kein Profisportler sein, um den Alpe Adria Radweg in seiner Gesamtlänge zu schaffen.

Eine durchschnittliche Fitness und gute Grundkondition sind Voraussetzung, um den Fernradweg in 8 Etappen á ca. Der Alpe Adria Radweg verläuft vorwiegend über gut befestigte Radwege.

Auf Fernradwegen bist du auf unterschiedlichem Terrain unterwegs. Je nachdem wo du unterwegs bist, gibt es deshalb unterschiedliche Empfehlungen zum passenden Radmodell, Familienfreundlichkeit oder Sicherheit.

Einzelne Passagen am Alpe Adria Radweg sind für Renn- oder Stadträder ungeeignet. Ja, der Alpe Adria Radweg ist ab dem Jugendalter mit ausreichend Kondition gut schaffbar.

Unbedingt auf ausreichend Proviant, Sonnen- & Wetterschutz achten. Grundsätzlich ja, informiere dich vorher bei den gewählten Unterkünften, ob Hunde erlaubt sind.

Etappen und Highlights

Deine Reise beginnt in Salzburg. Hier folgst du der Salzach bis zum Pass Lueg, wo es erstmals nach oben geht. Von Bischofshofen fährst du zunächst nach St. Johann im Pongau.

Der Salzach folgend geht es weiter bis nach Schwarzach. wo es wiederum nach oben geht bis ins Gasteinertal. Nach Bad Gastein musst du durch den Alpenhauptkamm hindurch.

Dafür steigst du am Bahnhof Böckstein am Ende des Gasteinertales in einen Zug, der etwa stündlich durch den Tauerntunnel nach Mallnitz fährt. Von Mallnitz geht es zunächst steil ins Mölltal hinunter.

In Villach wechselst du vom Drauradweg auf den Gail-Radweg und fährst bis nach Arnoldstein. Ab hier wird der Weg wieder steiler und du fährst hoch bis an die österreichisch-italienische Grenze.

Von Travisio bis nach Resiutta fährst du auf alten, stillgelegten Trassen durch das Kanaltal und das Eisental.

Freue dich auf alpine Highlights in der Bergwelt Österreichs, genussvolle Strecken entlang der Flussströme und das mediterrane Flair der Adria, der grandiose Abschluss der Tour.

Hast du etwas Zeit mitgebracht? Genießer können sich in den Thermen der Kurote Bad Hofgastein und Bad Gastein von den zurückgelegten Kilometern entspannen.

Detaillierte Routenbeschreibung

Individuelle Anreise in die Festspiel-, Mozart- und Kulturstadt Salzburg. Verwinkelte Gassen und Plätze laden zum Flanieren und verträumte Cafés zu echten österreichischen Kaffeespezialitäten ein. Auf Schritt und Tritt atmen Sie Kultur und Geschichte.

Durch die schattigen Salzachauen rollen Sie gemächlich aus der Festspiel- und Mozartstadt Salzburg hinaus, die Salzach ist Ihre Weggefährtin. Es geht nach Hallein, einer früher durch den Salzabbau reichen Keltenstadt.

Hauptsehenswürdigkeit ist zweifelsohne das weltbekannte Keltenmuseum. Vorbei am Gollinger Wasserfall ist Ihr gleichnamiger Übernachtungsort geprägt durch seinen hübschen Marktplatz und die Burg aus dem 13. Jahrhundert.

Von Golling radeln Sie hinauf zur Pass Lueg-Höhe, genießen den Ausblick auf das herrlich markante Tennengebirge. Immer näher rückt nun der Berg an die Salzach und immer lauter wird das Grollen des Wassers.

Sie passieren die so genannten "Salzachöfen", eine imposante, von der Salzach geschaffene Schlucht. Nach Werfen mit seiner hoch aufragenden Burg ist bald St. Johann erreicht.

Unverkennbar - wie doppelte Berggipfel - ragen hier die Türme des Pongauer Domes empor. Kurz nach Schwarzach nehmen Sie Abschied von der Salzach, ab heute begleitet Sie die Gasteiner Ache durch das wildromantische Gasteiner Tal.

