Eine mehrtägige Radtour zu planen, kann eine Herausforderung sein. Egal, ob Du Gelegenheitsradler oder ambitionierter Radsportler bist: Radfahren hält gesund, stärkt deine Ausdauer und dein Herz-Kreislaufsystem. Immer beliebter werden mehrtägige Radtouren. Das Schöne dabei: Du entdeckst mit dem Rad unbekanntes Terrain und bist in der Natur unterwegs.
Die Auswahl der geeigneten Tour
Für welche Tour du dich letztendlich entscheidest, ist sicher von deinen persönlichen Vorlieben abhängig. Allein in Deutschland gibt es unzählige Radfernwege, die allesamt empfehlenswert sind. Zu den schönsten zählen:
- Elberadweg
- Moselradweg
- Bodenseeradweg
- Donauradweg
- Weserradweg
- Rhein-Radweg
Wie du siehst, führen viele der Radwege in Deutschland unmittelbar an Flüssen entlang. Für Naturliebhaber sind diese daher bestens geeignet.
Bedenke bei der Planung deiner Fahrradtouren dein persönliches Fitnesslevel. Donau- und Bodenseeradweg sind zum Beispiel hervorragend für Anfänger geeignet, da sie keine nennenswerten Steigungen haben. Eine Alpenüberquerung mit dem Rad hingegen ist nur etwas für ambitionierte und trainierte Radler.
Routenplanung und Navigation
Alle bekannten Radwege sind hervorragend ausgeschildert. Dennoch kann es ratsam sein, wenn du einen Fahrradroutenplaner zu Hilfe nimmst. Solche Fahrradroutenplaner werden oftmals von Tourismusverbänden oder ähnlichen Organisationen angeboten. Das Prinzip ist einfach: Du gibst deinen Start- und Zielpunkt in den Fahrradroutenplaner ein und dieser errechnet dir die Gesamtstrecke und wie viel Zeit du ungefähr einplanen musst. Diese Daten kannst du dir dann auf deinem Smartphone speichern und von unterwegs aus aufrufen.
Wenn du deine Route selber planst und nicht so trainiert bist, plane maximal 50 bis 60 Kilometer am Tag ein. Für die dritte und vierte Etappe wähle am besten einen kürzeren Abschnitt, denn erfahrungsgemäß lässt dann die Kondition etwas nach.
Der richtige Zeitpunkt für deine Radtour
Neben der Frage nach der geeigneten Route musst du dir ebenfalls den Zeitpunkt genau überlegen. Am schönsten sind Radtouren im Frühjahr oder Frühsommer und auch der Herbst mit seiner bunten Laubfärbung hat durchaus seinen Reiz. Der Hochsommer ist dagegen wenig empfehlenswert.
Die richtige Ausrüstung
Auch wenn du in der vermeintlich warmen Jahreszeit unterwegs bist: Eine Jacke zum Überziehen solltest du immer dabei haben. Für eine kurze eintägige Radtour genügt sicher ein Rucksack mit ein wenig Proviant, etwas zu Trinken und Flickzeug. Eine mehrtägige Tour aber solltest du gut planen. Am besten besorgst du dir eine Fahrradtasche, die du am Gepäckträger befestigen kannst. Neben deinen persönlichen Utensilien kannst du hier ein Reparaturset, einen leichten Regenponcho, dein Smartphone und diverses anderes Fahrradzubehör verstauen.
Eine Luftpumpe, ein Reparaturkit und das Fahrradschloss sind wichtige Dinge, mit denen du dich während einer mehrtägigen Radtour sicherer fühlen wirst. In der Nähe von Flüssen können Mücken zur echten Plage werden. In diesen Fällen ist ein Mückenspray durchaus hilfreich. Auch ein Helm hat sich für längere Touren bewährt, wenngleich dieser nicht zwingend vorgeschrieben ist. Sinnvoll kann dann eine Lenkertasche mit Sichtschutzfenster sein, in welcher du die Karte befestigen kannst. So kannst du den Verlauf der Strecke die ganze Zeit über verfolgen.
