Shimano Saint Innenlager SM-BB80: Ein umfassender Test

Häufig werden die Begriffe Tretlager und Innenlager durcheinander gemischt und es ist nicht klar ob damit die Tretkurbeln oder das Innenlager gemeint ist. Der Begriff Innenlager soll klar machen, daß damit nur das Lager selbst gemeint ist und nicht die Tretkurbeln. Allerdings war es früher nicht üblich, hierfür ein separates Bauteil zu haben und auch die meisten aktuellen Kurbeln, enthalten ein integriertes Innenlager, daß fest mit mindestens einer Kurbel verbunden ist.

Die ersten Innenlager hatten noch Konuslager mit austauschbaren Kugeln und Lagerschalen. Bei heutigen Lagern werden Industrielager verwendet und es gibt dort auch fast nichts mehr zu warten. Hier werden manchmal Keramiklager verwendet, die aber ihren hohen Preis nicht rechtfertigen, da am Fahrrad keine hohen Drehzahlen anliegen. Die verbesserten Notlaufeigenschaften bei schlechter Schmierung, sollten bei Patronenlagern auch nicht viel helfen. Die härteren Keramikkugeln, graben sich vermutlich genauso schnell in die Kugellaufbahn ein.

Tretlagerstandards und Kompatibilität

Im Bild unten, ist ein Rahmen mit BB30 Tretlagergehäuse abgebildet. Dieser offene Standard, der ursprünglich von Cannondale verwendet wurde, soll die Stabilität erhöhen und das Gewicht senken. Trek und Giant/Scott, entwickelten dazu noch jeweils ihren eigenen Standard. Leider kamen im Laufe der Zeit noch viele weitere "Standards" hinzu. An Tandemrädern werden in den Rahmen Excenterlager eingesetzt z.B. von Bushnell Typ EBB, die es ermöglichen die Kette zu spannen.

Vor- und Nachteile von Rahmen ohne Gewinde:

  • + Einfacher herzustellen, keine teuren Gewindeschneider erforderlich, keine verspannten Lager
  • - Zuviele Standards, Markt unübersichtlich, bei häufigen Lagerwechsel könnte der Rahmen dauerhaft beschädigt werden.

Sollte das Gewinde im Rahmen nicht mehr zu retten sein, könnte man ein sog. Reparaturinnenlager z.B. konischer Muttern hat, die beidseitig das Lager im Rahmen fixieren. Hier ist man allerdings auf Vierkant festgelegt. Lässt sich das Lager noch mit geringer Kraft festschrauben z.B. Bei einem defekten BSA Gewinde im Rahmen, könnte man auch ein ital. Gewinde nachschneiden, welches 1mm größer ist. Problematisch wird es dann bei den Lagern, weil diese verspannt werden. sonst stellen sich die merkwürdigsten Effekte ein.

Kette nach aussen auf die Kurbel fällt, weil die InnenlagerWelle zu kurz ist. Auch ist es ungünstig für den Verschleiß. innen. Die Kettenlinie beträgt bei 2fach etwa 43.5mm und bei 3fach ca. 45.5 - 47.7mm.

Aussenliegende Lager: Hollowtech II und Alternativen

Bei dieser Art ist die Kurbel mindestens auf einer Seite fest mit der Welle verbunden. Die komplette Kurbeleinheit besteht aus 2 Teilen. Aussenliegende Lager wie Hollowtech II von Shimano und Ultra-Torque von Campagnolo, sind vom Prinzip her nicht neu und gab es schon zu BMX Zeiten. Bei diesem Lagertyp werden 2 Lagerschalen mit integriertem Kugellager in den Rahmen geschraubt. Die Welle ist meist direkt an der rechten Tretkurbel integriert und die linke Kurbel wird dann daran befestigt.

Damit bei Shimano das axiale Spiel nicht zu groß ist, kann man die linke Kurbel an der Welle vorspannen. Dadurch das im Aussendurchmesser mehr Platz vorhanden ist, können günstigere und größere Lager verwendet werden, die auch länger halten als kleinere Lager innerhalb vom Tretlagergehäuse. Grundvorraussetzung ist hier ein sehr sauberer und koaxialer Sitz am Tretlagergehäuse. Planfräsen ist hier also Pflicht um Verspannungen vorzubeugen, weil man keine gekapselte Einheit hat.

