Radtouren rund um Lüneburg und Umgebung

Lüneburg, eine charmante Stadt im Norden Deutschlands, bietet nicht nur historische Gebäude und gemütliche Gassen, sondern auch wunderschöne Radtouren für alle Naturliebhaber. Eingebettet zwischen der wunderschönen Lüneburger Heide und der idyllischen Elbtalaue lädt die Urlaubsregion Lüneburg zu vielfältigen Fahrradtouren ein. Entdeckt tolle Ausflugsziele und genießt die wunderschöne Natur zwischen Heide und Elbe.

Zudem ist die Region Kreuzungspunkt der wichtigsten Fernradwege des Nordens: der Elberadweg, die Alte Salzstrasse, der Mecklenburgischen Seenradweg oder der Radfernweg Weser-Harz-Heide durchqueren das Lüneburger Land.

Auf unserer Webseite haben wir außerdem die schönsten Rad-Touren zusammengefasst. In der Tourist-Information am Rathaus kann man sich mit kostenfreiem Infomaterial eindecken, sich Ausflugstipps abholen, aber auch detaillierte Radkarten erwerben.

Also nichts wie rauf auf den Sattel und in die Pedale getreten! Zusammen mit der Leuphana Universität haben wir für euch 10 neue Radtouren in und um Lüneburg erstellt. Jede Tour erkennt ihr am Komoot-Logo in unserer Liste - oder ihr ladet einfach die App herunter und stöbert dort direkt in der Kollektion: Fahrradtouren rund um Lüneburg. Ein herzliches Dankeschön an die Leuphana, besonders an Prof. Dr.

Beliebte Radtouren in und um Lüneburg

  • Ilmenau-Radweg: Eine der beliebtesten Radtouren in Lüneburg führt entlang des Ilmenau-Radwegs. Dieser Weg folgt dem Verlauf des Flusses Ilmenau und bietet atemberaubende Ausblicke auf das Umland. Es gibt viele schöne Rastplätze entlang des Weges, an denen man sich entspannen und die Natur genießen kann. Die Tour führt uns stets entlang der Ilmenau bis nach Lüneburg, der historischen und idyllischen Hansestadt. Beim Anblick der malerischen Gehöfe, maroden Nadelwehre, alten Schleusen und eindrucksvollen Altbauhäusern in Lüneburg fühlt man sich schnell in eine andere Zeit versetzt. Der Ilmenau Radweg ist insgesamt ca. 120km lang. Von Lüneburg aus könnt Ihr entweder nach Norden in Richtung Bardowick und bis zur Mündung in Hoopte oder in Richtung Süden bis nach Bienenbüttel, Uelzen und Bad Bevensen fahren.
  • Klosterfahrradweg: Eine weitere sehenswerte Route ist der Klosterfahrradweg. Diese Tour führt zu den ehemaligen Klöstern Ebstorf und Medingen sowie zum Schloss Scharnebeck. Unterwegs passiert man idyllische Dörfer mit traditionellen Fachwerkhäusern und hat die Möglichkeit, regionale Spezialitäten wie den berühmten Lüneburger Spargel zu probieren.
  • Tour durch die Samtgemeinde Bardowick: Beginnend am St. Diese Tour durch die Samtgemeinde Bardowick ist gerade richtig für Radfahrer, die Touren durch die ländliche Idylle bevorzugen.
  • Tour der Europäischen Backsteingotik: Diese Radtour verbindet Natur und Kultur entlang bedeutender Backsteinbauten in Lüneburg und Umgebung. Diese Tour ist besonders in kultureller Hinsicht interessant. Lüneburg ist bekannt für seine beeindruckenden Backsteinbauten. Auf dieser Rundtour entlang der Europäischen Route der Backsteingotik habt ihr die Möglichkeit, einige der schönsten Exemplare zu bewundern. Die rund 25 km lange „Tour der Europäischen Backsteingotik“ bietet beispielsweise Gelegenheit zum Eintauchen in die romantische Backsteinkultur der Stadt und ihrer näheren Umgebung. Die Reise beginnt am Alten Kran, von dort aus folgt ihr dem Treidelpfad entlang der Ilmenau nach Bardowick und besichtigt den Nicolaihof und den beeindruckenden Dom.