Über Dorfgastein und Bad Hofgastein radeln Sie in den bekannten Kur- und Wintersportort Bad Gastein am Fuße der Hohen Tauern, der eine Vielzahl an naturhistorischen und architektonischen Sehenswürdigkeiten bietet.

Wahrzeichen ist der Gasteiner Wasserfall mitten im Ort, der schon Motiv vieler Maler und Dichter war. Nun ist nur mehr ein Katzensprung nach Böckstein wo Sie ein Zug der Tauernschleuse in nur 10 Minuten auf die andere Seite der Alpen, nach Mallnitz bringt.

Wieder im Sattel genießen Sie die rauschende Abfahrt zu Ihrem Hotel im Mölltal.

Hinweis: Aufgrund von Bauarbeiten ist die Tauernschleuse bis voraussichtlich 04.07.2025 außer Betrieb. In diesem Zeitraum wird der Reiseverlauf angepasst. Sie übernachten im Gasteiner Tal anstatt im Mölltal und werden mittels Transfer nach Spittal gebracht.

Zunächst entlang des Flusses Möll radeln Sie heute durch beeindruckende Hochgebirgslandschaften. Im Ort Möllbrücke beginnt das Drautal und damit der sonnige Süden Österreichs.

Gemächlich rollen Sie die letzten Kilometer nach Spittal an der Drau. Die Stadt war bereits im Mittelalter ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt für Pilgerreisende und verdankte diesen auch zum Teil ihren Wohlstand.

Hinweis: Aufgrund von Bauarbeiten ist die Tauernschleuse bis voraussichtlich 04.07.2025 außer Betrieb. In diesem Zeitraum wird der Reiseverlauf angepasst. Sie übernachten im Gasteiner Tal anstatt im Mölltal und werden mittels Transfer nach Spittal gebracht.

Fast von selbst rollen Sie in leichtem Bergab die Drau entlang. Auf halbem Weg sollten Sie eine Rast in der kleinen Marktgemeinde Paternion mit ihren sehenswerten Kirchen und Schlössern einlegen.

Noch ein paar Mal kräftig in die Pedale getreten und schon ist Villach erreicht, dessen Herz die entzückende Altstadt mit ihrem südlichen Flair und den gemütlichen "Beisln" und Restaurants darstellt.

Zunächst geht’s noch ein Stück der Drau entlang. Doch schon bald führt Sie der Radweg entlang der Gail Richtung Italien. „Servus Österreich - Ciao Italia“ heißt es dann an der Grenze.

In Tarvis werden Sie dann sogar in drei Sprachen begrüßt. Denn hier leben Österreicher, Slowenen und Italiener seit Jahrhunderten zusammen und alle drei großen europäischen Sprachfamilien - Germanen, Romanen und Slawen - treffen hier direkt aufeinander.

Auch in Italien ist der Radweg bestens ausgebaut und so radeln Sie gemütlich bergab durch das Kanaltal und bewundern dabei vom Sattel aus die Schönheiten der friulanischen Alpenregion mit einer intakten, unberührten Natur und ausgedehnten Wäldern.

Als Übernachtungsort dient eines der schmucken Dörfer an den Ausläufern der Julischen Alpen. Am südlichen Ausgang des Kanaltales liegt eine der schönsten historischen Ortschaften Friaul-Julisch-Venetiens.

Das Ortsbild von Gemona del Friuli wird vom majestätischen Dom Santa Maria Assunta geprägt und wird auch Sie begeistern. Auf dem Weg nach Udine tauchen bereits die ersten Weinreben entlang der Radstrecke auf.

Spüren Sie. in der Stadt angekommen, das „dolce vita“ bei einem Kaffee auf der „Piazza“ oder während eines Bummels durch die Gassen und bewundern Sie dabei die Bauten der späten Gotik und Renaissance. Warm weht eine Brise des Scirocco um Ihre Nase!