Vorteil ist hier, daß die Kurbeln zusammen mit dem Innenlager verkauft werden und somit keine falschen Achslängen sowie Achsaufnahmen kombiniert werden können. Bei den aussenliegenden Lagern wie Hollowtech II wird bei der Kurbel immer die selbe Achslänge verbaut. Standard kompatibel sind, wird eine etwas längere Welle verbaut, als bei 68mm Tretlagerbreite eigentlich notwendig wäre. dort auch noch 2,5mm dicke E-Type Umwerfer berücksichtigt werden.

Ein großer Nachteil ist bei der MTB Version die äußerst geringe Einschraubtiefe (max. weil das ohnehin kurze Gewinde auch noch durch Spacer verkürzt wird. nicht richtig festziehen kann weil es durchrutscht. Beim Einbau vom Standard SM-BB70 MTB Innenlager in BSA 68mm Tretlagergehäuse, sind mehrere zusätzliche Spacer an der Lagerinnenseite notwendig (1x 2.5mm links/2x 2.5mm rechts). Beim Rennrad ist ein Spacer an der linken Lageraussenseite notwendig, aber nur bei 3fach Kurbeln.

Es scheint auch so, als ob sich Campagnolo bei der Welle an Sweet Wings inspirieren hat lassen, natürlich wurden deren Schwachpunkt der nicht spielfreien Verzahnung beseitigt. Bei den Ultra-Torque Kurbeln wird ein Innenlager mit der sog. Hirth-Verzahnung benutzt. spielfrei zusammengeschraubt werden. Da auf der Welle ständig Kräfte anliegen, ist es wichtig die zentrale Schraube möglichst fest anzuziehen. Im Internet machen sich einige negative Stimmen breit, die von Geräuschen berichten.

Der genaue Grund dafür, ist allerdings unklar. Ich denke allerdings, daß der Grund für die Geräusche kaputte Lager sind, weil der Rahmen schlecht vorbereitet wurde und die Welle dadurch verkantet. Campagnolo verwendet folgende Lager: OD 37mm, ID 25mm, Breite 6mm. In dieser Größe sind meist einzeln nur teure Keramiklager erhältlich. Andere Hersteller vertreiben diese Technik als MegaExo(FSA), X-Drive(Race Face) und GXP (SRAM/Truvativ). Dies stammt aus der Industrie und wird als Fest-/Loslagerung bezeichnet. Im Betrieb sind die Lager keiner axialen Vorspannung ausgesetzt.

Während Shimano, FSA, Easton... durchgängig eine 24mm Welle hat, haben SRAM und Truvativ GXP auf der linken Seite eine 22mm Welle, weil dort die Belastung kleiner ist. Es gab auch Adapter von anderen Herstellern um z.B. ein Shimano Innenlager auf GXP umzurüsten. mit Distanzscheiben gearbeitet werden muss. Die SRAM/Truvativ Lager sind ebenfalls 1mm breiter als das Shimano Pendant, 8mm statt 7mm. Der Aussendurchmesser mit 37mm ist identisch, jedoch ist der Innendurchmesser unterschiedlich breit mit 22 links und 24mm rechts.

Es wird berichtet das FSA Kurbeln sehr eng in Shimano Lagern sitzen und mit dem Gummi Hammer eingeschlagen werden müssen obwohl beide 24mm haben. Sonderform von Race Face bei Cinch Kurbeln oder von Rotor für UBB30 Kurbeln.

Innenlager mit Vierkant

Dies stellt die traditionelle Art bei Lagern dar, die eine lange Zeit verwendet wurde aber wieder stark rückläufig ist. Bei dieser sind Welle und Kurbelarme separat. Octalink wurde von Shimano zuletzt 2008 nur noch in den Einstiegsgruppen verwendet. Octalink war der erste Ansatz nach dem Innenvierkant Lager, die Achswellen für mehr Steifigkeit, mit nun 22mm, größer zu dimensionieren.

Dennoch scheinen die Shimano Innenlager mit einer Kombination aus Kugel- und Nadellager einigermaßen haltbar zu sein. hier sind es 8 statt 10 Zähne und auch die Zahnform ist anders. Der einzige Hersteller der neben Shimano, Kurbeln für Octalink herstellte war Ritchey. längeren Verzahnung am MTB (XT,LX,Deore BB-ESXX) sowie der Rennradgruppen Tiagra, Sora (BB-ESXX). Am Rennrad wurden 109.5mm (2fach) und 118.5mm (3fach) breite Wellen bei Octalink verwendet. XTR BB-M952 hatte 112.5 und 116mm, sowie die selbe Verzahnung wie die Straßenversionen.

werden. Flex sow dem höheren Gewicht. Die Lager haben häufig eine sehr hohe Lebensdauer in gekapselter Patronenform und werden an vielen Reiserädern verwendet. Vierkant hat den Nachteil das der Vierkant auf dem Kurbelarm eine sehr hohe Spannung erzeugt und die Kurbel (vor allem CNC gefräste Teile) an der Aufnahme sogar reißen kann. Auch werden die Wellenden mit der Zeit an der Oberfläche abgeschert und die Presspassung wird immer lockerer.