Ein wenig Proviant für unterwegs gehört ebenso in deine Radtasche. Gut geeignet sind Nüsse oder leichte Proteinriegel. Zu guter Letzt: Möchtest du deine Erfolge kontrollieren und wissen, wie weit du gefahren bist, schaff dir einen Fahrradcomputer an.
Organisierte Radreisen und Gepäcktransport
Aus diesem Grund entscheiden sich die meisten Radurlauber dazu, eine organisierte Radreise zu buchen. In diesem Fall wird dein Gepäck in den meisten Fällen vom Radreiseunternehmen von Unterkunft zu Unterkunft transportiert. Oder aber du buchst selbst deine Unterkünfte während der Radtour und beauftragst einen Gepäcktransport, der in einigen Gegenden Deutschlands angeboten wird.
Der Fahrrad-Check vor jeder mehrtägigen Tour
Nichts ist ärgerlicher als wenn dein Bike dich während einer Fahrradtour im Stich lässt. Kontrolliere also vor einer längeren Tour alle wichtigen Funktionen deines Fahrrads oder lass einen Fahrrad-Check im Fachgeschäft durchführen. Führst du den Check selber durch, kontrolliere vor allem die Bremsen, justiere sie neu und statte sie wenn nötig mit neuen Bremsbelägen aus. Kontrolliere Licht und Schaltung und pumpe vor allem deine Reifen auf. Bist du mit halbplatten Reifen unterwegs, kostet dich das unnötig Kraft.
10 wertvolle Tipps für einen entspannten und erholsamen Ausflug zu zweit
Alleine Radfahren ist toll, aber mit Partner macht es gleich doppelt Spaß. Dabei muss es ja nicht gleich eine Weltumrundung sein, eine schöner Sonntagsausflug reicht vollkommen aus. Hier sind 10 wertvolle Tipps für einen entspannten und erholsamen Ausflug zu zweit.
1. Passende Begleiter wählen
Der Sinn einer Radtour zu zweit besteht darin, sie gemeinsam zu erleben. Deshalb ist es wichtig, nicht nur möglichst konditionell, sondern auch technisch auf einem Niveau zu sein. Die Tour scheitert schon im Ansatz, wenn der Partner mit seinem verstaubten Rad aus der Studienzeit versucht, mit einem aktuellen Sport-Tourer mitzuhalten. In diesem Fall sollte man über eine Neuanschaffung nachdenken. Einstiegsräder gibt es bereits ab 600 Euro.
2. Material checken
Die Tour hat noch nicht einmal richtig begonnen und schon hat einer schlapp gemacht: Der Reifen liegt bewegungsunfähig auf der Felge und japst nach Luft. „Grundsätzlich ist zum Start der Tour darauf zu achten, dass das Fahrrad in einem technisch ordentlichen Zustand ist. Dazu zählt auch der richtige Reifendruck“, rät Reifenexpertin Doris Klytta. Der passende Reifendruck, wie auf der Reifenflanke vermerkt, minimiert den Rollwiderstand und die Anfälligkeit für Schäden. Deshalb sollte man immer vor der Tour nochmals mit einer Luftpumpe mit Manometer den Reifendruck überprüfen.
„Auf Tour sollten Flickzeug und eine Minipumpe für den Notfall mit dabei sein“, weiß Doris Klytta. Wer noch sicherer unterwegs sein will, der kann von Beginn Reifen mit einem speziellen Pannenschutzgürtel aufziehen, die als „unplattbar“ gelten und auch Einstiche von Scherben oder Dornen nicht durchlassen. Für kleine Reparaturen ist es zudem ratsam, immer ein handliches Minitool mit im Gepäck zu haben.