Sie fahren durch weite Schilflandschaften und entlang kleiner Wasserkanäle Richtung Golf von Venedig. In der Römerstadt Aquileia, dem sogenannten „Zweiten Rom“, sollten Sie einen Stopp einplanen bevor Sie das heutige Ziel der Reise erreichen.

Einer der beliebtesten Badeorte an der Adria, das historische Fischerstädtchen Grado, weiß nicht nur durch den ausgedehnten Sandstrand zu begeistern, auch der historische Hafen und die engen Gässchen mit gemütlichen Restaurants versprühen italienisches Flair.

Sie verlassen zunächst die Küste und radeln durch den rauen Karst Richtung Golf von Triest. Wieder zurück am Meer begleitet Sie eine atemberaubend schöne Küstenlandschaft und das weltbekannte Schloss Miramare ist ein weiterer Höhenpunkt der heutigen Radtour.

Die altehrwürdige Hafenstadt Triest ist der krönende Abschluss Ihrer Reise. Nach dem Frühstück individuelle Rückreise oder Beginn Ihrer Verlängerung.

Charakteristik

Leicht-Mittelschwer: Sie radeln vorwiegend auf gut ausgebauten Radwegen und ruhigen Nebenstraßen. Nur wenige Teilstücke führen auch auf stärker befahrenen Straßen oder unbefestigten Wegen.

Insgesamt ist die Streckenführung sanft hügelig mit einem längeren Anstieg nach Tarvis.

Parenzana: Der "Weg der Gesundheit und Freundschaft"

Der Ausbau der ehemaligen Schmalspurbahn "Parenzana" zwischen Triest und Porec (Parenzo) wurde bereits Anfang dieses Jahrhunderts in Angriff genommen. Die Gesamtstrecke führt durch drei Länder: Italien, Slowenien und Kroatien.

Mit Mitteln der EU (Interreg IIIA) sollte ein drei Länder überschreitender Radweg entstehen. Inzwischen sind die Abschnitte in Slowenien und Kroatien befahrbar, allerdings entspricht bisher nur der Abschnitt in Slowenien einem Radweg unserer Vorstellung.

Die Strecke in Kroatien, die von der Grenze bei Secovlje bis in das Bergdorf Vizinada gut ausgeschildert ist, hat die Qualität eines Feldwegs und ist eher für MTB/ATB geeignet.

Einige sehr schottrige Abschnitte stören das Vergnügen erheblich, die landschaftliche Schönheit ist aber Motivation genug, um die einsamen Bergstrecken auch auf schlechter Wegstrecke zu erkunden.

Einige Abschnitte sind reichlich mit Bauwerken wie Tunnel und Viadukten bestückt und die Bergorte wie Groznjan oder Motovun lohnen einen Besuch.

Im Jahr 2012 ist auch der Abschnitt Vizinada - Porec befahrbar und beschildert, allerdings aufgrund der ruppigen Oberfläche nur mit einem MTB, "Normalradler" werden hier wenig Freude haben.

Damit beträgt die insgesamt befahrbare Strecke 116 Kilometer, wovon der weitaus größte Teil direkt auf der alten Banhtrasse verläuft.

Auf italienischer Seite war 2012 ein kurzer Abschnitt direkt auf der alten Bahntrasse nach Slowenien neu asphaltiert. Somit ist die Anfahrt mit dem Fahrrad von Muggia aus möglich.

Das Gebiet der ehemaligen Bahnstrecke ist im engräumigen Umfeld von Triest und seinen großen Hafenanlagen wahrscheinlich überbaut. Der riesige Bahnhof Triest-Campo Marzio (früher Staatsbahnhof, seit 1959 nicht mehr in den Routine-Zugverkehr eingebunden), hinterlässt einen traurigen Eindruck.

Er beherbergt seit 1984 das Eisenbahnmuseum der Stadt. Eine Beschilderung der "Parenzana" an diesem Ausgangspunkt der alten Bahnlinie konnten wir ebenfalls nicht entdecken.