Bei erneuter Montage wird evtl. Anschlagspunkt an der Welle gibt. setzte. und unterscheiden sich durch unterschiedlich dicke Achsaufnahmen. Bei Philwood habe ich auch noch JIS Wellen mit Low Profile, also kürzerer Aufnahme, entdeckt. Diese sollten bei Bahnkurbeln mit kurzen Achslängen verwendet werden. Bei falscher Kombination von JIS und ISO können sogar Teile zerstört werden. der Bereich reicht von 103 - 132mm.

ältere Kurbeln ohne gebogene Kurbelarme hatte relativ lange Wellen. Auch hat 3fach häufig eine längere Achsbreite als 2fach. Ich habe diese Art von Lagern nur eher zufällig bei Restposten entdeckt. Technisches ist nicht viel bekannt, es gibt 12 Zähne an der Kurbelaufnahme und das Achsgewinde ist M8. Standard entgegen zu setzen. Es war vom Gewicht her eine feine Sache und verwindungssteif. der dickeren Welle von 22mm vs. 17mm Vierkant, zu klein dimensioniert sind. und mussten teuer nachgefertigt werden.

ISIS Innenlager

ein ISIS Innenlager auf den Markt, was das häufig genannten Lagerprobleme bestätigt. des Lagers sitzt. Aufgrund der Platzprobleme war dies notwendig. Die Verspannungen entstehen vor allem durch nicht zentrisch geschnittene Gewinde im Rahmen. Oftmals wurden auch nur 2 Industrie-Rillenkugellager verwendet, welche den Kräften nicht gewWellen waren. Manche Innenlager habe eine 3fach Lagerung, wobei nicht bekannt ist welche Lagertypen verwendet wurden.

FSA soll am Ende die Lagerprobleme in den Griff bekommen haben, insbesondere auch durch 4fach Lagerung namens Megaquad. Kräfte etwas besser aufnehmen konnten. Es ist auch eins der wenigen Lager die auf der linken Seite geschlossen sind. In einem Chin Haur 95 Innenlager steckte ein 31x22x7 Industrielager. Leider ist dort die Wandstärke der CroMo Welle, von 1.6mm auf bis zu 0.7mm reduziert, weswegen mir selbige schon 2x gebrochen ist (genau an der Reduzierung). Die Welle hatte bei dem Chin Haur Lager sogar nur 17.4mm Aussendurchmesser (ID 15.9), was den Aussenmaßen von Vierkant entspricht und auf der Welle befinden sich Aluhalbschalen um den Platz zwischen Welle (17mm) und Lager (22mm) aufzufüttern.

Aber mit so einer dünnen Welle wäre es auch durchaus machbar gewesen wenigstens größere Lager zu verwenden. keinen Anschlag für das Lager hat. niedriger sind. Entgegen vieler Meinungen hat ISIS eine Presspassung. welcher jedoch nicht von anderen Herstellern angenommen wurde. diese Lager hatten kein Gewinde und mussten erst eingepresst werden. noch Adapter für Rahmen mit so einer Aufnahme. Montage, aber waren etwas schwerer wie andere Lager, weil selbige größer sind. Overdrive spielte nur im DH und BMX Bereich eine kleine Rolle und erforderte natürlich auch größere Gewinde im Rahmen (Lagerschalen M48 x 1.5 Gewinde).

Die Lager gab es in 68 und 100mm Einbaubreite. Bei der Montage sind hohe Anzugswerte am Kurbelarm notwendig. wurden 2 Breiten verwendet: 108mm am Rennrad 2fach und 113mm bei MTB 3fach. auch 118mm für Rennrad 3fach. Sogar 128mm für DH ist in den Standards definiert. nicht verwendet wurden konnten, z.B. weil die Maße zwischen den Herstellern am Vielzahn nicht übereinstimmten.