Weitere Touren und Routen

  • Radroute Alte Salzstraße: Die Radroute Alte Salzstraße verbindet auf 116 km die Hansestädte Lüneburg und Lübeck. Startet am besten mit einem Besuch im Deutschen Salzmuseum und lasst die beeindruckende Geschichte von Lüneburgs weißem Gold auf euch wirken. Anschließend wird dann auf der alten Handelsroute geradelt. Euch erwartet z.B.
  • Radtour durch Bardowick und Scharnebeck: Lüneburg ist schön, doch die Dörfer drum herum auch. Wie wäre es mit einer kleinen Fahrradtour durch Bardowick und Scharnebeck. Starten kannst Du beispielsweise vom Bardowicker Bahnhof. Auf dem Weg siehst Du das Schiffshebewerk Scharnebecks, fährst an einem Storchennest in Erbstorf vorbei und machst einen Abstecher beim Kloster Lüne. Dabei fährst Du an Feldern vorbei. Mit dieser Route hast Du definitiv einen Tag gefüllt. Zwar ist sie verhältnismäßig nicht so schwer, dafür aber schön lang.
  • Tour entlang der Ilmenau: Unsere letzte Tour führt Dich von Adendorf über Bardowick hin in die Stadt und das entlang der Ilmenau.

ADFC Radtouren

Der Lüneburger ADFC organisiert ebendfalls regelmäßig Radtouren mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden. Von entspannter Feierabendrunde bis zu Ausflugsfahren in die Heide oder an die Elbe, aber auch sportliche Rennradtouren, es ist für jeden Geschmack etwas dabei.

Allgemeine Informationen zu Radtouren des ADFC:

  • Die Touren des ADFC Lüneburg sind grundsätzlich kostenfrei.
  • Die veröffentlichten Touren werden für alle Interessierten angeboten, nicht nur für ADFC-Mitglieder. Melden Sie sich für eine Tour an. Vielleicht finden Sie ein neues Hobby. Gelegenheit mit anderen ins Gespräch zu kommen findet sich immer.
  • Die Teilnehmer sind für die Verkehrssicherheit ihres Fahrrads und die Einhaltung der StVO selbst verantwortlich. Veranstalter und Tourenleiter haften nicht gegenüber Teilnehmern oder Dritten für in Folge der Tour entstandene Schäden. Der Tourenleiter kann Personen von der Teilnahme an der Radtour auszuschließen.
  • Wir fahren bei mehr als 15 Radfahrern nach § 27 der Straßenverkehrsordnung (StVO) auch im geschlossenen Verband auf der Fahrbahn. Im Verband fahren Radfahrer zu zweit nebeneinander. Geschlossene Verbände sind auf Radwegen nicht zulässig. Auf für Räder freigegebenen Fußwegen fahren wir nicht, weil dort Schritttempo vorgeschrieben ist. Jeder Teilnehmer ist für den Transport seines Fahrrads und seines Gepäcks selbst verantwortlich, z. B. für das Tragen auf Treppen in Bahnhöfen.
  • Tourenvorbereitung und der Druck der Tourenprogramme kosten uns Geld. Wir bitten darum, während der Tour dafür zu spenden. Die Tourenleiter geben in einer Pause eine Spendendose in die Runde.
  • Es können Kosten durch Dritte anfallen, zum Beispiel für Bahn- und Fährfahrten. Darauf weisen die Tourenleiter in der Tourenbeschreibung hin.
  • Bei einigen Touren wird eine gemeinsame Einkehr angeboten. Manchmal mit, manchmal ohne Vorbestellung. Es gibt auch Touren mit Selbstverpflegung. Auch darauf wird in der Beschreibung hingewiesen. Etwas Verpflegung für Zwischendurch ist zudem immer empfehlenswert.
  • Die Tourgeschwindigkeit wird von der Tourenleiterin beziehungsweise dem Tourenleiter bestimmt und ist in der Tourenbeschreibung angekündigt und bezieht sich auf ebene befestigte Fahrbahn. Die Geschwindigkeit ist für Radfahrer ohne Hilfsmotor ausgelegt. Es gibt Pausen. Haben Sie keine Scheu den Tourenleiter bei Bedarf um zusätzliche Pausen zu bitten. Der ADFC unterstützt das Miteinander von Fahrrädern und E-Bikes - auch bei den gemeinsamen Touren. Bei nicht ausdrücklich für Pedelecs angekündigten Touren ist es unerläßlich, dass Pedelec-Fahrer auch langsam fahren können.
  • Der Grundtenor der Touren lautet: Wir starten gemeinsam, wir fahren gemeinsam und wir kommen gemeinsam zurück am Ziel an. Immer wieder taucht bei Einsteigern die Frage auf: "Bin ich verpflichtet, die Tour bis zum Ende mitzufahren." Nein, natürlich nicht. Sie sollten in so einem Fall aber unbedingt die Tourenleiterin oder den Tourenleiter oder einen anderen Teilnehmer informieren, damit sich niemand Sorgen um Sie machen muss. Falls Sie die Tour vorzeitig abbrechen wollen und nicht wissen wie sie zurückkommen, fragen Sie bitte. Sie werden dann soweit möglich Unterstützung bekommen.
  • Die Tourenleiterinnen und Tourenleiter sind keine Radmechaniker. Sie führen keine Werkstattausrüstung mit. Sie müssen sich in erster Linie um die Gruppe und deren Sicherheit kümmern. Deshalb müssen Sie selbst für einen einsatzfähigen und verkehrssicheren Zustand ihres Rades Sorge tragen. Bei Schäden während der Tour werden Sie natürlich nicht alleine gelassen. Erfahrungsgemäß helfen andere Teilnehmer gerne und die Tourenleiter versuchen, sie zumindest wieder zurück in die "Zivilisation" zu bringen oder Hilfe zu organisieren. ADFC-Mitglieder bekommen Pannenhilfe durch den bundesweiten ADFC-Pannendienst. Hierfür bitte Mitgliedskarte mitnehmen.
  • Falls Sie mit speziellen Fahrrädern (Dreirad, Tandem, Liegefahrrad, Rennrad, Fahrradbus, Lastenrad, Anhänger für Kind oder Hund) an einer Tour teilnehmen möchten, sprechen Sie bitte die jeweilige Tourenleiterin oder den Tourenleiter vor der Tour an, die sie interessiert. Die kennen ihre Touren wie ihre Westentasche und können Ihnen Auskunft erteilen, ob die Tour für Sie geeignet ist. Falls eine verstärkte Nachfrage für die Teilnahme solcher speziellen Räder besteht, werden die Tourenleiter zukünftige Touren auch danach ausrichten können.
  • Wenn Sie Fragen zum Wirken des ADFC, zu Touren oder anderen Fahrradthemen haben, sprechen Sie gerne die Tourenleiter an. Nicht alle Tourenleiter können jede Frage sofort beantworten, aber sie werden versuchen, entsprechende Kontakte herzustellen oder ihnen eine Antwort später zukommen zu lassen. Oder rufen uns unter der Rufnummer 04131 47823 an. Sie können eine Nachricht auf unseren Anrufbeantworter sprechen.