Weder in der Touristen-Information noch im Eisenbahnmuseum wusste man irgend etwas von einem Radweg auf dem italienischen Teil der alten Bahnstrecke.

Der "Weg der Gesundheit und Freundschaft", wie der Parenzana Radweg auch offiziell genannt wird, wurde in seinem kroatischen Anteil zwischen 2004 und 2006 ausgebaut und soll bis 2013 fertiggestellt sein (so steht es auf den Schildern).

Leider ist die Oberfläche des Weges für Normalradler noch unbefriedigend, aber die Passage durch die Tunnel und die Absicherung der Viadukte durch Geländer bedeutet schon einen Fortschritt.

Der Weg endete im Spätsommer 2012 ohne irgendeinen weiteren Hinweis an der Schnellstraße am Rande der Stadt Porec, (Vielleicht kommt da ja noch etwas?).

Der letzte Abschnitt der Strecke zwischen Vizinada und Porec ist nicht mehr so spektakulär wie die Strecke durch die Berge zwischen Buje, Motovun und Vizinada, sondern führt durch ein durch Landwirtschaft und Viehweiden geprägtes Gebiet.

Die Salzfelder von Secovlje, SlowenienAlleine die Länge der jetzt ausgebauten Strecke von etwa 116 Kilometern ist bei dieser Wegbeschaffenheit eine Herausforderung . Eine Unterteilung in mindesten zwei Abschnitte ist empfehlenswert, wenn man noch etwas von der Region erkunden will.

Seit unserer Befahrung im Jahr 2012 dürfte sich inzwischen einiges geändert und hoffentlich verbessert haben. So kann diese Webseite "nur" eine Orientierung für die interresierten Radler sein.

Anreise und Stationen

  • Anreise: Von Triest (Bhf.) aus ist die Anreise auch per Fahrrad möglich, Strecke ca. 17 km bis nach Spodnje Skofije. Über Anreisemöglichkeiten mit dem Autobus ist mir leider nichts bekannt. Über die Anreise oder Rückfahrt auf dem Seeweg wurde uns vereinzelt berichtet, hierüber muss individuell recherchiert werden.
  • Stationen: (Triest) - Muggia - Grenze Ital./Slow. -Spodnje Skofije - Dekani - Koper - Izola - Portoroz - Secovlje - Grenze Slow/Kroat. - Markovac - Kaldanija - Buje - Triban - Groznjan - Kostanjica - Zavrsje - Oprtalje - Livade - Motovun - Karojba - Rakotule - Vizinada - Baldasi - Markovac - Visnjan - Nova Vas - Porec (Parenzo)

Geschichte der Parenzana

Ehemalige Bahnstrecke: "Parenzana" Triest - Porec (Parenzo), kurz TPC (Trieste - Parenzo - Canfanaro), war eine Schmalspurbahn mit 760 mm Spurbreite. Die, Länge der Strecke betrug 123 km , die Bahn war von 1902 - 1935 in Betrieb.

Bei einer Höchstgeschwindigkeit von ca. 31 kmh betrug die Durchschnittsgeschwindigkeit etwa 25 kmh. Bauwerke: 35 Bahnhöfe, 9 Tunnel, 6 Viadukte, 11 Brücken. Der grenzüberschreitende Radweg der "Gesundheit und Freundschaft" war als Drei- Länder-Radweg geplant und wurde von der EU in den Jahren 2004-2006 (-2013) in Slowenien und Kroatien realisiert.

Ausgangspunkt für unsere Befahrung der Parenzana-Strecke war im Jahr 2012 die Stadt Triest. Zwar war auf italienischer Seite noch kein durchgängiger Radweg vorhanden, dennoch lohnt sich ein Besuch der alten Hafenstadt auf jeden Fall.

Der Radweg sollte eigentlich am alten Bahnhof Triest Campo Marzio beginnen, dort wo auch die ehemalige Bahnstrecke nach Parenzo/Porec begann. In dem altehrwürdigen Gebäude ist heute das Eisenbahnmuseum untergebracht.