Montagehinweise

Wenn im Gewinde noch Lackspuren zu sehen sind, sollte das Gewinde mit etwas Öl nachgeschnitten werden. sollte man links und rechts möglichst gleichzeitig einsetzen, damit man nicht verkantet. sollte auch aussen am Rahmen nachgefräst werden damit die Lager plan aufliegen und sich nicht verziehen. gilt, Lagerschalen immer gut einfetten. Titanfett eignet sich gut hierbei. Das Lager selbst ist meist beschriftet mit linker und rechter Seite. Auch sollte man beim einschrauben, stark acht geben, daß man nichts verkantet in dem weichen Alugewinde des Rahmens.

Seite mit 2 Spacern und an der linken Seite mit 1 Spacer montiert. Die Kettenlinie beträgt beim MTB mit 3fach 50mm. soll. also nur sehr leicht angezogen um das Lagerspiel zu minimieren. mit Loctite 222 eingeschraubt oder ohne Loctite mit ca. Das Drehmoment bei Patronenlagern sollte ca. 34-45Nm betragen. da die Welle dann schwergängig ist z.b. Chin Haur 95 ISIS. gekontert und entsprechend dem Lagerspiel eingestellt. "Tretkurbel". ist. auf dem Lager sitzt. fest.

Auch sollte man überall Montagepaste oder Fett z.B. Titanfett verwenden und das Lager natürlich ausreichend festschrauben. das Lager defekt sein. passieren aber mehrteilige Lager sind dafür anfälliger. wenn die Gewinde nicht exakt koaxial zueinander stehen, kommt es zu diesem Effekt. bzw. Ein knarzen beim pedalieren, muss nicht unbedingt auf das Innenlager deuten. werden müssen. rythmisch mit der Pedalbewegung laufen. (bei Carbon spezielle Montagepaste verwenden). Man muss in vielen Fällen nicht gleich ein komplettes Innenlager ersetzen.

Es gibt vereinzelt Lager die für 68mm und für 73mm gleichzeitig geeignet sein sollen. Bei 68mm Gehäusebreite ist hier ein 2.5mm Spacer an der Kurbelseite zu verwenden, da sonst die Kettenlinie verändert würde und man evtl. am rechten Kurbelarm hätte. Ausserdem wäre dann die linke Kurbel weiter aussen als die rechte Kurbel. eher etwas Spiel mit der Zeit, wodurch Verspannungen und Geräusche entstehen können. Der Grund für solche Lager sind niedrigere Herstellungskosten. Stabilität bringen (aber ob diese erforderlich ist?). nicht mehr nachgeschnitten werden muss. so das Lager nicht zu schädigen und nicht auf den C-Ring zu schlagen.

es hapert jedoch meistens an der Dichtung. Auch ist ein größerer Lagerabstand vorteilhaft hinsichtlich der Lebensdauer. ich für höchst beunruhigend. Alle diese Standards haben gemein, daß sie patentrechtlich geschützt sind (ausser BB30). Der Q-Faktor wird oft höher. da die Toleranzen nur sehr klein sein dürfen, was wiederrum den Absatz neuer Rahmen vorantreibt. Systeme die Nylonhülsen besitzen, wie bei Pressfit 30 oder Shimano Pressfit scheinen hier Abhilfe zu bringen. Auch gibt es einige Komplikationen bei der Auswahl der Lager.

sog. veröffentlicht und später unbenannt. sind SRAM und FSA. es derzeit nichts, es sind Adapter von anderen Herstellern z.B. RaceFace verfügbar. Ultra-Torque Kurbeln her und von FSA gibt es einen Adapter auf normales BSA Gewinde. Er bietet u.a. den Vorteil, dass der Q-Faktor sehr klein gehalten werden kann. Der Rahmen ist nur 68mm (RR) oder 73mm (MTB) breit. sind die Lagerbelastungen höher als bei anderen eingepressten Lagern, wegen dem geringen Lagerabstand. aber nicht so weit wie z.B. beim BB90 Standard. Rahmen eingepresst der 41.96mm aufweist, laut Spezifikation.

Nach mehrmaligen Wechsel, dürfte der Lagersitz im Rahmen nicht mehr optimal sein. es bei losem Lagersitz entsprechende Geräusche geben. Der Innendurchmesser (ID), der Lager ist entsprechend der Welle 30mm und die Breite 7mm. Ein eigener exotischer Standard von Specialized von Rennrädern. ist die Breite am Rahmen mit 61mm schmaler. Die Breite inkl. der Lagerschalen beträgt 68mm. Der Innendurchmesser ist wie bei BB30 ebenfalls 30mm, somit können die selben Kurbeln verwende...