3. Richtig einschmieren
Klingt banal, aber Sonnencreme ist bei jeder Tour Pflicht. Auf Kettenöl kann man nur dann verzichten, wenn man mit einem Carbon-Riemenantrieb fährt. Bei dieser wartungsarmen Alternative zur Kette ist eine dreckverschmierte Wade Geschichte und auch nach Regen quietschende oder abgesprungene Ketten sind passé. In Verbindung mit Getriebeschaltungen ein wartungsfreies Gesamtpaket für lange Radreisen und kurze Wochenendausflüge. Zudem ermöglicht die Getriebeschaltung ein intuitives, fehlerfreies Schalten.
4. Poposchmerzen verhindern
Selbst ein längerer Wochenendausflug sollte nicht zur „Tour der Leiden“ werden. Probleme wie Sitzbeschwerden oder eingeschlafene Füße können leicht behoben werden. Aber jeder Mensch sitzt anders auf dem Rad und braucht deshalb eine andere Einstellung. Individuell kann auch eine Sitzcreme Abhilfe schaffen.
5. Strecke richtig planen
„Ein Mann fragt nicht nach dem Weg, er weiß ihn“, tönt der weise Volksmund. Was beim Autofahren gilt, funktioniert beim Radfahren noch viel besser. Doch wenn man dann im Wald steht und sich nicht mehr auskennt, kann es schnell mit der entspannten Radtour vorbei sein. Deshalb ist gut beraten, wer sich bei der Planung auf ein Navigationsgerät verlässt. Dieses navigiert dank GPS- und Glonass-Satelliten sicher durch Wald und Wiesen. Es gibt die Geräte auch in Armbanduhrgröße - es muss ja niemand erfahren, dass Mann beim „einfach Wissen“ Hilfe hatte …
6. Wetterschutz einpacken
Die Wolken am Horizont machen zunächst gar nichts. Die Wetter-App sagte keinen Regen an. Und schwupps fallen die ersten Tropfen. Deshalb ist es auch beim sonnigen Sonntagsausflug ratsam, eine Regenjacke dabei zu haben, um leichtem Nieselregen zu trotzen. Bei schweren Gewitterstürmen ist ein Unterstellen bzw. eine Rast im Gasthaus oder der Hütte durchaus sinnvoll. Für einen trockenen Sattel nach der Regenunterbrechung sorgt dann ein Überzug, bei Regen einfach über den Sattel gezogen wird.
7. Security für den Biergarten
Der Biergarten lockt für die lohnende Pause. Um den Rückweg nicht zu Fuß antreten zu müssen, ist ein Schloss Pflicht. Mit einem extralangen Faltschloss lassen sich zwei Räder zusammen an einem Gegenstand sicher anschließen. Während der Fahrt wird das Schloss in einer Transporttasche am Rad verstaut.
8. Überraschung im Gepäck
Rund ein Liter Flüssigkeit pro Person sollte an einem warmen Sommertag für einen Fahrradausflug mitgenommen werden. An warmen Sommertagen muss beim Fahrradausflug besonders viel zum Trinken mitgenommen werden. Dafür gibt es sogar eine Kühlbox für den Gepäckträger. Zur Überraschung des Begleiters kann man so mit einem wohltemperierten Getränk auf die schöne Tour anstoßen.
9. Energieschub für zwischendurch
Für den kleinen Hunger eignen sich Früchte wie Datteln, Nüsse oder Energierigel. Letztere sorgen auch psychologisch für zusätzliche Energie. Denn wenn’s mal wieder länger dauert, sind die kleinen Snack-Reserven ein beliebtes Mittel, um auch die Nerven zu beruhigen.
10. Alternative: E‑Bikes
„Damit meine Frau auf der Tour mit mir mithalten kann“, ist wohl eine der häufigsten Begründungen für den Kauf eines E‑Bikes. Doch auch nicht jeder Mann hat die Figur und Kondition, um spielend leicht den Alpe d’Huez zu erklimmen. Falscher Ehrgeiz sollte beim Gedanken an den Kauf eines schicken Trekking-Elektrorades keine Rolle spielen. Die Tour soll ja beiden Partnern Spaß machen und die Erlebnisse sollen gemeinsam geteilt werden - egal, wer auf E‑Unterstützung angewiesen ist oder sie aus Komfortgründen schätzt.