Impressionen entlang der Strecke (Stand 2012)

In Triest am Canale Grande genießt man an Sommernachmittagen das südländische Flair bei Wein oder Prosecco und Pasta . Das Ambiente der Stadt wusste wohl auch schon James Joyce (1882 -1941) zu schätzen, dessen Statue unweit an der Brücke über das rege Treiben wacht (...la mia anima è a Trieste...)

In Italien ist die alte Bahnstrecke nicht ausgebaut (Stand 2012). Die Situation ist für den Ortsfremden unübersichtlich, da große Abschnitte der alten Bahnstrecke in den Industrie- und Hafenanlagen der Stadt verschwunden sind.

Neu ist der Ausbau eines kurzen Abschnitts auf italienischer Seite nahe der slowenischen Grenze. Von Triest aus muss man sich mit dem Fahrrad in Richtung Muggia "durchschlagen".

Noch vor dem Ort Muggia überquert die Küstenstraße (Via di Trieste) den Rio Ospo, nach der Brücke links abbiegen und dem Fluss aufwärts folgen Auf Nebenstraßen und einem kurzen neuen Abschnitt des Radwegs überquert man die Grenze nach Slowenien, ab dort ist die Strecke beschildert.

Es geht mäßig bergauf nach Spodnje Skofije. Die Trasse in Slowenien ist asphaltiert. In den dicht besiedelten Gebieten um Koper, wo seit der Stilllegung 1935 einige Abschnitte überbaut wurden, ist der Bezug zur Bahnstrecke oft nur schwer zu erkennen.

Nur die alten Bahnhöfe, die in massiver Steinbauweise erstellt wurden, markieren den Weg der alten Bahnstrecke. Zunächst muss man von Triest aus die Bucht von Muggia erreichen. Noch vor dem Ort Muggia überquert man den Rio Ospo.

Direkt nach der Brücke geht es links ab. Auf dem Seitenstreifen fährt man relativ gefahrlos Richtung slowenische Grenze. Rechts halten durch die Ansiedlung! (war 2012 noch nicht beschildert).

Nach kurzer Fahrt erreicht man eine Abzweigung (Schild). Hier in Gegenrichtung der Beschilderung rechts den Berg hinauf auf die Trasse!

Unbemerkt haben wir die Grenze überquert. Hier ist der Ausbau schon etwas älter. Die Fahrbahn durch einen Mittelstreifen geteilt und weist schon einige Schäden auf.

In Slowenien ist der Radweg als D-8 beschildert. Schon 2006 wurde das Projekt hier umgesetzt, wie auf dem Schild zu lesen ist.

Die Autobahn verschwindet in einem Tunnel, wir folgen der Beschilderung links ab in den Ort Spodnje Skofije. Über eine aufwändige Brücke führt den Radweg in den Ort. Wir folgen der Beschilderung durch den Ort.

Noch vor dem Ortsausgang biegt man nach links ab und an der Schule rechts durch das Wohngebiet. Die Beschilderung ist nicht ganz einheitlich, in jedem Fall ist D-8 richtig!

Der Beginn des Radweges auf der Trasse ist eher unspektakulär - aber mit Pfostensperre und Pollern. Die Fahrbahn ist asphaltiert. Von hier oben hat man einen weiten Blick auf die Ebene Richtung Koper.

Rechts ab über die Brücke, die Autobahn wird überquert (Beschilderung nicht ganz eindeutig). Vorbei an einer Fabrik, dann über die Straße (10).

Kerzengerade geht es durch die Auen des Rizana-Flusses. Die Planken der kleinen Brücke sind schon erneuerungsbedürftig!

An der Straßenkreuzung bei der Autobahn ist der Ausbau schon wieder zuende. Parallel zur Autobahn und zur Bahnlinie führt die Strecke zunächst auf der Straße, dann auf einem Radweg nach Koper.

Etwas kniffelig, aber recht gut markiert geht es in die Stadt. Der alte Bahnhof Koper ist heute Teil eines Blumenladens!