Shimano Saint SM-BB80 im Detail

Das Shimano Saint Innenlager SM-BB80 ist für unterschiedliche Gehäusebreiten erhältlich. Das Innenlager SM-BB80 von Shimano gibt es in einer Version für 68 und 73 mm Gehäusebreite und in einer Ausführung für 83 mm Gehäusebreite. Mit seinen goldenen Lagerschalen passt es perfekt zur Saint FC-M820 und FC-M825 Kurbel. Es handelt sich um ein Hollowtech II-Innenlager mit 24 mm Achsdurchmesser für BSA-Rahmen.

Spezifikationen:

  • Einsatzbereich: Downhill, Enduro, Cross Country, All Mountain, Touring & Trekking
  • Serie: Saint, ZEE
  • Einbautyp: BSA
  • Gehäusebreite: 68 mm / 73 mm, 83 mm
  • Achsdurchmesser: 24 mm (Hollowtech II)
  • Lagerung: Stahl
  • Material Innenlagerschale: Aluminium
  • Material Innenlagerhülse: Kunstharz

Kompatibilität:

  • Empfohlen für: Saint FC-M815-2, FC-M815-1, FC-M810-2, FC-M810-1, FC-M820, FC-M825
  • XT FC-M780, FC-M785
  • SLX FC-M660-10
  • Deore FC-M590-10
  • FC-M552
  • FC-T780, FC-T781, FC-T551

Features:

  • größer und breiter stehende Lager für optimierte Lastverteilung, effizientere Kraftübertragung, höhere Steifigkeit, gesteigerte Stabilität
  • vereinfachte Montage dank Präzisionslager, höhere Lebensdauer
  • stärkere Innenlagerhülse versteift Rahmen, mehr Gestaltungsmöglichkeiten
  • hochwertige Präzisionsdichtung: Lagerlauf bleibt lange auf Niveau des Neuzustands
  • eloxierte Lagerschalen

Technologie:

Shimano Hollowtech II ist ein Kurbel-Innenlager-System, das auf ein ideales Verhältnis von Steifigkeit, Gewicht und Rotationseffizienz ausgelegt wurde. Es basiert auf einer Integration des Innenlagers und des rechten Kurbelarms und arbeitet mit einem Achs- bzw. Lagerdurchmesser von 24 mm, was sich als optimal im Hinblick auf die Stabilität erwiesen hat. In vielen Fällen liegen die Lagerschalen außen, sodass die Last besser verteilt wird. Hinzu kommen hochwertige Präzisionsdichtungen, die für eine lange Haltbarkeit sorgen.

Ausführungen:

  • BSA 68/73: Gehäusebreite: 68 mm / 73 mm, Herstellernummer: I-SMBB80B
  • BSA 83: Gehäusebreite: 83 mm, Herstellernummer: I-SMBB80D

Herstellergewicht: schwarz-gold/BSA 68/73: 95 g, schwarz-gold/BSA 83: 96 g

Kundenbewertungen zum Shimano Saint SM-BB80

Die Meinungen zum Shimano HT2 Lager sind vielfältig:

  • Seit 2015 verrichtet in meinem Silkroad ein XT-Lager unauffällig seinen Dienst, inzwischen mit Kurbelsatz Nr.3. Ausgebaut habe ich das Lager nie, da wackelt nix, etwa 20.000 km hat es gelaufen. Ich würde es wieder kaufen.
  • Super Tretlager nicht nur für den MTB Bereich sondern auch für Vielfahrer mit einem Trekkingbike das im Alltag genutzt wird, es ist sehr langlebig und robust und nochmal ein Unterschied zu SLX-XT Lager.
  • Das Tretlager lief an besagtem Endpunkt noch fahrbar- wenn auch schon leicht rau. Beim anfangs neuen Carbonrahmen von Felt hatte sich in der Zeit und bei gegebener Belastung die in den Rahmen integrierte BSA-Tretlagerhülse da schon spürbar herausgelöst. In Anbetracht des damaligen Preises von (glaube ich) 19€ kann ich das Tretlager wärmstens empfehlen.
  • Habe das Lager jetzt knapp 20.000 km am Rennrad mit einer Shimano 105 Kurbel (11-fach, FC-5800) gefahren und bisher gar keine Probleme gehabt, auch keine Geräusche. Wird jetzt auch am Gravelbike verbaut.
  • Bestes Innenlager das ich je hatte. Als einer der das Rad täglich bei jedem Wetter benutzt bin ich schwer begeistert. Sollten die Lager trotzdem einmal den Geist aufgeben kann man einfach neue 6805 Kugellager kaufen und diese einbauen um wieder lange Ruhe zu haben. Das nenne ich Nachhaltigkeit.

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