Routenplaner und ihre Funktionen
Es gibt verschiedene Arten von Radroutenplanern, die jeweils unterschiedliche Zwecke erfüllen:
- Themenrouten: Beschilderte Radrouten, die überwiegend dem touristischen Fahrradverkehr dienen und mit textlichen Beschreibungen sowie zusätzlichen Streckeninformationen versehen sind.
- Tourentipps: Halb- bis ganztägige Radtouren, die von den Tourismusagenturen erarbeitet wurden und meist nicht ausgeschildert sind.
- Mountainbike-Touren: Naturverträgliche Mountainbike-Touren, die u.a. von den Tourismusagenturen in Hessen erstellt werden.
- User-Routen: Routenvorschläge, die von anderen Nutzern hochgeladen und zur Verfügung gestellt wurden, jedoch nicht geprüft sind.
Der ADFC und seine Bedeutung für Radfahrer
Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) setzt sich mit seinen mehr als 240.000 Mitgliedern mit Nachdruck für die Verkehrswende in Deutschland ein. Er fördert eine gute, intuitiv nutzbare Infrastruktur, gut ausgearbeitete Radverkehrsnetze und ausreichend Platz für Rad fahrende Menschen.
Vorteile einer ADFC-Mitgliedschaft
- Einflussnahme auf politische Entscheidungen
- ADFC-Pannenhilfe
- ADFC-Magazin Radwelt
- Sonderkonditionen bei Mietrad- und Carsharing-Unternehmen sowie Versicherungen
Verkehrssicherheit für Radfahrer
Die Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO) legt fest, wie ein verkehrssicheres Fahrrad auszustatten ist. Dazu gehören u. a. zwei voneinander unabhängige Bremsen, eine helltönende Klingel, rutschfeste Pedale mit Rückstrahlern, ein rotes Rücklicht und ein weißer Frontscheinwerfer. Reflektoren in den Speichen oder Reflexstreifen an Reifen oder Felge sind ebenfalls vorgeschrieben.
Richtiges Verhalten im Straßenverkehr
Radfahrer und Fußgänger gehören zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmenden und sollten sich umsichtig verhalten. Dazu gehört es, selbstbewusst aufzutreten, defensiv zu agieren, vorausschauend zu fahren und mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmenden zu rechnen. Abstand von Lkw, Lieferwagen und Kommunalfahrzeugen ist besonders wichtig.
Unterschied zwischen Schutzstreifen, Radfahrstreifen und Radweg
Die Infrastruktur für das Fahrrad ist nicht einheitlich. Schutzstreifen haben eine gestrichelte Markierung und dürfen bei Bedarf mit dem Auto befahren werden. Radfahrstreifen sind mit einer Linie durchgängig auf der Fahrbahn markiert und dürfen von Autofahrenden nicht befahren werden. Ein Radweg ist durch ein blaues Radwegschild gekennzeichnet und muss in dem Fall von den Radfahrenden genutzt werden.
Pedelecs und E-Bikes: Was ist der Unterschied?
Es gibt Pedelecs, schnelle Pedelecs und E-Bikes. Pedelecs unterstützen bis 25 km/h, schnelle Pedelecs bis 45 km/h, wobei für letztere ein Versicherungskennzeichen, eine Betriebserlaubnis und eine Fahrerlaubnis der Klasse AM sowie das Tragen eines Helms vorgeschrieben sind. Ein E-Bike hingegen ist ein Elektro-Mofa, das Radfahrende bis 25 km/h unterstützt, auch wenn diese nicht in die Pedale treten.