Am Kanal entlang geht es stadtauswärts. Hier ist der Radweg aufwändig ausgebaut, ein paar Meter weiter bestand 2011 eine Sperrung wegen Brückenbau (lokale Umfahrung).

Am Fahrradkreisverkehr erreichen wir die Bucht von Koper. Geradeaus über eine Brücke kann man noch einmal in die Altstadt fahren, links ab führt der Radweg nach Izola.

In Izola erwartet uns eine Streckenführung über ein kurzes Stück holprigen Feldweg. Genauso gut kann man aber auch auf der Straße weiterfahren und später links auf den Radweg abbiegen. Am Ortsende ist die Strecke wieder asphaltiert, wir erreichen wieder die alte Bahntrasse.

Die "Röhre" ist beleuchtet. Wir rollen ins Tal, vorbei an einem Rastplatz. Auch hier gibt es Sperren und die dazu gehörigen Umfahrungen.

Die alte Brücke hat überlebt. Durch Portoroz muss man die Straße benutzen. Vorbei am Bahnhof Santa Lucia (Lucija), der längst abgerissen wurde.

Update: Wie mir einige Leser mitgeteilt haben, wurde die Streckenführung in diesem Abschnitt geändert: zwischen Portoroz und den Salinenfeldern fährt man jetzt ebenerdig und strandnah komplett den Küstenbogen aus bis zur kroatischen Grenze.

Wir müssen auf die Hauptsraße Nr. 111. Zum Glück nur 1,5 km, dann geht es rechts ab zu den Salinen von Secovlje (Sicciole). Eine ruppige Pflasterstraße, aber wenigstens weg vom Verkehr!

Kanäle durchziehen die Ebene. Hunde sind hier wohl unerwünscht, ob mit oder ohne Leine (wer genau hinschaut sieht das Halsband!).

Der Wegweiser D-8 führt nach links am Kanal entlang. Der Bahnhof von Secovlje liegt unscheinbar rechter Hand auf einem Privatgelände, wir biegen links ab durch die kleine Unterführung. Noch einmal geht es durch die Felder.

Nach der Grenze erwartet uns eine phantastische Landschaft: Der Aufstieg auf der Bahntrasse Richtung Buje beginnt. Die Steigung ist nur gering, der Zustand des Radwegs aber eher für MTB geeignet.

In einer steilen Schleife geht es hinauf auf die Trasse. Durch felsige Einschnitte hindurch gewinnt man schnell an Höhe.

Wir erreichen die Straße, die von Savudrija herauf führt. Man kann hier auf der Straße fahren, "Hardliner" benutzen die alte Trasse, die in einem Einschnitt neben der Straße Richtung Kaldanija verläuft (sehr ruppig!)

Den Abzweig nach rechts bei Markovac nicht verpassen! Dann geht es geradeaus nach Kaldanija. Vor Kaldanija wird der Weg nochmal zum Pfad! Dann kommt man in den Ort. Ab hier geht es ein kurzes Stück (1,7 km) auf der Straße (Richtung Buje).

Am Bahnhof Buje vorbei: Das schöne Gebäude ist in schlechtem Pflegezustand, leider! Wir verlassen den Ort auf der Straße, ein Privatgelände muss umfahren werden.

Am Wegesrand steht versteckt ein alter Hektometerstein, km 60,6 der Bahnstrecke. 2012 war dieser Stein, so wie die folgenden auch, restauriert: TPC - Trieste-Parenzo - Canfaro, so hieß die Strecke offiziell.

Haltepunkt Triban, einige 100 m außerhalb des Ortes. Kilometer 61,9. Es geht weiter durch die felsige Einöde.

Wir erreichen den Bahnhof von Groznjan. Das Gebäude ist gut erhalten und bewohnt.Weiter auf der Straße Richt...