Tipps für Ihre Radtour

  • Die beste Jahreszeit: Die besten Jahreszeiten für Radtouren in Lüneburg sind Frühling und Sommer, wenn die Temperaturen angenehm sind und die Natur in voller Blüte steht. Im Frühling kann man das Erwachen der Natur hautnah miterleben, während im Sommer die Heide in ihrer vollen Pracht erstrahlt.
  • Fahrradverleih: Solltet ihr kein eigenes Rad dabei haben, könnt ihr euch bei „Rad am Bahnhof“ ein Fahrrad oder E-Bike ausleihen. Eine weitere super Möglichkeit sind die knallroten StadtRÄDER. Über eine App stehen ca.
  • Heide-Shuttle: Wer das lila Naturspektakel während der Heideblüte nicht verpassen möchte, kann mitsamt seinem Drahtesel den kostenlosen Heideshuttle nutzen. Vom 15.7. bis zum 15.10. fährt der Bus, inkl. Fahrradanhänger mit Platz für max. 15 Räder (ohne Gepäck, bis 2,20m Länge, normale Reifen) im 2-Stunden Takt direkt ab dem ZOB/Bahnhof Lüneburg in das Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Mit dem Ring 5 fahrt ihr am besten nach Döhle. Ich würde euch emfehlen dort eure Tour zu starten und auch wieder enden zu lassen.
  • Ausrüstung: Wie bei allen sportlichen Aktivitäten - denk an genügend Trinken! Besonders bei großen Strecken ist es auch von Vorteil ein Flickzeug und eine Fahrradpumpe mitzunehmen.
  • Schwierigkeitsgrad: Die Schwierigkeit einer Fahrradtour ist natürlich, wie fast alles, eine persönliche Empfindung. Wir haben ebenfalls versucht unsere Touren in Schwierigkeitsstufen einzuordnen.

Insgesamt bietet Lüneburg eine Vielzahl von schönen Radtouren für jeden Geschmack. Egal ob gemütliche Strecken entlang des Flusses oder anspruchsvolle Mountainbike-Routen - hier findet jeder seine passende Tour.

Abweckslungsreiche Fahrradwege führen quer durch den Landkreis entlang von Flüssen, durch kleine Dörfer und die besondere Heidelandschaft.

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