Empfohlene Radtouren und Radkarten
Der ADFC-Radurlaubsplaner „Deutschland per Rad entdecken“ stellt mehr als 165 ausgewählte Radrouten in Deutschland vor. Zusätzlich vergibt der ADFC Sterne für Radrouten, ähnlich wie bei Hotels. Die ADFC-Radtourenkarten gehören weltweit zu den Bestsellern unter den Fahrradkarten und sind mit Hilfe von versierten ADFC-Scouts entstanden.
Planungstipps für den Fahrradurlaub
Wenn du bei der Urlaubsplanung umweltbewusst agierst, gern flexibel planst und einzigartige Naturerlebnisse suchst, kann ein Fahrradurlaub genau die richtige Wahl für dich sein. Damit bei der Planung deiner ersten Radreise alles reibungslos klappt, haben wir hier die wichtigsten Planungstipps für dich zusammengestellt: von der Reiseorganisation, der Fahrradroute bis zur Grundausstattung.
Fahrradurlaub planen: Pauschalreise oder Selbstorganisation
Je nach Erfahrung und Kondition der mitreisenden Radfahrer gibt es unterschiedliche Möglichkeiten:
- Tagesausflüge: Um sich an die sportliche Herausforderung heranzutasten.
- Organisierte Radtouren: Für Unterstützung bei Strecken- und Etappenauswahl sowie Organisation von Gepäck und Übernachtungen.
- Selbstorganisierte Radreisen: Für erfahrene Radfahrer, die flexibel bleiben möchten.
Fahrradroute planen: Streckenauswahl und Etappenziele
Bei der Suche nach der richtigen Route solltest du folgende Faktoren bedenken:
- Kondition: Untrainierte Radfahrer sollten mit 20 bis 30 Kilometern pro Tag starten.
- Gruppengröße: Die Kondition aller Teilnehmer berücksichtigen.
- Gelände: Flachland ist weniger anstrengend als hügeliges Gelände oder Gebirgsregionen.
Ausrüstung für eine Fahrradtour: Hinweise zur Grundausstattung
Neben einem sicheren, gut sitzenden Fahrradhelm gibt es noch andere Ausrüstung, die bei Radtouren nicht fehlen sollten:
- Fahrradhelm
- Leichte, atmungsaktive, wasserfeste Funktionskleidung
- Geschlossene Schuhe
- Ggf. Fahrradhandschuhe
- Ausreichend Wasser und Verpflegung
- Sonnenschutz/Sonnenbrille
- Kleine Reiseapotheke inkl. Zeckenzange
- Navigationshilfen
- Fahrradschloss
Fahrradtour mit Kindern planen: Tipps für den Radurlaub mit der ganzen Familie
Damit die Fahrradtour mit Kindern zu einem schönen Erlebnis wird, stehen bei der Planung der Radtour und der Streckenauswahl die Bedürfnisse der Kinder im Vordergrund.
Welche Strecken eignen sich für Radtouren mit Kindern?
- Gut ausgebaute und möglichst ebene Strecken mit wenigen Höhenmetern
- Verkehrsarme Routen oder Radwege
- Regelmäßige Pausen
- Interessante Zwischenstopps (Spielplatz, Streichelzoo, Kletterpark, Eisdiele)
Wie lang darf die Strecke für eine Fahrradtour mit Kindern sein?
Die Streckenlänge hängt vom Alter und der Kondition der Kinder ab:
- Kleinkinder im Fahrradanhänger: Strecke sollte nicht zu holprig sein
- Ältere Kindergartenkinder: Einige Kilometer selbst fahren, alternative Transportmöglichkeit bereithalten
- Grundschulkinder: 6 bis 8 Jahre: ca. 10 bis 15 km pro Tag, 9 bis 11 Jahre: ca. 15 bis 20 km pro Tag
- Jugendliche: 12 bis 13 Jahre: ca. 20 bis 30 km pro Tag, Jugendliche ab 13 Jahren: ca. 30 bis 50 km pro Tag
Vorbereitung des Fahrrads
Um dein Fahrrad auf die anstehende Tour vorzubereiten solltest du vor allem die Funktionalität deines Bikes überprüfen und gegebenenfalls Reparaturen vornehmen. Dabei spielt deine eigene aber auch die Verkehrssicherheit eine übergeordnete Rolle. Daher solltest du deine Bremsen checken, deine Kette ölen und prüfen ob das Schaltwerk reibungslos schaltet. Darüber hinaus sollten deine Reifen genug Luft haben (du musst schwerer Treten, wenn deine Reifen nicht genügend aufgepumpt sind) und deine Beleuchtung sollte funktionieren um dich auch bei Dunkelheit oder Nebel erkennbar zu machen und du sicher im Straßenverkehr navigieren kannst.