Weitere Radrouten nach Triest

Es gibt verschiedene Radrouten, die nach Triest führen. Einige davon sind:

  • Bad Reichenhall nach Triest: Diese Tour führt in sechs Etappen auf 465 Kilometern und 5.600 Höhenmetern von Bad Reichenhall nach Triest an die Adria.
  • E-Bike Reise von Villach nach Triest: Diese E-Bike Reise führt durch drei Länder vom österreichischen Villach über die grüne Hügellandschaft Sloweniens entlang wunderschöner Flüsse bis nach Triest an der Adria.
  • Radreise von Wien nach Triest: Die Radroute von Wien nach Triest verbindet fünf faszinierende Städte, die eine lange gemeinsame Geschichte teilen: Wien, Graz, Maribor, Ljubljana und Triest.
  • Radreise von Niederdorf/Toblach oder Sillian nach Triest: Ihre individuelle Anreise führt Sie nach Niederdorf/Toblach oder Sillian, wo Ihre Reise beginnt.

Radfahren entlang der Küste bei Triest

Die Route beginnt auf der Insel Grado, einem Touristenort, der für seine Strände, seine Lagune und seinen alten Ortskern bekannt ist. Wir fahren weiter in Richtung Osten und erreichen das Naturschutzgebiet Valle Cavanata. Wenn man weiterfährt, erreicht man die Insel Cona, die zusammen mit dem Gebiet von Caneo zum Naturschutzgebiet Foce dell'Isonzo gehört. Weiter geht es entlang der Uferpromenade nach Marina Julia, einem bekannten Badeort, und weiter nach Monfalcone, einem aktiven Industriegebiet, das mit den Schiffswerften verbunden ist, über die im MuCa", dem Schiffbaumuseum, berichtet wird.

Nach dem Verlassen von Monfalcone markiert der Fluss Timavo den Eingang zum Karstgebiet von Triest. Vorbei am Fischerdorf geht es weiter nach Duino, dessen Burg die Besucher empfängt.

Praktische Informationen

Im Sommer herrscht in den Gebieten von Grado, Sistiana und entlang der Küstenstraße nach Triest ein reger Verkehr von Badegästen, die zu den Stränden fahren.

Es gibt eine Bicibusverbindung von UDINE nach GRADO mit Halt in Palmanova und Aquileia sowie eine Bicibusverbindung von GRADO - GORIZIA - CORMONS mit Haltestellen in Monfalcone, Redipuglia und Gradisca d'Isonzo.

Nachhaltigkeit bei Rückenwind

Tragen Sie gemeinsam mit uns zu noch mehr Nachhaltigkeit bei! Entscheiden Sie sich für unser digitales Routenbuch und somit gegen die gedruckte Variante. Als Dankeschön erhalten Sie von uns eine Ermäßigung in Höhe von € 20,- pro Zimmer.

Preise & Termine

Leistungen:

  • Inkludierte Leistungen: Übernachtungen wie angeführt, Frühstück, Persönliche Toureninformation (DE, EN), Bestens ausgearbeitete Routenführung, Ausführliche Reiseunterlagen 1 x pro Zimmer (DE, EN, FR), Gepäcktransport, Navigations-App und GPS-Daten, Leihradversicherung, 7-Tage-Service-Hotline
  • Nicht inkludierte Leistungen: An- und Abreise, Parkgebühren, Kur- und Ortstaxe soweit fällig, Transfers fakultative Besichtigungen, Reiseversicherung sowie Ausgaben des persönlichen Bedarfs
  • Extras: Anreise / Parken / Abreise Bahnhof Salzburg Flughafen Salzburg Hotelparkplatz, Kosten ca. € 12,- bis € 25,- pro Tag Öffentliche Garage, Kosten ca. € 80,- bis € 115,- pro Woche Die Rückreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist nur mit Umstieg möglich

Hotels:

Sie übernachten in ausgewählten 3***- und 4****- Hotels.

Zusammenfassende Tabelle

Route Distanz Schwierigkeit Highlights
Alpe Adria Radweg 415 km Leicht-Mittelschwer Salzburg, Gasteinertal, Villach, Kanaltal, Grado
Parenzana 116 km (befahrbar) MTB/ATB geeignet Triest, Muggia, Koper, Porec, Tunnel, Viadukte

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