Diese umfassende Anleitung bietet Ihnen alle Informationen, die Sie für eine Radtour von Stralsund nach Greifswald benötigen. Entdecken Sie die verschiedenen Routenoptionen, erfahren Sie mehr über die Beschaffenheit der Wege und lassen Sie sich von den zahlreichen Sehenswürdigkeiten entlang der Strecke inspirieren.
Routenoptionen und Wegbeschaffenheit
Die Rügenfähre verkehrt nicht im Winter. Der Radweg auf der alten B96 ist Kopfsteinpflaster.
Viele Radfahrer haben unterschiedliche Erfahrungen mit dem Kopfsteinpflaster gemacht. Einige empfinden es als halb so wild und problemlos befahrbar, besonders mit breiteren Reifen (z.B. 37-622). Andere wiederum empfinden die Strecke als unangenehm, vor allem aufgrund der Länge der Kopfsteinpflasterpassagen. Es gibt auch Radfahrer, die die Allee wirklich schön fanden und es schade gefunden hätten, woanders lang zu radeln.
Eine alternative Route führt von Stralsund nach Greifswald. Diese Route ist zwar nichts Besonderes, aber sie lässt sich gut fahren.
Empfehlung: Die Entscheidung für die beste Route hängt stark von Ihren persönlichen Vorlieben und der Art Ihres Fahrrades ab. Wenn Sie ein Reiserad mit breiteren Reifen haben, könnte das Kopfsteinpflaster kein großes Problem darstellen. Wenn Sie jedoch ein Rennrad oder ein anderes Fahrrad mit schmalen Reifen haben, sollten Sie die alternative Route in Betracht ziehen.
Sehenswürdigkeiten entlang der Strecke
Stralsund
In Stralsund erwarten Sie u.a. INFO: Auf dem Gebiet von "Stralsund" siedelten ursprünglich Slawen. Schnell entwickelte sich Stralsund zur Hansestadt. Die großen Kirchen wurden bereits im 13. Nach dem "Wiener Kongress" kam Stralsund zu Preußen. Der Hauptturm soll bis zum 16. Jahrhundert das höchste Gebäude der Welt gewesen sein: 151 Meter.
- Gotisches Rathaus: Das Rathaus in "Stralsund" wurde schon 1250 erbaut und zeigt sich auf der Ostseite noch in diesem Baustil.
- Historische Häuser: In der Altstadt von "Stralsund" steht noch eine große Zahl von historischen Häusern aus dem Mittelalter.
- Rügenbrücke: Am Hafen sieht man die neue Rügenbrücke am Horizont. Auf einer Spannweite von über 300 Metern überquert sie den "Strelasund" auf einer Durchfahrtshöhe von 42 Metern.
- Gorch Fock 1: Die "Gorch Fock 1" wurde 1933 als zweites Schiff dieses Namens für die Reichsmarine gebaut. Sie war, wie auch die Schwesterschiffe ihrer Klasse, ein Segelschiff. Nach dem 2. Weltkrieg musste sie als Reparation an Russland abgetreten werden.
Brandshagen
Entlang dem Strelasund geht es unter alten Alleen nach Brandshagen zur Kormorankolonie. INFO: Der Ort geht auf eine slawische Gründung zurück. Urkundlich ist Brandshagen im 13. Die gotische Kirche wurde 1249 als Stiftung der Rügenfürsten erbaut. In der Kirche findet man Fresken aus dem 13.
Reinberg
INFO: Die gotische Backsteinkirche in "Reinberg" stammt aus dem 13. Jahrhundert.
Neuenkirchen
INFO: Die Backsteinkirche in "Neuenkirchen" entstand unter dem Patronat des nahen Klosters Eldena im 14. Jahrhundert. Bemerkenswerte Grabplatten aus dem 14.
Greifswald
Bald schon taucht die Silhouette des Greifswalder Doms von der Stadt auf. Entstanden ist es wahrscheinlich im 12. Jahrhundert durch das dort vorkommende Salz. "Greifswald" wurde Mitte des 13. Heute hat "Greifswald" über 55.000 Einwohner, davon aber 17.000 Studenten und Universitätsmitarbeiter. Auf dem Marktplatz steht das Rathaus, das aus dem 13. Jahrhundert stammt.
- Dom St. Nikolai: INFO: Im 13. Jahrhundert ist die "Kirche St. Nikolai" erstmals erwähnt. Sie wurde aber im 14. Jahrhundert erheblich erweitert.
- Kirche St. Marien: INFO: Auf der anderen Marktplatzseite sieht man einen Stilmix aus gotischen Häusern, der "Kirche St. Marien" und neuerem Baubestand. INFO: Die "Kirche St. Marien" wird aufgrund ihrer gedrungenen Form liebevoll "Die Dicke Marie" genannt.
Vorbei an der Klosterruine Eldena, dem bekannten Motiv von Caspar David Friedrich, führt Sie der Weg zur Insel Usedom. INFO: Das Kloster wurde 1199 von den Zisterziensern als Filialkloster des Klosters Esrom gegründet. Es entwickelte sich schnell und wurde ständig erweitert. INFO: Nach der Reformation wurde es als Amt genutzt, verfiel aber nach den Zerstörungen des 30-jährigen Krieges. Durch die Gemälde des in Greifswald geborenen Kaspar David Friedrich schenkte man dem Kloster im 19.
Weitere Etappen des Ostseeküsten-Radwegs
Der Ostseeküsten-Radweg ist ein Erlebnis für jeden Radfahrer. Hier sind einige weitere Etappen, die Sie auf Ihrer Reise entdecken können:
- Flensburg: Der Ostseeküsten-Radweg startet in der sehenswerten Grenzstadt "Flensburg" und folgt der schleswig-holsteinischen Küste.
- Fehmarn: Ein weiterer Glanzpunkt ist die Insel "Fehmarn", die Sie über eine 70m hohe und fast einen Kilometer lange Brücke erreichen.
- Boltenhagen: Von hier aus verläuft die Route auf küstennahen Wegen bis zum Ostseebad "Boltenhagen".
- Wismar: Auf kleinen Nebenstraßen erreichen Sie die historische Altstadt von "Wismar".
- Usedom: Über die Universitätsstadt "Greifswald" radeln Sie in Richtung "Wolgast" und überqueren den "Peenestrom" zur Insel "Usedom".
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