Außerdem ist es sinnvoll dein Handy (und ggfs. den Akku deines E-Bikes) voll aufzuladen um dich navigieren und im Notfall Hilfe rufen zu können. Auf schlagartige Wetterwechsel kannst du dich vorbereiten, indem du dich nach dem Zwiebelprinzip kleidest oder zumindest wetterfeste Kleidung einpackst.
Die Solo-Radtour als besondere Erfahrung
Allein zu reisen oder unterwegs zu sein, kann eine ganz besondere Erfahrung sein: Unabhängig, frei und den Gedanken nachhängend, lerne ich dabei nicht nur viel über mich selbst, sondern auch über meine Umwelt kennen. Die Vorzüge einer Solo-Tour mit dem Fahrrad liegen auf der Hand, denn mein Rad dient auf meinen Ausfahrten und Reisen nicht nur als bestes Fortbewegungsmittel, sondern schenkt mir auch die nötige Unabhängigkeit und Bewegung.
Planungsschritte für eine Solo-Tour mit Fahrrad
- Zielsetzung: Suche dir ein Ziel (Ort, persönliches Ziel erreichen usw.)
- Grenzen: Prüfe deine Grenzen (Wie weit kann ich pro Tag fahren? Wie sind die äußeren Bedingungen? Wie geht es mir dabei?)
- Vorbereitung: Bereite dich vor & teste deine Ausrüstung (Zeit, Budget, Route, Fahrradkenntnisse, Wetterlage, Verpflegung)
- Equipment: Finde heraus, was du wirklich brauchst (Was benötige ich unterwegs? Was besitze ich schon?)
- Basics: Was du immer dabei haben solltest
- Übernachtung: Entscheide, wie du schlafen willst
- Fahrradsicherheit: Das Mini-Schloss immer dabei
- Planung und Informationen: Plane Reisen vorausschauend
- Fahre los!
Leihen statt kaufen
Nicht alles muss oder kann sofort gekauft werden! Je nach Reiseplan, kann das schnell teuer werden. Warum also nicht leihen oder gebraucht kaufen? Gerade wenn die Sachen nicht regemäßig in Benutzung sind, ergibt das Kaufen wenig Sinn. Frag im Freundeskreis herum oder gar via Social Media! Ich habe mir schon Reisrucksack, Schlafsack oder Zelt ausgeliehen und bin sehr gut damit gefahren. Über die Zeit kam dann nach und nach meine eigene Ausrüstung hinzu!
Hier ist eine Tabelle, die einige wichtige Punkte für die Planung einer Radtour zu zweit zusammenfasst:
| Aspekt | Details |
|---|---|
| Zielsetzung | Wahl des Ziels, persönliche Ziele festlegen |
| Streckenauswahl | Kondition, Gruppengröße, Gelände berücksichtigen |
| Ausrüstung | Fahrradhelm, Funktionskleidung, Regenjacke, Reparaturset, Proviant, Navigationshilfen |
| Fahrradcheck | Bremsen, Licht, Schaltung, Reifendruck prüfen |
| Sicherheit | Verkehrssicherheit, umsichtiges Verhalten im Straßenverkehr |
| Flexibilität | Pausen, Zwischenstopps, alternative Routenoptionen |
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